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Thema: Europhilex London vom 13. bis 16. Mai 2015
Das Thema hat 52 Beiträge:
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Lars Boettger Am: 19.05.2015 19:43:44 Gelesen: 8040# 28 @  
@ guy69 [#27]

Anbei ein Foto des "Business Design Centers", in dem die Händlerstände zu finden waren:



Die "Royal Mail" hatte eine schöne Schlange, es gab hier einen exklusiven Block zu kaufen:



Hier ein Blick in die Ausstellung - Ländersammlungen und Postgeschichte:



Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
8049home Am: 19.05.2015 21:09:00 Gelesen: 8008# 29 @  
Also, ich war am Donnerstag dort. Morgens hingeflogen, abends zurück - hat perfekt geklappt.

Für mich hat es sich voll gelohnt. Viele interessante Händler mit internationalem Material. Grundsätzlich ist es wirklich toll, mal auf ganz andere Leute zu treffen. Belegmässig hat es sich auch gelohnt - vielleicht etwas zu sehr - geblieben ist ein Loch im Geldbeutel.

Der Ausstellungsteil war wirklich hochkarätig aber etwas stiefmütterlich platziert und auch schlecht beleuchtet. Aber auch zwischen den Rahmen gab es immer wieder Besucher.

Schwach war für mich die britische Post. Im Vergleich zu dem Auftritt der Deutschen Post an Messen und Ausstellungen.

Der Stand der RPSL war immer gut besetzt und ich habe einige interessante Gespräche führen können mit Leuten, die ich vorher nicht gekannt habe.

Alles in Allem - es hat sich gelohnt.
 
guy69 Am: 20.05.2015 06:06:37 Gelesen: 7972# 30 @  
Danke Lars. Ich habe den ganzen Freitag dort verbracht.

Lage und Erreichbarkeit - TOP
Organisation für den Besucher - TOP
Ausstellungen - TOP
Nebenprogramm - TOP
Verpflegung/Toiletten/Ruhezonen - TOP

Es hätten ein paar mehr Händler sein können. Die großen Stände der Auktionshäuser bieten recht wenig für einen Sammler. Die Preise bei den Händlern sind sehr hoch. Auch ich empfand die Ausstellungsräumlichkeiten sehr dunkel und es machte wenig Spaß dort zu verweilen.


 
Lars Boettger Am: 20.05.2015 14:12:47 Gelesen: 7929# 31 @  
@ guy69 [#30]

Das kam darauf an, was man gesucht hat. Eine Tüte Wechsel, beklebt mit luxemburgischen Fiskalmarken, hat mich nur 10 Pfund gekostet.

Ich persönlich fand die Ausstellungsräume für Postgeschichte und Ländersammlungen zu hell. Licht ist ein Feind des Papiers.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
10Parale Am: 20.05.2015 20:09:09 Gelesen: 7877# 32 @  
Hallo,

ich kann guy69 in den meisten Punkten zustimmen, diese Ausstellung im Stadtteil Islington hatte zudem einen schnellen Anschluss an die U-Bahn (underground) und bot rundum abwechlungsreiches Programm.

Für mich persönlich gab es folgende Highlights:

- die drei Rahmenexponate von
1. Oana Boureanu "Proofs, dummy, essays" zwischen 1850 und 1903 (Gebiet Moldau und Walachei - vereinigte Fürstentümer - Rumänien)
2. Juraj Palka - Hungary pre-stamp period
3. Werner Schindler - The Austrian Post in the Levante 200 years of Habsburg interests in the Orient (erhält Large Gold Medaille)

- Open Day Exhibition am 14. Mai in der Royal Philatelic Society - vielen Dank an Heinz7 in diesem Zusammenhang, ohne dessen Zutun dies nicht möglich gewesen wäre.

- Die Raritäten Auktion am 16. Mai, wo ein Bayern Einser mit einem Stempel von Nürnberg vom 1. November 1849 für 40.000,-- Euro über den Tisch rutschte - und auch einige Ochsenköpfe der Moldau versteigert wurden.

Den letzten Punkt muss niemand glauben, ist aber wirklich wahr:

Als ich am Montag mit meiner Frau aus einem Doppeldeckerbus ausstieg, fuhr die Queen in einem Konvoi an uns vorbei. Und das an der Victoria Street, was für ein schönes Zeichen.

