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Thema: Altdeutschland Preussen: Schöne Belege
Das Thema hat 687 Beiträge:
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Silbergroschen Am: 01.03.2015 11:59:38 Gelesen: 80909# 63 @  
@ bayern klassisch [#62]

ich bin mir nicht sicher. Könnte ein Taxstempel sein. Habe ich mal auf einen Badischen Brief gesehen.

Noch was nach Bayern:

Brief aus Aachen nach Murnau vom 06.05.58 mit einer schönen Preußischen Nr. 8

schönen Gruss

Peter


 
Michael D Am: 01.03.2015 12:30:14 Gelesen: 80903# 64 @  
@ bayern klassisch [#62]

Es handelt sich um polnische Ankunftsstempel. Dieser hier zeigt die Ankunftszeit 9 Uhr vormittags. "R" = Rano = vormittags.

Gruß
Michael
 
bayern klassisch Am: 01.03.2015 13:41:46 Gelesen: 80887# 65 @  
@ Silbergroschen [#63]

Hallo Peter,

Incoming - Mail nach Bayern mit Fingerhutstempel muss man lange suchen - klasse!

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 01.03.2015 13:42:43 Gelesen: 80885# 66 @  
@ Michael D [#64]

Lieber Michael,

vielen Dank für diese Info - habe ich bei bayerischen Briefen bisher noch nicht gesehen und jetzt wieder etwas dazu gelernt vom Spezialisten. Danke dafür!

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Magdeburger Am: 01.03.2015 15:41:43 Gelesen: 80871# 67 @  
Liebe Sammelfreunde,

von mir mal heute ein Brief ohne Marke:



Ein Brief vom 01.07.1852 von Magdeburg nach Leipzig. Oben ist portofreie Justizsache notiert worden. Der Beamte Kühne bestätigte dies mit seinem Namenstempel.

Die vorderseitig notierten 9 Pfennige ist eine Bestellgeldnotierung von Leipzig. Portofreie Sendungen während der Zeiten des DÖPV zwischen zwei Posthoheiten zu finden, ist gar nicht so einfach, da die Portofreiheiten stark eingeschränkt wurden.

Leider ist das Siegel nicht mehr vorhanden und auch als Officialsache ist der Beleg nicht gekennzeichnet. Vielleicht handelt es sich auch nur um ein durchgeschlüpften Beleg, welcher nicht nachtaxiert worden ist.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Fips002 Am: 03.03.2015 10:50:14 Gelesen: 80817# 68 @  
Von mir ein Brief vom Gründer der Woermann Reederei Hamburg, Carl Woermann am 26. Mai 1856 an das Handelshaus Neumann in Eibau/Sachsen.

Der Faltbrief ist mit 3 Sgr.(Mi. Nr.4) portogerecht freigemacht.

Das Hamburger Handelshaus C. Woermann hatte schon 1849 ein Segelschiff nach Westafrika geschickt. 1854 begann Woermann mit der Errichtung von Niederlassungen in Westafrika, und 1878 wurde der Afrika-Handel zum einzigen Geschäftszweig der Firma. Nach dem Tod des Gründers Carl Woermann übernahm sein Sohn Adolph Woermann das Unternehmen und begann es auf eine breitere Basis zu stellen.



Gruß Dieter
 
Magdeburger Am: 03.03.2015 17:44:38 Gelesen: 80790# 69 @  
@ Fips002 [#68]

Hallo Dieter,

eine interessante Beleg, auch zu den weiterführenden Informationen!

Liebe Sammelfreunde,

nachfolgenden Beleg steure ich heute bei:



Der Brief wurde am 10.01.1860 in Magdeburg aufgegeben und ging in das 29 Meilen entfernte Falkenau / Böhmem. Tarifmäßig waren hierfür 3 Sgr erforderlich. Interessant ist hier, dass zwei verschiedene Aufgabestempel zum Einsatz kamen. Wie ließe sich dies erklären?

Sinnvoll erscheint mir, dass der Brief unfrankiert in einen Briefkasten eingeworfen wurde. So wurde er bei der Bearbeitung im Postamt mit den Zweikreiser erst einmal abgestempelt. Die Firma Voigt & Speich wird möglicherweise dem Postamt aufgetragen haben, dass keine unfrankierten Briefe versendet werden sollen. Ein weiterer Beamte stellt dies nun fest, klebte die Marke auf dem Brief (darunter erkennt man fco) und entwertete diese nun mit dem Nachtstempel.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 03.03.2015 18:28:22 Gelesen: 80777# 70 @  
@ Magdeburger [#69]

Lieber Magdeburger,

der Zweikreisstempel zeigt uns 7 - 8 Uhr Abends.

Kannst du die Stundenangabe des Rahmenstempels erkennen?

