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Thema: Deutsches Reich Dauerserie Hitler
Das Thema hat 277 Beiträge:
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hajo22 Am: 19.07.2014 21:24:40 Gelesen: 42668# 53 @  
Kommen wir zu den hohen Hitler Werten, die auf Brief nicht so leicht zu finden sind.

Ich zeige eine 5 RM AH Einzelfrankatur (Mi.Nr. 802A) auf einem Wertbrief über 21.500 RM aus Ingolstadt nach Mindelheim vom 15.7.1944 (Ankunft Mindelheim 16.7).

Portoberechnung: Brief über 20 gr = 24 Pfg. + Behandlungsgebühr (Wert über 100 RM) = 50 Pfg. + Versicherungsgebühr (je 500 RM = 10 Pfg.) = 430 Pfg. = gesamt 5 RM 4 Pfg. Der Brief ist also um 4 Pfg. unterfrankiert, was anscheinend nicht aufgefallen ist.



Schönen Abend.
Jochen
 
hajo22 Am: 20.07.2014 10:33:49 Gelesen: 42596# 54 @  
Wertbrief mit Adolf Hitler: 3 RM (Mi.801A), 1 RM (799A), 50 Pfg. (796), 40 Pfg. (795) über 20.000 RM (Gewicht 446 gr) entwertet mit Rollstempel Berlin W 8 bb vom 6.3.1945 nach Lorsch/Hessen, Ankunft 12.3.1945.

Wenn man die Zeitumstände bedenkt, z.B. zerstörte/defekte Gleisanlagen, Tieffliegerangriffe auf Bahnzüge, eine sehr schnelle Beförderungszeit. Absender ist die "Briefmarkenhandlung des Westens, Hans Bibeljé", Berlin W 8, Jägerstraße 62a.

Wertbriefe aus Berlin in der "Endzeit des 3. Reiches" sind nicht häufig anzutreffen.



Portoberechnung: Fernbrief (446 gr*) = 40 Pfg., Behandlungsgebühr (Wert > 100 RM) = 50 Pfg., Versicherungsgebühr (je 500 RM = 10 Pfg.) = 400 Pfg. Gesamtgebühr 4,90 RM.

* = Das Gewicht des Briefes wurde handschriftlich (blaue Schrift mit Namenskürzel) auf 445 gr korrigiert.

Schönen Sonntag.
Jochen
 
hajo22 Am: 21.07.2014 15:52:15 Gelesen: 42514# 55 @  
Die 5, 3 und 1 RM habe ich auf Wertbriefen schon gezeigt. Bleibt noch die 2 RM übrig:



Wertbrief zu 10.000 RM aus Berlin W 8 vom 5.3.45 entwertet mit Rollstempel nach Lorsch/Hessen (Ankunft 10.3.45).

Portoberechnung: Fernbrief (463 gr) = 40 Pfg. + Behandlungsgebühr (Wert > 100 RM) = 50 Pfg. + Versicherungsgebühr (je 10 Pfg. pro 500 RM) = 200 Pfg., Gesamt 2,90 RM.

Frankatur: Mi.Nr. 800, 786(2), 792, 796.

Schönen Tag.
Jochen
 
Richard Am: 01.08.2014 09:32:37 Gelesen: 42292# 56 @  
Einschreibebrief vom 18.9.1942 von Friedrichshafen am Bodensee nach Leutkirch im Allgäu.

Der Empfänger Max Drexler gründete in 1945 den Schwäbischen Verlag mit seinem Flaggschiff Schwäbische Zeitung und einer derzeitigen Auflage von 171.000 verkauften Exemplaren. [1]



Schöne Grüsse, Richard

[1] http://www.cyclopaedia.de/wiki/Schw%C3%A4bischer_Verlag_GmbH_%26_Co._KG_Drexler,_Gessler
 
hajo22 Am: 01.08.2014 11:16:38 Gelesen: 42262# 57 @  
Auch zum Sparen wurden die Hitlermarken verwendet.

Hier eine Postsparkarte (für 3 RM), ausgestellt in Lübeck am 25.11.1942. Bespart mit Hitler- und Hindenburgmarken zu insgesamt genau 300 Pfg. Der Betrag der Postsparkarte von 3 RM wurde am 20.1.43 in Lübeck auf das Postsparbuch übertragen.

Komplett erhalten gebliebene Postsparkarten sind nicht häufig.



