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Thema: Luxemburg bis 1900
Das Thema hat 143 Beiträge:
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briefmarkenwirbler24 Am: 03.11.2013 10:24:53 Gelesen: 22585# 44 @  
Hier noch weitere Marken aus meiner Sammlung:



Kann mir da jemand was zum Stempel sagen?


 
zockerpeppi Am: 03.11.2013 15:09:10 Gelesen: 22565# 45 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#43]

Bin nicht gerade eine große Kennerin in Sachen Farbnuancen. Lars kann da vielleicht helfen.

@ briefmarkenwirbler24 [#44]

Was den Stempel auf der 2c angeht: Es handelt sich um einen PD Stempel Port payé à destination .

Gruß
Lulu
 
zockerpeppi Am: 03.11.2013 15:13:46 Gelesen: 22563# 46 @  
Hier eine Liste mit den einzelnen PD Stempel:



beste Sammler Grüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 03.11.2013 15:22:13 Gelesen: 22561# 47 @  
Ich hatte versprochen die cachet ruraux (Landstempel) zu scannen. Gleichzeitig lade ich auch noch die Barrenstempel hoch :



Phila-Gruß
Lulu
 
zockerpeppi Am: 03.11.2013 15:26:45 Gelesen: 22559# 48 @  
Als letztes noch die stummen Dreikreis, somit hätten wir (ausser den Tagesstempel) fast alle Stempel aus der Klassikzeit gedeckt.



Die gezeigten Folien stammen von einer Studie von René Demuth, bekannter Luxemburger Sammler (verstorben).

bis bald
Lulu
 
Pepe Am: 03.11.2013 23:01:04 Gelesen: 22531# 49 @  
@ zockerpeppi [#48]

Hochinteressant diese Stempelstudien. Und sehr sehr tiefgründig. Da ist ein richtiges Fachwerk für alle Freunde der Luxemburgphilatelie am Entstehen.
Ebenso schön sind die Briefansichten. Das Salz in der Suppe. Herzlichen Dank dafür.

@ briefmarkenwirbler24 [#44]

Lieber briefmarkenwirbler24

sicher bist Du noch Computerneuling. Ist ja nicht schlimm. Ich denke, Du fotografierst Deine Marken. Nun bräuchtest Du die Dateien nur mit einen einfachen kostenlosen Fotoprogramm zu öffnen. Dann gibt es die Möglichkeit die Bilder zu beschneiden. Eigentlich sehr einfach. Du solltest Dich einfach mal trauen, das auszuprobieren. Dann wird Deine Bildqualität einfach besser. Wenn Du mal tel. Hilfe möchtest, maile mich einfach mal an.

Nun wundert Euch mal nicht über dieses Preisschildchen. Dies stammt vom Altsammler meiner Sammlung.



Nr 10 mit DDR Preisschild nach LIPSIA Katalog von 1983 in ostdeutscher LIPSIAMARK. Der untere Preis war der damalige Michelpreis. Der EURO Wert stammt aus 2002. Schon verrückt dieser hohe Kursunterschied. Der Normalfall war üblicher weise Michel mal zwei = LIPSIA. Bei den Luxemburgern war die Sache anders. Waren sicher schwer zu bekommen in der DDR.



Luxemburg, 1859 10 20, Nr 10 grün, gepr. Dunger

Für welche Sendungen wurden 37,5 Centimes verlangt?

Netten Sonntagsgruß
Pepe
 
Lars Boettger Am: 04.11.2013 06:53:15 Gelesen: 22515# 50 @  
@ Pepe [#49]

Luxemburg war Mitglied im DÖPV - 12,5 Centimes entsprachen 1 Silbergroschen. Die Marke zu 37,5 Centimes entspricht dem Gegenwert von 3 Silbergroschen und sie wurde für einen einfachen Brief über 20 Postmeilen verklebt. Siehe auch die Farben - als das im DÖPV geändert wurde, hat auch Luxemburg das mitgemacht.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
briefmarkenwirbler24 Am: 05.11.2013 19:55:25 Gelesen: 22386# 51 @  
@ Lars Boettger [#50]

Kannst du anhand des Scas erkennen ob die von mir gezeigten Marken echt sind oder ob es sich um Fournier-Fälschungen handelt?
 
Lars Boettger Am: 06.11.2013 06:51:33 Gelesen: 22363# 52 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#51]

Die Marken sind echt - soweit man das am Scan beurteilen kann; Fournier- oder Spiro-Fälschungen oder andere Fälschungen unbekannten Ursprungs waren bisher noch nicht darunter.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Pepe Am: 18.11.2013 22:17:56 Gelesen: 22141# 53 @  
@ Lars Boettger [#50]

Danke für die Aufklärung. Das war ja die zweithöchste Nominale bis 1872 und trotzdem nur für einen einfachen, sagen wir mal 'Standardbrief'. Was wurde mit den kleineren Werten verklebt ?

In meiner Sammlung folgen nun Lücken und so kann ich nur zwei Werte mit farblosen Durchstich zeigen.

Hier sind die Prüfzeichen unterschiedlich angeordnet. Ich zeige erst mal die Vorderseite.