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Magdeburger Am: 03.03.2015 18:34:50 Gelesen: 80771# 71 @  
@ bayern klassisch [#70]

Lieber Bayern Klassisch,

die Stundenangabe im Rahmenstempel ist 8-12A.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 03.03.2015 19:10:34 Gelesen: 80762# 72 @  
@ Magdeburger [#71]

Lieber Magdeburger,

was ich (in seltenen Fällen) von Bayern kenne: Bei 2 Poststellen im Ort hat manchmal die eine vergessen, die Marke(n) zu entwerten, was später die andere nachgeholt hat.

Wäre das hier so, hätte man den Brief frankiert aufgegeben und mit dem Stempel 7 - 8 Uhr Abends bedruckt, die Marke aber zu entwerten vergessen.

Später erfolgte die Leitung zu der Poststelle, die mit dem Rahmenstempel arbeitete, der der Fehler auffiel und die für die (Nach-) Entwertung sorgte. Von den Stundenangaben wäre das m. E. möglich.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bignell Am: 03.03.2015 19:23:30 Gelesen: 80758# 73 @  
Hallo,

hier mein Preussen-Dreier:



Drei verschiedene Dreier: Ganzsache zu 3 Silbergroschen mit Zusatzfrankatur 3 Silbergroschen + 3 Kreuzer, recht ramponiert, gesendet von Bonn 13.11.1867, Durchgangsstempel Prusse 14.11., Ankunftsstempel Le Havre 14.11.

Lg, harald
 
Silbergroschen Am: 03.03.2015 20:10:30 Gelesen: 80736# 74 @  
@ bignell [#73]

Wenn da nicht 1 Dreier zuviel darauf ist?

Mischfrankaturen zwischen einer 18 und den Kreuzerausgaben sind bisher nicht bekannt.

schönen Gruss

Peter
 
bignell Am: 03.03.2015 20:51:19 Gelesen: 80725# 75 @  
@ Silbergroschen [#74]

Hallo Peter,

glaube ich nicht, zwei Stempel sind übergehend, identisch mit den anderen beiden, keine Taxmarkierungen. Wie wäre das korrekte Porto von Bonn nach Frankreich?

Lg, harald
 
Silbergroschen Am: 03.03.2015 21:06:49 Gelesen: 80723# 76 @  
@ bignell [#75]

3 1/2 Sgr für den 1-fach schweren Brief und 7 Sgr für einen doppelt schweren Brief.

Auf den Brief steht 9/10 Loth. Das müsste nach den Postvertrag von 58 ein doppelt schwerer Brief sein. Gewicht je 6/10 Loth (10 gr.). Damit wäre der Brief korrekt frankiert 6 Sgr. + 3 Kreuzer = 1 Sgr = 7 Sgr.

Mich stört aber der Übergang vom unteren Stempel auf die 3 Kreuzer Marke. Sieht etwas angepasst aus. Kannst Du mal einen größer Scan von den Marken machen?

schönen Gruss

Peter
 
bignell Am: 03.03.2015 21:36:11 Gelesen: 80715# 77 @  
@ Silbergroschen [#76]

Hallo Peter,

wollte Dir ein Email schreiben kann aber Deine Emailadresse nicht finden. Deshalb hier:



Lg, harald
 
Silbergroschen Am: 04.03.2015 12:49:15 Gelesen: 80682# 78 @  
@ bignell [#77]

Hallo Harald,

so gern ich Dir was anderes schreiben möchte, aber ich halte den Brief für verfälscht.

Man sieht deutlich oberhalb der 3 Kreuzer Marke noch die Anhaftungen der ursprünglichen Marke. Die Stempel passen auch nicht richtig und sie sehen nachgemalt aus. Ich kann mich täuschen, aber Du kannst den Brief zur Sicherheit zum Prüfen geben. Herr Voigt würde sich bestimmt freuen, er liest ja hier mit.

schönen Gruss

Peter


 
Magdeburger Am: 04.03.2015 13:18:56 Gelesen: 80667# 79 @  
@ bayern klassisch [#72]

Lieber Bayern Klassisch,

beide Stempel wurden im Postamt von Magdeburg geführt. Neben dieser Expedition gab es noch eine am Bahnhof. Nur dort ist im Stempel auch "Bahnhof" vermerkt.

