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Thema: Stempel mit ungewöhnlichen Buchstaben
Das Thema hat 229 Beiträge:
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volkimal Am: 14.10.2012 12:51:57 Gelesen: 87815# 80 @  
@ Germaniafan [#79]

Hallo Guido,

für einen "deutschen" Stempel ist das "£" wirklich ein ungewöhnlicher Buchstabe. Es liegt allerdings daran, dass es eigentlich kein deutscher Stempel ist sondern ein weiterverwendeter polnischer Stempel. Dort kommt der Buchstabe häufiger vor.

Einen weiteren Stempel mit diesem Buchstaben auf einer österreichischen Marke zeige ich in Philastempel: http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/256

Viele Grüße und danke fürs Zeigen
Volkmar
 
volkimal Am: 14.10.2012 13:14:13 Gelesen: 87811# 81 @  
Hallo zusammen,

ich mache direkt weiter mit dem Buchstaben "Ü". Ein zweiter aptierter Departementstempel in meiner Sammlung kommt aus Düsseldorf.



Auch in diesem Fall steht anstelle des "Ü's" nur ein "U" - vergleiche Beitrag [#78]. Ich habe erst jetzt gesehen, dass auch dieser Brief auf der Rückseite einen roten Datumsstempel trägt. Dabei stehen allerdings der Monat und der Tag zueinander Kopf.



Das handschriftliche Datum im Brief sieht fast aus wie "39. September 1815". Ich vermute aber, dass es der "19. September 1815" ist obwohl die "1" in der Jahreszahl ganz anders aussieht. Der Datumsstempel ist leider nicht sehr klar.

Was meint Ihr, an welchem Tag wurde der Brief geschrieben und welches Datum zeigt der Stempel?

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 16.10.2012 12:36:25 Gelesen: 87737# 82 @  
Hallo zusammen,

diesen Stempel mit dem U und dem kleinen E anstelle der Ü-Punkte habe ich am Sonntag bekommen. Mir gefällt die Frankatur in diesem Fall aber noch besser als der Stempel:



Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 21.10.2012 09:31:53 Gelesen: 87583# 83 @  
Hallo zusammen,

ein paar Ü's habe ich noch. Zunächst zwei weitere Fälle von verschmutzten Stempeln. Die beiden ersten Möglichkeiten habe ich im Beitrag [#77] gezeigt.







Das "Ü", dass wie ein "O" aussieht kann zu interessanten neuen Namen führen, wenn z.B. aus Münster ein Monster wird !

Ich wünsche einen schönen sonnigen Sonntag
Volkmar
 
volkimal Am: 27.10.2012 09:27:20 Gelesen: 87356# 84 @  
Hallo zusammen,

langsam komme ich zu den letzten Ü's. Diesmal wieder etwas Besonderes:

Das "Ü" mit 3 oder 4 Punkten. Die letzten Stempel, die ich zeigte, waren verschmiert. 3 oder 4 Punkte können z.B. durch Beschädigungen entstehen:



Auf das Ü mit drei Punkten hat scheinbar Düsseldorf eine Option:



Ein besonderes Weihnachtsgeschenk aus Nürnberg - das Ü mit 4 Punkten. Es gab es schon 1959: http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/263



Viele Grüße
Volkmar
 
EdgarR Am: 27.10.2012 22:54:26 Gelesen: 87326# 85 @  
@ volkimal [#54]

Hallo Volkmar,

die großen "Ü" mit Punkten, manchmal auch Strichen "drin" statt "drüber" sind bei Nürnberg öfter mal vertreten. Gerade vorhin habe ich folgenden Stempel in die Stempelbank eingetütet:



Und was sehen wir da? Nicht nur im Stempel das Nürnberg-Ü mit "Punkten drin", sondern auch - gleich zweimal! - in der Karte aus der Dürer-Bildkartenserie "dahinter".

War wohl ziemlich en vogue damals, die Ü-Punkte-Verschieberei.

