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Thema: Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Das Thema hat 139 Beiträge:
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hajo22 Am: 12.03.2015 16:43:20 Gelesen: 22316# 65 @  
Einschreibbrief aus Shanghai vom 12.6.1914 an die Briefmarkenhandlung Paul Siegert in Hamburg. Rückseitig frankiert mit 10 cents (= Gebühr Einschreiben) und 2x4 cents (Brief nach Deutschland über 20 gr. bis 250 gr.).

Ankunftsstempel Hamburg 28.6.1914 (Tag des Attentats in Sarajevo).
Kein Leitvermerk, der RBf. ist vermutlich per Dampfer nach Deutschland transportiert worden und nicht mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Wenige Wochen später brach der 1. Weltkrieg aus.



VG, hajo22
 
Heinz 7 Am: 25.03.2015 20:43:00 Gelesen: 22176# 66 @  
@ steppenwolf [#38]

Hallo Steppenwolf,

Szekula hat viele "bunte" Belege veranlasst mit ungewöhnlichen Kombinationen.



Dieser Brief aus der Zeit des 1. Weltkrieges (1916) ergibt eine 50 Rappen Frankatur für einen R-Brief Ausland (vgl. auch Beitrag "Schweiz: Tellknabe"). Interessant ist auch die Werbung, die Szekula für sich macht und ihn ausweist als Verlagshaus der philatelistischen Zeitung "Schweizerischer Briefmarkensammler" (offenbar dreisprachig, gut schweizerisch).

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Fips002 Am: 05.04.2015 22:05:08 Gelesen: 22007# 67 @  
Die Postkarte MiNr. 36a, mit Sonderstempel Nordhausen 27.3.1949, ist an den Sammler und Prüfer Kurt Zirkenbach in Halle gerichtet.

Josh SGD hat Kurt Zirkenbach am 30.01.14 in [#21] vorgestellt.



Gruß Dieter
 
hannibal Am: 09.04.2015 19:13:59 Gelesen: 21878# 68 @  
Ich möchte einen Beleg des Prüfers OPhR Martin Refeld (prüfte zu DDR Zeiten Bezirksstempelaufdruckmarken Bez. 27 und 41 sowie Allg. Ausgaben SBZ) zeigen.



Der überfrankierte Orts-R-Brief ist mit je einem Eckrandstück SBZ 240 DZ und 241 DV sowie mit 2 Marken 24 Pfg Köpfe SBZ frankiert, wobei die rechte 24 Pfg-Marke die bis 2010 im Michel katalogisierte c-Farbe " dunkelkarminrot bis schwärzlichkarminrot" zeigt - offensichtlich war der dunkle Farbton schon dem späteren Prüfer aufgefallen.

SST (10b) Leipzig C 1 Messehaus Petershof 1 -1.09.49
Rückseitig Ankunftstempel Leipzig W 31 -2.09.49
Von ihm geprüfte Marken aus meiner Sammlung haben bisher jede Nachprüfung bestanden.

Viele Grüße
Peter
 
Heinz 7 Am: 10.04.2015 12:13:16 Gelesen: 21820# 69 @  
@ alle [#66]

Ich habe bereits vom umtriebigen Briefmarken-Händler Bela Szekula geschrieben. Vielleicht war das eine ganze Familie, denn ich sehe auch einen Vordruck-Brief eines "Eugen Szekula". Dieser hat grossen Wert darauf gelegt, dass man bemerkt, dass er der "Eugen" ist (Gross-Schrift).



Auch dieser Mann brachte die Frankatur gelegentlich auf der Rückseite des Briefes an, wie Bela Szekula. Und auch die Frankatur mit Einheiten aus Kehrdruckbogen (mit Kehrdrucken/Zusammenhängenden) ist ähnlich!



Der abgebildete Brief ist aus einem Angebot bei einem Auktionator kopiert, gehört mir also nicht.

Freundlicher Gruss
Heinz
 
Heinz 7 Am: 19.04.2015 11:34:37 Gelesen: 21652# 70 @  
Schon eine Weile habe ich dieses nette Briefchen aus dem Jahr 1912; ein Einschreiben von Bukarest nach Berlin. Der Brief benötigte für die relativ weite Reise nur 2 Tage, wie der Ankunftsstempel auf der Rückseite zeigt.



