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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5373 Beiträge:
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stempel Am: 07.09.2014 00:33:37 Gelesen: 610183# 3274 @  
Eine Paketkarte von Charlottenburg nach Memel:



Am 25.11.1920 gehörte Memel nach dem Artikel des Versailler Vertrages (10.1.1920) nicht zum deutschen Reich. Somit ist das Paket ins Ausland verschickt (nach meinem Verständnis).

Das Paket ging am 25.11.1920 von Charlottenburg 7 in der Leibnizstraße 56, als Zweigpostamt von Charlottenburg 4, an einen Adressat nach Memel, wurde wohl in Königsberg zollamtlich geprüft (Kastenstempel auf der Vorderseite unter der Marke und Klebezettel von Königsberg (Pr.)5) und dann am 2.12.1920 zumindest in Memel auf dem Postamt angenommen - also 7 Tage nach Aufgabe.

Auf der Rückseite befindet sich noch ein Stempel, den ich nicht eindeutig entziffern kann. "Berlin" in der zweiten Reihe innen kann ich jedoch gut lesen. Der Stempel ist somit noch am Aufgabeort - wenn auch nicht am Aufgabepostamt - abgeschlagen worden, warum auch immer. Vielleicht kann mir da jemand mit seinem Wissen helfen.

Die Paketkarte ist mit 14,50 Mark für 12,7 Kg freigemacht. Dabei sind 5 x die Mi 115, 1 x Mi 114 und 1 x 91 II y.

Es ist jetzt nun einmal genug für mich mit den Briefmarken.

So wünsche ich allen einen schönen Sonntag.

Dieter
 
juni-1848 Am: 07.09.2014 02:05:19 Gelesen: 610162# 3275 @  
@ stempel [#3274]

Am 25.11.1920 gehörte Memel nach dem Artikel des Versailler Vertrages (10.1.1920) nicht zum deutschen Reich. Somit ist das Paket ins Ausland verschickt (nach meinem Verständnis).

Moin Dieter,

in der Zeit vom 6.5.1920 bis 30.6.1923 und vom 1.8.1923 bis 31.12. galten für den Postverkehr vom Deutschen Reich nach Memel Inlandsgebühren.

Die Gebühren Deiner Paketkarte wie folgt:

8,00 Mark = Paket Berlin-Memel über mahr als 75 Entfernungs-Kilometer mit Gewicht >7,5 bis 15 kg.
Zusätzlich als Wertpaket (Wert rund 2.600 M):
0,50 Mark = Einschreibegebühr.
6,00 Mark = 2 Mark Versicherungsgebühr je 1000 Mark Wertangabe.
Folglich wurde mit 14,50 Mark korrekt frankiert.

Zolltechnisch gesehen war das Memelland Ausland.

Übrigens befand sich seinerzeit ein Zollamt in der Koethenerstr. in Berlin Kreuzberg: " Zollamt \ Berlin \ Koethenerstr. Nr. 7"

Der Leitweg über Königsberg ist ungewöhnlich. Die meisten Pakete nach Memel wurden über das Zollamt am Schlesischen Bahnhof abgewickelt

Und zur Einstimmung auf den Sonntag noch eine unauffällige Mehrfachfrankatur aus der PP 5 (6.5.1920 bis 31.3.1921):



(Datenbank # 6497)

Auslandsbrief bis 20g vom 10.12.20 ab Bad Kissingen nach Abo (Finnland).
Eine schöne Mehrfachfrankatur mit waagerechtem Viererstreifen der Mi. 122 (20 Pf Abschiedsserie).

Rückseitig nur der Absenderstempel der Fränkischen Heimindustrie Ludwig Kießling sowie Teilabschlag des Ankunftsstempels aus Abo vom 16.12.20.

Schönen Sonntag noch,
Werner
 
dr.vision Am: 07.09.2014 13:39:32 Gelesen: 609968# 3276 @  
Moin zusammen,

hier mal eine NN einer sächsischen Cigarrenfabrik aus Frankenberg nach Neuhaldensleben bei Magdeburg. In der PP 9 portogerecht mit einem Pärchen der MiNr. 164 für das Porto und einer MiNr. 172 für die Vorzeigegebühr frankiert. Interessant ist der Ankunftsstempel aus Neuhaldensleben in Kleinschrift.



