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Thema: (?) (24) Alliierte Besetzung SBZ: Stempel bestimmen
Das Thema hat 28 Beiträge:
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el-mue Am: 15.07.2013 11:17:12 Gelesen: 6028# 4 @  
@ briefmarkenwirbler24

Also vom Stempeldatum 30.4.5(0) wäre das Stempeldatum noch in der Gültigkeit, sogenannter Letzttagsstempel. Leider gibt es auch manipulierte Wellenstempel, da hilft nur ein Blick in die Stempeldatenbank. Du kannst Dich vielleicht auch an die entsprechende ARGE wenden, ob denen etwas über die Stempel bekannt ist.

Beste Sammlergrüße

El Mü
 
LK Am: 15.07.2013 11:24:43 Gelesen: 6025# 5 @  
@ briefmarkenwirbler24

Hallo,

bei der 198, dieser Stempel ist bestenfalls nicht prüfbar (Ort und Datum nicht identifizierbar).

199 Handrollstempel Leipzig d 30.4.5 (bis 30.4.50 gültig) dürfte gut sein.

Ob ein Prüfer Borkengummi identifizieren kann, lassen wir mal offen.

Gruß

LK
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.07.2013 11:29:24 Gelesen: 6024# 6 @  
@ LK

Mit dem Borkengummi bin ich mir recht sicher. Die Michelnummer 198 ist womöglich ein Falschstempel und Michelnummer 199 womöglich ein echter Stempel. Habe ich das so richtig verstanden?
 
el-mue Am: 15.07.2013 11:55:22 Gelesen: 6006# 7 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#20]

Nicht prüfbar bedeutet nicht sofort, dass der Stempel falsch sein muss. Solltest Du die Möglichkeit haben auf einem Tauschtag die Marke (198) zu ersetzen, dann würde ich das machen. Damit ein Stempel prüfbar ist, sollte der Ort und das Datum erkennbar oder erschließbar sein.

Beste Sammlergrüße

El Mü
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.07.2013 11:57:25 Gelesen: 6005# 8 @  
Nach meinem Katalog (Michel Stand 2012) gibt es bei der Nummer 199 noch zwei Farbtöne, wo ich meine den teureren Farbton b mit Borkengummierung zu haben.

Lohnt es sich, diese Marke prüfen zu lassen?
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.07.2013 12:07:33 Gelesen: 6000# 9 @  
Danke El Mu.

Dann habe ich das wohl falsch verstanden. Man lernt zum Glück immer etwas dazu. Würdest Du die Marke 199 prüfen lassen?
 
christel Am: 15.07.2013 12:23:08 Gelesen: 5994# 10 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#20]

Also mit dem Borkengummi bin ich mir recht sicher.

Kannst Du uns erklären, worauf deine "Sicherheit" basiert?
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.07.2013 12:38:27 Gelesen: 5989# 11 @  
Hallo Christel,

ich bin mir sicher, dass es sich um Borkengummi handelt, aufgrund der Netzstruktur auf der Markenrückseite. Hier nochmal ein besseres Bild:


 
Kontrollratjunkie Am: 15.07.2013 12:58:43 Gelesen: 5985# 12 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#11]

Das ist kein Borkengummi. Wenn Du eine solche Marke hast, erkennst Du das sofort. Der Gummi ist dann sehr grob waagerecht oder senkrecht gebrochen. Falls bis heute Abend niemand ein Beispiel vorstellt, zeige ich Dir eine Marke mit echtem Borkengummi.

Gruß
KJ
 
LK Am: 15.07.2013 14:30:57 Gelesen: 5971# 13 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#11]

Hallo,

ich hatte doch schon geschrieben, das lassen wir mal offen.

Ob die Marke Borkengummi hatte, kann ein Prüfer am Original feststellen, doch in diesem Fall wohl eher nicht.

In der Anlage Borkengummi senkrecht gebrochen.

Gruß

LK


 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.07.2013 09:57:51 Gelesen: 5884# 14 @  
Hallo Lk,

da meine Marke gestempelt ist, kann sie ja gar keinen Originalgummi haben. Sie kann aber anhand der Papierstruktur zeigen, ob es Borkengummi war.

Aber wie gesagt - ich war mir nicht sicher.

Danke für die Kommentare!
 
diva Am: 02.06.2015 11:21:34 Gelesen: 5044# 15 @  
Stempel Eisenach 2.3.1946 Zusatz verrechnen und Unterschrift

Hallo und guten Tag,

ich muss schon wieder Eure Hilfe in Anspruch nehmen in Sachen DDR Stempel. Kann mir jemand mitteilen, ob dieser Stempel in Ordnung ist oder ein falscher Stempel ist?

Im Voraus vielen Dank
Diva


 
LOGO58 Am: 02.06.2015 17:19:01 Gelesen: 5002# 16 @  
@ diva [#15]

Hallo Renate,

laut Bochmann (Katalog der deutschen Gelegenheitsstempel) gab es den Post-Stempel EISENACH 1 in der Zeit von 1943-1946 mit den Unterscheidungsbuchstaben f, l, n. Wenn ich richtig hinschaue, zeigt dein Stempel auf der rechten Seite den Buchstaben "n". Der Stempel gehört allerdings nicht in die DDR, denn die wurde erst später gegründet. Aber in die sowjetisch besetzte Zone. Fälschungsmerkmale kann ich nicht erkennen.

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
diva Am: 02.06.2015 17:31:41 Gelesen: 4995# 17 @  
@ LOGO58 [#16]

Hallo Lothar,

vielen Dank für Deine schnelle Hilfe und ganz herzliche Grüße.

