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Thema: Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Das Thema hat 129 Beiträge:
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Fips002 Am: 24.01.2015 19:21:23 Gelesen: 17935# 55 @  
Einschreiben aus Posen 29.3.1884 an die Gebrüder Senf in Leipzig.

Richard Senf eröffnete am 22.3.1872 ein Briefmarkengeschäft in Leipzig. Am 01.04.1874 erwirbt Louis Senf durch Kauf von seinem Bruder Richard das Briefmarkengeschäft einschließlich des philatelistischen Verlages. Ab 1880 führen sie gemeinsam das Geschäft. Louis übernimmt den Bereich der Briefmarken und Richard die Verlagsabteilung. 1910 erscheint der 1. Michel Europa Katalog. Die Firma wird mit dem Namen "Gebrüder Senf-Verlagsbuchhandlung und Briefmarken" geführt.

Gruß Dieter


 
zonen-andy Am: 25.01.2015 09:43:36 Gelesen: 17879# 56 @  
Hallo,

zu den Gebrüdern Senf kann ich auch eine Karte zeigen von Leipzig nach Marienbad (Böhmen).

Grüße Andreas


 
Altmerker Am: 01.02.2015 16:36:27 Gelesen: 17754# 57 @  
Mal abgesehen, dass hier wohl klar philatelistisch gebastelt wurde, hat der Brief schon mal paar interessante Details: Wohlfahrtsmarken-Berlin, Berlin-Marken wohl aus dem Markenheftchen, im Bundesgebiet gelaufen, die Berlin-Marken gingen ja ihrem Gültigkeitsende entgegen, dazu kommt der alte Stempel mit der PLZ 42, wogegen der R-Zettel schon modernisiert ist.

Stutzig macht mich der rote Datumsstempel, 13.8.91, als Eingangsdatum reichlich spät und wohl auch nicht philatelistisch bedingt.

Viele Sonntagsgrüße
Uwe



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Wohlfahrtsmarken" / Händler Peter Briefs, Händler seit 1987]
 
stampmix Am: 03.02.2015 19:55:08 Gelesen: 17743# 58 @  
Hallo zusammen,

hier ein Satzbrief der 3. Serie Deutsche Nothilfe Landeswappen von 1928.

Fernbrief der 2. Gewichtsstufe (30 Rpf) von Berlin nach Leipzig, mit Zusatzleistung Einschreiben (30 Rpf) und Eilboten (40 Rpf), der am 18.2.1929 an Albert Friedemann gesandt wurde. (Fast) portogerecht frankiert mit dem Satz der Wohlfahrtsmarken 1928 (Mi.425-429). Ankunftstempel Leipzig vom 19.2.1929.



Mehr über Albert Friedemann:

http://www.bdph.de/index.php?id=455&type=98&tx_whoiswho_pi1%5BshowUid%5D=828&tx_whoiswho_pi1%5BshowArea%5D=f&tx_whoiswho_pi1%5Bpointer%5D=5&cHash=7ee89391ca

mit bestem Gruss
stampmix

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Satzfrankaturen"]
 
erron Am: 21.02.2015 15:30:40 Gelesen: 17549# 59 @  
Hallo,

beim Durchsuchen meiner Belege für die Inflaseiten.de Stempeldatenbank fand ich diesen Beleg von Hans Grobe aus dem Jahre 1920.



Mehr über Hans Grobe:

http://www.bdph.de/index.php?id=455&tx_whoiswho_pi1%5BshowUid%5D=968&tx_whoiswho_pi1%5BshowArea%5D=g&tx_whoiswho_pi1%5Bpointer%5D=5&cHash=c20328c234de414c0e8bc7c35b3fbe8d

mfg

erron
 
Heinz 7 Am: 22.02.2015 11:01:33 Gelesen: 17482# 60 @  
@ remstal [#15]

Hallo,

Eine "Corinphila Liga" kenne ich nicht. Corinphila war lange Zeit eine Firma der Briefmarken-Händler Luder (ursprünglich Luder & Edelmann).

Woher hast Du diesen mir unbekannten Namen "Corinphila Liga"?

Heinz
 
Richard Am: 05.03.2015 09:41:01 Gelesen: 17330# 61 @  
@ Heinz 7 [#60]

Woher hast Du diesen mir unbekannten Namen "Corinphila Liga"?

