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Thema: Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 323 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 05.10.2012 13:47:42 Gelesen: 77585# 149 @  
Doppelt gelaufen; ein Kuvert aus Gotha (Thüringen) vom 28.11.1984.

mit Sammlergruß,
Claus


 
Richard Am: 08.10.2012 08:28:57 Gelesen: 77323# 150 @  
@ Sachsendreier53 [#149]

Hallo Claus,

kann es sein, daß der Absenderfreistempel irrtümlich mit 20 statt 40 Cent eingestellt und daher nochmals freigestempelt werden mußte ?

Leider habe ich keine Portotabellen DDR für 1984.

Schöne Grüsse, Richard
 
mausbach1 Am: 08.10.2012 08:47:03 Gelesen: 77319# 151 @  
@ Sachsendreier53 [#149]
@ Richard [#150]

Brief im Fernverkehr bis 250 Gramm - nicht Cent, sondern Pfennige - ansonsten so, wie Richard vermutet.

Schönen Tag
Claus
 
Cantus Am: 20.10.2012 21:51:50 Gelesen: 76669# 152 @  
Von mir heute ein Absenderfreistempel aus Karlsruhe mit dem Blick auf das Rathaus. Der Brief lief am 2.10.1938 nach Müllheim.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 04.11.2012 18:39:32 Gelesen: 76070# 153 @  
[#149]

Noch mal wie oben ein Freistempler der Deutschen Post der DDR (10 Pfg. bis 20g). Das Kuvert ist zweimal durch die Stempelmaschine gelaufen, am 23.1.1985 in Haldensleben (Sachsen-Anhalt).



mit Sammlergruß,
Claus
 
DL8AAM Am: 07.11.2012 15:07:24 Gelesen: 75971# 154 @  
@ T1000er [#142]

Thomas,

ich hätte noch VFM-Abdruck, nun von einem T1000er. ;-)



Tagesstempel "BIRKENWERDER / VFM", dem Sitz von Francotyp-Postalia in Deutschland, vom 01.11.2012 (Gerätenummer " F265132"). Leider ist der Absender bzw. aktuelle Betreiber unbekannt, stammt aber sehr sehr wahrscheinlich aus dem Großraum Göttingen (Niedersachsen).

Gruß
Thomas
 
T1000er Am: 07.11.2012 18:18:01 Gelesen: 75954# 155 @  
@ DL8AAM [#154]

Hallo Thomas,

besten Dank für's zeigen! Diese Kennung habe ich auch noch nicht in meiner Bestandsliste, sonst hätte ich Dir bestimmt sagen können ob der Freistempel tatsächlich aus dem Großraum Göttingen stammt. Ich werde das mal im Auge behalten!

Gruß,
T1000er
 
Pete Am: 07.11.2012 20:35:28 Gelesen: 75941# 156 @  
Wie lange wohl dieses Gerät noch in Betrieb sein wird? *g*



Maschinennummer E858854 von Pitney Bowes

Gruß
Pete
 
Georgius Am: 10.11.2012 15:27:19 Gelesen: 75819# 157 @  
Für diese Belege (Maxibriefe) ist mein Scanner zu klein, deshalb zeige ich sie nur als Ausschnitt.





Gruß
Georgius
 
Pommes Am: 12.11.2012 18:00:09 Gelesen: 75753# 158 @  
Hallo,

ich wollte gerade diesen AFS Pitney Bowes E721701 für die Datenbank erfassen.



Kann mir jemand den Standort des Geräts sagen?

Für die Postleitzahl 10877 gibt die DP AG die Dresdner Bank AG Berlin Koppenstr. 93, 10243 Berlin an und für die Postleitzahl 20454 die manager magazin Verlagsgesellschaft mbH, Ericusspitze 1, 20457 Hamburg (beides GE-PLZen). Alle mir vorliegenden Belege wurden zudem durch die PostCon Deutschland GmbH (K4031) konsolidiert.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.11.2012 19:01:13 Gelesen: 75744# 159 @  
@ Pommes [#158]

Nett.

