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Thema: Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 339 Beiträge:
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T1000er Am: 09.09.2012 10:47:24 Gelesen: 95578# 140 @  
@ Pete [#139]

Den Freistempel kenne ich auch! Die Kennung ist allerdings F685318.

Warum diese EFS 3000 nicht komplett umgerüstet wurde, ist auch mir unbekannt.

Gruß,
T1000er
 
DL8AAM Am: 24.09.2012 15:41:36 Gelesen: 94560# 141 @  
@ DL8AAM [#67]

Ortsangabe im Tagesstempel ist "ST KILIAN" (finde ein St. Kilian in Thüringen, Landkreis Hildburghausen) vom 04.11.2008.

Der Sitz der Firma TeleFrank GmbH [1] ist "Am Wildengrund 1, 98553 Altendambach". Altendambach ist ein Ortsteil der Großgemeinde St.Kilian im Landkreis Hildburghausen (Thüringen). Also ist das unser gesuchtes St. Kilian. ;-)

Hier übrigens noch so ein VFM (Vorführmaschine) Exemplar:



AFS vom 11.11.2004, Gerätekennung K402054. Absender in diesem Fall ist die Firma "MS Mikroprozessor-Systeme AG" aus 82152 Planegg/Martinsried.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.telefrank.com
 
T1000er Am: 24.09.2012 17:18:23 Gelesen: 94543# 142 @  
@ DL8AAM [#141]

Diese VFM Freistempel sind immer interessant und sollten als Ganzbelege aufgehoben werden, zumal der Einsatzort der Frankiermaschine sonst nur schwer zu ermitteln ist.

Habe hier ebenfalls mal 2 VFM Freistempel von TeleFrank.

Der erste hat ebenfalls den Ortsstempel von St. Kilian. Aber der Einsatzort der Frankiermaschine war in 31319 Sehnde bei der dortigen JVA, wie an der Absenderangabe zu entnehmen ist. Kennung: K400066



Der Freistempel im Detail.



Der Beleg als Ganzes.

Der zweite hat allerdings einen Ortsstempel von Bremen. Der Einsatzort ist mir leider nicht bekannt da der Ganzbeleg keine weiteren Absendervermerke aufweist. Kennung: K191857



Der Freistempel im Detail.

Ich würde nur zu gerne wissen was die Buchstaben "S" und "W", jeweils im unteren waagerechten Feld des Werbeklischees bedeuten?

Bei anderen Frankiermaschinen-Herstellern erscheint dort der jeweils eingesetzte Maschinentyp. Bei TeleFrank ist das aber scheinbar anders definiert. Wer hat hier nähere Informationen?

Gruß,
T1000er
 
Cantus Am: 26.09.2012 02:01:18 Gelesen: 94438# 143 @  
Hallo,

ich habe vor einigen Monaten meine Vorliebe für Absenderfreistempel des Deutschen Reiches in der hier gezeigten Form festgestellt, aber selbstverständlich nur auf kompletten Belegen.

Als erstes Beispiel zeige ich euch einen Bankbrief, gelaufen am 9.8.1937 als Postauftrag per Einschreiben von Dresden nach Bischofswerda; die Frankaturstufe betrug 62 Pfennig.





Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 27.09.2012 01:55:42 Gelesen: 94290# 144 @  
Die zweite Form, die es mir besonders angetan hat, ich nenne sie für mich "Schildform", findet sich auf dem folgenden Beleg.

Die Berliner Messe-Verwaltung, die am Messedamm neben dem Funkturm beheimatet ist und war, schickte am 15.9.1937 ein Päckchen per Einschreiben an das Reichsbahn-Verkehrsamt in Dessau, sicherlich eine selten anzutreffende Versendungsform. Die Portostufe dafür betrug 70 Pfennig.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 28.09.2012 22:10:29 Gelesen: 94097# 145 @  
Heute zeige ich euch einen etwas ausgefallenen Stempel, etwa auch aus dieser Zeit.

