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Thema: (?) (112,121,123) Kriegsgefangenenpost
Das Thema hat 124 Beiträge:
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volkimal Am: 31.05.2014 11:17:55 Gelesen: 30431# 100 @  
Hallo zusammen,

ich habe gerade damit begonnen, die wechselhafte Geschichte von der Gefangenschaft der Missionarsfamilie Hübner aus Deutsch-Ostafrika zu erzählen. Ihr findet sie ab heute und in den nächsten Wochen beim Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte". Der erste Beitrag zur Gefangenschaft ist:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=86381

Was Familie Hübner vorher erlebt hat findet ihr bei selben Thema ab Beitrag 57.

Viele Grüße
Volkmar
 
Wim Ehlers Am: 31.07.2014 08:57:49 Gelesen: 28887# 101 @  
Auf dem letzten Philaseiten-Tauschtreff in Essen erhielt ich einige Belege zum Thema Kriegsgefangenenpost. Der Kriegsgefangene stammt aus Essen-Altenessen und war untergebracht in Großbritannien, dort im Camp 31 in Stratford-on-Avon. [1]





Beste Grüße
Wim

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_World_War_II_prisoner-of-war_camps_in_the_United_Kingdom
 
Roda127 Am: 31.07.2014 19:49:26 Gelesen: 28826# 102 @  
Hallo zusammen,

kann leider nichts dazu finden.

Ich habe hier 2 Briefe von einem Kriegsgefangenen aus einem Lager in "Polen ?" an seine Familie in Lichtenfels / Oberfranken.

Wie erfolgte die Beförderung derselben. Durch die Post oder anderweitig, der Brief zeigt keinerlei Postvermerke. Würde mich über eine Antwort freuen.

Beste Grüße
Roda127


 
Wim Ehlers Am: 31.07.2014 20:07:54 Gelesen: 28821# 103 @  
Weitere Post nach Altenessen.





Beste Grüße
Wim
 
dingo Am: 31.07.2014 20:59:55 Gelesen: 28799# 104 @  
@ DL8AAM [#80]

Hallo Thomas!

Nach Deiner Anfrage Nov. 2012 habe ich mal einen Beleg (um die 12 x 9,6 mm ) vom Knockaloe Camp Isle of Man abgebildet. Nehme an aus dem 1. Weltkrieg.

Gruß Dingo


 
Wim Ehlers Am: 01.08.2014 02:36:12 Gelesen: 28772# 105 @  
@ dingo [#104]

Hallo Dingo,

schön, dass Du den Zusammenhang meiner Beiträge aus dem Kriegsgefangenen-Lager in Stratford-on-Avon mit einer Antwort auf einen Beitrag unterbrechen musst, der zwei Jahre alt ist! So macht das Arbeiten innerhalb eines Themas wirklich Spaß: Ein gehöriges Durcheinander entsteht!

Deswegen beende ich meine Beiträge zu diesem Thema mit einer weiteren Karte und einem Brief nach Altenessen.







Beste Grüße
Wim
 
dingo Am: 01.08.2014 13:12:20 Gelesen: 28728# 106 @  
@ Wim Ehlers [#105]

Hallo Wim!

Ich kann in diesem Forum machen was und wie ich es will, alles ist falsch, wie ich es auch immer anpacke. Was habe ich nun wieder falsch gemacht? Ich soll angeblich den Zusammenhang Deiner Beträge unterbrochen haben. Wenn es so ist, so Bitte ich um Entschuldigung, ich war mir dabei keiner Schuld bewusst.

Vielleicht hätte ich es so wie Einstellung [#102] zwischen Deiner [#101] und [#103] machen müssen: – kann leider nichts dazu finden. Ich habe hier 2 Briefe von einem Kriegsgefangenen aus einem Lager in "Polen ?" an seine Familie in Lichtenfels / Oberfranken. –

Ich nehme an, dass dieses auch nicht zu Deinen Beiträgen passt.

Mir ist der Beleg von Man vor einigen Tagen in den Händen gekommen. Gestern Abend nun habe ich das Thema Kriegsgefangenenpost geöffnet und als erstes den Beitrag von Man gesehen. Der erste Satz begann nun mit: Leider habe ich keinen echten Beleg gesehen. Nun habe ich (wenn die Anfrage auch schon älter war) den Beleg gescannt und eingestellt. Ich wollte DL8AAM einen Beleg zeigen und die Einstellung war an ihm gerichtet. Thema Kriegsgefangenenpost: Oder hätte ich meinen Beitrag wie Beitrag [#102] einstellen sollen?

