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Thema: (?) (169) Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg
Das Thema hat 178 Beiträge:
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hajo22 Am: 10.12.2014 14:08:50 Gelesen: 47862# 104 @  
Auch zum Postsparen konnte man die Hindenburg-Marken verwenden.

Hier eine Postsparkarte (3 RM) mit 16 Hindenburg-Marken genau auf 3 RM bespart und am 6.6.1941 in Neckarsteinach am Schalter vorgelegt.

Das Guthaben von 3 RM wurde von der Postsparkarte in das Postsparbuch übertragen (siehe Vermerke, Unterschrift u. Poststempel auf Seite 3 der Karte)

Komplett erhalten gebliebene Karte:



Außenseiten



Innenseiten

Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 11.12.2014 13:40:39 Gelesen: 47818# 105 @  
Heute eine 6 Pf. Hindenburg-Ganzsache mit Zusatzfrakatur auf 52 Pf. auffrankiert, gestempelt Friedrichshafen 23.3.1936 nach Augsburg. Die Karte wurde mit dem Zeppelin LZ 129 befördert, wie uns der rote Zusatzstempel verrät.

Die Karte ist um 2 Pf. überfrankiert, 50 Pf. wären ausreichend gewesen (hätte mit einer 4 Pf. statt der 6 Pf. Hindenburg-Marke sehr gut geklappt).

Aber was soll's. Mir gefällt der Beleg auch so.



Schönen Tag.
Jochen
 
filunski Am: 11.12.2014 15:17:08 Gelesen: 47806# 106 @  
@ hajo22 [#105]

Hallo Jochen,

schöner Beleg mit extrem klaren und sauberen Stempelabschlägen! :-)

Beim Aufräumen kam mir, passend zum Thema, eben dieser Beleg in die Hände:



Eilbrief vom 18.8.1938 von Stuttgart nach Nürnberg.

Portorichtig frankiert mit insgesamt 94 Pf, 24 Pf Brief im Fernverkehr bis 100g + 30 Pf Einschreiben + 40 Pf Eilzustellgebühr Ortsbereich.

Schöne Grüße,
Peter
 
Pete Am: 13.12.2014 21:36:08 Gelesen: 47719# 107 @  
Nachfolgend eine Sendung vom 14.06.1938 aus Potsdam nach Schweden. Die Sendung wurde mit 4x 6 Pfenning Hindenburg frankiert und in Schweden am 17.06.2014 mit 10 Öre Nachporto taxiert:



Gruß
Pete
 
hajo22 Am: 14.12.2014 19:01:12 Gelesen: 47676# 108 @  
2x6 Pg. Hindenburg auf Ansichtskarte vom Freibad Großschönau nach Camden/New Jersey vom 20.8.38. Da fehlten 3 Pf., die in den USA mit 2 cents Nachgebühr verrechnet wurden.

Der gräußliche Tintenfleck in der Kartenmitte stammt nicht von mir!

Ansonsten interessante Karte mit dem New Yorker Nachgebühr-Doppelstempel. Die 2 cents-Marke wurde vorausentwertet und überdeckt den "T" (=Taxe)-Stempel.



Schönen Abend.
Jochen
 
Fips002 Am: 14.12.2014 20:20:14 Gelesen: 47652# 109 @  
Brief von Leipzig, 20.1.37, mit 3 Pf. Mehrfachfrankatur nach Oldenburg.



Gruß Dieter
 
hajo22 Am: 16.12.2014 17:55:58 Gelesen: 47525# 110 @  
85 Pf. Auslandsbrief der 3. Gewichtsstufe (55 Pf. bis 60 gr.) per Einschreiben (Porto 30 Pf.) aus Bochum vom 1.11.1939 nach Washington (Ankunft 24.11.39). Keine OKW-Zensur erkennbar, der Krieg war noch im Anfangsstadium.

Trotz Vermerk auf der Couvert-Rückseite "enthält keine Devisen" zur Überprüfung zollamtlich geöffnet (nach dem Motto: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"). Möglicherweise war das eine "verdeckte" Zensur. Der Zeilenstempel "04805 3 - 11" läßt so etwas vermuten.

