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Thema: Formulare der Post
Das Thema hat 307 Beiträge:
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Manne Am: 26.01.2014 11:47:53 Gelesen: 86371# 233 @  
Hallo,

hier ein Postscheckbrief, lief am 1.6.36 von der Fa. Kienzle Uhrenfabrik nach Stuttgart.

Gruß
Manne


 
bekaerr Am: 20.04.2014 09:28:24 Gelesen: 82769# 234 @  
Benachrichtigungslabel auf Einschreiben:



Beste Grüße,
Bernd
 
Sachsendreier53 Am: 12.05.2014 14:56:51 Gelesen: 81873# 235 @  
Handgefertigt: Post-Insinuationsdocument von 1839/40



Einkreisstempel KINDELBRÜCK 15 1



Das Insinuationsdocument wurde am 24.12.1839 am Königl. Preuß. Amtsgericht in Weissensee (Thüringen) gefertigt. Den Empfang des Documents bestätigte Frau Grumbach aus Bilzingsleben am 15.1.1840.

Der Briefträger aus Kindelbrück beglaubigte mittels Postamtsiegels und Unterschrift die Zustellung am 15.1.1840. Das Schreiben ging zurück an das Amtsgericht.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 27.05.2014 20:58:21 Gelesen: 81147# 236 @  
DDR-Zustelliste für die Paketzustellung sowie Abholung (Oktober 1987).

Die Entwertung der Freimarken erfolgte mit dem Poststellengummistempel - 24 Pritzwalk 1921.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Baber Am: 28.05.2014 11:13:44 Gelesen: 81079# 237 @  
Auch das waren einmal Formulare der Post.

Mit dem Poststempel wurde bestätigt, dass man ein Päckchen an Verwandte oder Bekannte in der DDR aufgegeben hatte und dafür 20 DM als Spende bei der Steuer geltend machen konnte.



Gruß
Baber
 
bekaerr Am: 17.06.2014 12:38:33 Gelesen: 80247# 238 @  
Benachrichtigungskarte von DHL für einen erfolglosen Abholungsversuch.

In der unteren Hälfte befand sich der Paketaufkleber für die Einlieferung.



Das Wort "BenachrichtigungsKARTE" stimmt eigentlich nicht, denn es handelt sich um ein normalen Papieraufkleber zum Abziehen.

Beste Grüße,
Bernd
 
Sachsendreier53 Am: 19.06.2014 15:38:00 Gelesen: 80120# 239 @  
DDR- Telegramm, aufgegeben in 2807 NEUKALISS (Mecklenburg-Vorpommern) am 18.1.1989 nach D-8070 Zuckering bei Ingolstadt. Mit zweizeiligen Rechteckstempel:

Postdienstlicher Zusatz: gilt nicht zur Einreise



mit Sammlergruß,
Claus
 
Baber Am: 04.07.2014 10:30:17 Gelesen: 79323# 240 @  
Auch das war einmal ein Formular der Post, als die Postbank noch der Post gehörte und einen sehr guten Service bot. Aber wie gesagt, das war einmal.



Gruß
Baber
 
Pete Am: 04.09.2014 20:30:54 Gelesen: 76330# 241 @  
Nachfolgend ein sicherlich eher nicht so häufig in Sammlerhand gelangtes "Formular" der Deutschen Post der DDR. Es handelt sich hierbei um eine Banderole, welche 1000 DM (Ost) umfasste. Dieser Betrag wurde am 06.08.1957 vom Postamt Berlin C43 mittels Handstempelabschlag dokumentiert und von drei verschiedenen Personen gezählt bzw. nachgezählt.



Gruß
Pete
 
filunski Am: 05.09.2014 10:48:23 Gelesen: 76274# 242 @  
Liebe "Formularfreunde" :-)

Folgendes Stück "Karton" fiel mir eben beim Aufräumen in die Hände und ich denke, es passt hierher.



Leider kann ich nicht sagen, um was es sich hierbei handelt. Eventuell ein Einreichzettel für Sendungen zum Frankierservice an das Briefzentrum? Vielleicht weiß ja jemand näheres. Das gezeigte Beispiel trägt links unten die Bezeichnung Beh 4 / 4, vielleicht Behälter Nr. 4 von 4? Mir liegen auch die anderen Drei dazu vor, also 1/4...3/4.

Beste Grüße,
Peter
 
Pete Am: 05.09.2014 16:59:12 Gelesen: 76213# 243 @  
@ filunski [#242]

Eventuell ein Einreichzettel für Sendungen zum Frankierservice an das Briefzentrum?

Vom Format her handelt es sich um ein Einschubzettel/-label für Postkisten und dient zur Beschriftung der Kisten. Wenn dir das nächste Mal eine gelbe Kiste der DPAG über den Weg läuft, schaue dir bitte die senkrechten Seiten unterhalb der Griffe an der Kiste an. An einer der beiden Seiten ist Platz für diesen Pappzettel zum hineinschieben.