Hallo Heinz,

hier ein Zitat aus einem Urteil [1]:

Ein Wettbewerbsverhältnis besteht ferner zwischen der Klägerin und der von Luder geleiteten Genossenschaft Corinphila, die ebenfalls mit Briefmarken handelt. Auch ist die Tat, wie Miturheberschaft und Gehilfenschaft im Sinne des Art. 50 OR voraussetzen (BGE 55 II 314 f.), gemeinsam, d.h. in bewusstem Zusammenwirken mit dem Haupturheber, begangen worden; denn was Luder zur Förderung des Wettbewerbes der Kommanditgesellschaft E. Luder & Co. und damit des eigenen Wettbewerbes und was er zur Begünstigung des Briefmarkenhandels der Genossenschaft Corinphila beschloss, hat er notwendigerweise auch in seiner Eigenschaft als Präsident der Corinphila-Liga, in deren Namen er die Schmähschriften verfasste, unterzeichnete und verbreitete, gewollt.

72. Auszug aus dem Urteil der I. Zivilabteilung vom 31. Oktober 1956 i.S. Corinphila-Liga und Luder gegen Heinrich Köhler.

[1] http://www.servat.unibe.ch/dfr/bge/c2082544.html

Zweite Fundstelle [2]:

[2] http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&zoom=IN&type=show_document&highlight_docid=atf%3A%2F%2F82-II-544%3Ade
 
Mondorff Am: 09.03.2015 12:16:13 Gelesen: 17219# 62 @  
Guten Tag an alle!

Das nachstehend abgebildete Tausch- und Offertenblatt <"Die Briefmarke."> aus Esslingen/Neckar wird wohl vielen bekannt sein.

Hier eingedruckt in ein württembergisches Gs.-Streifband zu 3 Pfennig (S7)* mit Zusatzfrankatur ...



... und Stempel ESSLINGEN BAHNHOF vom 15.8.1895 nach Tanger in Marokko. Sicherlich keine gewöhnliche Destination.

Freundlichen Gruß
DiDi

* Ein schwacher schwarzer Abklatsch des Aufdrucks läuft schräg über das Streifband.
 
Heinz 7 Am: 09.03.2015 18:48:55 Gelesen: 17162# 63 @  
@ Richard [#61]

Hallo Richard,

das ist interessant! Ein bizarrer Fall! Ich kannte ihn nicht.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
inflamicha Am: 11.03.2015 20:38:49 Gelesen: 17048# 64 @  
Guten Abend,

heute gibt es eine Privatganzsache zu sehen:



Der Umschlag mit Wertstempel 15 Pfg. Germania braunlila (sämisches Papier) ist im Strahlendorff/Mette unter PU 36 A 1/01 registriert. Genutzt wurde er hier als Fernbrief von Charlottenburg nach Potsdam am 4.11.1921 (PP 6). Da der Wertstempel für das Porto in Höhe von 60 Pf. nicht mehr ausreichte, wurden 3 verschiedene Marken mit je 15 Pf. Nennwert hinzugeklebt. So viel Mühe macht sich wohl nur ein Sammler- Dr. Erich Stenger war lange Zeit Vorsitzender zweier Berliner Philatelisten-Vereine und wurde als "Vater" der IPOSTA 1930 bekannt.

Gruß Michael
 
hajo22 Am: 12.03.2015 16:43:20 Gelesen: 16987# 65 @  
Einschreibbrief aus Shanghai vom 12.6.1914 an die Briefmarkenhandlung Paul Siegert in Hamburg. Rückseitig frankiert mit 10 cents (= Gebühr Einschreiben) und 2x4 cents (Brief nach Deutschland über 20 gr. bis 250 gr.).

Ankunftsstempel Hamburg 28.6.1914 (Tag des Attentats in Sarajevo).
Kein Leitvermerk, der RBf. ist vermutlich per Dampfer nach Deutschland transportiert worden und nicht mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Wenige Wochen später brach der 1. Weltkrieg aus.



VG, hajo22
 
Heinz 7 Am: 25.03.2015 20:43:00 Gelesen: 16847# 66 @  
@ steppenwolf [#38]

Hallo Steppenwolf,

Szekula hat viele "bunte" Belege veranlasst mit ungewöhnlichen Kombinationen.



