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Thema: Philatelie in der Presse
Das Thema hat 451 Beiträge:
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Richard Am: 21.04.2010 08:14:49 Gelesen: 683648# 402 @  
«Fürstliche Schätze – Liechtenstein Museum Wien»

Vaterland.li / pd, Vaduz (07.04.10) - Mit der zweiten Serie der Sondermarken «Fürstliche Schätze – Liechtenstein Museum Wien» veröffentlicht die Philatelie Liechtenstein erstmals Wertzeichen, die dank ihrer doppelten Perforation sowohl quadratisch als auch rund verwendet werden können.

Die von Adolf Tuma und Professor Wolfgang Seidel gestalteten Briefmarken zeigen zwei Deckenfresken des Salzburger Malers Johann Michael Rottmayr, wie sie in den Damen- und Herrenappartements und in den Treppenhäusern des Gartenpalais Liechtenstein in Wien zu finden sind. Auf einer Marke ist das Motiv «Ariadne reicht Theseus den Faden» (Wertstufe CHF 1.00) abgebildet, während auf dem zweiten Wertzeichen «Die Übergabe des Goldenen Vlieses an Jason» (Wertstufe CHF 1.40) verewigt wurde.

Expo 2010 in Shanghai/China

Das Fürstentum Liechtenstein ist von Mai bis Oktober 2010 an der Weltausstellung Expo in Shanghai mit einem eigenen Pavillon vertreten. Der Auftritt steht unter dem Titel „Dialog und Respekt“ und sieht neben der Präsenz in China auch einen Pavillon im Zentrum von Vaduz sowie einen dritten, virtuellen Pavillon im Internet vor, über welchen sich die Hochschule Liechtenstein und eine chinesische Universität austauschen. Dem Thema Dialog ist auch der von Leone Ming gestaltete Sonderblock der Philatelie Liechtenstein „EXPO 2010 Shanghai China“ gewidmet. Er präsentiert zum einen die „Stimmungsvolle Ansicht von Vaduz“ (Wertstufe CHF 1.60) des Malers Johann Jakob Schmidt aus dem Jahr 1833, zum anderen das Bild „Flutsehen am Qiantang Fluss“ (Wertstufe CHF 1.90) des chinesischen Malers und Dichters Xu Gu, welches ungefähr zur gleichen Zeit entstanden ist. Neben dem perforierten Sonderblock wird auf die Dauer der Expo befristet auch eine unperforierte Variante erhältlich sein.

Schmetterlinge II

Nach der Einführung im September 2009 bringt die Philatelie weitere selbstklebende Dauermarken mit Schmetterlingsmotiven heraus. Die drei ausgewählten Tagfalter sind alle in Liechtenstein anzutreffen. Das „Moorwiesenvögelchen“ (Wertstufe CHF 1.40) steht in der Schweiz auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten und kommt im Alpenrheintal nur noch in Liechtenstein in nennenswerter Anzahl vor. Die zweite Marke zeigt mit dem „Zitronenfalter“ (Wertstufe CHF 1.60) die einzige mitteleuropäische Schmetterlingsart, die in der freien Vegetation überwintert. Der „Schwalbenschwanz“ (Wertstufe CHF 2.60) ziert das dritte Wertzeichen der Serie. Mit seinen markanten schwarzen Schwänzchen an den Hinterflügeln gehört er zu den auffälligsten unter seinen Artgenossen.

