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Thema: Motiv: Kirchen, Synagogen, Tempel, Moscheen
Das Thema hat 164 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 15.12.2013 22:04:57 Gelesen: 31819# 65 @  
Auf Anfrage von Wim, wieder einmal einen Luxemburger Beitrag:

Méchelskierch (Sankt Michaels Kirche)

Eine Urkunde berichtet von der Einweihung einer Kirche durch den Erzbischof Egbert von Trier. Datum: 5/6 November 987. An genannter Stelle stand vormals die Burgkapelle der Grafen von Luxemburg (Siegfried und Co). Es handelt sich um die heutige St Michaelskirche. Im Laufe der Zeit wird die Kirche immer wieder zerstört und neu aufgebaut, so bei der Eroberung der Festung durch die Bourbonen 1443. Der Neuaufbau zieht sich über 40 Jahre hin. Im Jahre 1509 fällt die Kirche dann einem Brand zum Opfer. Neuerlicher Ausbau bis 1519. 1628 wird die Kirche von den Dominikanern geleitet welche in nächster Nähe ein Kloster anschliessen. Bei den Bombardements von 1683/84 durch die Franzosen wird die Kirche wieder einmal stark beschädigt. Nach dem die Spanier kapituliert hatten, ziehen die Franzosen in die Stadt ein. Louise XIV stiftet 4000 Pfund für die Instandsetzung. Noch heute ziert sein Wappen das Eingangsportal. Beim neuerlichen Einzug der Franzosen 1795 (Französische Revolution) wird die Kirche als Theater genutzt.

Restauriert wurde die St Michaels Kirche im Jahre 1963. Die heutigen Glasfenster [2] aus dem Jahre 1962. Laut Denkmalamt (Sites et Monuments) [1] stammt die Orgel aus dem 17 Jahrhundert. Welchen Bezug es nun genau zur Westenfelder Orgelmanufaktur [3] gibt habe ich nun nicht ganz verstanden. Wurde die alte Orgel von Grund auf saniert oder gar durch eine Neue im Jahre 1971 ersetzt?

In dieser Kirche hat meine Schwester (die jüngste) in engstem Kreise der Großherzogin Charlotte einen Blumenstrauss überreicht. An den genauen Anlass kann ich mich nicht mehr erinnern, irgendwas mit Pfadfinder denn wir waren alle in Uniform.

Hier nun eine Maximum Karte und ein FDC zum 1000 Jährigen Jubiläum der Kirche



Quellen:

[1] http://www.ssmn.public.lu (fr)
[2] http://www.glasmalerei-ev.de/pages/b2356/b2356.shtml
[3] http://www.amisdelorgue.lu/LuxStMichel.htm

Für alle, die die Luxemburgische Sprache beherrschen:

http://lb.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9chelskierch_(Stad_L%C3%ABtzebuerg)

Phila-Gruß
Lulu
 
Manne Am: 21.12.2013 18:21:43 Gelesen: 31668# 66 @  
Eine Karte aus Palästina zum Thema.

Gruß
Manne


 
zockerpeppi Am: 26.12.2013 10:51:01 Gelesen: 31592# 67 @  
Die Kathedrale Saint Nazaire von Beziers im Languedoc-Roussillon, Bistum Montpellier

An dieser Stelle stand schon zur Zeiten der Römer ein Tempel. Ab dem 8 Jahrhundert so die analen der Stadt ist an der Stelle ein christliches Bauwerk gekannt. Während eines Kreuzzuges 1209 wurde die Kirche beim Massaker von Beziers gänzlich durch Feuer zerstört. Wiederaufbau Mitte des 13 Jahrhunderts. Wie eine Festung thront sie, weit sichtbar über die Ebene auf einem Felsen im mittelalterlichen Teil von Beziers. Im Süden wurde ein Kreuzgang angebaut an den unterhalb der Garten des alten Bischofspalastes anschliesst. Der heutige Grundriss der Kathedrale bildet ein griechisches Kreuz.

