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Thema: Motiv: Burgen und Schlösser
Das Thema hat 107 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 09.12.2013 18:55:24 Gelesen: 15685# 8 @  


Königliche Residenz und Verwaltungssitz des Herzogtums Glücksburg. Bauherr Herzog Johann Hans (junior ) von Schleswig-Holstein-Sonderburg, ein Sohn des dänischen Königs Christian III.

Zwischen 1622 und 1779 residierten fünf Generationen der Herzöge von Glücksburg im Schloss. 1779 starb der letzte Herzog aus der älteren Glücksburger Linie. 1825 verlieh der dänische König Friedrich VI. das Schloss + Herzogstitel an Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck. Der in Preußen und Dänemark aufgewachsene Wilhelm stammte in direkter Linie von Hans dem Jüngeren ab. Während des Wiener Kongresses hatte er dem dänischen König zur Seite gestanden. Verheiratet war er mit Louise Caroline, einer Tochter des Statthalters der Herzogtümer, des Landgrafen Carl von Hessen.



Nach 1854 diente das Schloss als Sommersitz Königs Friedrichs VII.; er starb hier am 15. November 1863. 1864/65 wurde das Schloss von den preußischen Truppen als Quartier und Lazarett genutzt. Nach der Abtretung des Herzogtums Schleswig durch Dänemark an die Krone Preußen gab König Wilhelm das Schloss an die Familie zurück, und 1871 konnte Herzog Karl, der damalige Chef des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg wieder einziehen.

Die letzte deutsche Kaiserin Auguste Viktoria, die aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg stammte, hielt sich oftmals in Glücksburg auf.

http://www.schloss-gluecksburg.de/

Gruß
Lulu
 
Marcel Am: 10.12.2013 11:49:47 Gelesen: 15655# 9 @  
Hallo!

Ich möchte Euch in diesem Thema gerne die Lobdeburg vorstellen. Der ein oder andere Autofahrer der auf der A4 zwischen Dresden und Eisenach unterwegs ist und die Stadt Jena erreicht muß durch den Lobdeburgtunnel (Vorsicht Radar).

Die Lobdeburg ist eine Burgruine oberhalb von Lobeda-Ost (Ortsteil von Jena). Die Geschichte der 1166 erstmals erwähnten Burg und deren Burgherren wird hier sehr schön erklärt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lobdeburg

Von dem hier genannten Verein "Lobdeburg-Gemeinde 1912 e.V." eine gelaufenen Karte von 1937 mit dem Hinweis des 25 Jährigen bestehens - mittlerweile sind es über 100 Jahre.



schöne Grüße
Marcel
 
LOGO58 Am: 10.12.2013 14:53:08 Gelesen: 15643# 10 @  
@ zockerpeppi [#8]

Hallo Lulu,

danke, dass du das Glücksburger Schloss vorstellst. Da hätte ich auch selbst drauf kommen können, liegt es doch von meinem PC nur 11 km Luftlinie entfernt.

Aber ich darf deinen Beitrag noch mit der wohl bekanntesten Marke zum Glücksburger Schloss, der MiNr. 913, ergänzen:



Und auch Stempel zeigen das Schloss:



Glücksburg wird auch die Wiege der europäischen Königshäuser genannt. Mehr dazu hier http://www.schloss-gluecksburg.de/bedeutung-in-europa.html

Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
 
zockerpeppi Am: 10.12.2013 18:29:08 Gelesen: 15625# 11 @  
@ LOGO58 [#10]

Danke für die Ergänzung. Die Karten bekomme ich über Postcrossing. Und gefällts, suche ich nach einer passenden Marke. Bei Glücksburg hatte der Kollege mitgedacht und die passende Marke benutzt.

auf bald in diesem Thread

Phila-Gruß
Lulu
 
EdgarR Am: 12.12.2013 19:00:50 Gelesen: 15595# 12 @  
@ Angelika2603 [#1]

Hallo Angelika,

die Nürnberger Kaiserburg hätte ich Dir hier nochmal in klein.



LG EdgarR
 
Angelika2603 Am: 12.12.2013 19:38:12 Gelesen: 15586# 13 @  
Guten Abend,

vielen Dank für die schönen Beitrage.

Lieben Gruß
Angelika
 
EdgarR Am: 14.12.2013 18:01:20 Gelesen: 15550# 14 @  
Guten Abend Angelika, guten Abend alle Mitsammler!