Starke Gebrauchs- und Altersspuren. Dennoch sammelwürdig, da die 3. Gewichtsstufe im Auslandsverkehr nicht häufig anzutreffen ist.



Schönen Abend.
Jochen
 
hajo22 Am: 29.12.2014 13:57:41 Gelesen: 47308# 111 @  
Es wird Zeit mal wieder einen interessanten Hindenburg-Beleg zu zeigen.

4 1/2 gr. Luftpostbrief aus Ellrich/Südharz adressiert nach Montevideo/Uruguay, gestempelt am 29.12.1941. Frankiert mit 1,75 RM (Hindenburg 2x60 und 40 Pf., AH 15 Pf.). Portorichtig: Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pf. und 1,50 RM/5 gr. für Uruguay. Gewünschter Leitweg über Rom nach Südamerika. Durchlaufzensur "Ab" = Zensurstelle Berlin.

Der Brief wurde jedoch nicht mehr befördert: "Zurück/Postverkehr eingestellt".



Der Brief wurde heute vor genau 73 Jahren aufgegeben (hat also heute "Geburtstag").

Viele Grüße
Jochen
 
volkimal Am: 30.12.2014 10:32:54 Gelesen: 47251# 112 @  
Hallo zusammen,

heute eine Nachnahme vom 27.3.1934 aus Gransee an meinen Großvater in Dortmund:



Das Porto von 32 Pfg. setzt sich zusammen aus dem Briefporto (12 Pfg.) und der Nachnahmegebühr (20 Pfg.).

Viele Grüße
Volkmar
 
hajo22 Am: 30.12.2014 15:18:59 Gelesen: 47230# 113 @  
Zensierte Luftpostkarte (Ganzsache) aus Wien vom 1.11.1941 nach Atlanta/USA. Die Absenderin war Jüdin (erkennbar am Zwangs-Vornamen "Sara" im Absender). Portorichtig mit 55 Pf. frankiert: Hindenburg: Ganzsache 5 Pf. (Mi. P 225I) + Marke 50 Pf.

Gebühren: 15 Pf. Auslandskarte + 40 Pf. Luftpostgebühr für 5 gr./USA



Schönen Tag.
Jochen
 
roteratte48 Am: 31.12.2014 21:06:40 Gelesen: 47151# 114 @  
@ saintex [#92]
@ hajo [#93]

Mit großem Interesse habe ich die Beiträge dieses Threads gelesen und bin letztlich über Eure Beiträge gestolpert. Der Verschlußstreifen der britischen Zensur erinnerte mich an einen ziemlich lädierten Bedarfsbrief in die USA, den ich nachfolgend abbilde:



Als Sammler vorphilatelistischer Briefe und Dokumente ist meine Frage sicher laienhaft - aber wieso britische Zensur bei einem Brief in die USA? Und was Jochens Beitrag angeht - hier auch der erwähnte Zusatz im Absender. Hier offenbar eine gelungene Emigration via Japan, zu schließen aus einem Brief des "subcommittee of Refugee Aid":

http://search.archives.jdc.org/multimedia/Documents/NY_AR_DORSA/NY_AR_DORSA_00012/NY_AR_DORSA_00012_00545.pdf

Schönen Abend und guten Start ins Jahr 2015 !

Rolf
 
hajo22 Am: 31.12.2014 23:55:19 Gelesen: 47130# 115 @  
@ roteratte48 [#114]

Die Maschinen aus Europa landeten zum Betanken regelmäßig auf den britischen Bermudas. Dort wurde die Post aus Germany von den Engländern zensiert und ggf. zurückbehalten oder zur Weiterbeförderung freigegeben.

Die Briten nahmen dabei den Ärger mit den Amerikanern in Kauf.

Gruß und gutes neues Jahr.
Jochen
 
roteratte48 Am: 01.01.2015 20:49:58 Gelesen: 47051# 116 @  
@ hajo22 [#115]

Danke Jochen,

für Mühe und Zeitaufwand - wieder was gelernt!