Phile Grüße
EdgarR
 
LOGO58 Am: 09.11.2012 17:11:38 Gelesen: 86970# 86 @  
Hallo zusammen,

ich habe heute zwar keine "Ü's" zu bieten, dafür aber im Werbeklischee Garmisch-Partenkirchens eine interessante Buchstabenmischung.



Viele Grüße
Lothar
 
volkimal Am: 10.11.2012 11:00:27 Gelesen: 86922# 87 @  
@ LOGO58 [#86]

Hallo Lothar, wieso hast Du kein "Ü" zu bieten? In der zweitletzten Zeile sehe ich ein in "führender".

Interessanter finde ich aber die verschiedenen "s" in "Deuschlands höchster Berg". Wie bei der Frakturschrift gibt es unterschiedliche "s": Am Wort- bzw. Silbenende das runde "s" und innerhalb des Wortes das lange "s". Dabei ist ungewöhnlich, dass das lange "s" im "st" und im "sch" auch noch unterschiedlich gestaltet wurde. Auch das "F" in "Fuß" ist ungewöhnlich.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.11.2012 13:05:50 Gelesen: 86914# 88 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich zu einem "Ü" kommen, dass eigentlich kein "Ü" ist - es handelt sich um das "Y". Das "Y" kann allerdings wie ein "Ü" ausgesprochen werden. Einige Beispiele dazu:



Es muss aber nicht so sein, denn beim Namen der Stadt "Stadtkyll" wird das "Y" wie ein "I" ausgesprochen. In diesem Fall zeige ich noch einmal den Stempel mit dem Y mit Punkten. Wer weiß, wie das Ü im Ort Mylau ausgesprochen wird - als "I" oder als "Ü"?



Viele Grüße
Volkmar
 
LOGO58 Am: 10.11.2012 13:34:06 Gelesen: 86911# 89 @  
@ volkimal [#87]

Hallo Volkmar,

Dank für deinen Hinweis. Bei den vielen ungewöhnlichen Buchstaben habe ich das "Ü" einfach übersehen. M.E. ist es sogar ein solches "Ü":

.

Viele Grüße
Lothar
 
volkimal Am: 10.11.2012 14:18:58 Gelesen: 86902# 90 @  
@ LOGO58 [#89]

Hallo Lothar,

das kann durchaus sein. Ich habe leider kein Exemplar des Stempels, um es zu überprüfen.

Volkmar
 
volkimal Am: 16.11.2012 17:43:44 Gelesen: 86716# 91 @  
Hallo zusammen,

nach dem normalen Buchstaben "Ü" geht es jetzt um das "Ü" im Werbeklischee von Werbe- oder Absenderfreistempeln. Dadurch, dass die Werbeklischees zum Teil von Grafikern oder Gestaltern entworfen werden, kommen hier viele verschiedene Ü-Punkte oder Ü-Striche vor.

Als erstes: Das Ü mit den längsten Ü-Strichen:



Da der Stempel nicht so gut zu erkennen ist, zeige ich zusätzlich das Logo der Veranstaltung. Außer den extrem langen Ü-Strichen fällt das in die Breite gezogene "U" in der dritten Zeile auf.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 24.11.2012 11:11:33 Gelesen: 86443# 92 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich meinen Lieblingsbuchstaben das - "Ü" - zunächst einmal beenden. Aber das Alphabet hat ja noch genügend andere Buchstaben, auf die man hier eingehen kann. Entweder mache ich mit dem Buchstaben "ß" weiter
oder mit Schriftbildern - ich bin mir noch nicht sicher.

Zum Abschluss zeige ich einige der viele Ü's im Werbeklischee von Absenderfreistempeln.



Die Eule bei Bürgel steht wohl für Weisheit, denn das Unternehmen liefert Wirtschaftsinformationen. Das "Ü" ist im selben Winkel unterbrochen wie die Striche der Eule - ein interessantes gestalterisches Detail. Der rechte Stempel mit den zwei ineinander geschachtelten W's hätte auch gut zu diesem Buchstaben gepasst.



