Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Briefe ausländischer Banken
Das Thema hat 514 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10   11   12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 oder alle Beiträge zeigen
 
Cantus Am: 17.02.2014 03:21:17 Gelesen: 151971# 240 @  
@ zockerpeppi [#239]

Guten Morgen Lulu,

vor ein paar Tagen bin ich auf einen weiteren Brief der Banco di Roma gestoßen, diesmal von der Filiale in Damaskus. Der Brief lief am 17.11.1956 von Damaskus nach Paris.



Schöne Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 17.02.2014 17:15:00 Gelesen: 151929# 241 @  
@ Cantus [#240]

Du bist aber auch schon früh aktiv. Auch ich müsste noch italienische Banken haben, aber nicht aus Damaskus.

Hier wie versprochen einige spanische Belege:

Banco Zaragozano und Banco Atlantico, beide Barcelona



Vielen Dank für deinen Brief.

liebe Grüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 19.02.2014 22:29:49 Gelesen: 151772# 242 @  
Banca March Palma de Mallorca und Banco Exterior de Espana Madrid





beste Sammlergrüße
Lulu
 
bignell Am: 20.02.2014 19:02:08 Gelesen: 151701# 243 @  
Brief von 1795 aus Hawick (Schottland) an den "Treasurer of the Bank of Scotland", wobei "Treasurer" der Finanzdirektor sein kann, es kann aber auch der Kassier gemeint sein.



Lg, harald
 
zockerpeppi Am: 20.02.2014 22:56:58 Gelesen: 151676# 244 @  
@ bignell [#243]

Über deinen Beitrag habe ich mich sehr gefreut. Die Bank of Scotland – Schottische Staatsbank so zusagen - aus dem Jahre 1795 - alle Achtung! Danke fürs zeigen. Sieht man nicht alle Tage.

Ich versuche zu kontern! Aus Luxemburger Sicht allerdings nicht ganz so einfach. Banken gab es in diesem Sinne in unserem Lande damals nicht. Mal sehen ob ich da punkten kann. Dieses Kleinod habe ich übrigens bis heute noch nie gezeigt! Zweit ältester Beleg aus meiner Banken Sammlung aus dem Jahre 1789, damals gehörten wir zu Österreich, Herrscher Joseph II

Empfangsbestätigung der Caisse Provinciale de Luxembourg (Landes)Kasse von Luxemburg

Wir, Hauptangestellter der Landeskasse seiner Majestät dem Kaiser zu Luxemburg, bestätigen den Erhalt, von …., Haupteintreiber der Zollverwaltung, die Summe von 12.823,11 Gulden , Nettoeinkünfte seiner Abteilung vom Monat Juli gemäß Order seiner Majestät vom 20 August 1789.
Luxemburg, den 29 August 1789, JB Leonardy , ………




beste Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 02.03.2014 22:25:07 Gelesen: 151029# 245 @  
Hier nun wie versprochen eine kleine Auswahl belgischer Banken:





Habe im Augenblick nur wenig Zeit fürs Forum.

liebe Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 03.03.2014 20:48:47 Gelesen: 150958# 246 @  
@ zockerpeppi [#244]

Kleine Ergänzung, da ja nicht alle mit Luxemburgs Geschichte vertraut sind. 1789 waren wir „Österreichisch“. Der auf dem Bescheid erwähnte Kaiser war nicht Napoleon, sondern:

Joseph II, Kaiser des heiligen römischen Reiches, König in Germanien, Böhmen, Ungarn, Kroatien, Slawonien, Dalmatien, Galizien und Lodomerien, Erzherzog von Österreich, Herzog von Mailand, Luxemburg, Steyer, Krain, Kärnten



Gruß
Lulu
 
bignell Am: 03.03.2014 21:29:34 Gelesen: 150951# 247 @  
@ zockerpeppi [#246]

Hallo Lulu,

auch wenns nicht zum Thema passt, aber der Name ist gefallen:





Brief eben jenes Joseph II mit seiner Unterschrift an den Bürgermeister der Reichsstadt Weil

Lg, harald
 
saintex Am: 03.03.2014 22:00:45 Gelesen: 150949# 248 @  
Bankbrief des Banco Holandés Unido in Buenos Aires aus dem Jahr 1937 an die Österreichische Creditanstalt Wiener Bank Verein in Wien. Abgesandt in Buenos Aires im Oktober 1937, angekommen in Wien am 19.11.1937.