Heute eine schwedisches Schloss, das auf einen Verwandten von Gustav II Adolf* zurückgeht: Schloß Karlsberg nahe Stockholm. Laut Marke gegründet 1636, lt. Wikipedia (deutsch, englisch UND schwedisch) erbaut 1634.



Viel später erheblich ausgebaut, wurde es später eine Militärakademie bzw. Kadettenanstalt.

*) der von Lützen usw., ganz recht!

Grüße
EdgarR
 
Angelika2603 Am: 15.12.2013 13:58:06 Gelesen: 15531# 15 @  
Hallo

Schloß Mespelbrunn



http://www.schloss-mespelbrunn.de/start.html

Gruß
Angelika
 
reichswolf Am: 15.12.2013 15:00:48 Gelesen: 15519# 16 @  
Aus meiner Heimatstadt möchte ich auch zwei Belege zum Thema zeigen, eine Postkarte und eine Privatganzsache. Beide Belege sind bildgleich, sie zeigen die Burg Rode in Herzogenrath. Aufgelegt wurden beide Karten von der Jugendgruppe des BSV Herzogenrath 1946. Die Ganzsache zeigt als Wertstempel das Schloß Neuschwanstein zu 50 Pfennig aus der Dauerserie Burgen & Schlösser. Die Postkarte wurde mit zwei Marken aus der gleichen Serie frankiert, welche mit dem Sonderstempel 5120 HERZOGENRATH 1 JUGENDGRUPPE B.S.V. 20 JAHRE LANDESRING MITTELRHEIN e.V. Briefmarken-Ausstellung Rang 2 Burg - - Rode am 26.04.1980 entwertet wurden. Dieser Stempel trägt im Bild nochmals die Burg Rode.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Rode
http://www.ihv-herzogenrath.de/pages/briefmarkensammler.htm



LG,
Christoph
 
zockerpeppi Am: 15.12.2013 22:48:03 Gelesen: 15498# 17 @  
Heute eine Luxemburger Burg, wir haben ja einige.



Burglinster


Ganzsache der Post

Linster wird 1098 als Besitztum von Sankt Simeon in Trier zuerst erwähnt. Die Eheleute Beatrix von Linster und Dietrich von Fentsch, Seneschall von Luxemburg, erhalten die Burg als Lehen der Gräfin Ermesinde von Luxemburg im Jahre 1231. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts, wird das Schloss Sitz der Familie von Orley. Während dieser Zeit wurde die Schlosskapelle umgebaut, und an der Nordseite entstand ein Wohnturm.

Zwischen Ende des 14. und dem 15. Jh. wird das untere Schloss (Haus Waldeck) mit Graben, befestigten Türen und 2 Wehrtürmen errichtet. Im 15. Jh., ist die Burg unter den Familien von Orley, von Hammerstein und von Bettstein aufgeteilt.

Ab 1548, wird der Renaissance-Flügel auf der Südseite erbaut. Man lässt dabei eine Mauer des Wohnturms bestehen. Zwischen 1682 und 1684, zerstören französische Truppen wiederum Teile des unteren Schlosses.

Während des zweiten Viertels des 18. Jahrhunderts, wird die Barockfassade am Ende des Ehrenhofes errichtet. Vom 18. bis zum 20. Jahrhundert sind, nacheinander Adlige und Bürger, Besitzer der Burg. bis zu deren Ankauf durch den Luxemburger Staat im Jahre 1968.

Zwischen 1969 und 1988 erfolgt die Restauration der oberen Burg und deren Dependenzen, und die Ruinen des unteren Burgteils werden konsolidiert.

Der gelungen Tagesausflug in 6 Schritten:



1. Die Zufahrtstrasse ist sehr wichtig, den nur von Gonderange herkommend glaubt man sich für einen Augenblick in eine andere Zeit versetzt. Es ist eine schmale Landstraße , mit 2 scharfen Spitzkurven , über Pflastersteine, zwischen einem Felsvorsprung hin durch und da thront sie auch schon … Klasse Blick
2. Eine der zahlreichen Wanderungen rund ums Dorf beschreiten , der alte Ortskern ist malerisch.

3. Den Ausflug an dem 1 Sonntag (außer Feiertags) im Monat planen. Dann hat nämlich gegenüber der Burg die Papierscheune geöffnet. Die Bücherfreunde verkaufen hier gebrauchte Bücher für einen guten Zweck. So kann man schon mal 1 kg Romane zu 3 € kaufen.