Jubiläen in Liechtenstein

Liechtensteinische Briefmarken widmen sich regelmässig Jubiläen nationaler und internationaler Institutionen. Um gleich drei 50. Geburtstage zu würdigen, veröffentlicht die Philatelie in diesem Jahr eine Serie mit individuell ausgestalteten Sondermarken zu Ehren der entsprechenden Organisationen. Vanessa Rupf, Siegerin eines Gestaltungswettbewerbs der Vorklasse der Kunstschule Liechtenstein, kreierte die Marke „50 Jahre Invalidenversicherung“ (Wertstufe CHF 1.00). Das Wertzeichen „50 Jahre EFTA“ (Wertstufe CHF 1.40) wurde von Sabine Bockmühl gestaltet und dokumentiert den Verlauf der Beitritte und Austritte der verschiedenen Länder bei der Europäischen Freihandelsassoziation. Anlässlich des 50. Jahrestages der Zugehörigkeit Liechtensteins zu Interpol, der internationalen Organisation für die globale polizeiliche Zusammenarbeit, entwarf René Wolfinger die Sondermarke „50 Jahre Interpol Vaduz“ (Wertstufe CHF 1.90).
Die neuen Briefmarken sind ab dem 7. Juni bei allen Poststellen sowie bei der Philatelie Liechtenstein erhältlich, die Sondermarken zur Expo erscheinen bereits am 1. Mai, dem Eröffnungstag der Expo 2010 in Shanghai. Weitere Infos unter http://www.philatelie.li.

(Quelle: http://www.vaterland.li/index.cfm?ressort=home&source=lv&id=8119 )
 
Richard Am: 23.04.2010 08:32:45 Gelesen: 683536# 403 @  
Geburtstagsfest mit Spargel und Musik

Von Hans-Jürgen Kühl

SHZ.de (16.04.10) - Das 40-jährige Bestehen der Gemeinde Aukrug wird vom 7. bis 16. Mai gefeiert. Zum Jubiläums-Programm gehören unter anderem ein "Tag der offenen Tür" im Erlenhof (8. Mai), ein "Tag der Natur und Landwirtschaft" (12. Mai), das "Aukrug Open Air" (13. Mai), ein Seifenkistenrennen (15. Mai) und das 6. Aukruger Spargelfest (16. Mai).

Vernunftehe statt Liebesheirat

Am 2. Juli 1968 unterzeichneten die Bürgermeister von Bargfeld, Böken, Bünzen, Homfeld und Innien einen Vereinigungsvertrag, der am 1. Januar 1970 in Kraft trat. Seitdem bilden die fünf Dörfer die Gemeinde Aukrug. "Es gab damals Leute, die wussten, dass kleine Dörfer allein keine allzu großen Entwicklungschancen haben würden", sagt Bürgermeister Nils Kuhnke; der Zusammenschluss sei weniger eine "Liebesheirat als vielmehr eine "Vernunftehe" gewesen. Eine andere Aukruger Geburtsstunde ist die erste urkundliche Erwähnung des Ortes, für die Daso de Ennige sorgte, als er 1128 den Fürstensohn Sventipolk erschlug.

Bei den anstehenden Feierlichkeiten unter dem Motto "5 Dörfer - 1 Aukrug" handelt es sich um die bislang vierte Aukruger Festwoche, erklärt Kuhnke: "1972 ging die Initiative vom Männergesangverein und vom TSV aus; 1978 gab es zwei Anlässe zum Feiern: 850 Jahre Aukrug und zehn Jahre Unterzeichnung des Aukrug-Vertrags; und 2003 wurden 875 Jahre Aukrug gefeiert."

Ein besonderer Leckerbissen ist die Sonderbriefmarke, die extra für das Jubiläum gedruckt wurde. Da solche Sonderdrucke in Deutschland nicht möglich sind, ist die Gemeinde nach Österreich ausgewichen und hat dort 500 Exemplare bestellt. Die Marken können ungestempelt in die Briefmarkensammlung wandern oder aber Briefe frankieren, die ausschließlich aus Österreich abgesendet werden. Die Gemeinde wird ihre Geburtstagseinladungen mit der Jubiläumsmarke frankieren und sie von Österreich aus losschicken, so dass die Gäste ein abgestempeltes Exemplar erhalten.