Eine erste Frage dazu habe ich: Am Ende der Zeitangabe steht "11-12 N". Heisst das nun, dass der Brief zwischen 23-24 Uhr abgefertigt wurde? "N" für "Nachmittag"; wäre es Vormittag müsste wohl "11-12 V" stehen. Ist das nun ein Stempelfehler, oder hat da die Post wirklich die letzte Stunde vor Mitternacht gearbeitet?



Das Schönste für mich an dem Brief ist aber weder die seltene Viererblock-Frankatur des 1.5-Bani-Wertes, noch die Mischfrankatur mit der nächsten Karl-Ausgabe. Zusammen ergibt das stolze 51 Bani, also eine knappe "Überfrankatur" (51 statt 50 Bani). Und auch die Stempel sind nicht "Eye-catcher", im Gegenteil. Die Abgangsstempel sind alle drei "schwer" bis "leicht verschmiert". Zum Glück ist der Berlin-Stempel schön.

Das Couvert ist ein Firmencouvert von "Carol Schafhütl", von dem ich gar nichts weiss. Ich vermute aber, er war Briefmarkenhändler. Dafür spricht die phantasiereiche, schöne Mischfrankatur, aber auch die wirklich wunderschöne Verschluss-Vignette, die eindeutig philatelistisch inspiriert ist: eine Nachbildung der Nummer 1 von Rumänien! Und das in Form eines alten roten Lack-Siegels. Ich habe den Brief eigentlich wegen DIESEM kleinen Schmuckstück gekauft.

Aber noch meine zweite Frage: kann jemand bestätigen, dass es sich bei "Carol Schafhütl" um einen Briefmarken-Händler handelte?

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 29.04.2015 23:14:33 Gelesen: 21465# 71 @  
@ Beitrag [#70]

Kennt niemand Carol Schafhütl? (siehe Beitrag [#70]).

Ganz sicher kennen VIELE aber Hans Grobe, ein grosser Auktionator des 20. Jahrhunderts. Hier habe ich etwas Unscheinbares gefunden:



Das ist eine Versandtasche für eine Drucksache. "Eilt sehr!" schrieb der Absender, das Haus Hans Grobe Briefmarkenhandlung, Hannover.

In der Drucksache wurde offenbar der 80. Auktionskatalog von Hans Grobe verschickt. Diese Auktion fand statt im Januar 1949, also vor mehr als 66 Jahren.



Genauso interessant wie der Auktionskatalog ist auch die Ergebnisliste, die von Grobe an seine Kunden verschickt wurde.

Und auch die Werbung von damals ist aufschlussreich. Grobe spricht von "ausländischen Handelsbewertungen zwecks besserer Marktorientierung"; ich bin sicher, er bezog sich (auch) auf das Handelshaus "Zumstein, Bern", das damals einen "Europa"-Katalog herausgab, der weite Beachtung bei den Sammlern fand.

Es gab übrigens 1949 viele relativ teure Briefmarken. Natürlich gab es auch viele Stücke, die heute in Relation zu anderen Stücken sehr günstig waren. Das Studium alter Preislisten hat schon manchem Philatelisten geholfen, unerkannte oder vergessen Raritäten besser einzuschätzen.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
muemmel Am: 01.05.2015 22:54:53 Gelesen: 21885# 72 @  
Guten Abend,

zum Beginn des Wonnemonats Mai aus der Portoperiode 21 (20.–31.10.1923) heute ein R-Brief:



Am 21.10.23 machte sich dieser Brief von Borna bei Leipzig auf die Reise nach Berlin.

Herr Robert Noske war in Sachen Philatelie kein gänzlich Unbekannter (auch wenn leider bisher nicht viel zu seiner Vita bekannt ist). Unter Anderem fungierte er als Herausgeber der Zeitschrift "Die Ganzsache" und hatte offensichtlich auch regen Kontakt mit Briefmarkenhändlern wie z.B. mit Herrn Bütow in Berlin. Selbstverständlich hat Herr Noske Wert auf eine philatelistische Frankatur gelegt, aber der Brief entstammt dem Bedarf.

Porto und Einschreibgebühr betrugen jeweils 10 Millionen Mark und zum Einsatz kamen hier 10 Marken der MiNr. 302 (davon 2 Marken mit Seitenrand), eine MiNr. 312 Aa und zwei Marken der MiNr. 317 AP.

