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Thema: (?) (542) Perfins - die Firmenlochungen
Das Thema hat 572 Beiträge:
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rostigeschiene Am: 29.10.2013 08:46:18 Gelesen: 115698# 398 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#384]

Hallo briefmarkenwirbler24,

leider habe ich keine Unterlagen für die in Österreich verwendeten Lochungen. Du kannst Dich aber an die Arbeitsgemeinschaft Perfina wenden, den Link habe ich hier.

http://englischeversion.gemeindeausstellung.de

Gruß Werner
 
volkimal Am: 15.11.2013 13:58:15 Gelesen: 113111# 399 @  
Hallo zusammen,

zwei Firmenkarten mit den Lochung "W.P." bzw. "St":





Viele Grüße
Volkmar
 
rostigeschiene Am: 15.11.2013 14:15:18 Gelesen: 113100# 400 @  
@ volkimal [#399]

Hallo Volkmar,

die von Dir vorgestellten Lochungen sind bekannt.

Die Gebr. Burkhardt, Mechan. Weberei von 1912 bis 1936.

Straus & Cie., Bettfedern-Fabriken verwendete diese Kennzeichnung von 1911 bis 1925.

Gruß Werner
 
Manne Am: 16.11.2013 10:08:37 Gelesen: 112802# 401 @  
Hier ein Brief aus Budapest vom 4.6.29, Absender Georg Langer, die Lochung zeigt ein großes P.T.

Wo ist der Zusammenhang zum Namen?

Gruß
Manne


 
Manne Am: 16.11.2013 20:42:16 Gelesen: 112639# 402 @  
Habe hier ein Telegramm vom 21.12.1929, die Marke hat eine Lochung mit M C und am C einen hochstellten Stern, was sagen die Initialen. Wie kann man den Beleg einschätzen?

Gruß
Manne


 
dr.vision Am: 27.12.2013 10:18:13 Gelesen: 108656# 403 @  
Perfins bestimmen: Wer kann helfen ?

Hallo zusammen,

über die Feiertage sind mir in einer "Restekiste" die folgenden Perfins in die Pinzette gefallen. Da es mir an der speziellen Literatur fehlt, geht meine Frage an die Gemeinschaft.

Zunächst einmal zwei aus dem Deutschen Reich:

1.)
2.)

und weitere "alle Welt":

3.)
4.)
5.)
6.)
7.)
8.)
9.)

Herzlichen Dank im Voraus für eure Hilfe.

Ein friedliches und gesundes Neue Jahr wünscht von der Ostsee
Ralf
 
rostigeschiene Am: 27.12.2013 12:58:19 Gelesen: 108622# 404 @  
@ dr.vision [#403]

Hallo Ralf,

zu den Lochungen auf den Marken des DR kann ich Dir folgendes schreiben;

Die erste Marke zeigt die Lochung 1-LSM-1. Verwender war die Firma L.S.Mayer G.m.b.H. aus Frankfurt a.M. die diese Lochung von 1897 bis 1927 in ihre Marken stanzte. In Frankfurt am Main wird die Firma L. S. Mayer GmbH. am 14. Juni 1913 gegründet. Zu dieser Firma gibt es weitere Infos im Netz. Einfach mal googeln.

Die Lochung 1-AEJ-1 auf der zweiten Marke wurde verwendet von der Firma Alt, Eberhardt & Jäger, Glas, Ilmenau, von 1894 bis 1919. Auch zu dieser Firma gibt es Infos im Netz, hier wikipedia:

Die Thüringische Glasinstrumentenfabrik Alt, Eberhardt & Jäger war ein deutscher Hersteller von Glasinstrumenten mit Sitz in Ilmenau (Thüringen), der von 1872 bis 1976 bestand.

Zu den anderen Marken, aus Grossbritannien, Dänemark und der Tschechoslowakei, kann ich Dir, leider, mangels Unterlagen keine Informationen geben.

Gruß Werner
 
dr.vision Am: 27.12.2013 14:32:17 Gelesen: 108595# 405 @  
@ rostigeschiene [#404]

Hallo Werner,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort.

