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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5252 Beiträge:
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stampmix Am: 01.03.2015 12:51:07 Gelesen: 463119# 3828 @  
@ juni-1848 [#3826]

Als Alternative zur Barfreimachung hier ein Brief mit Aufbrauchverwendung von 50 Marken Mi.290, die das Porto von 5 Mio Mark für einen Fernbrief von Berlin nach Hamburg am 19.10.1923, dem Letzttag der PP20, abdeckten.



mit bestem Gruss
stampmix
 
Magdeburger Am: 01.03.2015 15:12:41 Gelesen: 463082# 3829 @  
Liebe Sammelfreunde

hier noch eine Karte von mir:



Karte der PP06 vom 05.11.1921 von Magdeburg-Sudenburg nach Braunschweig. Die Postreiterkarte mit dem Wertstempel zu 40 Pfennig deckt das Porto vollständig ab. Ich freue mich hier besonders über den sehr schönen Stempel.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
dr.vision Am: 01.03.2015 15:40:36 Gelesen: 463068# 3830 @  
Moin zusammen,

heute zeige ich eine Drucksache im Ortsverkehr Dresden, portorichtig frankiert mit einer MiNr. 323 A in b-Farbe. Dies hat Herr Düntsch durch sein Signum bestätigt. Rückseitig befindet sich der Infla-Berlin-Prüfstempel. An der Marke ist noch ein minimaler Teil des linken Seitenrandes zu erkennen.



(Datenbank # 7513)

Allen noch einen schönen Abend.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
inflamicha Am: 01.03.2015 18:40:50 Gelesen: 463027# 3831 @  
Guten Abend,

von mir gibt es heute einen innerhalb Thüringens beförderten Beleg:



Die Firma Robert Schilling aus Arnstadt sandte den Brief am 2.7.1923 (PP 14) nach Ohrdruf. Die erforderlichen 300 Mark für das Fernbriefporto sind mit je einer Mi 220 und 268 b erbracht worden.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 01.03.2015 20:03:38 Gelesen: 462999# 3832 @  
Guten Abend,

heute ein Beleg aus der PP 26 (26.11 - 30.11.23), gelaufen am 28.11.23 von Zwickau nach Eisenberg. Portorichtig frankiert mit 80 Milliarden Mark in vierfacher Aufwertung, MeF Mi.Nr. 328.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7515)
 
JoshSGD Am: 02.03.2015 20:00:23 Gelesen: 462627# 3833 @  
Guten Abend,

heute sehen wir wieder einen Fernbrief bis 20g aus der recht kurzen PP25 (20.11. - 26.11.1923). Der Brief lief am 22.11.23 von Gladbeck nach Essen und ist mit 20 Milliarden portogerecht frankiert, MeF Mi.Nr. 336 a der OPD Münster. Geprüft vom Altmeister Peschl.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7516)
 
muemmel Am: 02.03.2015 22:28:36 Gelesen: 462554# 3834 @  
Guten Abend,

hier eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 26 (26.–30.11.1923), der Zeit der Vierfachaufwertung:



Gelaufen am 27.11.23 von Krefeld nach Köln und tarifrichtig mit zwei Marken der 327 BP frankiert.

Schönen Gruß
Harald
 
inflamicha Am: 03.03.2015 21:00:01 Gelesen: 462038# 3835 @  
Guten Abend,

aus der PP 7 kommt dieser Beleg:



Fernbrief von Köln-Nippes nach Berlin-Halensee vom 3.1.1922, frankiert wurde mit je 2 Exemplaren der Mi 147 II und 163, um das nötige Porto von 2 Mark zu erbringen.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 03.03.2015 22:02:10 Gelesen: 462006# 3836 @  
Hallöle,

heute ein eingeschriebener Ortsbrief aus der Portoperiode 19 (1.–9.10.1923), die ja bekanntermaßen nicht soo häufig auftauchen:



Gelaufen am 4.10.23 in Frankfurt am Main. Das Porto betrug 800.000 Mark und die Einschreibgebühr 2 Millionen, frankiert mit 302 und 312A. Dabei ging es recht flugs, denn bereits eine Stunde nach dem Abgang landete der Brief im Zustellpostamt.

