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Thema: Alliierte Besetzung: Bautenserie von 1948
Das Thema hat 330 Beiträge:
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Egi-Berlin Am: 25.05.2015 23:12:13 Gelesen: 40105# 281 @  
Ich will heute mal was zum Besten geben. Aus einem Bestand Paketkartenabschnitte habe ich ein paar interessante Sachen gefunden.

Wie schätzt Ihr die Seltenheit solcher Stücke ein - abgesehen, dass es eben "nur" Briefstücke sind. Möchte an der Stelle aber auch mal auf die wundervollen Abstempelungen verweisen, auch die Zähnungen sind außergewöhnlich gut. Da muss seinerzeit ein Philatelist am Werk gewesen sein, denn als Aufbrauch sind die Bautenwerte Type I (Bagel) im Zusammenhang mit Posthorn und Heuss doch wohl eher selten. Schauts euch an. Zum einen Bauten (Bagel) + Heuss-Markwerte, dann Bauten (Bagel) + Posthorn + Heuss.






 
Bautenfünfer Am: 29.05.2015 12:38:14 Gelesen: 39843# 282 @  
@ stampmix [#280]

Leider brauche ich mindestens einen 1200 dpi Scan. Ich kann bisher nur erkennen, das der Dreierstreifen ein sogenannter Feldaustausch ist. Bei der Bautenserie kommt es vor, dass beschädigte Felder auf der 400er Negativfolie ausgeschnitten und durch andere ersetzt wurden.

Der Streifen ist vom NW-Bogen (Nordwest) der PlGr.3.
Es sind die Felder 179/189 und 199.
Das untere Feld 199 ist mit dem Feld 93 ersetzt worden.
Auf der 400er Folie der Plattengruppe 3 sind die Felder 99 und 100 auf allen Schalterbogen mit anderen Feldern (waagrechter Zweierstreifen) ersetzt worden.

Feld 199 und 100 wurden mit Feld 93 und 94 ersetzt (Nordwestbogen).
Feld 299 und 200 wurden mit Feld 9 und 10 ersetzt (Nordostbogen).
Feld 399 und 300 wurden mit Feld 91 und 92 ersetzt (Südwestbogen).
Feld 499 und 400 wurden mit Feld 97 und 98 ersetzt (Südostbogen).



Die Abstände der beiden ausgetauschten Felder 99 und 100 zu den Nachbarfeldern sind auf denselben Schalterbögen variabel! Diese waagrechten Zweierstreifen wurden auf der 400er Folie wohl nur unbefestigt angelegt. Man stellte also eine gewisse Anzahl von Platten her. Als nach einer gewissen Zeit neuer Bedarf an Druckplatten vorhanden war, stellten die Mitarbeiter neue Platten her, mit derselben 400er Folie und denselben Zweierstreifen, aber in anderem Abstand zu den Nachbarfeldern. Es gibt bei allen vier verschiedenen Schalterbögen drei verschiedene Abstände der beiden ausgetauschten Felder zu den anderen Feldern. Also kann man die Plattengruppe 3 nochmals in drei Platten-Untergruppen aufteilen. 3a, 3b und 3c.
 
zonen-andy Am: 29.05.2015 15:20:36 Gelesen: 39817# 283 @  
Hallo Bautenfünfer,

habe auch wieder was gefunden. 5 und 10 Pf. beide VWF.





Grüße Andreas
 
Bautenfünfer Am: 29.05.2015 17:49:02 Gelesen: 39795# 284 @  
@ zonen-andy [#283]

Also: Bei der 5 Pf ist es einfach nur eine Druckzufälligkeit, wie eine Verschmierung oder ein Fremdkörper zwischen Druckplatte und Papier. Bei der Treppe bei der 5 Pf ist wohl ein Druckausfall passiert. Ein besserer scan und ich könnte evtl. das Bogenfeld bestimmen.

Die Flecken an der Treppe bei der 10 Pf sind wohl auch eine Druckzufälligkeit. Dagegen spricht die gebrochene "10" eher für einen Plattenfehler, da klarere Abgrenzungen vorhanden sind. Ein Scan ohne automatischem Kontrast oder Weißabgleich wäre etwas klarer.
 
Sachsen3er Am: 06.07.2015 15:34:24 Gelesen: 37177# 285 @  
Wie werden Marken auf Paketkarten bewertet? Danke.