Gruß
Ralf
 
Manne Am: 10.01.2014 20:43:23 Gelesen: 107872# 406 @  
Hallo,

habe wieder unbestimmte Lochungen.

Gruß
Manne

1. S&H



2. W&C.



3.W.K.


 
Manne Am: 10.01.2014 21:01:54 Gelesen: 107864# 407 @  
Hier noch unbestimmte Lochungen aus Belgien.

Warum wird eigentlich unterschiedlich gelocht, einmal von der Bildseite und dann wieder von der Rückseite lesbar?

Gruß
Manne

1. A.D.C. von der Rückseite lesbar.



2. V.H. von vorne lesbar.



 
Mondorff Am: 10.01.2014 21:40:36 Gelesen: 107849# 408 @  
@ Manne [#407]

Das kam darauf an, wie die Bogen in den Lochungsapparat eingelegt wurden. Oft wurden die Briefmarkenbogen auch gefaltet eingelegt. So kommt es im Prinzip zu acht verschiedenen Möglichkeiten, die ich hier, mit einem Blatt aus unserer Sammlung Luxemburg – Lochungen in Marken und Ganzstücken vorstellen darf:



Freundlichen Gruß
DiDi
 
rostigeschiene Am: 10.01.2014 21:56:50 Gelesen: 107842# 409 @  
@ Manne [#406] [#407]

Hallo Manne,

zu den Lochungen auf den Marken des DR kann ich Dir folgendes schreiben:

Die erste Marke zeigt die Lochung S&H der Firma Schulzen & Hesse, Porzellanhandel in Verden. Verwendet zwischen 1921 und 1938.

Die zweite Lochung W&C stammt aus Hamburg von der Firma Wunderlich & Co die ihre Marken von 1911 bis 1937 so markierte.

Die dritte Lochung, WK, hat die Firma Wm. Klöpper, ebenfalls aus Hamburg zu verantworten. Mit WK wurden die Briefmarken von 1904 bis 1934 gekennzeichnet.

Zu den Marken, aus Belgien kann ich Dir, leider, mangels Unterlagen keine Informationen geben.

Die Frage zur unterschiedlichen Stellung der Lochung habe ich in diesem Thread, Beitrag [#382], beantwortet.

Gruß Werner
 
rostigeschiene Am: 10.01.2014 22:02:22 Gelesen: 107833# 410 @  
@ Mondorff [#408]

Hallo DiDi,

schöne, anschaulich, aufgezogene Zusammenstellung der verschiedenen Stellungen einer Lochung.

Hast Du einen Katalog über die in Luxemburg verwendeten Lochungen?

Gruß Werner
 
Manne Am: 10.01.2014 22:40:12 Gelesen: 107812# 411 @  
@ Mondorff [#408]

Hallo DiDi,

vielen Dank für Deine Ausführungen und die bildliche Darstellung!

Man lernt nie aus.

Gruß
Manne

@ rostigeschiene [#409]

Hallo Werner,

auch Dir besten Dank für die ausführliche Beschreibung.

Gruß
Manne
 
Manne Am: 10.01.2014 22:50:07 Gelesen: 107811# 412 @  
Dann mache ich weiter.

Dänemark, F.K.&Co?



Holland, VH&Co wenn ich es richtig deute.



Gruß
Manne
 
Damian Am: 01.03.2014 11:47:49 Gelesen: 103982# 413 @  
Hallo,

ich habe zwei Firmenlochungen aus Deutschland und ein aus Bayern. Kann jemand mir sagen, was sie bedeuten?

Grüss aus Holland!


 
rostigeschiene Am: 01.03.2014 17:59:09 Gelesen: 103950# 414 @  
@ Damian [#413]

Hallo Damian,

zu den gelochten Marken kann ich Dir folgendes schreiben.

Die Marke mit der Lochung VSt wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit in Hamborn von den Vereinigte Stahlwerke AG gelocht und verwendet.

Die Marke aus München wurde entweder von der Bayer. Landesgetreidestelle oder von der Gloria-Victoria-Album, Kriegshilfe gelocht. Beide haben die gleiche Lochung verwendet und das auch noch zur gleichen Zeit.

