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Thema: Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg
Das Thema hat 168 Beiträge:
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stampmix Am: 25.01.2015 19:56:05 Gelesen: 24593# 119 @  
Hallo zusammen,

der Inland Fernbrief 18gr. mit Zusatzleistung Luftpost stellt eine nette Portostufe dar. Gelaufen von Berlin nach Plauen am 6.12.1938 und frankiert mit Hindenburg Marken 2*1 Rpf (Mi.512) und 20 Rpf. (Mi.521).



mit bestem Gruss
stampmix
 
Concordia CA Am: 25.01.2015 22:25:39 Gelesen: 24548# 120 @  
Ein Wertbrief zu 300,00 RM, Gewicht 22 g, aufgegeben am 25.11.1939 in Weißenhorn, eingetroffen in Passau am 26.11.1939.

Gebührenberechnung
Brief über 20 g bis 250 g im Fernverkehr - 24 Rpf
Behandlungsgebühr über 100 RM Wertangabe - 50 Rpf
Versicherungsgebühr - 10 Rpf
Gesamt 84 Rpf

Frankatur
2x MiNr. 519 = 24 Rpf
1x MiNr. 526 = 60 Rpf
Gesamt 84 Rpf

Rätsel gibt mir der stumme Stempel auf der Rückseite auf. Gemäß dem zeitlichen Ablauf müsste er am Aufgabeort Weißenhorn abgeschlagen worden sein. Es stellt sich nur die Frage, welche Funktion er hat.



Der Aufgabestempel von Weißenhorn bildet das aktuelle Frühverwendungsdatum für den Kleinschriftstempel ab und war für mich der eigentliche Anlaß, den Beleg zu erwerben.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
stampmix Am: 01.02.2015 17:14:06 Gelesen: 24378# 121 @  
Hallo zusammen,

am 1.10.1932 wurde die erste Serie der Hindenburgmarken in den Wertstufen vom 4 Rpf bis 50 Rpf ausgegeben. Diese wurden hier am 11.10.1932 beim Bordpostamt des Luftschiff Graf Zeppelin während der 8.Südamerikafahrt als Satzfrankatur verwendet.



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 08.02.2015 12:30:47 Gelesen: 24094# 122 @  
Hallo zusammen,

hier eine wirklich weitgereiste Ansichtskarte, die am 6.10.1934 bei -6 Grad vom Schneefernerhaus auf der Zugspitze ins tropische Soerabaja auf Java (ID) gesandt wurde. AKS Soerabaja 2.11.1934.



besten Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 09.02.2015 20:42:58 Gelesen: 23980# 123 @  
Hallo zusammen,

eine schöne Portostufe von 114 Rpf. hat dieser Wertbrief über 2000 RM, den die Bank für Tirol und Vorarlberg am 9.5.1940 von Bregenz nach Ulm sandte. Portogerecht (siehe Ermittlung unter der 4 Rpf.Marke) frankiert mit den Hindenburg Marken zu 4, 10 und 2*50 Rpf. Hier im wörtlichen Sinne siegelseitig mit AKS von Ulm 10.5.1940.



mit bestem Gruss
stampmix
 
10Parale Am: 21.02.2015 19:15:38 Gelesen: 23736# 124 @  
@ Hindenburg-Briefmarken-Freunde

Heute habe ich in einer Kiste beim Ansichtskartenhändler diese Bildkarte gefunden, sie war einsortiert unter dem Land "Libanon". Verwundert schaute ich auf die Hindenburg-Marke zu 15 Pfennig, die wie ich hier gelernt habe, für eine Porto-Postkarte nach dem Ausland tarifiert wurde.

Auf der Rückseite ist der Bacchus-Tempel in Baalbek (heute Libanon) abgebildet. Abgeschlagen wurde diese Karte nach Strasbourg am 1.4.38. Aha, ein philatelistischer Aprilscherz, denke ich spontan. Denn da schreibt ein Vater seiner Tochter von seiner Exkursion nach Istanbul und hat erfreuliche Nachrichten, seine Frau machen die Exkursionen mit dem Auto gar nicht müde. Na, ja, man geht abends kurz nach 22:00 Uhr schon zur Nachtruhe und am morgen um 7:30 Uhr ist man wieder topfit.