Dieser Brief aus der Zeit des 1. Weltkrieges (1916) ergibt eine 50 Rappen Frankatur für einen R-Brief Ausland (vgl. auch Beitrag "Schweiz: Tellknabe"). Interessant ist auch die Werbung, die Szekula für sich macht und ihn ausweist als Verlagshaus der philatelistischen Zeitung "Schweizerischer Briefmarkensammler" (offenbar dreisprachig, gut schweizerisch).

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Fips002 Am: 05.04.2015 22:05:08 Gelesen: 16678# 67 @  
Die Postkarte MiNr. 36a, mit Sonderstempel Nordhausen 27.3.1949, ist an den Sammler und Prüfer Kurt Zirkenbach in Halle gerichtet.

Josh SGD hat Kurt Zirkenbach am 30.01.14 in [#21] vorgestellt.



Gruß Dieter
 
hannibal Am: 09.04.2015 19:13:59 Gelesen: 16549# 68 @  
Ich möchte einen Beleg des Prüfers OPhR Martin Refeld (prüfte zu DDR Zeiten Bezirksstempelaufdruckmarken Bez. 27 und 41 sowie Allg. Ausgaben SBZ) zeigen.



Der überfrankierte Orts-R-Brief ist mit je einem Eckrandstück SBZ 240 DZ und 241 DV sowie mit 2 Marken 24 Pfg Köpfe SBZ frankiert, wobei die rechte 24 Pfg-Marke die bis 2010 im Michel katalogisierte c-Farbe " dunkelkarminrot bis schwärzlichkarminrot" zeigt - offensichtlich war der dunkle Farbton schon dem späteren Prüfer aufgefallen.

SST (10b) Leipzig C 1 Messehaus Petershof 1 -1.09.49
Rückseitig Ankunftstempel Leipzig W 31 -2.09.49
Von ihm geprüfte Marken aus meiner Sammlung haben bisher jede Nachprüfung bestanden.

Viele Grüße
Peter
 
Heinz 7 Am: 10.04.2015 12:13:16 Gelesen: 16491# 69 @  
@ alle [#66]

Ich habe bereits vom umtriebigen Briefmarken-Händler Bela Szekula geschrieben. Vielleicht war das eine ganze Familie, denn ich sehe auch einen Vordruck-Brief eines "Eugen Szekula". Dieser hat grossen Wert darauf gelegt, dass man bemerkt, dass er der "Eugen" ist (Gross-Schrift).



Auch dieser Mann brachte die Frankatur gelegentlich auf der Rückseite des Briefes an, wie Bela Szekula. Und auch die Frankatur mit Einheiten aus Kehrdruckbogen (mit Kehrdrucken/Zusammenhängenden) ist ähnlich!



Der abgebildete Brief ist aus einem Angebot bei einem Auktionator kopiert, gehört mir also nicht.

Freundlicher Gruss
Heinz
 
Heinz 7 Am: 19.04.2015 11:34:37 Gelesen: 16323# 70 @  
Schon eine Weile habe ich dieses nette Briefchen aus dem Jahr 1912; ein Einschreiben von Bukarest nach Berlin. Der Brief benötigte für die relativ weite Reise nur 2 Tage, wie der Ankunftsstempel auf der Rückseite zeigt.



Eine erste Frage dazu habe ich: Am Ende der Zeitangabe steht "11-12 N". Heisst das nun, dass der Brief zwischen 23-24 Uhr abgefertigt wurde? "N" für "Nachmittag"; wäre es Vormittag müsste wohl "11-12 V" stehen. Ist das nun ein Stempelfehler, oder hat da die Post wirklich die letzte Stunde vor Mitternacht gearbeitet?



Das Schönste für mich an dem Brief ist aber weder die seltene Viererblock-Frankatur des 1.5-Bani-Wertes, noch die Mischfrankatur mit der nächsten Karl-Ausgabe. Zusammen ergibt das stolze 51 Bani, also eine knappe "Überfrankatur" (51 statt 50 Bani). Und auch die Stempel sind nicht "Eye-catcher", im Gegenteil. Die Abgangsstempel sind alle drei "schwer" bis "leicht verschmiert". Zum Glück ist der Berlin-Stempel schön.

