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Thema: Briefe deutscher Banken
Das Thema hat 421 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 23.09.2013 21:53:44 Gelesen: 137322# 222 @  
@ hajo22 [#221]

Dank dir fürs zeigen. Mich interessiert ja immer die Geschichte der jeweiligen Banken.

Von mir heute etwas ganz anderes. Einen Freistempler: International Bankers Directory! Ein Muss für jeden Banker- Abteilung Inland/ Auslandsüberweisungen. Dieser 'Directory' war für fast 20 Jahre meine Lieblingslektüre für tagsüber. Eine kostspielige Angelegenheit. Ohne ging aber nichts. Wer vom Fach ist versteht mich. Heute allerdings nur noch online. Könnte ich gut in meiner Bibliothek gebrauchen!



Tschü
Lulu
 
eswareinmal Am: 25.09.2013 10:14:31 Gelesen: 137261# 223 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich zeige hier nun 2 Belege an eine Bank in Schüttdorf.

Maschmeyer & Metelerkamp

Es soll sich um eine Privatbank gehandelt haben. Leider habe ich nur sehr wenig zu ihr und den Belegen herausgefunden.




 
hajo22 Am: 01.10.2013 09:06:46 Gelesen: 136828# 224 @  
Brief der Deutschen Bank, Filiale Chemnitz, vom 2.11.1940 mit Firmenfreistempel 25 RPf. an eine Privatbank in Aarhus/Dänemark.

Deutsche Zensur (vermutlich Berlin, Auslandsstelle).



Allen einen schönen Tag.
Jochen
 
wajdz Am: 02.10.2013 18:46:00 Gelesen: 136712# 225 @  
Bankpostbelege als Fensterumschlag sind heutzutage wenig ausagekräftig.

Dieser hier ist codiert und der Absenderfreistempel verrät nur noch die Portohöhe (0024 EURO CENT), Absendeort (53111 BONN 1), Datum (00.12.01) sowie das Postbanklogo.

Aus der Portohöhe ergibt sich, daß es sich wohl um eine Info-Sendung, also Massenversand handelt.



MfG wajdz
 
Cantus Am: 04.10.2013 00:08:44 Gelesen: 136512# 226 @  
Absender meines Umschlages war die Dresdner Bank, Filiale Fürth. Der Brief lief am 1.9.1923 von Fürth an die Bayerische Vereinsbank in Furth im Wald (Oberpfalz). Das Gesamtporto beträgt 100.000 Mark, das entspricht dem Briefporto für Briefe von 20 - 100 g.



Mi. 256(3), 261, 282(4)

Viele Grüße
Ingo
 
Wachauer Am: 04.10.2013 23:53:59 Gelesen: 136351# 227 @  
Bitte um Hilfe beim Porto dieses Briefes:



Einschreibebrief der Bayerischen Vereinsbank - Filiale Rosenheim vom 19.3.1974 nach Wien.

Frankiert mit zwei Absenderfreistempel 1,70 und 0,30 und Freimarke 0,30 = 2,30 DM.

Wenn ich richtig gerechnet habe, wäre das Porto für Auslandsbrief 0,70 + Einschreiben 1,30 = 2,00 DM, also wäre der Brief überfrankiert.

Wenn ich vermute, der handschriftliche Vermerk könnte 2. Gewichtstufe heißen, würde das bedeuten Einschreiben 1,30 + Brief Ausland 2. Gewichtsstufe 1,30 = 2,60, also wäre der Brief unterfrankiert.

Mir ist das Zustandekommen der Frankatur genauso schleierhaft, wie dem damals Zuständigen, der 2 x den Absenderfreistempel verwendete, und dann noch 30 Pfg mit Marke nachfrankieren musste!

Welchen Denkfehler mache ich?

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Taschentuch Am: 05.10.2013 00:31:43 Gelesen: 136344# 228 @  
Hallo,

ich bin mir nicht sicher, aber Mischfrankaturen (Freistempel + Marke) waren -glaube ich- nicht "erlaubt". Evtl. hat der Zuständige danach die Marke aufgebracht und den Beleg dann zur Post gegeben!?