Wim, Du kannst nun meine Entschuldigung annehmen oder nicht. Ich will keinen irgend wie ärgern. Auch bestrafst Du all die anderen, die Deine Einstellungen verfolgen.

Gruß Dingo
 
DL8AAM Am: 01.08.2014 14:54:07 Gelesen: 28712# 107 @  
@ dingo [#106]

Dingo,

nein, hast absolut nichts falsch gemacht!

Das Thema ist für alle da, die etwas zum Thema beitragen können und wollen, egal, wie alt das Ursprungsposting sein sollte. Gerade, wenn ein Thema längere Zeit unbeschrieben ist und es somit zwischenzeitlich nach ganz ganz unten in den Keller gerutscht ist, kommt es sehr oft vor, dass wenn es durch aktuelle Beiträge wieder reaktiviert wurde, man auch ältere Postings wieder auf den Schirm bekommt. Man darf auch auf 10 Jahre alte Fragen jederzeit noch antworten. Damit man gleich erkennt, welcher Beitrag sich auf welchen bezieht, haben wir das @, das hast Du sauber gesetzt. Alles gut. Wir haben bis auf ein-zwei Ausnahmen auch keine Privat-Themen in denen nur speziell zugelassene Mitglieder schreiben, der Rest nur lesen darf und bei denen macht es auch Sinn (Neuheitendokumenmtationen etc.). Wenn man meint, das Beiträge am besten "alleine" und besser strukturiert bzw. abgegrenzt von anderen stehen sollten, macht man einen neuen thematisch "eingeschränkteren" Thread auf. Auch dafür kann es sehr gute Gründe geben, besonders wenn man genug Material hat, den neuen Faden längere Zeit weiterspinnen zu können. So können auch fruchtbare (Spezial-) Diskussionen entstehen. Dieses Thema hier nennt sich aber ganz allgemein "Kriegsgefangenenpost", da kann ich einzelne aalandische, über deutsche bis zu zimbabwische Sendungen - egal aus welchem kriegerischen Konflikt - zeigen, selbst Belege aus dem Gallischen Krieg mit Caesars Originalunterschrift wären jederzeit vollkommen gleichberechtigt möglich und höchst willkommen.

Einen irgendwie gearteten "Sperrverwerk" von Wim ("die folgenden 5-6 Beitragsplätze sind für mich reserviert, d.h. eine Woche Schreibverbot für den Rest des Forums") habe ich auch nicht gelesen. Selbst wenn so etwas gewollt möglich wäre, woher hättest Du es denn wissen sollen, dass noch mehr kommen? Also mach Dir bloss keine Gedanken! Und, Danke für Deinen Beleg!

Beste Grüße
Thomas
 
dingo Am: 01.08.2014 15:37:37 Gelesen: 28703# 108 @  
@ DL8AAM [#107]

Hallo Thomas!

Möchte mich herzlich für Deinen Beitrag bedanken. Du hast mich wieder etwas aufgerichtet. Wie ich schon schrieb, war ich mir keiner Schuld bewusst und mir wurde eine Schuld zugewiesen, auf Kosten der anderen. Auch war ich schon soweit, keine Einstellungen im Forum mehr zu tätigen, um nichts falsch zu machen. Wenn das im Forum öfters vor kommt und einen eine Schuld zugewiesen wird und wie ich, es nicht gleich weg stecken kann. So kann es passieren, dass dadurch wenige Einstellungen vorgenommen werden.

Nochmals vielen Dank.
Gruß Dingo
 
sotos Am: 01.08.2014 20:51:43 Gelesen: 28667# 109 @  
@ Concordia CA [#9]

Hallo Concordia,

einen Brief der Deinem ähnlich ist habe ich auch, der Unterschied ist, dass mein Brief mit Kastenstempel ist und deiner mit Offizierstempel.