Hier einige Daten ihrer Ausmasse:

Länge: 50 Meter / Höhe des Kirchenschiffs: 14 Meter / Länge des Querschiffs: 33 Meter / Höhe des Gewölbes: 32 Meter

Weitere Merkmale der Kathedrale:

Die große Fensterrosette mit 10m Durchmesser / die Sakristei aus dem Jahre 1443 / das barocke Chor / die Orgle und v.m

http://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_B%C3%A9ziers

Anbei einiges philatelistisches aus dem Jahre 1968 zum Anlass des 41 Congrès National de la Fédération des Sociétés philatéliques françaises mit anschliessender phila-Expo



liebe Grüße
Lulu
 
Martinus Am: 05.01.2014 11:36:25 Gelesen: 31479# 68 @  
Domfestwoche 1956

Zur Domfestwoche gab die Stadt Münster im Rahmen des Katholischen Kirchentages einen Sonderstempel heraus, den es nach Bochmann S 46 seit dem 13.10. gab (hier im Stempel bestätigt).



mit Sammlergruß Martinus
 
Altmerker Am: 05.01.2014 13:02:32 Gelesen: 31469# 69 @  
Ich habe mal die Kirche meiner Geburtsstadt ausgewählt. Sie ist auf einer aktuellen Privatpostmarke der Biber post abgebildet.



Die Nikolaikirche in Gardelegen (Sachsen-Anhalt) ist wahrscheinlich die älteste Kirche der Stadt und bis zur Reformation war sie die Hauptkirche in Gardelegen. Ihr Ursprung war eine romanische Basilika. Am Ende des 12. Jahrhunderts wurde sie unter Graf Heinrich von Gardelegen aus dem Geschlecht der Askanier zur Saalkirche ausgebaut.

Das heutige Erscheinungsbild der Kirche wird durch den romanischen Ursprungsbau einer Saalkirche mit querrechteckigem Westturm, Schiff, Chor und Apsis aus Backstein vom Ende des 12. Jahrhunderts sowie dem gotischen Chor, Mittelschiff und neuem Turm, welche zwischen 1300 und 1500 entstanden, geprägt. Als Ersatz für die zerstörte Wölbung der Decke wurde eine Holzdecke mit Bürgerwappen aus dem 16. Jahrhundert eingebaut. Nach der Zerstörung wurden der romanische Triumphbogen sowie das romanische Glockengeschoss mit den Doppelarkaden als Teil der einzelnen Bauphasen freigelegt.
 
reichswolf Am: 14.01.2014 12:31:43 Gelesen: 31317# 70 @  
Die Evangelische Pfarrkirche in Bad Marienberg zeigt der Stempel 5439 BAD MARIENBERG, WESTERWALD 1 Kneipp-Heilbad, hier vom 19.09.1989:



Den "Altenberger Dom" in Odenthal-Altenberg sehen wir hier: 5068 ODENTHAL 1 700 Jahre Altenberger Dom + + vom 21.09.1990:



Die Basilika St. Salvator in Prüm: 5540 PRÜM 1 ♦ WALDSTADT der SÜDEIFEL ♦ vom 06.04.1990:



In Spay steht Peterskapelle, postalisch verewigt in diesem Stempel: 5401 SPAY AM RHEIN * * Die Peters- Kapelle SPAYER KLEINOD vom 14.05.1990:



Als letztes für heute der Stempel 5522 TÖPFERORT ♦ SPEICHER, EIFEL ♦ SEIT RÖMER ZEIT vom 11.10.1990, der uns die Pfarrkirche St. Philippus und St. Jakobus zeigt:



LG,
Christoph
 
Wim Ehlers Am: 01.03.2014 11:12:11 Gelesen: 30482# 71 @  
Briefmarken aller 100 Kirchen im Bistum Fulda

In einer Woche, am 6. März 2014, werden im Rathaus Gelnhausen 10 Briefmarken mit Motiven aus dem Kinzigtal [1] im Rahmen der Aktion des Bistums Fulda, jeder Pfarrkirche eine Briefmarke zu widmen. Für Motivsammler sicherlich eine gute Möglichkeit für Besonderheiten. Auch an Vorbestellungen [2] hat das Bistum Fulda [3] gedacht.