Gruß aus der Lüneburger Heide
Michael
 
Cantus Am: 13.10.2013 00:24:56 Gelesen: 135573# 229 @  
Bei der Durchsicht von Neueingängen bin ich auf eine mir bisher unbekannte Bank gestoßen, die DANAT-Bank. Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Darmst%C3%A4dter_und_Nationalbank finden sich zur Firmengeschichte unter anderem die folgenden Informationen:

1920/21 bildeten die Darmstädter Bank für Handel und Industrie und die Nationalbank für Deutschland die „Bankengemeinschaft Darmstädter-Nationalbank Berlin“. Beide Banken übernahmen gegenseitige Garantie für Kapital und Reserven in Höhe von über einer Milliarde Mark. 1922 folgte die vollständige Fusion zur Darmstädter und Nationalbank KGaA, abgekürzt als Danat-Bank. Dadurch entstand eine der größten Geschäftsbanken der Weimarer Republik. 1931 war die Danat die zweitgrößte Bank Deutschlands, als sie nach anfänglichen Gerüchten vom 17. Juni am 13. Juli durch den Konkurs der Norddeutschen Wollkämmerei & Kammgarnspinnerei zahlungsunfähig wurde. Die Danat-Bank ist somit ein prominentes Opfer der Deflationspolitik in Deutschland im Umfeld der Weltwirtschaftskrise. Der Zusammenbruch der Danat erschütterte das Vertrauen in das gesamte deutsche Bankensystem und löste eine Abhebe-Welle auf Konten aller Kreditinstitute und die Deutsche Bankenkrise aus. Als Reaktion wurden von der Reichsregierung Bankfeiertage ausgerufen. Auf Anordnung der Reichsregierung wurde die Darmstädter und Nationalbank anschließend mit der Dresdner Bank fusioniert.

Drei Belege dieser Bank kann ich zeigen.



Wuppertal, Brief vom 18.8.1931



Düsseldorf, Brief vom 6.11.1931



Mainz, Brief vom 30.11.1931

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 15.10.2013 17:45:13 Gelesen: 135136# 230 @  
Ich revanchiere mich für die schöne Ansichtskarte bei den ausländischen Banken mit einer Ansichtskarte der Deutschen Bank. Abgestempelt am 14.7.12 Berlin W 9 nach Hameln am Felsenkeller, +/- 50km von Hannover entfernt.



Phila-Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 15.10.2013 23:05:51 Gelesen: 135080# 231 @  
Hallo,

diese Ansicht aus Berlin war mir bisher völlig unbekannt. Eine schöne Karte, besten Dank für's Zeigen.

Ich antworte mit zwei Briefen aus dem holsteinischen Raum. Zunächst ein Brief der Plöner Bank, gelaufen am 10.1.1933 von Plön nach Berlin an die Dresdner Bank.



Als Zweites ein Umschlag der Borener Spar- und Leihkasse, gelaufen am 11.4.1933 von Süderbrarup nach Berlin.



Viele Grüße
Ingo
 
Dudley Am: 27.10.2013 00:24:14 Gelesen: 134207# 232 @  
Hatte diesen Geldbrief beim Thema "Kriegsgefangenenpost" eingestellt, glaube aber dass mir ein Experte des Forums "Briefe deutscher Banken" eher weiterhelfen könnte.

Von den Belegen der Tsingtauer Kriegsgefangenen in meiner Sammlung stelle ich heute einen besonderen Geldbrief zur Diskussion.

Es handelt sich dabei um einen Geldbrief der Deutsch-Asiatischen Bank in Yokohama an den Kriegsgefangenen Heinrich Kunz im Lager Narashino.

Die Tsingtauer Kriegsgefangenen wurden von den Japanern in 18 Lagern in Japan von 1914-1919 gefangen gehalten, eines davon war Narashino.



Meine Frage wäre: Wie kann ein derartiger Geldbrief bei einer Ausstellung beschrieben werden?