Ganz nett finde ich auch die zusammengezogenen Buchstaben beim Logo des TÜV. Der Balken des "T" ist gleichzeitig der linke Ü-Punkt.



Die Firma Lübcke liefert u.a. Toilettenpapier. Vielleicht soll ja der dicke Ü-Punkt eine Papierrolle Symbolisieren. Besonders gut gefallen mir die Ü-Punkte in Traubenform aus Bad Dürkheim an der Deutschen Weinstraße.

Falls Ihr auch interessante gestaltete Ü's im Werbeklischee von Werbe- oder Absenderfreistempeln kennt, so würde ich mich freuen, wenn Ihr sie hier zeigt.

Viele Grüße, ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Volkmar
 
volkimal Am: 25.11.2012 18:46:05 Gelesen: 86383# 93 @  
Hallo zusammen,

zwischendurch doch etwas anderes. Diese portofreie Justizsache von Ryczywol nach Rogasen habe ich heute auf dem Tauschtag in Münster gefunden. Leider fehlt der untere Teil mit dem Datum. Im Stempel haben beide "Ÿ" Punkte.



Ryczywol (deutsch 1875–1945 Ritschenwalde) wird heute Ryczywół geschrieben. Es ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in Polen. Der Ort liegt im Powiat Obornicki der Wojewodschaft Großpolen. Rogasen heißt heute Rogoźno und ist ca. 15 km entfernt.

Den Buchstaben "Ÿ" habe ich im Stempel bisher bei drei Ortsnamen gefunden: BARBŸ, STADTKŸLL und neu RŸCZŸWOL. Die beiden anderen Stempel sind im Beitrag [#1] abgebildet.

Viele Grüße
Volkmar
 
LOGO58 Am: 01.12.2012 12:59:20 Gelesen: 86194# 94 @  
@ volkimal [#50]

Hallo Volkmar,

weiter geht es mit den "Ü's". Das nachfolgende "Ü" in "LÜGUMKLOSTER" gehört wohl zu diesem aus Beitrag [#50].





Lügumkloster heißt heute Løgumkloster und gehört seit 1920 zu Dänemark.

Ein weiteres Ü findet ihr hier: http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/270, auch schon gezeigt in diesem Beitrag: http://www.philaseiten.de/beitrag/56515

Viele Grüße
Lothar
 
volkimal Am: 02.12.2012 08:48:47 Gelesen: 86136# 95 @  
@ LOGO58 [#94]

Hallo Lothar,

schön, dass Du auch auf das Ü achtest. Hier ein weiterer Stempel aus Lügumkloster kurz bevor es zu Dänemark kam.



1920 gab es eigene Marken für das Abstimmungsgebiet Schleswig. Lügumkloster lag in der 1. Zone (Nordschleswig). Bei der Volksabstimmung am 10. Februar 1920 stimmten in der 1. Zone 25,1 % für Deutschland und 74,9 % für Dänemark. In Lügumkloster selbst waren es 48,8 % für Deutschland und 51,2 % für Dänemark. Einzelheiten kann man auf Wikipedia nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_in_Schleswig. Drei Tage nachdem diese Karte aufgegeben erfolgte die Abtretung Nordschleswigs an Dänemark. Seit dem ist Lügumkloster dänisch und heißt Løgumkloster.



Beim Versuch die Karte zu lesen fehlt mir ein Wort. Vielleicht kann es ja einer von Euch entziffern. Die Karte geht an die Eisengroßhandlung Chr. Böhm in Flensburg. Es heißt: Ersuche höfl. in meiner Herrn Schmidt gegebenen Order den dünnen Draht und das ???garn zu streichen. Der Absender ist P. Roost, Böttcherei, Räucherei, Holzhandlung, Spez. Einfriedigungspfähle.



Hier passt finde ich die Räucherei nicht ganz. Räuchern hat zwar auch etwas mit Holz zu tun, es geht aber doch vornehmlich um Lebensmittel. Soll es doch nicht "Räucherei" heißen?

