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Thema: DDR Dauerserie Bauwerke und Denkmäler (DM)
Das Thema hat 58 Beiträge:
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Rainer HH Am: 10.05.2013 18:10:49 Gelesen: 10876# 34 @  
Schon im Katalog "Der Weg zur Einheit" (1994) heißt es:

Generell wird bei der Bewertung von Bedarfsbeleg ausgegangen, was jedoch in den Abschnitten "Besonderheiten" und "ausgewählte Versendungsformen" problematisch ist, weil 95% solcher Belege mehr oder weniger philatelistisch beeinflusst sind.

Daher traue ich mich, analog zu den in [#30] gezeigten ** Einheiten diesen Brief zu zeigen.



Auch Belege aus dem VGW (Verkehrsgebiet West) sind praktisch zu 100% philatelistisch inspiriert, gab es diese Wertzeichen ja nicht am Postschalter der alten Bundesländer zu erwerben. Trotzdem wollen Druckvermerke auf Beleg erst einmal gefunden werden, auch wenn ein Tagesstempel den Briefmarken sammelnden Absender etwas verschleiern würde.



Wenn dann das Porto korrekt verklebt wurde (hier 1,- DM für den Brief + 5,- DM für die Eilzustellung) ist für mich alles in Ordnung.



Gruß Rainer
 
Rainer HH Am: 10.05.2013 18:59:01 Gelesen: 10868# 35 @  
Sammlerbeleg im B6 - Format vom 2.7.1990 (Ersttag) aus Osterholz- Scharmbeck mit waagerechtem Paar als portogerechte Mehrfachfrankatur für Auslandsbrief über 50 Gramm per Einschreiben, eigenhändig nach Hegnau, Schweiz. Erst am 4.7.1990 kam die Postverfügung, dass DDR DM- Marken aus dem Gebiet der alten Bundesländer nicht zu Frankaturzwecken ins Ausland verwendet werden durften.



Nach den gemachten Belegen nun ein "echtes" Badarfsstück, ein Paketkarten-Stammteil vom 10.7.1990 aus Oschersleben für ein Wirtschaftspaket von 4 kg nach Halle



Gruß Rainer
 
Sachsendreier53 Am: 13.06.2013 13:52:28 Gelesen: 10494# 36 @  
Einschreiben (VGO) aus 9010 Chemnitz 1 (zw) vom 11.9.1990 nach 1085 Berlin in Mischfrankatur.

1x MiNr.1869 20(Pf), 3x MiNr.1868 10(Pf), 3x MiNr.3346 50(Pf), mit R- Zettel 9010 Karl-Marx-Stadt 518 f





Einschreiben (VGO) aus 9007 Chemnitz 07 (a) vom 12.9.1990 nach 1085 Berlin, freigemacht mit MiNr. 3351 200(Pf) und R- Zettel 9007 Karl-Marx-Stadt 446

Am 23.April 1990 wurde in Karl-Marx-Stadt im Rahmen einer Volksabstimmung über den künftigen Namen der Stadt entschieden. 76 % der Bürger stimmten für den alten Namen "Chemnitz"

mit Sammlergruß,
Claus
 
Martinus Am: 18.07.2013 16:13:37 Gelesen: 10161# 37 @  
Da kann ich auch noch etwas beisteuern.

DDR 5,- Mark



mit Sammlergruß Martinus
 
Algebra Am: 18.07.2013 18:21:25 Gelesen: 10141# 38 @  
Hallo Sammlerfreunde!

Diese letzte Bautenserie ist nicht mein Sammelgebiet aber ich kann hier auch etwas zeigen. Einmal einen Brief mit Markenheftchenblatt nach Budapest und ein Brief mit mit Teilen aus dem Markenheftchenbogen.

Algebra.


 
Algebra Am: 18.07.2013 18:26:29 Gelesen: 10137# 39 @  
Hallo Sammlerfreunde!

Auch diese Briefe sind interessant, auch wenn dieselben "gemacht" wurden. Erinnerungswert haben diese Briefe auf jeden Fall.

Algebra.


 
Altmerker Am: 16.02.2014 22:23:53 Gelesen: 8575# 40 @  
Auch ein Beleg aus der täglichen Post. Schöne Mischfrankatur, warum auch immer sich die Verwaltung so viel philatelistische Mühe gab. Sonst nutzte man den Maschinenwerbestempel.

