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Thema: Sonntagsrätsel
Das Thema hat 441 Beiträge:
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filunski Am: 16.11.2014 12:16:37 Gelesen: 29253# 92 @  
Hallo Volkmar,

interessantes Rätsel! :-)

Frage 1 und 2 bereiten mir keine Probleme (ich habe dir dazu eine Nachricht geschickt), halte mich hier aber zurück, da ich, weil ich deine ganz spezielle philatelistische Vorliebe zu dem im Stempel abgebildeten "Gerät" kenne, diesen "Heimvorteil" nicht ausnutzen möchte.

Aber die 3. Frage bereitet mir auch noch Kopfzerbrechen. :-(

Schöne Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 16.11.2014 12:25:34 Gelesen: 29246# 93 @  
@ filunski [#92]

Hallo Peter,

prima - Du hast Frage 1 und 2 gelöst! Nett, dass Du die Lösung noch nicht bekannt gibst.

Bei Deinem Rätsel mit der Moschee war ich so stolz, dass ich es gelöst hatte, dass ich die Lösung sofort genannt habe. Im nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich die Lösung nicht in Form eines weiteren Tipps gezeigt habe.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 16.11.2014 14:29:03 Gelesen: 29213# 94 @  
Hallo zusammen,

der nächste Tipp:

Auf der Briefmarke und auf dem Stempel sind derselbe Gegenstand abgebildet.

Wenn Ihr jetzt einmal überlegt, was auf dem Stempel zu erkennen ist, kommen nicht mehr allzu viele Briefmarken in Frage.

Viele Grüße
Volkmar
 
Holzinger Am: 16.11.2014 16:08:10 Gelesen: 29175# 95 @  
@ volkimal [#89]

Dürfte wohl das Fluggerät von G. W. aus Leutershausen aus Mittelfranken gemeint sein.

Sollte ich Recht haben verzichte ich auf mein Recht als Fragesteller und Du darft noch einmal :-).
 
volkimal Am: 16.11.2014 16:17:45 Gelesen: 29169# 96 @  
@ Holzinger [#95]

Hallo Holzinger,

der Ansatz ist gut. Das Fluggerät von Gustav Weißkopf ist es allerdings nicht.

Volkmar
 
sachsen-teufel Am: 16.11.2014 16:29:24 Gelesen: 29158# 97 @  
@ volkimal [#94]

Hallo Volkmar,

Hans Grade - Eindecker "Libelle", Mi.Nr. 967 ?

Gruß
Michael
 
volkimal Am: 16.11.2014 16:35:36 Gelesen: 29148# 98 @  
@ sachsen-teufel [#97]

Hallo Michael,

das ist fast ein Volltreffer. Hans Grade stimmt, nur die Michelnummer nicht. Es ist die Nummer 1523.



Wer erkennt jetzt als erstes den Fehler?

Viele Grüße
Volkmar
 
sachsen-teufel Am: 16.11.2014 16:49:31 Gelesen: 29132# 99 @  
@ volkimal [#98]

Hallo Volkmar,

so, jetzt will ich es aber wissen: Kann es sein, daß bei dieser Darstellung des Fluggerätes der Pilot keinen Platz findet ? Der sollte ja eigentlich zwischen den beiden Rädern sitzen ?

Gruß
Michael
 
volkimal Am: 16.11.2014 16:56:38 Gelesen: 29123# 100 @  
@ sachsen-teufel [#99]

Hallo Michael,

Du hast etwas Interessantes entdeckt. Allerdings kann ich Dir versichern, dass der Pilot Platz hatte. Du wirst es nachher auf einer Ansichtskarte sehen.

Volkmar
 
Marcel Am: 16.11.2014 16:56:51 Gelesen: 29122# 101 @  
@ volkimal [#98]

Hallo Volkmar,

ich denke, es ist die fehlerhafte Anordnung der Seile.

schöne Grüße
Marcel
 
Hobbyphilatelist Am: 16.11.2014 17:47:36 Gelesen: 29077# 102 @  
Der Propeller müsste drehend dargestellt werden.
 
Vernian Am: 16.11.2014 17:48:51 Gelesen: 29075# 103 @  
@ Marcel [#101]

Fehlerhafte Anordnung der Seile wäre auch mein Tipp - genauer gesagt: Das die unteren Seile von den Flügeln zu den Rädern anstatt zum Rumpf gehen ist m.E. falsch.

Vernian
 
Hatten Am: 16.11.2014 17:57:34 Gelesen: 29067# 104 @  
Ich meine der Stempel zeigt einen Doppeldecker!
 
Marcel Am: 16.11.2014 18:06:35 Gelesen: 29060# 105 @  
Ein weiterer Fehler - wo sind die hinteren Tragflächen? Aus der Perspektive von vorn sollten die hinteren Tragflächen zu sehen sein.

schöne Grüße
Marcel
 
filunski Am: 16.11.2014 19:04:13 Gelesen: 29029# 106 @  
Hallo zusammen,

ich meine auf dem Stempel passt die Stellung des Höhenleitwerks (hinten) nicht, siehe rote Pfeile. Auf dem Stempel ist es angewinkelt, beim echten Fluggerät aber gerade?



Schönen Gruß,
Peter
 
volkimal Am: 16.11.2014 19:39:39 Gelesen: 29006# 107 @  
Hallo zusammen,

bisher hat keiner die gesuchte Antwort gefunden. Einer von Euch war allerdings auf dem richtigen Weg. Als weitere Information die angekündigte Postkarte:



Ich finde den Grade-Passagier-Eindecker einfach süß!

Michael, wie Du siehst hat der Pilot und zusätzlich sogar noch ein Passagier Platz!

Vernian, die Seile gehen wirklich zur Achse! Bei der Postkarte ist es eindeutig zu erkennen, ich hoffe auch für Euch.

So, dass soll reichen. Hilft es Euch weiter?

Volkmar
 
Marcel Am: 16.11.2014 19:55:04 Gelesen: 28996# 108 @  
@ volkimal [#107]

Hallo Volkmar, dann gibt es noch 2 Sachen!

1. das überdimensionale Lenkrad fehlt

und

2. das 1908 entwickelte Flugzeug (1909 Erstflug) hatte keine Passagierkanzel.

beste Rategrüße
Marcel
 
Marcel Am: 16.11.2014 21:44:04 Gelesen: 28969# 109 @  
Hallo Volkmar,

es lässt mir keine Ruhe, aber ich denke ich weiss, was Du meinst.

Wie ich schon vermutete gab es 1909 noch keine Passagiere, sondern die Grade Eindecker war ein Einsitzer ohne Verkleidung.

Anfang 1914 hatte er drei Modelle in der Fertigung: Type A als einsitzige Sportmaschine mit einem Vierzylindermotor von 30 PS Startleistung und 105 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Preis dafür betrug 10.000 Mark, mit Verkleidung 10.300 Mark. Type B als Zweisitzer mit einem Vierzylindermotor von 36 PS Startleistung und einem Treibstoffvorrat für vier Flugstunden. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 100 km/h. Diese Maschine kostete 13.000 Mark und mit Verkleidung 13.300 Mark. Type C als Dreisitzer, wobei der Passagier vorn, der Flugzeugführer in der Mitte und der zweite Passagier hinten saß.

http://www.fliegerweb.com/geschichte/flugzeuge/lexikon.php?show=lexikon-650

Ein weiteres Detail, warum 1909 als Flugpostbeförderung nicht passt:

Im Jahr 1909 siedelte sich der Flugpionier Hans Grade in Bork an. Im Jahr 1910 errichtete er in Bork eine Flugzeugfabrik und gründete die erste Flugschule in Deutschland. Beide waren bis 1914 in Betrieb. Es wurden 80 Flugzeuge gebaut und etwa 130 Schüler ausgebildet. Am 18. Februar 1912 fand hier die erste Flugpostbeförderung in Deutschland statt. Die Flugroute führte von Borkheide (damals noch Bork) nach Brück.

http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/189942

schöne Grüße
Marcel
 
volkimal Am: 16.11.2014 21:48:20 Gelesen: 28962# 110 @  
@ Marcel [#108]

Hallo Marcel,

gratuliere - das Datum 1909 auf der Briefmarke ist eindeutig falsch! Ansonsten hast Du Dich mit den Daten etwas vertan. Der Erstflug war wirklich 1908. Hier ein paar Informationen zu Hans Grade. Sie stammen überwiegend aus dem Buch von Karl-Dieter Seifert: "Hans Grade, Ein Leben in stürmischen Zeiten".

Am 28. Oktober 1908 gelingt Hans Grade erstmals in Deutschland ein „Flug“ mit seinem Dreidecker. Mehrere Mal springt er an diesem Tag 10 bis 15 Meter weit und 25 bis 50 cm hoch.



Hans Grade führt auf dem Cracauer Anger bei Magdeburg mit dem Dreidecker rund 70 Flüge aus. Dabei bemerkt er, dass sein Dreidecker zu schwerfällig ist. Er beschließt einen leichteren Eindecker zu bauen. Als Material wählt er wiederum Stahlrohr, Bambus und Bespannstoff. Entsprechend der Lehre von Lilienthal haben die Flügel jetzt gewölbte Flächen, die oben und unten bespannt sind. Eine liegestuhlähnliche Stoffbahn, die an vier Drähten aufgehängt ist, dient als Sitz.



Auf der Marke sieht man übrigens ebenfalls den Text "Grade Eindecker 1909". Hier ist aber das richtige Modell abgebildet.

Am 14. August 1909 ist es soweit. Er zieht Hans Grade mit der Werkstatt und dem Eindecker von Magdeburg nach Bork, dem heutigen Borkheide um. Kurz nach der Ankunft in Bork fliegt Hans Grade das erste Mal mit seiner „Libelle“. Anfang September ist er schon über zwei Minuten in der Luft.

