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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5715 Beiträge:
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erron Am: 04.09.2015 18:57:16 Gelesen: 474531# 4416 @  
@ Baldersbrynd [#4415]

Plattenfehler ist es meiner Meinung nach nicht.

In meinen Augen ist die 75 Pf der Type I, Druck mit zwei Platten. Kreuz der Krone kaum erkennbar; Mittelstück etwas verschoben; Deutsches Reich in etwas größeren Buchstaben und immer etwa verschoben.



mfg

erron
 
muemmel Am: 04.09.2015 22:06:55 Gelesen: 474378# 4417 @  
Guten Abend zu später Stunde,

hier ein Brief bis 40 Gramm, der über den großen Teich ging:



Das Porto hierfür betrug 480 Milliarden Mark und wurde mit sechs Marken der MiNr. 329 BP entrichtet. Da es sich um einen Beleg der sogenannten Vierfachperiode handelt (26.–30.11.1923) sind die verklebten 120 Milliarden also vierfach aufgewertet portorichtig.

Herbstliche Grüße
Mümmel
 
Baldersbrynd Am: 05.09.2015 09:56:40 Gelesen: 473888# 4418 @  
@ erron [#4416]

Hallo erron,

Danke für Deine Antwort.

Hier ein Scan von der ganzen Marke. Ich meine, dass das Mittelstück nicht verschoben ist und die Buchstaben sind wie Type II.

Beste Grüße
Jørgen


 
inflamicha Am: 05.09.2015 12:33:52 Gelesen: 473735# 4419 @  
@ Baldersbrynd [#4418]

Hallo Jorgen,

Du hast recht, die Marke ist Typ II. Feine Detais auf der Druckplatte neigen zur Verschmutzung, die Krone gehört auch dazu. Diese Schmutzpartikel drucken bis zur nächsten Reinigung der Druckplatte mit, danach ist diese Druckzufälligkeit wieder verschwunden.

Auch ein zu starker Farbauftrag kann zum Auffüllen feiner Zwischenräume führen, danach sieht es hier aber nicht aus.

Gruß Michael
 
Baldersbrynd Am: 05.09.2015 16:45:20 Gelesen: 473521# 4420 @  
@ inflamicha [#4419]

Hallo Michael,

danke für Deine Antwort zu dieser Druckzufälligkeit. Es war besser, wenn es ein Fehler war.

Gruß
Jørgen
 
inflamicha Am: 05.09.2015 22:27:53 Gelesen: 473204# 4421 @  
Guten Abend,

heute ein Brief aus der PP 9:



Die Geschäftsbücher-Fabrik W. Loewenthal in Brieg (Bezirk Breslau) sandte den Brief am 26.10.1922 nach Zittau.

Für das nötige Porto in Höhe von 6 Mark sorgten 15 Exemplare der Mi 163.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Gruß Michael
 
beethoven_2014 Am: 06.09.2015 15:27:53 Gelesen: 472439# 4422 @  
Hallo !

Dienstbrief bis 20gr. im Fernverkehr von Rheinzabern nach Wiesbaden vom 26.09.1921. Portorichtig mit 0,60 Mark frankiert.



Dienstbrief bis 20 gr. im Fernverkehr von Northeim (Hannover) nach Herzberg vom 17.06.1922. Portorichtig mit 2,00 Mark frankiert.



Grüße

Beethoven_2014
 
JoshSGD Am: 06.09.2015 19:39:28 Gelesen: 472276# 4423 @  
Guten Abend,

aus der PP 17 (1.9. - 19.9.23) sehen wir heute einen am Ersttag innerhalb Berlins gelaufenen Beleg bis 20g. Portorichtige Frankatur von 30000 Mark, MeF Mi.Nr. 279b.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8072)
 
muemmel Am: 06.09.2015 20:15:03 Gelesen: 472241# 4424 @  
Servus,

hier eine "Übergangsfrankatur" aus Inflations- und Rentenpfennigmarken:



Gelaufen am 4.12.23 von Leipzig nach Düsseldorf. Das Porto von 10 Rentenpfennig wurde mit Inflationsmarken zu 50 Milliarden = 5 Rentenpfennig und einer Marke zu 5 Pfennig der neuen Währung zusammengestellt.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht
Mümmel
 
JoshSGD Am: 07.09.2015 09:52:30 Gelesen: 471724# 4425 @  
Guten Tag,

zur Einstimmung auf die neue Woche heute eine Drucksache im Fernverkehr, gelaufen am 30.7.23 (PP 14; 1.7. - 31.7.23) von Chemnitz nach Hülen. Portogerechte Frankatur mit 60 Mark, MeF Mi.Nr. 208P. Sonderstempel Nr. 67 (nach Filbrandt).