Für Anregungen einer gezielten Beschreibung bin ich dankbar,

Gruß Gerhard
 
zockerpeppi Am: 02.11.2013 23:54:54 Gelesen: 133569# 233 @  
@ Dudley

Hier ein Link zur Geschichte der Bank: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Asiatische_Bank

Dir einen Rat zur Beschreibung geben, ist nicht leicht. Deine Sammlung behandelt ja die Kriegsgefangenenpost. Aber ich denke schon, dass du erklären musst, was es mit dem Geldbrief auf sich hatte und kurz auf die Bank eingehen kannst.

Lulu
 
zockerpeppi Am: 02.11.2013 23:58:53 Gelesen: 133568# 234 @  
Von mir nun ein Beleg der Deutschen Bank , Filiale Sofia nach Gleisdorf. Abgestempelt am 21.5.1927. Ankunftsstempel von Gleisdorf (Oststeiermark) vom 24.5.27



beste Sammlergrüße
Lulu
 
Heinrich3 Am: 06.11.2013 12:58:58 Gelesen: 133132# 235 @  


Hier ein ganz einfacher Brief der Sparkasse Würzburg. Hatten wir die schon? Mir hat vor allem die Entwertung gefallen, die ja auch Würzburg zeigt. Um Platz zu sparen, ist der rückwärtige Absender ins Adressfeld des Fensterkuverts kopiert.
 
Cantus Am: 08.11.2013 02:19:30 Gelesen: 132891# 236 @  
Braunschweigische Bank und Creditanstalt A.-G., Depositenkasse Brakel. Der Brief lief am 13.7.1923 von Brakel nach Berlin.



Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 17.11.2013 22:34:32 Gelesen: 131765# 237 @  
Von mir heute einmal etwas anderes:

Da mir ja eine Briefhülle älteren Datums verwehrt bleibt, erfreue ich mich an diesem Wechsel:

Sal Oppenheim Köln ausgestellt in Köln am 9 Juni 1884 an ein portugiesisches Unternehmen. Auf der Rückseite versehen mit einer portugiesischen Fiskalmarke à 20 Reis unterschrieben in Lissabon am 16 Juni 1884:




Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 01.12.2013 01:15:15 Gelesen: 130425# 238 @  
Heute ein Briefumschlag, den die Sächsische Landesbank am 12.11.1945 innerhalb von Dresden an einen Bürger der Stadt schickte.



Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 09.12.2013 22:17:34 Gelesen: 129742# 239 @  
Die deutschen Banken driften ab:

Von mir ein Teil-Ausschnitt der Kreissparkasse Düsseldorf. Interessant der Inhalt des Briefes:





Gestern gefunden.

Lulu
 
Martinus Am: 14.12.2013 13:06:06 Gelesen: 129456# 240 @  
Aus der Krabbelkiste, passen dennoch hier her!



Und dann noch den:



mit Sammlergruß martinus
 
juni-1848 Am: 17.12.2013 21:37:43 Gelesen: 129298# 241 @  
Moin moin,

heute mal wieder einer aus der Inflazeit oder wie ein Sammlerfreud murmelte "Judaika":



(Datenbank # 4581)

Fernbrief des Bankhauses Kronenberger & Co. / Mainz vom 20.11.22 per Einschreiben nach Reutlingen, rückseitig mit Verschlußzettel der Bank.

Ludwig Kronenberger gründete am Beginn des 20. Jahrhunderts das Bankhaus Kronenberger & Co, das 1929 von der Commerz- und Privatbank übernommen wurde.
Kronenberger gehörte zu den aktivsten Mitgliedern der jüdischen Gemeinde Mainz. Er war in allen wesentlichen Gremien und Vereinen zu finden: Stellvertr. Vorsteher der Gemeinde, Vorsitzender ihrer Ritualkommission, Gründungsmitglied des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden in Hessen, führendes Mitglied der Rhenus Loge und Mitglied in den meisten kulturellen und wohltätigen Mainzer jüdischen Vereinen. Er nahm aber auch regen Anteil am nichtjüdischen Leben der Stadt. Als Mitglied der IHK, zeitweilig Handelsrichter und Vorsitzender des Vereins Mainzer Kaufleute war er der Prototyp eines emanzipierten, liberalen Juden. Sein Bankhaus steht exemplarisch für den wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung der Mainzer Juden am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Quelle: [http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/mainz/einzelaspekte/magenza-die-geschichte-des-juedischen-mainz.html]