4. Die angrenzenden Ställe, hier sind Künstlerateliers untergebracht und mit etwas Glück hat ist das eine oder andere geöffnet … das kann dann auch recht teuer enden … so erging es uns nämlich! Rol B. fertigt super Bilder aus Kupfer. Die Metallplaten werden gebürstet, geschliffen und erhitzt. So entstehen unglaubliche Farbeffekte.

5. Regelmäßig gibt es Ausstellungen im Schloss, das Angebot nützen.

6. Wenn man es sich leisten kann, bucht man einen Tisch im Burgrestaurant (18 Punkte im Gault Millau), diesen Schritt haben wir ausgelassen.

Gruß
Lulu

http://www.associationchateaux.lu/deutsch/burglinster/index.html
http://www.bourglinster.lu/index.php/intro.html
http://www.visitluxembourg.com/de/ansicht/castle/schloss-bourglinster
 
EdgarR Am: 17.12.2013 21:28:23 Gelesen: 15471# 18 @  
@ Angelika2603 [#15]

Hallo Angelika,

und hier habe ich Dir die Marke zum Freistempel:



Wer mal auf der A 3 den Spessart quert und eine gute Stunde - oder mehr - Muße hat, sollte unbedingt den kleinen Abstecher nach Schloss Mespelbrunn machen. Es lohnt sich bestimmt!
 
Manne Am: 18.12.2013 18:41:51 Gelesen: 15445# 19 @  
Hier ein Brief aus Frankreich mit Stempel und Marken zum Thema.

Gruß
Manne


 
zockerpeppi Am: 20.12.2013 22:22:09 Gelesen: 15410# 20 @  
Schloss Neuschwanstein



Oberhalb von Hohenschwangau nahe Füssen. Bauplatz: ein Felsrücken. Auftraggeber Ludwig II von Bayern. Um Platz zu schaffen wurde als erstes die alte Burgruine sprengt und abgetragen. Baubeginn 1869. Über 20 Jahre zog sich der Bau hin und hat Unsummen verschlungen. Der König war sehr exzentrisch und hat die einzelnen Bauphasen mit seinen Wünschen ganz schön durcheinander gebracht. Wahrscheinlich hat so mancher Bauherr ihn zum Teufel gewünscht. Normalerweise arbeiteten täglich bis zu 300 Arbeitern oben auf dem Fels. Bei seinem Tode im Jahre 1886 war das Schloss noch nicht ganz fertig gestellt. Der Gebäudekomplex zieht sich über eine Länge von 150 Metern hin. Es erinnert mich immer irgendwie an Walt Disney.

Hier einige Zahlen was so an Baumaterial in den Jahren 1879/1880 verbraucht wurde:

465 Tonnen Salzburger Marmor, 1550 Tonnen Sandstein, 400.000 Ziegelsteine und 2050 Kubikmeter Holz für das Baugerüst.



Ich selbst habe das Schloss nur von weitem gesehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neuschwanstein

Gruß
Lulu
 
Angelika2603 Am: 21.12.2013 13:34:16 Gelesen: 15391# 21 @  
Hallo Lulu,

Schloss Neuschwanstein habe ich gestern auf einem Freistempel gefunden - klein aber als solches zu erkennen.



Gruss
Angelika
 
zockerpeppi Am: 23.12.2013 23:18:27 Gelesen: 15353# 22 @  
@ Angelika2603 [#21]

Beachtlich dein Fundus.

Von mir heute ein Luxemburger Beitrag: das Großherzogliche Palais



An der Stelle des heutigen Palais befand sich einst das erste Rathaus der Stadt Luxemburg. Eine Pulverexplosion (1554) und der verheerende Brand der daraufhin in der Oberstadt wütete, zerstörte das Gebäude völlig. Es dauerte ganze 20 Jahre bis der Wiederaufbau des Rathauses in die Wege geleitet wurde, Adam Roberti wurde mit der Ausführung betraut. Das Gebäude ist im Renaissance Style gehalten, stark inspiriert durch Pierre Ernest von Mansfeld, damaliger Gouverneur von Luxemburg. Während der Besatzung der Franzosen, wurde das Gebäude in den Jahren 1683-84 wieder stark beschädigt. Die Keller sollen angeblich der Bevölkerung als Unterschlupf während den Bombardements gedient haben.