Quasi als Gegenstück ein Brief, der den umgekehrten Weg gegangen ist und den ich 2011 als bisher früheste Verwendung der MiNr. 314 AP (8.10.23) meiner Sammlung einverleiben konnte und auch früher hier schon gezeigt habe:



Schöne Grüße
Harald

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Heinz 7 Am: 03.05.2015 22:47:28 Gelesen: 21277# 73 @  
@ Beitrag [#66]

Hallo Kollegen,

der Beitrag zu den Tellknaben passt auch perfekt zu diesem Thema, darum wiederhole ich ihn hier:

Bela Sekula war ein Luzerner Briefmarkenhändler, der vor etwa 90 Jahren sehr aktiv war



Er war bekannt dafür, dass er viele rare Frankaturen herstellte, die er oft auf der Rückseite anbrachte.



Wer mehr wissen möchte zu dieser hübschen Frankatur kann nachlesen, was im Beitrag zu Markenheftchen-Bogen dazu gesagt ist.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
drmoeller_neuss Am: 04.05.2015 17:41:56 Gelesen: 21236# 74 @  
Ein schönes Beispiel für einen aptierten Stempel aus Nürnberg 28 vom 03.08.1959: Im dritten Reich lautete die zusätzliche Inschrift "Stadt der Reichsparteitage", die nach Kriegsende entfernt wurde.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Aptierte Stempel". Dr. Dub war unter anderem Prüfer des BPP und Herausgeber eines Spezialkatalogs.]
 
Heinz 7 Am: 18.05.2015 22:59:20 Gelesen: 20912# 75 @  
@ [#66][#69][#132]

Hallo Kollegen,

von Bela und Eugen Sekula habe ich bereits berichtet, anbei noch ein weiteres Familienmitglied:



Wir lesen, dass Herr Géza Sekula mit seinem sehr geehrten Herrn "Kunde" gar nicht zufrieden war.



Wir sehen anhand der Kartenaufdrucke, dass Herr Géza Sekula ein internationales Briefmarkengeschäft betrieben haben muss, mit Postscheck-Konti in 12 verschiedenen Ländern!

Putlitz ist eine Stadt im nordwestlichen Brandenburg. Der Postbeamte hat die falsche Anschrift mit blauem Farbstift korrigiert.

Ob Herr Glaser bezahlt hat? Jedenfalls erhielt er einen schönen Viererblock des Tellknaben 5 C. rotlila von 1927.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
Heinz 7 Am: 24.05.2015 23:59:15 Gelesen: 20724# 76 @  
@ Heinz 7 [#69]

Nachdem ich den Brief in Beitrag [#69] kenne, hat mir der nachstehende Brief natürlich besonders gefallen:



AUCH Eugen Szekula!
Auch einige Mängel, (leider)
AUCH eine schöne "Zentrums-Frankatur aus einem Markenheftchen-Blatt

Die Frankatur ist ungewöhnlich hoch: CHF 1.45, das ist sehr viel für 1920. Es war ein Einschreibe-Brief nach Schweden. Der R-Brief nach Dänemark hatte 1919 auch schon stattliche CHF 0.95 gekostet (vgl. Beitrag [#69]). Ich kann auf Anhieb die zwei Tarife nicht erklären. Weiss jemand Bescheid?

Freundliche Grüsse
Heinz
 
hajo22 Am: 20.07.2015 09:57:09 Gelesen: 19729# 77 @  
Zeitungsschleife (Drucksache bis 50 gr.) aus Leipzig vom 25.8.1923 frankiert mit 8T Mark (Nr. 253, 2x254). Interessant der vorgedruckte Vermerk links unten: "Nur nachsenden wenn ohne Portoerhöhung" (um Ärger beim Empfänger zu vermeiden).

Der Absender ist den Deutschen-Kolonien-Sammlern ein Begriff.



VG, hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
kauli Am: 22.07.2015 23:25:48 Gelesen: 19773# 78 @  
@ HouseofHeinrich

Hallo Heinrich,

schöner Inflabeleg, wäre auch was für die Inflaseiten. Das Stempeldatum ist bekannt.

Ich hänge mal noch einen Beleg mit dem Luftpoststempel von C 2 ran, der natürlich häufiger vorkommt als Deiner.



