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Thema: (?) (91) Heimatsammlung Mosigkau - Kleiner Vorort von Dessau
Das Thema hat 92 Beiträge:
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Magdeburger Am: 26.07.2014 16:59:43 Gelesen: 12284# 18 @  
Liebe Sammelfreunde,

nachfolgende Karten möchte ich zeigen:

Aufgegeben am 26.01.1901 in Mosigkau nach Berlin



Die Rückseite



und

am 12.06.1937 nach Duisburg



die Rückseite dazu



Beide Karten zeigen Motive Dessaus. Vielfach wird "gesagt", die Mosigkauer liefen nach Dessau zum Markt, um ihre Waren zu verkaufen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 27.07.2014 16:58:06 Gelesen: 12254# 19 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal ein Beleg nach Mosigkau.



hier die Rückseite:



Wie ich schon erfahren habe, lief der Brief durch München. Auch kann ich noch erkennen, dass der Brief 1943 geschrieben wurde.

Wer kann mir noch mehr zu den kleinen Stempeln sagen? Von wann genau ist der Brief, wenn es erkennbar sein sollte?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Marcello Am: 27.07.2014 20:37:52 Gelesen: 12232# 20 @  
@ Magdeburger [#19]

Hallo Ulf,

die "kleinen" Stempelchen, wie du sie nennst, sind Zensurvermerke der Zensurstelle. Man erkennt auch daran, daß der Beleg die Zensur durchlief, an dem braunen Verschlußstreifen auf der linken Seite. Wenn du sagst, er ging über München, dann durchlief er die Zensurstelle München.

Grüße
Marcel
 
Altmerker Am: 27.07.2014 22:13:27 Gelesen: 12218# 21 @  
@ Marcello [#20]

Hallo,

darf man an der Zensur in München zweifeln?

Bisher habe ich von dort nur Belege gesehen, wo auch deutlich drauf aufmerksam gemacht wurde, Rundstempel z.B., Hinweis auf die Besatzungsmacht. Spricht der Nummer-Salat nicht eher für Österreichische Zensur oder was ganz anderes?

Gruß Uwe
 
Marcello Am: 27.07.2014 23:05:30 Gelesen: 12210# 22 @  
@ Altmerker [#21]

Servus,

daran gibt es nichts zu zweifeln. Die Zensurstelle München fertige nicht nur die Post ins Ausland, sondern auch aus dem Ausland ab. Diese Zensurstempel bzw. kleine Nummernstempel, kommen auf allen Zensurbelegen während des Krieges, die die deutschen Zensurstellen durchlaufen haben vor. Desweiteren spricht für eine deutsche Zensur, daß man neben dem Verschlußstreifen, den Stempel OKW, wenn auch schwach lesen kann. Als weiterführende Literatur empfehle ich:

Riemer, K.-H., Die Überwachung des Auslandsbriefverkehrs während des II. Weltkrieges durch deutsche Dienststellen, Handbuch und Katalog, 2. unveränderter Nachdruck 2004, 222 S. + Anlagen, mit ca 600 Abb., durchgängig mit Bewertungen, Standardwerk. Enthält die Prüf- und Hinweisstempel, die Zensur-Streifen und Einlagezettel die in den verschiedenen Prüfstellen in Deutschland und in den besetzten Gebieten verwendet wurden.

Gute Nacht
Marcel
 
Magdeburger Am: 28.07.2014 05:29:35 Gelesen: 12194# 23 @  
@ Marcello [#22]

Hallo Marcel

recht herzlichen Dank! Kannst Du mir noch sagen, was die Abkürzung OKW bedeutet?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Altmerker Am: 28.07.2014 11:38:15 Gelesen: 12168# 24 @  
@ Marcello [#22]

Danke. Ich hatte den Stempel OKW übersehen.

Gruß
Uwe
 
Marcello Am: 28.07.2014 16:59:51 Gelesen: 12137# 25 @  
@ Altmerker [#24]

Hallo,

klaro, kann ich dir das erklären. :o)

OKW heißt Oberkommando der Wehrmacht.

Gruß
Marcel
 
Altmerker Am: 28.07.2014 21:17:17 Gelesen: 12107# 26 @  
@ Marcello [#25]

Die Antwort wollte eigentlich der Magdeburger. :-)

Gruß
Uwe
 
Magdeburger Am: 02.08.2014 20:24:52 Gelesen: 11961# 27 @  
@ Marcello [#25]

Recht herzlichen Dank!

Liebe Sammelfreunde,

hier eine Karte, welche aus heutiger Sicht alles zum Dessau-Wörlitzer Gartenreich gehört.



Das Bild Gross-Kühnau war für mich (als Kind) immer "Die weissen Männer" und durch den Georgengarten (auch über die Brücke) bin ich gern spazieren gegangen.

Dass das Schloss in Mosigkau mit Bestandteil der Karte ist, freut mich natürlich besonders.

