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Thema: Perfins - die Firmenlochungen
Das Thema hat 582 Beiträge:
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rostigeschiene Am: 08.10.2012 20:38:09 Gelesen: 170573# 333 @  
@ Manne [#330]

Wie mein Vorschreiber schon dargelegt hat ist es, ohne eine gute bildliche Darstellung, unmöglich die Verursacher der Perforationen zu ermitteln.

Trotzdem kann ich Dir für die Marke aus Rumänien die Firma nennen, es war die "Banca Nationala a Romaniei". Bei der Lochung VW gibt Holzinger den Lochcode für eine deutsche Marken an, die von Dir gezeigte Marke ist aber aus der Schweiz, leider verfüge ich nicht über die nötige Literatur, um Dir bei der Schweizer Marke weiter zu helfen.

Viele Grüße

Werner
 
Manne Am: 08.10.2012 21:37:23 Gelesen: 170559# 334 @  
@ Holzinger [#331]
@ rostigeschiene [#333]

Hallo,

alles nicht so wichtig, danke für Eure Mühe. Marken verschwinden wieder in der Kiste.

Gruß
Manne
 
Holzinger Am: 08.10.2012 23:07:22 Gelesen: 170549# 335 @  
@ Holzinger [#332]

Korrektur an meinem geschrieben Beispiel:

Ich hätte natürlich unter "WV" (uuups) - und nicht wie in der Eile unter "VW" geschehen - nachsehen müssen, sofern es sich eben um eine deutsche Marke handeln würde. Für alle anderen Länder kann ich auch nicht helfen, außer eben wie bereits angegeben, USA-Railroad-Perfin.
 
rostigeschiene Am: 08.10.2012 23:15:45 Gelesen: 170546# 336 @  
@ Holzinger [#335]

Kann schon einmal passieren.

Aber den Hinweis auf die USA-Railroad-Perfin werde ich mir merken, falls ich einmal Bedarf habe.

Viele Grüße

Werner
 
Holzinger Am: 09.10.2012 17:04:23 Gelesen: 170193# 337 @  
Für alle, die einmal (weltweit) nach solchen Lochungen auf ihren Marken suchen:

Hier ein sehr interessanter Link, auch auf div. Kataloge:

http://www.angelfire.com/pr/perfinsoc/links/links.html
 
Mondorff Am: 09.10.2012 18:07:00 Gelesen: 170175# 338 @  
Zu dem oben angegebenen Link passt:

http://www.phila-dudelange.lu/index.php?option=com_content&view=article&id=234&Itemid=143&lang=de

des Vereins Phila-Dudelange in Luxemburg.

Es wird

Hauptmenü unter
Exponate online
Postgeschichtliche Sammlungen
vorgestellt:

Luxemburg
Lochungen in Marken und Ganzstücken

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Gernesammler Am: 09.10.2012 18:25:16 Gelesen: 170167# 339 @  
@ Manne [#330]

Hallo Manfred,

die einzige Marke, zu der ich etwas sagen kann, ist die Tell-Marke aus der Schweiz. Die Perforierung steht für WV und ist der Hallwag AG Hallersche Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstalt Bern (diverse Schriftstücke und Bücher) zuzuordnen.

Deine Marke ist mit 22 Löchern perforiert und ist somit Typ II dieser Perforierung (1911 - 1933) und wie als Einzelmarke mit der Punktzahl 4 bewertet.

Gruß Rainer
 
Manne Am: 15.11.2012 17:34:19 Gelesen: 167201# 340 @  
Hallo zusammen,

hier wieder etwas aus meinem Fundus.

Bayern, ich denke München: G G M



und nochmals Bayern: O.&.P. F.



Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen.

Gruß
Manne
 
rostigeschiene Am: 15.11.2012 21:00:25 Gelesen: 167173# 341 @  
@ Manne [#340]

Hallo Manne,

bei der ersten Lochung gibt es zwei Verwender, beide aus München. Entweder ist es die Firma Gebr. Gondrand AG oder Gondrand & Mangili, Transporte. Die Firma Gondrand & Mangili, Transporte hat ihre Marken in den Jahren 1910 bis 1943 mit dieser Lochung versehen. Die Firma Gondrand AG nur 1911. So steht es im Katalog.

Die zweite Marke die Du zeigst, mit der Lochung O.&P. F., ist von der Firma O.& P. Feibelmann in Kaiserslautern. Diese Firma lochte in der Zeit von 1916 bis 1936 ihre Marken so wie gezeigt.

Viele Grüße

Werner
 
Holzinger Am: 15.11.2012 21:42:27 Gelesen: 167165# 342 @  
@ Manne [#340]

Die Angaben vom Beitrag von rostigeschiene [#341] kann ich nur bestätigen und leicht mit den konkreten Katalogbezeichnungen (für den Beilagezettel) ergänzen:

obere Reihe: 2-GGM-2

untere Reihe: 2-O&P-2
 
Sonja Am: 29.04.2013 14:21:03 Gelesen: 153494# 343 @  
Ich habe durch eine Nachlassauflösung viele alte Briefmarken gefunden, vor allem Deutsche Reichspost, Deutsches Reich etc. Nun habe ich auch einige Marken mit Perfins gefunden, kann diese aber im Internet nirgends finden:

1. rote Germania 10 mit Lochung Jansen, spiegelverkehrt (d.h. Aufdruck erfolgte hinten), diagonal von rechts unten nach links oben, Poststempel 9.2.1914

2. grüne Germania 5, ebenfalls Lochung, diesmal auf der Vorderseite Jansen, diagonal unten links nach oben rechts

3. eine Luitpold Marke, 5 Pfennig, 12. März 1911, mit Lochung Gr.F. quer

Kann mir jemand Informationen dazu geben? Vielen Dank.
 
rostigeschiene Am: 29.04.2013 16:18:11 Gelesen: 153468# 344 @  
@ Sonja [#343]

Hallo Sonja,

Lochungen in Briefmarken sind ein spezielles Sammelgebiet innerhalb der Philatelie. Es gibt auch eine Arbeitsgemeinschaft die sich mit der Thematik beschäftigt (http://www.arge-lochungen.de).

Zu Deinen Marken ist, auch ohne Abbildungen, folgendes zu sagen (zu schreiben).

Die zwei Germania Marken wurden von der Firma, Farbwerk Emil Jansen & Co. in Wuppertal Barmen mit ihrem Eigentumszeichen versehen. Diese Art der Kenzeichnung ist bei Marken und Belegen dieser Firma im Zeitraum 1910 bis 1941 nachgewiesen.

Die Firma Gebr. Freundlich, Holzhandlung, München hat ihre Marken von 1900 bis 1920 mir ihrem Kürzel Gr.F. versehen.

Ich hoffe, Du kannst mit diesen Informationen etwas anfangen.

Werner
 
Sonja Am: 29.04.2013 17:30:28 Gelesen: 153456# 345 @  
Vielen Dank, Werner.

Werde die Arge Lochung kontaktieren, da ich keine Ahnung habe, was das mit den Lochungen zu bedeuten hat.
 
rostigeschiene Am: 29.04.2013 17:46:21 Gelesen: 153451# 346 @  
@ Sonja [#345]

Hallo Sonja,

wenn Du diesem Link http://www.arge-lochungen.de folgst, hast Du die ersten wesentlichen Informationen.

Werner
 
Baber Am: 30.04.2013 10:32:38 Gelesen: 153384# 347 @  
Hallo zusammen,

nachdem es hier Spezialisten für Firmenlochungen gibt, kann jemand diese Lochung identifizieren?



Danke
Baber
 
rostigeschiene Am: 30.04.2013 11:52:24 Gelesen: 153363# 348 @  
@ Baber [#347]

Hallo Baber,

diese Lochung wurde von den Bav. Baugewerks-Berufsgenossen, München in der Zeit von 1925 bis 1941 verwendet, um ihr Eigentum zu kennzeichnen.

Werner
 
Baber Am: 30.04.2013 15:52:06 Gelesen: 153335# 349 @  
@ rostigeschiene [#348]

Hallo Werner,

vielen Dank für den schnellen Hinweis. Ist das eine seltene oder häufige Lochung? Wer Interesse daran hat, kann die Marke gerne haben.

Gruß
Baber
 
rostigeschiene Am: 30.04.2013 23:28:32 Gelesen: 153192# 350 @  
@ Baber [#349]

Hallo Baber,

da die Verwendung dieser Lochung einen Zeitraum von sechzehn Jahren hinzieht kann man davon ausgehen das sie nicht sehr selten ist. Es gibt andere Lochungen deren Verwendungszeit nur Monate oder Wochen nachweisbar sind, da spricht man schon eher von selten.

Den Wert einer Lochung kann man auch nicht korrekt beziffern, weil jeder andere Maßstäbe setzt. Ein Heimatsammler aus Stuttgart wird für eine Marke mit Lochung, die sich auf einem Beleg mit Firmenwerbung aus Stuttgart befindet, weitaus mehr bezahlen als ein Sammler aus München, der nur Belege sammelt, auch wenn die Lochung seltener ist.