(Datenbank # 6550)

Noch einen schönen Restsonntag
Ralf
 
inflamicha Am: 07.09.2014 19:39:21 Gelesen: 609894# 3277 @  
Guten Abend,

Nachnahme gibt es ja auch bei Dienstbelegen, deswegen zur Feier des (Sonn)tages mal ein Schmankerl im grauen Dienst-Alltagsbrei:



Dienstbrief von der Gerichtskasse in Meerholz vom 29.5.1922 (PP 7), per Nachnahme sollten 161,50 M vom Empfänger in Frankfurt (Main) eingezogen werden. Porto 2,00 M und Vorzeigegebühr 1,50 M summieren sich zu 3,50 M Gesamtgebühren, für die vorderseitig 2,90 M und rückseitig 60 Pf verklebt sind.

Der Empfänger verlangte eine Frist für die Einlösung. Da weder Empfänger noch die Post über Dienstmarken verfügten, mussten die fälligen 1,50 M für das wiederholte Vorzeigen zwangsläufig in normalen Freimarken verklebt werden, so dass diese schöne Mischfrankatur zwischen Dienst- und Freimarken entstand:



Na denn, eine schöne Woche !

Gruß Michael
 
muemmel Am: 07.09.2014 22:13:17 Gelesen: 609850# 3278 @  
@ inflamicha [#3277]

Hallo Michael,

Frankaturen mit einem Mix aus Dienst- und Freimarken sind immer wieder reizvoll und auch recht dünn gesät. Danke für´s zeigen.

@ alle

Als Abschluss der zuletzt erworbenen Belege heute ein kleines Schmankerl:



Doppelt verwendeter Umschlag als Nachläufer gelaufen am 18.1.1924 von Mülheim (Ruhr) nach Flensburg. Die Inflationsmarken ergeben zusammen 20,4 Milliarden Mark = 2,04 Rentenpfennig. Zusammen mit den Rentenpfennigmarken ergibt sich das Porto von 10 Rentenpf. Die Überfrankatur von 0,04 Rentenpf. ist vernachlässigbar.

Seit ich Anfang 2006 Belege sammle, ist dies nun der erste Nachläufer, den ich meiner Sammlung einverleiben konnte.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht
Harald
 
erron Am: 08.09.2014 20:43:17 Gelesen: 609518# 3279 @  
Zum Wochenanfang zur Abwechselung mal kein Beleg mit Dienstmarken, sondern ein Beleg aus der Übergangszeit vom 01.12- 31.12.23

Die Deutsche Bank aus Bremen benutze dazu 5 Marken zu 50 Milliarden Marke als Ortseinschreiben; ergibt 250 Milliarden Mark = 25 Rentenpfennig.



Stempelabschlag Bremen * 1 i 5.12.23

mfg

erron
 
inflamicha Am: 08.09.2014 21:07:38 Gelesen: 609508# 3280 @  
@ muemmel [#3278]

Hallo Harald,

Glückwunsch zum Nachläufer, so etwas ist nicht oft zu kriegen. Meinen habe ich zwar schon 20 Jahre, es ist aber der Einzige geblieben. Andererseits habe ich nie gezielt nach weiteren Stücken gesucht. Falls den noch mal jemand sehen will- hier ist der Brief anzuschauen: http://www.inflaseiten.de/belege/zeigen/4444

Guten Abend an alle,

vom letzten Tag der PP 4 kommt mein heutiger Beleg: Ortsbrief vom 5.5.1920 innerhalb Dortmunds, das uns bereits bekannte Bergrevier III nannte sich noch königlich. Der Brief erforderte 15 Pfennig Porto in der ersten Gewichtsstufe, am nächsten Tag wären Marken für 40 Pfennig vonnöten gewesen.



Gruß Michael
 
inflamicha Am: 09.09.2014 21:20:10 Gelesen: 609198# 3281 @  
Guten Abend,

aus der PP 8 kommt mein heutiger Beleg: Dienstbrief innerorts von der Spruchkammer des Berggewerbegerichts Dortmund an die Gewerkschaft Dorstfeld in der 2. Gewichtsstufe 21-100 g und mit Zustellungsurkunde.



Porto 2 Mark für die Hinsendung, 1,50 Mark Zustellgebühr und 1 Mark für die Rücksendung der Urkunde im einfachen Brief addieren sich auf 4,50 Mark, der Brief ist somit portogerecht.

Gruß Michael
 
juni-1848 Am: 09.09.2014 23:52:50 Gelesen: 609160# 3282 @  
Moin zusammen,

bevor ich diesen Beleg beschreibe und der Datenbank anvertraue, eine Frage an Euch:

Meines Wissens wurde die 12 Mark Schnitter (Mi. 240) nur im Plattenbuchdruck hergestellt.

Bezeichnet man die Ziffer "5" auf dem linken Markenrand der 6. Bogenreihe als Bogennummer? Welche Funktion hatte diese Ziffer?

Vielen Dank und gut Nacht,
Werner


 
muemmel Am: 10.09.2014 09:18:29 Gelesen: 608949# 3283 @  
@ juni-1848 [#3282]

Moin Werner,

Bezeichnet man die Ziffer "5" auf dem linken Markenrand der 6. Bogenreihe als Bogennummer?

Ja, das ist eine Bogen- oder Plattennummer; mitunter auch als Formnummer bezeichnet.

Die Plattendrucke wurden überwiegend mit einer Druckform zu vier Schalterbogen hergestellt, wobei diese innerhalb der Druckform mit eben diesen Bogen- bzw. Plattennummern versehen wurden. Meist war die Anordnung

1 2
3 4

Bei der Rosettenausgabe gab es Plattennummern bis 44.

Grüssle
Harald
 
inflamicha Am: 10.09.2014 21:18:46 Gelesen: 608652# 3284 @  
Guten Abend,

ein Fernbrief vom Hauptzollamt Bochum nach Dortmund soll es heute sein:



Der Brief wurde am 7.11.1922 (PP 9) auf den Weg gebracht, er erforderte 6 Mark Porto. Eine Dienstmarke mit diesem Betrag hat es nicht gegeben, zwangsläufig musste das Porto also mit mehreren Marken zusammengestellt werden. Hier haben wir 4 Stück der 1,25 M (Mi 31) und eine Marke zu 1 Mark (Mi 30).

Gruß Michael
 
erron Am: 10.09.2014 22:04:29 Gelesen: 608618# 3285 @  
Auf Auslandsbelegen findet man öfters eine Marke aus der Queroffsetserie mit Wertangabe 3000 Mark.

Dieser Wert entsprach genau dem Porto für einen Brief bis 20 Gramm in der Portoperiode 15 vom 01.08.23-23.08.23.

Eine portogerechte Verwendung dieser Marke im Inland war nur für den Versand als Fernbrief mit Zusatzleistung Eilboten in der PP 15 möglich.



EF der Nr 254 als Fernbrief mit Zusatzleistung Eilboten im Ortsbestellbezirk, Worms 23.8.23 nach Frankfurt am Main.

mfg

erron
 
inflamicha Am: 11.09.2014 21:18:46 Gelesen: 608263# 3286 @  
Guten Abend,

heute ein Fernbrief mit Zustellungsurkunde vom Gerichtsvollzieheramt Hamburg an die Zeche Dorstfeld in Dortmund:



Abgesandt am 21.11.1922 (PP 10) waren 12 M. für den Brief, 6 M. für die Zustellung und 12 M. für die Rücksendung der Urkunde fällig. Für diese zusammen 30 M. sind je 3 Marken zu 5 M. vorder- und rückseitig verklebt worden. Da der Maschinenstempel nur die vorderen Marken entwertete, mussten die rückseitigen Marken per Hand gestempelt werden.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 11.09.2014 22:36:35 Gelesen: 608234# 3287 @  
Grüezi,

heute ein einfacher Fernbrief vom 12.11.1923 (Ersttag der Portoperiode24) von Kirl nach Nachrodt:



Das Porto von 10 Milliarden Mark wurde hierbei mit 50 Marken der 323 APa realisiert.

