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Thema: Motiv Archäologie
Das Thema hat 27 Beiträge:
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Holger Am: 18.09.2007 13:32:16 Gelesen: 10529# 3 @  
Saalburg

Meines Wissens kommt der Block erst im Oktober raus - habe vorsorglich gleich ein paar bei meinem "Posti" reservieren lassen. :-)

Übrigens: die Saalburg ist absolut sehenswert und nur 5 km von meinem Wohnort entfernt.

Grüsse

Holger
 
AfriKiwi Am: 18.09.2007 21:46:38 Gelesen: 10522# 4 @  
Dieses gehört oben war aber nicht möglich ?

Unten:- Zimbabwe 1983 Mi 272-275


 
Richard Am: 28.09.2007 15:21:53 Gelesen: 10502# 5 @  
@ bennyberger [#1]

Hallo Benny,

wie versprochen habe ich alle Anmeldungen unserer Mitglieder durchgesehen, aber einen Sammler zum gewünschten Thema leider nicht gefunden.

Sollte sich das ändern, melde ich mich unaufgefordert bei Dir.

Schöne Grüsse, Richard
 
Martinus Am: 26.09.2010 22:49:50 Gelesen: 9702# 6 @  
Auch wenn es spät kommt!

Archäologie ist ein breites Spektrum. Ich habe hier eine kleine Auswahl von Belegen. Dazu kann ich ein Buch empfehlen von Dr. O. Hauser Urgeschichte (ist leider vergriffen!)









Viel Spaß damit! lg Martinus
 
Martinus Am: 12.12.2010 22:07:47 Gelesen: 9537# 7 @  
Auch wenn es immer müßig ist, das richtige zu finden. Habe ich doch heute von einem Sammlerfreund diesen schönen Beleg erhalten und möchte ihn nun hier dem breiten Publikum zeigen um wieder mal auf die Archäologie aufmerksam zu machen!

Naturkunde Museum Berlin von 1973 DDR Mi.Nr. 1822 - 1827 auf Satzbrief gelaufen.



Da haben wir auf dem 10 Pfg. Älteste Nadelgehölze, 15 Pfg. Karbon. Farnsamer, 20 Pfg. Flugsaurier, 25 Pfg. Permischer Farn, 35 Pfg. Urvogel, 70 Pfg. Trilobit als Abbildungen.

mit Sammlergruß Martinus
 
DL8AAM Am: 12.01.2011 20:18:46 Gelesen: 9428# 8 @  
@ Martinus [#6][#7]

Archäologie ist ein breites Spektrum. Ich habe hier eine kleine Auswahl von Belegen.

Stimmt, aber, aber ich will zwar nicht meckern und schulmeistern, aber aber ...

Paläontologie gehört nun wirklich nicht mehr dazu. Auch nicht die "Ur(menschen)geschichte", wie die Beschäftigung mit Neandertalern und seinen Freunden.

Die Archäologie beschäftigt sich nur mit der menschlichen Kulturgeschichte, d.h. sie setzt ab der Schaffung der "ersten Steinwerkzeugen" ein, d.h. so - je nach Datierung - vor ca. 2 bis 3 Millionen Jahren. Und auch nur die des modernen Menschen ( Homo sapiens), d.h. keine Homo neanderthalensis oder Homo erectus'se, wie Pekingmenschen etc. Selbst wenn die Klassifikation des "modernen" Floresmenschen innerhalb unseres Stammbaums noch recht unklar ist, würden auch diese nicht dazugehören, auch wenn sie Bücher geschrieben und Tempel gebaut hätten. ;-))

Damit's den Thread aber trotzdem doch noch etwas weiterbringt, hier ein paar Bilder "in Farbe und Bunt". ;-)



Auch wenn die Verbindung "Olympiade Mexico 1968" zu "Archäologie auf Briefmarken" erst über den ganz ganz weiten Umweg "präkolumbianisches Mexiko" doch etwas herbeigezogen wirkt. Insbesondere was Ausgaben des State of Upper Yafa in Südarabien (heute Teil des Jemen) betrifft > http://de.wikipedia.org/wiki/Upper_Yafa

Was tat man damals nicht alles, um an die Beutel der Sammler heranzukommen. Aber hübsch sind sie ja geworden. ;-))