Werner
 
mausbach1 Am: 01.05.2013 09:32:17 Gelesen: 153151# 351 @  
Ich hab da auch mal eine Frage:

Wie werten Perfins auf Beleg? Mir liegt u.a. ein Brief von Berlin nach Gera vor, frankiert mit einem senkrechten Paar DR MiNr. 243 mit der Lochung "V.d.J." (Verein deutscher Ingenieure) vor. Er ist gestempelt Berlin SW 19 vom -3.7.23. 3-4 N. Vorab vielen Dank für die Antworten.

Claus
 
rostigeschiene Am: 01.05.2013 10:30:42 Gelesen: 153136# 352 @  
@ mausbach1 [#351]

Hallo Claus,

wie schon in meinem vorherigen Post [#350] geschrieben, wird der Wert eines Beleges von vielen subjektiven Kriterien beeinflusst.

Aus Erfahrung kann ich Dir aber mitteilen das Belege, mit firmengelochten Marken, unter den Spezialisten, in der Regel einen Handelswert um die 3,- bis 7,- € haben.

Selbstverständlich gibt es aber auch Belege die ein vielfaches der o. g. Preise, als finanziellen Aufwand, erfordern um dieses sein Eigen nennen zu können.

Das hängt aber dann von der Seltenheit der Marke, der verwendeten Postdienste, (Einschreiben, Rückschein, Flugpost, Nachnahme u.s.w.) und der Destination des Beleges ab.

Werner
 
Bayern-Nerv Am: 01.05.2013 17:18:24 Gelesen: 153097# 353 @  
Hallo zusammen,

Wenn man bayrische Marken sammelt, bekommt man zwangsläufig auch gelochte Exemplare beim Erwerb von Sammlungen.

Da dies nur ein "Nebenschauplatz" für mich ist, fehlt im Moment noch die dementsprechende Fachliteratur (Rainer von Scharpen - Firmenlochungen des Königreichs Bayern).

Trotzdem möchte ich hier einige Exemplare zeigen - vielleicht kann ja jemand bei der Bestimmung helfen.

Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker



 
rostigeschiene Am: 01.05.2013 22:53:17 Gelesen: 152994# 354 @  
@ Bayern-Nerv [#353]

Hallo Volker,

zu den von Dir vorgestellten Lochungen kann ich folgende Aussagen machen: Angegeben ist der ehemalige Eigentümer der Marken welcher auch die Lochungen verursacht hat, der Firmensitz und der Verwendungszeitraum.

Von links oben nach rechts unten habe ich diese Eintragungen im Katalog ermittelt.

Kupfer, Hesslein & Co., Mech. Nähseidenfabrik Bamberg von 1905 bis 1916

H.C. Kurz, Bleistift-Fabrik Nürnberg von 1898 bis 1923

Deutsche Triumph-Fahrradwerke Nürnberg von 1907 bis 1925

Franz Neumayr, Tuchversandhaus München von 1902 bis 1927

C. Conradty, Elektrische Geräte Nürnberg von 1888 bis 1944 oder Röthenbach von 1888 bis 1944

G. Henneberg’s Seidenfabriken Lindau von 1892 bis 1901

Viele Grüße
Werner
 
himmelsaffe Am: 18.06.2013 21:49:32 Gelesen: 149002# 355 @  
Hallo zusammen,

ich habe bei ebay diesen Artikel eingestellt (350817489816).

Der Verwender dieser Lochung ist laut meinen Unterlagen unbekannt. Die Lochung ist außerdem eine Spätverwendung? Was haltet ihr davon ?



Gruß Christian.
 
rostigeschiene Am: 19.06.2013 09:19:37 Gelesen: 148961# 356 @  
@ himmelsaffe [#355]

Hallo Christian,

leider muss ich Dir widersprechen, die Lochung ist bekannt, nur der Verwender aus Lindau am Bodensee ist noch nicht ermittelt.

Da die Verwendung perforierter Briefmarken ab dem 1.1.1966 bei der Deutschen Bundespost verboten war, gehe ich davon aus, dass ein Mitarbeiter der Post unaufmerksam war und die Marke unerkannt durchgeschlüpft ist.

Viele Grüße

Werner
 
himmelsaffe Am: 19.06.2013 10:38:15 Gelesen: 148946# 357 @  
Hallo Werner,

aber das habe ich doch geschrieben. Dass der Verwender unbekannt ist.

Gruß und Danke für Deine Antwort,

Christian.
 

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