Die Firma Lederer & Wolf, die schon zu Zeiten, als Teile des Sudetenlandes noch zu Österreich gehörten, philatelistisch auf sich aufmerksam machte, schickt hier am 22.11.1939 eine Karte aus Tannwald-Schumburg im Sudetenland mit Absenderfreistempel zu 6 Pfennig an eine Adresse in Zlonice im Protektorat Böhmen. Bemerkenswert finde ich hierbei, dass die Ziffern der Wertangabe markante Größenunterschiede aufweisen.





Im rückseitigen Text ist u.a. die Rede von "Klothen und Atlassen". Weiß jemand, was das ist?

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 29.09.2012 23:32:52 Gelesen: 94004# 146 @  
Es gab in der Zeit zwischen 1920 und 1940 so viele unterschiedliche Arten von Absenderfreistempeln, ich kann euch also noch ein paar Arten zeigen.

Heute ein Stempel von der Saar, von der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke am 1.7.1933 auf einem Fensterumschlag aufgebracht.



Viele Grüße
Ingo
 
Hawoklei Am: 05.10.2012 08:55:01 Gelesen: 93387# 147 @  
Ein Absenderfreistempel der Deutschen Versicherungs-Anstalt in Meiningen vom 6.8.1955 nach Erfurt. Zur Abwechslung schon damals mal in "blauer" Farbe. Es ist eine Postkarte von der die Antwortkarte abgetrennt wurde.

Beste Grüsse Hans


 
Hawoklei Am: 05.10.2012 12:40:33 Gelesen: 93348# 148 @  
@ Cantus [#145]

Hallo Ingo,

Im rückseitigen Text ist u.a. die Rede von "Klothen und Atlassen". Weiß jemand, was das ist?

Da der Absender der Karte eine "Mechanische Weberei", bzw. "Baumwollspinnerei" war vermute ich, dass es sich bei den genannten Produkten "Aermelfutter, Klothen und Atlassen" um Teile handelt, die z.B. bei der Herstellung von Jacken, Anzügen etc. benötigt wurden. Ich tippe, dass es sich bei der Empfänger-Firma evtl. um eine Textilfabrik gehandelt hat. Das scheint mir plausibel zu sein. Vielleicht kannst Du mit der Antwort was anfangen?

Beste Grüsse Hans
 
Sachsendreier53 Am: 05.10.2012 13:47:42 Gelesen: 93331# 149 @  
Doppelt gelaufen; ein Kuvert aus Gotha (Thüringen) vom 28.11.1984.

mit Sammlergruß,
Claus


 
Richard Am: 08.10.2012 08:28:57 Gelesen: 93069# 150 @  
@ Sachsendreier53 [#149]

Hallo Claus,

kann es sein, daß der Absenderfreistempel irrtümlich mit 20 statt 40 Cent eingestellt und daher nochmals freigestempelt werden mußte ?

Leider habe ich keine Portotabellen DDR für 1984.

Schöne Grüsse, Richard
 
mausbach1 Am: 08.10.2012 08:47:03 Gelesen: 93065# 151 @  
@ Sachsendreier53 [#149]
@ Richard [#150]

Brief im Fernverkehr bis 250 Gramm - nicht Cent, sondern Pfennige - ansonsten so, wie Richard vermutet.

Schönen Tag
Claus
 
Cantus Am: 20.10.2012 21:51:50 Gelesen: 92415# 152 @  
Von mir heute ein Absenderfreistempel aus Karlsruhe mit dem Blick auf das Rathaus. Der Brief lief am 2.10.1938 nach Müllheim.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 04.11.2012 18:39:32 Gelesen: 91816# 153 @  
[#149]

Noch mal wie oben ein Freistempler der Deutschen Post der DDR (10 Pfg. bis 20g). Das Kuvert ist zweimal durch die Stempelmaschine gelaufen, am 23.1.1985 in Haldensleben (Sachsen-Anhalt).



mit Sammlergruß,
Claus
 
DL8AAM Am: 07.11.2012 15:07:24 Gelesen: 91717# 154 @  
@ T1000er [#142]

Thomas,

ich hätte noch VFM-Abdruck, nun von einem T1000er. ;-)



Tagesstempel "BIRKENWERDER / VFM", dem Sitz von Francotyp-Postalia in Deutschland, vom 01.11.2012 (Gerätenummer " F265132"). Leider ist der Absender bzw. aktuelle Betreiber unbekannt, stammt aber sehr sehr wahrscheinlich aus dem Großraum Göttingen (Niedersachsen).