Das Couvert ist ein Firmencouvert von "Carol Schafhütl", von dem ich gar nichts weiss. Ich vermute aber, er war Briefmarkenhändler. Dafür spricht die phantasiereiche, schöne Mischfrankatur, aber auch die wirklich wunderschöne Verschluss-Vignette, die eindeutig philatelistisch inspiriert ist: eine Nachbildung der Nummer 1 von Rumänien! Und das in Form eines alten roten Lack-Siegels. Ich habe den Brief eigentlich wegen DIESEM kleinen Schmuckstück gekauft.

Aber noch meine zweite Frage: kann jemand bestätigen, dass es sich bei "Carol Schafhütl" um einen Briefmarken-Händler handelte?

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 29.04.2015 23:14:33 Gelesen: 16136# 71 @  
@ Beitrag [#70]

Kennt niemand Carol Schafhütl? (siehe Beitrag [#70]).

Ganz sicher kennen VIELE aber Hans Grobe, ein grosser Auktionator des 20. Jahrhunderts. Hier habe ich etwas Unscheinbares gefunden:



Das ist eine Versandtasche für eine Drucksache. "Eilt sehr!" schrieb der Absender, das Haus Hans Grobe Briefmarkenhandlung, Hannover.

In der Drucksache wurde offenbar der 80. Auktionskatalog von Hans Grobe verschickt. Diese Auktion fand statt im Januar 1949, also vor mehr als 66 Jahren.



Genauso interessant wie der Auktionskatalog ist auch die Ergebnisliste, die von Grobe an seine Kunden verschickt wurde.

Und auch die Werbung von damals ist aufschlussreich. Grobe spricht von "ausländischen Handelsbewertungen zwecks besserer Marktorientierung"; ich bin sicher, er bezog sich (auch) auf das Handelshaus "Zumstein, Bern", das damals einen "Europa"-Katalog herausgab, der weite Beachtung bei den Sammlern fand.

Es gab übrigens 1949 viele relativ teure Briefmarken. Natürlich gab es auch viele Stücke, die heute in Relation zu anderen Stücken sehr günstig waren. Das Studium alter Preislisten hat schon manchem Philatelisten geholfen, unerkannte oder vergessen Raritäten besser einzuschätzen.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
muemmel Am: 01.05.2015 22:54:53 Gelesen: 16556# 72 @  
Guten Abend,

zum Beginn des Wonnemonats Mai aus der Portoperiode 21 (20.–31.10.1923) heute ein R-Brief:



Am 21.10.23 machte sich dieser Brief von Borna bei Leipzig auf die Reise nach Berlin.

Herr Robert Noske war in Sachen Philatelie kein gänzlich Unbekannter (auch wenn leider bisher nicht viel zu seiner Vita bekannt ist). Unter Anderem fungierte er als Herausgeber der Zeitschrift "Die Ganzsache" und hatte offensichtlich auch regen Kontakt mit Briefmarkenhändlern wie z.B. mit Herrn Bütow in Berlin. Selbstverständlich hat Herr Noske Wert auf eine philatelistische Frankatur gelegt, aber der Brief entstammt dem Bedarf.

Porto und Einschreibgebühr betrugen jeweils 10 Millionen Mark und zum Einsatz kamen hier 10 Marken der MiNr. 302 (davon 2 Marken mit Seitenrand), eine MiNr. 312 Aa und zwei Marken der MiNr. 317 AP.

Quasi als Gegenstück ein Brief, der den umgekehrten Weg gegangen ist und den ich 2011 als bisher früheste Verwendung der MiNr. 314 AP (8.10.23) meiner Sammlung einverleiben konnte und auch früher hier schon gezeigt habe:



Schöne Grüße
Harald

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Heinz 7 Am: 03.05.2015 22:47:28 Gelesen: 15948# 73 @  
@ Beitrag [#66]

Hallo Kollegen,

der Beitrag zu den Tellknaben passt auch perfekt zu diesem Thema, darum wiederhole ich ihn hier:

Bela Sekula war ein Luzerner Briefmarkenhändler, der vor etwa 90 Jahren sehr aktiv war



Er war bekannt dafür, dass er viele rare Frankaturen herstellte, die er oft auf der Rückseite anbrachte.