Ob auch hier der bekannt-berüchtigte neuseeländische artistamp-Künstler Bruce Grenville hinter diesen Marken steckt, konnte ich noch nicht klären. Wikipedia nennt ihn neben Marken vom State of Yafa z.B. auch im Zusammenhang mit artistamps aus den fiktiven micronations Sultanate of Oecussi-Ambeno, dem Kingdom of all the Sedang, der Volksrepubik Kempland, Free Vinland Republic, Republic of Liegerland, Republic of Port Maria, Tui Tui, Aldabra, Karenni, Raoul, the Land of Muggy, Cryonica, Aramoana, Whangamomona, Nova Arcadia, der Antarctic Confederation und dem Khanate of Bokhara. Ich meine aber die Upper Yafa-Marken sind "echt"? Sind sie im MICHEL ?

Enjoy and have fun!

Gruß
Thomas
 
Martinus Am: 16.05.2011 21:21:34 Gelesen: 8919# 9 @  
Angenommen!

Da ist der Fund von Dresden doch wirklich ein schönes Stück für dieses Thema hier:



Pompei ist da zu lesen, abgebildet sind Frauen die dabei helfen die Ruinen zu reinigen oder Fundgegenstände zu tragen!



Absender aus Pompei, nach Frankreich gelaufen am 27.Nov 1903 und dort mit Nachporto belegt.

mit Sammlergruß Martinus
 
DL8AAM Am: 09.06.2011 20:36:04 Gelesen: 8776# 10 @  
Wieder etwas relativ aktuelles zum Thema Archäologie:



Maschinenstempel aus dem BZ 30 (Hannover) vom 28.02.2011 mit Zusatz 100 Jahre / Ägyptische Schätze / in Hildesheim // http://www.rpmuseum.de - Unterscheidungsbuchstabe "md".

Gruß
Thomas
 
22028 Am: 12.02.2014 06:54:34 Gelesen: 5526# 11 @  
Hier mal wieder ein altes Thema hervor graben und zwei schöne Belege zeigen.

Der erste, ein Brief von Baghdad nach Warka zur dortigen archäologischen Ausgrabungsstelle URUK, noch dazu mit der irakischen Eisenbahnpost versandt:



Und dann ein Brief vom Libanon an die Deutsche Gesandtschaft in Baghdad, c/o eben wieder dieser archäologischen Ausgrabungsstelle URUK.



Und, wer nach Berlin kommt, sollte sich unbedingt die Ausstellung zu Uruk/Warka im dortigen Pergamon Museum ansehen.
 
DL8AAM Am: 04.12.2014 02:29:22 Gelesen: 4750# 12 @  
Auch im Sudan gibts pharaonisches, inkl. echter ägyptischer Pyramiden, zu bewundern - manche meinen sogar, dort findet man die schöneren Exemplare, nämlich die der sogenannten "Schwarzen Pharaonen" aus Nubien. ;-)

Gestern, nach knapp einem Monat Postlaufzeit aus dem Briefkasten gezogen:



Abgestempelt am 05.11.2014, der Stempeltext lautet "التكامل /الشركة السودانية للخدمات البردية المحدودة / Takamul", Takamul ("التكامل") ist ein Stadtteil von Khartoun North/Bahri; "الشركة السودانية للخدمات البردية المحدودة" steht dabei für "Sudanese Postal Services Company Limited". Haben die Sudanesen ihre Post etwas auch schon privatisiert? ;-)

Wo Touristen heutzutage nicht überall rumkriechen, where do we go next? ;-)

Die Ansichtskarte zeigt Naqa, das aktuell - seit 1995 - durch das "Ägyptische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin" ausgegraben wird, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Naqa

Gruß
Thomas
 
Heidelberg Collector Am: 04.12.2014 23:23:24 Gelesen: 4720# 13 @  
Servus Zusammen,

irgendwann in meiner Jugend wollte ich auch mal Archäologe werden, ein spannender Beruf ... statt Sammler von Scherben sollte es eben der Sammler von Papier werden. :-)

Habe hier noch einen "Kopf" in meiner Sammlung gefunden, um den ich mich bis jetzt nicht sonderlich gekümmert habe: den sogenannten "bronzenen Kentaurenkopf aus Schwarzenburg" (BRD Mi.Nr. 945) mit passendem Archäologie Ersttagsstempel "Archäologisches Kulturgut". Der Kentaurenkopf stammt ungefähr aus dem Jahr 10 bis 50 vor Christus. Sein außergewöhnlich guter Zustand ist für Funde nördlich der Alpen mehr als erstaunlich! Der Kopf bringt ein stattliches Gewicht von 4040 Gramm auf die Waage! Schwarzenburg hat auch ein schönes Römer-Museum (1) und auch im Historischen Museum Speyers konnte man 2003 den Kopf bewundern (2).