Aha, der Stempel....MITTELMEERFAHRT - NORDDEUTSCHER LLOYD....."....jetzt wird mir klar, die Karte wird wohl auf einem dieser Mittelmeerdampfer abgeschlagen worden sein.

Was mich jedoch interessiert, ist der ganze Stempel, was steht im oberen Teil etwas das mit "DEU......" beginnt. Vielleicht kann jemand helfen.

Welche Portostufen galten auf diesen Schiffahrtslinien - warum 15 Pfennige auf einem Schiff des Deutschen Reiches?.

Ach wie schön kann Philatelie sein!

1oParale


 
muemmel Am: 21.02.2015 19:41:02 Gelesen: 23728# 125 @  
@ 10Parale [#124]

Eine schöne Karte, die Du hier vorgestellt hast und damit hast Du sicher einen guten Fang gemacht. Doch nun zu deiner Frage.

Im oberen Teil des Stempels steht DEUTSCHE SEEPOST (der Rest ist ja gut lesbar). Für Schiffe mit Bordpostämtern galten die selben Tarife wie im Reich. Hier also 15 Pfennig für eine Postkarte ins Ausland.

Beste Grüße
Mümmel
 
stampmix Am: 22.02.2015 20:22:54 Gelesen: 23627# 126 @  
Hallo zusammen,

ein 38gr. schwerer Auslands-Luftpostbrief wurde am 11.4.1940 von München nach New York (USA) gesandt. Auslandsbrief der 2. Gewichtsstufe (40Rpf.) mit Zusatzleistung Einschreiben (30 Rpf.), Eilpost (50 Rpf.) und Luftpost (8*40 Rpf./5gr. = 320 Rpf.). Für die portogerechte Frankatur von 440 Rpf. geht man auf Nummer sicher, wenn man die Einzelleistungen einzeln frankiert, hier die Hindenburg Marken Mi.524-523-525 und 3*528+521. Siegelseitig AKS New York vom 28.4.1940 und Nicht-Zustellvermerk vom 28.4.40 um 14:32 Uhr wegen geschlossenen Büros.

Was auffällt, ist die trotz Luftpost lange Beförderungsdauer von 17 Tagen; was auf eine erfolgte Zensur hinweist, für die es aber keine Hinweise gibt.



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 28.02.2015 20:52:11 Gelesen: 23213# 127 @  
Hallo zusammen,

am 4.9.1934 wurden die Hindenburgmarken als Sondermarken mit Trauerrand in den Wertstufen vom 3 Rpf bis 25 Rpf ausgegeben. Diese wurden hier am 7.9.1934 zur (fast) portogerechten Frankatur des Auslandsbriefes (25 Rpf.) mit Zusatzleistung Einschreiben (30 Rpf.) von Berlin nach Mulhouse (F) verwendet. AKS von Mulhouse 8.9.1934.



mit bestem Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 01.03.2015 18:22:22 Gelesen: 23130# 128 @  
Deutsche Firmen in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten durften/konnten die Deutsche Feldpost nutzen. Allerdings nicht zum Nulltarif, sondern gegen Entrichtung der entsprechenden deutschen Inlandsgebühren.

Hier ein Fenstercouvert mit 12 Pfg. Hindenburg einer deutschen Transportfirma mit Niederlassung in Paris, gestempelt Feldpost "b" vom 20.10.41. Absenderstempel auf der Rückseite in rot, etwas schlecht lesbar, so daß ich die unteren 2 Zeilen hier notiere: "Feldpostamt - Paris/über Feldpost- und Luftgaupostamt Paris".



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 02.03.2015 12:29:09 Gelesen: 23079# 129 @  
Hier nochmals ein solcher Beleg mit 12 Pfg. Hindenburgmarke aus Paris "Durch Deutsche Feldpost" vom 23.5.1942 nach Solingen.