Schönen Tag.
Jochen
 
Pete Am: 02.08.2014 09:15:50 Gelesen: 42203# 58 @  
In meiner Sammlung zum Thema Abstimmungsgebiet Oberschlesien (1920-1922) finden sich als Beiwerk auch drei Paketkarten aus Kattowitz (1), Rybnik (2) und Sucha (3) aus der Zeit nach der Abstimmung. Diese drei Orte wurden Mitte 1922 als Ergebnis der Volksabstimmung vom 20.03.1921 an Polen übergeben. 1939, nach der deutschen Besetzung Polens, erfolgte die Wiedereingliederung ehemals deutscher Gebiete in das Deutsche Reich, u.a. auch der seinerzeit an Polen übergebene Teil Oberschlesiens (1922/23 als Ostoberschlesien philatelistisch bekannt geworden).



Paketkarte vom 29.09.1942 aus Kattowitz nach Coburg, Porto zu 1,75 RM



Paketkarte vom 16.05.1942 aus Rybnik nach Coburg, Porto zu 1,75 RM



Paketkarte vom 02.06.1942 aus Sucha (Oberschlesoen) nach Ludwigsstadt (Oberfranken), Porto zu 2,00 RM

Der polnische Fischer-Katalog (Band 2) bewertet separat deutsche Briefmarken, entwertet mittels deutschem Stempel, auf dem Gebiet der heutigen Republik Polen, u.a. für die Zeit von 1939-1944/45. Nach derartigen Stücken müsste man bereits etwas suchen bzw. sind nicht so häufig zu finden.

Gruß
Pete

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kattowitz
(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Rybnik
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Sucha_%28Strzelce_Opolskie%29
 
hajo22 Am: 02.08.2014 17:39:01 Gelesen: 42171# 59 @  
Die HJ (Hitler-Jugend) hatte ihre eigene Postsparkarte zu 3 RM. Hier eine gebrauchte Karte mit 23x12 Pfg. und 4x6 Pfg. AH = 300 Pfg., gestempelt Warnsdorf 3 vom 20.12.1944. Die Karte ist in der typischen Gebrauchs-Erhaltung (unterer Teil der Karte komplett abgeschnitten). Dabei hätte der untere Abschnitt auf Seite 4, der für das Postsparkassenamt Wien vorgesehen war, genügt.

Hier die gebrauchte Karte:



Und hier die 1. und 4. Seite einer ungebrauchten Karte, damit man sieht was auf diesen Seiten weggeschnitten wurde:



Schönen Samstagnachmittag.
Jochen
 
Briefmarkentor Am: 02.08.2014 20:18:59 Gelesen: 42125# 60 @  
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 05. April 1945 aus Bergen auf Rügen in der Provinz Pommern (RPD Stettin) nach Mölln in der Provinz Schleswig-Holstein (RPD Hamburg). Der Brief wurde portorichtig in Mehrfachfrankatur mit zwei Freimarken zu 6 Rpf der Dauerserie mit dem Abbild Adolf Hitlers vom 1. August 1941 (2 x Mi.-Nr. 785) frankiert.




 
Briefmarkentor Am: 04.08.2014 20:32:47 Gelesen: 42039# 61 @  
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 12. April 1945 aus Torgelow in der Provinz Pommern (RPD Stettin) nach Berlin (RPD Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Mehrfachfrankatur mit zwei Freimarken zu 6 Rpf der Dauerserie mit dem Abbild Adolf Hitlers vom 1. August 1941 (2 x Mi.-Nr. 785) frankiert.



Der Inhalt des Briefes ist erhalten geblieben:



Und hier noch einmal der Text für alle, die die Schrift nicht lesen können:

Torgelow, den 12.4.45

Liebe Tochter,

ich muß auch einmal wieder ein paar Zeilen schreiben, und denke, daß ihr gesund seid. Könnt ihr das (Leben?) in Berlin noch ertragen? Ich glaube kaum, kommt lieber raus aus Berlin, hier ist es bis jetzt noch ruhig, und wenn wir noch raus müssen, können wir höchstens im Wald flüchten und Deckung suchen, aber ich denke, so weit wird es ja nicht mehr kommen, daß sie hier noch kämpfen dann. Ist doch schon alles vorbei.
Die Flüchtlinge sind alle noch hier.

