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Thema: Deutsches Reich: Zensurpost
Das Thema hat 81 Beiträge:
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Kirsten Mohi Am: 13.11.2012 08:20:22 Gelesen: 15769# 32 @  
Hallo,

ist das auch ein Zensurstempel?

Gruß
kirsten


 
Sachsendreier53 Am: 13.11.2012 10:20:47 Gelesen: 15760# 33 @  
@ Kirsten Mohi [#29]

Hallo Kirsten,

das Familienfoto kann für Generalogen wegen der Familienforschung interessant sein. Natürlich auch für den Stempelsammler von Zensurpost. Lars liegt mit dem Preis richtig.

Claus
 
Kirsten Mohi Am: 13.11.2012 10:29:17 Gelesen: 15756# 34 @  
@ Sachsendreier53 [#33]

Danke Claus,

und was ist mit dem zweiten Stempel?

Gruß
Kirsten
 
Marcel Am: 13.11.2012 12:34:27 Gelesen: 15739# 35 @  
@ Kirsten Mohi [#32] [#34]

Hallo Kirsten,

ich halte es für einen Kontrollstempel (Zensurstempel), denn die Übersetzung im Stempel heißt:

Kontrolowany Miastowo w Kozminie (öder so ähnlich - leider nicht voll zu sehen)
kontrolliert durch Stadt in Kozmin (so ähnlich würde ich es übersetzen).

Auf Grund der Nähe zu Pogorzela gehe ich von diesem Kozmin aus - Kozmin Wielkopolski (deutsch: Koschmin). http://de.wikipedia.org/wiki/Ko%C5%BAmin_Wielkopolski

mfG Marcel
 
Kirsten Mohi Am: 13.11.2012 15:48:59 Gelesen: 15715# 36 @  
@ Marcel [#35]

Danke Marcel.

Gruß
Kirsten
 
Heinz 1 Am: 05.02.2013 10:16:07 Gelesen: 15234# 37 @  
Hallo zusammen,

heute habe ich mal eine Frage. Der unten abgebildete Brief von Aachen 5 nach Heerlen hat auf der Vorderseite den Stempel "Aus dem Briefkasten". Ich gehe davon aus, dass er aus Aachen ist, da Absender und Tagesstempel ebenfalls aus Aachen sind. Das Datum vom Stempel ist leider nicht sehr gut zu erkennen. Aber es dürfte von 1940 sein.

Was mich aber mehr interessiert ist, der Zensurstreifen. Wo war die Zensurstelle? Auf den roten Stempeln auf der Rückseite ist unter dem Adler der Buchstabe "C" zuerkennen.

Für eure Bemühungen im voraus herzlichen Dank. Heinz


 
volkimal Am: 05.02.2013 15:54:22 Gelesen: 15189# 38 @  
@ Heinz 1 [#37]

Hallo Heinz,

der Kennbuchstabe "c" gehört zur Auslandsbriefprüfstelle Köln. Köln war für die gesamte Post mit Holland, Belgien und Nordfrankreich zuständig.

Vom roten Stempel auf der Rückseite gibt es zwei Typen:

● Geprüft ● 16 mm lang: August 1940 bis Januar 1941
● Geprüft ● 14 mm lang: September 1940 bis März 1941

Literatur: Karl-Heinz Riemer: Die Überwachung des Auslandsbriefverkehrs während des II Weltkrieges durch deutsche Dienststellen (Heft 88 der Poststempelgilde).

Viele Grüße
Volkmar
 
Heinz 1 Am: 05.02.2013 21:16:09 Gelesen: 15158# 39 @  
@ volkimal [#38]

Hallo Volkmer,

vielen Dank für die Auskunft. Bei diesem Beleg ist das geprüft 16 mm. Das Datum scheint August 1940 sein, aber sicher bin ich mir nicht.

Mit besten Grüßen
Heinz
 
philapit Am: 13.02.2013 18:12:53 Gelesen: 15234# 40 @  
Unbekannter Aufdruck auf Brief von 1944

Hallo Sammlerfreunde,

was bedeutet der Aufdruck -Aa- auf einem Brief von Lettland - Lubana vom 9.11.44 nach Deutschland? Für eine Auskunft wäre ich dankbar.

mit philagruss
philapit


 
angim Am: 13.02.2013 18:58:10 Gelesen: 15212# 41 @  
Hallo philapit,

das ist ein Zensurstempel der Auslandsprüfstelle Berlin.