Die Air France Maschine, die den Bankbrief beförderte, die Dewoitine 333 F-ANQA "Antares", hier eine zeitgenössische Fotografie,



stürzte am 27.10.1937 wegen Vereisung vor der Küste Marokkos ins Meer.

Es wurden nur zwei Postsäcke aus dem verunfallten Flugzeug geborgen. Die geborgenen Postsendungen erhielten einen dreizeiligen Hinweisstempel in französischer Sprache, der auf den Flugunfall hinwies.



saintex
 
zockerpeppi Am: 03.03.2014 23:03:51 Gelesen: 150935# 249 @  
@ saintex [#248]

Deine Beiträge sind wie immer Klasse recherchiert und dokumentiert. Danke, dass du uns diesen Brief in Banken Thread zeigst.

@ bignell [#247]

Auch wenn es nicht zum Thema passt: Klasse Schnörkelbrief. Wo immer du auch diese Zeitdokumente findest, I like.

liebe Grüße,
Lulu
 
Cantus Am: 06.03.2014 21:50:43 Gelesen: 150778# 250 @  
Hallo,

ich habe hier einen Brief der BANQUE DE SALONIQUE in Constantinopel, gelaufen am 18.5.1916 mit allerlei Zensurstempeln an die Banque Internationale de Commerce à St. Petersbourg mit Sitz in Brüssel. Rückseitig findet sich ein türkisches Papierverschlusssiegel sowie ein gestempeltes Siegel "Der Kaiserliche Generalkommissar f.d. Banken in Belgien". Zur Frankatur des Briefes wurde eine Mi. 321 der Türkei verwendet.



Viele Grüße
Ingo
 
bignell Am: 06.03.2014 22:33:39 Gelesen: 150772# 251 @  
Hallo,

keine Briefe, aber zwei hübsche Schecks der Kanadischen Bank von 1939 und 1949:



Lg, harald
 
Heinrich3 Am: 08.03.2014 07:42:20 Gelesen: 150666# 252 @  
Hallo,

auf das Risiko hin, daß von dieser Bank bereits etwas gezeigt wurde, dieser Brief aus Persien, den ich gestern auf der Messe in München gefunden habe. Nichts besonderes, die Rückseite ist leer.

Gruß Heinrich


 
Heinrich3 Am: 08.03.2014 17:52:30 Gelesen: 150631# 253 @  
Und nochmals etwas von der Münchner Briefmarkenmesse, diesmal von der Union Gabonaise de Banque in Port-Gentil. Rückseite leer. Den Marken merkt man den französischen Einfluss sehr an.

Heinrich


 
Heinrich3 Am: 17.03.2014 14:37:06 Gelesen: 150182# 254 @  
Hier nochmals etwas, erworben auf der Messe am 7.3. München - auf die Gefahr hin, dass die Bank bereits erwähnt ist. Vielleicht nicht die 2 Filialen?

Heinrich


 
Cantus Am: 25.03.2014 00:15:11 Gelesen: 149899# 255 @  
Es gibt immer wieder Spannendes zu entdecken. Heute zwei Fensterumschläge der BANCO ALEMAN TRANSATLANTICO, zunächst mit Sitz in Valdivia (Chile). Der Poststempel datiert vom 29.6.1932.



Mi. 128, 186

Der zweite Umschlag dokumentiert eine Filiale in Valparaiso (ebenfalls Chile); dieser Umschlag wurde am 12.10.1929 abgestempelt.



Mi. 126, 127

Viele Grüße
Ingo
 
Heinrich3 Am: 25.03.2014 13:06:31 Gelesen: 149837# 256 @  
Hallo,

was ich mich schon seit einiger Zeit frage: Führt irgend wer eine Liste, welche Banken schon in diesem Thread vorkamen? Alles von vorne zu lesen, ist mir wirklich zu aufwendig und auch die Augen machen nicht mehr so mit.