Hülen wurde 1974 in die Stadt Lauchheim eingemeindet.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7972)
 
inflamicha Am: 07.09.2015 10:04:31 Gelesen: 471711# 4426 @  
Guten Morgen,

zum Wochenbeginn mal etwas besonders Hübsches:



Paketkarte von Nortorf nach Berlin für ein Nachnahme-Wertpaket bis 5 kg auf eine Entfernung von über 75 km vom 17.12.1923 (PP 6), mit wiederholtem Vorzeigen und zudem noch innerhalb Berlins nachgesandt. Die Wertzeile wurde zunächst durchgestrichen, nachträglich aber "Wert 260 M" handschriftlich hinzugesetzt. Die Gebühren auf dem Hinweg betrugen 4 Mark für das Paket, 1 Mark Einschreibgebühr, 1 Mark Versicherungsgebühr (bis 500 Mark) und 1 Mark Vorzeigegebühr, zusammen 7 Mark. Hierfür wurden eine Mi 150 und 3 Stück der Mi 152 verklebt.

Im rückseitigen Vordruck gibt es ein Signum bei "Nicht eingelöst" sowie den handschriftlichen Vermerk "Nochmals so vorführen" als Kennzeichen für ein wiederholtes Vorzeigen. Als Gebühr wurden nur 50 % der normalen Vorzeigegebühr, also 50 Pfennig fällig (Das gab es nur in der PP 6, in den späteren Portoperioden wurde die volle Vorzeigegebühr berechnet), die hierfür verklebte Mi 164 wurde mit dem Zusteller-Rahmenstempel "19-8" entwertet.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 07.09.2015 19:40:37 Gelesen: 471251# 4427 @  
Guten Abend,

hier eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 23 (5.–11.11.1923):



Gelaufen am 8.11.23 von Gleiwitz nach Hannover. Das notwendige Porto von 500 Millionen Mark wurde mit zehn Marken der 321 BP entrichtet.

Hübsche Grüße
Mümmel
 
erron Am: 07.09.2015 21:47:09 Gelesen: 471143# 4428 @  
Guten Abend,

aus dem Kurort Bad Salschlirf kommt diese Ansichtskarte.



Frankiert mit zwei Marken der Nr 180 als Ansichtskarte mit höchstens 5 Worten.

Der Stempelabschlag vom 16.7.22 zeigt den etwas schlecht zu lesenden Abschlag von Bad Salzschlirf Heilt Gicht! * Bonifaziusbrunnen*. (Filbrandt Nr 290)

Die Rückseite dieser colorierten Ansichtskarte möchte ich euch nicht vorenthalten.



Ob "Die Alten" (Philatelisten) heute auch so aussehen?

mfg

erron
 
beethoven_2014 Am: 07.09.2015 23:24:04 Gelesen: 471034# 4429 @  
Postkarte von Hof nach Hamburg vom 28.09.1923. Portorichtig mit 100 Tsd. Mark frankiert



Grüße

Beethoven_2014
 
JoshSGD Am: 08.09.2015 11:52:14 Gelesen: 470561# 4430 @  
Guten Tag,

heute eine einfache Drucksache im Fernverkehr vom 20.4.21 (PP6; 1.4. - 31.12.21). Der Beleg lief von Uffenheim-Aspachhof nach Kapfenburg und ist portrichtig mit 15 Pfennig frankiert, MiF Mi.Nr. 119 und 159a.

Markenspanne: 1:2; Marken-Porto-Spanne: 1:3



Gruß
Josh

(Datenbank # 8051)
 
inflamicha Am: 08.09.2015 16:55:30 Gelesen: 470376# 4431 @  
Hallo,

ich hätte heute eine Auslands-Postkarte aus der PP 12:



Aufgegeben am 31.1.1923 von Hamburg nach Basel kostete die Karte 90 Mark Porto, vorhanden sind jedoch nur 80 Mark (Mi 208 P und 246 a).

Die Schweizer Post kassierte 25 Rappen Nachgebühr vom Empfänger, wofür eine entsprechende Portomarke verklebt wurde.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 08.09.2015 21:12:21 Gelesen: 470177# 4432 @  
Hallöle,

hier mal wieder ein Brief, bei dem es schnell gehen musste:



Gelaufem am 29.10.23 (Portoperiode 21) von Breslau nach Apolda, wo er am nächsten gegen Mittag ankam. Porto 10 Millionen und Eilzustellgebühr 20 Millionen, also alles tarifrichtig.

