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Thema: Die Poststempel Berlins
Das Thema hat 4135 Beiträge:
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joey Am: 07.12.2013 16:39:08 Gelesen: 394166# 2536 @  
Ich habe in den Büchern von Herrn Büttner einen weiteren Kandidaten für eine Streichung gefunden, und zwar in der Büttner'schen Notation den Stempel DKB B-SPANDAU 1 f.

Begründung:

1. Der Stempel ist bei Büttner ohne Abbildung verzeichnet und bei Schröter (Stempelhandbuch Berlin nach '45) unbekannt.

2. Die bei Büttner verzeichnete Verwendungszeit 8.1945 - 6.1952 ist dieselbe wie beim Stempel DKB B-SPANDAU 1 g. Eine Verwendungszeit ohne Angabe eines Tages (also nur Monat und Jahr) deutet auf das Schröter'sche Handbuch als Quelle hin. Wie unter 1. erwähnt gibt es den Stempel dort aber nicht.

3. Fast zeitgleich wurde nachweisbar von 1945 - 1952 der Stempel EKB B-SPANDAU 1 f oVN verwendet, siehe Abbildung. Eine solche Parallelverwendung zweier Stempel mit demselben UB aber unterschiedlicher Form wäre zumindest ungewöhnlich.



Grüße aus dem Wedding,
Jörg
 
LK Am: 07.12.2013 16:54:23 Gelesen: 394145# 2537 @  
@ kauli [#2534]

Hallo Kauli,

die Marke war abgefallen und wurde nur falsch befestigt. Dreh die Marke einfach mal um 180 Grad nach rechts, dann passt es.

Gruß

LK
 
LK Am: 07.12.2013 16:59:55 Gelesen: 394140# 2538 @  
@ joey [#2532]

Hallo joey,

der Stempel ist mit Sicherheit falsch.

Vermutlich wurde hier ein Paar der Nr. 1 Neudruck II von 1873 (sofern die Marken Wasserzeichen haben) aufgewertet.

Gruß

LK
 
joey Am: 07.12.2013 17:24:44 Gelesen: 394106# 2539 @  
@ LK [#2537]

Du hast recht, die Marke gehörte tatsächlich ursprünglich auf den Beleg, hab ich nicht erkannt. Hier mal zusammengebastelt:



Grüße,
Jörg
 
joey Am: 07.12.2013 17:59:38 Gelesen: 394085# 2540 @  
@ kauli [#2534]

Ich frage mich auch immer wieder, warum Stempelfälscher so viele Fehler machen. Der von mir gezeigte Stempel der PE 7 Berlin gehört da schon zur fieseren Sorte. Aber womöglich reicht auch die krudeste Fälschung, um manchen Markensammler vom Kauf zu überzeugen.

Erschreckend ist dagegen, wie oft für einen Stempelkundler offensichtliche Fälschungen unerkannt auch bei renommierten Auktionshäusern angeboten werden. Hier mal ein Beispiel:

FDC der MiNr 87 Berlin, ausgegeben am 26.3.1952. Das Stempeldatum 26.2.1952 könnte man ja noch als Stellfehler erklären, aber wie kommt der Stempel eines 1945 geschlossenen Ost-Berliner Postamtes (NO 74) im Jahre 1952 auf einen West-Berliner FDC?



Das obige Angebot habe ich nicht mehr stoppen können, dieses schon: Derselbe Stempel, übrigens eine Ganzfälschung, auf 1 RM Polarfahrt. Das Auktionslos wurde nach meinem Hinweis zurückgezogen.



Ohne Stempelkunde keine Philatelie!

In diesem Sinne,
Jörg
 
kauli Am: 08.12.2013 12:47:43 Gelesen: 393881# 2541 @  
@ LK [#2537]

Hallo LK,

Dank Deines Adlerauges hat der Handroller seine alte Schönheit wieder erlangt. Mir ist es auch nicht aufgefallen.



@ joey [#2535]

Hallo Jörg,

die neuen Daten kann ich bestätigen, und Deine Anmerkung zu dem Steglitz Stempel sind auch gesichert. Da wird es dann sowieso viel zu besprechen geben. Erstmal ist es ausgesprochen peinlich für das Auktionshaus solche fragwürdigen Angebote zu machen. Ich denke der Stempel von N 74 ist bei der Schließung des PA in falsche Hände geraten, soll ja vorgekommen sein. Und die Zeppelinmarke nebst Stempel so anzubieten ist schon frech. Ich hoffe mal es wurde nicht als echt angeboten.