Hübsche Grüße
Harald
 
Magdeburger Am: 04.03.2015 16:24:04 Gelesen: 461554# 3837 @  
Liebe Sammelfreunde,

gerade flog bei mir dieser Beleg ein:



Er ist vom 16.02.1922, also PP07, von Dessau nach Jena. Es ist eine Nachnahme von 23,25 Mark. Soweit ich gefunden habe, war für eine Nachnahmesendung die Briefgebühr und eine Vorzeigegebühr zu zahlen. Die Gebühr für eine wiederholte Vorzeige war vom Antragsteller bar zu bezahlen. Diese war am Bestimmungsort mit Freimarken zu verrechnen und auch dort zu entwerten.

Da hier 4,50 Mark verklebt wurden und alles in Dessau entwertet wurde, ergibt sich eine Vorzeigegebühr von 1,50 Mark und 3 Mark Beförderungsgebühr. Diese reichte für einen Brief von über 20 bis 100 Gramm.



Siegelseitig ist nichts postalisches.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JoshSGD Am: 04.03.2015 20:43:26 Gelesen: 461465# 3838 @  
Guten Abend,

heute abend sehen wir eine Fernpostkarte aus der PP 23 (5.11. - 11.11.1923), gelaufen am 5.11.23 von Bad Salzdetfurth nach Darmstadt, portogerechte Frankatur von 500 Mio Mark. Bahnpoststempel Hildesheim - Kreiensen. Die Strecke ist heute Teil der Lammetalbahn, Abzweig nach Kreiensen erfolgt in Bad Gandersheim.

MeF Mi.Nr. 322; zweite Marke von links mit dem Plattenfehler "Sprung im Korbdeckel" - unter der 1 gut erkennbar.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7523)
 
inflamicha Am: 04.03.2015 20:52:42 Gelesen: 461462# 3839 @  
Guten Abend,

heute habe ich diesen Beleg zu zeigen:



Fernbrief von Stetten bei Hechingen nach München vom 18.10.1923, Porto-Soll 5 Millionen Mark. Frankiert ist der Brief portogerecht mit 4mal 1 Mio Rosettenmuster (Mi 314 AP) sowie einem Randviererblock der 250 Tausend auf 500 Mark (Mi 295). Entwertet sind die Marken mit dem Stempel von Hechingen. Anhängende Bogenränder sind auf Beleg nicht häufig. Dazu kommt: Durch den etwas nach rechts verschobenen Aufdruck geriet die letzte 0 der Reihenwertzähler zum größten Teil in die linken Markenfelder- eine hübsche Druckzufälligkeit.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 04.03.2015 22:01:11 Gelesen: 461434# 3840 @  
@ JoshSGD [#3838]

Grüezi Josef,

die Karte sieht ja recht nett aus, aber ein Sprung in der Rosette (Korbdeckel) ist bei keiner der Marken vorhanden.

Grüßle
Harald
 
juni-1848 Am: 04.03.2015 22:32:33 Gelesen: 461413# 3841 @  
@ inflamicha [#3827]

Was der allerdings in einer Datenbank "Inflabelege Deutsches Reich" zu suchen hat erschließt sich mir nicht, sorry. Das da was nicht passt merkt man schon an Deinem "Herumjongliere" mit den in beiden Gebieten unterschiedlichen Portoperioden.

Nun ja, ich hätte ja verstanden, wenn Du den Beleg in diesem Thema " Deutsches Reich Inflationsbelege" als Fehl am Platze fändest. Im Inflaseiten-Leitfaden lese ich jedoch:

Inflaseiten.de ist eine Dokumentation und Auswertung von Belegen aus der Zeit der deutschen Inflation 1916–1923, die wir Ihnen an dieser Stelle etwas näher vorstellen möchten.

Da reizt es natürlich, auch ungewöhnliche deutsche Infla-Belege (1916–1923) aus Danzig oder auch Württemberg-Dienstpost in die Datenbank zu legen, zumal, wie Mümmel sicher bestätigen kann, eine statistische Auswertung allein aufgrund der eingeschränkten Belegsuche infolge der Datenbank-Struktur kaum mehr möglich ist.

Ich persönlich lege sie in der Datenbank unter "Meine Belege" ab in "Ordner", die sich nicht ausschließlich an die Portoperioden des Deutschen Reiches orientieren.

