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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 430 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 04.04.2014 00:27:48 Gelesen: 62009# 56 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#54]

Kevin,

ich denke auch, dass die 3 Rappen Marke schwarz vielleicht etwas hoch, die 30 Rappen Marke aber eher zu tief bewertet ist. Im Schweizer Katalog Zumstein war das für 2013 wie folgt: lose CHF 150 (3 Rp.) bzw. CHF 60 (30 Rp.) bzw. auf Brief CHF 500 zu CHF 100. Schöne Briefe der 30 Rappen-Marke findet man aber nur selten.

Ich bin froh einen Brief zeigen zu können. Von Hausen via Zürich und Basel nach Paris.



Die Adresse ist schön zu lesen: "au coin de la rue Soufflot et du Boulevart St. Michel" (es sollte "Boulevard" heissen (=breite Strasse)); übersetzt heisst das: "an der Ecke der Strasse Soufflot und der breiten Strasse St. Michel". Ich habe nachgesehen, diese Ecke gibt es tatsächlich in Paris, sie liegt in der Nähe der Universität Panthéon - Sorbonne. - Abgangs-Stempel: auch hier! = Fingerhut-Stpl. Gr. 104

Gute Nacht! - Heinz
 
westfale1953 Am: 04.04.2014 10:09:32 Gelesen: 61990# 57 @  
@ Pepe [#52]

Stempel müsste "GLARUS" sein, passt auch von der Symmetrie.

Gruß

Bernhard
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.04.2014 17:32:20 Gelesen: 61952# 58 @  
@ Heinz 7 [#56]

Hallo Heinz,

ein toller Brief, da die Normalmarke schon selten in guter Erhaltung ist! Der "PD" Stempel bedeutet doch, dass der Brief komplett bezahlt wurde, oder?
 
jahlert Am: 04.04.2014 18:20:32 Gelesen: 61942# 59 @  
@ jahlert [#50]

Weiter geht's:

Michelnummer 26: 40 C grün



Drei hübsche Mädels - vermutlich aus Basel, Genf und Zürich.

Jürgen
 
Heinz 7 Am: 04.04.2014 18:30:10 Gelesen: 61934# 60 @  
@ Pepe [#52]

Hallo Pepe,

Bernhard hat bereits gesagt, dass der Stempel von Glarus ist. Der zweite heisst Bahnhof Distribution (soviel ich weiss, ohne das jetzt zu verifizieren).

Gruppe 149 trifft nicht zu (Jahlert, no. 55), der Doppelkreisstempel "St. Gallen" hat ja eine "Brücke", Gr. 149 ist aber ein Doppelkreisstempel ohne Unterbrechung bis auf den Kreis mit dem Schweizerkreuz auf Position "Sechs Uhr".

Das Stempelwerke von F.X. Andres & Hans Emmenegger erschien ca. 1931; ein bahnbrechendes Werk von ca. 650 Seiten. Ca. 1954 gab es einen Ergänzungsband dazu. Alfred Müller & Anton Lipp brachten dann ab 1969 eine Neubearbeitung (und Erweiterung dazu) heraus, in Loseblatt-Ordnern (3 grüne mit Abbildungen und 5 braune mit Tabellen und den Katalognotierungen). Das Ganze wurde geliefert über mehrere Jahre in Teillieferungen, und darum gibt es heute viele Angebote, die gar nicht komplett sind, da bezahlt man lieber ein paar Franken (oder Euro) mehr und bezieht die Ordner aus einer Quelle, die garantiert, dass "das Stempelwerk" (wie es bei uns heisst) auch komplett ist.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.04.2014 18:31:32 Gelesen: 61933# 61 @  
@ jahlert [#59]

Hallo Jürgen,

sicherlich nicht einer der häufigsten Marken aus dieser Serie! Ich würde auch sagen, dass es sich um die drei Großstädte handelt. Vermutlich ähnlich wie bei der 30 C nicht so häufig mit sauberem Stempel zu finden! Mein Exemplar zeige ich morgen und hoffe, dass sich bis dahin noch mehr Marken dieses Werts gefunden haben. ;)

Ich habe ein neues Thema Sitzende Helvetia eröffnet und hoffe, dass ihr dort auch einiges beitragen könnt: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=6547&CP=0&F=1

MfG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 04.04.2014 18:38:14 Gelesen: 61925# 62 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#58]

Lieber Kevin,

das ist richtig. PD ist eine weltweit übliche Abkürzung für "port payé jusqu'à destination", das ist französisch und heisst: Porto bezahlt bis zum Empfangsort.