Ich wünsche einen schönen Sonntag
Volkmar
 
volkimal Am: 02.12.2012 19:04:25 Gelesen: 86094# 96 @  
Hallo zusammen,

dieser Beleg passt genauso gut in das Thema "Stempel mit Fehlern". Also was ist hier falsch?

Viele Grüße
Volkmar


 
EdgarR Am: 02.12.2012 22:48:12 Gelesen: 86063# 97 @  
@ volkimal [#96]

Hallo Volkmar,

also das war ja, wie die auf der Insel sagen, ein no-brainer: Das 2. "s" im "Staatsbesuch" ist das falsche solche in der verwendeten Frakturschrift. Es müßte so ein langes sein wie direkt drunter im "Mussolini".

Also auch Rechtschreiben konnte diese Blase nicht.

Phile Grüße
EdgarR
 
volkimal Am: 07.12.2012 17:19:36 Gelesen: 85893# 98 @  
@ EdgarR [#97]

Hallo EdgarR, das ist natürlich der gesuchte Fehler.

Sowohl bei der Frakturschrift als auch beim Sütterlin gab es zwei verschiedene "s". Bei anderen Schriften gibt es das nicht. Hier einmal im Vergleich.



Ich habe einige Zeit gebraucht einen weiteren Stempel mit dem Wort "Besuch" in Fraktur zu finden, bei dem das Wort richtig geschrieben wurde (also mit dem langen "s". Hier noch einmal die beiden Stempel zum Vergleich:



Bei dem Stempel aus Gießen ist noch zu bemerken, dass es sich um einen Kleinschriftstempel handelt. Außerdem ist die Schrift im unteren Teil des Werbeklischees negativ - das heißt es ist eine weiße Schrift auf schwarzem Grund.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 14.12.2012 16:40:53 Gelesen: 85734# 99 @  
Hallo zusammen,

in meinem letzten Beitrag habe ich das „lange s“ vorgestellt, denn dieser Buchstabe ist Voraussetzung dafür, dass ich heute zum „ß“ kommen kann.

Das „ß“ ist der einzige Buchstabe, der nur in der deutschen Sprache vorkommt. Es ist aus zwei verschiedenen Ligaturen hervorgegangen, nämlich aus der Verbindung zwischen dem langen s und dem runden s beziehungsweise aus der Verbindung zwischen dem langen s und dem z.

Näheres bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F

Die Ligatur zwischen dem langen ſ und dem z kann man gut erkennen:



Hier zwei Stempel mit Fraktur-Schrift, bei denen die verschiedenen "s", das "z" und das "ß" vorkommen:



Einen Stempel mit Sütterlin-Schrift und dem Buchstaben "ß" habe ich bisher noch nicht gefunden. Kennt jemand von Euch solch einen Stempel?

Bis zum nächsten Mal
Volkmar
 
EdgarR Am: 14.12.2012 23:10:25 Gelesen: 85706# 100 @  
@ volkimal [#99]

Einen Stempel mit Sütterlin-Schrift und dem Buchstaben "ß" habe ich bisher noch nicht gefunden. Kennt jemand von Euch solch einen Stempel?

Hallo Volkmar,

ich bezweifle, dass Du jemals überhaupt einen (postamtlichen) Stempel in Sütterlinschrift finden wirst. Die Sütterlinschrift war bzw. ist eine reine Schreibschrift (so wie auch die lateinische Ausgangsschrift, Schulausgangsschrift, Grundschrift ... - siehe einschlägige Informationen im Netz). Amtliche Stempel wurden aber m. W. immer in einer Druckschrift - wie es eben auch die Fraktur eine ist - ausgeführt.

Das heißt natürlich nicht, dass Du nicht vielleicht bei Werbefahnen (Entwertern) bei Maschinenstempeln oder Werbeklischees von Absenderfreistempeln fündig werden könntest.