Danke!

Sammlergrüße von Heinrich
 
zockerpeppi Am: 02.04.2014 21:18:59 Gelesen: 149402# 257 @  
@ am1937a [#256]

Lieber Heinrich,

so gesehen hast du Recht. Aber ich habe im Augenblick nur wenig Zeit fürs Forum und somit ist es mir nicht möglich die Inventarliste zu erstellen. Für mich selbst habe ich auch keine Liste, nicht optimal – und deshalb gibt es so manche ausländische Bank dann auch doppelt. Bei den Inländischen (Luxemburg) ist das aber normal, je größer die Auswahl desto besser die Chance einen sauber gestempelten Beleg einbauen zu können.

Heute ein Einschreiben das in dieser Kombination wohl noch nicht gezeigt wurde:

Böhmische Union Bank Prag, abgestempelt am 1.4.25 nach Ettelbrück Luxemburg. Ankunft in Luxemburg am 3.4.25. Bei der Porto Aufbröselung muss ich dann aber passen, dafür fehlt mir das Wissen.



Phila-Gruß
Lulu
 
Cantus Am: 03.04.2014 01:55:17 Gelesen: 149369# 258 @  
Als Österreich-Sammler komme ich des öfteren mit der Böhmischen Union-Bank in Berührung. Für heute habe ich zwei Belege der Reichenberger Bank, Filiale der Böhmischen Union-Bank ausgewählt.

Der erste Brief wurde am 18.5.1892 von Reichenberg nach Bremen befördert. Der vorgedruckte Umschlag deutet auf einen regelmäßigen Postverkehr hin. Am 19.5.1892 wurde bereits der Bremer Ankunftsstempel auf der Umschlagrückseite angebracht.



Der zweite Umschlag datiert aus einer Zeit, als Reichenberg bereits zum Deutschen Reich gehörte. Nach dem Poststempel wurde der Brief per Einschreiben am 18.10.1938 aufgegeben und - entsprechend dem rückseitigen Eingangsstempel - an eine Adresse in Povazka Bystrica gesandt. Dort wurde dann wegen Unzustellbarkeit die Rücksendung nach Reichenberg festgelegt, wo der Brief am 29.10.1938 wieder eintraf.



Übrigens, eine Liste aller bisher gezeigter Banken habe ich auch noch nicht erstellt, noch nicht einmal nur für mich, denn angesichts der vielen verschiedenen Beiträge bisher dürfte das ein kräftiges Stück Arbeit werden.

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 13.04.2014 17:44:45 Gelesen: 148824# 259 @  
Hier ein Luftpostbrief der "Banco di Roma" Filiale Beirut, 1952 an die NW-Bank in Braunschweig mit schönen Ankunftszeilen-Stempel der Empfänger-Bank "14.Aug.52", laufende Eingangsnummer 0056 (nicht 007). Trotz Luftpost, Laufzeit eine Woche.



Schönen Sonntag.
Jochen
 
zockerpeppi Am: 28.04.2014 22:17:57 Gelesen: 148075# 260 @  
Ich melde mich auch einmal wieder.

Unter Beitrag [#166] hatte ich die Banque de Paris et des Pays-Bas vorgestellt. Hier mein neuster Wurf: die Banque de Paris et des Pays-Bas Bruxelles. Auch aus dem Gründungsjahr 1872. Frankiert à 30c, nun ist die Marke etwas beschädigt. Aber mal haben! Abgestempelt ist der Beleg mit einem Pariser Sternestempel nr 22 Postamt in der rue Taitout. Leider hat der Faltbrief kein Innenleben, aber ich vermute dass es von der BPPB Paris stammt.



Wieder ein Leck weniger in meiner Sammlung.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 06.05.2014 20:27:34 Gelesen: 147746# 261 @  
Die Nederlandsche Credit en Deposito Bank (Banque de Crédit et de Dépôt des Pays-Bas)



Ein glücklicher Zufall hat mir diesen Beleg beschert. Abgestempelt am 5 Juli 1871 in Hertzogenbosch, Ankunft in Ams am 6.7. Frankiert à 5 cent. Ich gehe davon aus dass der Falbrief portogerecht frankiert wurde.