Zum Auftakt der Festwoche gibt’s am 7. Mai einen Empfang für geladene Gäste im Gemeindesaal, bei dem eine Talkrunde zum Thema "40 Jahre Aukrug" ein Hauptprogrammpunkt sein soll. Am 8. Mai geht’s weiter mit zwei Veranstaltungen: einem "Tag der offenen Tür" im Erlenhof und einem vom Kulturförderverein organisierten Festball im "Alten Tivoli" (mit Live-Musik von der "Ralf Dresen Band"). Auch am 9. Mai stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm: ein plattdeutscher Gottesdienst und ein "Bunter Nachmittag mit Aukruger Künstlern" (mit: MGV, Frauenchor, Feuerwehrmusikzug, Elke Andersen und jugendlichen Musikern, "Sam Brown and Friends", Trommelgruppe Gitta Medelnik, Elke Petersen) auf dem Gelände der Amtsverwaltung. Am 10. Mai präsentieren sich beim "Sozialen Tag" der DRK-Ortsverein, der Krankenpflegeverein und der Sozialverband. Sogar drei Veranstaltungen folgen am 11. Mai: ein Projekttag der Aukrugschule zum Thema Musik, ein "Tag der offenen Tür" im kommunalen Kindergarten und eine Fundsachen-Versteigerung auf dem Bauhof.

Beim "Tag der Natur und Landwirtschaft" am 12. Mai in Homfeld wollen eine ganze Reihe von Vereinen und Institutionen dabei sein: Der Naturschutzring Aukrug bietet eine Fahrradtour zu den Auerochsen an, Henning Rathjen öffnet die Pforten des Trabergestüts, Martin Behm zeigt seinen neuen Kuhstall, Birgit Voigtländer informiert über Schafrassen, die Voltigiergruppe des Reitvereins demon striert ihr Können, und zum Abschluss wird der Aukruger Umweltpreis verliehen.

Am 13. Mai findet ebenfalls in Homfeld das "Aukrug Open Air" statt, diesmal mit: "Behind the Eightball", "Iron Priest", "Mike & The Rhythm Stars", den "Eightball Boppers", "Folk Ballix", "Diebesgut", "Funny Love Painful", "Skorbut" und den "Fliederbären".

Der 14. Mai ist für ein Sportfest reserviert, bei dem zunächst Sommer-Biathlon auf dem Programm steht, ehe ein Fußballturnier mit Mannschaften aus allen fünf Ortsteilen angepfiffen wird.

Am 15. Mai veranstalten der BSC Aukrug und die Dorfgemeinschaft Bargfeld ein Seifenkistenrennen (Anmeldungen bei Gabi Rohwer, Telefon 0 48 73/9 02 22) mit anschließender Kinder-Disco. Ebenfalls am 15. Mai laden die Aukruger Parteien zum Preisskat ins "Alte Tivoli" ein.

Zum Abschluss der "40 Jahre Aukrug"-Woche gibt es am 16. Mai das 6. Spargelfest in Bünzen mit Königinnentreffen, der Krönung der neuen Aukruger Spargelprinzessin, Spargelschälwettbewerb, "Ritter Reiner", Info-Ständen von vielen Aukruger Vereinen und dem 3. "Enten-Au-Lauf" (Enten-Startnummern soll es ab dem 23. April bei den Aukruger Geldinstituten sowie bei Riepen und bei der Buchhandlung "Menschen, Bauen, Leben" in Innien geben).



"40 Jahre Gemeinde Aukrug": Die Jubiläums-Briefmarke (Auflage: 500 Stück) gibt’s in der Buchhandlung "Menschen, Bauen, Leben" in Innien. Mit ihr können allerdings nur Briefe frankiert werden, die aus Österreich abgeschickt werden.

(Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/holsteinischer-courier/artikeldetails/article/807/geburtstagsfest-mit-spargel-und-musik-1.html )
 
Richard Am: 26.04.2010 08:07:42 Gelesen: 683260# 404 @  
Berner Heidi schmückt Sondermarke

Von Felicie Notter

Der Bund, Bern (22.04.10) - Ein quirliges Mädchen, das seinen eigenen Kopf hat. So stellt Illustratorin Karin Widmer aus Wabern Heidi für die Post dar. Ginge es nach ihr, sollten hierzulande vermehrt auch Erwachsenenbücher illustriert werden.

«Einen Bogen der frisch gedruckten Briefmarken habe ich schon in den Händen gehalten», sagt Karin Widmer, die die neue Europamarke der Post entworfen hat. Behalten durfte sie «ihr» Postwertzeichen aber nicht: «Das wird bis zur Herausgabe streng gehandhabt.» Etwas stolz ist sie schon: Die von ihr gestaltete Sonderausgabe umfasst eine Briefmarke sowie ein Set von Postkarten mit Bildern aus Heidis Leben auf der Alp – vier Sujets statt der drei bestellten, weil den Post-Verantwortlichen die Vorschläge so gut gefielen.