Laut Google steckt hinter dem Hamburger Postfach die "Commerzbank AG, Ness 7-9, Postfach 117000, 20454 Hamburg". Du gibst bei der PLZ 10877 die Dresdner Bank an, die ja inzwischen in der Commerzbank aufgegangen ist. Die DPAG-Seite sagt zur PLZ 10877 inzwischen auch "GE (Großempfänger-PLZ): Commerzbank AG, 10877 Berlin; Koppenstr. 93, 10243 Berlin". Die Herkunft beider Sendungen dürfte damit geklärt sein, was aber leider nichts über den genauen Standort des Geräts sagt, ich würde die unter den Ortsnamen, die im Tagestempel stehen, einstellen.

Entweder hast Du mit den beiden AFS die örtliche Umgruppierung des Versandabteilung zeitlich belegt oder das Gerät kann wahlweise Hamburg und/oder Berlin drucken. Warum?

Im Normalfall soll ja dort das Postamt stehen, das für die Einlieferung der per AFS freigemachten Sendungen vor Ort zuständig ist (Ausnahmen möglich?). Vielleicht ordnet die zentrale (?) Postausgangsabteilung (?) der CoBank (?), die fertigen Sendungen nach Empfängerzonen vor, damit sie direkt einer einzelnen PostCon-Niederlassung angedient werden kann und bekommt dafür von PostCon u.U. einen höheren Anteil der Konsolidiererrückerstattungen zurück? Wobei die Angabe des ursprünglichen Einlieferungspostamts des Absenders im Tagesstempel bei konsolidierten Sendungen nicht immer identisch mit den Amt sein dürfte, bei dem PostCon dann die sortierten Sendungen letztendlich abliefert. Deshalb macht für mich die Splittung Berlin/Hamburg aus diesem Grund (falls) nicht wirklich viel Sinn, oder? Wobei ich die genauen Postvorgaben für Konsolidierer nicht in Ausführlichkeit kenne, falls diese überhaupt öffentlich dolumentiert sein sollten.

Auf jeden Fall "hmmm und sehr interessant". ;-)

Gruß
Thomas
 
T1000er Am: 12.11.2012 19:09:44 Gelesen: 75739# 160 @  
@ DL8AAM [#159]

Entweder hast Du mit den beiden AFS die örtliche Umgruppierung des Versandabteilung zeitlich belegt oder das Gerät kann wahlweise Hamburg und/oder Berlin drucken. Warum?

Ich vermute ersteres! Mir liegt von der gleichen Maschine ein Abschnitt vom 04.05.2010 vor.



Gruß,
T1000er
 
Pommes Am: 12.11.2012 20:05:25 Gelesen: 75730# 161 @  
@ DL8AAM [#159]
@ T1000er [#160]

Hallo Ihr beiden,

danke für die schnelle Reaktion.

Thomas mit Commerzbank (Commerzbank AG, Koppenstr. 93, 10243 Berlin) hast Du natürlich Recht.

http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/m/mtb-postleitdaten/maerz_2009/mtb_ge_aenderungen_032009.pdf

Ich hatte vermutlich aus Versehen in der früheren Liste (2008) kopiert.

Aber bei Hamburg finde ich als aktuellste Änderung nur das besagte Magazin:

http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/d/datafactory/postleitdaten/dezember_2011/mtb_ge_aenderungen.pdf .

Kurios wird's dann aber, wenn auch noch die Hamburger Sparkasse mit derselben PLZ auftaucht: http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/BeratungUndService/Kontakt/AlleHotlines/AlleHotlines.html (drittes "Segment" von unten).

Unter http://w3logistics.com/infopool/plz/?plzart=5&kgs=02000000 heißt es dann auch " Großempfängergruppe" statt des "üblichen" Großempfängers ... bei Berlin bleibt es aber beim Großempfänger. Wer soll das noch verstehen?