Grüße


 
DL8AAM Am: 25.08.2014 20:38:20 Gelesen: 27869# 110 @  
Kaum ist man einmal wieder eine Woche im Kurzurlaub und schon landet etwas recht interessant Zwielichtiges im Briefkasten

Umschlag der US Post USPS mit Eindruck " CORRESPONDANCE DES PRISONNIERS DE GUERRE / FRANC DE PORT - ÉTATS-UNIS", was soviel bedeutet wie "Portofreie Kriegsgefangenensendung aus den USA". Der Brief mit Zudruck des POW-MIA Logos [1] trägt keinerlei Absender. Beigelegt waren Fotokopien zum Thema UN-Feindstaatenklausel [2] inklusive eines Spiegelartikels aus der Ausgabe 39/1968 [3]. Es handelt sich sogar um Ausdrucke des Artikels aus eben diesem SPIEGEL-Onlinearchiv (erkennbar an den Rasterungen - insbesondere bei den Bildern - , die der SPIEGEL beim seinerzeitigen Scannen seiner Altmagazine selbst hinzugefügt hat).



Das gesamte kommt mir doch sehr komisch bzw, sehr Zwielichtig vor:

1. Sendungen aus den USA tragen in aller Regel immer eine schwarze Strichkodierung der amerikanischen Post USPS.
2. Der Inhalt ist im europäisch-deutschen DIN A4-Format und nicht in der sonst (bedeutend breiteren) amerikanischen Business-Briefgröße, deshalb auch der rechte Knick.
3. Der alte Luftpostaufkleber "Label 19-B" (Version Januar 2002) wurde wiederverwendet, er trägt - am Rand noch gut erkennbar - noch Reste eines USA-typischen, braun-orangefarbenen Umschlags von dem er abzogen wurde (beim Anlüpfen zusätzlich bestätigt).



Als guter "moderner Philatelist" ist es ja immer eine der elementaren Hauptaufgaben in möglichst viele Adressbanken zu gelangen, um täglich gleich mit kistenweise Werbesendungen - mit zeitnah (hoffentlich) interessanten neuen modernen Frankturen - beglückt zu werden. Aus diesem Grund verteilt man natürlich die eigene Adresse sehr großzügig - auch international - auch im Internet. ;-) Bei amerikanischen Listen trage ich mich (um auf den ersten Blick nicht gleich als 'Nichtzielgruppe' geoutet zu werden) im City-Feld mit "GOETTINGEN-GERMANY" und unter 'Staat mit ZIP' als "ND 37085" (ND für Niedersachsen, hi), aber nie mit dem offiziellen ISO 3166-2 Kürzel "NI", ein. Also dürfte die Sendung nicht aus einer dieser Einträge generiert worden sein.

Das Adresslabel (89 x 41 mm) stammt von einem Thermo(direkt)drucker, ähnlich der deutschen Digitalmarken (75 x 40 mm großen Filial-Frankturlabels von TOSHIBA TEC Geräten) der DPAG, siehe auch die dafür typischen schwarzen Schlieren. Das verwendete Format gibt es (u.a.) von/für Dymo LabelWriter.

Ich vermute, dass diese Sendung a) nicht den Weg über die bzw. aus den USA genommen hat (auch wenn die Anschrift amerikanisiert wirkt/wirken soll) und es sich b) um keine echte Kriegsgefangenensendung handelt, oder liege ich hier etwa falsch? ;-)

Der Umschlag der Marke "ReadyPost™" selbst - ReadyPost ist ein Warenzeichen der USPS [4] - mag vielleicht noch authentisch sein (?), auch der Zudruck könnte noch echt sein (?)(Kennt jemand derartige Bedarfsbelege?), die Gesamtheit aber dürfte eine "Ganz-Fälschung" darstellen, die irgendwie bzw. irgendwo in das UPU-System (bei der DPAG?) eingeschleust wurde. Der Umschlag trägt die typische orangene Kodierzeile der DPAG.

Ich kannte solche bzw. ähnliche Propaganda-Postsendungen eigentlich nur aus dem Zweiten Weltkrieg. Wer aber heute dahinter stecken mag, ist mir noch gänzlich unklar. Bisher finden sich auch noch keine Meldungen im Internet (z.B. bei den Aufregern der Spam-Wächterbewegung etc.) hierzu, falls es sich um eine größere Aktion handeln sollte. Der wiederverwendete Luftpostaufkleber dürfte aber eigentlich gegen ein Massenmailing sprechen. Wenn aber doch ..., ... wenn man aber die Gruppen in denen die "UN-Feindstaatenklausel" noch heute ein Thema ist anschaut, könnte man eine bzw. inzwischen sogar zwei mögliche Richtungen (aus Deutschland selbst) denken. Eine Herkunft aus den USA schließe ich eigentlich aus den oben genannten "Kennzeichen" vollkommen aus.