Beste Grüße
Wim

[1] http://osthessen-news.de/n1244793/region-mkk-verschicken-oder-aufbewahren-briefmarken-mit-kirchen-aus-dem-kinzigtal.html
[2] http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/presse_medien/rundfunk/oeffentlichkeitsarbeit/index.php
[3] http://www.bistum-fulda.de/bistum_fulda/presse_medien/liste_pressemeldungen/2013/2013_04/bpd_2013_11/bpd_20131125_02_Briefmarkenserie_100_Kirchen.php
 
Altmerker Am: 03.05.2014 18:51:02 Gelesen: 29803# 72 @  


Irgendwie passt das Motiv in die Thematik Kirchen, Musik und Denkmalschutz und natürlich in den Harz, weil es ein Ort in der Gemeinde Nordharz im Landkreis Harz und im Kirchenkreis Halberstadt ist. Der Stempel wird zum Benefizkonzert in Wasserleben in der Dorfkirche St. Sylvestri abgeschlagen.
 
Marcel Am: 14.07.2014 13:25:11 Gelesen: 28753# 73 @  
Kirche Wang

Die Stabkirche Wang ist eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche aus Vang.

Ursprünglich soll sie erst in der Nähe von Vang gestanden haben, dann gebaut im zweiten Drittel des 12. Jahrhunderts und erhalten geblieben bis 1841 in Vang in der Region Valdres auf einem Kirchhof im Herzen der Ortschaft unmittelbar neben dem Vangsee. Nach einem Neubau einer Kirche direkt neben dieser hier 1], wurde sie 1841 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. erworben und schließlich in Brückenberg bei Krummhübel im Riesengebirge, heute Teil der polnischen Stadt Karpacz, aufgebaut.

Weitere Infos hier: (2) (3) und mit Video (4)

(1) Kirche Wang 874 m.ü.d.M. - gelaufen von Schmiedeberg (Riesengebirge) nach Jena am 26.07.1936 - geschrieben bei den Grenzbauden am 25.07.



schöne Grüße
Marcel

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Stabkirche_Wang
(3) http://www.polish-online.com/polen/staedte/riesengebirge-wang-kirche.php
(4) http://www.oberlausitz.com/ferien/kulturell/via-sacra/de/kirche-wang-krummhuebel.aspx
 
Pepe Am: 14.07.2014 21:26:24 Gelesen: 28716# 74 @  
@ zockerpeppi [#60]

Ergänzend zu Deinem Beitrag ein kleines Kunstwerk von 1928 aus der Tschechoslowakei



1928 10 22, Mi 276, violett

Prag, Altstädter Ring mit Rathaus und Teynkirche. So schön können Freimarken sein.

Nette Grüße
Pepe
 
zockerpeppi Am: 14.07.2014 22:23:53 Gelesen: 28710# 75 @  
@ Pepe [#74]

Ich stimme dir zu! Von mir ein Beitrag aus unserer Stadt und Vereinsgeschichte, den ich schon vor einigen Monaten vorbereitet habe

Text von Robert Sibenaler, ehemaliger Pfarrer in Düdelingen aus der Broschüre zur Ausstellung des Cercle Phila Düdelingen vom 4. und 5. Mai 1991

DIE MARTINUS KIRCHE VON DÜDELINGEN



Die typische und eindrucksvolle Fassade der Pfarrkirche von Düdelingen, so wie sie auf dem Sonderstempel abgebildet ist, mit dem die Post das 70jährige Bestehen des Cercle Phila ehrt, beherrscht das Stadtbild von Düdelingen seit Beginn des 20. Jahrhunderts.

Vorher stand aber schon eine Martinuskirche am Fuße des Strutzbierg. Ein schöner Erinnerungsstein mit dem Wappen der Familie De Chanclos - Du Bostmoulin wurde im Jahre 1990 an der Stelle der alten Pfarrkirche errichtet und am Martinusfest desselben Jahres von Erzbischof Jean Hengen, einem Sohn der Stadt Düdelingen, eingesegnet.

