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Thema: Belege von und an deutsche Gerichte
Das Thema hat 133 Beiträge:
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Pommes Am: 29.05.2013 01:48:53 Gelesen: 38416# 109 @  
Nach längerem auch mal wieder ein Beitrag von mir in diesem Thema.



Hier ein Brief aus den 1840-50er Jahren (leider ohne Inhalt) an das Gericht "zu Posterstein/Ronneburg" wie bei [#24] rätsele ich immer noch, um welche Gerichtsbarkeit es sich hier genau handelt (habe schon so eine blasse Ahnung). Ein Besuch im Kreisarchiv wird immer unausweichlicher - muss nur mal die Zeit dafür finden. :-)

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Pommes Am: 26.06.2013 21:24:35 Gelesen: 37508# 110 @  
Habe mir das Thema gerade noch mal komplett durchgesehen, ist schon erstaunlich, welche Vielfalt hier philatelistisch wie auch inhaltlich zu Tage tritt. Sehr schöne Beispiele und danke an alle, die mitgemacht haben.

Einen Zahlungsbefehl (Mahnbescheid) hatten wir aber noch nicht. Daher:





Ein Faltbrief in Form der vereinfachten Zustellung eines Zahlungsbefehls von Diepholz nach Apolda vom 13.07.1932 wegen einer unbezahlten Warenrechnung.

Was mir aufgefallen ist, dass auch noch kein "Knöllchen" (Bußgeldbescheid) dabei war - hat vielleicht irgendwer einen aktuellen? ;-)

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Pommes Am: 26.06.2013 22:08:59 Gelesen: 37495# 111 @  
@ Pommes [#110]

Ist mir gerade noch aufgefallen. Dieser Brief ist auch eine sog. "Feriensache" http://de.wikipedia.org/wiki/Feriensache also durchaus auch aus rechtswissenschaftlich-historischer Sicht ein kleiner "Hingucker". Gerichtsferien gibt es ja heute nicht mehr - da habe ich ja beim Griff in die Belegekiste mal wieder ein glückliches Händchen gehabt - Eigenlob stinkt nicht. ;-)

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Marcel Am: 15.07.2013 10:41:39 Gelesen: 36817# 112 @  
Hier mal ein Brief der Gerichtschreiberei des königlichen Amtsgerichts zu Haigerloch, der leider ohne Inhalt ist, aber Rückseitig noch ein Prägesiegel hat und am 23.11.1915 in Trillfingen zugestellt wurde.



schöne Grüße
Marcel
 
schniederhus Am: 15.07.2013 19:08:47 Gelesen: 36795# 113 @  
Hallo zusammen,

hier mal 2 Schriftstücke, zum einen im Namen des Königs und zum anderen im Namen des Volkes. Habe von diesen Bescheiden wie Zahlungsbefehlen etc. noch einige Stücke und werde diese demnächst zeigen.

mfg Schniederhus


 
zockerpeppi Am: 15.07.2013 19:42:26 Gelesen: 36784# 114 @  
Ich habe letzte Woche diesen Beleg gefunden. Grenzüberschreitend Trier nach Gilsdorf in Luxemburg.



Geschäftsstelle des Landgerichts in Trier vom 12.7.51. Auffallend der große runde Briefstempel Landgericht Trier.

Lulu
 
KarlS Am: 07.08.2013 12:11:21 Gelesen: 36133# 115 @  
@ zockerpeppi [#90]

Hallo!

Zu nicht lesbarer Beleg: Ich habe hier jemanden an der Hand, der das lesen kann, macht auch eine "Reinschrift" dazu. Interesse?

Ist privat, nichts mit Kosten. Könnte nur ein paar Tage dauern, er wohnt neben der Cranger Kirmes in Wanne-Eickel, heute Herne 2. Da gibt es z.Zt. null Parkplätze.

Dazu noch einen alten Beleg zum Thema. DIN A 4 gab es da auch noch nicht, deshalb etwas beschnitten. Curl ist heute Dortmund-Kurl.