Zum 2. Advent ein neuer Stempel von N 28 ohne Stern, ohne Stundenangabe (oStoStd), und mit der aptierten (1) im oberen Segment, Diese Version ist, glaube ich, einzigartig. Habe ich jedenfalls bei anderen PA noch nicht gesehen. Das Datum müßte auf Grund der Verwendungszeit der Bärenmarken der 16.1.1946 sein.


 
axelotto Am: 08.12.2013 16:55:51 Gelesen: 393805# 2542 @  
@ volkimal [#2528]

Sorry für die späte Antwort. Dieter und Rainer haben beide recht.

Gruß Axel
 
axelotto Am: 08.12.2013 17:07:02 Gelesen: 393797# 2543 @  
@ joey [#2532]

Hallo Jörg,

da müssen wir mal Stefan fragen. (:-)
 
drmoeller_neuss Am: 09.12.2013 23:23:57 Gelesen: 393476# 2544 @  


In der DDR hat so mancher Stempelveteran noch lange seinen Dienst getan, wie dieser Kreisgitterstempel am 22. Februar 1965 im Postamt Berlin N 58 (1058 Berlin). Leider ist der Unterscheidungsbuchstabe nur schlecht zu erkennen.
 
Marcel Am: 10.12.2013 12:01:36 Gelesen: 393322# 2545 @  
Hallo!

BERLIN SW / * 31 g "Luftpost befördert Briefe Zeitungen Pakete" vom 02.07.1934



BERLIN SW / * 11 r "Frankfurter Messe..." vom 03.09.1924



BERLIN N4 "Nachträglich entwertet" vom 09.04.1956



schöne Grüße
Marcel
 
axelotto Am: 10.12.2013 16:14:59 Gelesen: 393224# 2546 @  
@ drmoeller_neuss [#2544]

Hallo Marcel,

das kann nur Berlin 58 k oStoVN (ohne Stern, ohne Vor- und Nachmittag) sein. Verwendungszeit vom 27.10.1961-29.6.1965.

Gruß Axel
 
kauli Am: 10.12.2013 17:40:18 Gelesen: 393191# 2547 @  
@ Marcel [#2545]

Hallo Marcel,

der Nachträglich entwertet Stempel liegt in der bekannten Verwendungszeit. Die beiden anderen gebe ich an Rainer weiter, der hat da den Durchblick.

Und bei dem Berlin N 58 von drmoeller_neuss gebe ich Axel recht, ein anderer kommt nicht in Frage.

Viele Grüße
Dieter
 
drmoeller_neuss Am: 11.12.2013 16:42:47 Gelesen: 392845# 2548 @  
"Mein" Berlin N58 k lag bestimmt 50 Jahre lang als Reservestempel in der Schublade, bevor er in den sechziger Jahren aktiviert wurde.

Jetzt ein anderer Stempel: Berlin O 94 Stalinallee vom 23.01.1959. Ich weiss nicht, ob sich hier um ein temporäres Postamt für die Grossbaustelle im Rahmen des „Nationalen Aufbauprogramms Berlin“ handelte oder um eine normale Poststelle.

Nach der Entstalinisierung wurde die Berliner Stalinallee in "Karl-Marx-Allee" umbenannt. Die Häuserfronten aus den fünfziger Jahren sind im als „Zuckerbäckerstil“ bezeichneten Sozialistischen Klassizismus erbaut worden und stehen heute unter Denkmalschutz.
 


Georgius Am: 11.12.2013 17:45:41 Gelesen: 392811# 2549 @  
@ drmoeller_neuss [#2548]

Diesbezüglich kann ich Dich beruhigen. In 1959 war die Stalinallee von den Mietern bezogen und schon keine Baustelle mehr. Ich selbst durfte mir damals bei Bekannten besuchsweise eine solche Wohnung von innen ansehen. Das Postamt war regulär vorhanden.

Viele Grüße
Georgius
 
juni-1848 Am: 11.12.2013 18:59:49 Gelesen: 392770# 2550 @  
Moin zusammen,

wer kennt den Verwendungszeitraum ?



(Stempel-Datenbank # 62056)

BERLIN-NEUKÖLLN 1 \ 29.10.45.- \ hh

Stempelart: Ankunft- / Bestellstempel (Hand)
Stempelform: Zweikreisstegstempel
Stempelfarbe: schwarz
Format: ø 28 mm
Beschreibung: Datumszeile ohne Uhrzeit: 29.10.45.-
Anmerkung: Rückseitig auf Ortspostkarte innerhalb Neuköllns!

Schönen Abend noch, Werner
 
kauli Am: 11.12.2013 20:20:48 Gelesen: 392753# 2551 @  
@ drmoeller_neuss [#2548]

"Mein" Berlin N58 k lag bestimmt 50 Jahre lang als Reservestempel in der Schublade

Ich denke, es ist der Stempel der von 1931-1937 in Gebrauch war. Später wurde der Stern entfernt, vielleicht tauchen noch frühere Daten auf.