Gruß
Thomas
 
T1000er Am: 07.11.2012 18:18:01 Gelesen: 91700# 155 @  
@ DL8AAM [#154]

Hallo Thomas,

besten Dank für's zeigen! Diese Kennung habe ich auch noch nicht in meiner Bestandsliste, sonst hätte ich Dir bestimmt sagen können ob der Freistempel tatsächlich aus dem Großraum Göttingen stammt. Ich werde das mal im Auge behalten!

Gruß,
T1000er
 
Pete Am: 07.11.2012 20:35:28 Gelesen: 91687# 156 @  
Wie lange wohl dieses Gerät noch in Betrieb sein wird? *g*



Maschinennummer E858854 von Pitney Bowes

Gruß
Pete
 
Georgius Am: 10.11.2012 15:27:19 Gelesen: 91565# 157 @  
Für diese Belege (Maxibriefe) ist mein Scanner zu klein, deshalb zeige ich sie nur als Ausschnitt.





Gruß
Georgius
 
Pommes Am: 12.11.2012 18:00:09 Gelesen: 91499# 158 @  
Hallo,

ich wollte gerade diesen AFS Pitney Bowes E721701 für die Datenbank erfassen.



Kann mir jemand den Standort des Geräts sagen?

Für die Postleitzahl 10877 gibt die DP AG die Dresdner Bank AG Berlin Koppenstr. 93, 10243 Berlin an und für die Postleitzahl 20454 die manager magazin Verlagsgesellschaft mbH, Ericusspitze 1, 20457 Hamburg (beides GE-PLZen). Alle mir vorliegenden Belege wurden zudem durch die PostCon Deutschland GmbH (K4031) konsolidiert.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.11.2012 19:01:13 Gelesen: 91490# 159 @  
@ Pommes [#158]

Nett.

Laut Google steckt hinter dem Hamburger Postfach die "Commerzbank AG, Ness 7-9, Postfach 117000, 20454 Hamburg". Du gibst bei der PLZ 10877 die Dresdner Bank an, die ja inzwischen in der Commerzbank aufgegangen ist. Die DPAG-Seite sagt zur PLZ 10877 inzwischen auch "GE (Großempfänger-PLZ): Commerzbank AG, 10877 Berlin; Koppenstr. 93, 10243 Berlin". Die Herkunft beider Sendungen dürfte damit geklärt sein, was aber leider nichts über den genauen Standort des Geräts sagt, ich würde die unter den Ortsnamen, die im Tagestempel stehen, einstellen.

Entweder hast Du mit den beiden AFS die örtliche Umgruppierung des Versandabteilung zeitlich belegt oder das Gerät kann wahlweise Hamburg und/oder Berlin drucken. Warum?

Im Normalfall soll ja dort das Postamt stehen, das für die Einlieferung der per AFS freigemachten Sendungen vor Ort zuständig ist (Ausnahmen möglich?). Vielleicht ordnet die zentrale (?) Postausgangsabteilung (?) der CoBank (?), die fertigen Sendungen nach Empfängerzonen vor, damit sie direkt einer einzelnen PostCon-Niederlassung angedient werden kann und bekommt dafür von PostCon u.U. einen höheren Anteil der Konsolidiererrückerstattungen zurück? Wobei die Angabe des ursprünglichen Einlieferungspostamts des Absenders im Tagesstempel bei konsolidierten Sendungen nicht immer identisch mit den Amt sein dürfte, bei dem PostCon dann die sortierten Sendungen letztendlich abliefert. Deshalb macht für mich die Splittung Berlin/Hamburg aus diesem Grund (falls) nicht wirklich viel Sinn, oder? Wobei ich die genauen Postvorgaben für Konsolidierer nicht in Ausführlichkeit kenne, falls diese überhaupt öffentlich dolumentiert sein sollten.