Ich habe einige günstige Stücke erwerben können aus meinem Spezialgebiet Rumänien und werde das eine oder andere Stück auch gerne vorstellen.

Liebe Grüsse

10Parale


 
Lars Boettger Am: 22.05.2015 07:54:46 Gelesen: 7799# 33 @  
@ guy69 [#30]

Noch ein Bild aus den Ausstellungsräumen des "Club der Monte-Carlo", der sog. "Black-and-Blue"-Brief. Er ist mit 8d frankiert und als Vorläufer der Cunard-Transatlantikbriefe im Mai 1840 mit dem Dampfer "Unicorn" in die USA gegangen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars


 
Lars Boettger Am: 23.05.2015 19:17:38 Gelesen: 7687# 34 @  
Bild von der offiziellen Eröffnung am 13. Mai 2015:

Links FEPA-Präsident José Ramón Moreno, in der Mitte der General-Kommissar Frank Walton RDP und links Giancarlo Morolli (FEPA-Vizepräsident).


 
Heinz 7 Am: 23.05.2015 20:24:20 Gelesen: 7658# 35 @  
@ guy69 [#27]

Hallo,

ich bin mit vielen sehr schönen neuen (und alten!) Eindrücken von London nach Hause gekommen. Oft sagen Bilder mehr aus als Worte, darum stelle ich einige Fotos vor. Sorry, dass ich dabei oft "im Bild stehe", aber viele Leute mögen es nicht, wenn man sie fotografiert, und heute, mit den neuen Medien, ist das noch viel stärker so. Die folgenden Fotos sind aber m.W. alle "genehmigt"!



London macht seit 1890 in der Regel alle 10 Jahre eine wegweisende Ausstellung. 2015 gab es zum 175-Jahr Jubiläum der Penny-Black sogar eine Zusatzausstellung



Anbei ein Katalog der Ausstellung von 1890 (Exemplar aus den Beständen der Royal Phil. Society London = RPSL)



Das Business Design Center liegt zentral und ist zwar nicht sehr gross, aber für eine solche Ausstellung reicht es. Die Händlerstände liegen schön im Zentrum



Die RPSL als organisierender Verein der Ausstellung führte auch einen "Tag der offenen Tür" durch. Da war ich gerne mit einem Sammlerfreund. Natürlich gab es eine Sonderausstellung im 1. Stock. Dazu gab es einen Ausstellungskatalog.



Hochinteressant war, dass man bei der Führung auch in den "Experts Room" gehen durfte (auch für mich: zum ersten Mal!). Die frühere Präsidentin, Jane Moubray erklärte uns gerne das Wichtigste zur Arbeit der Kommission.



In der Ausstellung (leider etwas eng für eine Weltausstellung, darum etwas wenig Rahmen, bzw. teilweise eher schlechte Lichtverhältnisse) traf man viele der weltbesten Sammlungen. Unglaublich gutes Material konnte man entdecken. Um eine ausführliche Besichtigung zu machen, fehlte aber schlicht die Zeit, da die Ausstellung nur wenige Tage dauerte. Wie machen das eigentlich die Juroren? Das ist eine Riesen-Arbeit. Natürlich gab es neben vielen Hoch-Dekorierten auch Enttäuschte.



Besonders schön war das Treffen von Sammlerkollegen. Hier zwei meiner Lehrmeister: Gabriel Sassower und Norbert Blistyar; zwei grosse "Rumänien" - Experten.

Den zweiten Teil zeige ich später.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 23.05.2015 22:02:08 Gelesen: 7627# 36 @  
@ Heinz 7 [#35]

Was mache ich falsch? Das 2. und das 6. Bild sind Quer- statt Hochformat.

Sorry.

Oh, schöne Überraschung; wurde bereits korrigiert. Besten Dank!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 23.05.2015 22:56:05 Gelesen: 7609# 37 @  
@ Heinz 7 [#35]

Ich korrigiere: Bild 2 zeigt keinen Ausstellungskatalog, sondern die Menu-Karte des Festessens.

Heinz
 
8049home Am: 30.05.2015 17:35:12 Gelesen: 7477# 38 @  
Habe in London einige Briefe aufgegeben, die mit dem Sonderstempel entwertet wurden. Bis heute ist keiner der Belege angekommen. Bin nun verunsichert, da ich auch einiges an andere Sammler verschickt habe - z.T. mit Inhalt.