Thomas
 
zensurpost Am: 13.02.2013 19:10:08 Gelesen: 15199# 42 @  
@ angim [#41]

Wenn wir "Auslandsprüfstelle Berlin" durch Auslandsbriefprüfstelle Königsberg ersetzen, dann stimmt's.

Beste Grüße
Hans-Georg
 
philapit Am: 13.02.2013 19:12:34 Gelesen: 15195# 43 @  
Hallo Thomas!

Danke für die Auskunft! Wieder etwas schlauer geworden.

Viele Gruesse
philapit
 
angim Am: 13.02.2013 19:33:55 Gelesen: 15176# 44 @  
@ philapit [#43]

Da war mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Berin hatte das Kürzel "Ab".

Thomas
 
hajo22 Am: 13.02.2013 20:39:33 Gelesen: 15155# 45 @  
Es handelt sich um eine sogenannte "Durchlaufzensur", d.h. lag der Zensurstelle vor, wurde aber nicht wirklich geprüft. Ao ist z.B. Zensurstelle Oslo. Sieht man häufiger auf Briefen an Dienststellen nach Berlin (nur ein Beispiel).

[Beiträge 40 bis 45 redaktionell verschoben am 16.02.13]
 
christel Am: 16.03.2013 15:20:58 Gelesen: 14753# 46 @  
08.07.1915 - Einschreiben Halle/ Saale nach Kopenhagen

20Pfg Briefgebühr, 20Pfg Einschreiben

Ich nehme an, dass "POLIZEI-VERWALTUNG HALLE a. S." ein Zensur- oder Zulassungsstempel ist.

Über Informationen wäre ich dankbar.



Beste Grüße
Christel
 
hajo22 Am: 01.10.2013 09:06:46 Gelesen: 13447# 47 @  
Brief der Deutschen Bank, Filiale Chemnitz, vom 2.11.1940 mit Firmenfreistempel 25 RPf. an eine Privatbank in Aarhus/Dänemark.

Deutsche Zensur (vermutlich Berlin, Auslandsstelle).



Allen einen schönen Tag.
Jochen
 
diva Am: 04.06.2014 17:41:09 Gelesen: 11789# 48 @  
Habe hier einen Feldpostbrief gefunden und möchte gerne Eure Meinung dazu haben, wie derselbe eingeordnet werden kann.

Vielen Dank schon im voraus für Eure Hilfe.

Gruß Diva


 
reichswolf Am: 18.06.2014 12:43:34 Gelesen: 11639# 49 @  
@ christel [#46]

Ein Zensurstempel ist der violette Stempel nicht, sondern ein Dienstsiegel. Auf diesem Brief wäre es eigentlich nicht nötig gewesen, da er als Auslandseinschreiben voll frankiert ist.

Innerhalb des Reiches wäre nur die Einschreibegebühr fällig gewesen, das eigentliche Porto wäre bereits gemäß dem Portoablösungsvertrag zwischen der Behörde und der Reichspost abgegolten, sofern es einen solchen Vertrag mit der Polizeiverwaltung Halle gab.

Solche Briefe mußten einen Stempel tragen mit dem Hinweis auf den Avers-Vertrag Nr. 21. Also z.B. Frei lt. Avers. No. 21 Polizeiverwaltung, wobei ich dieses Beispiel grade "erfunden" habe, ob der Haller Stempel so oder leicht anders lautete, kann ich mangels Vergleichsmaterial nicht sagen.

Zusätzlich zu dem Avers-Stempeln mußte ein solcher Brief auch ein Dienstsiegel tragen, wie wir es auf deinem Beleg sehen. Das diente dem Schutz vor Betrug.

LG,
Christoph
 
Feldpost-Admin Am: 29.07.2014 03:22:21 Gelesen: 11363# 50 @  
Zensurstempel Kriegsgefangenenlager Wolfen

Guten Morgen zusammen,

ich benötige eure Hilfe bei einem Zensurstempel.

Bei dem beigefügten Bild habe ich unten links einen Zensur Stempel des Kriegsgefangenenlager 5 Wolfen. Habe dieses Bild auch bei mir im Forum stehen, leider kann keiner aus meinem Forum mir genaueres darüber sagen, daher wende ich mich heute an euch.

Wer von euch kennt diesen Stempel und kann mir mehr darüber sagen?

Herzlichen Dank im voraus für eure Hilfe.