Gruss KarlS

Gerne Anruf, meine Daten sind hinterlegt.


 
zockerpeppi Am: 01.09.2013 23:01:04 Gelesen: 35232# 116 @  
@ KarlS [#115]

Danke für dein Angebot. Ich bin Mitglied in einem echt tollen Verein und bekomme auch sprachlich jede Hilfe, ich muss nur fragen.



Von mir heute einen Beleg der echt gelitten hat. Eigentlich schade denn die Stempel auf Vorder- und Rückseite sind echt gut geraten. Wenn man ihn zurecht schneidet ist er noch brauchbar.

Geschäftsstelle des Amtsgerichts in Neuerburg (Kr. Bitburg) nach Vianden in Luxemburg Stempel 4.3.39 11-12

Ankunfsstempel in Vianden 4.3.39 2-3 S also am Nachmittag auf der Rückseite.

das Wochenende neigt so langsam dem Ende zu
bis demnächst
Lulu
 
Sachsendreier53 Am: 17.01.2014 17:32:09 Gelesen: 31249# 117 @  
SBZ, Faltzettel, versandt als Briefpost vom AMTSGERICHT MEISSEN mit Maschinenstempel aus Meißen 3 vom 30.3.1950 mit rechteckigen Werbeeinsatz Fördert die nationale Front!, auf Freimarke Persönlichkeiten, Thälmann MiNr.220 24(Pf).

Inhalt des Schreibens: In einer Prozess-Sache wird nach dem Krankheitsbefund eines Rentners gefragt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 22.01.2014 12:25:47 Gelesen: 31155# 118 @  
Post-Behändigungs-Schein aus SUHL vom 17.10.1869.



Nach erfolgter Übergabe der Schuldurkunde an Dorothea Friederike Weiss aus Suhl, bekam der Behändigungsschein neben dem Dienstsiegel die Unterschrift des vereidigten Briefträgers, am 16.10.1869.

Danach ging der Schein zurück an das Königliche Kreisgericht nach Schleusingen.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 23.01.2014 11:32:10 Gelesen: 31113# 119 @  
Post-Insinuations-Dokument, gefertigt aus Kanzleipapier über die Zustellung einer Vorladung vom 22.Juli 1850 in der Geitnerschen Hypothekensache, bezeichnet an das Pfarramt zu Crölpa.



Zugestellt wurde die Vorladung am 29.Juli 1850 durch den vereideten Postboten Alberti mit beigedrückten Dienstsiegel des Postamtes Ziegenrück.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 26.01.2014 11:59:53 Gelesen: 31012# 120 @  
Hallo,

hier eine Karte von der Obereinnehmerei (Amtsgericht) in Villingen vom 10.6.1885, nach Schwenningen. Es ging um rückständige Gerichtkosten von 10,60 Mark.

Gruß
Manne


 
Sachsendreier53 Am: 28.01.2014 10:03:00 Gelesen: 30956# 121 @  
2 DDR Gerichtsbriefe ohne Inhalt, aber mit Gerichts-Briefstempel.



Gerichtsbrief mit Zustellungsurkunde vom Kreisgericht Oschatz (Sachsen) 726 OSCHATZ 8.9.1972



Gerichtsbrief vom Kreisgericht Zeulenroda (Thüringen) 6570 ZEULENRODA 16.7.1983

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 31.01.2014 11:43:44 Gelesen: 30874# 122 @  
Behördenbrief mit Zusatz "Landes-Cultur-Sache", Segmentstempel WEISSENFELS 19 2, adressiert an den Herrn Gerichts-Director Loeschigk zu Ranis. Abgestempelt ist der Faltbrief am 19.2.1827.





Der Textinhalt bezieht sich auf die Gräfendorfer Zinsablösungssache, sowie auf die baldige Erteilung eines Legimations-Attests für die Einwohner des Ortes Schmorda.