Viel Glück bei der Suche!
EdgarR
 
volkimal Am: 15.12.2012 07:20:01 Gelesen: 85684# 101 @  
@ EdgarR [#100]

Hallo EdgarR,

es gibt genügend Stempel mit Sütterlin-Schrift. Diese ist natürlich nicht im Ortsstempel sondern im Werbeklischee oder im Stempeltext bei Gelegenheitsstempeln. Dabei kenne ich sowohl Werbe-, Sonder-, Ersttags- als auch Absenderfreistempel. Ein paar Beispiele:



Für die, die Sütterlin nicht lesen können - im Stempel aus Lippstadt heißt es: "Besucht Lippstadt, die Stadt der alten Baudenkmäler und vielen Wasserläufe".



Sehr passend finde ich das letzte Beispiel. Neben dem Stempel "Deine Muttersprache Deutscher, halt' in Ehren!" ist auch der Name meiner Großmutter in Sütterlin geschrieben.

Ich habe also weiterhin Hoffnung ein Sütterlin-"ß" zu finden.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 20.12.2012 20:08:05 Gelesen: 85513# 102 @  
Hallo zusammen,

es geht weiter mit dem Buchstaben "ß":

Da das "ß" nicht als Großbuchstabe existierte, wurde es in der Regel durch ein "SS" ersetzt. Hier könnte man zahllose Stempel zeigen, ich möchte mich auf zwei Beispiele beschränken. Zunächst der Ort "Floß". Im Stempel mit "SS" geschrieben, auf dem Einschreibezettel dagegen mit Kleinbuchstaben und "ß". Bei dem Absenderfreistempel sind beide "ß" durch "SS" ersetzt. Den kompletten Beleg seht ihr unter http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=55403.



Eine weitere Möglichkeit, zu der viele Stempel existieren sind die Kleinschriftstempel. Dort findet man relativ viele Ortsnamen mit "ß". Auch hierzu ein paar Beispiele:



Diese Stempel werde ich wie üblich bei Philastempel einstellen, sobald ich sie hier gezeigt habe. Vielleicht ist ja ein neues Datum für Jürgen dabei.



Bei der Karte aus "GERA (Reuß)" ist der Absender falsch geschrieben und zwar mit "ss" statt "ß". Zu "Reuß" einige Sätze aus Wikipedia:

Das Haus Reuß ist ein Herrschergeschlecht, welches ursprünglich aus kaiserlichen Vögten, später aus Herren, ab 1673 aus Reichsgrafen und (je nach Linie) ab 1778 (1790 bzw. 1802) aus Reichsfürsten bestand. Es regierte bis zur Novemberrevolution 1918 in diversen Linien und Unterlinien verschiedene geteilte Gebiete im thüringischen Vogtland, im Osten des heutigen Bundeslandes Thüringen. Das Haus Reuß existiert als Adelsdynastie noch heute.

So weit für heute. Als nächstes kommen die ungewöhnlichen Fälle bzw. Schreibweisen des "ß". Lasst euch überraschen, was es so alles gibt.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Volkmar
 
Pepe Am: 20.12.2012 22:05:01 Gelesen: 85494# 103 @  
@ volkimal [#92]

Hallo an alle,

habe eine Frage. Wer kann was zu diesen R Aufkleber sagen? Oder den Brief mal näher beleuchten.

Ist er portogerecht und wie kann man ihn wertmäßig einstufen? Der Empfänger war wohl Sammler und hat sich oft selbst mit Briefen erfreut. Auf der Rückseite steht als Absender 'Postamt Krieglach Sonderstempelstelle'. Und ein Ankunftstempel DANZIG-LANGFUHR 1, 12.8.43.-18.

Nette Grüße Peter


 
Jürgen Witkowski Am: 21.12.2012 00:02:38 Gelesen: 85482# 104 @  
@ volkimal [#102]

Der Bahnpoststempel weist für mich ein neues Spätverwendungsdatum nach.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 

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