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Thema: Briefmarkenhändler und Briefmarkensammler früherer Zeiten
Das Thema hat 94 Beiträge:
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Pepe Am: 19.02.2013 16:17:18 Gelesen: 17534# 20 @  
Wer kann etwas zu den drei Germaniaganzsachen sagen? Der Text am rechten Rand der 3 Pf lautet: Ges. gesch. Verl. v. Ferd. Redwitz, Stuttgart.

Die Rückseite ist blanco, die Maße sind mit 165x130 mm recht groß.



Nette Grüße Pepe
 
wuerttemberger Am: 19.02.2013 18:14:20 Gelesen: 17510# 21 @  
@ Pepe [#20]

Ferdinand Redwitz war ein großer, bekannter Briefmarkenhändler in Stuttgart. Die Privatganzsachen sind recht häufig und mit Gefälligkeitsstempel maximal 3.- Euro pro Stück wert.

Gruß

wuerttemberger
 
Pepe Am: 20.02.2013 20:44:50 Gelesen: 17415# 22 @  
@ wuerttemberger [#21]

Danke für die schnelle Antwort.

Nette Grüße Pepe
 
eswareinmal Am: 18.08.2013 12:56:06 Gelesen: 16697# 23 @  
Guten Tag liebe Sammler.

Hier ein schöner Brief aus Wien.

Anbei der Text aus einer Wiener Tageszeitung 1922.



Sammler in Übersee wollen sich mit mir in Verbindung setzen. Gegen alle grossen Arten von Coleopteren (sogenannte Schaustücke) sämtlicher Familien gebe ich gute Calosoma, Procrustes, Procerus und Carabus der ganzen Erde. Fast 200 Arten u. Varietäten vorrätig. Auch gebe ich Kriegs» und Umsturzmarken der ehemaligen Teilstaaten von Österreich u. angrenzender Staaten in ganzen kompletten Sätzen sowie in Einzelstücken bis zu den grössten Seltenheiten gegen Obengenannte, sowie gegen bar zu billigsten Nettopreisen. Anfragen gegen Rückporto an Gustav Preinfalk Wien XVIII, Staudgasse Nr. 20.

Nette Grüße
eswareinmal
 
rostigeschiene Am: 28.09.2013 19:01:52 Gelesen: 16388# 24 @  
Von einem renommierten Mitglied diese Forums (Concordia CA) habe ich heute, auf dem Philaseiten-Tauschtreff in Essen, diesen Beleg erhalten.



Befördert wurde er am 19.8.21 von Weimar nach Bartgeheide, einer Ortschaft in Schleswig - Holstein mit, zur damaligen Zeit, ca. 2500 Einwohner.

Portorichtig freigemacht wurde diese Drucksache mit einer Mi. 142a, die leider schwer beschädigt ist.

Absender war die Firma Hugo Michel, uns allen bekannt durch die Briefmarkenkataloge die der Schwaneberger Verlag bis heute vertreibt.

Interessant ist der Aufdruck "Nachträge zum Michel-Katalog", sagt er uns doch das es früher die Möglichkeit gab zu wählen, ob man sich einen neuen Katalog kaufte oder die Nachträge.

Leider haben wir heute diese Möglichkeit nicht mehr und müssen, wenn wir aktuell sein wollen, uns einen neuen Katalog, für viel Geld, kaufen.

Viele Grüße
Werner
 
filunski Am: 29.12.2013 12:11:19 Gelesen: 15874# 25 @  
Verehrte Leser,

diesen doch arg ramponierten Beleg hatte ich noch aufgehoben, um den Stempel für die Datenbank zu retten. Heute beim einscannen fiel mir dann auf, dass der Umschlag auch noch den Inhalt enthielt und die immer gegenwärtige Neugier des Philatelisten sprang an. ;-)



Siehe da, ein interessanter Geschäftsbrief aus dem Jahre 1947 der Hainichener Papier-Großhandlung Reinhold Albrecht an Heinz Henke in Aschaffenburg, seinerseits anscheinend ein damaliger Briefmarken- bzw. Zubehörhändler. Aber bitte lest erst einmal selbst. Ein interessanter Einblick in die Zustände damals in der frühen Nachkriegszeit und die innovativen Ideen des Reinhold Albrecht.





Beste Grüße,
Peter
 
el-mue Am: 30.12.2013 11:11:52 Gelesen: 15792# 26 @  
Ich erinnere mich noch sehr gut an Herrn Bohnert in Braunschweig, im Magniviertel, bei dem ich mir viel Zubehör erstand und auch die eine oder andere Marke bekam. Leider gibt es dieses Geschäft schon seit vielen Jahren nicht mehr. Ich habe Herrn Bohnert als älteren Herrn kennen gelernt und erinnere mich noch daran, dass offensichtlich eine Hand fehlte und er dort eine Prothese mit schwarzem Handschuh trug.


