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Thema: Deutsches Reich: Dienstbelege - Frei durch Ablösung Reich
Das Thema hat 36 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 25.10.2012 11:21:10 Gelesen: 13282# 12 @  
Frei durch Ablösung Reich.

Dieser Gerichtsbrief aus Wurzen (i.Sachsen), versehen mit dem Tagesstempel 31.5.37, wurde nach Frankfurt/Oder versandt. Neben den klaren Briefstempel des Amtsgericht Wurzen, trägt das Kuvert den roten Ovalstempel ZU (Zustellungsurkunde). Leider ist der Brief ohne Inhalt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
JohannesM Am: 26.10.2012 19:34:57 Gelesen: 13224# 13 @  
Ob das rechtens war, dass auch Einschreiben kostenlos versandt wurden?

Brief vom Versorgungsamt Halberstadt wohl von 1925. Leider hatte der Postler ein Alkoholproblem.



Gruß Eckhard
 
zockerpeppi Am: 31.10.2012 19:59:56 Gelesen: 13129# 14 @  
Zur Abwechslung ein Beleg aus Luxemburg: Reichsfinanzverwaltung - Devisenstelle Luxemburg.

Da es sich um einen Fensterumschlag handelt, ist nicht ersichtlich an wenn der Brief adressiert war.


 
heku49 Am: 31.10.2012 21:25:26 Gelesen: 13111# 15 @  
Dann zeige ich auch einen der innerhalb von Luxemburg gelaufen ist. Frei durch Ablösung mit Handstempel aufgedruckt.

Gruß Helmut
 


heku49 Am: 31.10.2012 21:30:08 Gelesen: 13108# 16 @  
Hier noch ein zweiter mit rotem Handstempel auch innerhalb von Luxemburg gelaufen.

Gruß Helmut
 


Cantus Am: 01.11.2012 02:30:41 Gelesen: 13088# 17 @  
Von mir ein Briefumschlag des Amtsgerichtes in Gransee, gelaufen am 14.12.1944 an eine Adresse in Sellnow, Kreis Arnswalde, wegen Unzustellbarkeit am 22.12.1944 zurückgesandt.



Viele Grüße
Ingo
 
Richard Am: 01.11.2012 08:25:49 Gelesen: 13083# 18 @  
@ JohannesM [#13]

Leider hatte der Postler ein Alkoholproblem.

Hallo Eckhard,

wie muss ich das verstehen ?

Schöne Grüsse, Richard
 
zockerpeppi Am: 01.11.2012 16:27:20 Gelesen: 13050# 19 @  
@ heku49 [#16]

Danke, Helmut fürs zeigen. Bis Dato kannte ich den Kommissar noch nicht. Dank Google weiß ich jetzt, was der so 'getrieben' hat. Eine komische Bezeichnung.

bis bald
 
Stephan Sanetra Am: 01.11.2012 19:56:22 Gelesen: 13029# 20 @  
@ Richard [#18]

Hallo Richard,

vielleicht ist der "verwaschene" ("zittrige") Stempelabdruck gemeint?

Einen schönen Abend wünscht
Roedsand
 
Cantus Am: 17.11.2012 16:38:08 Gelesen: 12806# 21 @  
Von mir eine Nachnahmekarte des Finanzamtes Bad Freienwalde (Oder), gelaufen am 25.7.1938 von Bad Freienwalde nach Wuschewier, Post Wriezen Land.



Viele Grüße
Ingo
 
KarlS Am: 21.11.2013 16:25:52 Gelesen: 10304# 22 @  
Hallo an alle,

hier zum Thema "Frei durch Ablösung Reich" ein Beispiel aus einer Wühlkiste. So recht kann ich mir die 3 Pfennige nicht erklären. Sieht aus wie Nachporto. Irgendwer hat dann gemerkt, dass das nicht richtig ist, oben per Hand Porto -Frei hingeschrieben und dies dann der Abrechnungsliste zum Verrechnen/Rückgabe der 3 Pfennig beigefügt? Oder? Ich kann mir auch vorstellen, dass zu Beginn der Rentenmark-Zeit noch keine Nachportomarken vorhanden waren. Postämter hatten für normale Frankaturmarken ja auch manchmal die Genehmigung, Marken selbst zu fertigen. Vielleicht liest das noch jemand und kann mir antworten?

Gruss Karl


 
Cantus Am: 22.11.2013 00:20:25 Gelesen: 10234# 23 @  
Hallo Karl,

ich bin gewiss kein Fachmann für dieses Thema. Beim Betrachten deines Beleges fällt mir auf, dass das vermutlich ein Ausschnitt aus einem vorgedruckten Streifband ist. Der Adressat wurde per Klebezettel nachträglich auf dem Streifband angebracht, irgendwann später dann die "3 Pfennig" übergehend von Klebezettel auf Streifband aufgedruckt. Der Poststempel schließlich wurde über diesem 3-Pfennig-Aufdruck aufgebracht. Daraus schließe ich, dass deine erste Vermutung richtig ist, also nur versehentlich der 3-Pfennig-Aufdruck angebracht wurde, den dann eine aufmerksame Fachkraft durch den obigen handschriftlichen Eintrag widerrufen hat.