Immerhin werde ich irgendwann einmal mit der Kombisuche zumindest meine Belege detailliert auswerten können, solange ich die zusätzlichen Gebühren/Leistungen, Auslandsgewichtsstufen u. v. m. in meine immer etwas ausführlicheren Belege-Beschreibungen integriere - auch wenn ich deswegen von dem ein oder anderen PS-Leser schon "an meinem Verstand zweifelnde" Mails erhalten habe.

Immerhin habe ich mich überzeugen lassen, die Frankaturen mit den Michel-Nummern zu benennen, um die raren Zeitfenster bestimmter Ausgaben besser belegen zu können.

Schaue ich mir den ein oder anderen von Belege-Redakteuren eingestellten Beleg an, muss ich feststellen, dass jene zumindest der von Mümmel (und mir) durchaus erwünschten statistischen Auswertung schlichtweg entgehen infolge zu knapper Beschreibungen.

Eigentlich wollte ich nur eine knappe Zeile - aber da ich gerade dabei bin, noch eine Anregung an den Datenbank-Webmaster: Kann die Suche um drei weitere Suchfelder erweitert werden - nämlich Zusatzleistung 1 bis Zusatzleistung 3 ?

3 Zusatzleistungen müssten ausreichen, da mir in zwanzig Sammlerjahren kein Dutzend Belege mit mehr als drei Zusatzleistungen begegnet sind.

Und damit keine Klagen aufkommen, noch ein Bildchen aus der PP 17 (1.9. bis 19.9.1923:



(Datenbank # 4374)

Adresszettel der Fa Gerson Halle (Raucherartikel, spez. Tabakpfeifen) aus Würzburg als Aufkleber für ein Päckchen nach Regensburg, frankiert mit 2 Marken zu 75 Tsd (Mi. 288 II).

Übrigens finden sich die Porti für Päckchen unter den Paket-Tarifen im Band 13 der Infla-Bücherei (Habe noch ein Exemplar für Neugierige übrig).

Sammlergrüße für den Rest der Woche
Werner
 
inflamicha Am: 05.03.2015 20:47:03 Gelesen: 460949# 3842 @  
Guten Abend,

nach den wie immer recht umfangreichen Auslassungen meines Vorredners eine einfache Postkarte vom ersten Tag der PP 8:



Die Firma Greiner & John Mühlsteinfabrik in Wolfenbüttel sandte die Karte am 1.7.1922 nach Delmenhorst. Die bis zum Vortag noch ausreichende Germaniamarke zu 1,25 M musste mit zwei weiteren Marken zu 10 und 15 Pf. auf das aktuelle Porto in Höhe von 1,50 M aufgestockt werden.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 05.03.2015 21:58:22 Gelesen: 460927# 3843 @  
Ebenfalls guten Abend,

aus der Portoperiode 7 (1.1.–30.6.1922) heute eine Postreiter-Ganzsache:



Gelaufen am 18.6.22 von Berlin nach Magdeburg. Um auf das zu der Zeit benötigte Porto von 1,25 Mark zu kommen, musste die Postkarten-Ganzsache P 152 mit 50 Pfg (MiNr. 164) auffrankiert werden.

Grüßle
Harald
 
Magdeburger Am: 06.03.2015 13:14:28 Gelesen: 460717# 3844 @  
Hallöchen ihr Inflafreunde,

gestern bekam ich einen weiteren Beleg aus Magdeburg:



Er ist am 25.09.1923, also PP18 nach Schwerin gesendet worden. Es handelt sich hier um einen Fernbrief über 20 bis 100 Gramm, was mit Freimarken verklebt wurde.
Siegelseitig ist nicht.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JoshSGD Am: 06.03.2015 20:55:30 Gelesen: 460589# 3845 @  
Guten Abend,

heute sehen wir einen Ortsbrief bis 20g aus Chemnitz, gelaufen am 21.11.23 (PP25; 20.11. - 25.11.23). Portorichtig frankiert mit EF Mi.Nr. 328 AW.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7526)
 
inflamicha Am: 07.03.2015 11:38:52 Gelesen: 460371# 3846 @  
Hallo,

wiederum vom Ersttag einer Portoperiode stammt mein heutiger Beleg:



Der Brief von Plauen nach Zwickau vom 1.7.1923 (PP 14) wurde per Einschreiben versandt. Sowohl der Brief als auch die Zusatzleistung Einschreiben schlugen mit je 300 Mark zu Buche. Frankiert wurde mit einem senkrechten Paar der Mi-Nr. 221.

