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Thema: Wertschätzung: Deutsches Reich
Das Thema hat 52 Beiträge:
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AfriKiwi Am: 15.04.2009 03:47:23 Gelesen: 11135# 3 @  
Mehr genau Deutsche Besetzungsausgaben 1939-45.

Im Bild unten 4er Blocks von 1941 geschnitten.

Mein 1997 Michel:

71U-75U, 77U-81U je DM 3.50
83U je DM 500.-
84U je DM 600.-
85U je DM 600.-
86U und 88U je 6.-
87U je DM 550.-

Die Qualität ist als ob Joseph sein Propaganda hier selbst pflegte und Prüfung nicht notwendig war.

Die Michelpreise sind sehr unterschiedlich pro Marke - stimmt das ?.

Es is ja besser die Blocks mit Rand so zu verkaufen. Dann sind Katalogpreise x 4 und Postfrisch und so den Wert ?

Preisvorstellung ohne Prüfung !

Voraus für Meinung und Schätzungen vielen Dank.

Erich


 
Pete Am: 15.04.2009 18:57:13 Gelesen: 11099# 4 @  
@ AfriKiwi [#23]

die Katalogbewertungen nach Michel-Spezial 2006 (Preise in Euro):

Mi-Nr. 71U-75U und 77U-81U je 1,50
Mi-Nr. 83U (50 Gr.) 700,00
Mi-Nr. 84U (60 Gr.) 800,00
Mi-Nr. 85U (80 Gr.) 800,00
Mi-Nr. 86U (1 Zl.) und 88U (1,60 Zl.) je 3,00
Mi-Nr. 87U (1,20 Zl) 250,00 (im Scan nicht vorhanden)

Kann es sich bei den Werten zu 50; 60 und 80 Gr. auch um die Marken Mi-Nr. 110U-112U (Wert je 4,00 €) handeln?

Gruß
Pete
 
Lars Boettger Am: 15.04.2009 19:54:04 Gelesen: 11084# 5 @  
@ AfriKiwi [#23]

Hallo Erich,

ich fürchte, Pete hat mit seiner Einschätzung recht. Nur die 86U und 88U scheinen im Stichtiefdruckverfahren gedruckt worden zu sein. Der Rest sieht verdächtig nach Rastertiefdruck aus. Das müsstest Du leicht mit einer guten Lupe überprüfen können.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
AfriKiwi Am: 16.04.2009 00:33:19 Gelesen: 11058# 6 @  
@ Pete [#24]

Vielen Dank pete für die ausführliche Information.

Mit Mi 110U - 112U habe ich auch nicht gerechnet, danke für diesen Hinweis.

@ Lars Boettger [#5]

Danke für Deinen Input, wie immer zum nachdenken.

Und genau ist es so, mein Porsche muß halt noch weiter Staub sammeln es sind wohl alle billigen Werte. Ein kleiner Trost ist Mi86 und Mi88 hat Riffelgummi (5x - wow!)

Mitglieder können sich melden via email im Falle dass Interesse besteht um mal zu einem Verkaufspreis zu kommen.

Erich
 
AfriKiwi Am: 14.06.2009 08:42:35 Gelesen: 10854# 7 @  
Heute etwas was ich bei einer Sammler Veranstaltung erworben habe weil es so gerade mit Frankfurt am Main zu tun hat.

Wer teilt mir den Wert dieser Ganzsache mit, leider geht mein Katalog nur ab 1933.

Habe ja nicht gedacht daß man solche alte Dinge hier findet.

Vielen Dank voraus für die Mühe.

Erich


 
Stempelwolf Am: 14.06.2009 23:25:37 Gelesen: 10814# 8 @  
@ AfriKiwi [#7]

Hallo Erich,

dieser private Briefumschlag der anlässlich der Frankfurter Messe aufgelegt wurde ist in 2 verschiedenen Hermeskopffarben erschienen. Beim vergrößern kann ich nicht erkennen, welche Farben das sind. Zur Auswahl stehen olivgrün/zinnoberrot oder dkl'grün/karminrot. Der Preis für ungebraucht ist in beiden Fällen der Gleiche: 15,- Euro (PU 46/C1).

Beste Grüße
Wolfgang
 
AfriKiwi Am: 15.06.2009 00:05:10 Gelesen: 10806# 9 @  
@ Stempelwolf [#8]

Hallo Wolfgang,

Herzlichen Dank für die rasche Information. Mir ist es nach Deinem Hinweis deutlich dunkelgrün.

Jemand hat wohl auf dem Brief geschrieben PU42C1, so sieht man daß eine solche Information schon veraltet sein kann.

Ich hatte hier € 4.50 dafür bezahlt was mir scheint als ein fairer Preis. Die Erhaltung nach 90 Jahren ist sehr gut aufbewahrt wohl in Sammlungen und hatte sicher selten eine Vandalkiste gesehen.

Erich
 
AfriKiwi Am: 01.08.2009 11:02:13 Gelesen: 10664# 10 @  
Wer kann Antworten ?

Leider nicht auf Belegen.

Der 10 Milllione Streifen GODESBERG 30.11.23
Das 20 Milllionen Paar Ort ? 24.11.23
Der 4er Block BERLIN SW 30.11.23
Der 5er Block, leider schon fast getrennt, CÖLN 29.11.23 mit Perfin H A mit
S-Scheife !

Frage:-

Ab wann wurde CÖLN = KÖLN oder war es nur ein alter Stempel der wieder mal gebraucht wurde ?

Größere Einheiten sollten doch etwas mehr Wert sein - oder ?

Ich rate mal - 3er Streifen (3 plus 1 Marke) 4 Block (4 plus 1 Marke) usw.

Erich


 
sammler72 Am: 10.10.2009 18:48:14 Gelesen: 10582# 11 @  
Hallo,

ich habe da eine Briefmarke und möchte mal wissen was so etwas wert ist.

Danke im Voraus.


 
germaniafreund Am: 10.10.2009 19:06:44 Gelesen: 10577# 12 @  
@ sammler72

Hallo sammler 72,

ich sage es mal solopp, diese Marke ist NICHTS wert.

Zustand desolat, Stempel nicht identifizierbar, Farbe die billigste.

Klaus
 
reichswolf Am: 10.10.2009 20:41:07 Gelesen: 10548# 13 @  
@ AfriKiwi [#10]

Hallo Erich,

wikipedia schreibt zu Deiner Frage (Ergänzungen in eckigen Klammern stammen von mir):

"[Die ursprüngliche Schreibweise ist die mit C, da der Name vom lateinischen colonia stammt.] Mit der Angliederung an Preußen [1815] gewann nationalistisches Denken zunehmend an Bedeutung. Die liberalen Französischen Gesetze wie der Code civil blieben jedoch in Kraft. Der Name der Stadt wurde aber sofort germanisiert [also mit K geschrieben]. Der preußische Innenminister bestimmte aber 1900 durch einen Erlass, hinter dem der König und Deutsche Kaiser Wilhelm II. stand, dass die Stadt fortan nur mit C geschrieben werden durfte. Die liberalen Zeitungen, wie die Kölnische Zeitung, hielten sich allerdings nicht daran. Nach dem Ende des Kaiserreichs 1918 verkündete das Städtische Nachrichtenamt unter dem Oberbürgermeister Konrad Adenauer am 1. Februar 1919: „Der Städtenamen Köln wird von jetzt an im Bereich der städtischen Verwaltung wieder mit K geschrieben“."

Beste Grüße,
Christoph
 
AfriKiwi Am: 11.10.2009 02:56:58 Gelesen: 10514# 14 @  
@ reichswolf [#13]

Hallo Christoph,

tolle genaue 'germanisierte' Antwort - vielen Dank.

Da nun die Marken einen Stempel haben von 1923 mit (C)öln ist es jetzt zu beweisen ob er überhaupt echt gebraucht war zu dieser Zeit:

Ich kann mir schon gut vorstellen daß amtlich C für Köln nicht gedulded wäre vor 1919 und die Veränderung im Stempel zur Zeit nicht Nummer 1 war auf der 'Zu Tun' Liste.

Erich
 
junior Am: 12.10.2009 11:09:52 Gelesen: 10468# 15 @  
Hallo an alle kundigen Briefmarkensammler!

Ich habe von meinem Opa ein Album geschenkt bekommen, habe aber nicht die Erfahrung auf dem Gebiet. Er selbst hatte es auch in jungen Jahren nur gesammelt. Meine Frage ist ob es sich lohnt die Marken prüfen zu lassen, was dies kostet (Preis pro Marke oder alle komplett)? Sollten die Marken nur einen Wert von zwei drei Euro haben,lohnt sich der Aufwand nicht. Für Eure fachkundigen Antworten bedanke ich mich jetzt schon einmal.




 
doktorstamp Am: 12.10.2009 11:23:56 Gelesen: 10460# 16 @  
@ junior [#15]

In deiner Stadt ist die Briefmarkenclub Hannover, sie treffen sich regelmässig.

