Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (53) Wertschätzung: Deutsches Reich
Das Thema hat 55 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2   3 oder alle Beiträge zeigen
 
AfriKiwi Am: 16.04.2009 00:33:19 Gelesen: 11840# 6 @  
@ Pete [#24]

Vielen Dank pete für die ausführliche Information.

Mit Mi 110U - 112U habe ich auch nicht gerechnet, danke für diesen Hinweis.

@ Lars Boettger [#5]

Danke für Deinen Input, wie immer zum nachdenken.

Und genau ist es so, mein Porsche muß halt noch weiter Staub sammeln es sind wohl alle billigen Werte. Ein kleiner Trost ist Mi86 und Mi88 hat Riffelgummi (5x - wow!)

Mitglieder können sich melden via email im Falle dass Interesse besteht um mal zu einem Verkaufspreis zu kommen.

Erich
 
AfriKiwi Am: 14.06.2009 08:42:35 Gelesen: 11636# 7 @  
Heute etwas was ich bei einer Sammler Veranstaltung erworben habe weil es so gerade mit Frankfurt am Main zu tun hat.

Wer teilt mir den Wert dieser Ganzsache mit, leider geht mein Katalog nur ab 1933.

Habe ja nicht gedacht daß man solche alte Dinge hier findet.

Vielen Dank voraus für die Mühe.

Erich


 
Stempelwolf Am: 14.06.2009 23:25:37 Gelesen: 11596# 8 @  
@ AfriKiwi [#7]

Hallo Erich,

dieser private Briefumschlag der anlässlich der Frankfurter Messe aufgelegt wurde ist in 2 verschiedenen Hermeskopffarben erschienen. Beim vergrößern kann ich nicht erkennen, welche Farben das sind. Zur Auswahl stehen olivgrün/zinnoberrot oder dkl'grün/karminrot. Der Preis für ungebraucht ist in beiden Fällen der Gleiche: 15,- Euro (PU 46/C1).

Beste Grüße
Wolfgang
 
AfriKiwi Am: 15.06.2009 00:05:10 Gelesen: 11588# 9 @  
@ Stempelwolf [#8]

Hallo Wolfgang,

Herzlichen Dank für die rasche Information. Mir ist es nach Deinem Hinweis deutlich dunkelgrün.

Jemand hat wohl auf dem Brief geschrieben PU42C1, so sieht man daß eine solche Information schon veraltet sein kann.

Ich hatte hier € 4.50 dafür bezahlt was mir scheint als ein fairer Preis. Die Erhaltung nach 90 Jahren ist sehr gut aufbewahrt wohl in Sammlungen und hatte sicher selten eine Vandalkiste gesehen.

Erich
 
AfriKiwi Am: 01.08.2009 11:02:13 Gelesen: 11446# 10 @  
Wer kann Antworten ?

Leider nicht auf Belegen.

Der 10 Milllione Streifen GODESBERG 30.11.23
Das 20 Milllionen Paar Ort ? 24.11.23
Der 4er Block BERLIN SW 30.11.23
Der 5er Block, leider schon fast getrennt, CÖLN 29.11.23 mit Perfin H A mit
S-Scheife !

Frage:-

Ab wann wurde CÖLN = KÖLN oder war es nur ein alter Stempel der wieder mal gebraucht wurde ?

Größere Einheiten sollten doch etwas mehr Wert sein - oder ?

Ich rate mal - 3er Streifen (3 plus 1 Marke) 4 Block (4 plus 1 Marke) usw.

Erich


 
sammler72 Am: 10.10.2009 18:48:14 Gelesen: 11364# 11 @  
Hallo,

ich habe da eine Briefmarke und möchte mal wissen was so etwas wert ist.

Danke im Voraus.


 
germaniafreund Am: 10.10.2009 19:06:44 Gelesen: 11359# 12 @  
@ sammler72

Hallo sammler 72,

ich sage es mal solopp, diese Marke ist NICHTS wert.

Zustand desolat, Stempel nicht identifizierbar, Farbe die billigste.