Ich habe gehört, die Leute flüchten auch schon aus Berlin raus. Da gibt es keine Kartoffel, kein Gas, gar nichts. Hier ist ja auch alles knapp, aber bis jetzt haben sie hier noch keine Bomben geschmissen. Alarm haben wir ja auch öfter, aber sie fliegen immer rüber, es kann ja noch kommen, man weiß es ja nicht. Wir wollen es nicht hoffen. Wenn doch das mal erst ein Ende hätte. Wenn ihr auch noch raus müsst, wo wollt ihr dann hin? Dann kommt doch hierher zu uns, wo ihr bleibt, da bleiben wir alle.
Liebe Kinder, jetzt muß ich schließen. Ich bin noch gesund, viele herzliche Grüße und Küsse an alle, Mutter.
Schreibt bald.

Die Gemeinde Torgelow wurde am 28. April 1945 durch Truppen der Roten Armee besetzt.
 
juni-1848 Am: 06.08.2014 00:44:59 Gelesen: 41971# 62 @  
Lange gesucht und endlich gefunden:

Mit besagter Dauerserie portogerecht frankierter Wiener Rohrpotsbrief nach Frankreich:



Ob es sich um Interniertenpost handelt, konnte ich noch nicht eruieren.

Dennoch freut sich das Sammlerauge!
 
hajo22 Am: 06.08.2014 10:08:45 Gelesen: 41932# 63 @  
@ juni-1848 [#62]

Ein sehr schöner Beleg. Ich zeige demnächst einen Beleg Front-Heimat mit vorausbezahlter Rohrpostgebühr auf einem Feldpostbrief, dann allerdings nach Berlin.

Viele Grüße
Jochen
 
hajo22 Am: 06.08.2014 18:15:41 Gelesen: 41890# 64 @  
Hier der in [#63] angekündigte Feldpostbrief Front-Heimat mit 2x5 Pfg. Hitler für die Rohrpostgebühr in Berlin. Die Marken sind entwertet mit dem 2-Zeiler "Bei der Feldpost/eingeliefert".

Der Brief zeigt auf der Rückseite den Rohrpoststempel von Berlin-Tempelhof, 29.10.42, 19.40 h.





Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 07.08.2014 09:58:53 Gelesen: 41848# 65 @  
Punktverrechnungsstelle Berlin

Bei den Punktverrechnungsstellen im Reich wurden Geschäfte mit rationierten Rohstoffen (Textilstoffe) abgewickelt/verrechnet. Dafür gab es eigene Formularvordrucke.

6 Pfg. AH auf Punktverrechnungskarte (Fernpostkarte) aus Berlin. Entwertet mit Maschinenwerbestempel SW 11 v. 24.12.1941 nach Böblingen (Eingang 27.12.41).



Schönen Tag.
Jochen
 
hajo22 Am: 07.08.2014 10:39:10 Gelesen: 41840# 66 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#28]

Hier eine 30 Pfg. Hitler Einzelfrankatur auf einer Postsache per Einschreiben aus Sosnowitz v. 8.11.1943, Ankunft 9.11.43.

Ein etwas ungewöhnliches Stück. Postsachen waren ja generell portobefreit. Den Brief schickt aber ein Postangestellter offensichtlich als Privatperson, also hätte eigentlich das Fernbriefporto dazu bezahlt werden müssen. Um das zu vermeiden, hat er deshalb (vermutlich) neben "Postsache" den Vermerk "Einsatz Osten" angebracht, also so eine Art "Pseudo-Feldpost" geschaffen. Wohl eine Eigenkonstruktion des Postangestellten. Ging reibungslos durch.



Lieber Sfr. Jürgen, ich kenne Deinen Namen im Zusammenhang mit dem verstorbenen Rolf Ritter, mit dem ich auch korrespondiert habe. Es ging damals um Versandstellen.

Viele Grüße
Jochen
 
hajo22 Am: 07.08.2014 10:58:13 Gelesen: 41831# 67 @  
Hier eine Postanweisung über 900 RM, Gebühr 1,20 RM, entrichtet durch 1 RM und 2x10 Pfg. AH. Gestempelt Freital 1.5.45 an eine Adresse im Kreis Rumburg (Sudetengau). Es geht um Gehaltsvorauszahlungen für Mai und Juni (45).

Rückseitig kein Eingangsstempel des Postamts und keine Unterschrift des Geldempfängers. Die Postanweisung blieb wohl schon in Freital liegen, da sie nicht mehr weiterbefördert werden konnte.