Mit der Industrialisierung im Süden des Landes schnellte in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl sprunghaft empor. 1870 zählte Düdelingen nur 1228 Einwohner, während 30 Jahre später die Einwohnerzahl schon auf 8783 gestiegen war.

Aus dem relativ großen Marktflecken entstand die Stadt Düdelingen. Die alte Kirche am Strutzbierg war bald zu klein, und die Verantwortlichen in Gemeinde und Pfarrei dachten an einen Neubau.

Am 25. Mai 1891 beschloß der Gemeinderat den Bau einer neuen Kirche. Nach langwierigen Verhandlungen über den Bauplatz konnte der erste Spatenstich am 18. August 1893 erfolgen. Wenn auch seit 1898 der Gottesdienst in der neuen Kirche gefeiert wurde, so fand die feierliche Konsekration erst am 11. Juni 1904 statt. Damals war dies die größte Pfarrkirche des Landes.

Die Kirche selbst ist ein imposanter Bau in neogotischem Stil. Besonders die Fassade sticht ins Auge und beherrscht mit den beiden Türmen das Stadtbild von Düdelingen.

Im Inneren der Kirche finden wir zwei Stile: das Gewölbe und die Bogenspannungen erinnern an die Romanik, derweil das Chor von der Gotik inspiriert ist. Besonders wertvoll ist im Innern der Kirche der Kreuzweg, der von dem Düdelinger Künstler und Maler Dominique Lang in den Jahren 1900 bis 1906 geschaffen wurde. Dieser Kreuzweg ist nach allgemeiner Ansicht von Kunstkennern das bedeutendste Kunstwerk der Düdelinger Pfarrkirche und wurde vor kurzem vollständig restauriert.

Im Chor der Kirche sind drei monumentale Fenster mit Darstellungen aus dem Leben der heiligen Barbara, des heiligen Martinus sowie des heiligen Johannes des Täufers. Diese Chorfenster, die den Abschluß der ganzen Kirche markieren, wurden 1951 von Emile Probst aus Luxemburg entworfen.

Die Kirche von Düdelingen ist in den Jahren 1923-27 komplett ausgemalt worden. Es war Bruder Notker Becker aus der Abtei Maria Laach, der diese Arbeiten sowohl entworfen wie auch ausgeführt hat. Für Bruder Notker, der in seiner Heimat jetzt immer mehr entdeckt wird, war die Kirche von Düdelingen nach eigenen Worten sein größtes Werk. Momentan wird das Werk von Bruder Notker restauriert, sofern dies möglich ist, denn leider wurden vor Jahren viele kostbare Wandmalereien übertüncht.

Als Abschluss noch ein Blick ins Innere :



Hier der Link zu unserer Webseite und dem Artikel vom Pfarrer sowie ein Artikel zur Stahlruth Orgel:

http://www.phila-dudelange.lu/index.php?option=com_content&view=category&id=95&Itemid=120&lang=de

Gruß
Lulu
 
Hermes65 Am: 14.07.2014 23:37:41 Gelesen: 28701# 76 @  
Der Kaiserdom St. Bartholomäus zu Frankfurt am Main. BRD Mi.-Nr. 1434. Seit 1356 Krönungskirche für deutsche Kaiser.


 
dr.vision Am: 27.07.2014 15:03:53 Gelesen: 28451# 77 @  
Moin zusammen,

hier mal ein Frankit aus der aktuellen Tagespost. Absender ist das Benediktiner Kloster Nütschau bei Bad Oldesloe. [1] [2]



Hier, im nördlichsten Benediktiner Kloster Deutschlands, kann man eine besinnliche Auszeit nehmen und entspannen.

