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Thema: Briefe ausländischer Banken
Das Thema hat 444 Beiträge:
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Norbi Am: 14.12.2013 10:22:20 Gelesen: 83687# 220 @  
Hallo,

heute ein Brief aus meiner Schatzkiste:



Viele Grüße aus dem sonnigen Sachsen
Norbi
 
Martinus Am: 15.12.2013 16:09:09 Gelesen: 83631# 221 @  
Sri Lanka

Freistempel aus Colombo (vermutlich in der Bank) per Einschreiben von der Chartered Bank



mit Sammlergruß Martinus
 
remstal Am: 19.12.2013 15:14:03 Gelesen: 83421# 222 @  
Hallo zusammen,

in dieser Reihe auch ein Beleg aus der Schweiz an Monsieur le Direkteur de la Banque d`assurances sur la vie et d`espargnes STUTTGART. Einschreiben der 2. Gewichtsstufe aus dem Jahr 1879.

Grüße remstal


 
zockerpeppi Am: 19.12.2013 21:50:22 Gelesen: 83392# 223 @  
@ Norbi [#220]

Mit Schnur, alle Achtung. Den finde ich "äußerst" gelungen.

Danke fürs Zeigen,

Lulu
 
Cantus Am: 22.12.2013 23:38:14 Gelesen: 83231# 224 @  
Von mir wieder ein Brief einer französischen Bank; irgendwelche Informationen zur Geschichte der Bank habe ich leider nicht finden können.

Banque Loyer & Fleury, Brief vom 8.1.1923



Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 24.12.2013 00:16:19 Gelesen: 83152# 225 @  
Für Ingo und die Banken Fans. Wieder etwas älteres! Ich habe vorerst geprüft, den Brief habe ich noch nicht gezeigt.

Bankenbrief Lissabon - Paris, abgestempelt am 10.12.1859 frankiert mit 50 Reis. Handschriftlich wurde eine Taxe von 30 vermerkt und oben links eine vermeintliche 8, welche aber das Zeichen für die höhere Gewichtsklasse ist. Auf der Rückseite folgende Stempel: Lisboa -Badajoz (11.12) - Bordeaux (16.12.) - Paris (17.12). Den Grenzübergangsstempel in rot auf der Vorderseite kann man u.a durch den Tintenkleks nur schwer deuten. Ich habe es mit dem Mikroskop versucht, sieht nach Portugal/Bayonne aus.



Einige Angaben betreff dem Empfänger: Adrien Delahante (1815-1884), Bankier. Er hatte seinerzeit in so manchem Vorstand gesessen. 1869 gründete er mit 2 anderen gewichtigen französischen Finanziers die Banque de Paris in der rue d’Antin nr 3. Kapital 25m Francs. Um sich aber besser gegen die Rothschilds behaupten zu können tat sich die Bank mit der Banque de Crédit et de Dépôt des Pays-Bas zusammen. Durch Fusion entstand im Januar 1872 die Banque de Paris et des Pays Bas (Paribas) mit einem Kapital von 125m Francs. Wert der Aktie 500 Fr. Adriens Anteil belief sich auf 1000 Aktien.

Quellen:

Les patrons du second empire, Banquiers et Financiers parisiens. Nicolas Stoskopf /
Paribas l’Europe et le monde, 1872-1992, Eric Bussière


feierliche Grüße
Lulu
 
Cantus Am: 03.01.2014 21:11:28 Gelesen: 82616# 226 @  
@ zockerpeppi [#225]

Hallo Lulu,

es ist schon toll, wie man auf dem Umweg über die Bankbriefe herrliche Belege aus aller Welt zu sehen bekommt, dazu zählt auch dein wunderschöner Brief aus Portugal. Ich habe für heute zwei Briefe der BARCLAYS BANK (DOMINION, COLONIAL AND OVERSEAS) von der Zweigstelle in Kairo ausgewählt. Beide Briefe waren an die Österreichische Creditanstalt / Wiener Bankverein gerichtet.

Der erste Brief datiert von 24.4.1935. Er wurde vermutlich von Kairo (Stempel nicht lesbar) per Luftpost über Alexandria und Athen nach Wien geschickt.



Der zweite Umschlag vom 24.6.1937 wurde - ebenfalls per Luftpost - von Kairo direkt über Athen nach Wien gesandt.



Barclays PLC ist ein international agierendes Finanzunternehmen aus Großbritannien. Barclays ist die drittgrößte Bank in Großbritannien. Zum Jahresende 2010 beschäftigte die Bank weltweit 147.500 Mitarbeiter. Die Bank hat ihren Hauptsitz am Churchill Place in Canary Wharf, in den Docklands von London (zuvor bis Mai 2005 an der Lombard Street in der Innenstadt von London). Der Sitz von Barclays in den USA befindet sich an der Park Avenue in New York.

Die Bank ist eine der 28 Großbanken, die vom Financial Stability Board (FSB) als „systemically important financial institution“ (systemisch bedeutsames Finanzinstitut) eingestuft wurden.