Grüßle
Harald
 
erron Am: 11.09.2014 23:08:54 Gelesen: 608226# 3288 @  
Noch ein Beleg mit Vielfrankatur.

Verklebt wurden hier 40 Marken, um das Porto für einen Fernbrief für 200 Pfg zu bewerkstelligen.

Der Absender hatte wohl keine höherwertigen Marken zur Hand, und so verklebte er noch die liebgewordene Germania.



Brief mit 40 Marken der Nr 140 als Fernbrief bis 20 Gramm, abgestempelt am 27.1.22 von Lorch nach Lorchhausen am Rhein. PP 7 (1.1.22-30.6.22)

mfg

erron
 
juni-1848 Am: 13.09.2014 09:39:11 Gelesen: 607398# 3289 @  
@ muemmel [#3283]

Danke, Klaus, für die Bestätigung.

Habe daraufhin doch endlich einmal den Infla-Band 20 II durchgeblättert und bin prompt zwei Stunden in der Lektüre versackt.

Jetzt aber der Beleg aus der PP 13 (1.3. bis 30.6.1923) en detail:



(Datenbank # 6604)

Fernbrief (100 M) vom 2.4.23 ab Freiburg im Breisgau nach Berlin-Grunewald.
Frankiert wurde mit Viererblocks der Posthorn-Ausgabe Mi. 225 (3 M), Mi. 227a (5 M), Mi. 229 P (8 M, linker Seitenrand) und 3x Mi. 240 P (12 M Arbeiter, davon 2 mit linkem Rand, u.a. mit der Bogennummer "5" des Plattendrucks).

Anmerkungen:

Geprüft Infla Berlin und Düntsch (P und Farbe a).
Rückseitig befindet sich nur Teilabschlag eines Absenderstemples "...NZLEI * ...BURG", kein Ankunftsstempel.
Senkrechter Bug zwischen den linken beiden Viererblocks.

Allen ein zackiges Wochenende,
Werner
 
muemmel Am: 13.09.2014 09:43:54 Gelesen: 607395# 3290 @  
@ juni-1848 [#3289]

Moin Werner,

weiß der Henker, wie Du immer auf Klaus kommst. Ich habe nur einen Vornamen, und der ist Harald. Im Übrigen schlummert seit dem 13.8. noch ein Beleg in der Datenbank, zu dem ich dir etwas geschrieben hatte.

Grüßle
Harald
 
juni-1848 Am: 13.09.2014 10:29:54 Gelesen: 607377# 3291 @  
@ muemmel [#3290]

upssss: Kla.., ähmmm, Harald ;-)

upssss: Sollte eigentlich im Mail-Ordner etlicher anderer zu beantwortender liegen. Ich antworte oft erst, wenn sich etwas NEUES ergeben hat - hmmm, liegt da aber nicht!

Und vom 13.08. habe ich keinen nicht frei gegebenen in der Belege-Datenbank. ;-(

Gruß, Werner
 
inflamicha Am: 13.09.2014 22:12:47 Gelesen: 607059# 3292 @  
Guten Abend,

einen Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe innerhalb Dortmunds habe ich heute:



Unser schon bekannter Absender, das Preußische Bergrevier Dortmund III sandte den Brief am 13.11.1920 (PP 5) ab. An Porto waren 60 Pfg. zu entrichten. Für diesen Betrag ließe sich theoretisch auch ein Brief der 3. Gewichtsstufe bis 250 g verschicken, bei der Größe des Umschlages ist aber ein Gewicht bis 100 g wahrscheinlicher.

Schönen Sonntag!

Gruß Michael
 
juni-1848 Am: 14.09.2014 09:27:27 Gelesen: 606743# 3293 @  
Moin zusammen,

zur Feier das Tages* heute einen Markenlosen aus der PP 19 (1. bis 9.10.1923):



(Datenbank # 6603)

Die Ansichtskarte vom Hauptbahnhof in Köln wurde mit einem roten zweizeiligen Rahmenstempel " Gebühr \ bezahlt" beim Postamt Köln-Nippes am 1.10.23 bar freigemacht für den Postweg nach Brüssel.