Die Haupt-Sprache der Post im 19. Jahrhundert war französisch.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
Pepe Am: 04.04.2014 20:57:45 Gelesen: 61891# 63 @  
Leider wieder mit Schönheitsfehler. Der Stempel zeigt bedauerlicher weise nicht die Datumszeile. Schade, denn ich denke auch hier, dass dieser nicht so oft vorkommt.



1863 06 30, Mi 26, grün, Stempeldatum vermutlich 1863 OC 4, .A. links und rechtsseitig, Durchmesser 21,5 mm.

Nette Grüße
Pepe
 
jahlert Am: 05.04.2014 00:20:55 Gelesen: 61859# 64 @  
@ Heinz 7 [#60]

Hallo Heinz,

da hat uns Pepe aber erfolgreich in den April geschickt:

es heißt nicht BHF., sondern BRF.

Zur Stempelform hatte ich angenommen, es sei ein Kreisstegstempel mit zwei Gitterbögen und größerem, gerahmten Schweizer Kreuz - also Gruppe 149, lt. Emmenegger, S. 393.

Du bist der Experte, aber Zweikreisstempel sehen imho anders aus.

Für Kevin: Bei dieser Stempelform gibt es unterschiedliche Schraffuren in den Kreissegmenten.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Jürgen
 
briefmarkenwirbler24 Am: 05.04.2014 10:21:26 Gelesen: 61839# 65 @  
Guten Morgen,

jetzt zeige ich euch mein Exemplar, welches aber leider nicht so gut ist wie die schon gezeigten:



Die Marke hat etwas Zahnschmerzen und der Stempel ist verschmiert.

MfG

Kevin
 
jahlert Am: 05.04.2014 10:27:01 Gelesen: 61837# 66 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#65]

Mein Tipp zum Stempel: Basel.
 
briefmarkenwirbler24 Am: 05.04.2014 10:31:01 Gelesen: 61836# 67 @  
@ jahlert [#66]

Ja, das hätte ich der Vollständigkeit halber erwähnen sollen. ;) Wäre auch meine Vermutung gewesen.
 
Cantus Am: 05.04.2014 22:27:48 Gelesen: 61790# 68 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#67]

Hallo Kevin,

ich hätte gerne ein besseres Exemplar gezeigt, aber leider besitze ich solch eine Marke nicht. Da ich ab nächstem Montag voraussichtlich für ein paar Tage nicht ins Internet komme, will ich der hier gezeigten Abfolge ein wenig vorgreifen und zeige den Höchstwert dieses Satzes, die Marke zu 1 Fr. Der Vorbesitzer der Marke hatte sie als Mi. 28b bestimmt (goldbronze, gelblich), da ich selber aber keine Vergleichsmöglichkeit habe, muss ich das erst einmal glauben. Leider hat er die Mi.-Nr. rückseitig auf der Marke notiert (eine grobe Unsitte, früher aber nicht unüblich), da ich aber die Marke nicht beschädigen möchte, verzichte ich darauf, die Eintragung wegzuradieren.

Der Stempel datiert auf den 20.3.1881, den Ort kann ich jedoch nicht richtig entziffern (RULLE ?) Die Marke hat mehrere kurze Zähne, ich habe aber nur dieses eine Exemplar und denke, es ist durchaus zeigenswert.



