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Thema: (?) (415) Briefe deutscher Banken
Das Thema hat 417 Beiträge:
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juni-1848 Am: 18.12.2013 21:56:08 Gelesen: 117893# 243 @  
@ zockerpeppi [#242]

Moin Lulu,

es handelt sich auf gar keine Fall um eine Portokorrektur, geschweige dann Nacherhebung (Nachporto)!

Ob ich richtig liege - keine Ahnung:

Habe just etliche Postaufträge aus dieser Zeit wegsortiert. Die meisten mit überwiegend blauen Ziffern, teils durchgestrichen und korrigiert (?).

Mir ist aufgefallen, dass die Ziffern immer 5 bis 9 Tage Abstand haben zum Tagesdatum des Freistempels bzw. Tagesstenmpels des Einlieferortes. Eine Dienstvorschrift über das Handling von Postaufträgen liegt mir nicht vor.

Vielleicht handelt es sich im eine Frist?

Wer weiß mehr ?

Sammlergruß, Werner
 
Cantus Am: 28.12.2013 13:41:11 Gelesen: 117273# 244 @  
Eure Fragen kann ich leider nicht beantworten.

Von mir heute ein Neueingang, ein Brief der Bank für Handel und Industrie, Filiale Augsburg, ehemals Darmstädter Bank, gelaufen am 1.8.1922 von Augsburg an die Girozentrale der Provinz Brandenburg mit Sitz in Berlin. Die aufgestempelte "23" deute ich als internes Zuständigkeitszeichen beim Empfänger.



Mi. 225

Viele Grüße
Ingo
 
inflamicha Am: 28.12.2013 17:12:28 Gelesen: 117261# 245 @  
@ zockerpeppi [#242]

Ähnlich wie bei Nachnahmen konnte der Empfänger des Postauftrages eine siebentägige Frist verlangen, in der er den geforderten Geldbetrag zahlen bzw. die Annahmerklärung für den zugesandten Wechsel unterschreiben konnte. Die Frist begann am Tage der ersten Vorzeigung, die blauen Ziffern auf den Umschlägen sind das letzte Tagesdatum, bis zu dem die Sendung bei der Post gelagert wurde. War die Frist abgelaufen, ging die Sendung zurück an den Absender. Beim Beleg # 242 sind es keine 7 Tage- möglich, dass zunächst vom Empfänger gesagt wurde "komme morgen" (der Brief dürfte am 4.8. in Bischofswerda gewesen sein), deshalb die "5". Dieses Datum wurde offensichtlich nochmals verlängert, deswegen die "7". Das muss dann funktioniert haben, zurückgegangen ist der Brief jedenfalls nicht.

Gruß Michael
 
Altmerker Am: 28.12.2013 20:35:08 Gelesen: 117229# 246 @  
Ich habe noch einen Sparkassenbeleg rausgesucht, der mir wegen seines Textes aufgefallen ist. Eigentlich ist "Spart!" in der Tagessprache her gebräuchlich als "Sparet" was eher hochsprachlich ist. Aber ein schöner Beleg!


 
Altmerker Am: 28.12.2013 20:43:00 Gelesen: 117225# 247 @  
Geografisch halte ich Frankfurt/Main nicht unbedingt für den Standort einer MITTELDEUTSCHEN Bank, aber der Beleg erzählt schon Geschichte. Um Porto zu sparen, wurde der Einschreibvermerk einfach gestrichen und per Normalgebühr versandt.

Gruß
Uwe


 
zockerpeppi Am: 29.12.2013 15:38:05 Gelesen: 117168# 248 @  
@ inflamicha [#245]

Danke. Daran hätte ich nicht gedacht - macht aber Sinn.

Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 31.12.2013 00:56:59 Gelesen: 117094# 249 @  
Aus meinen Neueingängen der letzten Zeit möchte ich einen hübschen Brief zeigen, der von der Stadtsparkasse Essen am 26.7.1973 an eine Person mit nicht mehr ermittelbarem Ziel in Österreich geschickt worden war, von dort zum Hotel Sonnenhof in Andelsbuch im Bregenzerwald weitergeleitet und, da der Empfänger bereits abgereist war (Briefrückseite), an den Absender zurückgeschickt wurde. Für die Postdienstleistungen in Österreich wurden in Andelsbuch insgesamt 1,70 Schilling mit österreichischen Portomarken nacherhoben (Mi. 238(2), 239, 247).



Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 05.01.2014 21:15:18 Gelesen: 116711# 250 @  
Bei der Suche nach den Wechseln, habe ich noch einige Bankengebriefe gefunden u.a auch eine Deutsche Bank:

Einschreiben der Landesgenossenschaftsbank Hannover Geschäftsstelle Northeim, abgestempelt am 4.4.49 nach Hildesheim, Ankunft 5.4.49



beste Sammlergrüße
Lulu
 
guy69 Am: 11.01.2014 08:22:17 Gelesen: 116373# 251 @  
Ein Beleg der HOCHHEIMER VEREINSBANK vom 18.09.1935


 
Markdo Am: 18.01.2014 19:26:49 Gelesen: 115827# 252 @  
Ein Brief des jüdischen Bankhauses von Salomon Oppenheim aus Köln an die Deutsche Bank in Berlin. Ein schöner Novemberbeleg vom Ende der Inflationszeit.


 
hajo22 Am: 19.01.2014 12:24:18 Gelesen: 115757# 253 @  
Hier eine Paketkarte 5 Pfg. Hitler und Besetzte Gebiete II. Weltkrieg Elsaß Mi.Nr.12 aus Hagenau Sept. 1941 nach Bad Niederbronn

Absender: Vordruck Deutsche Reichsbank, Ergänzung "Reichsbank Hagenau"



Schönen Sonntag
Jochen
 
Cantus Am: 20.01.2014 01:49:18 Gelesen: 115717# 254 @  
Heute ein Briefumschlag der Viehmarktsbank Stuttgart e.G.m.b.H., gelaufen am 21.6.1921 per Einschreiben nach Baden-Baden. Irgendwelche Informationen zu dieser Bank habe ich leider nicht finden können.



Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 31.01.2014 21:42:25 Gelesen: 114765# 255 @  
Am 3.3.1949 ging dieser Brief der "Währungskommission in Berlin-Charlottenburg" an die Landeszentralbank in Ratingen. Wenige Wochen später am 21.3.1949 wurde die DM-West alleiniges Zahlungsmittel in Westberlin (sogenannte 2. Währungsreform).

Die Schwarzaufdruckmarken, die ja bis dahin gegen DM-Ost gekauft werden konnten, verloren ihre Frankaturkraft mit dem 31.3.1949. Ab 1.4.1949 konnten die Westberliner Briefmarken nur noch gegen DM-West erworben werden. Schon vorher waren die Rotaufdruckmarken von Berlin (die ersten vier Werte erschienen am 20.1.1949) nur gegen DM-West verkauft worden.



Die Westmark-Scheine wurden in Berlin mit Aufdruck oder Stanzung "B" versehen. Damit konnte man den Zahlungsmittelumlauf der Scheine in Westberlin kontrollieren.

Aus meiner Sammlung hier ein 50 DM-Schein (wegen des durchscheinenden Papiers und der Herstellung in Clermont-Ferrand/Banque de France auch als "Franzosenschein" bezeichnet) mit schwarzem Aufdruck "B" im Kreis. Bei diesem Schein und auch dem aus gleicher Produktion hergestellten 100 DM-Schein, erfolgte keine Stanzung.



Literatur u.a.: "Günther Steinbock, West-Berlin/ Mit welchen Banknoten konnten Postgebühren beglichen werden? Eine zeitgeschichtlich-philatelistische Betrachtung, Hameln 1997"

Schönes Wochenende.
Jochen
 
Sachsendreier53 Am: 07.02.2014 14:40:35 Gelesen: 114245# 256 @  
Normalbriefe ab 1.7.1990 (Sonntag) bis 20g = 0,50 DM

Am Montag wurde dieser Bankbrief der Raiffeisen Bank- und Handelsgenossenschaft e.G. Osterburg nach Magdeburg versandt.

3540 OSTERBURG (o) 02.07.90





Briefkuvert der Provinzialkirchlichen Spar- und Darlehnsgenossenschaft für die Kirchenprovinz Sachsen aus 3010 Magdeburg.

Entwertet ist die Frankatur mit dem Maschinenstempel des Bahnpostamtes, 3005 MAGDEBURG BPA (bl) 04.07.90

mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 07.02.2014 22:29:09 Gelesen: 114184# 257 @  
Von mir ein Nachnahmebrief, gesendet am 16.2.1922 von der Städtischen Sparkasse Nimptsch nach Tegernsee. Postbelege aus diesem Ort wird man hierzulande mit Sicherheit nur noch selten finden.

Niemcza (deutsch: Nimptsch; tschechisch Němčí) ist eine Stadt im Powiat Dzierżoniowski in der Wojewodschaft Niederschlesien, Polen. Sie liegt an der Ślęza (Lohe) östlich von Dzierżoniów (Reichenbach). Die Stadt war vor Breslau der Hauptort Schlesiens.

Seit der Neugliederung Preußens 1816 war Nimptsch ab 1818 Sitz des gleichnamigen Landkreises, der 1932 mit dem Landkreis Reichenbach vereinigt wurde, mit dem Nimptsch bis 1945 verbunden blieb [1].



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Niemcza

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 25.02.2014 10:24:02 Gelesen: 112671# 258 @  
Briefumschlag der "Volksbank Zweibrücken eGmbH" mit Deutsches Reich Mi.Nr. 201 vom 24.7.1922 an die "Allgemeine Deutsche Kreditanstalt" in Großschönau aus der beginnenden Inflationszeit.