Falls Eure Vermutung mit dem "Umzug" der Versandabteilung stimmt hier noch die engsten Daten, die ich zeigen kann:




Was sagt uns das "03" vor dem eigentlichen Konsolidiererspray von PostCon? Diese Ziffern davor tauchen in der letzten Zeit häufiger auf. Sind das Leitvermerke?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.11.2012 21:03:16 Gelesen: 75716# 162 @  
@ Pommes [#161]

Aber bei Hamburg finde ich als aktuellste Änderung nur das besagte Magazin:

Hier der (einzige) passende Googletreffer, leider ist der angegebene Link inzwischen tot, zum Glück merkt sich Google alte Einträge noch ein paar Tage länger. ;-)



@ T1000er [#160]

Ja, macht auch vollkommen mehr Sinn. ;-)

Gruß
Thomas
 
Cantus Am: 18.11.2012 23:23:50 Gelesen: 75450# 163 @  
Von mir heute ein Beleg der Schering AG mit Absenderfreistempel vom 6.11.1946.

Zur Firmengeschichte von Schering empfehle ich einen Blick auf http://de.wikipedia.org/wiki/Schering_AG .



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 20.11.2012 10:46:17 Gelesen: 75373# 164 @  
Zwei Freistempler aus bewegter Zeit:

Links ein Freistempler aus der Fahrzeugschmiede Eisenach vom 23.1.1985. Brief bis 20g = 20 Pfennige der DDR

und rechts aus dem Walzwerk Hettstedt vom 12.7.1990. Brief 30-40g = 0,50 DM (DM- Währung ab 1. Juli 1990)



mit Sammlergruß,
Claus
 
Tuffi Am: 21.11.2012 17:51:42 Gelesen: 75297# 165 @  
@ Pommes [#161]

Hallo Thomas,

habe soeben eine weitere Wandermaschine gefunden: K 711985 von 90 Nürnberg nach 91 Erlangen (20.06.12) konsolidiert von K 4000.

Viele Grüße
Walter
 
volkimal Am: 22.11.2012 13:50:06 Gelesen: 75247# 166 @  
Hallo zusammen,

zusammenklappbare Zahlungserinnerung über über 6 Reichsmark.



Der Beleg ist mit 3 Pfg. freigemacht, es handelt sich also um eine Drucksache. Damals waren bei einer Drucksache bis zu 5 Worte zugelassen. "Die Vorschriften darüber, was Drucksachen sind, oder beispielsweise welche handschriftlichen Zusätze erlaubt sind, änderten sich häufig." (vergleiche Wikipedia - Stichwort Drucksache). Die Drucksache wurde verschlossen, indem man die Lasche durch den Schlitz steckte, oberhalb des Wortes Konto-Auszug.

Viele Grüße
Volkmar
 
T1000er Am: 01.01.2013 23:43:20 Gelesen: 73888# 167 @  
@ Sachsendreier53 [#164]

und rechts aus dem Walzwerk Hettstedt vom 12.7.1990. Brief 30-40g = 0,50 DM (DM-Währung ab 1. Juli 1990)

Es handelt sich hier um einen Standardbrief bis 20g mit dem seit 01.07.1990 geltenden VGO-Tarif von 0,50 DM.

Gruß,
T1000er
 
T1000er Am: 02.01.2013 12:24:53 Gelesen: 73851# 168 @  
Hallo,

habe hier einen Absenderfreistempel aus Peru vom 23.06.1954 mit einem Ortsstempel dessen Bedeutung/Sinn mir nicht klar ist.

Wer hat dafür eine plausibele Erklärung?



Hier der Ortsstempel im Detail.



Die verwendete Frankiermaschine ist eine Francotyp Cc/Ccm, erkennbar an der ausgefüllten Raute und der durchgehenden Rahmenlinie unter dem Landesnamen Peru. Die ähnlichen Hasler- und Universal-Modelle haben alle eine offene bzw. sternchen Raute und eine oben offene umgebogene Rahmenlinie !

Im Absenderfreistempel-Katalog Südamerika von Otto Gleixner (Seite 111) ist dieser Typ erst ab 1962 notiert. Damit ist dieser Maschinentyp für Peru nun bereits 8 Jahre früher belegt.