Von dem was du abgebildet hast sind am besten die Zusammendrucke aus Markenheftchen, vermutlich ist aber mehr da, daher den Vorschlag den Club in Hannover auszusuchen und die Sammlung dort schätzen zu lassen.

Ansonsten in Bahnhofsnähe sind einige Briefmarkengeschäfte, nicht sofort verkaufen. Einer dieser Händler ist im BCH Mitglied. Er handelt ehrlich.

mfG

Nigel
 
junior Am: 12.10.2009 11:32:47 Gelesen: 10458# 17 @  
@ Nigel,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Werde dann wohl mal den Club aufsuchen. Händler sollte man nicht unterstützen. :)

Fragen kostet aber nichts, danke. Ansonsten bin ich auf andere Antworten hier im Forum gespannt.
 
junior Am: 12.10.2009 11:43:57 Gelesen: 10453# 18 @  
Hier noch ein Bild:


 
ringlaan Am: 25.01.2013 17:18:41 Gelesen: 7478# 19 @  
Feldpost

Kann mir eine helfen mit diese Briefmarke ? Sie kommt von einer älteren Person, die verstorben ist. Hat diese Briefmarke einen Wert ?

Danke, Etienne
 


Georgius Am: 25.01.2013 17:42:43 Gelesen: 7468# 20 @  
@ ringlaan [#19]

Hallo ringlaan,

diese Zulassungsmarke für Feldpostpäckchen bis 2 kg findest Du im Michel Deutschland 2011/2012 bedarfsgestempelt mit 350,- € bewertet; mit Gefälligkeitsstempel allerdings nur mit 4,50 €.

Viele Grüße
Georgius
 
Fridl Am: 22.01.2014 16:10:18 Gelesen: 6561# 21 @  
Bitte um Wertbestimmung

Hallo

Ich habe von meinem Vater einige Briefmarken geerbt. Wären Sie so freundlich, mir zu sagen, ob diese Briefmarken etwas Wert sind und falls ja, wo ich sie am besten verkaufen kann.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.



 
Kontrollratjunkie Am: 22.01.2014 16:31:14 Gelesen: 6549# 22 @  
Hallo Fridl,

die Briefmarken sind etwas wert. Wie viel kann man nur sagen, wenn die Qualität der ungestempelten Marken geprüft wurde.

Insgesamt machen die Albenseiten einen sehr guten Eindruck und ich vermute, dass es noch nicht alle Marken sind, die Dir hinterlassen wurden ? Hinsichtlich des Verkaufes muss man sich überlegen, ob man Zeit hat und dieselbe investieren möchte oder alles möglichst schnell weg soll. Davon hängt dann auch die Strategie ab.

Weitersammeln ist keine Option ? Du hättest immerhin einen tollen Grundstock zur Verfügung.

Gruß
KJ
 
Cantus Am: 22.01.2014 16:42:40 Gelesen: 6536# 23 @  
@ Fridl [#21]

Hallo Fridl,

das, was du da zeigst, ist schon eine sehr schöne Sammlung, allerdings müssen zur exakten Wertschätzung unbedingt die Markenrückseiten hinsichtlich einer unversehrten Originalgummierung geprüft werden. Da du selber davon wohl keine Ahnung hast, sollte das ein Fachmann machen. Insbesondere auch deshalb, damit bei der Bewegung der Marken nicht etwa irgendwelche Teile der Zähnung beschädigt werden, denn das wäre wertmindernd.

Wenn du nicht sofort und um jeden Preis verkaufen willst (es wäre schade um diese Sammlung), dann solltest du dich an ein wohl beleumdetes niedergelassenes Briefmarkenauktionshaus (davon gibt es einige in Deutschland) wenden. Deren Vertreter kommen auch ins Haus zur Begutachtung. Falls du dazu Adressen oder weitere Tipps haben möchtest, schick mir eine Mail oder schreib hier etwas.

Viele Grüße
Ingo
 
DMD Am: 22.01.2014 17:12:20 Gelesen: 6513# 24 @  
@ fridl

Als Beispiel die Marke im 2. Bild mit dem Zettel 425 X (das X bezeichnet hier die Lage des Wasserzeichens).