Die NCDB wurde im Februar des Jahres 1863 gegründet. Kapital 10 Millionen Gulden aufgeteilt in 40000 Aktien à 250 g Gulden. Die Gründungsväter waren: Samuel Sarphati (1813-1866), Louis-Raphaël Bischoffsheim (1800-1873), Abraham Carel Wertheim (1832-1897). Die Teilhaber der ersten Stunde waren: Bischoffsheim, Goldschmidt & Cie Paris, Bischoffsheim & Goldschmidt London, L.R., Bischoffsheim Paris und sein Bruder J.R. Bischoffsheim Brüssel H.B. Goldschmidt Frankfurt - zusammen 17 600 Papiere. Andere Pariser Aktionäre waren Hentsch Lutscher & Cie, Levy Crémieux Frères & Cie, M. Königswärter, Trivulzi Hollander & Cie.

Start war am 1 Mai 1863 in der Herengracht 539 in Amsterdam. Direktor wurde Abraham Carel Wertheim. In Amsterdam entwickelten sich die Geschäfte etwas mühsam, da war noch die Krise von 1866. Seit der Gründung hatte es eine Filiale in Paris gegeben, welche sich weit besser entwickelte als das Mutterhaus in Amsterdam. 1864 kam der Beschluss sich weitgehend auf die Pariser Geschäfte zu konzentrieren. 1870 wurden weitere Filialen in Brüssel und Genf gegründet. 1872 kam es zur Fusion zwischen Banque de Crédit et de dépôt des Pays-Bas und der Banque de Paris. Die neu gegründete Bank agierte unter dem Namen Banque de Paris et des Pays-Bas.



Quellen:

1. Eric Bussière : Paribas l’Europe et le Monde 1872 – 1992
2. B. van Marken – Dr Piet A. Geljon : la Banque de Crédit et de dépôts, les origines néerlandaises d’un groupe bancaire français

beste Sammlergrüße
Lulu
 
bignell Am: 18.05.2014 13:51:22 Gelesen: 147193# 262 @  
10Parale Am: 18.05.2014 16:55:40 Gelesen: 147168# 263 @  
Hallo,

hier zwei Wechsel aus den Jahren 1930 und 1942, gezogen in Turda (Thorenburg) im Kreis Cluj (Klausenburg - Rumänien).

Beide Belege besitzen als Wasserzeichen das Wappen "NIHIL SINE DEO" und der kleinere Wechsel über 2.000,-- Lei auch 2 Fiskalmarken. Bei der linken violetten Marke über 5 Lei handelt es sich um die rechte Hälfte einer Doppelmarke mit dem Bildnis König Karls II. aus dem Jahr 1935 und der Zwangszuschlagsmarke aus dem Jahr 1936 zur Förderung des Flugwesens, 2 Lei ultramarin (Michel Nr. 17).

In solchen Dokumenten findet man auch wie in anderen Ländern im Papier eingeprägte Steuermarken, diverse aufgesetzte Stempel, die eine Zahlung dokumentieren etc.

Sicher ein Randthema zu diesem Gebiet, dennoch Bestandteil meiner Briefmarkensammlung.




 
zockerpeppi Am: 06.06.2014 22:01:01 Gelesen: 146452# 264 @  
@ 10Parale [#263]

Auch bei mir gehören Wechsel dazu. Es gibt allerdings einen eigenen Thread für Wechsel. Passen tun sie aber. Danke fürs zeigen

---

Wird Zeit, die Banken mal wieder zu fördern - Philamäßig gesehen: Einschreiben der Banque de Belgique Brüssel aus dem Jahre 1925 nach Amsterdam. Den habe ich in Essen gefunden. Der Händler meinte, ich hätte einen guten Geschmack. Naja nach langer Suche war dies der einzige Beleg, den ich gekauft habe.



Schön is‘r.

beste Sammlergrüße
Lulu
 

Das Thema hat 514 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10   11   12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht