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Thema: Deutsches Reich: Zensurpost
Das Thema hat 92 Beiträge:
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philapit Am: 13.02.2013 19:12:34 Gelesen: 25149# 43 @  
Hallo Thomas!

Danke für die Auskunft! Wieder etwas schlauer geworden.

Viele Gruesse
philapit
 
angim Am: 13.02.2013 19:33:55 Gelesen: 25130# 44 @  
@ philapit [#43]

Da war mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Berin hatte das Kürzel "Ab".

Thomas
 
hajo22 Am: 13.02.2013 20:39:33 Gelesen: 25109# 45 @  
Es handelt sich um eine sogenannte "Durchlaufzensur", d.h. lag der Zensurstelle vor, wurde aber nicht wirklich geprüft. Ao ist z.B. Zensurstelle Oslo. Sieht man häufiger auf Briefen an Dienststellen nach Berlin (nur ein Beispiel).

[Beiträge 40 bis 45 redaktionell verschoben am 16.02.13]
 
christel Am: 16.03.2013 15:20:58 Gelesen: 24707# 46 @  
08.07.1915 - Einschreiben Halle/ Saale nach Kopenhagen

20Pfg Briefgebühr, 20Pfg Einschreiben

Ich nehme an, dass "POLIZEI-VERWALTUNG HALLE a. S." ein Zensur- oder Zulassungsstempel ist.

Über Informationen wäre ich dankbar.



Beste Grüße
Christel
 
hajo22 Am: 01.10.2013 09:06:46 Gelesen: 23401# 47 @  
Brief der Deutschen Bank, Filiale Chemnitz, vom 2.11.1940 mit Firmenfreistempel 25 RPf. an eine Privatbank in Aarhus/Dänemark.

Deutsche Zensur (vermutlich Berlin, Auslandsstelle).



Allen einen schönen Tag.
Jochen
 
diva Am: 04.06.2014 17:41:09 Gelesen: 21743# 48 @  
Habe hier einen Feldpostbrief gefunden und möchte gerne Eure Meinung dazu haben, wie derselbe eingeordnet werden kann.

Vielen Dank schon im voraus für Eure Hilfe.

Gruß Diva


 
reichswolf Am: 18.06.2014 12:43:34 Gelesen: 21593# 49 @  
@ christel [#46]

Ein Zensurstempel ist der violette Stempel nicht, sondern ein Dienstsiegel. Auf diesem Brief wäre es eigentlich nicht nötig gewesen, da er als Auslandseinschreiben voll frankiert ist.

Innerhalb des Reiches wäre nur die Einschreibegebühr fällig gewesen, das eigentliche Porto wäre bereits gemäß dem Portoablösungsvertrag zwischen der Behörde und der Reichspost abgegolten, sofern es einen solchen Vertrag mit der Polizeiverwaltung Halle gab.

Solche Briefe mußten einen Stempel tragen mit dem Hinweis auf den Avers-Vertrag Nr. 21. Also z.B. Frei lt. Avers. No. 21 Polizeiverwaltung, wobei ich dieses Beispiel grade "erfunden" habe, ob der Haller Stempel so oder leicht anders lautete, kann ich mangels Vergleichsmaterial nicht sagen.

Zusätzlich zu dem Avers-Stempeln mußte ein solcher Brief auch ein Dienstsiegel tragen, wie wir es auf deinem Beleg sehen. Das diente dem Schutz vor Betrug.

LG,
Christoph
 
Feldpost-Admin Am: 29.07.2014 03:22:21 Gelesen: 21317# 50 @  
Zensurstempel Kriegsgefangenenlager Wolfen

Guten Morgen zusammen,

ich benötige eure Hilfe bei einem Zensurstempel.

Bei dem beigefügten Bild habe ich unten links einen Zensur Stempel des Kriegsgefangenenlager 5 Wolfen. Habe dieses Bild auch bei mir im Forum stehen, leider kann keiner aus meinem Forum mir genaueres darüber sagen, daher wende ich mich heute an euch.

Wer von euch kennt diesen Stempel und kann mir mehr darüber sagen?