Viele Grüße
Ingo
 
briefmarkenwirbler24 Am: 05.04.2014 22:35:16 Gelesen: 61788# 69 @  
@ Cantus [#68]

Hallo Ingo,

ich habe ebenfalls den Höchstwert des Satzes, aber ich stelle diesen erst ein, wenn wir so weit sind. Es ist natürlich super, dass du uns den Wert schon jetzt zeigen kannst und nicht erst nach deinem Urlaub. ;)

Der Stempel der Marke ist sicherlich interessant, aber bezüglich der Farbe würde ich nicht auf goldbronze, gelblich tendieren. Ich habe meine Marke mit deiner verglichen und ich erkenne lediglich, dass deine Marke etwas dunkler ist.

Morgen können wir wieder mit dem nächsten Wert fortfahren!

MfG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 06.04.2014 00:47:25 Gelesen: 61776# 70 @  
@ jahlert [#64]

Hallo Jürgen,

bei "BRF" hast du recht, das ist die Abkürzung für "Brief". Ich habe das, wie erwähnt, nicht verifiziert. Es gibt übrigens bei derselben Stempelgruppe auch BHF (beim Stempel "Zürich"), und das heisst dann wohl "Bahnhof".

Meiner Meinung nach ist es Stempel Gruppe 147 A; ich scanne anbei den oberen Teil der Illustrationsseite aus den Loseblattordner. Gruppe 149 ist es sicher nicht, da diese Gruppe einen Aussenkreis hat, mit dem Schweizerkreuz unten, wie schon erwähnt. Emmenegger S. 393 habe ich im Moment nicht zur Hand, aber ich denke nicht, dass im Loseblatt-Werk die Gruppe 149 ausgewechselt wurde.



Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 06.04.2014 01:11:12 Gelesen: 61774# 71 @  
@ Pepe [#63]

Ein wunderbares Stück, gratuliere!, mit Stempel Gruppe 116, vom Durchmesser her müsste es die (neue) Nummer 14 sein, Abbildung 2305. Dass die zweite Zeile nicht zu lesen ist, ist zwar schade, aber sonst ist das wirklich ein Ausnahmestück.

Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.04.2014 11:47:29 Gelesen: 61742# 72 @  
Guten Morgen,

so ich denke wir können nun mit dem nächsten Wert fortfahren, nachdem wir nun schöne Exemplare von Mnr. 26 sehen durften!

Die nächste Marke ist vermutlich die seltenste aus dem Satz, nämlich Mnr. 27 (rötlichbronze). Ich kann dieses Mal leider keine zeigen und bin umso mehr auf eure Exemplare gespannt!
 
Thomas71 Am: 06.04.2014 17:15:06 Gelesen: 61710# 73 @  
Hallo,

da muss ich leider auch passen und bin ebenfalls gespannt, was gezeigt werden kann. Bin noch dabei eine Möglichkeit zu finden, wie ich gute Bilder einstellen kann, Scanner oder Foto? Habe die 28 2x mit Zahnfehler, bin trotzdem auf euer Urteil gespannt.

LG Thomas
 
Heinz 7 Am: 06.04.2014 18:49:02 Gelesen: 61691# 74 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#72]

Hallo Kevin,

du schlägst ein Tempo an, da komme ich kaum nach, aber okay, zum gewünschten Wert 60 Rappen kann ich ein Beispiel liefern.



Kein perfektes Stück, aber doch sicherlich absolut sammelnswert, und "überdurchschnittlich". Schön zentrischer Stempel "HAUSEN" (bei Zürich).

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Pepe Am: 06.04.2014 19:14:12 Gelesen: 61678# 75 @  
@ Heinz 7 [#74]

Klasse :-) Heinz.

Um Thomas seine Frage nach der Bildeinstellungsmethode zu demonstrieren, zeige ich jetzt mal ein Scan mit 600 dpi. Und weil bei diesen metallischen Farben der Scanner die Wirkung nicht so gut wiedergibt, habe ich ein Foto mit einer Mittelklasse Digitalkamera (keine Spiegelreflex) aber immerhin 14 Megapixel und das bei diffusen Tageslicht, also ohne direkte Sonnenstrahlung gemacht.