Sie unterliegt damit einer besonderen Überwachung und strengeren Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital. In einer 2011 an der ETH Zürich veröffentlichten Studie wurde Barclays als einflussreichstes Unternehmen der Weltwirtschaft bezeichnet [1]. Weitere Informationen bietet auch die Webside von Barcleys [2].

[1] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Barclays
[2] http://group.barclays.com/home

Viele Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 03.01.2014 21:16:03 Gelesen: 82614# 227 @  
@ Cantus [#226]

Klasse Belege und in der Tat Bankenbriefe geben etwas her. Wenn ich mich nicht irre ist dein erster Brief aus Port Said.

Mal sehen, was ich zeigen kann.

Phila-Gruß
Lulu
 
JimWentzell Am: 05.01.2014 05:00:40 Gelesen: 82521# 228 @  
Hier zeige ich einen Beleg aus Warschau, am 30. Oktober 1921 abgestempelt. Damals der Tarif ins Ausland scheinbar 25 Mark, also fängt es schon langsam mit der Inflation an.



Jim in JO-JA (Georgia USA)
 
JimWentzell Am: 05.01.2014 05:21:57 Gelesen: 82519# 229 @  
Eingeschriebener Zensurbrief nach New York, ein Beleg aus der 2. Weltkrieg Zeit von Bolivien.



 
zockerpeppi Am: 12.01.2014 22:05:30 Gelesen: 82156# 230 @  
Heute ein schlichter Beleg:

Banco Nacional de Mexico vom 10.5.30



Gruß
Lulu
 
zockerpeppi Am: 15.01.2014 22:29:08 Gelesen: 81963# 231 @  
Ich habe einen Klasse Fund gemacht. Dies verdanke ich eigentlich Forum-Mitglied am1937a. Ein Link, der mich zum weiteren Surfen veranlasst hat und schwups wurde ich fündig.

Die Afghan National Bank Kabul: Einschreiben by air mail nach Detroit an die Chrysler Corporation. Abgestempelt am 17.1.38. Transit über NY, dieser Stempel ist teils durch die Siegelmarke unlesbar. Ankunft in Detroit am 23 FEB 1938



liebe Grüße
Lulu
 
Cantus Am: 16.01.2014 02:34:28 Gelesen: 81949# 232 @  
@ zockerpeppi [#231]

Hallo Lulu,

ein wirklich schöner Beleg, ich selber komme im Moment aber nicht dazu, mich hier zu beteiligen, denn ich sortiere gerade über 700 Sonderstempel nach Motiven, das ist recht mühsam und zeitraubend. Es gibt aber schöne Neueingänge bei mir, nächste Woche lade ich die ersten hoch.

Liebe Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 24.01.2014 01:40:25 Gelesen: 81626# 233 @  
Ich habe den Eindruck, dass die italienischen Banken hier ein rechtes Schattendasein führen. Ich habe daher ein paar Umschläge der Banco di Roma eingescannt.



Banco di Roma, Filiale in Neapel, Poststempel vom 14.7.1932



Banco di Roma, Filiale in Neapel, Poststempel vom 24.1.1963



Banco di Roma, Filiale in Bergamo, Poststempel vom 25.1.1963



Banco di Roma, Filiale in Lucca, Poststempel vom 22.1.1963



Banco di Roma, Filiale in Rom, Poststempel vom 24.1.1963

Viele Grüße
Ingo
 
Heinrich3 Am: 28.01.2014 22:08:05 Gelesen: 81333# 234 @  
Diese Karte ist in diesem Thread nicht richtig, trotzdem zeige ich Sie,

1. weil sie mit dem Thema zu tun hat,
2. weil sie einfach schön ist
3. weil der Text so herrlich altertümlich ist
4. weil auch damals vermutlich das Vertrauen in Schweizer Banken (war das Warburg?) größer war als in deutsche Institute
5. weil Bankgeschäfte immer schon vertraulich waren und nicht gerne brieflich abgewickelt wurden (meine ich).


 
zockerpeppi Am: 29.01.2014 21:11:59 Gelesen: 81277# 235 @  
@ Cantus [#233]

Ingo hat schon Recht, die Italienischen Banken hatten nicht die gebührende Beachtung. Bei Spanien verhält es sich ähnlich. Heute nun schon mal ein Umschlag aus meinem Fundus

Bank to Bank: Banco Castellano Zamora an die Banco Anglo Sud Americane vom 31.3.1919.



Phila-Gruß
Lulu
 
zockerpeppi Am: 01.02.2014 22:27:35 Gelesen: 81152# 236 @  
Heute aber keine Spanische Bank, sondern ein kleiner Leckerbissen aus Burma:

Bank to Bank aus dem Jahre +/- 1946. Hong Kong & Shanghai Banking Corporation Rangon nach Calcutta



http://colnect.com/fr/stamps/list/page/2/year/1946/country/10328-Myanmar_Birmanie

liebe Sammlergrüße
Lulu
 
Cantus Am: 06.02.2014 23:10:46 Gelesen: 80900# 237 @  
@ zockerpeppi [#236]

Hallo Lulu,

sehr schön, ich glaube, Burma fehlt mir noch. Macht aber nichts, es gibt ja so viele verschiedene Staaten auf der Erde und überall gibt es Banken. Von mir heute zwei Briefumschläge aus Kolumbien, die jeweils an die Commerzbank in Schweinfurt gerichtet waren. Zunächst ein Umschlag der BANCO COMERCIAL ANTIOQUENO in Cali.