Herzlichen Dank im voraus für eure Hilfe.

Gruß
Feldpost-Admin


 
Marcel Am: 30.07.2014 21:40:41 Gelesen: 21238# 51 @  
Hallo Feldpost-Admin [#50],

das Stalag (Stammlager für kriegsgefangene Luftwaffenangehörige) Luft 5 in Wolfen übernahm ab April 1943 die Verwaltung von Kriegsgefangenen die im Arbeitseinsatz der Luftwaffe standen im gesamten deutschen Reich und den besetzten Gebieten. So erhielt die Luftwaffe Gefangene zur eigenen Verfügung, die nach Wolfen unterstellt wurden.

Quelle: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Deine Karte wurde also sozusagen in der Hauptverwaltung am 01.04.1943 geprüft, ausgehend davon, dass der Vermerk links daneben dazu gehört.

Über den Stempel selber kann ich Dir leider nichts sagen.

schöne Grüße
Marcel
 
Feldpost-Admin Am: 31.07.2014 07:33:46 Gelesen: 21213# 52 @  
Hallo Marcel,

herzlichen Dank erst einmal für Deine Info. Ich werde diese an mein Vereinmitglied weitergeben.

Gruß
Markus
 
Briefmarkentor Am: 01.10.2014 11:01:37 Gelesen: 20793# 53 @  
Brief nach dem Ausland bis 20 g vom 19. September 1944 aus Torgelow in der preußischen Provinz Pommern (RPD Stettin) nach Genf in der Schweiz. Der Brief wurde in Einzelfrankatur portorichtig mit 25 Rpf (1 x Mi.-Nr. 793) freigemacht.



Der Brief durchlief die deutsche Zensur, wovon der Verschlusszettel auf der linken Seite und diverse Stempel auf dem Beleg zeugen.

Der Brief wurde vom Absender aus einem Gemeinschaftslager in Torgelow an das Internationale Rote Kreuz in Genf gesendet. Vermutlich handelte es sich bei dem Absender um einen Fremd- bzw. Zwangsarbeiter in dem Rüstungswerk der Deutschen Sprengchemie DSC Torgelow/ Spechtberg oder der Luftwaffenmunitionsanstalt 1/III Torgelow.

Kann jemand mehr zu diesem Beleg sagen?

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Dauerserie Hitler"]
 
volkimal Am: 01.10.2014 15:19:58 Gelesen: 20764# 54 @  
@ Marko Haucke [#53]

Hallo Marko,

Post in die Schweiz wurde entweder in der Auslandsbriefprüfstelle München oder Frankfurt (Main) zensiert. Im Stempel auf dem Verschlussstreifen findest Du den Buchstaben "(d)". Dieser steht für die Zensurstelle München.

Von der Auslandsbriefprüfstelle stammt auch der Prüferstempel 4178 im Rechteck. Unklar bin ich mir beim Nummernstempel 000411 mit dem Datum daneben. Solche Stempel mit sechstelligen Zahlen gab es in München (waren aber normalerweise grün), den roten Datumsstempel habe ich bisher nicht gesehen. Daher kann ich nicht sagen, ob er aus München stammt oder ob er z.B. ein Eingangsstempel des Roten Kreuzes in Genf ist.

Das "§"-Zeichen unten rechts stammt auch aus München. Die Bedeutung dieses Stempels ist bisher nicht geklärt.

Alle diese Informationen stammen aus dem Heft 88 der Poststempelgilde: "Die Überwachung des Auslandsbriefverkehrs während des ". Weltkrieges durch deutsche Dienststellen" von Karl-Heinz Riemer.

Viele Grüße
Volkmar
 
briefefan Am: 02.10.2014 13:05:18 Gelesen: 20715# 55 @  
@ Marko Haucke [#53]

Hallo Marko,

der rote Datumstempel ist der Eingangsstempel des Roten Kreuzes in Genf.

Siehe meinen Scan.

Grüße von briefefan.


 
hajo22 Am: 21.11.2014 18:28:34 Gelesen: 20361# 56 @  
Mit "American Clipper" (handschriftlich am Oberrand des Briefes, Text teils überklebt mit 5 Pfg.-Marke) am 26.4.1940 von Berlin-Charlottenburg 7 nach New York. Frankiert mit 5+40+100 Pfg. Hindenburg (Mi.Nr. 515,524,528).

Portorichtiger Luftpostbrief mit 145 Pfg. bei 15 gr. (Gewichtsangabe links unter dem Luftpostzettel). Porto: 25 Pfg. für den Auslandsbrief + 3x40 Pfg. Luftpostgebühr (je 5 gr. zu 40 Pfg.).

Zensiert (Zensurstelle Berlin). Der fehlende Absender wurde (noch) nicht beanstandet.



Schönen Abend.
Jochen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
 
hajo22 Am: 01.12.2014 18:47:09 Gelesen: 20206# 57 @  
Dann zeige ich noch einen Einschreib-Luftpostbrief im Europatarif aus Königgrätz nach Spalato/Italien vom 2.3.1942 (Ankunft 6.3.) frankiert mit 5,20 Kr.

Portoberechnung: Fernbrief bis 20 gr. = 1,20 (Inlandstarif/Europapost der teilnehmenden Länder) + 3 Kr. (Einschreibgebühr) + 1 Kr. Europa-Luftpostgebühr.

Zensiert OKW "d" = Zensurstelle München.



Viele Grüße
Jochen
 
saintex Am: 01.12.2014 21:22:43 Gelesen: 20174# 58 @  
@ hajo22 [#57]

Hallo Jochen,

den Luftpostzuschlag nach Italien kann ich bestätigen. Laut der vom Ministerium für Verkehr und Technik (Postverwaltung) in Prag herausgegebenen Luftpostliste (Stand: 1.2.1942, Seite 4) betrug der Luftpostzuschlag für Luftpost aus dem Protektorat Böhmen und Mähren nach Italien 1,00 Kr./20 Gramm.

Als Leitweg nach Italien wird in der Luftpostliste vom 1.2.1942 (vgl. Seite 4 und Seite 13) die Strecke Berlin-München-Venedig- Rom angegeben, ab München 12:40 Uhr, an Rom 16:50 Uhr. Auch von daher stimmt die Zensurstelle München.

saintex

[Beiträge [#57] und [#68] redaktionell kopiert aus dem Thema "Air Mail / Luftpost - Aufkleber, Labels, Eindrucke, Vermerke"]
 
saintex Am: 06.12.2014 19:01:15 Gelesen: 20209# 59 @  
Heute Abend will ich einen interessanten Luftpostbrief zeigen, den ich kürzlich für meine Sammlung Luftpost im 2. Weltkrieg erwerben konnte.



Auf den ersten Blick bietet der am 14.1.1941 in Essen aufgegebene Luftpostbrief nach Lissabon keine Besonderheiten. Der Brief scheint allerdings mit 1 x 15 Rpf. und 2 x 25 Rpf Hindenburg, mithin gesamt 65 Rpf. überfrankiert. Das Auslandsporto für einen Brief nach Portugal betrug 25 Rpf., der Luftpostzuschlag 10 Rpf je 20 Gramm[1]. Nach meiner Ansicht hätten 35 Rpf. Porto für den Luftpostbrief nach Portugal gereicht.

Der Lp.-Brief durchlief die deutsche Zensur in der Zensurstelle München (Kennbuchstabe "d" auf dem rückseitig angebrachten Verschlußstreifen), die für die Zensur der Post nach Spanien und Portugal zuständig war[2], und traf ausweislich des auf der Rückseite angebrachten Ankunftsstempel am 29.1.1941 in Lissabon ein.

Die Besonderheit des Lp.-Briefes erschließt sich erst auf den zweiten Blick und besteht in dem auf der linken Seite angebrachten Verschlußstreifen mit der Aufschrift "OPENED BY EXAMINER 1746". Hierbei handelt es sich um einen Verschlußstreifen der britischen Zensur, der Lp.-Brief durchlief also auch noch die britische Zensur. Aber wie war das möglich, wenn der Brief nach Lissabon adressiert war ?

Des Rätsels Lösung liegt in der Postanschrift auf der Vorderseite des Briefes : "Lissabon Postfach 506" war eine sog. Deckadresse ( undercover address), über die Privatpersonen mit Wohnsitz in verschiedenen Kriegsstaaten (hier: Großbritannien und Deutschland) private Nachrichten austauschen konnten. Von Lissabon wurde der Brief per Schiff oder Luftpost nach Großbritannien befördert, wo der Brief in London die britische Zensur durchlief und anschließend dem in Großbritannien wohnhaften Empfänger, Herrn Dr. Adolf Rosenberg zugestellt. Die Organisation und Abwicklung dieses Postaustausches zwischen verfeindeten Staaten war von britischer Seite dem Reiseveranstalter Thomas Cook übertragen worden[3]. Ich werde mal im Thread Zensurpost etwas ausführlicher über dieses spannende und interessante Thema schreiben.

Der Brief war übrigens bei ebay für 1 Euro ausgerufen!

Literatur

[1] Paul-Jürgen Hueske, Die Luftpostzuschläge für EUROPA - Auswertung der Deutschen Luftpostlisten von 1933 bis 1945 , Soest 2011
[2] Karl-Heinz Riemer, Die Überwachung des Auslandsbriefverkehrs während des II. Weltkrieges durch deutsche Dienststellen - Handbuch und Katalog, Düsseldorf 1979
[3] Charles Entwistle, Undercover Addresses of World War II, 3. Aufl. Perth, Großbritannien 2006; Socrates Bosovitch, Undercover addresses during the Second World War, Athen, Griechenland 2008

Wolfgang

[Redaktionell kopiert aus dem Thema: "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
 
Mondorff Am: 26.01.2015 13:45:19 Gelesen: 19667# 60 @  
Heute erhielt ich einen Zensurbeleg für meine incoming mail-Sammlung, bei dem ich Hilfe gebrauchen könnte.



Ansichtskarte mit portugiesischer Marke, die jedoch erst vom Empfangspostamt mit Tagesstempel WILTZ vom 14.7.1941 nachträglich entwertet wurde. Zu erkennen ist, rechts neben der Marke, noch ein anderer unlesbarer Stempel, welcher der portugiesische Entwertungsstempel sein könnte.

Schwarzer Zensurstempel A im Kreis mit dem kleinen Buchstaben b darunter.

Der könnte zur Prüfstelle Köln (für Italien, Spanien, Portugal, Schweiz) passen.

Der violette Nummernstempel 27 (Ø 10 mm) ist mir unbekannt. Es ist kein Luxemburger Stempel.

Mit Dank im Voraus für eure Hilfe
und freundlichen Grüßen
DiDi
 
Fips002 Am: 26.01.2015 21:53:58 Gelesen: 19628# 61 @  
Hallo DiDi,

die Karte wurde in der Auslandsbriefprüfstelle München geprüft. Die Dienststelle in München überwachte die Postverbindungen von und nach Irland, Italien, Portugal und Kolonien.

Der Handdurchlaufstempel hat die Kennzeichnung "A/d" und nicht "A/b". Neben diesen Stempel wurde der Kreisstempel, 10mm Durchmesser mit 1- oder 2-stelligen Zahlen abgeschlagen. Diese Stempel befinden sich meist in der rechten unteren Ecke. Diese Stempel beziehen sich auf die Postvorsordierung, die von einer Arbeitsgruppe Postbeamten, nicht von Prüfern, vorgenommen wurden.

Soweit meine Hinweise.

Gruß Dieter
 
Mondorff Am: 26.01.2015 22:01:13 Gelesen: 19625# 62 @  
@ Fips002 [#61]

Herzlichen Dank Dieter,

auch bei der Hilfe b und d zu unterscheiden.

Es ist ja tatsächlich d.

Mit freundlichen Grüßen
DiDi
 
hajo22 Am: 15.02.2015 18:00:53 Gelesen: 19820# 63 @  
17 Pfg.-Luftpost-Brief mit AH 12 und 5 Pfg. frankiert aus Gleiwitz vom 8.5.1942 nach Reval/Estland adressiert.