Schönen Tag.
Jochen
 
Marcello Am: 09.08.2014 17:19:08 Gelesen: 41744# 68 @  
Hallo miteinander,

nach langer Zeit auch mal wieder was von mir zu diesem Thema.

Heute ein paar Belege mit einer 25 Pfg Hitlermarke





Grüße
Marcel
 
hajo22 Am: 09.08.2014 17:55:02 Gelesen: 41737# 69 @  
Von der Heimat mit der Berliner Rohrpost über die Luftfeldpost an die Front.

Luftfeldpostbrief in Berlin per Rohrpost aus Berlin W30 vom 14.9.42 an die FP-Nummer 13075. Rohrpostleitvermerk "42".

Frankiert mit AH 1 und 3 Pfg. sowie 6 Pfg. Wehrkampftage der SA (Mi.Nr. 818) sowie der obligatorischen Luftfeldpostmarke.

Keine häufige Verwendungsart.



Schönen Samstagnachmittag und weiterhin viel Spaß an der zeitgeschichtlichen Philatelie.

Jochen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 09.08.2014 22:47:07 Gelesen: 41688# 70 @  
@ hajo22 [#66]

Hallo Sfr Jochen (?),

ein schöner Beleg, den Du hier zeigst. Der würde mir noch in meiner 30-Pfg-Hitler-Dauerserie-Sammlung fehlen. Also, wenn Du den mal loswerden willst, ich würde mich erbarmen. ;-)

Noch ein Wort zur Versendungsform "Postsache - Einsatz Osten": Nach meinen Informationen war die Versendungsform "Postsache - Einsatz Osten" eine genehmigte Maßnahme der Reichspost. Da die in den Ostgebieten abgestellten Postbeamten die Feldpost nicht benutzen konnten (sie waren keine Militärangehörigen), richtete die Reichspost diese Möglichkeit für ihre Bediensteten ein. Es können auch die Bezeichnungen "Postsache - Einsatz Ostraum" vorkommen und später kam auch noch "Postsache - Einsatz Westen" für die in den Westgebieten eingesetzten Postbeamten hinzu. Im Gegensatz zur normalen Postsache war aber nur der einfach Brief bzw. Karte gebührenfrei, Zusatzleistungen wie Einschreiben, Eilboten, Luftpostgebühren usw. mussten bezahlt werden.

Danke für die Erinnerung an Rolf Ritter. Er war wirklich ein Ausnahme-Philatelist, der nie mit seinem Wissen hinter dem Berg gehalten hat. In der Poststempelgilde haben wir versucht sein Andenken durch die Herausgabe eines Gildebriefes zu wahren (GB 229 vom Oktober 2009), in dem Weggenossen nur über Ihn und sein Philatelie-Wissen geschrieben haben. Gäbe es nur mehr solcher Leute in der Philatelie.

Viele Grüße
Jürgen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 09.08.2014 23:22:18 Gelesen: 41680# 71 @  
Hallo in die Runde,

dann möchte ich auch noch einen neuen Beleg aus der Reihe Dauerserie Hitler zeigen. Ein Einschreibe-Brief gelaufen von Gera nach Hermsdorf / Thüringen, Aufgabestempel unleserlich. Zusätzlich ein Vermerk, dass der Brief nach Gera "zurück" gehen soll, dazu eine Anschrift in rot "Viktoria Versicherung / Geschäftstelle 579 / Gera / ??? 33", dazu noch ein Stempelabdruck eines Poststempels (?) von "Branst???r / Gera". Da zusätzlich in den Segmenten des Stempels die Zahl 579 angegeben ist, vermute ich mal, dass es sich hier nicht um einen Poststempel sondern um einen Posteingangsstempel der angegebenen Versicherungsagentur handelt.