Klaus
 
reichswolf Am: 10.10.2009 20:41:07 Gelesen: 11330# 13 @  
@ AfriKiwi [#10]

Hallo Erich,

wikipedia schreibt zu Deiner Frage (Ergänzungen in eckigen Klammern stammen von mir):

"[Die ursprüngliche Schreibweise ist die mit C, da der Name vom lateinischen colonia stammt.] Mit der Angliederung an Preußen [1815] gewann nationalistisches Denken zunehmend an Bedeutung. Die liberalen Französischen Gesetze wie der Code civil blieben jedoch in Kraft. Der Name der Stadt wurde aber sofort germanisiert [also mit K geschrieben]. Der preußische Innenminister bestimmte aber 1900 durch einen Erlass, hinter dem der König und Deutsche Kaiser Wilhelm II. stand, dass die Stadt fortan nur mit C geschrieben werden durfte. Die liberalen Zeitungen, wie die Kölnische Zeitung, hielten sich allerdings nicht daran. Nach dem Ende des Kaiserreichs 1918 verkündete das Städtische Nachrichtenamt unter dem Oberbürgermeister Konrad Adenauer am 1. Februar 1919: „Der Städtenamen Köln wird von jetzt an im Bereich der städtischen Verwaltung wieder mit K geschrieben“."

Beste Grüße,
Christoph
 
AfriKiwi Am: 11.10.2009 02:56:58 Gelesen: 11296# 14 @  
@ reichswolf [#13]

Hallo Christoph,

tolle genaue 'germanisierte' Antwort - vielen Dank.

Da nun die Marken einen Stempel haben von 1923 mit (C)öln ist es jetzt zu beweisen ob er überhaupt echt gebraucht war zu dieser Zeit:

Ich kann mir schon gut vorstellen daß amtlich C für Köln nicht gedulded wäre vor 1919 und die Veränderung im Stempel zur Zeit nicht Nummer 1 war auf der 'Zu Tun' Liste.

Erich
 
junior Am: 12.10.2009 11:09:52 Gelesen: 11250# 15 @  
Hallo an alle kundigen Briefmarkensammler!

Ich habe von meinem Opa ein Album geschenkt bekommen, habe aber nicht die Erfahrung auf dem Gebiet. Er selbst hatte es auch in jungen Jahren nur gesammelt. Meine Frage ist ob es sich lohnt die Marken prüfen zu lassen, was dies kostet (Preis pro Marke oder alle komplett)? Sollten die Marken nur einen Wert von zwei drei Euro haben,lohnt sich der Aufwand nicht. Für Eure fachkundigen Antworten bedanke ich mich jetzt schon einmal.




 
doktorstamp Am: 12.10.2009 11:23:56 Gelesen: 11242# 16 @  
@ junior [#15]

In deiner Stadt ist die Briefmarkenclub Hannover, sie treffen sich regelmässig.

Von dem was du abgebildet hast sind am besten die Zusammendrucke aus Markenheftchen, vermutlich ist aber mehr da, daher den Vorschlag den Club in Hannover auszusuchen und die Sammlung dort schätzen zu lassen.

Ansonsten in Bahnhofsnähe sind einige Briefmarkengeschäfte, nicht sofort verkaufen. Einer dieser Händler ist im BCH Mitglied. Er handelt ehrlich.

mfG

Nigel
 
junior Am: 12.10.2009 11:32:47 Gelesen: 11240# 17 @  
@ Nigel,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde dann wohl mal den Club aufsuchen. Händler sollte man nicht unterstützen. :)

Fragen kostet aber nichts, danke. Ansonsten bin ich auf andere Antworten hier im Forum gespannt.
 
junior Am: 12.10.2009 11:43:57 Gelesen: 11235# 18 @  
Hier noch ein Bild:


 
ringlaan Am: 25.01.2013 17:18:41 Gelesen: 8260# 19 @  
Feldpost

Kann mir eine helfen mit diese Briefmarke ? Sie kommt von einer älteren Person, die verstorben ist. Hat diese Briefmarke einen Wert ?

Danke, Etienne
 


Georgius Am: 25.01.2013 17:42:43 Gelesen: 8250# 20 @  
@ ringlaan [#19]

Hallo ringlaan,

diese Zulassungsmarke für Feldpostpäckchen bis 2 kg findest Du im Michel Deutschland 2011/2012 bedarfsgestempelt mit 350,- € bewertet; mit Gefälligkeitsstempel allerdings nur mit 4,50 €.

Viele Grüße
Georgius
 
Fridl Am: 22.01.2014 16:10:18 Gelesen: 7343# 21 @  
Bitte um Wertbestimmung

Hallo

Ich habe von meinem Vater einige Briefmarken geerbt. Wären Sie so freundlich, mir zu sagen, ob diese Briefmarken etwas Wert sind und falls ja, wo ich sie am besten verkaufen kann.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.