Hat jemand der London-Fahrer auch Belege aufgegeben und weiss etwas zu deren Verbleib? Jeder Hinweis ist willkommen.
 
asmodeus Am: 30.05.2015 19:58:25 Gelesen: 7457# 39 @  
@ 8049home [#38]

Ich warte auch auf eine Rückmeldung eines Sammlers aus Frankreich, weil ein Rückbrief seit Tagen nicht ankommt. Anruf bei der Post und die Dame erzählte mir, das durch den Streik und Feiertage zu langen Verzögerungen kommt. Jeden Tag kommen 300.000-400.000 Briefe im Briefzentrum Frankfurt an und durch die Vorkommnisse dauert es eine gewisse Zeit, bis die Briefe weiter verarbeitet werden.
 
Heinz 7 Am: 03.06.2015 16:22:52 Gelesen: 7349# 40 @  
@ Heinz 7 [#35]

Als Nachtrag zum Beitrag 35 hier das Bild vom KATALOG der Ausstellung 1890. Dieses Exemplar habe ich fotografiert in der Bibliothek der Royal Phil. Society London



Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 03.06.2015 17:05:33 Gelesen: 7327# 41 @  
@ guy69 [#27]
@ Lars Boettger [#31]

Hallo Guy, hallo Lars,

ich wollte Euch noch ein paar weitere Eindrücke von London zeigen (vgl. Beitrag [#35]).

Zu Lars' Bemerkung wegen dem Licht gab es mehr Klagen, es habe zuwenig (Kunst-) Licht gegeben; viele Sammlungen seien versunken in der Dunkelheit. Es ist selten so, dass eine "allgemeine" Halle für ALLE Exponate gute Bedingungen bieten kann. Das Business Design Center ist ja keine Bibliothek oder ein Museum, sondern ein kommerzieller Bau. Ich finde, die Organisatoren haben das Licht-Problem recht gut gelöst, es gab meines Wissens nirgends direktes Sonnen-Licht.

Anbei noch weitere Bilder mit Kurzkommentaren



Sehr interessant waren die Tagungen von Arbeitsgemeinschaften, etc., und die Vorträge. Hier Jean Voruz bei einem Kurzvortrag über das "Rote Kreuz" (Veranstaltung der "L’Académie de philatélie")



Mitten zwischen den Händlerständen fand man sehr interessante Informationen zum Schaffen des Meister-Fälschers Jean de Sperati. Anbei seine Druckermaschine, die er für zahlreiche seiner Imitationen verwendete.



Guy hat in Beitrag 30 die wiederentdeckte Druckplatte der zwei Mauritius Post-Office-Marken schon gezeigt. Natürlich durften da auch Originale der berühmtesten Briefmarke der Welt nicht fehlen. Der Infostand dazu war sehr professionell und fand grosse Aufmerksamkeit auch bei Neu- und Nochnicht-Philatelisten. Das ist sehr wichtig für unser Hobby.



Kernstück einer internationalen Wettbewerbs-Ausstellung ist natürlich die Bewertung der Exponate. Am Freitag sah man bei den Ausstellern viele glückliche Gesichter, aber auch einige sehr enttäuschte. Das Niveau war sehr, sehr hoch, wie immer in London.



Ein Höhepunkt der Reise war für mich auch das Presidents Dinner der RPSL in der ehrwürdigen Guildhall.




Ich war am Tisch K ("Judge Philbrick"!) und hatte so das ausserordentliche Vergnügen, den grossartigen Philatelisten Andre Bollen zum Tischnachbarn zu haben!



An einem solchen Anlass wird natürlich auch viel Geld umgesetzt. Bei den Händlern fand ich viel preiswertes Material (in Low-Price-Bereich). An der Raritäten-Auktion am Samstag wurden die Lose, die mich interessierten, zu teuer für mich. Nicht alles wurde zwar verkauft, einiges aber recht gut. Ein Höhepunkt war sicherlich die zwei TOGO-Welt-Raritäten, die gute Preise brachten.

Herzliche Grüsse
Heinz

[Bilder am 040615 redaktionell aufrecht gestellt]
 
doktorstamp Am: 03.06.2015 18:54:43 Gelesen: 7309# 42 @  
@ Heinz 7 [#40]

Reine Vermutung meinerseits, dennoch wage ich es.