Aber was unsere Post so alles ohne Kontrolle nun zustellt. Aber wer weiss, welche Aktivisten heimlich und bisher unentdeckt in irgendein Postamt eingebrochen sind und dort einen Postsack zurückgelassen haben, hi Oder vielleicht hat sich auch nur irgendein Spassvogel hier, einen gut gemachten Joke geleistet. Los Gesteht! ;-)

Hat jemand weitere Infos zu dieser sehr sehr wahrscheinlich gefälschten Kriegsgefangenensendung?

Gruß
Thomas

[1]: http://de.wikipedia.org/wiki/POW/MIA-Flagge
[2]: http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Feindstaatenklausel
[3]: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/45935451 & http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/45935452
[4]: https://store.usps.com/store/browse/subcategory.jsp?categoryId=readypost-shipping
 
hajo22 Am: 23.09.2014 10:52:35 Gelesen: 27024# 111 @  
Britische Zone Köln

Kriegsgefangenen-Postkarte nach England vom 1.12.45 aus Köln. Die Postkarte ist mit 15 Pfg. AM-Post (dt. Druck Mi.Nr. 24) als Auslandspostkarte frankiert. Die sonst portofreie Kriegsgefangenenpost war nach England zu frankieren (nach den bisherigen/alten Portotarifen der ehemaligen dt. Reichspost).

Rückseite roter Lager-Zensurstempel.



Schönen Tag.
Jochen

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Belege aus dem Dezember 1945"]

Wer sieht sich die Beiträge [#99], [#102] und [#110] an und kann diese vielleicht beantworten ?
 
Wachauer Am: 21.12.2014 23:43:35 Gelesen: 24815# 112 @  
Hallo Sammlerfreunde,

heute habe ich diese zweisprachige Karte erhalten:



Es handelt sich um eine portofreie Kriegsgefangenenpost, mit der im Oktober 1944 durch den Gfr. Klausberger an seine Familie gemeldet wird, dass er nicht verwundet in US - Gefangenschaft geraten ist.

Ein vierzeiliger Stempel in deutscher Sprache "Adresse folgt nach Ankunft in einem beständigen Gefangenenlager" und ein violetter ovaler Prüfstempel der US-Army sind auf der Karte abgeschlagen.

Es dürfte sich um einen amerikanischen Vordruck handeln.

Gibt es hier Experten, die mir zur Beschreibung dieser Karte mehr Information geben können?

Zum Beispiel verwundert mich, dass auf der Karte der Verband des gefangenen Soldaten angegeben ist (leider kann ich das aber nicht entziffern).

Vielen Dank im Voraus und
herzliche Sammlergrüße
Gerhard
 
Pete Am: 06.01.2015 10:42:15 Gelesen: 24348# 113 @  
Nachfolgend einige Beispiele für moderne Sendungen aus den (mutmaßlich) letzten 25 Jahren, welche als "Kriegsgefangenenpost" deklariert wurden und zumindest in den drei letzten Fällen Portofreiheit genossen.

@ Sachsendreier53 [#96]

Nichts spektakuläres dieser Absenderfreistempel. Das Kuvert habe ich schon seit 2003. Die Rückseite hat keine Abstemplung. Wer kann zu diesen Stempel eine Aussage machen ?

Mir liegen selbst mehrere derartige Belege vor. Es handelt sich hier m.E. nicht um einen Stempel sondern um einen Eindruck analog den "Entgelt bezahlt"-Vermerken. Anhand vorliegender Belege ließen sich (bisher) zwei verschiedene Typen feststellen, wobei die Reihenfolge mangels Datierbarkeit der Belege willkürlich ist:



Eindruck rechts oben in rot "KRIEGSGEFANGENENPOST / GEBÜHRENFREI / SERVICE DES PRISONNIERS / DE GUERRE"; es liegen keine sonstigen Frankiermerkmale (Absenderfreistempel oder Briefmarken usw.) vor



Eindruck rechts oben in rot "SERVICE DES PRISONNIERS / DE GUERRE / KRIEGSGEFANGENENPOST / GEBÜHRENFREI"; es liegen keine sonstigen Frankiermerkmale (Absenderfreistempel oder Briefmarken usw.) vor

@ philapit [#81]

Hier 2 Belege Kriegsgefangenpost-Auskunftstelle über Kriegsgefangene. 1 x Blanko mit Fragebogen und 1x gelaufen München 24.2.1960 (15 Jahre nach Kriegsende). Wie lange war eine Auskunft möglich? Bedanke mich schon mal für Eure Hilfe!