 
Marcel Am: 20.05.2014 22:52:39 Gelesen: 15169# 27 @  
@ rostigeschiene [#24]

Absender war die Firma Hugo Michel, uns allen bekannt durch die Briefmarkenkataloge die der Schwaneberger Verlag bis heute vertreibt.

Hallo Werner!

Hier mal passend zu Deiner Karte mal ein Preisbuch von Hugo Michel. Leider ist der Einband nicht mehr im Top Zustand, aber einen geschenkten Gaul ...



Weiter habe ich hier noch eine Drucksache aus Berlin vom 19.03.1946 des Briefmarkenhändler Heinz Papendorf.



schöne Grüße
Marcel
 
Sachsendreier53 Am: 21.05.2014 10:32:41 Gelesen: 15125# 28 @  
Damals wie heute aktuell, ein Begriff: MARKEN SCHNEIDER aus 72762 Reutlingen.



Sammlerkarte mit Sonderstempel MÜNCHEN / 20.4.1944 / DEUTSCHLAND WIRD SIEGEN, auf MiNr. 887 54+96 (Pfg), Wohltätigkeitsausgabe vom 14.4.1944, 55 Geb. Hitlers

Info Schneider:http://www.as-briefmarken.de/philatelist-marken-schneider-gmbh-und-co-kg-in-reutlingen-754

mit Sammlergruß,
Claus
 
Zacken-willi Am: 23.05.2014 21:02:44 Gelesen: 15047# 29 @  
Durch Zufall bin ich hier im Forum hängen geblieben und möchte folgenden Beitrag zum besten geben:

Herrn Bohnert habe ich ebenfalls kennengelernt. An seine Armprothese, wie sie el-mue in [#26] beschreibt, erinnere ich mich noch. Seine Mitarbeiter waren immer sehr freundlich.

Meine Marken habe ich damals nach der Berufsschule dort und bei Firma Karl Pfankuch gekauft. Diese Firma war damals in der Kuhstrasse 5 ansässig. Heute befindet sich das Geschäft in der Hagenbrücke 19. Die Ladeneinrichtung stammt noch aus der Kuhstrasse 5.

Letztes Jahr hat Firma Schippmann, in Braunschweig am Bruchtor sein Geschäft für immer geschlossen.

ein schönes Wochenende wünscht euch

Zacken-willi
Wilfried
 
steppenwolf Am: 16.06.2014 10:08:59 Gelesen: 14881# 30 @  
Hier eine Spanien Ganzsache mit Zusatzfrankatur an Senor Hugo Michel in Apolda. Da war er noch als Händler tätig. (27. Sep. 1896)


 
ziffer-freak Am: 17.06.2014 04:21:21 Gelesen: 14822# 31 @  
In meiner Heimatstadt war ein einst bedeutendes Briefmarkenhaus ansässig, das über mehrere Generationen weitergeführt wurde.

Die Familie hatte einen Sinn für ansprechende Frankaturen! Meist wurden dazu Kehrdrucke und Zuschlags-Ausgaben (Pro Juventute) verwendet. Ihre zahlreichen Kunden (vor allem in Übersee) werden sich oft über die ansprechenden Frankaturen gefreut haben:





Allerdings stellt diese Frankatur eine (für mich erfreuliche) Seltenheit und Ausnahme dar: Anstatt - wie üblich - Markenheftchen-Blätter oder Viererblocks mit Kehrdrucken und Zusammendrucken, wurde hier gleich ein grosser Bogenteil aus einem Kehrdruck-Bogen mitsamt den Zwischenstegen verklebt! Eine Tatsache, die den Kat.-Wert, der anstatt für solche Briefe üblicherweise so ca. zwischen CHF 60.- bis 90.- liegt, auf immerhin CHF 950.- oder gar 4'400.- erhöht - je nach verwendeter Papierart! Um dies einwandfrei festzustellen und zu attestieren, ist er momentan auch bei einem Prüfer!