Gruß - Rolf
 
volkimal Am: 03.01.2015 19:34:34 Gelesen: 46931# 117 @  
Hallo zusammen,

hier mal wieder ein Auslandseinsatz einer Hindenburg-Marke:



Näheres siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=99142

Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 04.01.2015 12:41:49 Gelesen: 46875# 118 @  
Neujahrskarte mit Tagesstempel aus WALLENDORF (Thüringen) vom 31.12.1934, auf MiNr. 548 3(Pfg) schwarz/ocker, Trauerrand



mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 25.01.2015 19:56:05 Gelesen: 46419# 119 @  
Hallo zusammen,

der Inland Fernbrief 18gr. mit Zusatzleistung Luftpost stellt eine nette Portostufe dar. Gelaufen von Berlin nach Plauen am 6.12.1938 und frankiert mit Hindenburg Marken 2*1 Rpf (Mi.512) und 20 Rpf. (Mi.521).



mit bestem Gruss
stampmix
 
Jürgen Witkowski Am: 25.01.2015 22:25:39 Gelesen: 46374# 120 @  
Ein Wertbrief zu 300,00 RM, Gewicht 22 g, aufgegeben am 25.11.1939 in Weißenhorn, eingetroffen in Passau am 26.11.1939.

Gebührenberechnung
Brief über 20 g bis 250 g im Fernverkehr - 24 Rpf
Behandlungsgebühr über 100 RM Wertangabe - 50 Rpf
Versicherungsgebühr - 10 Rpf
Gesamt 84 Rpf

Frankatur
2x MiNr. 519 = 24 Rpf
1x MiNr. 526 = 60 Rpf
Gesamt 84 Rpf

Rätsel gibt mir der stumme Stempel auf der Rückseite auf. Gemäß dem zeitlichen Ablauf müsste er am Aufgabeort Weißenhorn abgeschlagen worden sein. Es stellt sich nur die Frage, welche Funktion er hat.



Der Aufgabestempel von Weißenhorn bildet das aktuelle Frühverwendungsdatum für den Kleinschriftstempel ab und war für mich der eigentliche Anlaß, den Beleg zu erwerben.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
stampmix Am: 01.02.2015 17:14:06 Gelesen: 46204# 121 @  
Hallo zusammen,

am 1.10.1932 wurde die erste Serie der Hindenburgmarken in den Wertstufen vom 4 Rpf bis 50 Rpf ausgegeben. Diese wurden hier am 11.10.1932 beim Bordpostamt des Luftschiff Graf Zeppelin während der 8.Südamerikafahrt als Satzfrankatur verwendet.



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 08.02.2015 12:30:47 Gelesen: 45920# 122 @  
Hallo zusammen,

hier eine wirklich weitgereiste Ansichtskarte, die am 6.10.1934 bei -6 Grad vom Schneefernerhaus auf der Zugspitze ins tropische Soerabaja auf Java (ID) gesandt wurde. AKS Soerabaja 2.11.1934.



besten Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 09.02.2015 20:42:58 Gelesen: 45806# 123 @  
Hallo zusammen,

eine schöne Portostufe von 114 Rpf. hat dieser Wertbrief über 2000 RM, den die Bank für Tirol und Vorarlberg am 9.5.1940 von Bregenz nach Ulm sandte. Portogerecht (siehe Ermittlung unter der 4 Rpf.Marke) frankiert mit den Hindenburg Marken zu 4, 10 und 2*50 Rpf. Hier im wörtlichen Sinne siegelseitig mit AKS von Ulm 10.5.1940.



mit bestem Gruss
stampmix
 
10Parale Am: 21.02.2015 19:15:38 Gelesen: 45562# 124 @  
@ Hindenburg-Briefmarken-Freunde

Heute habe ich in einer Kiste beim Ansichtskartenhändler diese Bildkarte gefunden, sie war einsortiert unter dem Land "Libanon". Verwundert schaute ich auf die Hindenburg-Marke zu 15 Pfennig, die wie ich hier gelernt habe, für eine Porto-Postkarte nach dem Ausland tarifiert wurde.