Noch einen schönen Restsonntag.
Ralf

[1] http://www.kloster-nuetschau.de/index.html
[2] http://www.kloster-online.com/index.php/de/angebote/deutschland/122-kloster-nuetschaude
 
Marcel Am: 05.08.2014 22:02:27 Gelesen: 28242# 78 @  
Kloster Andechs am Ammersee

Das Kloster Andechs, von weither sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees gelegen, ist der älteste Wallfahrtsort Bayerns und seit 1850 Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. [1]

Hier eine etwas neuere Karte des Klosters. [2]



Der rückseitige Stempel zeigt die Klosterkirche Andechs. [3]



schöne Grüße
Marcel

[1] http://www.andechs.de/kloster-andechs-geistliches-zentrum.html
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Andechs
[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterkirche_Andechs
 
Marcel Am: 19.09.2014 18:32:04 Gelesen: 27546# 79 @  
Maria Waldrast

Maria Waldrast ist ein Wallfahrtskloster des katholischen Servitenordens „Ordo Servorum Mariae“ in der Gemeinde Mühlbachl in Tirol.

Alles zur Geschichte des Klosters unter [1]
Wissenswertes zu Matrei unter [2]

Dazu eine Karte im Juli 1924 gelaufen von Deutsch-Matrei (heute: Matrei am Brenner) bei Innsbruck nach Jena mit dem Motiv des Klosters von Nordosten aus gesehen.





schöne Grüße
Marcel

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Waldrast
[2] http://www.geschichte-tirol.com/orte/nordtirol/bezirk-innsbruck-land/438-matrei-am-brenner.html
 
zockerpeppi Am: 03.10.2014 22:48:49 Gelesen: 27263# 80 @  
Die Andreas Kirche thront über der Stadt Niort in Frankreich. Ihre Ursprünge gehen auf eine romanische Kirche im 11 Jahrhundert zurück. Zerstört von den Protestanten um 1588 und unter Louis 14 wieder erbaut. Während der Revolution (1793) dient die Kirche als Versammlungsort, später sogar als Heuschuppen. Während der Zweiten Republik wird die Kirche auf Drängen des damaligen Abtes Hippolyte Rabier wiedererrichtet. Bauzeit 1855-1863 neogotischen Stil. Erwähnen sollte man noch dass viele der Arbeiten unentgeltlich verrichtet wurden.

Hier noch eine Webseite, leider nur auf Französisch - aber die Bilder sind massgebend.

http://www.patrimoine-histoire.fr/Patrimoine/Niort/Niort-Saint-Andre.htm



beste Sammlergrüße
Lulu
 
EdgarR Am: 19.11.2014 18:54:46 Gelesen: 26683# 81 @  
Hier mal eine zumindest regional bedeutende Wallfahrtskirche in Argentinien:



Die neugotische Kathedrale von Luján, einem Marienwallfahrtsort.

Und aus Paritätsgründen eine Moschee auf einer pakistanischen Marke



wo ich allerdings gestehen muss, dass mir das Gebäude und seine Bedeutung
nicht bekannt sind. Weiß hier jemand was dazu?

Phile Grüße
EdgarR
 
zockerpeppi Am: 13.12.2014 22:45:22 Gelesen: 26257# 82 @  
Die Kathedrale von Antwerpen

Am Anfang steht eine Marienkapelle welche 1124 in den Rang einer Pfarrkirche erhoben wurde. Im Laufe der Jahre wurde die Kapelle zu einer größeren, romanischen Kirche ausgebaut. Im Jahre 1352 wurde mit dem Bau einer neuen Kirche in gotischem Stil mit Mittelschiff und sechs Seitenschiffen begonnen. 1442 wurde mit dem Bau der Türme begonnen, wobei beim Südturm der Bau 1474 eingestellt wurde. Der zweite Turm hat eine Höhe von 123m. 1521 war erst mal Schluss mit dem Ausbau der Kathedrale. Durch einen Brand 1533 wurde die Kirche zerstört und wieder aufgebaut. 1559 wurde das Bistum Antwerpen gegründet und die Kirche zur Kathedrale erhoben. Über die Jahre viel die Kirche immer wieder Zerstörungen zum Opfer, Kunstwerke und Mobiliar größtenteils vernichtet. Zu Zeiten von Napoleon wurde sie sogar als Viehstall benutzt. Noble Unterkunft fürs Kuh,Schwein und Co. Im Laufe der Jahre wurde das Bauwerk immer wieder verändert und Ende des 20. Jahrhunderts gänzlich renoviert. Seit 1999 auf der Liste der UNESCO.