 
Eilean Am: 14.07.2015 22:40:43 Gelesen: 36750# 286 @  


Für die Freunde des Bautenfünfers, deren Beiträge ich hier gerne lese. Ich ziehe meinen Hut vor so viel Akribie im Zuordnen der Unterschiede.

Gruß
Andreas
 
Bautenfünfer Am: 20.07.2015 10:47:10 Gelesen: 36408# 287 @  
Danke für dein Kompliment!

Hier auch mal ein netter Brief mit einem nicht gerade häufigen waagrechten Achterblock.



Wer hat noch schönes Material zum reinstellen? Auf gehts! :-)
 
Bautenfünfer Am: 20.07.2015 10:59:26 Gelesen: 36405# 288 @  
Hier mal eine kleine Einführung über Retuschen (aus meiner Website):

Retuschen sind: Grafisch von Hand nachgebesserte Fehler auf einem Feld der Druckplatte (z.B. beim Kopiervorgang durch Staubreste enstanden)
Sehr viele Felder der Druckplatten sind aufgrund der schlechten Nachkriegszustände und der sich daraus ergebender mangelhaften Herstellungsbedingungen auf den Druckplatten retuschiert worden. Der Spezialsammler findet unzählige Retuschen und man kann mit Recht sagen, das die Bautenserie die meistretuschierte Dauermarkenausgabe der Welt ist. Alleine von der 5 Pfennig habe ich schon über 950 verschiedene Retuschen gefunden. Manche sind relativ häufig, andere wurden erst in wenigen oder sogar erst in nur einem Exemplar gefunden. Auch gibt es sehr auffällige sehenswerte Retuschen, bei dem Teile des Markenbildes extrem Verändert wurden und die von Retuschen-Sammlern sehr gesucht sind.

links die normale Treppe, rechts die retuschierte Treppe (Retusche 12II, erst 1x gefunden!)



oder die Treppen-Retusche R.11.



Hier war wohl der Retuscheur betrunken oder es war ein Lehrling.

Folgende Werte wurden oft retuschiert, auch weil wohl die Auflage sehr hoch war:

5 Pf, Type V
10 Pf, Type V
15 Pf violett
20 Pf rot
30 Pf blau
40 Pf, Type I und III
50 Pf blaugrün
60 Pf, Type III
80 Pf
aber auch von den anderen Werten gibt es zahlreiche Retuschen.

Manchmal wurde ziemlich am Anfang des Druckes die Druckpresse gestoppt und dann ein Feld retuschiert, also auf der Druckplatte grafisch nachgearbeitet, so das der eigentliche Urfehler sehr selten ist.

Hier ein Beispiel am Urfehler/Retusche 231:


 
Oscar Acosta Am: 12.08.2015 10:13:44 Gelesen: 34912# 289 @  
Guten Tag Allerseits,

bislang hatte ich mich recht wenig mit der interessanten Bautenserie beschäftigt. Das hat erst Eingang gefunden nachdem ich einen größeren Posten erhalten habe. Als Laie bei diesen Marken scheint es mir schon recht schwierig richtig zu bestimmen.

Ich habe nachfolgend drei Blocks der Michel Nr. 93, 60 Pf Kölner Dom. Das Wasserzeichen ist WZ 1 W. Druckerei müsste anhand des OR-Stücks Bagel sein und die Zähnung ist eine Linienzähnung L 11. Aber schon bei der Bestimmung der Typen scheitere ich. Als PF-Sammler bin ich dann auch interessiert an den Feldmerkmalen, aber auch da komme ich nicht weiter.

Ich wäre deswegen sehr erfreut, wenn mir jemand aus der Reihe der Spezialisten da etwas Hilfestellung geben könnte. Verzähnungen sind bei der Serie sehr häufig ?

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße,

Oscar


 
doktorstamp Am: 12.08.2015 15:57:58 Gelesen: 34868# 290 @  
@ Sachsen3er [#285]

Die teuerste Marke erhält die im Michel stehende Belegbewertung, zzgl. die anderen Marke werden als lose Marken hinzugerechnet, sofern ihr Katalogwert über €5 liegt.

Hinzu spielen bei der Bewertung Destination (Bestimmungsort) und Zusatzleistungen, wobei ersteres oft maßgebend sein kann.