Absender: Ein Delegierter der Wirtschaftsgruppe Maschinenbau, Geschäftsstelle Paris

Zensiert, neutraler weißer Verschlußstreifen sowie OKW-Zensur-Streifen "x" = Zensurstelle Paris





VG, hajo22
 
hajo22 Am: 03.03.2015 14:30:04 Gelesen: 22998# 130 @  
Auslandsbrief über 20 gr. gestempelt Rietberg 19.8.1937 nach San Francisco. Portorichtig frankiert mit 40 Pfg. Hindenburgmarken:

Aus Heftchenblatt 85 3x6 Pfg. und Propagandafeld "Alles für Deutschland!" sowie ZD S 127 (aus Heftchenblatt 87) 3+5 Pfg. sowie 4 und 10 Pfg. Hindenburg.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 03.03.2015 16:26:39 Gelesen: 22972# 131 @  
Bedarfs-Ortspostkarte mit 5 Pfg. Hindenburg gestempelt München 10.9.1943 mit Propaganda-Maschinenwerbestempel "Mehr als 32 Millionen BRT sind weg!"



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 04.03.2015 10:48:46 Gelesen: 22902# 132 @  
Nachdem der Absender das Couvert mit 6 Sondermarken (philatelistisch) vollgepflastert hatte, stellte er fest, daß 1 Pfg. zum korrekten Porto fehlte. Da blieb alternativ- und konkurrenzlos nur die 1 Pfg.-Marke Hindenburg zur Frankierung übrig (die 1 Pfg.-Marke AH erschien erst im August 1941).

Luftpostbrief aus Colditz vom 15.3.1941 nach Philadelphia/USA frankiert mit 65 Pfg. (Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pfg.; Luftpostgebühr = 40 Pfg./5 gr).

Zensiert in der Zensurstelle Frankfurt/a.M. ("e")auf der Couvert-Rückseite.

VG, hajo22


 
Sachsendreier53 Am: 11.03.2015 13:26:18 Gelesen: 22653# 133 @  
Einschreiben aus STETTIN vom 1.7.1941 nach Potsdam. Ankunft in Potsdam am 2.7.41 -6 Uhr.



Einschreiben = 30 Pfennig
Brief im Fernverkehr bis 100g = 24 Pfennig

mit Hindenburg-Medaillon: MiNr.512 1(Pfg.) schwarz, und MiNr.482 3(Pfg.) ockerbraun

mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 12.03.2015 19:32:32 Gelesen: 22581# 134 @  
Hallo zusammen,

am 30.4.1941 sandte Hedwig Sara Kirchheimer einen 5gr. leichten Brief nach Kansas City (USA) mit Leitvermerk "Durch Luftpost via Süd-Amerika". Zum Briefporto von 25 Rpf. kamen weitere 215 Rpf. für die Luftpostbeförderung mit der italienischen L.A.T.I. über Südamerika nach den USA. Dieser Leitweg umging die Britische Zensur auf der Nordatlantikroute. Frankiert mit den Hindenburgmarken 25, 2*100+15 Rpf. (Mi.522, 2* 528 und 520) .

Deutscher Zensurstempel "Ad" aus München und in Kansas-City mehrfach nachgesandt.



In der Briefhülle verblieben ist der Internationale Antwortschein über 30 Rpf., der bei der Briefaufgabe am 30.4.1941 in Hannover erworben - aber nicht eingelöst - wurde.



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 14.03.2015 09:31:52 Gelesen: 22443# 135 @  
Hallo zusammen,

am 31.1.1941 wurde ein Luftpostbrief von Wyk auf Föhr nach Petaluma (USA) gesandt. Das Porto berechnet sich für Auslandsbrief (25 Rpf.) mit Luftpost nach den USA (40 Rpf.) und Luftpost in den USA (10 Rpf.) zu 75 Rpf. und wurde mit 3 Hindenburgmarken 25 Rpf. (Mi.522) frankiert.

Aufgabestempel R1 "Wyk auf Föhr B".



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 15.03.2015 11:22:50 Gelesen: 22350# 136 @  
Hallo zusammen,

zur Abwechslung mal wieder eine kleine Portostufe.

Die Eisenhandlung Warkentien aus Rostock versandte am 29.10.1934 einen Brief und nutzte den Portovorteil, den die Versandart "Geschäftspapiere" bot: hier waren in der ersten Portostufe bis 100gr. nur 8 Rpf. zu frankieren. Das Porto wurde mit der Hindenburg Trauerrand-Sondermarke zu 8 Rpf. (Mi.551) abgegolten.



mit bestem Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 15.03.2015 18:50:44 Gelesen: 22310# 137 @  
82 Pfg.-Brief: Eilboten (40 Pfg) + Einschreiben (30 Pfg) + Fernbrief bis 20 gr (12 Pfg) aus Holenbrunn vom 19.10.1935 nach München, Ankunft am selben Tag. Frankiert mit 2x40 und 2x1 Pfg Hindenburg.

