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Thema: (?) (169) Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg
Das Thema hat 178 Beiträge:
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hajo22 Am: 02.03.2015 12:29:09 Gelesen: 45249# 129 @  
Hier nochmals ein solcher Beleg mit 12 Pfg. Hindenburgmarke aus Paris "Durch Deutsche Feldpost" vom 23.5.1942 nach Solingen.

Absender: Ein Delegierter der Wirtschaftsgruppe Maschinenbau, Geschäftsstelle Paris

Zensiert, neutraler weißer Verschlußstreifen sowie OKW-Zensur-Streifen "x" = Zensurstelle Paris





VG, hajo22
 
hajo22 Am: 03.03.2015 14:30:04 Gelesen: 45168# 130 @  
Auslandsbrief über 20 gr. gestempelt Rietberg 19.8.1937 nach San Francisco. Portorichtig frankiert mit 40 Pfg. Hindenburgmarken:

Aus Heftchenblatt 85 3x6 Pfg. und Propagandafeld "Alles für Deutschland!" sowie ZD S 127 (aus Heftchenblatt 87) 3+5 Pfg. sowie 4 und 10 Pfg. Hindenburg.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 03.03.2015 16:26:39 Gelesen: 45142# 131 @  
Bedarfs-Ortspostkarte mit 5 Pfg. Hindenburg gestempelt München 10.9.1943 mit Propaganda-Maschinenwerbestempel "Mehr als 32 Millionen BRT sind weg!"



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 04.03.2015 10:48:46 Gelesen: 45072# 132 @  
Nachdem der Absender das Couvert mit 6 Sondermarken (philatelistisch) vollgepflastert hatte, stellte er fest, daß 1 Pfg. zum korrekten Porto fehlte. Da blieb alternativ- und konkurrenzlos nur die 1 Pfg.-Marke Hindenburg zur Frankierung übrig (die 1 Pfg.-Marke AH erschien erst im August 1941).

Luftpostbrief aus Colditz vom 15.3.1941 nach Philadelphia/USA frankiert mit 65 Pfg. (Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pfg.; Luftpostgebühr = 40 Pfg./5 gr).

Zensiert in der Zensurstelle Frankfurt/a.M. ("e")auf der Couvert-Rückseite.

VG, hajo22


 
Sachsendreier53 Am: 11.03.2015 13:26:18 Gelesen: 44823# 133 @  
Einschreiben aus STETTIN vom 1.7.1941 nach Potsdam. Ankunft in Potsdam am 2.7.41 -6 Uhr.



Einschreiben = 30 Pfennig
Brief im Fernverkehr bis 100g = 24 Pfennig

mit Hindenburg-Medaillon: MiNr.512 1(Pfg.) schwarz, und MiNr.482 3(Pfg.) ockerbraun

mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 12.03.2015 19:32:32 Gelesen: 44751# 134 @  
Hallo zusammen,

am 30.4.1941 sandte Hedwig Sara Kirchheimer einen 5gr. leichten Brief nach Kansas City (USA) mit Leitvermerk "Durch Luftpost via Süd-Amerika". Zum Briefporto von 25 Rpf. kamen weitere 215 Rpf. für die Luftpostbeförderung mit der italienischen L.A.T.I. über Südamerika nach den USA. Dieser Leitweg umging die Britische Zensur auf der Nordatlantikroute. Frankiert mit den Hindenburgmarken 25, 2*100+15 Rpf. (Mi.522, 2* 528 und 520) .

Deutscher Zensurstempel "Ad" aus München und in Kansas-City mehrfach nachgesandt.



In der Briefhülle verblieben ist der Internationale Antwortschein über 30 Rpf., der bei der Briefaufgabe am 30.4.1941 in Hannover erworben - aber nicht eingelöst - wurde.



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 14.03.2015 09:31:52 Gelesen: 44613# 135 @  
Hallo zusammen,

am 31.1.1941 wurde ein Luftpostbrief von Wyk auf Föhr nach Petaluma (USA) gesandt. Das Porto berechnet sich für Auslandsbrief (25 Rpf.) mit Luftpost nach den USA (40 Rpf.) und Luftpost in den USA (10 Rpf.) zu 75 Rpf. und wurde mit 3 Hindenburgmarken 25 Rpf. (Mi.522) frankiert.

Aufgabestempel R1 "Wyk auf Föhr B".



mit bestem Gruss
stampmix
 
stampmix Am: 15.03.2015 11:22:50 Gelesen: 44520# 136 @  
Hallo zusammen,

zur Abwechslung mal wieder eine kleine Portostufe.

Die Eisenhandlung Warkentien aus Rostock versandte am 29.10.1934 einen Brief und nutzte den Portovorteil, den die Versandart "Geschäftspapiere" bot: hier waren in der ersten Portostufe bis 100gr. nur 8 Rpf. zu frankieren. Das Porto wurde mit der Hindenburg Trauerrand-Sondermarke zu 8 Rpf. (Mi.551) abgegolten.



mit bestem Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 15.03.2015 18:50:44 Gelesen: 44480# 137 @  
82 Pfg.-Brief: Eilboten (40 Pfg) + Einschreiben (30 Pfg) + Fernbrief bis 20 gr (12 Pfg) aus Holenbrunn vom 19.10.1935 nach München, Ankunft am selben Tag. Frankiert mit 2x40 und 2x1 Pfg Hindenburg.

Vorderseitig Numerator-Stempel (1407). Gerichtet ist der Brief an den ADAC.



VG, hajo22
 
Sachsendreier53 Am: 24.03.2015 09:58:03 Gelesen: 44195# 138 @  
@ Marko Haucke [#10]

Wie Marko schon vorgestellt hat, hier noch zwei weitere GA-Bildpostkarten, P 236 6(Pf), dunkelbraun



Zudruck, Ehrwald (Tirol), Druckvermerk 40-159-1-B 7



P 236 6(Pf), dunkelbraun, Zudruck, Adolf-Hitler-Platz in Neustadt an der Weinstraße, Druckvermerk 36-80-1-B 9, abgestempelt in WERMSDORF (BZ Leipzig) am 9.12.1936.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 09.04.2015 10:32:00 Gelesen: 43872# 139 @  
Brief im Fernverkehr bis 20g = 12 Rpf. nach Leipzig. Aufgegeben in CUNEWALDE (OBERLAUSITZ) / b / 06.8.41.-18



mit DR-Zusammendruck, Einheitsgebersteifen I, K 21 aus Bogen mit Werbesignette "Unterstützt die NS-Volkswohlfahrt !", Ausgabe Oktober 1939.

mit Sammlergruß,
Claus
 
stampmix Am: 09.04.2015 20:21:42 Gelesen: 43828# 140 @  
Hallo zusammen,

dann mal zur Abwechslung ein Luftpost-Schwergewicht nach Südamerika.

Eine 75gr. schwere Auslands-Drucksache der 2.Gewichtsstufe (10Rpf.), die "Mit deutscher Luftpost" (Haberer Nr.461) am 29.4.1936 von Berlin nach Santiago de Chile gesandt wurde. Der Luftpostzuschlag betrug 450 RPf. (150RPf./25gr.). Rückseitiger AKS von Santiago 4.5.1936. Die nicht häufige Versandart wurde freigemacht mit 2* 2 RM (Mi.365) und 2* 30 RPf. Hindenburgmarken (Mi.523).



Weiß jemand, wer hinter dem Postfach 50 in Berlin W35 steckt?

mit bestem Gruß
stampmix
 
hajo22 Am: 11.04.2015 08:36:01 Gelesen: 43725# 141 @  
Couvert des Gemeindeamtes Tanndorf per Einschreiben (handschriftlicher R-Vermerk Deschney) frankiert mit 10 und 40 Pfg. Hindenburg (R-Gebühr 30 Pfg. + 20 Pfg. Sonderporto für Post in die CSR) nach Senftenberg. Entwertet mit Dienstsiegel "Postagentur (Deschney) Sudetengau/Adlergebirge". Kein Datum, kein Ankunftsstempel. Verwendung Herbst/Winter 1938.



VG, hajo22
 
Sachsendreier53 Am: 29.04.2015 09:28:44 Gelesen: 43304# 142 @  
1934 - GA-Sonderkarte zum Tode Hindenburgs, mit Trauerrand am Kartenrand.



P 235. 6(Pf.) graugrün



Brief mit MiNr.548. 3(Pfg.) schwarz/ocker, Sonderausgabe vom 4.9.1934, mit Trauerrand - Aufdruck, entwertet mit Maschinenstempel (Bandstempel) LEIPZIG C1 / MESSESTADT vom 8.10.1934.

mit Sammlergruß,
Claus
 
hajo22 Am: 29.04.2015 19:54:21 Gelesen: 43260# 143 @  
Luftpostbrief aus Bielefeld v. 24.11.1941 nach New York. Frankiert mit 60 und 5 Pfg. Hindenburgserie. Portorichtig bei 5 gr. Gewicht: 25 Pfg. Auslandsporto, 40 Pfg. Luftpostgebühr/5 gr. USA.

Berliner Durchlaufzensur "Ab" und britische Zensur "Examiner 3244" (vermutlich auf den Bermudas). Kein Ankunftsstempel.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 01.05.2015 16:13:10 Gelesen: 43145# 144 @  
Fernbrief zu 12 Pfg. ungewöhnlich frankiert mit 12x1 Pfg. Hindenburg. Gestempelt Borkum (Nordsee) am 14.7.1936 nach Hameln.



VG, hajo22
 
saintex Am: 01.05.2015 17:59:24 Gelesen: 43129# 145 @  
@ hajo22 [#143]

britische Zensur "Examiner 3244" (vermutlich auf den Bermudas)

Vollkommen richtig, Hajo. Die Tätigkeit des britischen Zensors Nr. 3244 in Hamilton/Bermuda ist im Zeitraum 18.6.1941 bis 15.7.1943 nachgewiesen [1]. Vermutlich wurde Dein Luftpost-Brief auf dem Clipper-Flug Nr. 466 mit dem Flugboot Yankee Clipper ab Lissabon am 1.12.1941 über Horta/Azoren an Hamilton /Bermuda am 2.12.1941 befördert. In Hamilton wurde der Weiterflug um zwei Tage verzögert, so dass das Flugboot erst am 4.12.1941 in New York eintraf [2]. Vermutlich reichte die Zeit der Verzögerung für die Zensur der Post in Hamilton/Bermude aus, um die zensierte Post dem Flugboot beim Weiterflug nach New York am 4.12.1941 wieder mitzugeben, so dass der Brief am 4.12.1941 in New York eintraf. Flug Nr. 466 war der letzte Flug westwärts ab Lissabon vor dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour und dem Kriegseintritt der USA.

Die britischen Zensoren residierten übrigens ab 12.9.1940 in Hamilton/Bermuda im Princess Hotel[3].



Quellen

[1] Peter A. Flynn, Intercepted in Bermuda, Chicago/USA 2006, Seite 185
[2] Edward B. Proud, Intercontinental Airmails, Vol. 1: Transatlantic and Pacific, Heathfield/GB 2008, Seite 79; Hans E. Aitink/Egbert Hovenkamp, Bridging the Continents in Wartime - Important Airmail Routes 1939-1945, Enschede/NL 2005, Seite 175
[3] Peter A. Flynn a.a.O. [Fn.1] Seite 36-37

Wolfgang
 
hajo22 Am: 01.05.2015 21:12:17 Gelesen: 43087# 146 @  
@ saintex [#145]

Danke für die Erläuterungen, formidable. Die Zensur-Tommies haben nicht schlecht gelebt auf den Bermudas.

VG, hajo22
 
stampmix Am: 03.05.2015 07:54:11 Gelesen: 42988# 147 @  
Hallo zusammen,

hier mal wieder eine nette Portostufe:

Die Schlachtviehhandlung Stejskal in Halle sandte am 28.5.1937 einen 75 gr. schweren (24 Rpf.) Wertbrief über 4360 RM (140 Rpf.) an das Viehgeschäft Dürr in Putlitz. Portogerecht frankiert mit den Hindenburgmarken zu 4, 60 und 100 Rpf.



mit bestem Gruß
stampmix
 
hajo22 Am: 12.05.2015 00:41:30 Gelesen: 42651# 148 @  
Eine unscheinbare Ansichtskarte frankiert mit einer 6 Pfg. Hindenburg aus Kempten im Allgäu nach Freising.

Interessant ist das Tagesdatum dieser Karte, das mit dem 1.9.1939 den Beginn des II. Weltkrieges dokumentiert.

Das militärische Gefallenen-Denkmal für Gebirgsjäger im I. Weltkrieg auf der Ansichtsseite der Karte ist Omen.



VG, hajo22
 
stampmix Am: 08.06.2015 21:51:24 Gelesen: 41408# 149 @  
Hallo zusammen,

am 17.3.1939 wurde eine Warenprobe bis 100 gr. per Nachnahme von Berlin nach Großrückerswalde versandt. Nette Portostufe und mit den 8 Rpf. und 20 Rpf. Hindenburgmarken portogerecht frankiert.



mit bestem Gruß
stampmix
 
stampmix Am: 23.06.2015 21:50:58 Gelesen: 40814# 150 @  
Hallo zusammen,

die Nachnahmesendung über 3 RM 88 Rpf mit Hinweis "Nicht kniffen!" wurde als Ortsbrief innerhalb Berlins am 5.12.1933 versandt und war mit den Hindenburgmarken zu 20 und 8 Rpf portogerecht frankiert.

Absender war die Reichsgeschäftsstelle der Deutschen Nothilfe und bei darauffolgendem Nachschauen fand sich inliegend die Rechnung über die Lieferung des am 29.11.1933 erschienenen Nothilfeblock, der aber dummerweise nicht mehr beilag; obwohl: so wie das Kuvert heute aussieht hat irgendjemand das "nicht kniffen!" mißverstanden, was dem Block schlecht bekommen wäre.



Die Hindenburgmarke 8 Rpf (Mi.517 I) zeigt den Plattenfehler "offenes D" von Deutsches:



mit bestem Gruß
stampmix
 
Redfranko Am: 20.07.2015 21:27:19 Gelesen: 40135# 151 @  
Hallo zusammen,

von mir heute mal ein ganz banaler Brief im Fernverkehr zu 12 PF. Das einzig "besondere": die beiden unterschiedlichen Marken zu 4 PF Mi. 467 und 483 auf einem Beleg.



Gruß von der Elbe
Frank
 
stampmix Am: 23.09.2015 21:46:04 Gelesen: 37760# 152 @  
Hallo zusammen,

am 18.9.1936 wurde ein Eilbrief von München nach Berlin gesandt. Das Briefporto für 21-40gr. wurde mit 3 Hindenburgmarken zu 8 RPf., die Eilbotengebühr mit 5, 10 und 25 Rpf. frankiert. Schöne Buntfrankatur der Hindenburgmarken.



mit bestem Gruß
stampmix
 
Hermes65 Am: 23.09.2015 23:25:10 Gelesen: 37738# 153 @  
Da hier bis jetzt ziemlich wenig Zusammendrucke gezeigt worden sind, steuere ich noch den S 168 bzw. W 78 in dieser schönen Einheit bei:

Gruß
Manfred
 



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