(Zst. S40 + 42 / Mi. WZ28xC + WZ29xC, oder S40z + S42z / WZ28zC + WZ29zC)
 
Marcel Am: 14.07.2014 11:59:45 Gelesen: 14586# 32 @  
Hier ein Brief von und an Richard Nickl - ehemaliges Briefmarkengeschäft in Dessau zum 50. Geburtstag des Führers 1939 aus Eger.



schöne Grüße - heute auch mal an meine Verwandtschaft in Dessau
Marcel
 
Hornblower Am: 16.07.2014 12:38:16 Gelesen: 14483# 33 @  
@ volkimal [#1]

Hallo Volkmar,

Ernst Petritz (1852-1926) war seinerzeit ein sehr berühmter Philatelist und Händler. Er war Gründungs- und Ehrenmitglied des Internationalen Philatelistenvereins Dresden und Redakteur der Zeitschrift "Philatelist", die ab Mai 1880 als Vereinsorgan des IPhVD fungierte. (siehe "Wer ist wer in der Philatelie" von Wolfgang Maassen, 1999). Noch mehr über ihn findet man in "Philatelie und Vereine im 19. Jahrhundert", ebenfalls von Wolfgang Maassen, ein sehr empfehlenswertes Buch mit einer Fülle an Hintergrundinformationen über die Anfänge der Philatelie in Deutschland. Schade, dass all diese Leute, die seinerzeit wirklich Rang und Namen hatten, heute vergessen sind.

Beste Grüße
Michael Ullrich
 
Marcel Am: 03.08.2014 20:21:27 Gelesen: 14282# 34 @  
Hallo!

Hier ein Brief als Drucksache des Briefmarkenhändlers Valerie Vesely aus Prag, erst gelaufen nach Buchholz/Sachsen dann nach Bad Nauheim/Hessen postlagernd, vom 04.09.1943.



schöne Grüße
Marcel
 
10Parale Am: 17.08.2014 18:34:28 Gelesen: 14141# 35 @  
@ volkimal [#1]

Bleiben wir in England, diesen Briefumschlag habe ich auf den Flohmarkt für 2,-- Euro gekauft.

Absender ist die berühmte Firma Theodor Buhl & Co., Stamp Merchants, Publishers of the "Stamp News" and "The Philatelic Record" in London.

Die Zeitschrift "The Philatelic Record" war eine der frühen philatelistischen Zeitschriften in England und wurde zwischen 1879 und 1914 herausgegeben. Theodor Buhl hatte die Gelgenheit, einmal das Briefmarkenhaus von Stanley Gibbons zu kaufen, der Preis von 20.000 Pfund war ihm jedoch zu hoch. 1892 kaufte er die Firma Pemberton Wilson & Co. in London, den Erstherausgeber der Zeitschrift "The Philatelic Record". 1897 bekam eine seiner Sammlungen eine Goldmedaille an der Briefmarkenausstellung in London.

Schöner Beleg, wie ich finde, ein waagrechtes Paar der Stanley Gibbons Nr. 197, der Jubiläums-Ausgabe mit einem historischen Hintergrund.

Schön auch, dass der Brief nach Deutschland gelaufen ist.

10Parale


 
volkimal Am: 17.08.2014 21:33:10 Gelesen: 14111# 36 @  
@ Hornblower [#33]

Hallo Michael,

habe gerade erst Deine Bemerkungen zu meinem Brief entdeckt. Vielen Dank für die Erläuterungen. Ernst Petritz war mir bis dahin nicht bekannt.

Viele Grüße
Volkmar
 
drmoeller_neuss Am: 04.09.2014 15:28:03 Gelesen: 13899# 37 @  
Den Briefmarkenversand Goldhahn gibt es noch heute, wenn auch in Sammlerkreisen nicht ganz unumstritten.

Auf jeden Fall ist viel Frankaturware angefallen, die auf Paketkarten verwertet wurde, obwohl das Postamt Obertshausen schon lange keine Paketkarten mehr frankiert hat. Dann wurde die Registriermaschine eben auf Null gestellt.


 
hajo22 Am: 07.09.2014 17:19:01 Gelesen: 13796# 38 @  
"Aus der "Festung" Berlin grüße ich Sie mit Luftbrückenstempel."
schrieb der bekannte Briefmarkenhändler KROKER, Berlin-Tempelhof, an seinen Kollegen Nerz nach München am 23.10.1948.

Die Drucksache erhielt den Luftbrückenstempel Berlin SW 11 aa und ist auch sicher über die Luftbrücke befördert worden. Bei einer Weiterleitung über Ostberlin (NW 7) wären Marke und Luftbrückenstempel beanstandet und die Drucksache retourniert worden.



Weil Geldüberweisungen nach Berlin nicht so einfach waren, verlangte der Berliner Händler Vorkasse in DM-West im Einschreib- oder Wertbrief. Westdeutsche Post wurde gleichfalls über die Luftbrücke nach West-Berlin befördert.

Wie ich finde ein schönes Stück, das sich in meiner Luftbrückensammlung befindet.