1728 wurde es renoviert und 1741 erweitert, bevor es während der französischen Herrschaft unter Napoleon als Hauptquartier des département des forêts diente. Ab 1817 diente das Palais als Residenz des Repräsentanten des niederländischen König-Großherzoges in Luxemburg. 1883 wurde das Innere des Palais für den Besuch von König-Großherzog Wilhelm III. und seiner Gemahlin Emma nochmals renoviert. 1859 erfolgte der Anbau der Abgeordnetenkammer.

Seit dem Übergang der Thronfolge auf das Haus Nassau-Weilburg im Jahre 1890 wird das Palais als großherzogliches Palais genutzt und war anfangs ausschließlich der großherzoglichen Familie vorbehalten. Unter Großherzog Adolph I. wurde das Innere nochmals umfassend renoviert und ein von Gédéon Bordiau und dem Luxemburger Staatsarchitekten Charles Arendt entworfener Flügel angebaut.

Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg diente das Palais den Nationalsozialisten als Konzerthalle und Taverne. Dabei wurde ein Großteil der Möbel und Kunstgegenstände beschädigt oder zerstört. Bei Rückkehr der Großherzogin Charlotte aus dem Exil (1945), diente das Palais als Sitz des großherzoglichen Gerichts. Während der 1960 Jahre wurde der Palast neu eingerichtet und zwischen 1991 und 1996 wieder vollständig hergestellt. Seitdem wird die Inneneinrichtung regelmäßig erneuert.

Hier ein Link für einen virtuellen Rundgang durch mehrere Salons:

http://luxembourg.arounder.com/en/historic-building/palais-grand-ducal/palace-of-the-grand-dukes-01.html



Das Palais kann während der Sommer Monate besucht werden, geführte Rundgänge täglich ausser Mittwoch. 16.7- 31.8, Reservierung: City Tourist Office

Ich war schon mal da, einmal auf eine Audienz bei Maria-Theresa und einmal als „Tourist".

beste Sammlergrüße
Lulu
 
reichswolf Am: 24.12.2013 08:59:23 Gelesen: 15342# 23 @  
@ reichswolf [#16]

In Ergänzung noch ein Maschinenwerbestempel mit der Burg Rode vom 21.09.1994:



52134 HERZOGENRATH 1 ma HERZOGENRATH GRENZSTADT MIT TRADITION

LG,
Christoph
 
reichswolf Am: 08.01.2014 09:23:45 Gelesen: 15246# 24 @  
Die Burgruine Saarburg aus dem gleichnamigen Ort zeigt dieser Stempel vom 02.02.1990:



5510 SAARBURG, SAAR · ANERKANNTER ERHOLUNGSORT 1000 JÄHRIGE TRADITION

Hier sehen wir die Burg Hengebach:



5169 HEIMBACH, EIFEL 1 mc Heimbach Eifel Berge • Wälder • Seen vom 13.09.1990

In Neuerburg gibt es die Burg Neuerburg:



54673 NEUERBURG Luftkurort im deutsch-luxemb. Naturpark

Auch in Kastellaun gibt es eine Burg gleichen Namens:



5448 KASTELLAUN Ferienort im Hunsrück vom 23.07.1990

Manderscheid zeigt uns gleich zwei Burgen, die Ober- und die Niederburg:



5562 MANDERSCHEID, EIFEL · Klimatischer Kurort · und seine Burgen vom 11.10.1990

In den nächsten Tagen kommt noch mehr.

LG,
Christoph
 
reichswolf Am: 13.01.2014 13:31:51 Gelesen: 15148# 25 @  
In Mayen steht die Genovevaburg:



56727 MAYEN 1 ma Burgfestspiele Mayen 25. Mai bis 14. August ´94 vom 30.06.1994

In der Nähe von Bullay findet sich die Marienburg:



5584 BULLAY · Tor der Mittelmosel · MARIENBURG vom 11.01.1990

Die Burg Landshut, die Moselbrücke Bernkastel & die Pfarrkirche St. Michael und St. Sebastian sehen wir hier:



5550 BERNKASTEL-KUES 1 md Stadt voller Romantik Ziel vieler Moselfahrer und Weinfreunde vom 10.10.1990

LG,
Christoph
 
gandarva Am: 13.01.2014 17:16:08 Gelesen: 15134# 26 @  
Ein kleiner Beitrag mit Burgen und Schlösser-Marken. Nicht selten, doch als Satzbrief auch ganz schön. Stempel vom 29.12.1986.