Beste Sammlergrüße,

Yoska

(1) http://www.roemermuseum-schwarzenacker.de/index.php?id=45
(2) http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/kultur/museen/speyer/roemer/hilits.htm
 
DL8AAM Am: 04.01.2015 02:46:42 Gelesen: 4605# 14 @  
Ersttagsblatt (ETB) des Sonderwertzeichens " Archäologie in Deutschland" zu 51 Cent von 05.09.2002



und in echt gelaufen:

;-)

QSL-(Post-)Karte vom Deutschen Wetterdienst ("DWD"), Flugwetterwarte Saarbrücken (Rufzeichen: DDA70), frankiert mit eben dieser Sonderbriefmarke "Archäologie in Deutschland" und entwertet mit dem Maschinenstempel "BRIEFZENTRUM 66 / ma" (Wellen) vom 19.10.2006.

Gruß
Thomas
 
Heidelberg Collector Am: 04.01.2015 15:39:25 Gelesen: 4584# 15 @  
Schliemnanns Erben bei der Arbeit auf einer BRD-Ganzsache.



Beste Grüße,

Yoska
 
merkuria Am: 06.01.2015 22:29:22 Gelesen: 4535# 16 @  
Eine sicher jedem China-Touristen bekannte archäologische Ausgrabungsstätte ist die erst 1974 entdeckte tönerne Armee des Kaisers Qin Shi Huangdi, nordöstlich der Stadt Xian. Eine Sonderausgabe der Volksrepublik China von 1983 zeigt uns einen kleinen Ausschnitt dieser immensen Ausgrabungsstätte.



Mi.Nr. 1879-1883 / Block 30
 
merkuria Am: 06.01.2015 22:53:27 Gelesen: 4533# 17 @  
Mary (Douglas Nicol) Leakey (1913 - 1996) war eine britische Archäologin und eine der bedeutendsten Paläoanthropologen des 20. Jahrhunderts. Sie war diejenige, die den Zinjanthropus-Schädel in der Olduvai-Schlucht (Serengeti/Tansania) entdeckte. Sie entwickelte ein System zur Klassifizierung der in der Olduvai-Schlucht auch gefundenen Steinwerkzeuge. Dank diesem System konnte Sie diesen mehr als 1,75 Millionen Jahre alten Schädel der Gattung "Vorläufer des Menschen" zuweisen.



Die britische Post ehrte Leakey 2013 mit einer Sonderausgabe anlässlich ihres 100. Geburtstages. Eine Sonderausgabe von Tansania zeigt uns 1967 den Grabungsort Olduvai mit dem gefundenen Schädel (Mi.Nr.14).
 
merkuria Am: 06.01.2015 23:44:53 Gelesen: 4529# 18 @  
Jean Capart (1877 – 1947) war ein belgischer Ägyptologe. Er leitete von 1937 - 1939 die Ausgrabungen des Steinblockgrabes von Amenhotep III in El Kab (80 KM südlich von Luxor / Ägypten).



Die belgische Post ehrte Capart 1977 mit einer Zuschlagsmarke anlässlich seines 100. Geburtstages (Mi.Nr.1931).
 
merkuria Am: 06.01.2015 23:59:48 Gelesen: 4528# 19 @  
Filitosa ist ein kleines Dorf auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika und einer der Schlüsselorte der korsischen Vorgeschichte. Die Gegend wird nachweisbar seit etwa 8000 Jahren bewohnt. Nirgendwo sonst auf Korsika findet man am selben Ort eine so grosse Anzahl von erhalten gebliebenen Statuenmenhire (60).



Die französische Post stellt uns diesen Ort 1986 auf einer Tourismus-Marke vor (Mi.Nr.2556).
 
merkuria Am: 07.01.2015 00:37:29 Gelesen: 4523# 20 @  
Die Osterinsel ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik die politisch zu Chile gehört, geographisch jedoch zu Polynesien. Ihren heutigen Namen erhielt die Osterinsel vom Niederländer Jakob Roggeveen, der im Auftrag der Westindischen Handelskompanie am Ostersonntag, dem 5. April 1722 dort landete. Wohl kaum eine archäologische Fundstätte wirft so viele Fragen auf, wie die monumentalen Bildwerke der Osterinsel.