@ Oscar Acosta [#289]

Hallo Oscar,

herzlich willkommen hier im Forum.

Bei der Typenbestimmung der Domwerte hilft ein Michel Deutschland Spezial, muß nicht nagelneu sein. Ansonsten wenn Du es erwägst über Retuschen und Plattenfehler einzusteigen, dann ist eine Mitgliedschaft der Arge sehr zu raten.

Verzähnungen der Bautenmarken sind keine Seltenheiten, entstammen aber oft entwendeter Makulatur der Druckerei. Viel Geld sollte man nicht dafür ausgeben.

Die Verbandsprüfer für dieses Gebiet sind oft auf den meisten Messen zu treffen, der neue gelegentlich auch, beide sind nette Herrn und zuvorkommend.

Wenn Du den Link zu der Arge nicht auftreiben kannst, sind meine Emails hinterlegt.

mfG

Nigel
 
Oscar Acosta Am: 13.08.2015 11:09:02 Gelesen: 34763# 291 @  
Hallo Nigel,

vielen herzlichen Dank für die Infos. Den Deutschland Spezial hatte ich angewendet. Ich komme aber mit den Einordnungen der Typen und auch der Plattenfehler nicht klar, möglicherweise stehe ich da einfach noch "auf dem Schlauch".

Ich gehe mal die Seiten der Arge durch, vielleicht wird es dann erhellender.

Viele Grüße,

Oscar
 
Bautenfünfer Am: 28.08.2015 00:51:35 Gelesen: 33181# 292 @  
@ Oscar Acosta [#289]

Vielleicht könntest du feinere Scans zeigen, dann kann ich dir sofort sagen, welche Type das ist, aber du kannst auch Beitrag [#32] und [#33] anschauen.
 
Oscar Acosta Am: 31.08.2015 10:10:40 Gelesen: 32914# 293 @  
Hallo Bautenfünfer,

ich habe nunmehr versucht bessere Scans zu machen.

Nach der Beschreibung im Michel Spezial meine ich die Marken als Typ I mit WZ 1 W - Druckerei Bagel identifiziert zu haben. Liege ich richtig ?



Mit den Plattenfehlern im Michel, bzw. den Feldmerkmalen werde ich nicht warm. Das wird wohl nicht ohne Spezialliteratur gehen, oder ?

Vielen herzlichen Dank im Voraus.

Oscar
 
doktorstamp Am: 31.08.2015 12:26:12 Gelesen: 32887# 294 @  
@ Oscar Acosta [#293]

Lieber Oscar,

Deine Scans sind immer noch zu "verschwommen", um eine Typenbestimmung zu unternehmen.

mfG

Nigel
 
Oscar Acosta Am: 31.08.2015 16:20:57 Gelesen: 32846# 295 @  
Hallo Nigel,

vielen Dank für die Aufmerksamkeit - es wäre mir jetzt nicht aufgefallen. Du hast recht, leider ergab ein nochmaliger Versuch auch kein besseres Bild. Da werde ich auf die Hilfe verzichten müssen - entschuldigt das bitte.

Viele Grüße,

Oscar
 
Bautenfünfer Am: 06.09.2015 02:27:55 Gelesen: 32369# 296 @  
Es ist eindeutig die Type I mit Wasserzeichen W, aber mit genaueren Scans hätte ich noch die Bogenfelder bestimmen können.
 
stampmix Am: 18.10.2015 19:14:02 Gelesen: 29195# 297 @  
Hallo zusammen,

die ROCA Apparatebau aus Düren sandte am 14.4.1951 einen 21-40gr. schweren Auslandsbrief per Luftpost nach Stockholm (S) und frankierte ihn mit den Standardwerten der Bautenserie, dabei ein 9er-Block der 4Pf. Das Porto für einen doppelschweren Auslandsbrief betrug 50Pf. zuzüglich 25Pf./20gr. Luftpostzuschlag innerhalb Europa.



mit bestem Gruß
stampmix
 
Bautenfünfer Am: 19.10.2015 07:17:09 Gelesen: 29075# 298 @  
Auch ein netter Brief:

25 Pf Luftpostbrief Inland nach Berlin Briefporto (20Pf + 5PF Luftpost-Inlandsgebühr). Nicht sooo besonders, doch als Eckrandstück-Einzelfrankatur! Habe ich vorher noch nie gesehen.