Die Karte lief von Rosslau (heute mit Dessau eine Doppel-Stadt) nach Chemnitz



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 08.09.2014 16:36:08 Gelesen: 11728# 28 @  
Liebe Sammelfreunde,

vor einiger Zeit konnte ich diese Karte, welche am 28.01.1914 nach Calbe gelaufen ist, erwerben:



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 20.02.2015 12:18:00 Gelesen: 11087# 29 @  
Liebe Sammelfreunde,

ein wenig von Mosigkau konnte ich in der Zwischenzeit bekommen.

So habe ich diese Karte vom Schloss, welches 1780 nach dem Tode der Prinzessin Anna Wilhelmine in ein "Stift für adlige unverheiratete Frauen" umgewandelt wurde. Dieses bestand bis 1945.



Diese Karte mit dem Motiv vom Schloss, als "Adliges Fräuleinstift" bezeichnet, lief am 06.08.1906 von Mosigkau nach Charlottenburg, wo sie am gleichem Tage ankam. Zusätzlich wurde "Weisser Hirsch ???" Dr-Lahmann Sanatorium.

Was steht hinter Hirsch?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 07.03.2015 15:15:29 Gelesen: 10979# 30 @  
Liebe Sammelfreunde,

nachfolgende Jahrhundertpostkarte - möglicherweise der billigste Typ?



Aufgegeben wurde diese am 15.03.1900 in Ballenstedt und war adressiert an Franz Bergt (in) Kochstedt by Mosigkau (Anhalt). Interessant ist jedenfalls, dass die Karte in Mosigkau mit dem normalen Tagesstempel ankunftgestempelt wurde.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 08.03.2015 10:15:18 Gelesen: 10943# 31 @  
Liebe Sammelfreunde

heute mal ein Umschlag, welcher sogar noch den Briefinhalt hatte:



Der Brief stammt vom 29.07.1922, also der PP08 und ist in Berlin-Steglitz aufgegeben worden. Rückseitig ist erkennbar, dass der Absender aus Zehlendorf stammt.

Der Empfänger wird Otto Meinicke sein. Ich bin mir relativ sicher, dass beim Nachnamen nur der Anfangsbuchstabe falsch ist. Der Brief ist tarifgerecht mit einer 3 Mark Posthorn-Marke freigemacht worden.

Hier noch der Inhalt:



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 14.03.2015 17:35:23 Gelesen: 10848# 32 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute wieder ein Brief an ein Mitglied der Familie Heinicke (Meinicke ist nicht richtig):



Wie die Rückseite noch zeigt, stammt der Brief aus Rotta bei Kemberg und wurde vom Pastor Reichhardt geschrieben. Aufgegeben wurde er am 14.10.1922 und wie für die PP09 richtig mit 6 Mark frankiert. Die Marken wurden mit dem Bahnpoststempel Kemberg-Bergwitz entwertet. In Bergwitz gab es einen Anschluß an die Strecke Berlin - Wittenberg - Dessau - Köthen.

Auch der Inhalt ist erhalten geblieben:



Es sind die Seiten 4 links und 1 rechts



und die Seiten 2 links - Seite 3 rechts.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 21.03.2015 18:12:30 Gelesen: 10787# 33 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier mal ein Postschein für ein Mitglied der herzoglichen Familie zu Anhalt-Dessau:



Am 26.März 1863 wurde ein Brief mit einem Wert von 700 Thaler Preussisch Courant mit einem Gewicht von 2 6/10 Loth an Seine Hoheit den Prinzen Gerorg zu Anhalt nach Dresden aufgegeben. Die Nummer im Register wurde hier noch korrigiert.

Der Wertbrief selbst wird auch portofrei gewesen sein, da es sich hier um ein Mitglied des regierenden Hauses handelt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 22.03.2015 16:04:04 Gelesen: 10749# 34 @  
Liebe Sammlerfreunde,

da der Beleg auch hier u.U. mit hineinpaßt:



Am 03.03.1923, also PP13 wurde vom Amtsgericht Dessau an den Förster Funke in Alten by Dessau ein Brief mit Postzustellungsurkunde gesendet.

Die verklebten 280 Mark setzen sich zusammen aus 100 Mark für den Fernbrief + 80 Mark für die Zustellung und 100 Mark für die Rücksendung der Urkunde.

Alten ist heute ein Stadtteil von Dessau. Dort war und ist noch heute der erste Bahnhof auf dem Wege nach Köthen. Der nächster Halt ist dann in Mosigkau.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 04.04.2015 17:04:00 Gelesen: 10619# 35 @  
Liebe Sammelfreunde,

durch ein wenig handeln konnte ich gestern diese Karte mit "Altener" Ansichten bekommen. Wichtig war mir der Bahnhof - dort war auch der einzige mögliche Halt der Züge zwischen Dessau und Mosigkau.