Auf jeden Fall "hmmm und sehr interessant". ;-)

Gruß
Thomas
 
T1000er Am: 12.11.2012 19:09:44 Gelesen: 91485# 160 @  
@ DL8AAM [#159]

Entweder hast Du mit den beiden AFS die örtliche Umgruppierung des Versandabteilung zeitlich belegt oder das Gerät kann wahlweise Hamburg und/oder Berlin drucken. Warum?

Ich vermute ersteres! Mir liegt von der gleichen Maschine ein Abschnitt vom 04.05.2010 vor.



Gruß,
T1000er
 
Pommes Am: 12.11.2012 20:05:25 Gelesen: 91476# 161 @  
@ DL8AAM [#159]
@ T1000er [#160]

Hallo Ihr beiden,

danke für die schnelle Reaktion.

Thomas mit Commerzbank (Commerzbank AG, Koppenstr. 93, 10243 Berlin) hast Du natürlich Recht.

http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/m/mtb-postleitdaten/maerz_2009/mtb_ge_aenderungen_032009.pdf

Ich hatte vermutlich aus Versehen in der früheren Liste (2008) kopiert.

Aber bei Hamburg finde ich als aktuellste Änderung nur das besagte Magazin:

http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/d/datafactory/postleitdaten/dezember_2011/mtb_ge_aenderungen.pdf .

Kurios wird's dann aber, wenn auch noch die Hamburger Sparkasse mit derselben PLZ auftaucht: http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/BeratungUndService/Kontakt/AlleHotlines/AlleHotlines.html (drittes "Segment" von unten).

Unter http://w3logistics.com/infopool/plz/?plzart=5&kgs=02000000 heißt es dann auch " Großempfängergruppe" statt des "üblichen" Großempfängers ... bei Berlin bleibt es aber beim Großempfänger. Wer soll das noch verstehen?

Falls Eure Vermutung mit dem "Umzug" der Versandabteilung stimmt hier noch die engsten Daten, die ich zeigen kann:




Was sagt uns das "03" vor dem eigentlichen Konsolidiererspray von PostCon? Diese Ziffern davor tauchen in der letzten Zeit häufiger auf. Sind das Leitvermerke?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.11.2012 21:03:16 Gelesen: 91462# 162 @  
@ Pommes [#161]

Aber bei Hamburg finde ich als aktuellste Änderung nur das besagte Magazin:

Hier der (einzige) passende Googletreffer, leider ist der angegebene Link inzwischen tot, zum Glück merkt sich Google alte Einträge noch ein paar Tage länger. ;-)



@ T1000er [#160]

Ja, macht auch vollkommen mehr Sinn. ;-)

Gruß
Thomas
 
Cantus Am: 18.11.2012 23:23:50 Gelesen: 91196# 163 @  
Von mir heute ein Beleg der Schering AG mit Absenderfreistempel vom 6.11.1946.

Zur Firmengeschichte von Schering empfehle ich einen Blick auf http://de.wikipedia.org/wiki/Schering_AG .



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 20.11.2012 10:46:17 Gelesen: 91119# 164 @  
Zwei Freistempler aus bewegter Zeit:

Links ein Freistempler aus der Fahrzeugschmiede Eisenach vom 23.1.1985. Brief bis 20g = 20 Pfennige der DDR

und rechts aus dem Walzwerk Hettstedt vom 12.7.1990. Brief 30-40g = 0,50 DM (DM- Währung ab 1. Juli 1990)



mit Sammlergruß,
Claus
 

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