Deine kleine Kamera, egal welche Marke hat bestimmt ein CD in sich, mit dem Vorschlag Bilder unter diesem Programm zu speichern. Solche CDs bringen Vor- und Nachteile mit sich. Zum einen werden querformatige Bilder automatisch hochgestellt. Diese Automatisierung wird aber von vielen anderen Programmen nicht anerkannt.

Daher den Rat, das Bild in Windows Live Photo Gallery aufmachen und dort drehen, damit es richtig "steht".

Eine weitere Möglichkeit; mache das Bild in Paint auf, und dort als JPEG nochmals speichern (Wird automatisch unter Bilder gespeichert), eventuell nochmals hochkant stellen.

mfG

Nigel
 
Heinz 7 Am: 03.06.2015 21:31:33 Gelesen: 7275# 43 @  
@ doktorstamp [#42]

Vielen Dank, Nigel.

Das Problem ist, bei mir stehen die Fotos richtig; erst wenn ich die Fotos auf Philaseiten stelle, sind sie plötzlich z.B. "quer statt hoch". Ich sehe das aber erst, wenn das Bild schon eingespeichert ist.

Liebe Grüsse
Heinz
 
10Parale Am: 03.06.2015 22:06:08 Gelesen: 7262# 44 @  
@ Heinz 7 [#41]

Auf die Rariäten Auktion hatte ich mich schon im Vorfeld gefreut. So etwas ähnliches habe ich schon mal in Essen erlebt unter der Leitung vom Auktionshaus Felzmann, das fand ich damals etwas volkstümlicher. In London hatte ich das Gefühl, hier kaufen Händler von Händler. So eine Auktion müsste man im öffentlichen Fernsehen live zeigen, damit das Volk sieht, welche Preziosen die Philatelie zu bieten hat und wie spannend und dramatisch solch eine Auktion sein kann. Als die beiden Ochsenköpfe der Moldau feilgeboten wurden zitterten mir die Knie. Sie erreichten dann auch eine 5-stelliges Ergebnis.

Ich zeige hier noch einen Ausschnitt aus einem ungarischen Exponat. Es zeigt einen Brief aus dem Jahr 1818 mit dem Desinfektionssiegel von Rothenturm-Pass, der wichtigen Postroute zwischen Österreich und der Walachei. Es hat mich von allem am meisten fasziniert und ich würde Gott weiss was für diesen Beleg geben.

Des weiteren zeige ich ein Faltbrief mit einer Black Penny von London nach Glasgow, in Glasgow am 30. Oktober 1840 eingetroffen, er stammte wohl aus London und wurde dort am 28. Oktober aufgegeben. Kann jemand die Taxierung 2/9 erklären?

Liebe Grüsse

10Parale




 
asmodeus Am: 04.06.2015 05:41:10 Gelesen: 7237# 45 @  
@ 10Parale [#44]

2/9 könnten auch nachträglich stammen- in den vielen Jahren, durchlief der Brief viele (Sammler-/Händler-)Hände und auch heute gibt es Zeitgenossen, die meinen, einen Brief/Beleg zu verschönern.
 
Heinz 7 Am: 06.06.2015 00:24:22 Gelesen: 7174# 46 @  
@ 10Parale [#44]

Hallo 10 Parale,

ich habe diesen Brief auch gesehen, und diese Briefe üben eine grosse Faszination aus. Er ist mit 1818 auch relativ alt (für diese Region).

Solche Belege sind meines Wissens recht selten. Man sollte aber dennoch nicht all zu viel dafür zahlen (meine Empfehlung), weil sie haben meines Wissens keinen sehr hohen Marktwert. Aber das ist natürlich Ansichtssache. Und wenn man noch keinen solchen Beleg in der Sammlung hat, wertet man ihn vermutlich höher, als wenn man selber schon einen kaufen konnte.

Ich weiss, Preisempfehlungen sind immer "heikel" und ich will mich da keinesfalls als "Experte vordrängeln" oder den Wert des Briefes kleinreden. Aber dein Kommentar "ich würde Gott weiss was für diesen Beleg geben" veranlasst mich, Dir obigen, freundschaftlichen, Rat zu geben: Zahle nicht all zu viel dafür, wenn Du eine Möglichkeit erhälst, so einen Brief zu kaufen.