Die ursprüngliche Geschichte stammt aus der Feder der Schweizer Autorin Johanna Spyri (1827–1901). Seitdem wurde «Heidi» in über 50 Sprachen übersetzt, mehrmals verfilmt und war Vorlage für viele weitere Produkte – vom Comic bis zum PC-Spiel. Damit ist die Geschichte vom naturverbundenen Mädchen aus der heilen Bergwelt wohl das international bekannteste Schweizer Kinderbuch. Die Post hat Heidi als Sujet für die diesjährige Europamarke gewählt. Vorgegeben wird das Thema jeweils von Posteurop, der Dachorganisation der grossen Postunternehmen Europas; die Mitgliedländer setzen das Thema der Sondermarke frei um.

Kein braves Mädchen

Heidi hat viele Gesichter. Während Spyris erste Ausgabe nicht illustriert war, enthielten spätere Editionen Holzstiche oder Zeichnungen. Um nicht mit einer der bestehenden Interpretationen in Verbindung gebracht zu werden, wollte die Post ihr «eigenes» Heidi. «Die Post kam letzten Sommer auf mich zu», erzählt Widmer. «Sie war auf der Suche nach einem lieblichen Illustrationsstil, ähnlich demjenigen der frühen Vorbilder.» Einen besonderen Bezug zu Heidi habe sie nicht, sagt Widmer. «Als ich etwa neun Jahre alt war, haben mir meine Eltern die Geschichte vorgelesen», erinnert sie sich. Natürlich habe sie auch die Filme gesehen. Ihr Heidi-Bild sei aber hauptsächlich vom Originalbuch geprägt. Dort wird Heidi als Mädchen mit schwarzem, kurzem und krausem Haar beschrieben. Die quirligen Locken passten besser in Widmers Vorstellung als die Zöpfe aus einem der Filme: «Mein Heidi sollte nicht brav wirken. Es hat seinen eigenen Kopf.»

Als Kind war auch Widmer eher ein Wildfang: «Wir haben im Wald und an der Aare gespielt und Flosse gebaut», erinnert sie sich. Sie besuchte die Steiner-Schule und liess sich an der Schule für Gestaltung zur Grafikerin ausbilden. Es folgte eine Anstellung beim Zytglogge-Verlag. Dort gestaltete sie nebst dem Werbematerial viele Umschlagseiten und illustrierte Kinder- und Jugendbücher. Etwa das CD-Cover von «Matter-Rock» stammt von ihr oder die Bebilderung in Franz Hohlers Buch «Die Rückeroberung».

Seit 1996 ist Karin Widmer freischaffende Illustratorin – in den Neunzigerjahren war sie etwa auch für den «Bund» tätig. Seit 1999 lebt und arbeitet sie in Wabern. Ihre Spezialität sind Kinder- und Naturbücher, wo sie beim Zeichnen ins Detail gehen kann: «Ich mag es, genau hinzuschauen.» Technische oder naturwissenschaftliche Zusammenhänge stellt sie gerne und oft in Lehrmitteln des Berner Schulverlags dar.

Qualität vor Mode

Ihren Stil beschreibt Widmer als «zeitlos»: «Ich richte mich nicht nach Modetrends.» Ihr gefällt denn auch die japanische «Manga-Heidi» nicht, die Heidi in den Siebzigerjahren international bekannt gemacht hat.

«Mir ist gutes Handwerk wichtig», sagt sie. Sie sei eben «etwas altmodisch», zumal sie am liebsten mit Tusche zeichne und die Zeichnungen mit Wasserfarben ausmale. «Die Tusche ermöglicht einen lebendigen Strich – dicker oder dünner, je nachdem, wie viel Druck ich gebe.» Gleichwohl ist ihr der Computer ein gängiges Hilfsmittel: Am Computer bearbeitet sie eingescannte Tusche-Zeichnungen, koloriert sie und spielt mit Ebenen und Effekten. «Dem Endergebnis sollte man den Einsatz des Computers aber nicht ansehen.»