Luxemburg, 1867 ?, Mi 13, schwarz, geprüft Dunger, Stempel ohne Jahreszahl



Luxemburg, 1871 ?, Mi 15, grün, geprüft Richter, Stempel vom 21. 9. 72

Die Muster wiederholen sich ja.

Die Rückseiten zeigen die unterschiedlichen Prüfzeichenstellungen. Ich habe noch nie selbst Marken prüfen lassen und demzufolge nicht den Durchblick. Die 4 Centimes hat sehr wahrscheinlich eine kleine Abschürfung, was der Prüfer sicher berücksichtigte.



Michel 13, Rückseite



Michel 15, Rückseite



Mi 15, Detail Abschürfung oder gar Plattenfehler.

Nette Grüße
Pepe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 19.11.2013 15:44:21 Gelesen: 22096# 54 @  
@ Pepe [#53]

Ich vermute, dass die Qualitäten der Marken unterschiedlich sind.
 
Lars Boettger Am: 19.11.2013 16:19:27 Gelesen: 22094# 55 @  
@ Pepe [#53]

M.E. sagt das Prüfzeichen "RICHTER" bei Luxemburg nichts aus. Für mich sind Richter-geprüfte Marken nicht geprüft.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Mondorff Am: 22.11.2013 00:02:33 Gelesen: 21978# 56 @  
@ Pepe [#49]

Da ist kein Fachwerk am Entstehen.

Das HANDBUCH ZUR PHILATELIE IN LUXEMBURG, mit seinen verschiedenen Lieferungen, besteht schon seit einigen Jahren. Die von Lulchen (Zockerpeppi) gezeigten Abbildungen sind jedoch so nicht einer dieser Lieferungen zuzuordnen.

Schönen Gruß
DiDi
 
Pepe Am: 22.11.2013 20:30:41 Gelesen: 21946# 57 @  
@ Lars Boettger [#55]

Hallo Lars,

über den Prüfer Richter kann ich nichts sagen. Ist ja ohnehin einige Jahrzehnte her. Ich werde nun ohnehin einige ungeprüfte Marken hier einstellen. Ich kann also nur hoffen, das diese auch alle echt sind. Deswegen freue ich mich ja über Vergleichsstücke. Das soll ja auch für Neulinge oder zufällige Interessenten dienlich sein. Heute kann man hier zum Beispiel lernen, wie ein farbiger Durchstich aussieht.



LUX 1867 09 13, Mi 16 a, orange



LUX 1865 ?? ??, Mi 16 b, braunorange

Ob der Altsammler nun immer richtig lag mit den Farben? Das ist also subjektiv.
Die farbige Trennung wurde aus der Not geboren. War ja ein Teilschritt bis zur ersten Zähnung.

@ Mondorff [#56]

Mit dem Fachwerk meinte ich hier diesen Thread, nicht so ernst zu nehmen. Ist doch trotzdem ein bißchen Fachsimpelei. Hoffe es macht auch anderen etwas Freude.

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 22.11.2013 23:57:46 Gelesen: 21930# 58 @  
Hallo Pepe,

diesmal funke ich mit rot dazwischen (ganz neu in meiner Sammlung). Ich liebe rote Marken.



Faltbrief ab Luxemburg nach Daleyden in der Eifel, Regierungsbezirk Trier. Stempel ‚petit français‘ vom 1 OCT 53 (oder 58 ?!?) im Transit über Diekirch. Ankunftsstempel von Obersgegen vom 12 10. Frankiert à 1 Silbergroschen (roten Kopf – roude Kap) gemäß Postkonvention vom 6 November 1851 für die 10 Meilen Zone

Später zeige ich dir dann auch 1 cts auf Beleg passend zu Beitrag [#57].

Beste Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 24.11.2013 22:31:20 Gelesen: 21874# 59 @  
Hier die versprochene 1 cts. Leider habe ich keinen besseren Scan zur Hand. Um neu zu scannen müsste ich den richtigen Ordner treffen. Die Innenseite wäre nämlich interessant und gäbe Aufschluss auf das exakte Datum.



Drucksache an Bankier Berger

Gruß
Lulu
 
Lars Boettger Am: 25.11.2013 05:03:48 Gelesen: 21865# 60 @  
@ zockerpeppi [#58]

Salut Lulu,

eine kleine Berichtigung: Für "Obersgegen" ist m.E. die richtige Bezeichung eher ein Transitstempel, kein Ankunftsstempel. Denn der Brief ging nach Daleiden. Der Brief müsste eigentlich über die Postroute Diekirch-Vianden gelaufen sein. Von dieser Route kenne ich den Stempel "Obersgegen" noch auf Postkarten von 1880.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
zockerpeppi Am: 25.11.2013 20:33:38 Gelesen: 21830# 61 @  
@ Lars Boettger [#60]

Bei einem Transit über Vianden: hätte dann nicht Vianden stempeln müssen anstelle von Diekirch? Ich habe das jetzt nicht nachgeschlagen, war Diekirch etwa Grenzübergangsbüro ?