Schönen Abend noch, Werner
 
zockerpeppi Am: 17.12.2013 21:56:49 Gelesen: 129289# 242 @  
Fund Nummer 2 vom 8 Dezember:

Einschreiben der Dresdner Bank in Halle an der Saale nach Bischofswerda vom 3.8.37. Ankunft am 4. Die Dresdner kennt nun jeder, ich bringe da nichts Geschichtliches. In rot Postauftrag. Gab es hier Unstimmigkeiten mit dem Porto (5 dann 7) zwei rote Kreuze ?



Lulu
 
juni-1848 Am: 18.12.2013 21:56:08 Gelesen: 129170# 243 @  
@ zockerpeppi [#242]

Moin Lulu,

es handelt sich auf gar keine Fall um eine Portokorrektur, geschweige dann Nacherhebung (Nachporto)!

Ob ich richtig liege - keine Ahnung:

Habe just etliche Postaufträge aus dieser Zeit wegsortiert. Die meisten mit überwiegend blauen Ziffern, teils durchgestrichen und korrigiert (?).

Mir ist aufgefallen, dass die Ziffern immer 5 bis 9 Tage Abstand haben zum Tagesdatum des Freistempels bzw. Tagesstenmpels des Einlieferortes. Eine Dienstvorschrift über das Handling von Postaufträgen liegt mir nicht vor.

Vielleicht handelt es sich im eine Frist?

Wer weiß mehr ?

Sammlergruß, Werner
 
Cantus Am: 28.12.2013 13:41:11 Gelesen: 128550# 244 @  
Eure Fragen kann ich leider nicht beantworten.

Von mir heute ein Neueingang, ein Brief der Bank für Handel und Industrie, Filiale Augsburg, ehemals Darmstädter Bank, gelaufen am 1.8.1922 von Augsburg an die Girozentrale der Provinz Brandenburg mit Sitz in Berlin. Die aufgestempelte "23" deute ich als internes Zuständigkeitszeichen beim Empfänger.



Mi. 225

Viele Grüße
Ingo
 
inflamicha Am: 28.12.2013 17:12:28 Gelesen: 128538# 245 @  
@ zockerpeppi [#242]

Ähnlich wie bei Nachnahmen konnte der Empfänger des Postauftrages eine siebentägige Frist verlangen, in der er den geforderten Geldbetrag zahlen bzw. die Annahmerklärung für den zugesandten Wechsel unterschreiben konnte. Die Frist begann am Tage der ersten Vorzeigung, die blauen Ziffern auf den Umschlägen sind das letzte Tagesdatum, bis zu dem die Sendung bei der Post gelagert wurde. War die Frist abgelaufen, ging die Sendung zurück an den Absender. Beim Beleg # 242 sind es keine 7 Tage- möglich, dass zunächst vom Empfänger gesagt wurde "komme morgen" (der Brief dürfte am 4.8. in Bischofswerda gewesen sein), deshalb die "5". Dieses Datum wurde offensichtlich nochmals verlängert, deswegen die "7". Das muss dann funktioniert haben, zurückgegangen ist der Brief jedenfalls nicht.

Gruß Michael
 
Altmerker Am: 28.12.2013 20:35:08 Gelesen: 128506# 246 @  
Ich habe noch einen Sparkassenbeleg rausgesucht, der mir wegen seines Textes aufgefallen ist. Eigentlich ist "Spart!" in der Tagessprache her gebräuchlich als "Sparet" was eher hochsprachlich ist. Aber ein schöner Beleg!


 

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