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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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JoshSGD Am: 06.09.2015 19:39:28 Gelesen: 300252# 4423 @  
Guten Abend,

aus der PP 17 (1.9. - 19.9.23) sehen wir heute einen am Ersttag innerhalb Berlins gelaufenen Beleg bis 20g. Portorichtige Frankatur von 30000 Mark, MeF Mi.Nr. 279b.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8072)
 
muemmel Am: 06.09.2015 20:15:03 Gelesen: 300217# 4424 @  
Servus,

hier eine "Übergangsfrankatur" aus Inflations- und Rentenpfennigmarken:



Gelaufen am 4.12.23 von Leipzig nach Düsseldorf. Das Porto von 10 Rentenpfennig wurde mit Inflationsmarken zu 50 Milliarden = 5 Rentenpfennig und einer Marke zu 5 Pfennig der neuen Währung zusammengestellt.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht
Mümmel
 
JoshSGD Am: 07.09.2015 09:52:30 Gelesen: 299700# 4425 @  
Guten Tag,

zur Einstimmung auf die neue Woche heute eine Drucksache im Fernverkehr, gelaufen am 30.7.23 (PP 14; 1.7. - 31.7.23) von Chemnitz nach Hülen. Portogerechte Frankatur mit 60 Mark, MeF Mi.Nr. 208P. Sonderstempel Nr. 67 (nach Filbrandt).

Hülen wurde 1974 in die Stadt Lauchheim eingemeindet.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7972)
 
inflamicha Am: 07.09.2015 10:04:31 Gelesen: 299687# 4426 @  
Guten Morgen,

zum Wochenbeginn mal etwas besonders Hübsches:



Paketkarte von Nortorf nach Berlin für ein Nachnahme-Wertpaket bis 5 kg auf eine Entfernung von über 75 km vom 17.12.1923 (PP 6), mit wiederholtem Vorzeigen und zudem noch innerhalb Berlins nachgesandt. Die Wertzeile wurde zunächst durchgestrichen, nachträglich aber "Wert 260 M" handschriftlich hinzugesetzt. Die Gebühren auf dem Hinweg betrugen 4 Mark für das Paket, 1 Mark Einschreibgebühr, 1 Mark Versicherungsgebühr (bis 500 Mark) und 1 Mark Vorzeigegebühr, zusammen 7 Mark. Hierfür wurden eine Mi 150 und 3 Stück der Mi 152 verklebt.

Im rückseitigen Vordruck gibt es ein Signum bei "Nicht eingelöst" sowie den handschriftlichen Vermerk "Nochmals so vorführen" als Kennzeichen für ein wiederholtes Vorzeigen. Als Gebühr wurden nur 50 % der normalen Vorzeigegebühr, also 50 Pfennig fällig (Das gab es nur in der PP 6, in den späteren Portoperioden wurde die volle Vorzeigegebühr berechnet), die hierfür verklebte Mi 164 wurde mit dem Zusteller-Rahmenstempel "19-8" entwertet.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 07.09.2015 19:40:37 Gelesen: 299227# 4427 @  
Guten Abend,

hier eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 23 (5.–11.11.1923):



Gelaufen am 8.11.23 von Gleiwitz nach Hannover. Das notwendige Porto von 500 Millionen Mark wurde mit zehn Marken der 321 BP entrichtet.

Hübsche Grüße
Mümmel
 
erron Am: 07.09.2015 21:47:09 Gelesen: 299119# 4428 @  
Guten Abend,

aus dem Kurort Bad Salschlirf kommt diese Ansichtskarte.



Frankiert mit zwei Marken der Nr 180 als Ansichtskarte mit höchstens 5 Worten.

Der Stempelabschlag vom 16.7.22 zeigt den etwas schlecht zu lesenden Abschlag von Bad Salzschlirf Heilt Gicht! * Bonifaziusbrunnen*. (Filbrandt Nr 290)

Die Rückseite dieser colorierten Ansichtskarte möchte ich euch nicht vorenthalten.



Ob "Die Alten" (Philatelisten) heute auch so aussehen?

mfg

erron
 
beethoven_2014 Am: 07.09.2015 23:24:04 Gelesen: 299010# 4429 @  
Postkarte von Hof nach Hamburg vom 28.09.1923. Portorichtig mit 100 Tsd. Mark frankiert



Grüße

Beethoven_2014
 
JoshSGD Am: 08.09.2015 11:52:14 Gelesen: 298537# 4430 @  
Guten Tag,

heute eine einfache Drucksache im Fernverkehr vom 20.4.21 (PP6; 1.4. - 31.12.21). Der Beleg lief von Uffenheim-Aspachhof nach Kapfenburg und ist portrichtig mit 15 Pfennig frankiert, MiF Mi.Nr. 119 und 159a.