Gruß
Pete
 
filunski Am: 05.09.2014 19:19:19 Gelesen: 76194# 244 @  
@ Pete [#243]

Hallo Pete,

herzlichen Dank für die Erklärung! :-)

Schöne Grüße,
Peter
 
filunski Am: 06.09.2014 09:16:40 Gelesen: 76142# 245 @  
@ Baber [#240]

als die Postbank noch der Post gehörte und einen sehr guten Service bot

Hallo Baber,

ja, und heute ist es umgekehrt! Was früher einmal Postämter waren, sind heute Postbanken, die auch noch als "lästige" Nebenfunktion Postaufgaben wahrnehmen müssen.

Hier ein "Postbank Innenumschlag", verwendet zum verschicken von Postbankbelegen innerhalb der Postbank. Ich erhalte die immer in meiner Postfiliale im Einzelhandel, wenn ich beim Briefmarkenkauf nach einem Kuvert für dieselben frage.



Beste Grüße,
Peter
 
Sachsendreier53 Am: 15.09.2014 14:05:00 Gelesen: 75649# 246 @  
Aus der Postagentur 04779 Wermsdorf/Sa. liegen mir 5 verschiedene, codierte Einstecketiketten/Leitwegzettel für die Postkisten vor. Die Zettel (16,1 x 6,9 mm) aus dünnen Karton werden vorn in die gelben Postkisten geschoben. So werden die Kisten gekennzeichnet, in denen das vorsortierte Postgut für den Versand an das Briefzentrum Radefeld vorbereitet wird.



für Express - Briefe



für Großbriefe 1,45 und 2,40 €



für Briefe 0,60 und 0,90 €



für Großbriefe / Büchersendung 1,00 € / Warensendung 0,90 € / alles bis 500 g



für Maxibrief / Warensendung 1,90 € / Büchersendung 1,65 € / alles bis 1 kg

mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 05.11.2014 16:05:37 Gelesen: 73275# 247 @  
Hallo zusammen,

am vergangen Sonntag bei unserem Großtauschtag in Schwenningen habe ich dieses Postsparbuch bekommen.

Diese schöne Stempeldokumentation vom 1.5.41 bis 16.2.48 möchte ich euch nicht vorenthalten.

Gruß
Manne










 
Journalist Am: 05.11.2014 17:33:16 Gelesen: 73255# 248 @  
@ Sachsendreier53 [#246]

Hallo Claus,

es handet sich dabei nicht um Einstecketiketten oder ähnliches sondern um "Infoträger" - das ist auch die Bezeichnung bei der Deutschen Post.

Diese Infoträger gibt es in vielen Varianten - teils vorgedruckt wie in Deinen Fall, teils werden diese maschinell aus Druckern im BZ selbst erzeugt, je nach Programm und Fach und Fall was gerade an der entsprechenden Maschine läuft.

Die Infoträger ersetzen die früheren Beutelfahnen und teils auch Vorbindezettel der Deutschen Bundespost - der folgende Link führt zu einen Beispiel aus der Übergangszeit dieser Beutelfahnen, die damals teilweise noch gestempelt wurden:

http://jolschimke.de/briefzentren/die-stempelung-von-beutelfahnen-und-infotraegern-in-den-briefzentren-schwerpunkt-schaffnerzangenstempel-und-stechuhrstempel.html

viele Grüße Jürgen
 
JohannesM Am: 05.11.2014 18:31:52 Gelesen: 73234# 249 @  
Telegramm von Almsfeld nach Magdeburg

Entwertung mit einem Spatelstempel(Poststelle II), wobei die "15" für Almsfeld stand, Blankenburg war das Leitpostamt. Diese Stempel wurden von 1964 bis 1990 verwendet, aber nur noch im Innendienst. Almsfeld bestand im Wesentlichen nur aus einem FDGB-Ferienheim.


 
JohannesM Am: 05.11.2014 18:35:21 Gelesen: 73232# 250 @  
Ein anderes Telegrammformular mit einem Poststellen I-Stempel von Altenbrak im Harz.


 
JohannesM Am: 05.11.2014 18:58:21 Gelesen: 73227# 251 @  
Ein Postformular im herkömlichen Sinne ist das wohl nicht, der Lohn wurde wohl bei der Post ausgezahlt, daher die Stempel. Auf jeden Fall aber ein zeitgeschichtlich interessantes Dokument.


 
Manne Am: 06.11.2014 18:45:42 Gelesen: 73138# 252 @  
@ Manne [#247]

Hallo,

hier noch weitere Info und Formulare zum Postsparbuch.

Noch eine Frage an die Experten, kann ich die Innendienststempel aus dem Postsparbuch auch in die Stempeldatenbank einpflegen?