Viele Grüße
Dieter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel Berlins". Rudolf Rohr war seit 1919 Berliner Briefmarkenhändler und Herausgeber der seit 1921 erscheinenden "Rohrpost".]
 
hajo22 Am: 24.07.2015 15:43:23 Gelesen: 19573# 79 @  
Einschreibbrief des Markenhauses Borek, Braunschweig vom 20.5.1922 nach Bergen/Norwegen. Frankiert mit 14 Mark: 2x3 M und 2x4 Mark (Nr. 192/193) für einen Einschreib-Auslandsbrief in der 5. Gewichtsklasse (80-100 gr.: bis 20 gr. = 4 M, jede weiteren 20 gr. à 2 M) sowie 2 Mark für R-Gebühr. Gewichtsangabe (links oben) 85 gr.

Ankunftsstempel Bergen 25.5.22 (putziger kleiner "Fingerhutstempel").



BG, hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
muemmel Am: 30.07.2015 23:17:32 Gelesen: 19553# 80 @  
Guten Abend zu später Stunde,

heute der vorerst letzte Beleg von Nathan:



Dieser Brief ging am 11.10.23 (Portoperiode 20) von Berlin-Charlottenburg nach Borna auf die Reise. Der Empfänger war kein geringerer als der bereits mehrfach erwähnte Herr Noske in Borna. Entsprechend ausgesucht war dann auch die Frankatur von 5 Millionen Mark. Dass Robert Noske vielfältigen Kontakt mit anderen damaligen Philatelisten hatte, wurde auch schon erwähnt, aber hier handelt es sich beim Absender um einen besonders zu Erwähnenden.



Hans Harnisch war nicht nur Gründungsmitglied von INFLA-Berlin, sondern auch einer der ersten INFLA-Prüfer. Des Weiteren war er 1925 Gründungsmitglied des "Vereins der Freunde des Kohl-Handbuches e.V." und dessen Schriftführer. 1939 avancierte er dann zum stellvertretenden Leiter.

Eine Preziose, die man sicher nur einmal in einem Sammlerleben findet.

Schöne Grüße
Mümmel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
erron Am: 31.07.2015 23:32:31 Gelesen: 19878# 81 @  
@ muemmel

Mümmel zeigt einen Beleg von Hans Harnisch als Absender.

Nun ein Beleg des Infla Berlin Prüfer John Hamel. John Hamel war Gründungsmitglied der Sammler deutscher Inflationsbriefmarken und prüfte gebrauchte Inflationsmarken von 1932 bis zu seinem Tod 1939.



Adressat war der Briefmarkenhändler und Prüfer Arthur Beyer in Berlin, der zeitweise auch als Leiter der Oberprüfstelle des RdPh war. Frankiert mit einer Marke Nr 339 in Walzendruck.

mfg

erron

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Heinz 7 Am: 11.08.2015 23:55:28 Gelesen: 18981# 82 @  
@ remstal [#15]

Hallo Kollegen,

wenn ich richtig gezählt habe, wurden in dieser Rubrik bisher 30 deutsche Handelshäuser/Händler und 10 Prüfer (meist aus Deutschland) gezeigt plus 8 Briefmarkenhäuser aus anderen europäischen Ländern (Belgien, Frankreich, Rumänien, Schweiz =5).

Ich habe anbei eine schöne Ergänzung: Das Briefmarkenhaus Zumstein, Bern, war im XX. Jahrhundert ein führendes Briefmarkenhaus in Europa, das auch lange Jahre sehr beliebte Europa-Kataloge herausgab. Anbei ein Einschreibe-Brief von Bern nach Schweden.



Gute Nacht
Heinz
 
Hornblower Am: 12.08.2015 14:14:49 Gelesen: 18921# 83 @  
Hallo zusammen,

dann hätte ich hier auch noch einen Brief, den ich zwar zunächst im Threat "100 Jahre Briefmarken" zeigen wollte, der aber auch hierher passt:

Einen FDC mit dem Jubiläumsblock der USA 1947 zum 100. Geburtstag der ersten US-Marken. Er ist an Emile Friederich (1877-1956) gerichtet und wurde von Donald F. Lybarger, dem damaligen Präsidenten der American Philatelic Society geschrieben (Karte inliegend). Friederich war von 1943 bis 1955 Präsident der FIP. Unter seiner Ägide wurde auch Deutschland 1952 wieder in die FIP aufgenommen.