Hier der Scan. 1863 06 30, Mi 27, kupferbronze



Hier das Foto. Stempel ist Basel, sehr schwach.

Die unter linke 6 ist etwas kleiner. Plattenfehler ?

Sehr auffällig die Farbunterschiede zu Heinz 7 seiner Marke. Das macht allerdings die Technik. Mein Scan ist mit Flachbrettscanner, kein Kombigerät, entstanden. Die Farbe per Foto ist natürlicher.

Das Ausschneiden der Bilder, egal ob Foto oder Scan übernimmt ein ganz einfaches Programm. XnView. Das sollte sich Kevin evtl. mal runterladen. Kostenlos und klein aber sehr einfach.

Allen noch einen schönen Sonntag
Pepe
 
Pepe Am: 06.04.2014 21:36:40 Gelesen: 61661# 76 @  
@ Cantus [#68]

Um den Abstand gering zu halten zeige ich das Foto der 1 Franken.



1864 03 01, Mi 28b, goldbronze (gelblich)

Leider nicht der vollständige Ort im Stempel zu sehen. Damals mit 700,- Michel D-Mark notiert.

Kann mal jemand den heutigen Michelwert sagen?

Nette Grüße
Pepe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.04.2014 22:28:21 Gelesen: 61652# 77 @  
@ Heinz 7 [#74]

Guten Abend Heinz,

du sagst, dass ich zu schnell die Marken hintereinander einstelle. Ich möchte einen guten Rhytmus finden und folge deiner Bitte etwas mehr Zeit zwischen den Beiträgen zu lassen. :)

Die Marke die du zeigst ist m.E. ziemlich klasse mit einem schönem Stempel und guter Zähnung, meinen Glückwunsch!

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.04.2014 22:49:22 Gelesen: 61647# 78 @  
@ Pepe [#75]

Nabend Pepe,

der Farbunterschied zwischen deiner und der Mark von Heinz ist wirklich ziemlich stark ausgeprägt! Du hast mir das Programm XnView empfohlen, welches ich schon habe. :)

Heinz meinte, dass wir etwas langsamer die Marken etwas langsamer einstellen sollen, aber totzdem ist es denke ich ok wenn du schon die 1 Franken zeigen möchtest.

Bist du dir sicher mit deiner Farbbestimmung? Die Marke hat einen Wert im Zumstein von 350 Schweizer Franken also ca. 400 €.

Könnte die Marke von Ingo dann auch die gleiche Farbe haben ?

MfG

Kevin
 
jahlert Am: 06.04.2014 22:52:39 Gelesen: 61647# 79 @  
@ Pepe [#76]

Meine Herren, es ist Wochenende und am Sonntagabend ist für Schweiz-Sammler bei ricardo Hochbetrieb. ;-)

Daher mit reichlich Verspätung:



Beim Stempelort tippe ich auf 'Einsiedeln', Peter.

Einen guten Start in die Woche wünscht
Jürgen
 
jahlert Am: 06.04.2014 23:03:11 Gelesen: 61646# 80 @  
@ Heinz 7 [#70]

Lieber Heinz,

Eure Loseblattsammlung und mein gebundenes Handbuch aus 1931 klassifizieren offensichtlich nicht einheitlich.

Bei mir zeichnet sich die Gruppe 147 (auf Seite 391) aus durch: Ortsname in Elzevier. Gruppe 147 A finde ich hier nicht. :-(

Ich muss gestehen, dass ich mich erst seit ganz kurzer Zeit mit den Stempeln auf den Helvetia Marken beschäftige und daher nicht sattelfest im Umgang mit dem Handbuch bin.

Zu unserer Problematik frage ich bei den Experten der ArGe Schweiz nach. Und beim nächsten Besuch im Dreiländereck habe ich zum Abgleich ein Exemplar meines Handbuchs dabei.

Mit Gruß aus dem Sauerland
Jürgen
 

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