Von der Zensurstelle "a" = Königsberg beanstandet und zurückgewiesen. Aus dem im Couvert beigelegten Zettel geht die Beanstandung hervor: "Druckschriften darf nur der Verlag versenden" (ergänzender Kastenstempel).





VG, hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Dauerserie Hitler"]
 
hajo22 Am: 01.03.2015 17:07:17 Gelesen: 20210# 64 @  


Luftpostkarte (Ansichtskarte des Stadions) vom 5.9.1940 aus Sao Paulo nach Neu-Ulm (Bayern), frankiert mit 5.400 Reis (dabei 2 Wohlfahrtsmarken zugunsten der Jugend à 200+100 Reis). Gleiches Porto wie bei einem Luftpostbrief bis 5 gr.

Zensiert mit OKW-Stempel ohne Buchstaben (vermutlich in der Zensurstelle München zensiert), Nummernkästchen der Zensoren.

Leitvermerke durch violetten Kastenstempel: Via "Condor" - "LATI" sowie blauem Aufkleber "Möwe/Por via aerea/por avion/Via Condor-L.A.T.I."

VG, hajo22
 
hajo22 Am: 04.03.2015 10:48:46 Gelesen: 19451# 65 @  
Nachdem der Absender das Couvert mit 6 Sondermarken (philatelistisch) vollgepflastert hatte, stellte er fest, daß 1 Pfg. zum korrekten Porto fehlte. Da blieb alternativ- und konkurrenzlos nur die 1 Pfg.-Marke Hindenburg zur Frankierung übrig (die 1 Pfg.-Marke AH erschien erst im August 1941).

Luftpostbrief aus Colditz vom 15.3.1941 nach Philadelphia/USA frankiert mit 65 Pfg. (Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pfg.; Luftpostgebühr = 40 Pfg./5 gr).

Zensiert in der Zensurstelle Frankfurt/a.M. ("e")auf der Couvert-Rückseite.

VG, hajo22



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
 
hajo22 Am: 04.03.2015 13:01:32 Gelesen: 19861# 66 @  
Bis Dez. 1941 liefen nach Südamerika Luftpostbriefe aus Deutschland über LATI und Condor. Hier nur der lapidare, handschriftliche Hinweis: "Mit Luftpost nach Südamerika". Wenn man ausreichend Material, sprich Luftpostbriefe aus der Zeit zur Verfügung hat, läßt sich eine reizvolle Sammlung auch nach Empfänger-Staaten und nicht nur nach Gebührenstufen/Frankaturen aufbauen.

Luftpostbrief aus Wegeleben/Ostharz vom 5.4.1941 nach Lima/Peru. Frankiert mit Hindenburgmarken zu 15, 60 und 100 Pfg. = 1,75 RM (Auslandsbrief bis 20 gr. = 25 Pfg. + Luftpostgebühr 1,50 RM/5 gr.).

Rückseite: Zensurstempel und Verschlußstreifen Zensurstelle "d" = München. Der Münchner Zensurstempel ist auch ein Indiz dafür, daß der Brief nach Rom abgeleitet wurde, der Ausgangsbasis von LATI.

Ferner Ankunftsstempel Lima vom 30.4.1941 mit 2-sprachigem Werbeeinsatz (übersetzt: "Besucht Peru, das Land der Inkas").





VG, hajo22

[Beiträge [#64] bis [#66] redaktionell kopiert aus dem Thema "Air Mail / Luftpost - Aufkleber, Labels, Eindrucke, Vermerke"]
 
stampmix Am: 14.03.2015 09:31:52 Gelesen: 19245# 67 @  
Hallo zusammen,

am 31.1.1941 wurde ein Luftpostbrief von Wyk auf Föhr nach Petaluma (USA) gesandt. Das Porto berechnet sich für Auslandsbrief (25 Rpf.) mit Luftpost nach den USA (40 Rpf.) und Luftpost in den USA (10 Rpf.) zu 75 Rpf. und wurde mit 3 Hindenburgmarken 25 Rpf. (Mi.522) frankiert.

Aufgabestempel R1 "Wyk auf Föhr B".



mit bestem Gruss
stampmix

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
 

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