 
Kontrollratjunkie Am: 22.01.2014 16:31:14 Gelesen: 7331# 22 @  
Hallo Fridl,

die Briefmarken sind etwas wert. Wie viel kann man nur sagen, wenn die Qualität der ungestempelten Marken geprüft wurde.

Insgesamt machen die Albenseiten einen sehr guten Eindruck und ich vermute, dass es noch nicht alle Marken sind, die Dir hinterlassen wurden ? Hinsichtlich des Verkaufes muss man sich überlegen, ob man Zeit hat und dieselbe investieren möchte oder alles möglichst schnell weg soll. Davon hängt dann auch die Strategie ab.

Weitersammeln ist keine Option ? Du hättest immerhin einen tollen Grundstock zur Verfügung.

Gruß
KJ
 
Cantus Am: 22.01.2014 16:42:40 Gelesen: 7318# 23 @  
@ Fridl [#21]

Hallo Fridl,

das, was du da zeigst, ist schon eine sehr schöne Sammlung, allerdings müssen zur exakten Wertschätzung unbedingt die Markenrückseiten hinsichtlich einer unversehrten Originalgummierung geprüft werden. Da du selber davon wohl keine Ahnung hast, sollte das ein Fachmann machen. Insbesondere auch deshalb, damit bei der Bewegung der Marken nicht etwa irgendwelche Teile der Zähnung beschädigt werden, denn das wäre wertmindernd.

Wenn du nicht sofort und um jeden Preis verkaufen willst (es wäre schade um diese Sammlung), dann solltest du dich an ein wohl beleumdetes niedergelassenes Briefmarkenauktionshaus (davon gibt es einige in Deutschland) wenden. Deren Vertreter kommen auch ins Haus zur Begutachtung. Falls du dazu Adressen oder weitere Tipps haben möchtest, schick mir eine Mail oder schreib hier etwas.

Viele Grüße
Ingo
 
DMD Am: 22.01.2014 17:12:20 Gelesen: 7295# 24 @  
@ fridl

Als Beispiel die Marke im 2. Bild mit dem Zettel 425 X (das X bezeichnet hier die Lage des Wasserzeichens).

Ist das wirklich die Marke mit dem Wasserzeichen UND der Gummi ist original und unberührt, so beträgt der Katalogwert 8000 € + Aufschlag für Eckrand.

Ist der Gummi beschädigt oder mit Falz oder ... so beträgt der Katalogwert 1300 € + Aufschlag für Eckrand.

Ist das Wasserzeichen Y, so beträgt der Katalogwert 2,50 € bzw. 0,70 €.

Die Erlöse betragen ungefähr 15-40 % vom Katalogwert.
 
LK Am: 22.01.2014 17:42:44 Gelesen: 7268# 25 @  
@ Fridl [#21]

Hallo Fridl,

von den bisher gezeigten ist sicherlich die 10 Pfg E.E.L.P auf Karte das Spitzenstück. Sieht gut aus und sollte auf jeden Fall attestiert sein, ich sehe hier aber keinen Problemfall.

Mit Attest einwandfrei sind hier immer 1200 - 1300 Euro Erlös zu erwarten.

Zu den postfrischen ist schon alles gesagt, Prüfung auf jeden Fall erforderlich.

Gruß

LK
 
doktorstamp Am: 22.01.2014 18:22:24 Gelesen: 7238# 26 @  
@ Fridl [#21]

Ein kurzer Blick genügt um zu sagen, da ist was da, und wie einige andere vermute ich, es handelt sich nur um das von Dir ausgewählte Zeug.

Wenn Du das unbedingt veräussern willst, läufst Du als Laie in Sachen Briefmarken und Philatelie die Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden. Nur ein Einzelfall wirst Du nicht darstellen, es passiert zig Male im Laufe eines Jahres.

Oft wenn die Sachen vererbt werden, bleiben die Atteste, Befunde usw, dabei liegen. Jeder Sammler - ob erfahren oder nicht - hat eine (oder auch mehrere von mir aus) Kiste/Kästchen etc. Bei dieser Sammlung ist auch zu vermuten, dass es Literatur gibt, und bitteschön was ist damit passiert? Ach ja nichts aufregendes dabei, Deine Ansicht, und vermutlich auch die der Miterben. Fehler, (grenzt an Fahrlässigkeit) Literatur hat doch einen Wert, abgesehen von den Katalogen. Da sind hochrangige Stücke da, und ich kann es mir nicht vorstellen, er liesse sie sich andrehen, ohne das sie attestiert oder sonst bestimmt waren.

So wie fährst Du fort?

Erstens den Ortsverein, sofern es einen gibt, vergessen. Der "Freund" der Dir dabei behilflich sein will, weißt meist sich zu helfen.

Zweitens Tauschtagen/Börsen, wenn Du alleine hingehst als Laie bist Du abzockenreif. Viele Händler freuen sich (und wie) auf Deinen Besuch.

Bleibt Dir den dritten Weg überlassen, ein renommiertes Auktionshaus anrufen und ein Termin vereinbaren, und lasse sie in Deiner Anwesenheit begutachten.

Viertens (der Versuch muß ja gemacht werden) weiter sammeln. Einen sehr guten Grundstock hast Du.

Obiges ist leider die krasse und harte Wahrheit. Sofern in einwandfreier Erhaltung was Du uns bereits gezeigt hast sollte problemlos um die 3.000 Euronen einspielen.

mfG

Nigel
 
Henry Am: 22.01.2014 18:39:13 Gelesen: 7224# 27 @  
@ doktorstamp [#26]

Also Nigel,

da möchte ich doch einen gewissen Einspruch erheben, auch wenn ich daraus keine hitzige Diskussion entfachen möchte. Aber die örtlichen Vereine so negativ darzustellen, das ist einfach nicht korrekt. Es ist zweifellos so, dass auch in den Ortsvereinen nicht nur Heilige sitzen - es gibt aber durchaus korrekte und hilfsbereite Menschen dort. Und wie ans anderen Themendiskussionen schon zur Sprache kam, wird man wohl auch bei Auktionsfirmen über den Tisch gezogen. Also: es gibt bei beiden schwarze Schafe - aber auch Ehrliche. Und deshalb rate ich: Nie nur eine Meinung einholen und nie sagen, man möchte die Sache loswerden. Besser ist es, um Hilfe beim Einordnen nachzufragen. Und wie auch schon gesagt wurde: das Wissen in der Literatur suchen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
petzlaff Am: 22.01.2014 18:40:08 Gelesen: 7224# 28 @  
@ Fridl [#21]

Sauber - sehr gefällig - und einiges Wert.
 
drmoeller_neuss Am: 22.01.2014 19:07:06 Gelesen: 7204# 29 @  
Ich wollte eigentlich nicht antworten, da schon das wichtigste gesagt wurde:

Zum Material: Es ist deutlich über dem, was man unter "Opas Briefmarkensammlung" gewöhnlich erwartet. Auf der anderen Seite möchte ich auch keine Illusionen wecken: Der Mercedes oder die Weltreise sind nicht drin. So werden auch Auktionshäuser diese Einlieferung eher nüchtern sehen: Solche Posten werden fast täglich angeboten und das ist für Auktionshäuser Massengeschäft. Daraus entstehen vielleicht 3 - 4 Lose, das mittlere und kleine Material wird zu einem Sammellos zusammengefasst. Zwischen dem (Markt-)preis, den der Käufer zahlt und Deinem Erlös bleibt etwa ein Drittel für Spesen hängen.

Welche Alternativen gibt es? Das hängt in erster Linie von dem Zeitaufwand ab, den Du für den Verkauf spendieren möchtest. Wie bereits gesagt, handelt es sich um Standardmaterial. Der Vorteil ist, dass sich dafür fast immer ein Käufer findet, der bereit ist, den marktüblichen Preis zu bezahlen.

Die grossen Internetplattformen ebay (http://www.ebay.de) und delcampe (http://www.delcampe.de) eignen sich sehr gut für eine "Marktanalyse". Leider haben sich die gedruckten Katalogpreise von der Realität entfernt, deswegen empfehle ich, einfach nach ausgelaufenen Auktionen zu suchen, und über die Preise zu mitteln. Der Vorteil auf ebay ist, dass sich auch kleinere Lose problemlos einstellen lassen, für die der Arbeitsaufwand für den Auktionator zu gross ist. In der Summe wirst Du da einen höheren Erlös einfahren, zumal die Provision nur 10% vom Verkaufspreis beträgt. Auf der anderen Seite hast Du mehr Aufwand, Du musst Du Dich um den Versand kümmern, und wenn Du Pech hast, mit dreisten Käufern herumschlagen.

Wichtig ist, dass Du genau weisst, was und welche Qualität Du anbietest. Wenn Du "postfrisch" anbietest, musst Du auch "postfrisch" liefern. Hier schlage ich vor, einen Sammlerfreund um Hilfe zu bitten, und ihn dafür am Erlös zu beteiligen. Wenn alles ordentlich beschrieben ist, und die Abbildungen aussagekräftig sind, bekommst Du für dieses Material den üblichen Marktpreis. Alternativ kannst Du das Material auch auf die philaseiten-Auktion einstellen. Der grosse Vorteil ist, dass keine Spesen anfallen. Allerdings haben die philaseiten auch viel weniger Besucher als ebay.

Und zum Thema "Ortsverein": es gibt solche und solche. Ich kann nur sagen, dass in Rheinhausen alles ordentlich abläuft. Hier gibt sogar eine Ansprechperson für Nachlässe, entsprechend grosse Posten werden an ein Auktionshaus vermittelt, vorher versucht man das zu einem für beide Seiten anständigen Kurs im Verein zu verkaufen.

Mein Vorschlag: Zur genauen Beurteilung muss man das Material persönlich in Augenschein nehmen. Verrate uns die ersten beiden Ziffern Deiner Postleitzahl und dann wird sich vielleicht ein philaseiten-Mitglied aus Deiner Gegend als Berater zur Verfügung stellen.
 
Fridl Am: 22.01.2014 19:45:37 Gelesen: 7177# 30 @  
Danke für die schnellen Antworten.

Die ungebrauchten Briefmarken sind alle einwandfrei postfrisch, mein Vater schimpfte immer, wenn er wieder mal eine gefalzte Briefmarke bekam, die ihm als postfrisch verkauft wurde oder wenn er Neugummi oder nachgezähnte bekam. Die hat er dann nach einen bestimmten Schimpfwort genüsslich zerknüllt, verrissen und mit den Worten "du richtest keinen Schaden mehr an" in den Papierkorb entsorgt.

Literatur und andere Sachen haben meine Schwestern entsorgt, sie sagen das war alles nur altes Zeug und nicht mehr zu gebrauchen.

Es gibt noch eine wirklich schöne Heuss Sammlung (dabei laut seinen Zetteln MH 2,3,4,5,6, dann viele Zusammendrucke mit Y I und Y II und X (was immer das auch sein soll), RL 1 und 2 und 1+2, leuchtende und nicht leuchtende usw. usw., eine Unmenge von Attesten und dann zum Schluss noch eine ebenfalls postfrisch und gestempelt gesammelte Bund von Michel Nr. 1 - 365. Mein Vater sagte immer für ihn sei Bizone kein Sammelgebiet, das gehört zum Bund dazu.

Also Ebay kommt nicht in Frage, die haben schon wieder die Gebühren erhöht. Von Delcampe wurde mir abgeraten, da dort nur wenige Deutsche Bieter unterwegs sind, dass meiste läuft da für Frankreich, Belgien und Luxemburg.

Auktionshäuser - weiss eben nicht, wie das abläuft, ich muss zahlen für meine Einlieferungen, dann bekommen sie bis zu 20 % Provision vom Ersteigerer und wenn meine Briefmarken nicht gekauft werden, muss ich noch einmal zahlen. Das hört sich aber auch nicht gerade seriös an?

Ausserdem gibt es so viele, was aber bei dem zuvor geschriebenen Satz auch nicht verwundert. Letztlich muss ich dann auch noch 6 Wochen warten, bis ich mein Geld bekomme. Beim - Sofort Kauf - kann man dann froh sein, wenn die Auktionatoren einem zwischen 3% - 7% geben.

Das habe ich jetzt mal in aller Eile so gefunden, wenn man Google mit einigen Anfragen bemüht. Die Sammlung meines Vaters scheint ja einges an Wert zu haben, verschenken möchte ich sie aber nicht.

Vielleicht haben Sie mir doch eine Adresse mit einem wirklich Vertrauensvollem Auktionator?

Vielen Dank für die ganzen Mühen
 

Das Thema hat 55 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2   3 oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht