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Thema: Belege bekannter Sammler, Händler, Prüfer und Auktionatoren
Das Thema hat 196 Beiträge:
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hajo22 Am: 25.02.2014 10:47:37 Gelesen: 53514# 22 @  
Hier ein Einschreibbrief vom wohl jedem Deutschland-Sammler bekannten Briefmarkenhaus und Verlag BOREK in Braunschweig nach Bergen in Norwegen vom 18.4.25. Portorichtig frankiert mit 85 RPfg. (30 RPfg. Einschreibgebühr und 55 RPfg. Briefgebühr 3. Gewichtsstufe, handschriftlicher Vermerk "42 gr."). Frankatur: Deutsches Reich Mi.Nr. 347, 356, 357(3).

Auf der Rückseite recht hübsch 2 Verschluß-Vignetten der Firma mit dem Braunschweiger Löwen. 2 Ankunftsstempel "Bergen" v. 21.4.1925.



Der damalige Inhalt des Briefes dürfte wohl klar sein.

Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 25.02.2014 15:20:31 Gelesen: 53481# 23 @  
Ein Päckchenausschnitt eines Einschreibpäckchens des Briefmarkenhandelshauses Karl Hennig, Hamburg. Auch ein vielen Deutschland-Sammlern bekannter Händler.

Frankatur: Deutsches Reich Mi.Nrn. 662, 668 und 670, gestempelt Hamburg 27.7.38 (schwer lesbar) an den Sammler Dr. Schmitz in Nürnberg. Porto 71 Pfg., also um einen Pfg. überfrankiert (Einschreibgebühr 30 Pfg. + 40 Pfg. Päckchen).



Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 28.02.2014 12:39:14 Gelesen: 53419# 24 @  
Eine Drucksache (Doppelkarte) der weltbekannten Firma "Philipp Kosack, Berlin" nach Wien gelaufen. Gestempelt 18.1.1907 Berlin C 2. Frankiert ist die Karte mit 3 Pf., da es sich aber um eine Auslandsdrucksache handelte, wären 5 Pf. erforderlich gewesen. Vermutlich ein "Durchrutscher" oder weiß jemand eine andere Lösung?



Viel Freude an der Philatelie.
Jochen
 
hajo22 Am: 24.03.2014 22:54:34 Gelesen: 53292# 25 @  
Hier eine Ganzsache aus Schweden von 1967 an einen zu seiner Zeit sehr bekannten Briefmarkenhändler mit Fachgeschäft im Saarland: Fritz Paulus in Mettlach/Saar.



Ich habe sehr gute Erinnerungen an ihn, konnte ich doch so manchen schönen Saarbeleg bei ihm erwerben.

Schönen Abend.
Jochen
 
zonen-andy Am: 28.03.2014 09:52:27 Gelesen: 53225# 26 @  
Hallo,

Briefe von Berlin-Charlottenburg 7 k 3.7.48-13 und Berlin-Lichtenberg 1 c siehe Scan 9.11.48-19.



Grüße Andreas

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Poststempel Berlins". Bühler war ein in 1910 geborener Briefmarken Händler, Prüfer, Sachverständiger und Buchautor sowie Gründer der Firma Georg Bühler Briefmarkenauktionen]
 
juni-1848 Am: 15.04.2014 00:46:15 Gelesen: 53230# 27 @  
Moin zusammen,

schnell noch einer aus der PP 15 (1.8. bis 23.8.1923):



(Datenbank # 5060)

Wertbrief-Vorderseite (600 Tsd Mark, 88 g) vom 16.08.13 ab Berlin W8 in das Ausland nach Stockholm (Schweden), Porto und Gebühren ergaben exakt 11.000 Mark.
Die einzelnen Porto-/Gebührenteile wurden "philatelistisch" einzeln verklebt: Mi.252 (1000 M für Wert 600 Tsd M), Mi.273 (1000 M für Einschreiben) und für das Auslandsporto Mi. 255 (4000 M) sowie Mi.261 (Wartburg 5000 M).

Die Währungsumrechnung erfolgte damals in Goldfranken: Am Tag der Auflieferung entsprach 1 Fr = 600.000 Mark.

Absender ist der Briefmarkenhändler Philipp Kosack.

Sammlergruß, Werner

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
hajo22 Am: 09.05.2014 09:25:39 Gelesen: 53002# 28 @  
Lange gesucht und endlich fündig geworden: Satzbrief der Mi.Nr. 17-32

Kürzlich konnte ich von Privat den abgebildeten Einschreibebrief mit kompletten Satz der Mi.Nr. 17-32 erwerben. Der Vordruck-Brief ist vom seinerzeit bekannten und sehr rührigen Neuheitendienst Walter Goecks, Berlin. Die Marken sind gestempelt Luxemburg 2 am 20.12.1940, der Einschreibzettel weist auf das Postamt Luxemburg 1 hin. Ankunftsstempel Berlin 22.1.1941, der RBf. war also lange unterwegs (vermutlich weil erkennbar rein philatelistischer Art). Auffällig ist, daß Post aus Luxemburg auf Goecks-Vordruckbriefen nach meinen Beobachtungen stets diese Kombination Luxemburg2/Luxemburg1 zeigen.



Schönen Tag.
Jochen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Luxemburg: Deutsche Besetzung 1940 bis 1944"]
 
10Parale Am: 14.05.2014 20:52:56 Gelesen: 52920# 29 @  
Hallo zusammen,

die Ganzsache P84 wurde im Jahr 1930 herausgegeben anlässlich der Thronbesteigung König Karls II mit dem Aufdruck in schwarz "8 JUNIE 1930".

Freigemacht wurde die Postkarte mit 2 + 2 + 2 = 6 Lei portogerecht mit Zusatzfrankatur 2 x Michel Nr. 378 Freimarken König Karl II. aus dem Jahr 1930.

Was die Carta Postala P84 so interessant macht, ist der Empfänger: "Maison Arthur Maury" in Paris, 6 Boulevard Montmartre.

Philatelisten und viele Briefmarkenfreunde wissen, dass Arthur Maury einer der größten Philatelisten Frankreichs war und Kataloge herausgab, die sich einen großen Namen gemacht haben. Hier der Text:

"Messieurs,
Veuillez avoir l´obligeance de me faire envoyer votre Prix courant illustré 1931. Avec mes remerciements veuillez agréer, Monsieur, mes salutations sincères."

Es ist die höfliche Formulierung und Bitte zur Zusendung einer aktuellen Preisliste für den Jahrgang 1931, wahrscheinlich den Preis für die französischen Marken.

10Parale



[Redaktionell aus dem Thema "Rumänien Ganzsachen" kopiert]
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.05.2014 12:48:10 Gelesen: 53062# 30 @  
Ich zeige einen bedarfsgelaufenen Brief der ersten Briefmarke der DDR (Michelnummer 242).





Der Brief ist von einem/r Herr/Frau Heintze aus Thür adressiert und ging nach Buenes Aires, Argentinien. Die Marke trägt den Sonderstempel aus Eisenach 1 "Deutsch-Sowjetische Freundschaft". Was mir nicht in meinen Kopf geht ist, dass der Adressat aus Thür (Rheinland-Pfalz) eine DDR-Marke verwendet. Leider ist der Brief auch unterfrankiert, aber trotzdem schön anzuschauen.

MfG

Kevin
 
Jahnnusch Am: 17.05.2014 12:57:16 Gelesen: 53055# 31 @  
Kevin,

jetzt hast du in der Schule aber nicht aufgepasst. Thür soll Thüringen heissen und bezieht sich auf Eisenach, das bekanntlich in Thüringen liegt. 1949 war das russische Zone.
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.05.2014 13:20:35 Gelesen: 53035# 32 @  
@ Jahnnusch [#169]

Ich bin ein Esel. Natürlich weiß ich, dass Eisenach in Thüringen liegt, habe vor lauter Wald keine Bäume mehr gesehen. :)

MfG

Kevin
 
mausbach1 Am: 17.05.2014 13:23:21 Gelesen: 53033# 33 @  
Der Absender war wohl Jobst von Heintze - weitbekannter Philatelist.
 
Kontrollratjunkie Am: 17.05.2014 13:27:45 Gelesen: 53033# 34 @  
Am 28.11.1949 lag Eisenach / Thüringen bereits in der wenige Wochen vorher am 07.10.1949 proklamierten "DDR". Insofern stellt der Auslandsbeleg von Kevin eine Versendung aus der "DDR" dar, der Brief ist mit dem Porto von 0,50 Mark portorichtig frankiert. Der fragmentarische Ankunftsstempel belegt den korrekten Postweg.

Der Absender ist übrigens Herr von Heintze, der spätere Prüfer und große Philatelist im Kulturbund der "DDR" und Vater des erst kürzlich aus dem BPP ausgeschiedenen Prof. Dr. Jobst von Heintze.

Gruß
KJ

[Beiträge [#30] bis [#34] redaktionell aus dem Thema "Die schönsten Stücke aus meiner Sammlung" kopiert]
 
1 Pf Am: 18.05.2014 07:44:48 Gelesen: 52883# 35 @  
Großbrief-Ausschnitt mit Zweizeiler zu ermäßigter Gebühr, Drucksachengebühr bis 100 g. Der Brief wurde am 5.4.66 in Passau aufgegeben und ging nach Landshut.

1 Pf



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Portobestimmung von Belegen". Eine Frage dazu wird im bisherigen Thema beantwortet]
 
hajo22 Am: 18.05.2014 17:43:10 Gelesen: 52799# 36 @  
Das bekannte Briefmarkenhaus Walter Behrens, Braunschweig, verschickte am 1.3.1935 passend zum Anlaß aus Saarbrücken an seine Kunden eine Werbekarte zur Wiedereingliederung des Saargebietes in das Deutsche Reich, frankiert u.a. mit der Sondermarke zu 3 Pfg. aus dem Satz "Die Saar kehrt heim". Eine Mehrfachfrankatur der 3 Pfg. Saar-Sondermarke wäre schöner gewesen - für den Ganzsachensammler.



Schönen Sonntag.
Jochen
 
mausbach1 Am: 19.05.2014 09:26:37 Gelesen: 52742# 37 @  
@ hajo22 [#36]

Hallo Jochen,

es handelt sich hier um eine Ganzstück, nicht um eine Ganzsache - diese hätte eine eingedruckte Marke.

Schöne Woche
Claus
 
steppenwolf Am: 19.05.2014 12:46:10 Gelesen: 52710# 38 @  
Ein Brief von Bela Szekula, Fünferstreifen auf Geschäftsbrief (Werbung) das schöne daran, die Marken wurden mit einem Rasierklingen Stempel entwertet.


 
steppenwolf Am: 19.05.2014 19:29:03 Gelesen: 52663# 39 @  
Geschäftskarte von Marken-Belo in Aachen


 
steppenwolf Am: 20.05.2014 15:46:21 Gelesen: 52593# 40 @  
F. Fournier hat sehr viele Marken nachgedruckt, siehe auch links oben auf den Scan "Le Fac-Simile".

Die Adresse hat mir auch noch ein schmunzeln gekostet. (Dr. Bastelberger)


 
dr.vision Am: 06.07.2014 12:02:44 Gelesen: 52358# 41 @  
Moin zusammen,

ich zeige heute mal den Formularaufbrauch einer PP4 (P10 II / Dt. Besetzung Belgien) der Firma Phillipp Kosack & Co. Da die Geltungsfrist der P10 / PP4 mit der Einstellung des deutschen Postbetriebes Anfang November 1918 in Belgien endete, wurde die Karte mit einer Mi.Nr. 110 frankiert. Diese wurde mit dem Maschinenbandstempel der Fa. Krag mit 2 Stempelköpfen BERLIN C / D 2 C (Danke Harald!) entwertet.



(Datenbank # 6109)

Allen noch ein schönes Restwochenende
Ralf

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
hajo22 Am: 06.07.2014 15:25:32 Gelesen: 52281# 42 @  
@ mausbach1 [#37]

Lieber Claus,

völlig richtig. Mein Fehler (wollte nur testen, ob jemand meine Texte überhaupt liest).

Gruß
Jochen
 
muemmel Am: 06.07.2014 22:31:37 Gelesen: 52729# 43 @  
Heute eine Preisliste des Briefmarkenhändlers Albert Friedemann aus Leipzig als Drucksache verschickt:



(Datenbank # 6105)

Der gute Herr Friedemann hat dieses etwas mehr als DIN A-4 große Teil vorder- und rückseitig mit seinen Angeboten versehen und mehrfach gefaltet.



Gelaufen am 17.10.23 von Leipzig nach Kiel, frankiert mit MiNr. 314 AP.

Hübsche Grüße
Harald

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Kontrollratjunkie Am: 10.07.2014 23:22:53 Gelesen: 52144# 44 @  
Einzelfrankatur der Nr. 46 a der OPD Dresden für Ostsachsen auf Fernbrief von Dresden nach Ballenstedt / Harz. Der Absender war die bekannte Dresdner Briefmarkenhandlung Kluge. Den Namen Siegfried Kluge kennt man vor allem auch in Verbindung mit dem Sammelgebiet Sudetenland. Viele Marken tragen rückseitig seine Signatur.

Die Abstempelung erfolgte im Postamt Dresden Neustadt 12 mit dem Ub. "g" am 04.09.1945.



Gruß
KJ

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Belege aus dem September 1945"]
 
Jürgen Witkowski Am: 11.07.2014 23:15:10 Gelesen: 52131# 45 @  
Ein Beleg mit einem der häufigeren Hamburger Columbia-Stempel vom 1.11.1906 auf einer Auslandspostkarte des Briefmarken-Händlers August Mahlstedt nach Kreta.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Die Columbia-Briefstempelmaschine"]
 
hajo22 Am: 20.07.2014 19:56:13 Gelesen: 51972# 46 @  
Hier ein Privat-Streifband (Drucksache) mit eingedruckter 10 Pfg. Germania und Firmenzudruck "Die Ganzsache" gestempelt Borna 1921.

Absender ist der bekannte philatelistische Verlag von Robert Noske.



Schönen Abend.
Jochen
 

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