Nicht für Erwachsene

Viele ihrer Vorbilder findet Widmer in der englischen Zeichner-Szene. Etwa Ralph Steadman, der George Orwells «Animal Farm» illustrierte: «Er hat einen ganz bösen, aber wunderschönen Strich», schwärmt sie. «Schade, dass es bei uns nicht üblich ist, Erwachsenenbücher zu illustrieren.» Auf ihrer eigenen Website findet sich auch viel Märchenhaftes und Fantastisches: Da tummeln sich Wurzelgestalten, Drachen und andere Fabelwesen.

Und wie gestaltet man eine Briefmarke? Die Antwort klingt paradox: «Es ist wie bei einem Plakat», sagt sie. «Man muss den Inhalt auf den ersten Blick erfassen können.» Ganze Szenen zeigen darum nur die Postkarten: Heidi mit dem Alpöhi am Küchentisch, Heidi und Peter beim Haus, mit den Ziegen auf der Wiese oder beim Überqueren eines Baches.

Karin Widmer wird die Europa-Sondermarke wie alle anderen Leute in der Philatelie-Abteilung der Post kaufen. In der Filiale an der Schanzenstrasse ist die Marke ab heute erhältlich. Frankaturgültig ist sie aber erst ab dem 6. Mai. Dann erhalten Philatelisten auch den Ausgabetagstempel – damit können sie den Wert der Sondermarke in der Sammlung nochmals steigern.



(Quelle: http://www.derbund.ch/bern/Berner-Heidi-schmueckt-Sondermarke-/story/23570953 )
 
Richard Am: 30.04.2010 08:17:55 Gelesen: 682729# 405 @  
Deutsche Post lässt Briefkästen aufstellen - Das Comeback der Briefmarke

WienerZeitung.at (23.04.10) - Die Deutsche Post will bundesweit 2.000 zusätzliche Briefkästen aufstellen. Außerdem soll die Zahl der Verkaufsstellen für Briefmarken und andere häufig genützte Postprodukte um 4.000 auf 21.000 erhöht werden.

Die neuen Verkaufsstellen sollen in Einzelhandelsgeschäften platziert werden. Die Kooperation mit Einzelhändlern habe sich in den vergangenen Jahren wegen der Nähe zu den Verbrauchern und den langen Öffnungszeiten hervorragend bewährt, betonte die Post.

Die Zahl der Briefkästen soll durch die "Service-Offensive" der Post auf insgesamt 110.000 steigen. Auch die Anzahl der Packstationen werde noch einmal um 150 auf 2.650 erhöht, erklärte das Unternehmen.



Die Marke mit der Kirche St. Michaelis in Hildesheim ist seit Jänner im Umlauf

(Quelle: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4282&Alias=wzo&cob=488544 )
 
koko12 Am: 14.05.2010 18:54:01 Gelesen: 679130# 406 @  
Victoria und Daniel lächeln von Briefmarke

Stockholm - Fünf Wochen vor der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria und Daniel Westling gibt es das Brautpaar jetzt auf Briefmarken.

http://www.volksstimme.de/vsm/magazin/boulevard/?em_cnt=1707065&sid=lnt2bm3psoovujmrqumjkrmod6&sid=oektj8ifi2t5bggsim5shaaq32


 
Altmerker Am: 05.01.2014 22:23:37 Gelesen: 355939# 407 @  
Am 6. Februar erscheinen die Wohlfahrtsmarken, die im Jahr 2014 dem Märchen "Hänsel und Gretel" der Brüder Grimm gewidmet sind. Drei Motive beschreiben den Inhalt kurz und knapp: "Die Kinder im Wald" (60+30 Ct.), "Bei der Hexe" (90+40 Ct.) und "Glückliches Ende" (145+55 Ct.). 1961 gab die damalige Deutsche Bundespost bereits Wohlfahrtsmarken zu dem Märchen heraus.