Das PA O 94 Stalinallee wurde 1953 eröffnet und 1965 in Berlin 94 umbenannt. Das schönste an dem Stempel, wir haben ein neues Spätdatum, bisher 31.10.1958.

@ juni-1848 [#2550]

Dir kann auch geholfen werden. Bekannte Verwendungszeit jetzt vom 29.10.45-1.10.46. In der Datenbank finde ich ihn nicht, da wird immer eine 0 davor gesetzt.

Viele Grüße
Dieter
 
juni-1848 Am: 12.12.2013 18:44:28 Gelesen: 392458# 2552 @  
@ juni-1848 [#2550]
@ kauli [#2551]

Da war noch was! Jetzt habe ich ihn freigegeben.

Gruß, Werner
 
juni-1848 Am: 12.12.2013 19:55:03 Gelesen: 392432# 2553 @  
Moin moin:

Neues Frühdatum für diesen Werbezusatz des "Berlin NW 7" mit Unterscheidungsbuchstaben "mc" ?



Gruß, Werner
 
kauli Am: 12.12.2013 22:49:03 Gelesen: 392378# 2554 @  
@ juni-1848 [#2552]
@ juni-1848 [#2553]

Da war noch was! Jetzt habe ich ihn freigegeben.

Na Bitte, geht doch.

Der Gelegenheitsstempel ist vom 23.10.1937-1940 bekannt. Das Datum des Stempelkopfes ist auch in der bekannten Verwendungszeit.

Viele Grüße
Dieter
 
axelotto Am: 13.12.2013 17:18:55 Gelesen: 392092# 2555 @  
Ich bin auch noch da!

BG 1 r-r Spätdatum vom 21.2.07



BG 8 e-e 2. Periode Frühdatum vom 23.5.47



BG 20 e Spätdatum vom 1.7.36



BG W 41 (6) Spätdatum vom 27.4.94



BG C 41 a Spätdatum vom 1.P. 28.2.07



BG W 41 c Frühdatum vom 29.6.93



BG 53 a Spätdatum vom 11.4.01



BG 54 a Frühdatum vom 28.12.02



Gruß Axel
 
kauli Am: 13.12.2013 23:12:49 Gelesen: 391963# 2556 @  
@ axelotto [#2555]

Hallo Axel,

schön, von Dir wieder was zu sehen. Bei dem C 1 r-r ist bereits der 19.8.1922 notiert.

Und zum Wochenende ein neuer Handroller. Berlin-Marienfelde 1 h, 17.6.1953



Viele Grüße
Dieter
 
axelotto Am: 14.12.2013 12:09:38 Gelesen: 391792# 2557 @  
@ kauli [#2556]

Schön, dass man das auch mal erfährt. Das wäre dann aber eine neue Periode oder?

Da ich schon mal da bin:

BG 55 e Frühdatum vom 4.7.05



BG 68 a-f Spätdatum vom 4.2.07



BG 70 Frühdatum vom 20.12.99



II BG 76 a mVN neu 19.8.20



BG 100 Spätdatum vom 3.4.14



Gruß Axel
 
Gernesammler Am: 14.12.2013 16:48:39 Gelesen: 391738# 2558 @  
@ Marcel [#2545]

Hallo Marcel,

beide Maschinenstempel sind neue Spätdaten, sind aber auch beide vom Postamt SW 11 und nicht wie beim ersten beschrieben SW 31 (PA 31 wäre N), habe beide in die Liste aufgenommen.

Super und Danke fürs zeigen!

Gruß Rainer
 
webpirate Am: 15.12.2013 14:50:09 Gelesen: 391441# 2559 @  
@ kauli [#95]

Hab gerade beim "Aufräumen" noch einen Beleg gefunden, der hier gut reinpasst:

BERLIN- / RUMMELSBURG / e / 13.12.55 18-19



Schöne Grüße
webpirate
 
Gernesammler Am: 15.12.2013 16:30:06 Gelesen: 391382# 2560 @  
@ kauli [#2556]

Hallo Dieter,

Brief aus England/Kent nach Berlin SW 68, unterwegs wurde schon ein Taxstempel gesetzt und in Berlin SW 68 dann der Nachgebührstempel Handbuch Nr. 8 und ein Nachporto von 20 Pfennig handschriftlich ausgewiesen.

Verwendungszeit vom 6.11.1931 - 24.5.1936, kein neues Datum.



Brief aus England/Henlow nach Berlin NO 55, auch hier wurde unterwegs schon ein Taxstempel gesetzt und in Berlin NO 55 dann der Nachgebührstempel abgeschlagen ein Nachporto von 35 Pfennig wurde handschriftlich ausgewiesen.

Der Nachgebührstempel ist bisher unbekannt.



Gruß Rainer
 

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