Auskünfte über Vorgänge aus der Zeit des zweiten Weltkriegs zu erhalten, war noch jahrzehntelang möglich, siehe nachfolgende Beispiele. Ob heute noch Auskünfte erteilt werden, entzieht sich meiner Kenntnis:



Portofreie Sendung des internationalen Suchdienstes vom 22.09.1992 aus 3548 Arolsen mit zusätzlichem Handstempel "Interniertenpost - Service des internés"; der Absenderfreistempel von Pitney Bowes mit der Kennung E841544 selbst weist keine Nominale auf



Portofreie Sendung der deutschen Dienststelle (WASt) = "Auskunftsstelle für Wehrmachtsnachweise" vom 22.08.1990 aus 1000 Berlin 51 mit zusätzlichem Eindruck in schwarz "Kriegsgefangenenpost / Service des prisonniers / de guerre / Gebührenfrei"; der Absenderfreistempel aus Berlin (West) von Stielow/Neopost mit der Kennung H020053 selbst weist keine Nominale auf



Portofreie Sendung der deutschen Dienststelle (WASt) = "Auskunftsstelle für Wehrmachtsnachweise" vom 02.09.2002 aus 13405 Berlin 510 mit zusätzlichem Eindruck in schwarz "Kriegsgefangenenpost / Service des prisonniers / de guerre / Gebührenfrei"; der Absenderfreistempel von Stielow/Neopost mit der Kennung H024304 selbst weist keine Nominale auf; die Währung im Wertrahmen des Absenderfreistempels läuft bereits auf Euro

Im Gegensatz zu den Belegen in einem weiteren Thema (1) handelt es sich bei den in diesem Thema gezeigten Sendungen um entsprechende Bedarfspost.

Gruß
Pete

(1) http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=98760#M15
 
Taschentuch Am: 06.01.2015 20:44:23 Gelesen: 24263# 114 @  
Hallo Sammlerfreunde,

interessantes Thema mit sehr schönen gezeigten Belegen, vielen Dank dafür.

Wegen meinem Interesse an meiner Heimatstadt habe ich zwangsläufig auch Kriegsgefangenenpost in meiner Sammlung. Mein schönster Beleg, den ich in einem anderen Forum bereits gezeigt hatte, durfte auf der Suche nach seinem Empfänger die Kriegsgefangenenlager Munsterlager, Soltau (das seinerzeit größte Lager), Münster I, Münster II sowie Münster III durchlaufen. Danach ging es wieder zurück nach Zeist.

Gruß aus der Lüneburger Heide
Michael


 
Fips002 Am: 09.01.2015 12:36:42 Gelesen: 24127# 115 @  
Karte an einen deutschen Kriegsgefangenen im Kriegsgefangenenlager Ahmednagar/Indien aus Pforzheim, 31.5.1917. In Emmerich wurde die Karte geprüft und freigegeben.



Gruß Dieter
 
Pete Am: 06.02.2015 22:39:49 Gelesen: 23281# 116 @  
Als Ergänzung zum Beitrag [#113] nachfolgend weitere moderne Belege:



Sendung vom 22.02.1968 des Bürgermeisteramtes Forchheim, adressiert an die "Deutsche Dienststelle (Wast)" in Berlin (West) und per Schreibmaschinenschrift deklariert als "Kriegsgefangenenpost / Gebührenfrei"; Belege des Absenders Wast selbst werden in Beitrag [#113] gezeigt



nicht datierbare Sendung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und mittels Gummihandstempelabschlag versehen mit "Gebührenfrei / Kriegsgefangenensache / Auskunftsstelle für Kriegsgefangene"

In Beitrag [#113] wurde eine C6-Sendung vom 22.09.1992 mit der vierstelligen Postleitzahl 3548 aus Arolsen gezeigt. Dieser Dienst bestand auch nach der Einführung der fünfstelligen PLZ (01.07.1993) fort:



Portofreie Sendung des internationalen Suchdienstes vom 15.08.1994 aus 34454 Arolsen mit zusätzlichem Handstempel "Interniertenpost - Service des internés"; der Absenderfreistempel von Pitney Bowes mit der Kennung E841544 selbst weist keine Nominale auf

Gruß
Pete
 
eswareinmal Am: 19.04.2015 17:38:37 Gelesen: 20691# 117 @  
Hallo Sammler,

in dem Brief steht etwas von Afrika bzw. das derjenige noch dort ist. Wurde der Brief über Amerika nach Deutschland gesendet?

