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Thema: (?) (49/51/54) Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten
Das Thema hat 55 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 07.11.2012 19:13:34 Gelesen: 14072# 6 @  
@ JFK [#29]

Ganz genau. Ich bin dabei, die Geschichte der BNP Paribas Gruppe aufzuarbeiten vom Anfang bis heute.

schöne Grüsse
Lulu
 
Cantus Am: 08.11.2012 21:27:49 Gelesen: 14040# 7 @  
@ zockerpeppi [#6]

Hallo Lulu,

dieser Brief könnte thematisch auch zu den ausländischen Banken passen, bei mir steckt er aber in der Ägypten-Sammlung. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber vielleicht passt er auch zu deinem BNP-Motiv.

Der Brief wurde am 7.11.1935 in Port Said aufgegeben, wurde noch am selben Tag in Alexandria abgefertigt, erreichte dann Athen am 9.11.1935 und wurde von dort nach Wien weitergeleitet, wo er am 11.11.1935 eintraf.



Mi. 128, 131

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 08.11.2012 21:45:40 Gelesen: 14038# 8 @  
@ Cantus [#7]

Ist der schöööön. Da komme ich glatt ins Schwärmen. Wenn du mir nun noch CNE Indien zeigst, bin ich hin und weg.

Übrigens deine Post ist heute angekommen. Am Wochenende werde nun ich meinen (mageren) philatelistischen Steckbrief verfassen.

Um nun beim Thema Ägypten zu bleiben: ohne große Worte.



bis bald
Lulu
 
22028 Am: 09.11.2012 13:29:16 Gelesen: 13992# 9 @  
Ich weiss nicht, ob ich meinen Brief von Ägypten nach Irak schon mal zeigte, wenn nicht, hier ist er.

Ein seltener Brief aus dem Jahr 1924 von Heliopolis/Kairo nach Baghdad, transportiert mit der Overland Mail Bagdad – Haifa welche von den Nairn Brüdern betrieben wurde. Der Brief wurde am 22. Oktober 1924 in Heliopolis, einem Vorort von Kairo aufgeben und kam am 1. November 1924 in Baghdad an (Ankunftsstempel rückseitig). Die Frankatur von 30 Milliemes bestehend aus 2 Stück 15 Milliemes Marken setzt sich zusammen aus 15 Milliemes Porto für den Standardbrief von Ägypten nach Baghdad sowie 15 Milliemes Zuschlag für die Overland / Motor Mail. Zusätzlich trägt der Brief die rote, handschriftliche Leitweganweisung sowie dem roten Motor Mail Aufkleber. Die roten Motor Mail Aufkleber wurden am 27. März 1924 von der Ägyptischen Post eingeführt und nur eine Handvoll Briefe mit diesem Aufkleber sind bekannt. Jegliche Briefe in den Irak, transportiert mit der Overland Mail, sind sehr selten.


 
22028 Am: 09.11.2012 13:32:10 Gelesen: 13990# 10 @  
@ Cantus [#2]

Ingo,

bist Du sicher dass Khedive Ismail Pascha (1830-1895) der Begründer des ägyptischen Postwesens war? Er hat es evtl. abgesegnet, mehr aber nicht.
 
Cantus Am: 09.11.2012 23:18:09 Gelesen: 13964# 11 @  
@ 22028 [#10]

Hallo,

vielleicht ist der Begriff "Postwesen" unglücklich gewählt; ich hatte ihn dem Michel-Katalog entnommen. Natürlich gab es auch vor seiner Zeit einen schriftlichen Informationsaustausch, ich denke aber, dass hier unter dem Begriff "Postwesen" verstanden werden soll, dass unter seiner Ägide die ersten eigenen Briefmarken von Ägypten zum Gebrauch kamen.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 13.11.2012 23:52:21 Gelesen: 13889# 12 @  
Heute ein Brief der Hamburg-Amerika-Linie, geflogen am 26.4.1936 mit KLM von Kairo nach Berlin.



Auf der Briefrückseite befindet sich ausschließlich der Absendereindruck.



Viele Grüße
Ingo
 
Concordia CA Am: 15.11.2012 21:13:44 Gelesen: 13861# 13 @  
@ Cantus [#28]

Bei den violetten Stempeln handelt es sich um Zensurstempel. Text zweisprachig, oben arabisch, unten englisch "Postal censor". [*]

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[*] Quelle: Karl Kurt Wolter, Die Postzensur, Neuzeit 1939 - 1965
 
Cantus Am: 15.11.2012 21:55:09 Gelesen: 13851# 14 @  
@ Concordia CA [#13]

Hallo Jürgen,

vielen Dank für die Information. Ich hatte so etwas ja vermutet, war mir aber nicht ganz sicher, und die untere Inschrift in den Zensurstempeln hatte ich glatt übersehen.