Liebe Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 07.06.2015 08:57:42 Gelesen: 7119# 47 @  
@ Heinz 7 [#35]

Beitrag [#35] möchte ich aufbessern mit einem besseren Foto, das mir ein netter Kollege zur Verfügung gestellt hat:



Besonders schön war das Treffen von Sammlerkollegen. Hier zwei meiner Lehrmeister: Gabriel Sassower und Norbert Blistyar; zwei grosse "Rumänien" - Experten.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
8049home Am: 11.06.2015 13:01:37 Gelesen: 7036# 48 @  
Meine Sammlerpost aus London ist gestern angekommen. Laufzeit UK - Schweiz fast 4 Wochen!
 
10Parale Am: 11.06.2015 21:49:56 Gelesen: 6988# 49 @  
@ 8049home [#48]

Habe mich heute persönlich bei Muttern informiert. Die Post aus England kam schon nach 3 Tagen an. Habe die Postkarte am Strand in einen roten Briefkasten geworfen, Datum 13.05.2015.

Leider gibt es heute keine Ankunftsstempel mehr, wir brauchen mal wieder einen Rowland Hill.

Ich freue mich, dass die Post nach 4 Wochen angekommen ist, auch ein Unicum.

Gruss

10Parale


 
Richard Am: 18.06.2015 09:39:55 Gelesen: 6675# 50 @  
Handel war mit der EUROPHILEX sehr zufrieden

wm (12.06.2015) - Wie die jüngste Ausgabe des „Philatelic Exporter“ im Juni 2015 berichtete, wurde die im Mai in London durchgeführte EUROPHILEX vom Handel sehr positiv bewertet. Sie sei eigentlich als eine kleinere europäische Veranstaltung geplant gewesen, aber die internationale Beteiligung – selbst aus Übersee – habe die Erwartungen übertroffen. Über die Hälfte der rund 140 Händlerstände waren nicht aus Großbritannien und rund 25 Händler oder Postverwaltungen kamen sogar von Übersee, sei es aus Australien, Neuseeland oder den Pazifischen Inseln.

Die zehn Pfund Eintritt am Eröffnungstag hätten die circa 3 000 Besucher auch nicht geschreckt; an den Folgetagen seien es jeweils noch Tausende mehr gewesen, die sich das Angebot der Ausstellung, der Sonderschauen und des Handels angeschaut hätten. Es habe zwar Kritik gegeben – z. B. an den Empfängen führender Auktionshäuser, die speziell wohlhabenden Kunden galten, während die Ausstellung selbst wenig für „normale“ Besucher tat –, manche Händler vermissten ihre „alten Kunden“, hätte dafür aber neue gewonnen, weshalb die Veranstaltung insgesamt überaus erfolgreich gewesen sei.
 
10Parale Am: 15.10.2015 20:46:57 Gelesen: 5433# 51 @  
@ Heinz 7 [#46]

Hallo hoch geschätzter Kollege,

ich bin auf Deinen Rat eingegangen und konnte für nicht allzu viel Mitteleinsatz einen Brief mit einem schönen Desinfektions-Stempel und Siegelansatz vom Rothenturm-Pass bei einem bekannten deutschen Auktionshaus erwerben.

Der vollständig erhaltene Brief wurde meines Erachtens im Jahr 1827 verfasst und ging nach Triest. Allzu gerne hätte ich nun gelesen, von wo aus dieser Brief verfasst wurde, doch leider verschließt sich für mich der Text.

Liebe Grüße

10Parale

 
Heinz 7 Am: 15.10.2015 22:31:00 Gelesen: 5416# 52 @  
@ 10Parale [#51]

Es freut mich sehr, dass wir uns an denselben Sachen freuen können!

Auf den ersten Blick hätte ich sogar gesagt: Der Brief ist von 1807. Aber sicher bin ich mir auch nicht. Ich kann fast nichts entziffern. Der Russ-Stempel und das Wachssiegel sind zwar nicht extrem selten, aber schön. Natürlich wäre ein "ganzer Siegelabdruck" noch schöner. Aber dann wird's vermutlich etwas teurer.

Herzliche Grüsse und viel Spass!

Heinz
 

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