Das eigentlich Interessante findet sich auf der Rückseite des Briefes: Obwohl in einem neutralen Umschlag verschickt, hat der Empfänger die "Annahme verweigert", er wusste wohl, wer ihm da aus Gera geschrieben hatte. Der Ankunftsstempel von Hermsdorf zeigt das Datum 31.3.44 wie auch der Annahmverweigerungs-Hinweis. Der Brief ging dann zurück nach Gera und wurde dort schon am nächsten Tag abgestempelt. Nun versuchte man den Absender zu ermitteln, dass man diesen anhand der Handschrift nicht konnte, zeigt uns der zweizeilige Hinweis-Stempel an, der am 3.4. abgeschlagen wurde. Zur Ermittlung des Absenders wurde der Brief jetzt der "Rückbriefstelle der Reichspostdirektion Erfurt" überlassen, die den Brief "amtlich geöffnet" haben um dann auf der Vorderseite die Anschrift des Absenders einzutragen. Der Brief wurde mit der amtlichen Verschlussbanderole verschlossen und versiegelt. Zusätzlich wurde noch ein vierzeiliger Hinweisstempel mit folgendem Text abgedruckt: Zur Vermeidung von Verzö / gerungen durch Öffnung bei / Zustellung ist der Absender auf / der Aussenseite anzugeben. Der Brief wurde dann am 5.4.44 dem Absender wieder ausgehändigt.



Freundliche Grüße
Jürgen
 
hajo22 Am: 10.08.2014 18:51:25 Gelesen: 41627# 72 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#70]

Hallo Jürgen,

ja, Du hast vollkommen recht. Ich habe vor Jahren einen Artikel über den "Einsatz Osten" gelesen und er müßte auch in meinem Archiv sein, aber wo? Es verhält sich so, wie Du es schilderst.

Zur Untermauerung hier ein Beleg mit Stempel "Postsache Einsatz Ostraum und Dienststempel "Der Generalpostkommissar Ukraine/Der Postkommissar West".

Privatbrief "Durch deutsche Dienstpost Ukraine" aus Luzk vom 31.10.43 nach Bad Wildungen. Absender ist der Postschaffner W.H. beim Postkommissar.

Also sorry für meine Fehlinterpretation, ich hatte den Sachverhalt schlichtweg vergessen.



Schönen Restsonntag.
Jochen
 
Holzinger Am: 10.08.2014 20:17:31 Gelesen: 41605# 73 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#71]

Die Straßenadresse ist: "SORGE 33"

Ein Ortsteil "Branstxxx" ist mir in Gera und Umgebung - auch nur annähernd - nicht bekannt. Den oberen Teil würde ich als "Branst ern" lesen. Wenn es etwas hilft. :-)

Der Brief mußte ja zurück gehen, da der "Kurt Dölz" in "Oberndorf/(bei Hermsdof) wohnte.

siehe unter D--- http://www.hermsdorf-regional.de/kriegswirren/teil11.htm
 
Jürgen Zalaszewski Am: 10.08.2014 21:10:26 Gelesen: 41589# 74 @  
@ hajo22

Ist doch nicht schlimm, dafür sind wir ja hier und helfen uns gegenseitig mit Informationen. Ich suche übrigens auch schon seit zwei Tagen die entsprechende Verfügung bzw. einen Hinweis darauf. Habe das auch irgendwo.

@ holzinger

Danke für die zusätzlichen Informationen bzw. Hinweise. So genau habe ich den Sachverhalt bislang noch nicht überprüft gehabt. Zu Deinem Hinweis zu Kurt Dölz: Die Adresse ist in der Übersicht eine andere, wie die auf dem Brief. Und einen Sportplatzweg scheint es in Hermsdorf auch gegeben zu haben, wie man in der Liste "Kriegswirren" sehen kann. Vielleicht gab es zwei Personen mit diesem Namen? Auf jeden Fall danke für die Hinweise.

Freundliche Grüße
Jürgen
 
Sachsendreier53 Am: 11.08.2014 09:34:19 Gelesen: 41543# 75 @  
Ungewöhnliches versenden eines Aktenbelegs aus OBERLEUTENSDORF (Tschechien) vom 24.2.1944 nach Dresden.

12 (Pfg) Adolf Hitler, MiNr.827, Buchdruck



mit Sammlergruß,
Claus
 
hajo22 Am: 11.08.2014 15:52:26 Gelesen: 41500# 76 @  
@ Sachsendreier53 [#75]

Schade, daß die Marke bei dem wertvollen Beleg einen Zahnfehler hat.

Beste Grüße
Jochen
 
muemmel Am: 11.08.2014 17:29:20 Gelesen: 41488# 77 @  
Belege der Versandart "Geschäftspapiere" landeten größtenteils in der kreisrunden Ablage.



Hohenlimburg, jetzt nach Hagen (Westf.) eingemeindet, war früher eine Hochburg der Drahtherstellung.

Grüßle
Harald
 

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