Mit Nachportomarken oder Ähnlichem hat das nichts zu tun, denn der Reichszentrale für Heimatdienst, ähnlich der heutigen Bundeszentrale für politische Bildung, stand der Postverkehr mit "Frei durch Ablösung Reich" zu. Weiteres findest du u.a. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Reichszentrale_f%C3%BCr_Heimatdienst

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 20.01.2014 01:16:18 Gelesen: 9913# 24 @  
Von mir eine Karte des königlichen Hochbauamtes in Bromberg, gelaufen am 6.9.1913 an die Firma Sachse & Co. in Halle.



Viele Grüße
Ingo
 
roman Am: 27.05.2014 10:06:26 Gelesen: 9228# 25 @  
Frei durch Ablösung Reich Stempel - Vorgänger der Zähldienstmarke ?

Hallo,

habe einen Beleg aus Beutelsbach, Württenberg. Bezirks-Notariat, also Dienstpost, Datum nicht identifizierbar.

Hat nur den Stempel "Frei durch Ablösung Reich". Bin ich richtig in der Annahme, dass dieser Beleg vor 1903 gelaufen ist, oder haben einige Behörden auch danach diesen Stempel benutzt oder liege ich ganz falsch?


 
inflamicha Am: 27.05.2014 10:50:44 Gelesen: 9212# 26 @  
@ roman [#25]

Das Dienstsiegel ist ohne "K." für Königlich ..., also stammt der Beleg von nach 1918, laut Optik würde ich Mitte der 20er/ Anfang der 30er Jahre sagen. Frei durch Ablösung Reich gab es mindestens bis 1945. Leider ist der Beleg nicht postalisch befördert worden, laut Notiz wahrscheinlich persönlich durch den Notar übergeben.

Ist denn innen kein Datum erkenntlich?

Gruß Michael
 
roman Am: 27.05.2014 10:54:56 Gelesen: 9209# 27 @  
Leider nicht, habe ich aus einer Flohmarktkiste für 50 Cent ergattert.

Also wurde er "Frankiert" aber persönlich abgegeben. Oder?

Ist so etwas besonders oder Massenware?
 
wuerttemberger Am: 27.05.2014 15:02:24 Gelesen: 9150# 28 @  
@ roman [#25]

Schau mal in den Umschlag hinein und berichte, was Du siehst.

Gruß

wuerttemberger
 
roman Am: 27.05.2014 15:26:06 Gelesen: 9142# 29 @  
Einfaches Papier, nicht doppelt oder ähnliches. Der Briefumschlag ist zusammengeklebt in der Reihenfolge, links, rechts, unten, wenn man von vorne schaut, ungefähr 1 cm Überlappung.

Adresse Herrn Johann Jakob Schneider -alt Löwenwirt, Aichelberg über Esslingen. In lila Stift das Wort Notar, dann den Stempel.
 
inflamicha Am: 27.05.2014 16:13:18 Gelesen: 9126# 30 @  
@ roman [#29]

Das ist das was vorne drauf steht.

Innen steht auch was, wahrscheinlich handelt es sich um einen gewendeten und nochmals verwendeten Umschlag. Die Schrift scheint deutlich durch. Also sei mal so gut. :-)

Gruß Michael
 
rostigeschiene Am: 27.05.2014 17:37:23 Gelesen: 9107# 31 @  
Ursprünglich wurde der Umschlag von der Gewerbebank Schorndorf verwendet.



Gruß Werner
 
roman Am: 27.05.2014 17:44:44 Gelesen: 9101# 32 @  
Sorry, das war ein anderer Brief, der dort drinnen war beim Scannen. Ich habe ein Haufen alte Dokumente bekommen. Hier der Brief. Ob der original da hinein gehört, weiß ich nicht.


 
Cantus Am: 15.08.2014 22:55:48 Gelesen: 8327# 33 @  
Hier eine Postkarte vom Katasteramt in Görlitz, gelaufen am 1.3.1899 an das Postamt in Kunnersdorf.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 17.10.2014 01:21:47 Gelesen: 7837# 34 @  
Heute eine Karte von der Königlichen Fachschule in Schmalkalden, gelaufen am 15.1.1914 nach Halle an der Saale.



Viele Grüße
Ingo
 
Marcel Am: 29.10.2015 16:03:57 Gelesen: 4730# 35 @  
Hallo!

Hier ein Umsatzsteuerbescheid für 1937 vom Finanzamt Jena vom 25.05.1938 nach Laasdorf.




schöne Grüße
Marcel
 
volkimal Am: 16.09.2016 16:49:29 Gelesen: 178# 36 @  
Hallo zusammen,

ein Brief vom Amtsgericht in Dresden mit dem Maschinenserienstempel "Zu Festen u. Feiern Schmuckblatt-Telegramme" aus Dresden.

Viele Grüße
Volkmar


 

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