Gruß
Manne






 
mumpipuck Am: 07.11.2014 02:06:21 Gelesen: 73089# 253 @  
Da möchte ich Euch einen meiner Lieblingsbelege aus meiner Heimatsammlung Herzogtum Lauenburg nicht vorenthalten. Es handelt sich um das Einlieferungsbuch des Rates der Gemeinde Groß Thurow zum Zentralen Kurierdienst der DDR. Es war vom 31.08.1962 - 02.07.1969 in Gebrauch.

Groß-Thurow ist ein Dorf im heutigen Kreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Es hatte 1939 (zusammen mit Klein Thurow und weiteren Ortsteilen) 161 Einwohner und die Poststelle II "Thurowerhorst über Ratzeburg". Mit einem Gebietsaustausch im November 1945 (Barber-Ljaschtschenko-Abkommen) kam das Dorf vom Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein / Britische Zone) zur Sowjetischen Besatzungszone in den damaligen Landkreis Schwerin. Da es direkt an der Zonengrenze (nun das Ostufer des Schaalsees) lag wurde gleich das Gutshaus gesprengt. Auf Grund der erheblichen Einschränkungen des Lebens in der Sperrzone entlang der Zonengrenze in der DDR dürfte die Einwohnerzahl später eher niedriger als vor dem Krieg gewesen sein. Die ursprünglichen Einwohner machten ohnehin fast vollständig von dem Angebot Gebrauch in andere Orte der britischen Zone umzusiedeln.

Heute gehört der Ort zur Gemeinde Roggendorf, die insgesamt ca. 1.000 Einwohner hat. Das Postaufkommen dürfte sehr limitiert gewesen sein.

Irgendwann in den 1950er Jahren wurde in Groß-Thurow wieder eine Poststelle des Postamts in Gadebusch eingerichtet. Das Chausseehaus an der F 208 (heute B 208), in dem sich vor dem Krieg die Poststelle Thurowerhorst befand, war im Rahmen der Grenzsicherung abgerissen worden.



In dem Einlieferungsbuch kann man auch gut den Übergang von den Landpoststempeln mit Ortsnamen zu den "durchnummerierten" in der DDR im Jahre 1964 erkennen. Der neue Stempel wurde noch ganz kurz mit der violetten Stempelfarbe des alten eingesetzt. Dann ging man zum vorgeschriebenen schwarz über:



Weil das Postamt Gadebusch die Anweisung das Einlieferungsbuch an den neuen Rat weiterzugeben auf der Rückseite eines Auszahlungsbelegs erstellte, kann ich auch diesen zeigen. Eintragungen erfolgten hiernach jedoch nicht mehr.


 
filunski Am: 18.11.2014 23:45:59 Gelesen: 72383# 254 @  
@ Manne [#252]

"Noch eine Frage an die Experten, kann ich die Innendienststempel aus dem Postsparbuch auch in die Stempeldatenbank einpflegen?"

Hallo Manne,

eben erst gesehen, die Antwort ist, aber JA, gerne doch! :-)

Beste Grüße,
Peter
 
Manne Am: 23.11.2014 17:22:29 Gelesen: 72015# 255 @  
Hallo,

hier eine Postanweisung zu Reichsmarkzeiten.

Gruß
Manne


 
DL8AAM Am: 21.12.2014 05:25:02 Gelesen: 69944# 256 @  
@ DL8AAM [#216]

Für das Postformular "912-673-000" ("Ihre Sendung ist da!"), gibt es eine Ablösung.

Ablösung war hier wohl das falsche Wort. Die von mir seinerzeit vermutete Ablösung durch "912-677-000" ist allen Anschein nach wohl nur ein weiteres Alternativformular. Für das Formular ("Ihre Sendung ist da!", "912-673-000") gibt es inzwischen auch eine neue Druckauflage "SDS 05.14" (d.h. Mai 2014). Das in [#216] gezeigte Exemplar aus Mai 2013 weist noch den Druckvermerk "SDS 07.12" (Juli 2012) auf. Hat jemand eine Idee für was das Kürzel SDS 'in Lang' steht?



In diesem Fall vermeldet die Benachrichtung des Zustellers eine 'Auslieferung an Ihren Nachbarn/Wunschnachbarn' (statt 'Abholung am nächsten Werktag'). Der aufgeklebte Thermoausdruck trägt - im Gegensatz zu [#216] - deshalb auch keinen Barcode (für die Erfassung in der Postfiliale). Es wäre eine interessante Frage, welche (falls) weiteren Standardtexte der Zusteller ausdrucken kann und ob auch allgemeine Freitexte möglich sind.

Gruß und FF
Thomas
 
Saguarojo Am: 21.12.2014 09:55:28 Gelesen: 69925# 257 @  
Post-Einlieferungsschein Duderstadt vom 9.12.1871.

Gruß

Joachim


 

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