Die Karte wurde auch in Alten am 02.11.1902 aufgegeben und lief nach Brunshausen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 05.04.2015 15:20:25 Gelesen: 10579# 36 @  
Liebe Sammelfreunde,

nachfolgend mal zwei Karten mit dem Naturbad in Mosigkau.



Diese Karte wird wahrscheinlich aus dem Jahre 1938 stammen - leider ist das Stempeldatum schwer erkennbar - bei nachfolgender eine Katastrophe!



Diese ist scheinbar im Jahre 1942 gelaufen.

Seit wann genau das Naturbad dort existierte, konnte ich bis heute nicht in Erfahrung bringen. Heute existiert dieses Bad nach wie vor - dazu mal zwei Fotos:



Beide sind im nach Badesaison aufgenommen wurden. Das Bad hat einen Zu. und ein Abfluß. Momentan wird der Zufluß saniert im Zuge des Hochwasserschutzes.

Vor der Zeit des Naturbades, gab es schon eine Badeanstalt. Diese befand sich in relativer Nähe der Gleisanlagen zwischen Mosigkau und Köthen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 04.05.2015 17:11:49 Gelesen: 10328# 37 @  
Liebe Sammelfreunde,

bei nachfolgender Karte konnte nicht nein sagen:



Die Karte wurde am 14.04.1932 in Libbesdorf geschrieben, am Folgetag mit einem Stempel Dessau-Land abgestempelt und lief nach Kakau. Es ist eine Karte von Dorf zu Dorf - Der Kauf der Karte bezieht sich auf den Strassennamen. Allerdings wird da Mossigkau mit Doppel "S" geschrieben. Libbesdorf liegt auf dem Weg von Mosigkau nach Quellendorf (heute in Richtung Köthen).

In Mosigkau gibt es heute eine "Libbesdorfer Strasse" - in Libbesdorf keine "Mosigkauer" mehr - schade!

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 14.05.2015 18:20:24 Gelesen: 10208# 38 @  
Liebe Sammelfreunde,

eine Karte mit dem Schloss:



Die Karte lief nach Karl-Marx-Stadt -> leider ist der Stempel fast nicht lesbar. Sicher ist, dass er von Dessau-Mosigkau stammt, möglicherweise aus dem Jahr 1959.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 16.05.2015 15:02:09 Gelesen: 10145# 39 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute kam eine weitere Karte bei mir an:



Die Karte lief von Zerbst nach Thurland -> leider wurde die Marke abgerissen.

Links sind die Süd- und Nordseite des Schlosses zu sehen.

Rechts oben die Kirche und darunter ist die Stele zu sehen, wo die Namen der Mosigkauer verewigt wurden, welche im 1. Weltkrieg nicht wieder nach Hause kamen.



Hier mal relativ aktuelle Fotos der Kirche und der Stelle mit den Namen (Die Bilder sind so groß, dass alles lesbar sind).

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 24.05.2015 07:46:04 Gelesen: 9998# 40 @  
Liebe Sammelfreunde,

dank Ebay bin ich zu zwei Fotos - um 1946/47 - gekommen.



Beide sind im Naturbad, wie schon mal hier gezeigt [#36], aufgenommen worden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 25.05.2015 13:26:55 Gelesen: 9937# 41 @  
Liebe Sammelfreunde,

mit dem Namen Mosigkau ist auch der Forst "Mosigkauer Heide" verbunden.



Ein Karte am Ende der "Hohen Strasse" im heutigen Kochstedt aufgestellt, zeigt die Lage der Heide. Der Weg Fürst Franz durch den "Standort" zeigt die Hohe Strasse - die ehemalige Herresstrasse - welche auch nach Mosigkau führt. Ein beliebtes Ziel von Wanderer im Forst war das Forsthaus Königendorf. Alle Karten sind zwischen 1935 bis 1939 gelaufen.







Herzog Friedrich II ließ es im Jahre 1904 durch den Hofbaurat Georg Boettger in schweizer Baustil als Blockbohlenhaus errichten. Es war das Zentrum der herzoglichen Jagd bis zu deren Abdankung.

Nun nahm es eine wechselvolle Geschichte als Erholungsanlage für anhaltische Staatsbeamte, als Landschulheim sowie als Lager des Nationalsozialistischen Arbeitsdienstes. In DDR-Zeiten diente es der VEB Chemische Werk Buna als Erholungsheim. Nach der Wende zerfiel das Haus zusehend bis es Anfang Juli 2012 niederbrannte.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 11.07.2015 15:32:49 Gelesen: 9399# 42 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine ungelaufene Postkarte zeigt die heutige Adresse, des in [#5] aufgegebenen Briefes nach Magdeburg.



Sie zeigt das sogenannte Gärtnerhaus, welches 1777 erbaut wurde. Die Karte wird aus den Anfang der 1970er Jahre sein.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 

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