 
westfale1953 Am: 19.10.2015 08:41:54 Gelesen: 29048# 299 @  
Hallo Volker (Bautenfünfer),

dann will ich auf die Schnelle auch mal einige Fünfer zeigen, alle auf Beleg:

Ortsbrief Wuppertal-Vohwinkel - W.-Elberfeld



Zustellungsurkunde Düsseldorf - Duisburg



Ortsbrief Wuppertal



Ortsbrief Frankfurt



Postkarte Grebenstein - Hersfeld



Brief Mosbach (Baden) - Schleswig



Ortsbrief Wuppertal



Luftpost Hannover-Stücken - Berlin



Schönen Tag noch,
Bernhard
 
Bautenfünfer Am: 30.11.2015 21:20:34 Gelesen: 25312# 300 @  
Mal wieder was Besonderes:

Vor ca. 2 Jahren hab ich einen für mich genialen Brief bekommen:



RETUSCHE 28 LXII, Feld 400/98 (durch Folientausch PMVIII/SM 98) Wasserzeichen 1W, Zähnung L11 ! Stempel Aichach, 19.07.1949

Nur bei der Plattengruppe 3 wurden auf dem Südwestbogen die letzten beiden Felder 499 und 400 ausgetauscht. Das Feld 499 bekam das Feld 91 und das Feld 400 wurde mit dem Feld 98 ausgetauscht.

In Linienzähnung L11 sind Marken der Plattengruppe 3 nur von 3 Druckplatten bekannt. Diese sind sehr selten!! Sonst gibts die nur in der üblichen Kammzähnung...

Damals war das der erste Brief in Zähnung L11, den ich überhaupt nach über 20jähriger Forschung an diesem Wert gefunden hatte. Hab ich mich damals gefreut.
Nun hab ich Anfang November bei unserem Regionaltreffen der ArGe in Soltau einen zweiten Brief von genau dem gleichen Absender gefunden, der auch noch an die gleiche Adresse gerichtet ist. Bloß eineinhalb Jahre später abgeschickt, Stempel Aichach, 20.03.1951.! Der Hammer ist aber. Wieder mit einem Eckrandstück, doch dieses mal:



RETUSCHE 41 IV, Feld 300/92 (durch Folientausch PMII/SM 92) Wasserzeichen 1W, Zähnung L11 ! Also dieses mal ist es ein Südwestbogen!

So wie beim Südostbogen der Plattengruppe 3 wurden auch auf dem Südwestbogen die letzten beiden Felder 399 und 300 ausgetauscht. Das Feld 399 bekam das Feld 91 und das Feld 300 wurde mit dem Feld 92 ausgetauscht.

Damit ist klar, dass in Aichach wohl eine Bogenmappe der Plattengruppe 3 auf dem Postamt lag, der aus Südostbögen und Südwestbögen der Plattengruppe 3 in Linienzähnung L11 bestand.

Es sind erst drei Briefe mit 5 Pf Marken in Linienzähnung der Plattengruppe 3 bekannt!! Und davon zwei als Eckrandstücke mit Retusche

Hier mal eine Statistik über diese seltene Zähnung L11 bei der Plattengruppe 3:

Auflage der 5 Pf weit gezähnt laut Druckunterlagen: 260.000.000 Marken (260 Millionen).

Es gibt ca. 45 Druckplatten = 260.000.000 : 45 = 5.750.000 Stück (5,75 Millionen) ist also die durchschnittliche Auflage einer Druckplatte.
Eine Druckplatte hat 400 Felder, will man die Auflage eines bestimmten Feldes rechnet man: 5.750.000 : 400 = 14.375 Druckbögen pro Druckplatte.

Von der Plattengruppe 3 gibt es eine Teilauflage von drei Platten auch mit Linienzähnung L11

- Bei Platte 1 ist das Verhältnis von Kamm- zu Linienzähnung 15:1
- Verhältnis 15:1 bei Platte 1 = 14.375 : 15 = 958 Druckbögen in Linienzähnung L11!

- Bei Platte 2 ist das Verhältnis von Kamm- zu Linienzähnung 30:1
- Verhältnis 30:1 bei Platte 2 = 14.375 : 30 = 479 Druckbögen in Linienzähnung L11!