Nette grüße


 
doktorstamp Am: 19.04.2015 19:10:21 Gelesen: 20672# 118 @  
@ eswareinmal [#117]

Camp Concordia ist in Kansas, USA.

mfG

Nigel

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/Camp_Concordia
 
Marcel Am: 19.04.2015 22:50:06 Gelesen: 20631# 119 @  
Hallöle!

Hier ein Brief aus Shrewsbury/England Anfang 1917 nach Bachra bei Kölleda von Franz Nürnberger an seinen Vater dem Lehrer.



Die Mutter Marie antwortet per Bahnpost vom 30.05.1917, dieser wurde durch die Postprüfungsstelle (Auslandstelle Emmerich) freigegeben, geöffnet und zensiert durch die Briten.



Offentsichtlich sollte Franz England erkunden. Ein Brief aus Pattishall-Towcester vom 04.12.1918 an Marie.



Und der letzte von der prisoners of war company France aus London vom 25.05.1919, ebenfalls an Marie.



schöne Grüße
Marcel
 
eswareinmal Am: 20.04.2015 04:58:32 Gelesen: 20609# 120 @  
@ doktorstamp [#118]

Danke für die Hilfe und den Link.

Also handelt es sich um Post von einem deutschen Kriegsgefangenem aus dem 2. Weltkrieg, der in Afrika gefangen genommen wurde und in ein Lager in Amerika (Kalifornien) gebracht wurde.

Warum der Brief nun von New York losgeschickt wurde, versteh ich nun nicht. Sammelt jemand von Euch diese Briefe ?

Nette Grüsse Mike
 
hajo22 Am: 25.05.2015 18:51:30 Gelesen: 19051# 121 @  
Bei dieser polnischen Vordruck-(Korrespondenz-)Karte, die - nach dem Text auf der Rückseite - ursprünglich eine Doppelkarte war (also mit Frage-/Antwortteil) bin ich mir nicht sicher, ob es sich überhaupt um eine Kriegsgefangenen-Sendung handelt. Bekanntlich waren diese i.d.R. portofrei. Die Karte ist aber mit 3 Zloty frankiert. Sie ging aus Kattowitz nach St. Leonhardt/Österreich und zeigt vorder- und rückseitig einen amerikanischen, in Österreich verwendeten Zensurstempel.

Die auf der Vorderseite der Karte ersichtliche Zahl "3246" dürfte die Nummer eines polnischen Zensoren sein. Den roten Kastenstempel links oben: "C.R.II." kann ich nicht deuten.

Meine Vermutung: Post aus einem Internierungs-, Straf- oder Kriegsverbrecherlager.



Wer weiß im Forum dazu etwas?

VG, hajo22
 
Fips002 Am: 19.07.2015 12:02:51 Gelesen: 17147# 122 @  
Kriegsgefangenenbrief aus dem Kriegsgefangenenlager Würzburg nach Bern/Schweiz.

Stempel auf der Vorderseite des Briefes: Kriegsgefangenenlager Würzburg-Postprüfstelle/ geprüft F.I.

Ankunftstempel Bern 9.11.16 Briefträger

Gruß Dieter


 
Günther123 Am: 21.02.2016 17:36:46 Gelesen: 7651# 123 @  
Hallo Sammelfreunde,

Kriegsgefangenenpost aus Russland:

Wer kann mir zu den Stempeln auf den Belegen weiterhelfen? Wo wurde welcher Stempel/blaue Schrift angebracht, und welche Bedeutung hatten diese? Es wäre schön auch eine Information zum Wert zu bekommen.

12. und 18. Oktober 1916 von Orenburg nach Wien:





11. März 1917 und 23. April 1917 von Turkestan nach Wien:





Vielen Dank und lg
Günther
 
horstfranz Am: 08.06.2016 01:44:53 Gelesen: 1302# 124 @  
@ Marcel [#119]

Ich habe auch so einen Brief aus England, der hat aber weder Stempel noch Marke ?
 

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