Vorderseitig Numerator-Stempel (1407). Gerichtet ist der Brief an den ADAC.



VG, hajo22
 
Sachsendreier53 Am: 24.03.2015 09:58:03 Gelesen: 22025# 138 @  
@ Marko Haucke [#10]

Wie Marko schon vorgestellt hat, hier noch zwei weitere GA-Bildpostkarten, P 236 6(Pf), dunkelbraun



Zudruck, Ehrwald (Tirol), Druckvermerk 40-159-1-B 7



P 236 6(Pf), dunkelbraun, Zudruck, Adolf-Hitler-Platz in Neustadt an der Weinstraße, Druckvermerk 36-80-1-B 9, abgestempelt in WERMSDORF (BZ Leipzig) am 9.12.1936.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 09.04.2015 10:32:00 Gelesen: 21702# 139 @  
Brief im Fernverkehr bis 20g = 12 Rpf. nach Leipzig. Aufgegeben in CUNEWALDE (OBERLAUSITZ) / b / 06.8.41.-18



mit DR-Zusammendruck, Einheitsgebersteifen I, K 21 aus Bogen mit Werbesignette "Unterstützt die NS-Volkswohlfahrt !", Ausgabe Oktober 1939.

mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 09.04.2015 20:21:42 Gelesen: 21658# 140 @  
Hallo zusammen,

dann mal zur Abwechslung ein Luftpost-Schwergewicht nach Südamerika.

Eine 75gr. schwere Auslands-Drucksache der 2.Gewichtsstufe (10Rpf.), die "Mit deutscher Luftpost" (Haberer Nr.461) am 29.4.1936 von Berlin nach Santiago de Chile gesandt wurde. Der Luftpostzuschlag betrug 450 RPf. (150RPf./25gr.). Rückseitiger AKS von Santiago 4.5.1936. Die nicht häufige Versandart wurde freigemacht mit 2* 2 RM (Mi.365) und 2* 30 RPf. Hindenburgmarken (Mi.523).



Weiß jemand, wer hinter dem Postfach 50 in Berlin W35 steckt?

mit bestem Gruß
stampmix
 
hajo22 Am: 11.04.2015 08:36:01 Gelesen: 21555# 141 @  
Couvert des Gemeindeamtes Tanndorf per Einschreiben (handschriftlicher R-Vermerk Deschney) frankiert mit 10 und 40 Pfg. Hindenburg (R-Gebühr 30 Pfg. + 20 Pfg. Sonderporto für Post in die CSR) nach Senftenberg. Entwertet mit Dienstsiegel "Postagentur (Deschney) Sudetengau/Adlergebirge". Kein Datum, kein Ankunftsstempel. Verwendung Herbst/Winter 1938.



VG, hajo22
 
Sachsendreier53 Am: 29.04.2015 09:28:44 Gelesen: 21134# 142 @  
1934 - GA-Sonderkarte zum Tode Hindenburgs, mit Trauerrand am Kartenrand.



P 235. 6(Pf.) graugrün



Brief mit MiNr.548. 3(Pfg.) schwarz/ocker, Sonderausgabe vom 4.9.1934, mit Trauerrand - Aufdruck, entwertet mit Maschinenstempel (Bandstempel) LEIPZIG C1 / MESSESTADT vom 8.10.1934.

mit Sammlergruß,
Claus
 
hajo22 Am: 29.04.2015 19:54:21 Gelesen: 21090# 143 @  
Luftpostbrief aus Bielefeld v. 24.11.1941 nach New York. Frankiert mit 60 und 5 Pfg. Hindenburgserie. Portorichtig bei 5 gr. Gewicht: 25 Pfg. Auslandsporto, 40 Pfg. Luftpostgebühr/5 gr. USA.

Berliner Durchlaufzensur "Ab" und britische Zensur "Examiner 3244" (vermutlich auf den Bermudas). Kein Ankunftsstempel.



VG, hajo22
 

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