Des Postbedienstete notierte mit Kopierstift die Wertangabe 3,600-- und setzte sein Namenskürzel hinzu.

Das Auslandporto für Postkarten betrug 3,6 Millionen Mark Am Tag vorher waren das noch 450.000 Mark - kein Wunder also, dass passende Briefmarken noch nicht ausreichend vorhanden waren.

* Die halbe Stadt tummelt sich heute an der Strecke des Münster-Marathons. Dann werd´ ich auch mal los, und den Darbenden mit einem kühlen Weizen alkohlfrei frische Ausdauer zuprosten,

Werner
 
inflamicha Am: 14.09.2014 21:23:18 Gelesen: 606543# 3294 @  
Guten Abend,

zur Abwechslung von mir mal wieder ein paar Paketkarten, beginnend mit dieser hier:



Am 4.8.1923 (PP 15) wurde von Bremen ein Paket mit 4 1/2 kg an Herrn Appelhans in Lingen an der Ems geschickt, auf der dazugehörigen Paketkarte sind die dafür fälligen Gebühren in Höhe von 7.200 Mark aus Platzgründen vorder- und rückseitig mit Marken zu 5000, 2mal 1000 und 200 Mark verklebt worden.

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Gruß Michael
 
muemmel Am: 14.09.2014 21:49:55 Gelesen: 606531# 3295 @  
Mümmel wieder etwas Neues hat, nämlich eine Mehrfachfrankatur der von mir geliebten 313 AP:



Fernpostkarte vom 31.10.23 (Letztdatum der Portoperiode 21, 20.–31.10.1923) von Belzig in der Mark Brandenburg nach Potsdam. Das Porto betrug 4 Millionen Mark und wurde mit den acht Marken der 313 AP tarifrichtig verklebt.

Interessant auch die Mitteilungsseite, wo neben Abfahr- und Ankunftzeit u.A. auch die Besorgung von Hackfleisch für Bouletten und auch das Mitbringen von Kuchen angekündigt wurde.

Guten Appetit wünscht
Harald
 
muemmel Am: 15.09.2014 21:16:31 Gelesen: 606005# 3296 @  
Guten Abend,

heute ein einfacher Ortsbrief, der in Leipzig unterwegs gewesen ist:



Tarifrichtig mit 800.000 Mark frankiert (2 x MiNr. 297), abgestempelt am Letzttag der Portoperiode 19 (1.–9.10.1923). Da der Maschinenstempel nur die obere Marke getroffen hatte, wurde die untere nachträglich mittels einem speziell dafür vorgesehenen Rechteckstempel entwertet.

Schönen Gruß
Harald
 
juni-1848 Am: 15.09.2014 21:36:36 Gelesen: 605982# 3297 @  
Moin zusammen,

heute eine seltenere Portostufe aus der PP 21 (20. bis 31.10.1923):



(Datenbank # 6542)

Mit dieser Ortspostkarte (2 Millionen), am 31.10.1923 innerhalb Berlin per Einschreiben (10 Millionen) versendet, teilte die Krankenkasse des Gewerkschaftsbundes der Angestellten (mit Sitz in Leipzig) dem Preussischen Statistischen Landesamt das Ausscheiden eines Ersatzkassen-Mitgliedes mit - wie es gesetzlich zur Erhaltung leistungsfähiger Krankenkassen vorgeschrieben war.

Frankiert wurde mit Mi. 309 AW und 2x Mi. 317 AW (davon 1x teils Scherentrennung).

Sammlergruß,
Werner
 
erron Am: 16.09.2014 12:59:29 Gelesen: 605826# 3298 @  
Einzelfrankaturen mit einer Nr 239 sind als Ortsbriefe/Ortspostkarten und Drucksachen öfters zu finden.

Als Drucksache war die Verwendungsmöglichkeiten nur die PP 12 von 15.1.23 bis 28.2.23 gegeben.

Nach dem 1.3.23 war eine Verwendung als Einzelfrankatur nicht mehr möglich.



Einzelfrankatur als Drucksache bis 25 Gramm von Bad Salzuflen nach Hameln.

Absender war das Blindenkurheim in Bad Salzuflen. Stempelabschlag vom 20.2.23.

mfg

erron
 

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