M.f.G.
Renate
 
Max78 Am: 02.06.2015 18:09:25 Gelesen: 4981# 18 @  
Hallo Renate,

hier vergleichendes Material aus meinem Bestand: Bei einem Beleg (leider ohne Marke, aus textlichem Inhalt geht hervor, dass er Januar 1946 verschickt wurde, bin mir da auch sicher, da ich die ganze Korrespondenz zu Hause habe) kann man ganz gut den "Verschleiß" sehen: Oben am Kreis "wellig" und nach dem zweiten "E" von Eisenach eine Unterbrechung im Kreis). Vielleicht ja der später verwendete Stempel Eisenach 1 "n" (?):



Hier noch die anderen als Vergleich (e,f,g,l) von Eisenach 1 und 2 (Verwendung vor 1946):





Dein Stempel ist mit hoher Wahrscheinlichkeit echt, lehne mich da allerdings auch nicht zu weit aus dem Fenster. Ich prüfe zusätzlich zu dem Stempelbild noch die Informationen, die sich aus dem Brief und dem Kuvert ergeben.

mit Grüßen Max
 
diva Am: 02.06.2015 19:56:22 Gelesen: 4965# 19 @  
Guten Abend Max,

auch Dir besten Dank für Deine Hilfe. Wünsche Dir noch einen schönen Abend und warte auf eine weitere Hilfe von Dir.

M.f.G
Renate
 
Kontrollratjunkie Am: 03.06.2015 00:21:18 Gelesen: 4945# 20 @  
@ diva [#15]

Hallo Renate,

m.E. ein echter Beleg mit Barfrankatur zu 24 Rpf und zeitgerechtem Werbestempel aus dem thüringischen Eisenach. Interessant auch der violette Einzeiler. Lautet er "Gebühr verrechnen" ? Ich kann es am Scan nicht gut lesen.

Der Brief stammt aus der OPD-Zeit der SBZ aus Thüringen (OPD Erfurt).

Gruß
KJ
 
Thilo Nagler Am: 03.06.2015 09:27:18 Gelesen: 4921# 21 @  
@ Kontrollratjunkie [#20]

In meinem Stempelarchiv finden sich mehrere Eisenacher Stempelabschläge aus der Zeit 1945/46 als Barfrankatur mit der Gebührenbestätigung "Gebühren verrechnet".

Beste Grüße

Thilo


 
diva Am: 03.06.2015 11:52:29 Gelesen: 4911# 22 @  
@ Kontrollratjunkie [#20]

Hallo K.J.,

vielen Dank für Deine Info, jetzt kann ich einsortieren. Danke nochmals.

M.f.G
Renate
 
Kontrollratjunkie Am: 03.06.2015 12:23:01 Gelesen: 4905# 23 @  
@ noliht [#21]

Hallo Thilo,

danke für den Hinweis. Mir liegt dieser Hinweisstempel aus Thüringen derzeit nicht vor.

Gruß
Rüdiger
 
hannibal Am: 26.04.2016 22:13:06 Gelesen: 3390# 24 @  
Hallo an die Stempelfachleute,

anbei scans eines Stempelabschlags von (10a) Radebeul 1 aa (der ja in der Stempeldatenbank aufgeführt ist, dort aber mit klar lesbarem Datum), bei dem ich aber beim besten Willen das Stempeldatum insbesondere das Tagesdatum nicht entziffern kann.

?8.10.?8 meine ich zu erkennen.







Vorab vielen Dank.

Viele Grüße
Peter
 
chrisem74 Am: 06.06.2017 20:02:39 Gelesen: 980# 25 @  
SBZ 24 Pfennig Arbeiter mit Abstempelung

Hallo,

kann mir jemand etwas zum Stempel auf der 24 Pfennig Arbeiter Marke der Sowjetischen Besatzungszone sagen?

Habe so etwas noch nicht gesehen. Vermutlich ist Zehlendorf gemeint. Handelt es sich um einen Bezirkshandstempel ?



VG Chris
 
hopfen Am: 06.06.2017 22:01:54 Gelesen: 951# 26 @  
@ chrisem74 [#25]

"Vermutlich ist Zehlendorf gemeint. Handelt es sich um einen Bezirkshandstempel ?"

Einen S-Bf. Zehlen(dorf) gab es nur in West-Berlin, und somit kommt ein Bezirkshandstempel nicht in Frage, weil es den nur in der SBZ gab!
 
sammler-ralph Am: 07.06.2017 09:59:35 Gelesen: 905# 27 @  
Die Marke trägt ja den Maschinenaufdruck "Sowjetische Besatzungs Zone". Sie wurde irgendwo abgestempelt (ich kann den Stempelort nicht identifizieren), als Datum ist 11.8. zu lesen - also lange nach der Zeit der Bezirksstempel. Bei dem violetten Stempel dürfte es sich um einen privaten Eingangsstempel des Empfängers handeln.

Noch ein kleiner Exkurs. Die Poststellen Berlin-Zehlendorf 4 und Berlin-Zehlendorf 8 lagen in Kleinmachnow und somit in der SBZ. Hier wurden die Bezirksstempel-Marken verwendet.

Gruß
Ralph
 
mario0612 Am: 07.06.2017 13:46:01 Gelesen: 869# 28 @  
Hallo,

der Tagesstempel stammt aus Bad Doberan bei Rostock.

Beste Grüße

Mario
 

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