Die dekorative Rückseite soll euch natürlich nicht vorenthalten werden:



Ein schönes Wochenende und viele Grüße

Michael
 
bekaerr Am: 08.03.2015 08:42:30 Gelesen: 460037# 3847 @  
Hallo zusammen,

ich kenne mich mit Infla-Belegen leider überhaupt nicht aus. Ist die Auslandskarte nach Österreich zum Inlandstarif vom 21.7.1923 für 120 M etwas besonderes, oder eher Massenware? Ist das etwas für die Datenbank?



Besten Dank im Voraus!
Bernd
 
muemmel Am: 08.03.2015 09:49:18 Gelesen: 460017# 3848 @  
@ bekaerr [#3847]

Hallo Bernd,

die Karte ist tarifrichtig frankiert, da für Sendungen nach Österreich der Inlandstarif galt.

Ach ja, und in die Datenbank passt er natürlich auch.

Grüßle
Harald
 
JoshSGD Am: 08.03.2015 14:38:56 Gelesen: 459901# 3849 @  
Guten Tag,

zum Sonntagnachmittag eine Fernpostkarte von Onstmettingen nach Aarau, Schweiz. Die Karte ist am 24.11.1923 (PP 25; 20.11. - 25.11.1923) gelaufen und mit 50 Mia Mark frankiert. Das korrekte Porto wäre 48 Mia Mark gewesen. MeF Mi.Nr. 328 A P.





Gruß
Josh

(Datenbank # 7535)
 
dr.vision Am: 08.03.2015 16:36:48 Gelesen: 459852# 3850 @  
Moin zusammen,

heute war wieder "Großtauschtag" und mein 1-Euro-Händler war auch da.

Erstanden habe ich diese Selbstbucher - Auslandspaketkarte von Leipzig nach Zürich. Das Gewicht betrug 4,5 Kilogramm. Der Leitweg ging über Lindau im Bodensee. Interessant ist der mehrfach abgeschlagene KOS Kreisstempel mit Segment oben von Leipzig-Lindenau. Rückseitig sind 2x MiNr. 176a WZ1 verklebt, so dass sich das Porto auf 41,40 Mark summiert. Der Beleg ist INFLA-Berlin geprüft. Vorderseitig befindet sich noch ein extra aufgeklebtes Gebührenverzeichnis über 3,25 Mark.

Nun meine Frage an die versierten Spezialisten: Kann mir bitte jemand das Porto aufschlüsseln und bestätigen? Und was hat es mit diesem Gebührenverzeichnis auf sich?



Herzlichen Dank für eure Mithilfe und beste Grüße von der sonnigen Ostsee.
Ralf

(Datenbank # 7539)
 
christel Am: 08.03.2015 20:12:36 Gelesen: 459785# 3851 @  
@ dr.vision [#3850]

In der Zeit vom 01.04.1921 bis 31.01.1922 betrug der Tarif für ein Paket von >1 bis 5kg 1,15GF.

Der Wert des GF war in der Zeit vom 15.12.1921 bis 28.02.1922 mit 36 Mark festgesetzt.

Daraus ergibt sich das Tarifporto von 41,40 Mark.

Christel

Die Angaben auf dem Bordereau (Gebührenverzeichnis) sind genau wie zu lesen angesetzt, 2,70 Franken Zoll, 0,10 Franken Verzollungsgebühr, 0,05 Franken Statistikgebühr und 0,40 Franken Lagergebühr (von der Ankunft bis zur Abholung des Paketes bei der Post/Zollamt) - alles zu zahlen vom Empfänger der Paketsendung.
 
dr.vision Am: 08.03.2015 20:43:30 Gelesen: 459768# 3852 @  
@ christel [#3851]

Moin Christel,

ganz herzlichen Dank für Deine Erklärungen. Jetzt kann ich die Eintragungen in der DB vervollständigen.

Allen noch einen ruhigen Abend.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 

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