Wer mehr wissen möchte zu dieser hübschen Frankatur kann nachlesen, was im Beitrag zu Markenheftchen-Bogen dazu gesagt ist.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
drmoeller_neuss Am: 04.05.2015 17:41:56 Gelesen: 15907# 74 @  
Ein schönes Beispiel für einen aptierten Stempel aus Nürnberg 28 vom 03.08.1959: Im dritten Reich lautete die zusätzliche Inschrift "Stadt der Reichsparteitage", die nach Kriegsende entfernt wurde.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Aptierte Stempel". Dr. Dub war unter anderem Prüfer des BPP und Herausgeber eines Spezialkatalogs.]
 
Heinz 7 Am: 18.05.2015 22:59:20 Gelesen: 15583# 75 @  
@ [#66][#69][#73]

Hallo Kollegen,

von Bela und Eugen Sekula habe ich bereits berichtet, anbei noch ein weiteres Familienmitglied:



Wir lesen, dass Herr Géza Sekula mit seinem sehr geehrten Herrn "Kunde" gar nicht zufrieden war.



Wir sehen anhand der Kartenaufdrucke, dass Herr Géza Sekula ein internationales Briefmarkengeschäft betrieben haben muss, mit Postscheck-Konti in 12 verschiedenen Ländern!

Putlitz ist eine Stadt im nordwestlichen Brandenburg. Der Postbeamte hat die falsche Anschrift mit blauem Farbstift korrigiert.

Ob Herr Glaser bezahlt hat? Jedenfalls erhielt er einen schönen Viererblock des Tellknaben 5 C. rotlila von 1927.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
Heinz 7 Am: 24.05.2015 23:59:15 Gelesen: 15395# 76 @  
@ Heinz 7 [#69]

Nachdem ich den Brief in Beitrag [#69] kenne, hat mir der nachstehende Brief natürlich besonders gefallen:



AUCH Eugen Szekula!
Auch einige Mängel, (leider)
AUCH eine schöne "Zentrums-Frankatur aus einem Markenheftchen-Blatt

Die Frankatur ist ungewöhnlich hoch: CHF 1.45, das ist sehr viel für 1920. Es war ein Einschreibe-Brief nach Schweden. Der R-Brief nach Dänemark hatte 1919 auch schon stattliche CHF 0.95 gekostet (vgl. Beitrag [#69]). Ich kann auf Anhieb die zwei Tarife nicht erklären. Weiss jemand Bescheid?

Freundliche Grüsse
Heinz
 
hajo22 Am: 20.07.2015 09:57:09 Gelesen: 14400# 77 @  
Zeitungsschleife (Drucksache bis 50 gr.) aus Leipzig vom 25.8.1923 frankiert mit 8T Mark (Nr. 253, 2x254). Interessant der vorgedruckte Vermerk links unten: "Nur nachsenden wenn ohne Portoerhöhung" (um Ärger beim Empfänger zu vermeiden).

Der Absender ist den Deutschen-Kolonien-Sammlern ein Begriff.



VG, hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
kauli Am: 22.07.2015 23:25:48 Gelesen: 14444# 78 @  
@ HouseofHeinrich

Hallo Heinrich,

schöner Inflabeleg, wäre auch was für die Inflaseiten. Das Stempeldatum ist bekannt.

Ich hänge mal noch einen Beleg mit dem Luftpoststempel von C 2 ran, der natürlich häufiger vorkommt als Deiner.



Viele Grüße
Dieter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel Berlins". Rudolf Rohr war seit 1919 Berliner Briefmarkenhändler und Herausgeber der seit 1921 erscheinenden "Rohrpost".]
 
hajo22 Am: 24.07.2015 15:43:23 Gelesen: 14244# 79 @  
Einschreibbrief des Markenhauses Borek, Braunschweig vom 20.5.1922 nach Bergen/Norwegen. Frankiert mit 14 Mark: 2x3 M und 2x4 Mark (Nr. 192/193) für einen Einschreib-Auslandsbrief in der 5. Gewichtsklasse (80-100 gr.: bis 20 gr. = 4 M, jede weiteren 20 gr. à 2 M) sowie 2 Mark für R-Gebühr. Gewichtsangabe (links oben) 85 gr.

Ankunftsstempel Bergen 25.5.22 (putziger kleiner "Fingerhutstempel").



BG, hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 

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