Gruß
Michael


 
erron Am: 15.08.2015 22:02:05 Gelesen: 18691# 84 @  
Guten Abend,

einen Beleg an den Briefmarkenhändler und Prüfer A.W. Drahn aus Köln stelle ich heute vor.

A.W. Drahn lebte von 1894 bis 1966. Er war Allgemeinprüfer und prüfte alle Marken von 1840 bis 1915.



Auch ist der Absender; Albert Kürzl aus München kein Unbekannter. Er war Herausgeber der Sammler Woche. In seinem Verlag erschien auch vom Autor Bungerz, A. das Grosse Lexikon der Philatelie, das umfassende Nachschlagewerk aus dem Jahre 1923.

mfg

erron
 
hajo22 Am: 20.08.2015 18:49:18 Gelesen: 18431# 85 @  
Einschreib-Nachnahme-Brief aus Berlin-Charlottenburg 2 vom 19.7.1952, frankiert mit Bizone 90 Pfg. Bauten und Bund 4x 5 Pfg. Mona Lisa = gesamt 1,10 DM (portorichtig bei einem Briefgewicht > 20 gr.) nach Heidelberg, Ankunft 20.7.

Absender ist Georg Bühler, Briefmarkenhändler, Auktionator, Prüfer und philatelistischer Buchautor (Sachsen 3er).



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 22.08.2015 11:43:11 Gelesen: 18284# 86 @  
Postkarte der Fa. Schaubek-Album aus Leipzig vom 23.7.1947 nach Knesebeck, frankiert mit 12 Pfg. Alliierte Ausgabe.

Interessanter Text auf der Postkartenrückseite.



VG, hajo22
 
Hornblower Am: 07.09.2015 07:59:54 Gelesen: 17633# 87 @  
Hallo zusammen,

hier ein Brief an den bekannten US-amerikanischen Sammler George T. Turner (1906-1979) vom Februar 1947. Turner war ein großer Sammler und bekleidete unzählige philatelistische Ämter. Er war F.R.P.S., L. und R.D.P. Berühmt war seine Privatbibliothek, die eine der größten philatelistischen Bibliotheken weltweit war und die er testamentarisch dem Smithonian Institute in Washington vermachte. Carlrichard Brühl hat ihm im Band 2 seiner "Geschichte der Philatelie" gleich drei Seiten gewidmet (1025-1027), ein Nachruf auf ihn findet sich auch in "Philatelie & Postgeschichte" 52/1980, S. 7.

Beste Grüße
Michael


 
Heinz 7 Am: 07.09.2015 23:59:47 Gelesen: 17569# 88 @  
@ Heinz 7 [#82]

Haben wir Ernst Müller schon gezeigt? Er war einer der wichtigsten Händler in der Schweiz, über ihn gäbe es viel zu erzählen. Ernst Müller wurde Millionär durch den Handel mit Briefmarken.



Anbei ein Einschreibe-Brief von 1954 mit einer hübschen, nicht alltäglichen Frankatur. Der Brief ging an Dr. Sarasin, Engelgasse 106 in Basel; eine vornehme Adresse. Fast sicher lieferte Marken-Müller seinem noblen Kunden auf diese Weise teure Briefmarken.

Müller hatte einen grossen Kundenstamm und war ein fleissiger Händler. Solche Briefumschläge mit Vordruck "Bitte sauber stempeln" sind darum nicht selten. Man findet viele dieser Briefe mit zum Teil sehr auserlesenen Frankaturen. So freute sich der Empfänger nicht nur über den Brief-Inhalt, sondern auch über das Versand-Couvert.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 08.09.2015 00:14:16 Gelesen: 17568# 89 @  
@ Hornblower [#87]

Hallo Michael,

es ist richtig, was Du schreibst. Ein wichtiger Teil der Bibliothek ist aber am 1./2. Mai 1981 bei Roger Koerber versteigert worden, worauf Brühl ebenfalls aufmerksam machte (siehe Seite 1042). Die damals erzielten Preise galten lange Zeit als "Richtschnur" für die Literaturliebhaber.

Leider ist nicht klar, warum doch viele der Lose verkauft wurden, obwohl doch eigentlich das Smithsonian Institute als Bestimmungsort vorgesehen war.

Heinz
 

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