Beste Grüße,
Johannes
 
sven-d Am: 14.01.2014 17:10:42 Gelesen: 15106# 27 @  
@ Marcel [#9]

Hallo Marcel,

sehr schöne Ansichtskarte. Kann man die käuflich erwerben?

Grüße
Sven
 
Altmerker Am: 15.01.2014 20:08:41 Gelesen: 15046# 28 @  
Wolfsburg hat zwei Schlösser. Das in Fallersleben schlägt den Bogen zur deutschen Nationalhymne.


 
wajdz Am: 20.01.2014 23:19:17 Gelesen: 14986# 29 @  
Ganz aktuell Schloss Stolzenfels am Rhein


 
zockerpeppi Am: 01.02.2014 23:58:06 Gelesen: 14855# 30 @  
Esch/Sauer: ein nettes Dorf im Norden Luxemburgs. Gelegen an der Sauer Schleife. Bekannt durch die Staumauer und den dazu gehörigen Stausee, aber auch durch seine Burgruine. Klasse Sicht von dort oben !



Die ersten schriftlichen Unterlagen über die Existenz von Esch-Sauer befinden sich im „Liber aureus Epternacensis“. Laut diesem Buch soll ein bestimmter Nebelungus seine Güter mit Leibeigenen dieser Abtei geschenkt haben. Der Akt datiert aus dem 3. Jahr der Herrschaft Karls des Großen, d.h. zwischen dem 9. Oktober 773 und dem 9. Oktober 774.

Am 3. Juni 927 erwarb ein gewisser Maingaud, durch Tausch mit der Abtei von Stavelot, Esch-Sauer. Er baute einen quadratischen Wohnturm sowie Wirtschaftsgebäude. Ende des 11. Jahrhunderts nahmen die Gebrüder Heinrich I. und Godfried I. an den Vorbereitungen des ersten Kreuzzuges teil. Deshalb konnten sie keine Arbeiten am Schloss verrichten. Die zwei letzten Herren der Linie der Grafen von Esch-Sauer vergrößerten jedoch das Schloss und die Grundstücke stark. Zu diesem Zeitpunkt begriff die Grafschaft Esch-Sauer 19 Dörfer.

Mit der Verbreitung des Schießpulvers im 15. Jahrhundert war man genötigt, die Befestigungen zu erweitern. So wurde das gesamte Dorf von einer Ringmauer mit zwei Wachtürmen umgeben. Der Niedergang des Schlosses begann in der Mitte des 16. Jahrhunderts und endete im 19. Nach der Einnahme der Festung Luxemburg (1684) hatten die Truppen von Louis XIV. die Schleifung der Burgen des Landes durchgeführt. In Esch-Sauer hat man jedoch die Ringmauern nicht niedergerissen, da mehrere Häuser an diese angebaut waren.

Mitte des 19. Jahrhunderts ging die Burg in bürgerliche Hände über. Sie war noch über längere Zeit bewohnt. 1906 wurde die Kapelle der Burg restauriert. Heute sind nur noch einige Ruinen übrig.

Text: http://www.associationchateaux.lu/



Gruß
Lulu
 
Rore Am: 02.02.2014 03:02:54 Gelesen: 14845# 31 @  
Von mir ein Auslandsbrief Schloss Celle vom Ersttag nach Finnland vermutlich ist der Adressat verzogen.

Gruß
Rore


 
Silesia-Archiv Am: 03.02.2014 14:06:46 Gelesen: 14811# 32 @  


Da ich soeben obige Ansichtskarte aus meiner Heimatstadt anderweitig veräußert habe möchte ich sie wenigstens hier nochmal zeigen. Leider ist die AK nicht gelaufen, sonst würde ich auch die Rückseite nicht vorenthalten.

In den sechziger Jahren diente die Silhouette auch als Stempeldarstellung.

Die Überreste der schönen Godesburg in Bad Godesberg, heute Bonn. Die Burganfänge gehen bis in das Jahr 1210 zurück, erobert und zerstört wurde sie 1583. Im Jahre 1959 wurde sie um- und angebaut, 2006 wurde der Bergfried saniert, derzeit ist eine umfangreiche Turmsanierung zu gange. Von oben hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Beste Sammlergrüße
Michael
 

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