Gruß
Feldpost-Admin


 
Marcel Am: 30.07.2014 21:40:41 Gelesen: 11284# 51 @  
Hallo Feldpost-Admin [#50],

das Stalag (Stammlager für kriegsgefangene Luftwaffenangehörige) Luft 5 in Wolfen übernahm ab April 1943 die Verwaltung von Kriegsgefangenen die im Arbeitseinsatz der Luftwaffe standen im gesamten deutschen Reich und den besetzten Gebieten. So erhielt die Luftwaffe Gefangene zur eigenen Verfügung, die nach Wolfen unterstellt wurden.

Quelle: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Deine Karte wurde also sozusagen in der Hauptverwaltung am 01.04.1943 geprüft, ausgehend davon, dass der Vermerk links daneben dazu gehört.

Über den Stempel selber kann ich Dir leider nichts sagen.

schöne Grüße
Marcel
 
Feldpost-Admin Am: 31.07.2014 07:33:46 Gelesen: 11259# 52 @  
Hallo Marcel,

herzlichen Dank erst einmal für Deine Info. Ich werde diese an mein Vereinmitglied weitergeben.

Gruß
Markus
 
Briefmarkentor Am: 01.10.2014 11:01:37 Gelesen: 10839# 53 @  
Brief nach dem Ausland bis 20 g vom 19. September 1944 aus Torgelow in der preußischen Provinz Pommern (RPD Stettin) nach Genf in der Schweiz. Der Brief wurde in Einzelfrankatur portorichtig mit 25 Rpf (1 x Mi.-Nr. 793) freigemacht.



Der Brief durchlief die deutsche Zensur, wovon der Verschlusszettel auf der linken Seite und diverse Stempel auf dem Beleg zeugen.

Der Brief wurde vom Absender aus einem Gemeinschaftslager in Torgelow an das Internationale Rote Kreuz in Genf gesendet. Vermutlich handelte es sich bei dem Absender um einen Fremd- bzw. Zwangsarbeiter in dem Rüstungswerk der Deutschen Sprengchemie DSC Torgelow/ Spechtberg oder der Luftwaffenmunitionsanstalt 1/III Torgelow.

Kann jemand mehr zu diesem Beleg sagen?

[Beitrag redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Dauerserie Hitler"]
 
volkimal Am: 01.10.2014 15:19:58 Gelesen: 10810# 54 @  
@ Marko Haucke [#53]

Hallo Marko,

Post in die Schweiz wurde entweder in der Auslandsbriefprüfstelle München oder Frankfurt (Main) zensiert. Im Stempel auf dem Verschlussstreifen findest Du den Buchstaben "(d)". Dieser steht für die Zensurstelle München.

Von der Auslandsbriefprüfstelle stammt auch der Prüferstempel 4178 im Rechteck. Unklar bin ich mir beim Nummernstempel 000411 mit dem Datum daneben. Solche Stempel mit sechstelligen Zahlen gab es in München (waren aber normalerweise grün), den roten Datumsstempel habe ich bisher nicht gesehen. Daher kann ich nicht sagen, ob er aus München stammt oder ob er z.B. ein Eingangsstempel des Roten Kreuzes in Genf ist.

Das "§"-Zeichen unten rechts stammt auch aus München. Die Bedeutung dieses Stempels ist bisher nicht geklärt.

Alle diese Informationen stammen aus dem Heft 88 der Poststempelgilde: "Die Überwachung des Auslandsbriefverkehrs während des ". Weltkrieges durch deutsche Dienststellen" von Karl-Heinz Riemer.

Viele Grüße
Volkmar
 
briefefan Am: 02.10.2014 13:05:18 Gelesen: 10761# 55 @  
@ Marko Haucke [#53]

Hallo Marko,

der rote Datumstempel ist der Eingangsstempel des Roten Kreuzes in Genf.

Siehe meinen Scan.

Grüße von briefefan.


 
hajo22 Am: 21.11.2014 18:28:34 Gelesen: 10407# 56 @  
Mit "American Clipper" (handschriftlich am Oberrand des Briefes, Text teils überklebt mit 5 Pfg.-Marke) am 26.4.1940 von Berlin-Charlottenburg 7 nach New York. Frankiert mit 5+40+100 Pfg. Hindenburg (Mi.Nr. 515,524,528).

Portorichtiger Luftpostbrief mit 145 Pfg. bei 15 gr. (Gewichtsangabe links unter dem Luftpostzettel). Porto: 25 Pfg. für den Auslandsbrief + 3x40 Pfg. Luftpostgebühr (je 5 gr. zu 40 Pfg.).

Zensiert (Zensurstelle Berlin). Der fehlende Absender wurde (noch) nicht beanstandet.



Schönen Abend.
Jochen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
 

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