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 24.11.2012 23:27:28 Gelesen: 13770# 15 @  
Damit Ägypten nicht in Vergessenheit gerät:

Crédit foncier égyptien Kairo ---> an den Crédit algérien Paris Stempel vom 20 Dezember 1922.

Grüße
Lulu


 
Marcel Am: 30.11.2012 15:25:54 Gelesen: 13704# 16 @  
Hallo!

Bis jetzt waren ja schöne Briefe zu sehen, ich dagegen kann nur mit einer Postkarte dienen. Die Karte ist gelaufen am 05.05.1914 von Hilwan nach Straßburg im Elsaß. Heute Helwan heißt übersetzt "schöner Brunnen" und liegt südlich von Kairo.



schöne Grüße
Marcel
 
Cantus Am: 30.11.2012 20:46:43 Gelesen: 13685# 17 @  
@ Marcel [#16]

Hallo Marcel,

eine wunderschöne Karikatur. Ich wusste bisher noch gar nicht, dass es damals auch schon solche Karten in Ägypten gab.

Viele Grüße
Ingo
 
Marcel Am: 04.12.2012 23:02:41 Gelesen: 13639# 18 @  
Hallo!

Eine habe ich doch noch gefunden. Die Karte ist gelaufen am 11.05.1914 von Hilwan nach Straßburg im Elsaß - diesmal aber an Johanna und nicht Leni. Geschrieben wurde die Karte bereits 2 Tage zuvor in Gizeh.



Cantus [#17] ich finde die Karikatur auch sehr gelungen, aber auch Dein Fundus scheint manchmal unerschöpflich zu sein - hast schöne Sachen dabei nicht nur hier im Thread.

schöne Grüße
Marcel
 
Mondorff Am: 06.12.2012 10:56:17 Gelesen: 13601# 19 @  
Luftpostbrief, philatelistisch beeinflusst (der Empfänger war der Mann von der Oma von zockerpeppi), vom 5. Oktober 1948 ab Cairo nach Luxemburg. Rückseitiger Stempel vom Aéroport Faruk in Cairo vom 6.10.48. Der Brief war, laut Ankunftstempel, am 9.10.48 in Luxembourg-Ville.

[1]

Interessant sind die beiden Marken oben rechts, die (wie der grüne (!) Par Avion-Zettel) den Aufdruck SAIDE, für Services Aériens Internationaux d'Egypte und das Datum 23-8-1948, tragen. An diesem Tag wurde die erste Luftpost-Verbindung Cairo-Athen-Rom eingeweiht.

Dies trotz des 1. Arabisch-Israelischen Kriegs, der vom Mai 1948 bis Juli 1949 dauerte. Genau darum wurde der Brief zensiert, rechts geöffnet, mit Verschluss-Streifen und roten Zensurstempeln verziert; er erreichte Luxemburg in vier Tagen.

Heute braucht ein Poststück aus einer der Urlaubsregionen Ägyptens einen Monat, um Europa zu erreichen.

Schönen Gruß
DiDi

[1] Der Brief war schon im Forum der PHILA DUDELANGE/Luxemburg zu sehen.
 
Cantus Am: 12.12.2012 15:16:00 Gelesen: 13525# 20 @  
Von mir ein Brief vom 25.2.1938, der als Einschreiben an eine Adresse in Illiers l'Evêque im Département Eure in Frankreich gerichtet war. Die Frankatur setzt sich zusammen aus zwei Marken zu 5 und 15 Mills, die am 26.1.1938 zum 18. Internationalen Baumwollkongress erschienen waren, sowie einer weiteren Marke zu 20 Mills, die am 1.2.1938 zum Welt-Nachrichten-Kongress in Kairo erschienen war. Alle Marken tragen einen Registered-Stempel des Postamtes BAB EL LUD. Rückseitig auf dem Umschlag finden sich der Durchgangsstempel vom zentralen Postamt in Kairo sowie der französische Eingangsstempel. Danach war der Brief nur eine Woche unterwegs.



Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 10.03.2013 19:26:32 Gelesen: 13139# 21 @  
Beim stöbern auf der Tauschbörse in Ettelbrück, ist mir folgender Beleg aufgefallen. Passt doch zum Ägypten Thread, der etwas abgerutscht ist.

Bank to Bank --> National Bank of Egypt Cairo an die Süddeutsche Bank Nürnberg. Der Stempel ist nicht gerade top und wurde wohl am 16.3 abgeschlagen. Der rechteckige Stempel ist ein interner Stempel der Süddeutschen SDB mit dem Datum vom 19.3.55.



bis bald
Lulu
 
drmoeller_neuss Am: 10.03.2013 20:22:03 Gelesen: 13118# 22 @  
Einmal etwas modernes: Ein Einschreibebrief aus Port Said vom 26. Januar 1994 an die Deutsche Bank in Duisburg. Schon erstaunlich, dass die Deutsche Bundespost das als Einschreiben erkannt hat, und den Aufkleber "Einschreiben aus dem Ausland" angebracht hat.


 
Klaus S Am: 24.03.2013 22:28:08 Gelesen: 12977# 23 @  
Hallo,

hier ein Brief der britischen Feldpost nach Deutschland mit Zensur.

Gruß


 
Cantus Am: 27.04.2013 17:25:17 Gelesen: 12790# 24 @  
Von mir heute vier Briefe aus einer Firmenkorrespondenz, sämtlich gelaufen per Luftpost von Kairo (Caire) nach Neugersdorf in Sachsen. Die Marken haben teilweise Stockflecke, da man sie aber nicht so häufig sieht, zeige ich sie auch in Vergrößerung.



Mi. 173(4), Brief vom 15.9.1936



Mi. 166, 175. Brief vom 20.11.1937



Mi. 174, 213(3), 217. Brief vom 30.11.1937



Mi. 168(2), 232. Brief vom 8.4.1938

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 04.05.2013 20:35:41 Gelesen: 12718# 25 @  
Ich nutzte die Gelegenheit, um folgenden Beleg zu zeigen:



Absender war die Banque Belge. Leider ist der Name der Bank teils durch den 'Opened by censor' Zensurstreifen verdeckt. Aber ich finde den genauen Namen bestimmt noch heraus. Abgestempelt in Alexandria am 22.1.19 nach Barcelona an die Anglo South American Bank, gefunden in Essen.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 06.07.2013 20:08:16 Gelesen: 12366# 26 @  
Ganzsache Ägypten nach Luxemburg 29.11.1905 Ankunft 5.12.05

Der Absender, ein Philatelist aus Alexandria will den Moniteur du Collectionneur (die damalige Briefmarken Zeitschrift) abonnieren und bittet um ein 'specimen' zur Einsicht. Sollte die Zeitschrift seinen Vorstellungen entsprechen will er abonnieren.



sonnige Grüße
Lulu
 
bignell Am: 06.07.2013 22:31:46 Gelesen: 12344# 27 @  
Falls auch incoming mail (aus Österreich Kaiserreich 1868, Wien - Kairo über Alessandria) interessant ist:


 
JimWentzell Am: 16.12.2013 05:32:45 Gelesen: 11190# 28 @  
Ein Schnäppchen gerettet von einem billigen Belegen-Kisten, bei den Southeast Federation Stamp Show in Marietta Georgia, es findet sich viermal im Jahr in der Mansour-Center statt.

--Jim in JO-JA


 
Cantus Am: 16.12.2013 11:31:23 Gelesen: 11176# 29 @  
@ JimWentzell [#28]

Hallo Jim,

das ist zwar ein wunderschöner Hotelpost-Beleg, aber leider keine Ganzsache, denn da ist eine Marke aufgeklebt, nicht eingedruckt. Der korrekte Ort für diesen Brief wäre hier:

Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten

Viele Grüße
Ingo

[Beiträge [#28] und [#29] redaktionell verschoben]
 
Cantus Am: 07.03.2014 00:06:57 Gelesen: 10682# 30 @  
Heute ein Briefumschlag von Reinhart & Co. aus Alexandria, gelaufen per Einschreiben an die Winterthur-Versicherung in der Schweiz. Der ägyptische Poststempel ist zwar, wie meistens in der Zeit, verschmiert und unlesbar, auf der Umschlagrückseite findet sich aber ein lesbarer Ankunftstempel von Winterthur vom 13.6.1947. Zur Frankatur wurden drei Marken zu 2, 5 und 50 Mills verwendet (Mi. 272, 305, 321).



Viele Grüße
Ingo
 

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