Unterzeichnet hat der "Öconomie-Comisarius" aus Weißenfels am 27.Januar 1827.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 10.02.2014 10:52:21 Gelesen: 30637# 123 @  
Ein Post-Insinuations-Dokument, adressiert an das Königliche Land- und Stadtgericht Heiligenstadt.

Das Faltdokument aus Büttenpapier wurde in Witzenhausen am 6.April 1840 abgestempelt mit dem Zweizeiler: WITZENHAUSEN 6 APR 1840.



Rückseitig ist der Ankunftsstempel (K2) HEILIGENSTADT 6 4 abgeschlagen. Im Inhalt der Mitteilung ging es um drei behändigte Hypothekenscheine, einschließlich zweier Obligationen. Den Empfang der Dokumente quittierte der Handelsmann Levi Grunsfeld aus Hebenshausen am 5.April 1840.

Info Generalogie Grunsfeld:http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/xsrec/current/17/sn/juf?q=YToxOntzOjI6InhzIjthOjI0OntzOjY6InBlcnNvbiI7czowOiIiO3M6NToiemVpdDEiO3M6MDoiIjtzOjU6InplaXQyIjtzOjA6IiI7czo1OiJhbHRlciI7czowOiIiO3M6MTA6Imdlc2NobGVjaHQiO047czo1OiJiZXJ1ZiI7czowOiIiO3M6ODoiZnVua3Rpb24iO3M6OToiVm9yc3RlaGVyIjtzOjg6ImZyaWVkaG9mIjtOO3M6Mzoib3J0IjtzOjA6IiI7czo1OiJzYWNoZSI7czowOiIiO3M6ODoibWF0ZXJpYWwiO047czoxMDoic3ByYWNoZV92cyI7TjtzOjEwOiJzcHJhY2hlX3JzIjtOO3M6MTQ6InNwcmFjaGVfc29ja2VsIjtOO3M6NjoiYnJlaXRlIjtOO3M6NToiaG9laGUiO047czo1OiJ0aWVmZSI7TjtzOjExOiJwbGF0emllcnVuZyI7TjtzOjc6Inp1c3RhbmQiO047czoxMDoiZ3JhYm51bW1lciI7TjtzOjI6ImlkIjtOO3M6OToiYmlsZGRhdGVpIjtzOjE6IjAiO3M6MTA6InRydW5raWVyZW4iO3M6MToiMCI7czo1OiJvcmRlciI7Tjt9fQ==



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 14.02.2014 10:18:47 Gelesen: 30512# 124 @  
Ein sogenannter "Wendebrief", weil doppelt verwendet als Amtsbrief des Landgericht Leipzig und Mügeln.

Vom Untersuchungsrichter aus dem Landgericht Leipzig wurde am 2.2.1920 eine Personenauskunft über die Dienstmagd Lina Alma Glathe gestellt. Am 4.2.1920 erteilte das Amtsgericht Mügeln dem Untersuchungsrichter in Leipzig den Auszug aus dem Strafregister der Person Glathe mit.




Der Brief wurde teilweise noch mit der alten Anschrift Königliches Amtsgericht, sowie mit den alten Verschlusssiegel und Eingangsstempel versehen.

Nach der Abdankung des Königs im Herbst 1918 wurde Sachsen Freistaat im Deutschen Reich. Somit wurden nun auch die Anschriften, Siegel und Kanzleipapiere geändert.

mit Sammlergruß,
Claus
 
skribent Am: 14.02.2014 10:36:52 Gelesen: 30506# 125 @  
Guten Morgen Zusammen,

Briefe, die einem Gericht zugestellt wurden, konnten mit einem Sonderstempel versehen sein.

Der umgekehrte Fall ist wohl eher selten.



Schönes Wochenende
Franz
 
Sachsendreier53 Am: 15.05.2014 10:17:15 Gelesen: 28376# 126 @  
Gerichtsbrief vom Königl. Gerichtsamt Limbach (Sachsen), nach Lichtenstein (Sachsen) zum Fürstl. Schönburgschen Justitzamt.
Abgestempelt ist der Brief in LIMBACH am 27.12.1862.