Was hat das mit Thale zu tun? Eine Briefmarke zeigt die Hexe aus dem Märchen. Wo gibt es aber mehr Hexen als in Thale, wo sie sich auf dem Flug zum Brocken regelmäßig zur Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz treffen? Daher wird es zum Ersttag der Wohlfahrtsbriefmarken auch einen entsprechenden Sonderstempel und einen Schmuckumschlag in Thale geben. Die Sonderpostfiliale wird sich direkt im neu restaurierten Bahnhof befinden und dort von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein.


 
Wim Ehlers Am: 30.03.2014 17:30:07 Gelesen: 340058# 408 @  
Ein bemerkenswertes Interview mit dem Chef des Deutschen Beamtenbundes Klaus Dauderstädt veröffentlicht die "Welt am Sonntag" in ihrer heutigen Online-Ausgabe [1]. Dabei outet er sich als leidenschaftlicher Briefmarkensammler:

WamS: Seine 300 Alben umfassende Briefmarkensammlung hat Klaus Dauderstädt in seinem Haus in Meckenheim nahe Bonn in einem eigenen Zimmer untergebracht, nach Ländern geordnet. Doch auch in seiner Berliner Wohnung schaut er sich die Marken gern an. Die Lupe liegt griffbereit in der Schublade des Schreibtischs. Was andere dröge und kleinkariert finden, fasziniert den Chef des Beamtenbundes. Er kann stundenlang Briefmarken betrachten und penibel einordnen.

Hier der Links zum ganzen Interview:

[1] http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article126354254/Chaos-lasse-ich-nicht-zu.html
 
Wim Ehlers Am: 02.07.2014 16:46:13 Gelesen: 321158# 409 @  
Am vergangenen Sonntag erzählte mir unser Philaseiten-Mitglied "chacha" auf dem Großtauschtag in Dortmund-Huckarde davon, dass er auf der Internationalen Briefmarkenmesse in Essen in einer Wühlkiste eine Postkarte gefunden hatte, die an einen Sportkollegen seines Vereins gerichtet war. Vor 48 Jahren! die ganze Geschichte steht heute in der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung). [1]

Beste Grüße
Wim

[1] http://www.derwesten.de/staedte/bochum/postkarte-war-48-jahre-lang-unterwegs-id9545067.html
 
Francysk Skaryna Am: 06.12.2014 08:13:58 Gelesen: 295281# 410 @  
Moin,

der Artikel aus der Telepolis [1] hat zwar nichts mit Philatelie zu tun, wohl aber mit Post und Briefbeförderung:

Unter dem Titel Better no Letter [2] berichtet das Onlineportal davon, dass kuvertierte Post in Österreich vorab gescannt werden soll. Zitiert wirt auch ein NSA - Beamter, der sich in einem eigens für Österreich produzierten Kampagnenvideo für die eifrige Nutzung von elektronischer Telekommunikation bedankt. Die Bereitschaft der Österreicher, sich ausspähen zu lassen, stelle einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Sicherheit dar. Das Auslesen kuvertierter Post allerdings bereitet der NSA einen beträchtlichen Aufwand, der künftig durch kollektive Mitwirkung ersetzt werden soll. Die Bewohner der Alpenrepublik werden daher gebeten, Dokumente, die sie postalisch verschicken wollen, aus Sicherheitsgründen vorher zu scannen und eine Kopie an better-no-letter.org zu senden.

Das ist schon ein etwas seltsames Verständnis von Grund- und Freiheitsrechten sowie dem Datenschutz im speziellen! Das muss man sich wirklich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich frage mich allen ernstes, warum dort noch niemand dagegen protestiert hat ...

Gruss

[1] http://www.heise.de/tp/
[2] http://www.heise.de/tp/news/Better-no-Letter-2481968.html
 
22028 Am: 06.12.2014 08:50:01 Gelesen: 295268# 411 @  
@ Francysk Skaryna [#410]

Glaubst Du nicht dass Du das ganze falsch interpretierst? Ich denke das ist eine Werbeseite der Österreichischen Post..., einfach einige Sekunden auf der Webseite verbleiben, dann kommt ein gelber Werbebalken der Österreichischen Post!