Markenspanne: 1:2; Marken-Porto-Spanne: 1:3



Gruß
Josh

(Datenbank # 8051)
 
inflamicha Am: 08.09.2015 16:55:30 Gelesen: 298352# 4431 @  
Hallo,

ich hätte heute eine Auslands-Postkarte aus der PP 12:



Aufgegeben am 31.1.1923 von Hamburg nach Basel kostete die Karte 90 Mark Porto, vorhanden sind jedoch nur 80 Mark (Mi 208 P und 246 a).

Die Schweizer Post kassierte 25 Rappen Nachgebühr vom Empfänger, wofür eine entsprechende Portomarke verklebt wurde.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 08.09.2015 21:12:21 Gelesen: 298153# 4432 @  
Hallöle,

hier mal wieder ein Brief, bei dem es schnell gehen musste:



Gelaufem am 29.10.23 (Portoperiode 21) von Breslau nach Apolda, wo er am nächsten gegen Mittag ankam. Porto 10 Millionen und Eilzustellgebühr 20 Millionen, also alles tarifrichtig.

Schöne Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 09.09.2015 23:23:12 Gelesen: 297198# 4433 @  
Guten Abend zu später Stunde,

aus der Portoperiode 13 (1.3.–30.6.1923) gibt es heute eine Fernpostkarte:



Die Gesellschaft für Förderanlagen Ernst Heckel teilt den Städtischen Gaswerken in Berlin mit, dass sie demnächst eine schwergewichtige Kiste zu erwarten hat. Vorderseitig sind zwei Eingangsstempel vorhanden. Zunächst dürfte die Karte an das Central-Bureau gegangen sein und von dort zur Techn. Zentral ? weitergeleitet.

Das Porto von 40 Mark wurde tarifrichtig mit Marken der MiNrn. 208P und 230 entrichtet.

Schönen Gruß
Mümmel
 
philast Am: 10.09.2015 15:28:39 Gelesen: 296824# 4434 @  
Hallo,

anbei eine Drucksache der ersten Gewichtsstufe und postlagernd (10Pf Drucksache + 10Pf Postlagergebühr = 20Pf). Spannend ist auch der Maschinen Werbestempel 'Benutzet die Luftpost ...' von Berlin S * 42 u vom 8.11.20. Der ist von diesem Postamt noch nicht belegt, in keinem der Werke von Bochmann, Topf, Filbrandt, Büttner.



Grüße
philast
 
muemmel Am: 10.09.2015 21:57:07 Gelesen: 296546# 4435 @  
Guten Abend,

hier eine weitere Fernpostkarte von mir:



Gelaufen am 24.11.23 (Portoperiode 25) vom westfälischen Münster nach Hamburg und portorichtig mit einer Marke der MiNr. 336 AWa frankiert.

Schönen Gruß
Mümmel
 
JoshSGD Am: 11.09.2015 17:31:13 Gelesen: 296029# 4436 @  
Guten Abend,

ausnahmsweise heute mal was dienstliches. Wir sehen eine Postkarte im Ortsverkehr Flensburgs vom 2.10.22 (PP 9; 1.10. - 14.11.1922) mit portorichtiger Frankatur von 1,50 Mark, MeF Mi.Nr. D29.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8020)
 
muemmel Am: 11.09.2015 22:43:16 Gelesen: 295681# 4437 @  
Guten Abend,

heute ein Fernbrief der 2. Gewichtstufe bis 100g aus der Portoperiode 23 (5.–11.11.1923):



Fensterumschläge sind zwar nicht sonderlich beliebt, aber der rückseitige 20er-Block der MiNr. 321 BP macht dann alles wieder gut.

Der Brief machte sich am 10.11.23 von Nürnberg auf den Weg, Ziel unbekannt. Das Porto von 1,4 Milliarden wurde mit 2 Marken der 323 APa und 20 Marken der 321 BP entrichtet.