Der Scan der dritten Marke ist zu schlecht als das man eine Aussage treffen könnte. Es gibt ca. 40 verschiedene "R" Lochungen. Eingrenzen könnte man es wenn man den Stempel lesen kann aber dazu braucht es ein besseres Bild. Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig helfen konnte.

Werner
 
Damian Am: 02.03.2014 11:04:19 Gelesen: 103901# 415 @  
Hallo Werner,

vielen Dank für die Antwort. Ich habe versucht das Stempel zu lesen, aber er ist sehr schlecht. Die Ortsname endet auf "..NEN" oder "MEN", vielleicht "...NONEN", aber ich bin nicht sicher. Es gibt sieben Buchstaben.

Gruss Damian
 
rostigeschiene Am: 02.03.2014 11:30:25 Gelesen: 103896# 416 @  
@ Damian [#415]

Wenn Du einen besseren Scan zeigst, kann ich einmal versuchen, den Stempel zu lesen.

Werner
 
cowie Am: 02.03.2014 22:03:27 Gelesen: 103857# 417 @  
Hallo Damian und Werner

die noch nicht identifizierte dritte Marke dürfte mit ziemlicher Sicherheit aus München stammen.

Ich lese dort MÜNCHEN * 2 Zd HBhf *(oder ein Buchstabe). In der Stempeldatenbank stampsX ist solch ein Stempel zu finden.

Somit könnte man die Lochung der Münchner Rhenania-Ossag, Mineralölwerke zuordnen.

Gruß Frank
 
rostigeschiene Am: 02.03.2014 22:22:25 Gelesen: 103852# 418 @  
@ cowie [#417]

Hallo Frank,

ich hatte gestern wenig Zeit und darum nur auf die schnelle, zu den Marken die man zweifelsfrei zuordnen konnte, eine Antwort gegeben.

Heute, nachdem ich die Marke etwas bearbeitet habe, kann man den Stempel auch erkennen.

Mit Deiner Aussage zum 1-R-2, Rhenania - Ossag, Mineralölwerke München, hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen, passt alles, Ort und Verwendungszeit.

Gruß Werner
 
Damian Am: 03.03.2014 10:27:18 Gelesen: 103813# 419 @  
Hallo Werner und Frank,

gestern hatte ich wenig Zeit (Karnaval ;-)) um einen besseren Scan zu machen, aber ich merke, dass es nicht mehr nötig ist. ;-)

Vielen, vielen Dank! Das Stempel sagt München, aber ich hatte es gestern nicht erkannt. Wieder ein Rätsel aufgelöst!
 
Damian Am: 03.03.2014 10:35:26 Gelesen: 103812# 420 @  
Für Manne habe ich ein Antwort:

VH&C ist Van Heek und Co, Enschede, Textilwerke

F.A. & Co: Ferdinant Andersen & Co, Copenhagen

Gruss Damian
 
Manne Am: 03.03.2014 12:41:48 Gelesen: 103791# 421 @  
@ Damian [#420]

Vielen Dank!

Gruß
Manne
 
Papier und Druck Am: 10.03.2014 20:57:19 Gelesen: 103452# 422 @  
Am 1. Oktober 1819 erschien mit dem „Neuhaldensleber Wochenblatt“, die erste Haldensleber Lokalzeitung. Ihr Gründer hieß Carl August Eyraud, der auf ein interessantes Druckerleben verweisen konnte.

Die Lochung EYRAD verläuft einmal diagonal von oben rechts nach unten links und das andere Mal umgekehrt. Derartige Durchlochungen wurden während einer ziemlich langen Periode von Firmen und Behörden in deren Briefmarken als Diebstahlschutz angebracht. Wie lange es die Eyraud-Nachfahren bzw. der spätere Eigentümer Walter Schwirkus taten, ist bisher nicht über die Karten von 1912-1914 hinaus belegt.

Der ArGe Lochungen liegen in ihrer Forschungssammlung zwei weitere Belege vor, teilte deren Vorsitzender Alfred Wirth mit.


 

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