 
Francysk Skaryna Am: 06.12.2014 08:59:49 Gelesen: 295262# 412 @  
Moin

@ 22028 [#411]

So gut, wie man uns vor der Neugier unserer Freunde zu schützen weiss, ist das aber dennoch nicht mal abwegig - auch wenn ich das sonst ganz ähnlich sehe. ;-)

Gruss
 
stampmix Am: 06.12.2014 09:21:24 Gelesen: 295256# 413 @  
@ Francysk Skaryna [#410]

Vielen Dank für den Link zu diesem herrlich subversiven Film. Das aufklärende Werbebanner der Österreichischen Post am Ende fehlt leider.

mit bestem Gruss
stampmix
 
filunski Am: 06.12.2014 10:34:31 Gelesen: 295221# 414 @  
@ Francysk Skaryna [#410]

"Ich frage mich allen ernstes, warum dort noch niemand dagegen protestiert hat ..."

Hallo Francysk,

ich nehme an, um diese Frage zu beantworten, weil es anscheinend außer Dir niemand Ernst genommen hat! :-)

Auch von mir ein Dankeschön für den Link zu diesem köstlichen Video, über den man herrlich schmunzeln kann, aber den man nun wirklich nicht eine Sekunde Ernst nehmen muss. Ist vielleicht auch ein wenig Österreichischer Humor dabei! ;-)

Mit schmunzelnden Grüßen,
Peter
 
bignell Am: 07.12.2014 11:59:10 Gelesen: 294691# 415 @  
@ Francysk Skaryna [#410]

Hallo Francysk,

vielen Dank für den Link, normalerweise kann ich über unsere Post nicht lachen, aber bei diesem Spot ist ihnen mal echt was gelungen.

Liebe Grüsse aus Wien,
harald
 
Altmerker Am: 07.12.2014 17:27:45 Gelesen: 294560# 416 @  
Ich bin kein Fan von Eigenlob, aber wenn sich eine Kollegin der Presse die Mühe macht, über Sammler und Motivgruppen zu schreiben, passt es hier wohl hin:

Quicklebendige Dinosaurier

Von der Philatelisten-Motivgruppe Papier & Druck und der ewigen Suche nach Unentdecktem

Briefmarkenfans sind die Dinosaurier unter den Sammlern. Und das Klischee ist nicht gerade schmeichelhaft: Ältere Herren stöbern in verstaubten Alben oder untersuchen die Angebotskästen von Händlern nach seltenen Belegen. Dieses Hobby wird mittelfristig aussterben, meint man. Schaut man genauer hin, offenbaren sich quicklebendige Leidenschaft, durchaus heutige Sichten und erstaunliche Forschungsansätze. Zum Beispiel bei der Internationalen Motivgruppe PAPIER & DRUCK e.V. – einer Arbeitsgemeinschaft im Bund Deutscher Philatelisten e.V., die seit 52 Jahren besteht.

Ich treffe Uwe Kraus in Haldensleben, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Magdeburg. Der 54-Jährige ist seit 2010 Vorsitzender der Internationalen Motivgruppe. ... ...

(Quelle und kompletter Beitrag: http://drupa.verdi.de/archiv/ausgaben-2014/ausgabe-5-2014/++co++ca446a9c-5ecd-11e4-ab16-52540059119e
 
HPHV Am: 07.12.2014 22:07:37 Gelesen: 294448# 417 @  
8049home Am: 28.12.2014 06:28:03 Gelesen: 291047# 418 @  
Historische Prozesse sichtbar machen - Die Weltpolitik auf Briefmarken

Von Manuela Nyffenegger

Netstal (27.12.2014) - Briefmarken sind mehr als Sammelstücke. Sie werden von politischen Konfliktparteien oft zur Propaganda genutzt. Jakob Kubli entziffert seit Jahren die Botschaften auf den Marken und macht historische Prozesse aus ungewohntem Blickwinkel sichtbar.