Einen guten Start ins Wochenende wünscht
Mümmel
 
JoshSGD Am: 12.09.2015 13:11:13 Gelesen: 294096# 4438 @  
Guten Tag in die Runde,

heute sehen wir einen Ortsbrief bis 20g innerhalb Frankfurts, gelaufen am 22.1.23 (PP 12; 15.1. - 28.2.23) und mit 20 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 208 P.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7983)
 
muemmel Am: 12.09.2015 23:01:59 Gelesen: 293726# 4439 @  
Hallöle,

hier eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 22 (1.–4.11.1923), der kürzesten Portoperiode der Reichspost:



Gelaufen am 3.11.23 von Berlin nach Hamburg und portorichtig mit vier Marken der MiNr. 319 BP frankiert. Die 2. Marke von links hat das primäre Feldmerkmal PP 23 (PE 1) und die rechte Marke weist eine deutliche Unregelmäßigkeit der rechten unteren Ecke auf, der ich noch nachgehen muss.

Noch einen hübschen Sonntag
Mümmel
 
JoshSGD Am: 13.09.2015 13:55:37 Gelesen: 293200# 4440 @  
Guten Tag,

von Haralds Millionen zurück zu ein paar Tausendern.

Heute ein Fernbrief bis 20g von Leipzig nach Berlin. Der Brief lief am 29.8.23 (PP 16; 24.8. - 31.8.23) und ist mit 20.000 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 280.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8061)
 
inflamicha Am: 13.09.2015 19:48:24 Gelesen: 292998# 4441 @  
Guten Abend,

passend zu meinem letzten Beleg habe ich den hier:



Auslandsbrief von Nürnberg nach Basel vom 17.6.1920 (PP 5), Porto-Soll 80 Pfennig. Frankiert wurde mit der Mi 124 zu 40 Pfennig nur das Inlandsporto. Das Nachporto in Höhe von 20 Rappen hatte der Empfänger zu entrichten.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 14.09.2015 14:19:18 Gelesen: 292395# 4442 @  
Guten Tag in die Runde,

heute ein Ortsbrief bis 20g innerhalb Berlins, gelaufen am 9.8.23 (PP 15; 1.8. - 23.8.23) und mit 400 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 250.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8070)
 
erron Am: 14.09.2015 17:05:47 Gelesen: 292311# 4443 @  
Guten Tag,

aus der PP 19 vom 01.10 - 09.10.23 ist dieser Beleg mit Stempelabschlag von Berlin SW 3.10.23.



Absender war der Zentralverband der Angestellten; Ortsgruppe Groß-Berlin, der den Beleg mit zwei Marken zu je 400 Tausend Mark frankierte. Ergibt somit das Porto für einen Ortsbrief bis 20 Gramm. Adressat war ja das Reichsfinanzministerium in Berlin.

mfg

erron
 
JoshSGD Am: 15.09.2015 13:55:17 Gelesen: 291676# 4444 @  
Guten Tag,

heute ein Fernbrief bis 20g, gelaufen von Dortmund nach Frankfurt am 5.11.22 (PP 9; 1.10. - 14.11.22), portorichtig mit 6 Mark frankiert, MeF Mi.Nr. 225.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8518)
 
inflamicha Am: 15.09.2015 21:20:07 Gelesen: 291429# 4445 @  
Guten Abend,

die Gemeinde Strückhausen sandte am 21.2.1923 (PP 12) diesen Brief an den Gemeindevorstand in Rastede:



Das Fernbriefporto betrug 50 Mark. Frankiert wurde mit normalen Freimarken (Mi 206 und 2mal 207), obwohl die Verwendung von Dienstmarken

obligatorisch war. Offensichtlich waren solche nicht vorhanden, so dass auf Freimarken zurückgegriffen werden musste.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 15.09.2015 21:27:40 Gelesen: 291424# 4446 @  
Hallo liebe Inflafreundinnen und -freunde,

derzeit ist bei mir mit Belegen Ebbe, aber Nathan hat wieder einige geschickt:



Bücherzettel findet man ja nicht allzu oft, um so schöner, hier wieder mal ein Exemplar vorstellen zu können.

Gelaufen am 2.8.23 (Portoperiode 15) von Oberglogau an einen bekannten Verlag in Braunschweig. Das Porto für Bücherzettel entsprach dem für Drucksachen und wurde hier portorichtig mit vier Marken der MiNr. 208P entrichtet.

Schöne Grüße
Mümmel
 
inflamicha Am: 15.09.2015 21:33:24 Gelesen: 291420# 4447 @  
@ muemmel [#4446]

Leg mal noch eins drauf Harald - ´s ist die 209. ;-) In der Datenbank steht die richtige Nummer.

Gruß Michael
 

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