Der zweite Umschlag stammt von der BANCO INDUSTRIAL COLOMBIANO in MEDELLIN.



Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 09.02.2014 18:16:40 Gelesen: 80777# 238 @  
Die Wechselstube der Schweizerischen Kreditanstalt Zürich sandte diesen Einschreibbrief am 3.5.1920 nach München. Dort wurde er - vermutlich zur Devisenkontrolle - geöffnet.

Die auf dem Verschlußzettel erwähnte Verordnung vom 15.11.1918 bezieht sich auf die Überwachung des Post- und Telegrammverkehrs mit dem Ausland aus wirtschaftlichen und/oder steuerrechtlichen Gründen.

Zitat aus der VO: "Auf militärische oder politische Angelegenheiten darf sich die Überwachung nicht erstrecken."

Links Verschlußzettel, rechts unterhalb der Marke ein Nummernstempel (57), vermutlich die Nr. des Kontrolleurs und rückseitig die Nr. (84) eines 2. Prüfers.

Brief versiegelt von der Kreditanstalt (hat nichts genutzt, eher im Gegenteil) sowie 2 Ankunftsstempel München 5.5.20. Beanstandungen sind auf dem Couvert nicht ersichtlich.



Schönen Abend.
Jochen
 
zockerpeppi Am: 12.02.2014 21:59:58 Gelesen: 80645# 239 @  
Zur Unterstützung von Ingo, erst mal Italiens Banken:

Banca Nazionale del Lavoro, Filiale Biella nach Rom, allerlei Stempel auf der Rückseite



Banco di Roma nach Luxemburg, mit schönem Sichtfenster



Spanien folgt an einem anderen Tag, die Schweizer schwirren in einem anderen Album und die Belgischen, da könnte ich auch noch, und etwas Klassisches muss auch mal wieder auf die Tagesordnung.

Lulu
 
Cantus Am: 17.02.2014 03:21:17 Gelesen: 80371# 240 @  
@ zockerpeppi [#239]

Guten Morgen Lulu,

vor ein paar Tagen bin ich auf einen weiteren Brief der Banco di Roma gestoßen, diesmal von der Filiale in Damaskus. Der Brief lief am 17.11.1956 von Damaskus nach Paris.



Schöne Grüße
Ingo
 
zockerpeppi Am: 17.02.2014 17:15:00 Gelesen: 80329# 241 @  
@ Cantus [#240]

Du bist aber auch schon früh aktiv. Auch ich müsste noch italienische Banken haben, aber nicht aus Damaskus.

Hier wie versprochen einige spanische Belege:

Banco Zaragozano und Banco Atlantico, beide Barcelona



Vielen Dank für deinen Brief.

liebe Grüße
Lulu
 
zockerpeppi Am: 19.02.2014 22:29:49 Gelesen: 80172# 242 @  
Banca March Palma de Mallorca und Banco Exterior de Espana Madrid





beste Sammlergrüße
Lulu
 
bignell Am: 20.02.2014 19:02:08 Gelesen: 80101# 243 @  
Brief von 1795 aus Hawick (Schottland) an den "Treasurer of the Bank of Scotland", wobei "Treasurer" der Finanzdirektor sein kann, es kann aber auch der Kassier gemeint sein.



Lg, harald
 
zockerpeppi Am: 20.02.2014 22:56:58 Gelesen: 80076# 244 @  
@ bignell [#243]

Über deinen Beitrag habe ich mich sehr gefreut. Die Bank of Scotland – Schottische Staatsbank so zusagen - aus dem Jahre 1795 - alle Achtung! Danke fürs zeigen. Sieht man nicht alle Tage.

Ich versuche zu kontern! Aus Luxemburger Sicht allerdings nicht ganz so einfach. Banken gab es in diesem Sinne in unserem Lande damals nicht. Mal sehen ob ich da punkten kann. Dieses Kleinod habe ich übrigens bis heute noch nie gezeigt! Zweit ältester Beleg aus meiner Banken Sammlung aus dem Jahre 1789, damals gehörten wir zu Österreich, Herrscher Joseph II

Empfangsbestätigung der Caisse Provinciale de Luxembourg (Landes)Kasse von Luxemburg

Wir, Hauptangestellter der Landeskasse seiner Majestät dem Kaiser zu Luxemburg, bestätigen den Erhalt, von …., Haupteintreiber der Zollverwaltung, die Summe von 12.823,11 Gulden , Nettoeinkünfte seiner Abteilung vom Monat Juli gemäß Order seiner Majestät vom 20 August 1789.
Luxemburg, den 29 August 1789, JB Leonardy , ………




beste Sammlergrüße
Lulu
 

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