Ist das wirklich die Marke mit dem Wasserzeichen UND der Gummi ist original und unberührt, so beträgt der Katalogwert 8000 € + Aufschlag für Eckrand.

Ist der Gummi beschädigt oder mit Falz oder ... so beträgt der Katalogwert 1300 € + Aufschlag für Eckrand.

Ist das Wasserzeichen Y, so beträgt der Katalogwert 2,50 € bzw. 0,70 €.

Die Erlöse betragen ungefähr 15-40 % vom Katalogwert.
 
LK Am: 22.01.2014 17:42:44 Gelesen: 6486# 25 @  
@ Fridl [#21]

Hallo Fridl,

von den bisher gezeigten ist sicherlich die 10 Pfg E.E.L.P auf Karte das Spitzenstück. Sieht gut aus und sollte auf jeden Fall attestiert sein, ich sehe hier aber keinen Problemfall.

Mit Attest einwandfrei sind hier immer 1200 - 1300 Euro Erlös zu erwarten.

Zu den postfrischen ist schon alles gesagt, Prüfung auf jeden Fall erforderlich.

Gruß

LK
 
doktorstamp Am: 22.01.2014 18:22:24 Gelesen: 6456# 26 @  
@ Fridl [#21]

Ein kurzer Blick genügt um zu sagen, da ist was da, und wie einige andere vermute ich, es handelt sich nur um das von Dir ausgewählte Zeug.

Wenn Du das unbedingt veräussern willst, läufst Du als Laie in Sachen Briefmarken und Philatelie die Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden. Nur ein Einzelfall wirst Du nicht darstellen, es passiert zig Male im Laufe eines Jahres.

Oft wenn die Sachen vererbt werden, bleiben die Atteste, Befunde usw, dabei liegen. Jeder Sammler - ob erfahren oder nicht - hat eine (oder auch mehrere von mir aus) Kiste/Kästchen etc. Bei dieser Sammlung ist auch zu vermuten, dass es Literatur gibt, und bitteschön was ist damit passiert? Ach ja nichts aufregendes dabei, Deine Ansicht, und vermutlich auch die der Miterben. Fehler, (grenzt an Fahrlässigkeit) Literatur hat doch einen Wert, abgesehen von den Katalogen. Da sind hochrangige Stücke da, und ich kann es mir nicht vorstellen, er liesse sie sich andrehen, ohne das sie attestiert oder sonst bestimmt waren.

So wie fährst Du fort?

Erstens den Ortsverein, sofern es einen gibt, vergessen. Der "Freund" der Dir dabei behilflich sein will, weißt meist sich zu helfen.

Zweitens Tauschtagen/Börsen, wenn Du alleine hingehst als Laie bist Du abzockenreif. Viele Händler freuen sich (und wie) auf Deinen Besuch.

Bleibt Dir den dritten Weg überlassen, ein renommiertes Auktionshaus anrufen und ein Termin vereinbaren, und lasse sie in Deiner Anwesenheit begutachten.

Viertens (der Versuch muß ja gemacht werden) weiter sammeln. Einen sehr guten Grundstock hast Du.

Obiges ist leider die krasse und harte Wahrheit. Sofern in einwandfreier Erhaltung was Du uns bereits gezeigt hast sollte problemlos um die 3.000 Euronen einspielen.

mfG

Nigel
 
Henry Am: 22.01.2014 18:39:13 Gelesen: 6442# 27 @  
@ doktorstamp [#26]

Also Nigel,

da möchte ich doch einen gewissen Einspruch erheben, auch wenn ich daraus keine hitzige Diskussion entfachen möchte. Aber die örtlichen Vereine so negativ darzustellen, das ist einfach nicht korrekt. Es ist zweifellos so, dass auch in den Ortsvereinen nicht nur Heilige sitzen - es gibt aber durchaus korrekte und hilfsbereite Menschen dort. Und wie ans anderen Themendiskussionen schon zur Sprache kam, wird man wohl auch bei Auktionsfirmen über den Tisch gezogen. Also: es gibt bei beiden schwarze Schafe - aber auch Ehrliche. Und deshalb rate ich: Nie nur eine Meinung einholen und nie sagen, man möchte die Sache loswerden. Besser ist es, um Hilfe beim Einordnen nachzufragen. Und wie auch schon gesagt wurde: das Wissen in der Literatur suchen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 

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