Dem Wunsch, nicht mehr voll dem Fahrtwind ausgesetzt zu sein, kommt Hans Grade 1912 mit dem Entwurf von Gondeln entgegen, die auch Karosserie oder Bootsrumpf genannt wurden. Diese Gondel ist auf der Marke des Rätsels abgebildet. Die Jahreszahl ist also eindeutig falsch! Marcel, ob das überdimensionale Lenkrad fehlt kann ich auch nicht sagen, denn auch mit dem Bootsrumpf gab es verschiedene Modelle. Hier ein zweites Beispiel:



Den Grade-Militär-Eindecker hat Hans Grade übrigens auf der Allgemeinen Luftfahrtausstellung (ALA) 1912 Prinz Heinrich persönlich vorgestellt. Hans Grade ist es allerdings nie gelungen seinen Militär-Eindecker an das Militär zu verkaufen. Seine Flugzeuge würde man heute als Ultraleichtflieger bezeichnen. Das Militär bevorzugte aber die größeren und schwereren Modelle der anderen Flugzeugkonstrukteure.

Ich hoffe, dass Euch das Rätsel etwas Spaß gemacht hat.

Viele Grüße
Volkmar
 
Marcel Am: 16.11.2014 21:57:53 Gelesen: 28958# 111 @  
@ volkimal [#110]

O.k. 1908 - da habe ich wohl nicht alles gelesen, aber Spass hat´s gemacht - gerne mehr davon.

schöne Grüße
Marcel
 
volkimal Am: 16.11.2014 22:07:51 Gelesen: 28951# 112 @  
@ Marcel [#109]

Hallo Marcel,

da unsere Tochter und Schwiegersohn zu Besuch waren, bin ich einige Zeit nicht an den Schreibtisch gekommen. Anschließend haben wir beide gleichzeitig geschrieben. Als ich den letzten Beitrag verfasst angefangen habe, war Dein Beitrag [#109] noch nicht im Netz.

Wie ich sehe, hast Du Dich etwas intensiver mit Hans Grade befasst. Wenn Du noch mehr Informationen möchtest, kann ich Dir nur das Buch von Herrn Seifert empfehlen. Es ist die mit Abstand ausführlichste und beste Biographie über Hans Grade.

Auch Dein Einwand mit der historischen Luftpostbeförderung im Jahre 1909 ist berechtigt. Diese fand wirklich erst 1912 statt, allerdings nicht in der Maschine mit dem Bootsrumpf. Für die erste Luftpost wurde der klassische Grade-Eindecker mit dem "Liegestuhl" benutzt, dieser sah etwa so aus wie das Modell von 1909.



Das Modell von 1909 hatte allerdings noch einen ganz anderen Propeller aus Blech. Diesen siehst Du auf der Marke von 1978.

Vielen Dank für Deine aktive Beteiligung an diesem Sonntagsrätsel.

Volkmar
 
Marcel Am: 16.11.2014 22:42:39 Gelesen: 28937# 113 @  
@ volkimal [#112]

Hallo Volkmar!

Auch Dein Einwand mit der historischen Luftpostbeförderung im Jahre 1909 ist berechtigt. Diese fand wirklich erst 1912 statt, allerdings nicht in der Maschine mit dem Bootsrumpf. Für die erste Luftpost wurde der klassische Grade-Eindecker mit dem "Liegestuhl" benutzt, dieser sah etwa so aus wie das Modell von 1909.

Schau mal was ich bei mir gefunden habe, ich hatte die Lösung bereits zu Hause, aber eben erst daran gedacht.



schöne Grüße und gute Nacht
Marcel
 
filunski Am: 22.05.2015 00:02:50 Gelesen: 27193# 114 @  
Liebe Rätselfreunde,

lange hat sich hier nichts getan und obwohl es noch nicht Sonntag ist, möchte ich mal den eben entdeckten Stempelabschlag hier in ein kleines Rätsel einpacken.

Ein Berliner Stempel.

Nanu, kann ja nicht so schwer sein, gerade zu Berliner Stempeln gibt es ja genug Aufzeichnungen und Kataloge.

Auch für Poststellenstempel?



So, was fehlt hier? Wie lautet die Gebietsleitzahl und das Leitpostamt?

Fröhliches Raten und Suchen wünscht,
Peter
 
jmh67 Am: 22.05.2015 09:23:52 Gelesen: 27125# 115 @  
@ filunski [#114]

Ich versuch's mal:

(24b) Berlin über Bad Segeberg

Jan-Martin
 
filunski Am: 22.05.2015 09:53:34 Gelesen: 27104# 116 @  
@ jmh67 [#115]

Hallo Jan-Martin,

super recherchiert!

Stimmt! :-)



Heute ein Ortsteil der Gemeinde Seedorf (Kreis Segeberg) in der Holsteinischen Schweiz. Laut Wikipedia [1] das älteste Berlin der Welt!

Außer Jan-Martin gebührt auch unserem Mitglied Heinrich die Gratulation zum Herausfinden. Er hatte mir vor Veröffentlichung des Beitrags von Jan-Martin bereits die richtige heutige PLZ dieses Berlins per E-Mail geschickt, wollte aber den anderen Forumsmitratern den Ratespass noch nicht nehmen! ;-)

Nach Freigabe findet man den Stempel auch hier: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/102305

Beste Grüße und danke für's Mitmachen,
Peter

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Seedorf_%28Kreis_Segeberg%29
 

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