Auf der Rückseite ist der Bacchus-Tempel in Baalbek (heute Libanon) abgebildet. Abgeschlagen wurde diese Karte nach Strasbourg am 1.4.38. Aha, ein philatelistischer Aprilscherz, denke ich spontan. Denn da schreibt ein Vater seiner Tochter von seiner Exkursion nach Istanbul und hat erfreuliche Nachrichten, seine Frau machen die Exkursionen mit dem Auto gar nicht müde. Na, ja, man geht abends kurz nach 22:00 Uhr schon zur Nachtruhe und am morgen um 7:30 Uhr ist man wieder topfit.

Aha, der Stempel....MITTELMEERFAHRT - NORDDEUTSCHER LLOYD....."....jetzt wird mir klar, die Karte wird wohl auf einem dieser Mittelmeerdampfer abgeschlagen worden sein.

Was mich jedoch interessiert, ist der ganze Stempel, was steht im oberen Teil etwas das mit "DEU......" beginnt. Vielleicht kann jemand helfen.

Welche Portostufen galten auf diesen Schiffahrtslinien - warum 15 Pfennige auf einem Schiff des Deutschen Reiches?.

Ach wie schön kann Philatelie sein!

1oParale


 
muemmel Am: 21.02.2015 19:41:02 Gelesen: 45554# 125 @  
@ 10Parale [#124]

Eine schöne Karte, die Du hier vorgestellt hast und damit hast Du sicher einen guten Fang gemacht. Doch nun zu deiner Frage.

Im oberen Teil des Stempels steht DEUTSCHE SEEPOST (der Rest ist ja gut lesbar). Für Schiffe mit Bordpostämtern galten die selben Tarife wie im Reich. Hier also 15 Pfennig für eine Postkarte ins Ausland.

Beste Grüße
Mümmel
 
stampmix Am: 22.02.2015 20:22:54 Gelesen: 45453# 126 @  
Hallo zusammen,

ein 38gr. schwerer Auslands-Luftpostbrief wurde am 11.4.1940 von München nach New York (USA) gesandt. Auslandsbrief der 2. Gewichtsstufe (40Rpf.) mit Zusatzleistung Einschreiben (30 Rpf.), Eilpost (50 Rpf.) und Luftpost (8*40 Rpf./5gr. = 320 Rpf.). Für die portogerechte Frankatur von 440 Rpf. geht man auf Nummer sicher, wenn man die Einzelleistungen einzeln frankiert, hier die Hindenburg Marken Mi.524-523-525 und 3*528+521. Siegelseitig AKS New York vom 28.4.1940 und Nicht-Zustellvermerk vom 28.4.40 um 14:32 Uhr wegen geschlossenen Büros.

Was auffällt, ist die trotz Luftpost lange Beförderungsdauer von 17 Tagen; was auf eine erfolgte Zensur hinweist, für die es aber keine Hinweise gibt.



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 28.02.2015 20:52:11 Gelesen: 45039# 127 @  
Hallo zusammen,

am 4.9.1934 wurden die Hindenburgmarken als Sondermarken mit Trauerrand in den Wertstufen vom 3 Rpf bis 25 Rpf ausgegeben. Diese wurden hier am 7.9.1934 zur (fast) portogerechten Frankatur des Auslandsbriefes (25 Rpf.) mit Zusatzleistung Einschreiben (30 Rpf.) von Berlin nach Mulhouse (F) verwendet. AKS von Mulhouse 8.9.1934.



mit bestem Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 01.03.2015 18:22:22 Gelesen: 44956# 128 @  
Deutsche Firmen in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten durften/konnten die Deutsche Feldpost nutzen. Allerdings nicht zum Nulltarif, sondern gegen Entrichtung der entsprechenden deutschen Inlandsgebühren.

Hier ein Fenstercouvert mit 12 Pfg. Hindenburg einer deutschen Transportfirma mit Niederlassung in Paris, gestempelt Feldpost "b" vom 20.10.41. Absenderstempel auf der Rückseite in rot, etwas schlecht lesbar, so daß ich die unteren 2 Zeilen hier notiere: "Feldpostamt - Paris/über Feldpost- und Luftgaupostamt Paris".



VG, hajo22
 

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