Die chilenische Post zeigt uns 1956 ein erstes Mal eines dieser sagenumwobenen Bildwerke auf einer Flugpostausgabe (Mi.Nr.515). Weitere Ausgaben dieser Motive folgen immer wieder.
 
22028 Am: 07.01.2015 18:26:48 Gelesen: 4489# 21 @  
Hier ein Absenderfreistempel des Deutschen Archäologischen Institutes in Berlin, heute auf einem schweren Maxibrief von dort bekommen.


 
Heidelberg Collector Am: 09.01.2015 23:41:21 Gelesen: 4394# 22 @  
Hallo Zusammen,

und noch mal Schliemann - aber diesmal steht der Schmuckumschlag im Vordergrund:



Könnte einen Teil des Priamos-Schatzes (1) darstellen, oder? Wenn jemand genaueres weiß, bitte gerne Bescheid geben!

Beste Grüße,

Yoska

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Schatz_des_Priamos
 
Heidelberg Collector Am: 01.02.2015 15:45:03 Gelesen: 4228# 23 @  
Hallo Zusammen,

hier noch eine Gedenkkarte mit Sonderstempel zur Ausstellung "Sumer Assur Babylon. 7000 Jahre Kunst und Kultur zwischen Euphrat und Tigris" (Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim) aus dem Jahr 1978:


Sonderstempel-Gedenkkarte aus Hildesheim, 13.07.1978

Die Abbildung zeigt "Sargon von Akkad" [1], der zu den wohl legendärsten Herrschern Messopotamiens gilt.

Beste Grüße,

Yoska

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Sargon_von_Akkad
 
Altmerker Am: 08.09.2016 17:51:53 Gelesen: 740# 24 @  
Das Thema liegt weit unten auf dem Albumstapel und das Biberpost-Label wirkt nicht wie eine Ausgrabungssensation. Die Krönung der Bemühungen beim Graben am Braunkohletagebau im Gebiet der Ex-DDR-BRD-Staatgrenze war zwischen 1994 und 1998 die Entdeckung mehrerer, vollständig erhaltener Holzartefakte aus der Altsteinzeit – ein Fund der seinesgleichen sucht und ihren Finder in Fachkreisen weltbekannt machte. Die Schöninger Speere sind mit einem Alter von etwa 300.000 Jahren die bisher ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit.

Gruß
Uwe


 
Mondorff Am: 08.09.2016 22:41:34 Gelesen: 723# 25 @  
Aus römischer Zeit:



R-Brief vom 28.8.1972 ab Boevange/Clervaux mit der Marke zu 8 Fr. eines vierteiligen Satzes aus dem Jahre 1972 - Ein Männerkopf aus Muschelkalk vom Titelberg bei Rodange. Ein ehemaliges keltisches oppidum, das sich später zu einem gallo-römischen vicus entwickelte. Der Kopf kam bei Grabungen im Keller eines gegen 275 zerstörten Hauses zutage. 2.-3. Jh.

Gruß
DiDi
 
Mondorff Am: 12.09.2016 15:00:56 Gelesen: 689# 26 @  
Das keltische oppidum am Titelberg.

Auf dem Titelberg, einem natürlichen Bergvorsprung mit einer Gesamtfläche von 50 ha, entstand im 2. Jh. v.u.Z. ein großes oppidum vom Stamm der Treverer.



Hier ein R-Brief mit Marken aus einer Serie Landschafts- und Städtemarken (Mi.-Nr. 1231) mit der Abbildung der Bronzeskulptur eines Wildschweins (1. Jh.), welche im 19. Jh. auf dem Titelberg gefunden wurde und seither im Louvre in Paris aufbewahrt wird.

Auch der Ortswerbestempel RODANGE vom 13.11.1989 weist mit seiner Inschrift Besucht den antiken Titelberg auf die Grabungsstätte hin. Selbst das Datum des Stempels ist in einer antiken Schale untergebracht.

Schönen Gruß
DiDi
 
Gaius_Caligula Am: 12.09.2016 15:37:11 Gelesen: 684# 27 @  
@ Mondorff [#25] und [#26]

Wunderschöne Belege zum Thema "Archäologie". Sehr schön zum Ansehen.
 

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