Schöne Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 09.09.2015 23:23:12 Gelesen: 469222# 4433 @  
Guten Abend zu später Stunde,

aus der Portoperiode 13 (1.3.–30.6.1923) gibt es heute eine Fernpostkarte:



Die Gesellschaft für Förderanlagen Ernst Heckel teilt den Städtischen Gaswerken in Berlin mit, dass sie demnächst eine schwergewichtige Kiste zu erwarten hat. Vorderseitig sind zwei Eingangsstempel vorhanden. Zunächst dürfte die Karte an das Central-Bureau gegangen sein und von dort zur Techn. Zentral ? weitergeleitet.

Das Porto von 40 Mark wurde tarifrichtig mit Marken der MiNrn. 208P und 230 entrichtet.

Schönen Gruß
Mümmel
 
philast Am: 10.09.2015 15:28:39 Gelesen: 468848# 4434 @  
Hallo,

anbei eine Drucksache der ersten Gewichtsstufe und postlagernd (10Pf Drucksache + 10Pf Postlagergebühr = 20Pf). Spannend ist auch der Maschinen Werbestempel 'Benutzet die Luftpost ...' von Berlin S * 42 u vom 8.11.20. Der ist von diesem Postamt noch nicht belegt, in keinem der Werke von Bochmann, Topf, Filbrandt, Büttner.



Grüße
philast
 
muemmel Am: 10.09.2015 21:57:07 Gelesen: 468570# 4435 @  
Guten Abend,

hier eine weitere Fernpostkarte von mir:



Gelaufen am 24.11.23 (Portoperiode 25) vom westfälischen Münster nach Hamburg und portorichtig mit einer Marke der MiNr. 336 AWa frankiert.

Schönen Gruß
Mümmel
 
JoshSGD Am: 11.09.2015 17:31:13 Gelesen: 468053# 4436 @  
Guten Abend,

ausnahmsweise heute mal was dienstliches. Wir sehen eine Postkarte im Ortsverkehr Flensburgs vom 2.10.22 (PP 9; 1.10. - 14.11.1922) mit portorichtiger Frankatur von 1,50 Mark, MeF Mi.Nr. D29.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8020)
 
muemmel Am: 11.09.2015 22:43:16 Gelesen: 467705# 4437 @  
Guten Abend,

heute ein Fernbrief der 2. Gewichtstufe bis 100g aus der Portoperiode 23 (5.–11.11.1923):



Fensterumschläge sind zwar nicht sonderlich beliebt, aber der rückseitige 20er-Block der MiNr. 321 BP macht dann alles wieder gut.

Der Brief machte sich am 10.11.23 von Nürnberg auf den Weg, Ziel unbekannt. Das Porto von 1,4 Milliarden wurde mit 2 Marken der 323 APa und 20 Marken der 321 BP entrichtet.

Einen guten Start ins Wochenende wünscht
Mümmel
 
JoshSGD Am: 12.09.2015 13:11:13 Gelesen: 466120# 4438 @  
Guten Tag in die Runde,

heute sehen wir einen Ortsbrief bis 20g innerhalb Frankfurts, gelaufen am 22.1.23 (PP 12; 15.1. - 28.2.23) und mit 20 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 208 P.



Gruß
Josh

(Datenbank # 7983)
 
muemmel Am: 12.09.2015 23:01:59 Gelesen: 465750# 4439 @  
Hallöle,

hier eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 22 (1.–4.11.1923), der kürzesten Portoperiode der Reichspost:



Gelaufen am 3.11.23 von Berlin nach Hamburg und portorichtig mit vier Marken der MiNr. 319 BP frankiert. Die 2. Marke von links hat das primäre Feldmerkmal PP 23 (PE 1) und die rechte Marke weist eine deutliche Unregelmäßigkeit der rechten unteren Ecke auf, der ich noch nachgehen muss.

Noch einen hübschen Sonntag
Mümmel
 
JoshSGD Am: 13.09.2015 13:55:37 Gelesen: 465224# 4440 @  
Guten Tag,

von Haralds Millionen zurück zu ein paar Tausendern.

Heute ein Fernbrief bis 20g von Leipzig nach Berlin. Der Brief lief am 29.8.23 (PP 16; 24.8. - 31.8.23) und ist mit 20.000 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 280.



Gruß
Josh

(Datenbank # 8061)
 

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