Schönen Sonntagnachmittag.
Jochen
 
zockerpeppi Am: 07.09.2014 19:28:09 Gelesen: 13768# 39 @  
Aus dem Jahre 68: Nachnahme Beleg Absender Hermann E. Sieger nach Luxemburg



beste Sammlergrüße
Lulu
 
Mondorff Am: 08.09.2014 16:24:51 Gelesen: 13720# 40 @  
Ein Sammler und ein Händler suchten beide Kontakt mit Luxemburg:



Eine Ganzsachen-Umschlag von einem Sammler aus Mexiko aus dem Jahre 1929



... und eine Ganzsachen-Postkarte von einem Händler aus Tunesien aus dem Jahre 1894.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Heinz 7 Am: 10.09.2014 13:49:29 Gelesen: 13657# 41 @  
@ ziffer-freak [#44]

Ein sehr schöner Beleg!

Ich kenne das Briefmarkenhaus Sekula. Es war auch bekannt für wirklich aufsehen erregende Briefmarken-Auktionen. Mit dem Namen "Bela Sekula" verbindet der Philatelist aber auch einige nicht so gute Erfahrungen.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
ziffer-freak Am: 10.09.2014 22:33:48 Gelesen: 13615# 42 @  
@ Heinz 7 [#41]

Hallo Heinz,

was auch immer die Familie Sekula (oder früher auch Szekula) angestellt hat, damit sie zu diesem schlechten Ruf gekommen ist; ich darf damit - sprich mit diesem Brief - eine äusserst angenehme Erfahrung verbinden.

Die verwendeten Marken sind nämlich tatsächlich die wesentlich selteneren (und entsprechend teureren) Ausgaben auf geriffelten Papier.

Hier das entsprechende Attest, dessen zusätzlicher Kostenaufwand sich für mich auf jeden Fall gelohnt hat (Fotos des Briefes siehe [#44]):



Der Katalogwert (nach SBK) in einzelnen Einheiten berechnet beläuft sich somit bereits auf insgesamt rund CHF 4'400.-. Ein solch grosser zusammenhängender Bogenteil aber dürfte eine grosse Seltenheit darstellen (vor allem bedarfsverwendet auf komplettem Originalbrief), und daher ist wohl sogar eher noch ein höherer Liebhaberpreis anzusetzen.

Somit dürfte wahrscheinlich der Umschlag heute wesentlich mehr Wert sein, als der damalige Inhalt. Wenn Sekula das geahnt hätte. ;-)

Liebe Grüsse
Andy

(Dieser Brief ist übrigens zu haben. Ich wäre auch für ein Tauschangebot gegen Altschweiz-Marken offen.)
 
Heidelberg Collector Am: 22.09.2014 21:57:49 Gelesen: 13400# 43 @  
Hallo Zusammen,

habe gerade einen kleinen Posten Belege aus der Zeit um 1948-1950 bekommen und da sind auch vier Belege von Briefmarkenhändlern dabei, die ich an dieser Stelle gerne zeigen möchte. Natürlich bieten zwei der Händler auch die Potschta-Marke an, die gerade wieder in aller Munde ist. Habe sie einfach mal der Reihe nach abgebildet:



Briefmarken Günter Naacke



Briefmarken Günter Naacke (29.04.1949 - Rückseite)



Briefmarken Rudolf Hantschke, Bautzen



Briefmarken Rudolf Hantschke (Angebotsliste 02.06.1949 - mit Potschta-Angebot)



Briefmarken Alfred Seppelt, Berlin-Wilmersdorf



Briefmarken Alfred Seppelt (Ausschnitt seiner Preisliste 18.05.1949 - auch er bietet die Potschta-Marken an)



R. Ludwig, Dreden 30.09.1959



Weiß jemand etwas über die Händler? Anekdoten? Ich bin neugierig. Gerne hätte ich auch mehr Informationen über den Sammler, an den die Angebote gingen, Herrn Dr. Robert Shubnell.

Suche für meine Heimatsammlung Briefmarkenhändlerbelege aus Heidelberg, gerne auch Werbung etc. bis ca. 1960. Gerne auch Tausch gegen die gezeigten Belege oder ähnliche Belege.

Beste Grüße,

der Heidelberg Collector
 
hajo22 Am: 23.09.2014 10:23:57 Gelesen: 13307# 44 @  
Reichspost-Maschinenstempel Kiel 1 b mit Wellenstempel-Einsatz vom 5.3.46 mit 3x8 Pfg. AM-Post (deutscher Druck, Mi.Nr. 21) an den Briefmarkenhändler Fritz Paulus in Mettlach/Saar. Die PLZ wurde von (22) auf (18) handschriftlich korrigiert. Ein Brief ins Saarland noch zum Inlandstarif mit 24 Pfg.-Frankatur.



Schönen Tag.
Jochen

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Reichspost Stempel nach 1945 verwendet"]
 

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