Schönen Tag.
Jochen
 
Cantus Am: 25.02.2014 13:19:27 Gelesen: 112652# 259 @  
Von mir eine Dienstpostkarte der Oberamtssparkasse Heilbronn am Neckar, verschickt am 8.4.1916.



Mi. DP 11 / I a 13 (Württemberg)

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 27.02.2014 22:35:23 Gelesen: 112517# 260 @  
Drucksache der Stadt- und Kreissparkasse Jena von 1961: "Spargeld dient dem Wohnungsbau"



Schönen Abend.
Jochen
 
hajo22 Am: 28.02.2014 19:07:16 Gelesen: 112448# 261 @  
Heute ein Privat-Ganzsachenumschlag zu 20 Pf. Germania in blau Deutsches Reich mit Aufdruck 1 Piaster der "Deutschen Palästina- Bank".

Der am 10.5.1913 am deutschen (Auslands-)Postamt in Beirut abgestempelte Ganzsachenbriefumschlag an die Deutsch-Asiatische-Bank in Calcutta erhielt auf der Rückseite den Durchleitstempel von Port-Said am 13.5.13.

Also von deutscher Auslandsbank zu deutscher Auslandsbank.



Diese (Privat-)Umschläge der Deutschen Palästina-Bank gibt es auch mit 40 Pf. Germania in grün (2 Piaster), den ich leider nicht zeigen kann. Er trägt neben "Deutsche Palästina-Bank" den Vordruck "Einschreiben".

Schönen Abend.
Jochen
 
Bayernsammler Am: 02.03.2014 18:32:27 Gelesen: 112357# 262 @  
Einen Brief habe ich in meinem Fundus entdeckt.

Vom Bankhaus Stölzle & Simader in Weilheim / Oberbayern an die Bayerische Staatsbank in München 1933.

Frankiert mit den Mi-Nrn. Deutsches Reich 435, 436 u. 466. Brief bis 20 gr. im Fernverkehr 12 Pf. und Einschreibegebühr 30 Pf., also mit 42 Pf. Portogerecht frankiert.

Bei Wiki ist über dieses Bankhaus nichts zu finden. Aus meiner Weilheimer Zeit kann ich mich aber noch an gleichnamige Geschäfte erinnern.



beste Grüße
Bayernsammler
 
Cantus Am: 07.03.2014 00:23:59 Gelesen: 112055# 263 @  
Hier ein Brief der Filiale der pfälzischen Bank in Neustadt an der Haardt, gelaufen am 7.7.1903 von Neustadt nach Haardt.



Mi. Bayern 60

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 09.03.2014 23:16:52 Gelesen: 111861# 264 @  
Ich war heute auf dem Sammlermarkt in Ettelbrück. In Sachen Banken war ich sehr erfolgreich:

Bayerische Staatsbank in Passau, ein Inflabeleg den ich wie es sich gehört in der (Datenbank # 4677) verewigt habe.

PP 15 : 1.8.1923 - 3.8.1923 der Beleg datiert vom Ersttag der neuen Portoperiode



liebe Grüße
Lulu
 
inflamicha Am: 17.03.2014 21:54:46 Gelesen: 111375# 265 @  
Guten Abend,

am 22.8.1923 (PP 15) wurde dieser Einschreibbrief von Berlin nach Hamburg geschickt.



Briefporto und Einschreibgebühr kosteten je 1000 Mark, es sind 4 Marken zu 500 Mark (Mi-Nr. 272) mit Firmenlochung "H C" für den Absender Hardy & Co. verklebt worden.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege". Beim Absender handelte es sich um das Berliner Bankhaus Hardy & Co., gegründet 1881. [1]. Der Brief ging an die 1906 in Berlin gegründete Deutsche Orientbank. [2] Beide Banken gehörten zeitweise maßgeblich zur Dresdner Bank AG.

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Bankhaus_Hardy_%26_Co.
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Orientbank ]
 
DL8AAM Am: 02.04.2014 01:32:06 Gelesen: 110543# 266 @  


3D02000726 : FRANKIT deutschen Niederlassung der SBI - State Bank of India in Frankfurt am Main

Gruß
Thomas
 
Cuestrin Am: 27.04.2014 20:30:54 Gelesen: 109100# 267 @  
Hallo zusammen,

hier mal drei Bank-Belege aus meinem Küstrin-Archiv.

Niederlausitzer Bank AG, Niederlassung Küstrin:





Reichsbank Cüstrin:



Ich suche immer Belege, Ganzsachen und Ansichtskarten von, über, nach und aus Küstrin. :)

mfg

Andy

--
Cuestrin.de - Die Geschichte der Stadt Küstrin
 

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