Erwähnen sollte man die Schätze im Inneren. Werke von Rubens : Kreuzaufrichtung, Maria Himmelfahrt, Auferstehung Christi, Kreuzabnahme. Bemerkenswert ist auch die Orgel aus dem Jahre 1891 und wie man liest von einem Antwerpener Bürger finanziert wurde.



Europamarke à 8F, aus dem Jahre 1978

liebe Grüße
Lulu
 
merkuria Am: 14.12.2014 13:00:44 Gelesen: 26222# 83 @  


Hier zeige ich Euch die älterste mir bekannte Darstellung einer christlichen Kirche auf Briefmarken überhaupt. Die Ausgabe erfolgte am 1. Januar 1896 innerhalb einer Dauerserie von Uruguay (Mi Nr. 110). Gezeigt wird die Kathedrale von Montevideo.



Hier noch die älteste mir bekannte Darstellung einer christlichen Kirche auf einer europäischen Briefmarke. Die Ausgabe erfolgte am 18. Dezember 1904 innerhalb einer Serie Russlands für die Waisenhilfe (Mi Nr. 61). Gezeigt werden die Türme der Moskauer Kreml-Kirchen.
 
merkuria Am: 15.12.2014 12:04:39 Gelesen: 26149# 84 @  


Die am 8. September 1909 zum 1-jährigen Regierungsjubiläum des Kaisers Pu Yi erschienene Sonderausgabe (Mi Nr. 79 - 81) zeigt uns die bekannte Halle der Ernteopfer der Himmelstempel-Anlage in Peking.

Für vertiefende Informationen zu dieser Anlage empfehle ich nachfolgenden Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Himmelstempel
 
Heinz 7 Am: 15.12.2014 12:35:38 Gelesen: 26143# 85 @  
@ merkuria [#83]

Sehr interessant!

Da sage noch jemand, dass wir nicht - wie früher! - als Briefmarkensammler viel lernen können!

Herzliche Grüsse

Heinz
 
merkuria Am: 15.12.2014 13:46:40 Gelesen: 26137# 86 @  


Die am 22. August 1975 erschienene Sonderausgabe von Laos (Mi Nr. 435) zeigt uns einen Teil der unter UNESCO-Patronat stehenden buddhistischen Tempelanlagen von Borobudur in Indonesien. Die gleiche Anlage wird uns auch auf einer 1983 verausgabten Sondermarke von Indonesien vorgestellt.

Für vertiefende Informationen zu dieser Anlage empfehle ich nachfolgenden Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Borobudur
 
merkuria Am: 15.12.2014 14:05:45 Gelesen: 26133# 87 @  


Die am 1. Februar 1966 erschienene Sonderausgabe von Kambodscha (Mi Nr. 195 - 199) zeigt uns verschiedene Tempelbauten der unter UNESCO-Patronat stehenden Khmer-Tempelanlagen von Angkor Wat.

Für vertiefende Informationen zu dieser Anlage empfehle ich nachfolgenden Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Angkor_Wat
 
merkuria Am: 15.12.2014 15:19:16 Gelesen: 26116# 88 @  


Die am 23. Oktober 1913 erschienene Sonderausgabe (Mi Nr. 226 - 228) des Osmanischen Kaiserreichs (Türkei) zeigt uns die Selimije Moschee in Edirne (früher Adrianopel). Die Ausgabe erfolgte zur Feier der türkischen Rückeroberung Edirnes von den Bulgaren während des zweiten Balkankrieges.

Für vertiefende Informationen zu dieser Moschee empfehle ich nachfolgenden Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Selimiye-Moschee
 
merkuria Am: 15.12.2014 15:54:28 Gelesen: 26109# 89 @  


Die am 6. Mai 1935 erschienene Sonderausgabe aus Britisch Indien zeigt uns das höchste Heiligtum der Sikh, den Goldenen Tempel von Amritsar. Die Ausgabe erfolgte anlässlich des silbernen Thronjubiläums von König Georg V.

Für vertiefende Informationen zu dieser Moschee empfehle ich nachfolgenden Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Harmandir_Sahib
 

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