- Bei Platte 3 ist das Verhältnis von Kamm- zu Linienzähnung 50:1
- Verhältnis 50:1 bei Platte 3 = 14.375 : 50 = 287 Druckbögen in Linienzähnung L11!

958+479+287 = Die jeweiligen (Tertiären Merkmale (TMs) der Plattengruppe 3 gibt es nur 1724x in L11, also wurden insgesamt nur 1724 Druckbögen in L11 gezähnt.

1724x400 sind insgesamt 689.600 Marken der Plattengruppe 3 in L11. Das klingt ja nicht so tragisch, denn das ist im Schnitt jede 377te Marke. Aber die nächste Rechnung beweist, wie schwierig es ist, bestimmte quartäre Merkmale(QM)oder Retuschen von einer Druckplatte in Linienzähnung L11 zu finden.

Man muss ca. 271.000 Marken durchsuchen, um evtl. ein QM/Retusche der Platte 1 in L11 zu finden!
Man muss ca. 542.000 Marken durchsuchen, um evtl. ein QM/Retusche der Platte 2 in L11 zu finden!
Man muss ca. 906.000 Marken durchsuchen, um evtl. ein QM/Retusche der Platte 3 in L11 zu finden!

Obwohl die Forschungen auf der Durchsicht von mehr als 1.600.000 Marken basieren, habe ich einige TMs der Plattengruppe 3 in L11 noch gar nicht gesehen, oder besitze nur ein oder zwei Exemplare in L11. Das bestätigt die außerordentliche Seltenheit der Linienzähnung bei der Plattengruppe 3!

Natürlich wurden bei diesen drei Platten auch Felder retuschiert. Diese Retuschen sind in Linienzähnung 11 äußerste Seltenheiten!
 
Bautenfünfer Am: 19.12.2015 22:29:00 Gelesen: 23429# 301 @  
Hier mal ein kleiner Auszug aus meiner 5 Pf Forschungssammlung:

Doppelzähnungen:



Die bekannte Retusche 1:



Die Retusche 1 im Viererblock nochmals in besserer Auflösung:



Die Retusche 213 in seltener Zähnungs/Wasserzeichenkombination:



Seltener Stempel/Kleinwalsertal:



Mehr Infos auf http://www.bautenserie1948.com

Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest !
 
Bautenfünfer Am: 21.12.2015 07:09:00 Gelesen: 23355# 302 @  
Gerade eben gefunden, Urfehler und dazugehörige Retusche!

Bei der 10 Pf findet man nicht so leicht Urfehler und die dazugehörende Retusche, da es bei über 240 Druckplatten (enge und weite Zähnung) doch ein großer Zufall ist - es gibt soooo viele verschiedene Felder.


 
BriefmarkenMaus Am: 21.12.2015 11:51:14 Gelesen: 23320# 303 @  
Hallo auch,

habe hier eine Karte mit der Bautenserie in meiner Sammlung gefunden. War die Karte portogerecht frankiert ?

Sonst waren immer nur 10 Pf drauf und die Notopfer Marke.



Eure BriefmarkenMaus Julia
 
Kaesklepper Am: 21.12.2015 13:16:43 Gelesen: 23306# 304 @  
@ BriefmarkenMaus [#303]

Bis zum 01.09.1948 betrug das Porto für eine Karte 12 Pfg, danach 10 Pfg. (in der französischen Zone ab 1.10.48 und in Berlin West ab 1.6.49).

Der Stempel zeigt 6.9.51, also wären es 10 Pfg. Ich vermute dass keine 10 Pfg zur Hand waren, und 2 4er wären zu wenig gewesen.

Gruß
Peter
 
Max78 Am: 21.12.2015 13:54:04 Gelesen: 23295# 305 @  
@ Bautenfünfer [#302]

Servus Bautenfünfer,

wiedermal sehr interessant, Deine letzten Beiträge. Ich hab gleich mal meine Dubletten bei der 10 Pfennig durchgeschaut, was vergleichbares blieb dabei leider wieder einmal aus. Da ich mich dabei auf die selbe Stelle der Briefmarke konzentriert habe, konnte ich noch ein anderes Feldmerkmal entdecken, ob es sich um eine Retusche handelt, glaube ich allerdings weniger. Hier die beiden Marken, beide im Februar 1950 gestempelt:



mit Grüßen von Max und Dir ein schönes Weihnachten
 

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