Gruß
Uwe


 
Rore Am: 17.02.2014 02:00:49 Gelesen: 8560# 41 @  
Habe hier ein Päckchen frankiert mit 3 x 70 pfg Baute von Heilbad Heiliegenstadt nach Antwerpen Borsbeek.

Gruß
Rore


 
Briefmarkentor Am: 01.05.2014 21:47:53 Gelesen: 8128# 42 @  
Hallo Sammlerfreunde,

was ist von folgendem Beleg zu halten:



Es handelt sich um einen Brief im Fernverkehr bis 20 g mit der Zusatzleistung Eilsendung vom 12. Februar 1991 aus Schwarzenberg nach Hannover. Freigemacht wurde dieser mit 2,50 DM (Mehrfachfrankatur 5 x Mi.-Nr. 3346) Ich kann die Postgebühr nicht nachvollziehen.

Danke für eure Hilfe.

Marko
 
Rainer HH Am: 01.05.2014 21:57:42 Gelesen: 8121# 43 @  
@ Briefmarkentor [#42]

Ab dem 01.07.1990 bis zum 31.03.1991 galten Sondertarife im Bereich des Verkehrsgebietes Ost. Im Michel-Spezial findest Du die entsprechende Portotabelle zwischen dem SBZ- und dem DDR-Teil.

So betrug die Gebühr für den Standardbrief bis 20 g 50 Pfennig, die Gebühr für die Eilzustellung 2,- DM.

Der Brief ist demnach portogerecht frankiert.

Gruß Rainer
 
Briefmarkentor Am: 01.05.2014 22:01:34 Gelesen: 8115# 44 @  
Hallo Rainer,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hatte in der Portotabelle der Bundesrepublik gesucht. Jetzt habe ich die Notiz für die neuen Bundesländer auch gefunden.

Viele Grüße

Marko
 
Silesia-Archiv Am: 07.05.2014 15:28:49 Gelesen: 8209# 45 @  
DDR Deutsche Post Brandenburger Tor Leerfeld mit Aufdruck

Liebe Sammlerfreunde,

in einem Auktionshaus wurden kürzlich diese Marken angeboten, die ich in der Abbildung zeige. Meine Fragen: Wer kennt genau diese Marken mit Leerfeld? Wer hat sie wo und wann und wie ausgegeben? Mir sind zwar die Marken als Marke bekannt, aber mehr auch nicht. Ich würde sehr gerne mehr erfahren. Kann jemand den Sammlern und auch mir Auskunft geben ? DANKE !



Beste Sammlergrüße
Michael
 
Rore Am: 07.05.2014 15:44:36 Gelesen: 8200# 46 @  
Diese Aufdrucke kenne ich nicht, schöner wäre auf Belegen.

Gruß
Rore
 
Silesia-Archiv Am: 07.05.2014 15:49:11 Gelesen: 8194# 47 @  
@ Rore [#46]

Ja sicher, das wäre noch schöner, wertvoller.

Nur sehe ich das zum ersten Mal und wüsste sehr gerne mehr.

Gruß
Michael
 
drmoeller_neuss Am: 07.05.2014 16:22:49 Gelesen: 8185# 48 @  
Das sind private Aufdrucke auf den Leerfeldern aus Heftchenmarkenbogen. Das ist nicht verboten, aber so etwas wird nicht katalogisiert.

Der Wert richtet sich nach dem, was man für diese privaten Machwerke ausgeben möchte.
 
Algebra Am: 12.05.2014 10:59:39 Gelesen: 7988# 49 @  
Hallo!

Hier ist einer der Briefe mit beducktem Leerfeld.

Algebra


 
Alfred Peter Am: 12.05.2014 13:12:22 Gelesen: 7964# 50 @  
Zu diesen ominösen Aufdrucken ist ein ausführlicher Beitrag im Heft 9/2013 der Zeitschrift "DBZ / sammler express" erschienen.

Alfred Peter
 
abrixas Am: 12.05.2014 13:21:07 Gelesen: 7961# 51 @  
@ Alfred Peter [#50]

Und was steht da Bedeutungsvolles drin? Und was können wir als Zaungäste an wertvollen Infos mitnehmen?
 