Der Postvorschussbrief ist belastet mit 4 Talern, 11 Neugroschen, 8 Pfennig. Das entspricht 131 6/10 Neugroschen + 25/10 Procura 1/2 Neugr. pro Taler oder Teil davon + 1 Neugr. Porto (Brief unter 5 Meilen, über 1 Loth 135 2/10 Neugr.)

Der Faltbrief enthält eine beglaubigte Abschrift eines Protokolls auf 4 Neugroschen Stempelpapier.

Wasserzeichen des Papiers: Sächisches Papier Hainsberg

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.07.2014 14:04:04 Gelesen: 26701# 127 @  
Post-Insinuations-Dokument vom Königl.Preuß.Kreisgericht, Commision Sömmerda vom 25.6.1851.



Der Inhalt bezieht sich auf die Zustellung einer Obligations-Ausfertigung über 200 Reichstaler, adressiert an den Zeugschmied Georg Stolze in Erfurt. Am 27.11.1851 nahm er das Dokument in Empfang.



Der vereidete Postbote Wagner beglaubigte mittels Postamtsiegels des Amtes Erfurt am 27.11.1851 die Zustellung.

mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 20.07.2014 19:14:25 Gelesen: 26525# 128 @  
Da habe ich auch mal einen: Eine Rechnung über den fürstlichen Betrag von 1,12 RM in einer Grundbuchsache vom Amtsgericht Rochlitz, der Bogen wurde nur gefaltet und mit einem Verschlussetikett zugeklebt.



Taugt der Stempel für die Datenbank?

Jan-Martin
 
Sachsendreier53 Am: 10.11.2014 14:33:46 Gelesen: 23511# 129 @  
Recognition von 1828 (Zuordnung / Nachweisung von Eigentum)



Anschrift:

Recognition für den Schultheiss Johann Heinrich Emil Groß zu Kleincamsdorf
1d Kaufquantum zahlt derselbe (d = dinarius = pfennig)
Eingetragen pro 1828. Nr.52


2 Sgr.Meilengeld
Nr.77



Die rechtliche Anerkennung des Faltdokuments ist auf der Burg Ranis (Thüringen) vom Breitenbauchschen Gericht mittels Gerichtssiegels zertifiziert. Unterzeichnet und beglaubigt ist das Dokument vom Gerichts-Direktor Loeschigk am 29.1.1828.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 12.12.2014 11:43:22 Gelesen: 22756# 130 @  
Insinuations-Bericht vom 12.12.1851 aus Erfurt.



Empfangsbekenntnis für eine Vorladung beim Königl.Kreisgericht Erfurt.

Die zugestellte Ladung für den 18. Dezember 1851 quittierte die Empfängerin Herzog am 12. Dezember dem Kreisgerichts-Boten Braun.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Pepe Am: 20.12.2014 19:16:34 Gelesen: 22369# 131 @  
Grüße Euch Alleinunterhalter

Die wenigen Generalgouvernement Belege aus meiner Sammlung sind zum größten Teil noch philatelistisch beeinflusst. Der hier ist wohl Ausnahme. Die Ahnung und auch die Literatur habe ich nicht. Deswegen freue ich mich über eure Meinung.



MeF, Mi 21, Stpl. Warschau C, 1944 09 08

Nette Grüße
Pepe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Generalgouvernement: Bedarfsbriefe"]
 
zockerpeppi Am: 11.04.2015 23:39:03 Gelesen: 19942# 132 @  
Umschlag der Staatlichen Kreiskasse Wiesbaden an das Amtsgericht, Verteilungsstelle Wiesbaden.

Abgestempelt am 2.7. Jahr 2?




liebe Grüße
Lulu
 
Cantus Am: 01.10.2016 10:04:58 Gelesen: 4# 133 @  
Ein Gerichtsbrief mit rückseitigem Papiersiegel des Amtsgerichtes Zehdenick, gelaufen am 24.2.1945 von Templin nach Zehdenick.



Viele Grüße
Ingo
 

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