@ bignell [#77]

Hallo Harald,

ich schliesse mich der Meinung von Peter an. Auch ich glaube nicht, dass die 3 Kreuzer Marke auf den Brief haftete. Die 3 Sgr.-Marke wurde, wenn diese tatsächlich auf dem Brief mal war, m.E. entnommen und neu replatziert.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bignell Am: 04.03.2015 18:29:18 Gelesen: 80640# 80 @  
@ Silbergroschen [#78]
@ Magdeburger [#79]

Hallo Peter, hallo Ulf,

danke für Eure Meinungen. Das gute dabei ist, ich habe den Brief vor vielen Jahren für nicht allzu viel Geld bei einem deutschen Auktionshaus erworben (nein weiss leider nicht mehr bei welchem, war noch in der Voreurozeit, waren so 40 DM, also kein Beinbruch - man sieht ja auch noch links unten den damals angenommenen Katalogwert von 250M).

Habe auf der BPP-Seite Herrn Voigt nicht gefunden, bitte um seine Kontaktdaten.

Danke, harald
 
Kontrollratjunkie Am: 05.03.2015 00:15:03 Gelesen: 80608# 81 @  
@ bignell [#80]

Hallo Harald,

Benjamin Voigt ist auch kein Mitglied des BPP, sondern er prüft als Mitglied des VP e.V..

Hier seine Daten:

Mitglied seit 2014
Prüfgebiet: Preußen

Anschrift:
Benjamin Voigt
c/o Firma Dr. Reinhard Fischer
Joachimstr. 7
53113 Bonn
Tel: (0228) 854 294 99
eMail: preussenphilatelist@icloud.com

http://vpev.de/people/benjamin-voigt/

Gruß
KJ
 
bignell Am: 05.03.2015 00:26:22 Gelesen: 80606# 82 @  
@ Kontrollratjunkie [#81]

Hallo KJ,

vielen Dank für die Info, ich schreibe ihn gleich mal an.

Lg, harald
 
Silbergroschen Am: 07.03.2015 13:27:46 Gelesen: 80525# 83 @  
Hallo zusammen,

einen Brief aus Aachen vom 30.07.1860 nach Hückeswagen frankiert mit einer schönen Preußischen 11a möchte ich euch zeigen.

@ bignell [#82]

Ich würde mich freuen, wenn Du uns das Ergebnis der Prüfung mitteilst.

schönen Gruss

Peter


 
bignell Am: 07.03.2015 14:11:04 Gelesen: 80513# 84 @  
@ Silbergroschen [#83]

Hallo Peter,

habe ihn angeschrieben, aber noch keine Reaktion - wird halt auch viel zu tun haben.

Lg, harald
 
Magdeburger Am: 07.03.2015 16:31:08 Gelesen: 80493# 85 @  
@ Silbergroschen [#83]

Schöner Beleg!

Von mir eine nicht so schöne 11a.



Diese ist auf einem Paketbegleitbrief, welches ein 12 Loth schweres Paket von Magdeburg nach Amalienbad by Morsleben begleitete. Die Entfernung liegt bei 5 Meilen und somit war hier der Mindestfahrposttarif von 2 Sgr. fällig. Da der Beleg vom 30.05.1863 ist, sollte der Paketzettel vorderseitig, sofern ausreichend Platz vorhanden war, angebracht werden. Der Postbeamte sah es hier etwas anders.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 08.03.2015 18:59:50 Gelesen: 80435# 86 @  
Liebe Sammelfreunde

nachfolgender Beleg vom 07.12.1862 zeigt, wie der Postbeamte 6 Paketzettel auf die Vorderseite zauberte:



Links sind die Gewichte der einzelnen Pakete notiert worden (17 Pfund; 16 Pfund 25 Loth; 17 Pfund; 16 Pfund 10 Loth; 16 Pfund und 17 Pfund). Die Sendung ging von Magdeburg aus nach Wilsleben und war komplett portofrei.

Die Paketzettel wurden im Bogen zu je 24 Stück mit laufenden Nummern von 1 bis 1000 gedruckt. Die ersten drei Zettel 94 bis 96 stammen somit vom 4. Bogen und die nächsten drei vom Folgebogen. Auch war es Vorschrift, fortlaufende Nummern zu verwenden, wenn für mehrere Pakete nur ein Begleitbrief aufgegeben wurde.



Am Folgetag war die Ankunft in Aschersleben. Die Pakete wurde erst am 11. ausgegeben, wie der Packkammerhilfsstempel von Aschersleben zeigt (keine Uhrzeit vorhanden).

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bignell Am: 10.03.2015 18:20:03 Gelesen: 80239# 87 @  
@ Silbergroschen [#83]

Hallo Peter,

nachstehend die Antwort.

Lg, harald


Sehr geehrter Herr Paul,

ich denke nicht, dass es notwendig ist, dieses Stück im Original vorzulegen.

Den Ausführungen im Forum kann man nichts mehr ergänzen. GGf. haben Sie die Möglichkeit das Stück unter einer starken UV-Lampe zu begutachten, vermutlich sieht man wo die ursprüngliche Marke gehaftet hat.

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Voigt

 

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