Briefmarkentor Am: 30.05.2014 18:23:21 Gelesen: 7743# 52 @  
Brief im Fernverkehr bis 20 g vom 22. August 1990 aus Chemnitz in Sachsen (Deutsche Demokratische Republik) nach Remscheid in Nordrhein-Westfalen (Bundesrepublik Deutschland). Der Brief wurde portorichtig mit 50 Pfennig in Mischfrankatur (3 x Mi.-Nr. 2483, 1 x Mi.-Nr. 3295, 1 x Mi-Nr. 3345) frankiert.

Abgeschlagen wurde der Brief mit dem Stempel KARL-MARX-STADT 4 / bo. Diesen Namen trug die Stadt Chemnitz in der Zeit vom 10. Mai 1953 bis 1. Juni 1990.


 
Briefmarkentor Am: 17.08.2014 20:54:31 Gelesen: 7111# 53 @  
Inlandsbrief bis 20 g als Einschreiben vom 24. September 1990 aus Grevesmühlen. Der Brief wurde portorichtig mit 2,00 DM in Einzelfrankatur (1 x Mi.-Nr. 3351) frankiert.


 
Concordia CA Am: 30.10.2014 21:21:26 Gelesen: 6595# 54 @  
Bevor der Beleg für den Philaseiten-Treff in Essen in die Tauschkiste wandert, möchte ich ihn hier noch einmal zeigen.

Korrekt mit 2,00 DM freigemacht, 50 Pfg. Briefporto und 1,50 DM Einschreibgebühr, wurde der Einschreib-Brief am 31.12.1990 von Leipzig nach Wedel in Schleswig-Holstein geschickt.

Verwendet wurden Bogenecken mit Druckvermerk der MiNr. 3344, 3345 und 3347.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
stempel Am: 31.10.2014 13:00:15 Gelesen: 6563# 55 @  
@ Concordia CA [#54]

Hallo Jürgen,

den Beleg kannst du für mich reservieren. Er ist zwar nicht von Charlottenburg, würde dennoch sehr gut in eines meiner Nebengebiete passen.

Leider kann ich morgen in Essen nicht dabei sein, denn ich arbeite gerade in Wiesbaden und komme nicht weg. Vielleicht bin ich im Dezember wieder dabei.

Grüße
Dieter
 
stempel Am: 31.10.2014 13:18:48 Gelesen: 6558# 56 @  
@ Rainer HH [#1]

Hallo an alle,

im Januar 1990 habe ich versucht an verschiedensten Postämtern - auch in Leipzig und Karl-Marx-Stadt (ab 01.06.1990 Chemnitz) - die Marken der Serie Bauwerke und Denkmäler zu erwerben. Trotz der hohen Auflagezahlen waren die Werte zu 30 Pfg. und 50 Pfg. überall ausverkauft.

Später - etwa um den April, ich weiß es heute nicht mehr genau - hat die Post Markenheftchenbögen dieser Werte in den Verkauf gebracht. In Rochlitz wurde die Post mit je 100 Bögen beliefert. Ich war der Glückliche, der die letzten 10 Bögen kaufen konnte.

Diese Bögen hatten ein anderes Format als die Bögen für die Markenhefchen. Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich diesen Unterschied in einem Scan hier darstellen.

Grüße
Dieter
 
Rainer HH Am: 31.10.2014 18:05:42 Gelesen: 6527# 57 @  
@ stempel [#56]

Die unterschiedlichen Markenheftchenbogen sind auch im Michel-Spezial erwähnt.



Links der Schalterbogen, rechts der von der Versandstelle verkaufte Markenheftchenbogen

Der Schnitt dieser Schalterbogen ging genau durch die entsprechende Markierung, dadurch ist der linke Rand breiter. Die Farbskala findet man im Schalterbogen ebenfalls nicht.

Gruß Rainer
 
Concordia CA Am: 31.10.2014 20:09:08 Gelesen: 6508# 58 @  
Die beiden Markenheftchenblätter kann ich in der Verwendung zeigen. Aufgegeben wurden die Briefe jeweils am 02.10.1990 von Magdeburg nach Garbsen. Im Gegensatz zu allen DDR-Marken, die vor der Freimarkenausgabe Bauwerke und Denkmäler verausgabt wurden, blieb diese Dauermarkenserie noch über den 02.10.1990 hinaus bis zum 31.12.1991 gültig.



Heftchenblatt MiNr. 20 (8 x MiNr. 3345)



Heftchenblatt MiNr. 21 (8 x MiNr. 3346)

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 

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