Lulu
 
Lars Boettger Am: 25.11.2013 22:38:20 Gelesen: 21819# 62 @  
@ zockerpeppi [#61]

Hallo Lulu,

nein, Diekirch war die letzte Station in Luxemburg, wo der Postsack geöffnet und die Post umspediert (umsortiert) wurde. Dann ging es im geschlossenen Briefbeutel über den Postkurs nach Obersgegen, wo der Postsack wieder geöffnet und sortiert wurde. Danach wurde der Brief nach Daleiden versandt - sofern es dort eine Postzustellung gab.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
zockerpeppi Am: 25.11.2013 23:22:49 Gelesen: 21815# 63 @  
@ Lars Boettger [#62]

Danke.
 
Pepe Am: 30.11.2013 20:38:19 Gelesen: 21716# 64 @  
@ zockerpeppi [#58]

Hallo Lulu,

heute möchte ich Dir eine 'Hausaufgabe' geben. Die Aufgabe lautet: Bitte löse das Rätsel vom Stempeldatum Deines schönen Briefes. Oder Du müsstest ihn nochmals hochauflösend gescannt hier einstellen. Den kann man sich schon zwei mal anschauen. Wäre der Brief von 53, wäre die Farbbestimmung sicher einfacher, denn viele von den 11 Farben könnte man ausschließen, weil erst später erschienen.

Dann sollte man wirklich über eine Prüfung nachdenken. Die rotbraune Farbe ist ja als Einzelmarke schon fünffach höher als der Rest.

Ich freue mich sehr über diese interessanten Belege hier. Prima :-) und weiter so.

Bei meiner kleinen Sammlung sind ja nun schon die ersten Lücken aufgetaucht. Wäre schön, wenn ein anderer mal die Michel 11, 12 und 14 zeigen könnte. Dann hätte man sie hier mal lückenlos zu sehen bekommen.

Ich zeige heute mal eine Michel Nr. 17 in drei verschiedenen Farben. Die Ausgabezeiten liegen knapp zehn Jahre auseinander. Hätte man auch mehrere Nummern vergeben können.



1865 07 ??, 17a rotlila



1871 ?? ??, 17b blauviolett



1875 04 07, 17c stumpflila

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 30.11.2013 23:24:26 Gelesen: 21703# 65 @  
@ Pepe [#64]

Lieber Pepe,

die Frage des Datums ist seit heute Nachmittag gelöst. Wir hatten heute eine äusserst interessante Versammlung im Foyer de la Philatelie. R. Goebel, ein renommierter Luxemburger Sammler, hat uns seine durchaus bemerkenswerte 1 Rahmen Sammlung vorgestellt: Nr 1 und Nr 2 auf Brief während der ersten Monaten (September 1852 – März 1853). Zu sehen u.a Briefe mit 7 bzw 8 nr 1. Auf unserer Webseite http://www.phila-dudelange.lu/ sind zwei Exemplare zusehen. Du kannst sie dir ja mal ansehen. Sowas sieht Mann/Frau nicht alle Tage. Herr Goebel hat auch versprochen uns einen Vortrag betreff der verschiedenen Farbnuancen zu geben. Darauf freue ich mich schon - den von Farbnuancen habe ich Null Ahnung.

Ich habe meinen Brief zur Diskussion gestellt: Eindeutig 1858. Für den Kenner gab es da keine Zweifel. Nach näherer Prüfung des Beleges selbst, kann ich auch bestätigen dass er schon in früheren Jahren geprüft wurde. Es hat sich ein Prüfer darauf verewigt. Ein Attest lag allerdings nicht bei. Ob es je eins gegeben hat?

Belege für die Wappen 10 cts folgen demnächst.

Gruß
Lulu
 
Pepe Am: 01.12.2013 17:21:40 Gelesen: 21674# 66 @  
@ zockerpeppi [#65]

Herzlichen Dank und einen schönen besinnlichen ersten Adventsabend. Tolle Seite.

Bis bald, nette Grüße
Pepe
 
Lars Boettger Am: 01.12.2013 19:07:38 Gelesen: 21657# 67 @  
@ zockerpeppi [#65]

Salut Lulu,

Du hast recht, das war gestern schon eine fantastische Veranstaltung, ganz großes Kino! Jeder Sammler ist froh, wenn er die ersten Marken je einmal komplett hat. Aber in dieser Fülle die Erstausgabe auf Briefen und Einheiten zu sehen, das war schon fantastisch. Nicht umsonst hat die Sammlung in Thailand auf der FIP-Ausstellung 90 Punkte erhalten. Herr Dr. Goebel prüft für die AIEP Luxemburg und betreibt ein recht spezialisiertes Briefmarken-Auktionshaus (Frankreich und Luxemburg). Er ist prädestiniert für so eine Sammlung.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
zockerpeppi Am: 01.12.2013 21:05:46 Gelesen: 21641# 68 @  
@ zockerpeppi [#65]

Unsere Webseite wurde seit meinem Post aktualisiert und die Briefe sind nicht mehr sichtbar. Hier ein Scan aus einer Tageszeitung.



Lulu
 

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