(Quelle und weiter lesen: http://www.nzz.ch/panorama/die-weltpolitik-auf-briefmarken-1.18449116 )
 
HPHV Am: 28.12.2014 09:10:04 Gelesen: 291005# 419 @  
Hier noch ein Bericht über die Robert-Mayer-Briefmarke aus der Südwestpresse:

http://tinyurl.com/lwq9gcz
 
IG Israel Am: 13.01.2015 18:03:12 Gelesen: 288520# 420 @  
Die neueste DBZ (02/2015) berichtet über einen "Plattenfehler" auf unserer Jubiläumsbriefmarke:

http://tinyurl.com/ob9862a
 
Francysk Skaryna Am: 12.02.2015 15:03:04 Gelesen: 283454# 421 @  
Moin,

Philatelie im eigendlichen Sinne ist es nicht, wohl aber im weiteren Sinne im Bezug auf die Deutsche Post.

In der Dokumentation Wenn der Postmann nicht mehr klingelt prangert das ZDF die Deutsche Post an. Der Dax-Konzern macht Gewinne auf Kosten der Mitarbeiter, lagert aus, wo er kann. Der Arbeitsdruck von Briefzustellern ist hoch – das bekommen auch Kunden zu spüren.

Ein Bericht des Handelsblattes unter [1], Immer Ärger mit der Post als Textbeitrag des ZDF unter [2] so wie ein Filmbeitrag unter [3]

Gruss

[1] http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgüter/doku-über-deutsche-post-wenn-der-postmann-nicht-mehr-klingelt/11362818.html
[2]http://www.heute.de/deutsche-post-im-umbruch-immer-ärger-mit-der-post-37113834.html
[3] http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2334890/ZDFzoom-Immer-Ärger-mit-der-Post#/beitrag/video/2334890/ZDFzoom-Immer-Ärger-mit-der-Post
 
Francysk Skaryna Am: 18.04.2015 11:06:21 Gelesen: 273875# 422 @  
Moin,

die Zeitschrift Tour berichtet monatlich über den Rennradsport. Auf deren Site [1] wird derweil - im bescheidenen Umfang aber immerhin - etwas Werbung für das Hobby Philatelie gemacht.

Gruss

[1] http://www.tour-magazin.de/service/news/die-schönsten-radsport-briefmarken/a36113/fotostrecke/2264637.html?tx_saltnews_single%5BredirectPageUid%5D=3&cHash=d8e097410398800f006dd39b5a4ä8ee#.VTIdTOV11e8
 
Francysk Skaryna Am: 30.07.2015 20:39:04 Gelesen: 246231# 423 @  
Moin,

der Beitrag Einfuhr verboten - Die Postkontrolleure vom Zoll [1] befaßt sich mit der Zollkontrolle im Briefverkehr.

Gruss

[1] https://www.youtube.com/watch?v=WpNjWGnxwFs
 
Francysk Skaryna Am: 08.09.2015 20:17:27 Gelesen: 237580# 424 @  
Altmerker Am: 08.09.2015 21:45:16 Gelesen: 237549# 425 @  
Die Mainpost schreibt über die Internationale Motivgruppe Papier&Druck heute u.a. (aus rechtlichen Gründen nur Zitate):

"Was haben Briefmarken mit Homburg zu tun? – Diese Frage konnte man sich stellen, als am Wochenende eine Gruppe von Briefmarkensammlern (Philatelisten) aus ganz Deutschland in dem Winzerdorf zu Gast war.

Die Damen und Herren mit ihrer Liebe zu den kleinen Papierchen sind allesamt Mitglieder der Internationalen Motivgruppe Papier & Druck mit Sitz in Halberstadt.
Homburg war deswegen Ziel für die Hauptversammlung der Sammlergemeinschaft im Gasthaus „Güldenes Rösslein“, weil hier nach Meinung ihres Vorsitzenden Uwe Kraus („ein traditioneller Ort der Papierherstellung“) nicht nur das deutschlandweit bekannte Industriemuseum Papiermühle seinen Sitz hat, sondern weil hier auch die renommierte Druckgrafikerin Linda Schwarz zu Hause ist."
 
Altmerker Am: 10.09.2015 18:43:07 Gelesen: 237276# 426 @  
@ Altmerker [#425]



Das ist das offizielle Bild aus der Kamera des Vorsitzenden dazu.
 

Das Thema hat 451 Beiträge:
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