Gruß,
T1000er
 
drmoeller_neuss Am: 02.01.2013 12:29:02 Gelesen: 73850# 169 @  
@ T1000er [#168]

Der Brief ist erst einen Tag später als auf dem Absenderfreistempel eingestellt, bei der Post eingeliefert worden. Um die Post nicht für eine eventuelle Laufzeitverzögerung verantwortlich machen zu können, wird in solchen Fällen der Tagesstempel abgeschlagen.

Genauso wird auch bei der Deutschen Post AG verfahren.
 
T1000er Am: 02.01.2013 12:36:39 Gelesen: 73847# 170 @  
@ drmoeller_neuss [#169]

Das sehe ich genauso! Im vorliegenden Fall könnte der Tagesstempel aber auch noch eine zweite Funktion erfüllt haben, nämlich den Aufgabeort zu dokumentieren da dieser im Ortsstempel nicht vorhanden ist.

Gruß,
T1000er
 
Sachsendreier53 Am: 02.01.2013 13:34:36 Gelesen: 73832# 171 @  
@ T1000er [#167]

Danke für Deine Info (VGO-Tarif).

Hier gleich noch ein Absenderfreistempel vom 23.8.90 aus 1000 Berlin 65. Bei diesen Brief bis 50g waren 1,00 DM fällig.



mit Sammlergruß,
Claus
 
DL8AAM Am: 02.01.2013 13:53:50 Gelesen: 73830# 172 @  
@ T1000er [#170]

Ortsstempel dessen Bedeutung/Sinn mir nicht klar ist. Wer hat dafür eine plausibele Erklärung?

Bei eBay [1] ist derzeit für 6$ auch so ein Beleg im Angebot, Absenderfreistempel vom 26.05.1954 - ebenfalls mit zusätzlichem Tagesstemel aus Lima vom Folgetag (17.05.1954):



Der Tagesstempel im AFS über den Du gestolpert bist, sieht wirklich interessant aus: Der Schriftzug "P. DESOCUPADOS" (unten), heisst 'für die Arbeitslosen', "EDUCACION NAL." (oben) sollte mit 'nationale Ausbildung' übersetzbar sein. CTS könnte in diesem Zusammenhang für "Céntimos" stehen, tippe deshalb darauf, das der Tagesstempel hier kein Ortsstempel darstellt, sondern eine Art von Zwangszuschlagsabgabe dokumentiert - und gleich zwei davon: 3 cts. für einen nationalen Ausbildungsfond und 2 weitere cts. für die Arbeitslosen? Ein peruanischer Notopferstempel?

Bei delcampe ist gerade eine entsprechende 3 cts. Zuschlagsmarke für die "Educacion Nacional" zu aktuell 0,10 € und eine für die Arbeitslosen "Pro Desocupados" über 2 cts. für 0,25 € im Angebot [2]:



Könnte also passen.

Nur ist der zusätzliche Tageststempel noch nicht klar, leider stammen diese in beiden Belegen vom Folgetag. Er könnte also, wie angeführt das Einlieferungsdatum dokumentieren oder auch die Erfassung der Zwangszuschläge belegen?

Gruß
Thomas

[1]: http://www.ebay.com/itm/peru-1954-meter-cancel-postmark-Educacion-nal-3-cts-P-Desocupados-from-Edificio-/370725294443
[2]: http://www.delcampe.net/page/item/id,41867621,var,PEROU--Educacion-Nacional,language,S.html
[3]: http://www.delcampe.net/page/item/id,193775045,var,PE-Peru-19xx-Mi-xx-Desocupados-2-C,language,S.html
 
T1000er Am: 02.01.2013 19:02:47 Gelesen: 73788# 173 @  
@ Sachsendreier53 [#171]

Vorsicht, in Berlin-West waren die VGW-Tarife gültig! Daher auch hier Standardbrief bis 20g für 1,00 DM.

Gruß,
T1000er
 

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