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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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Pete Am: 21.10.2014 21:03:13 Gelesen: 675392# 3405 @  
Beim Aufräumen fiel mir der nachfolgende Beleg in die Hände. Bevor dieser nun den angedachten Platz in der Belegesammlung "Oberschlesien" einnimmt, soll die Karte hier gezeigt werden. Es handelt sich um eine Dienstkarte der Berginspektion II aus Zaborze in Oberschlesien vom 25.08.1923 (PP 16), adressiert an einen gewerblich tätigen Empfänger in Gleiwitz (Oberschlesien):



Die Karte wurde mit Dienstmarken frankiert. Anhand des obigen Scans sind lediglich magere 500 Mark ersichtlich. Im aufgeklappten Zustand zeigt sich das wahre Porto:



Die Karte wurde mit Dienstmarken zu 26x 300 Mk und 4x 50 Mk = 8.000 Mk frankiert und ist als Fern(post)karte portogerecht. Der Karteninhalt datiert vom 23.08.1923, dem Letzttag der Portoperiode 15. Währe die Karte taggleich aufgegeben worden, hätte man sich den zusätzlichen "Lappen" und die damit verbundene Bastel- und Klebearbeit an der Karte sparen können, da das Porto vom 01.08.-23.08.1923 insgesamt 400 Mk betrug.

Gruß
Pete
 
dr.vision Am: 22.10.2014 16:30:10 Gelesen: 674622# 3406 @  
@ muemmel [#3404]

Nun, lieber Harald, dann werde ich mal Deinem - zwar unausgesprochenem - Wunsch entsprechen und den von Dir erwähnten Beleg vorstellen.

@ alle

Moin, moin zusammen.

Hier also der von Harald erwähnte Beleg einer schweizer Firma, in Konstanz aufgegeben und in den Elsass adressiert. Die Firma sparte hierbei 38,64 Rappen und wird wohl dieses "Re-Mailing" öfter in Anspruch genommen haben.



(Datenbank # 6797)
 
dr.vision Am: 23.10.2014 15:57:06 Gelesen: 673961# 3407 @  
Moin zusammen,

heute auch von mir mal etwas ohne Marke(n).

Ovaler Stegstempel MANNHEIM 1 / Gebühr bezahlt auf Fernbrief der 2. Gewichtsstufe von der Mannheimer Bank an die Deutsche Bank Berlin. Handschriftlich 100(000) mit Blaustift.

Mit dem Vermerk auf der Rückseite: "Bitte das Papier in Korb zu werfen" hat sich wohl ein Sammler diesen Beleg gesichert.

Allen noch einen schönen Abend
Ralf
 
dr.vision Am: 23.10.2014 16:20:54 Gelesen: 673947# 3408 @  
Da habe ich mir doch selbst die Bilder geklaut. ;-)

Hier der zweite Versuch:



Und bevor die Korrekturen von euch kommen, es handelt sich natürlich um einen Ellipsenstegstempel mit Bogen oben und unten.

Noch einen schönen Abend
Ralf
 
dr.vision Am: 24.10.2014 18:01:51 Gelesen: 673492# 3409 @  
Moin zusammen,

heute mal ein eingeschriebener Eilbrief - 20gr. von Zwiesel ins böhmische Leitmeritz.

Der Sondertarif betrug 0,80 Mark, die Eilzustellung 1,00 Mark und die Einschreibgebühr wiederum 0,80 Mark. Dank an Michael (inflamichi) für die Erklärung des Portos.

Portogerechte Frankatur mit Nr. 131, 120 und einem senkrechten Pärchen 125. Rückseitig kein Ankunftstempel.



(Datenbank # 6805)
 
inflamicha Am: 24.10.2014 20:32:47 Gelesen: 673419# 3410 @  
Guten Abend,

ein "Schmankerl" zum Wochenende kann ich heute zeigen: Nachnahmedrucksache über 725 Mia 224 Mio Mark vom 29.11.1923 (PP 26) innerhalb von Arolsen.



Portosoll waren 56 Mrd. Mark aus 16 Mrd. Mark Drucksachenporto und 40 Mrd. Vorzeigegebühr. Während die 16 Mrd. Mark für ersteres bar am Schalter bezahlt wurden, klebt für die Vorzeigegebühr eine 10 Mrd.-Marke, welche zum vierfachen Nennwert verwendet wurde, auf dem Beleg.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Gruß Michael
 
Baldersbrynd Am: 25.10.2014 11:22:49 Gelesen: 673128# 3411 @  
Hallo Inflafreunde,

wenn alle wahrscheinlich in Sindelfingen sind, dann finden wir etwas hier in Dänemark.

1

Einschreibebrief aus Frankenbach nach Landshut, gesendet am 4.11.1919. Briefporto 20 Pf. Einschreibegebühr 30 Pf. beide in PP 4.

Frankiert mit 10 und 15 Pf. Marken Nationalversammlung und 25 Pf. Germania mit Eckrand.

2

Postkarte aus München nach Eger in Böhmen, gesendet am 16.11.1923. Porto 18 Milliarden Mark, Sonderporto nach CSR.

Viele Schöne Grüße aus Dänemark

Hoffentlich finden Ihr alle etwas gute Sachen in Sindelfingen.

Jørgen


 
muemmel Am: 25.10.2014 20:12:41 Gelesen: 672899# 3412 @  
Mümmel ist bereits aus Sindelfingen zurück. :-)

Aber die dort erstandenen Belege sind noch nicht ausgepackt. Dafür heute einen einfachen Fernbrief aus der Portoperiode 13 (1.3.–30.6.1923):



Gelaufen am 26.5.23 von Marktdrewitz nach Weinheim in Baden, frankiert mit 5 Marken der MiNr. 230 Walze.

Schönen Gruß
Harald
 
inflamicha Am: 25.10.2014 21:38:42 Gelesen: 672840# 3413 @  
@ muemmel [#3412]

Hallo Harald,

Marktredwitz heißt der Abgangsort. Musst doch die neue Brille auch aufsetzen. ;-)

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 26.10.2014 19:57:02 Gelesen: 672329# 3414 @  
Guten Abend,

zum Abschluss des Wochenendes heute eine Fernpostkarte von Georgenthal (Kr. Gotha) nach Halle. Die Karte lief am 4.9.23, PP 17 (1.9. - 19.9.23) und ist mit 30.000 Mark portogerecht frankiert, MiF Mi.Nr. 256a und 280.



Gruß
Josh
 
kauli Am: 26.10.2014 23:28:34 Gelesen: 672265# 3415 @  
Hallo zusammen,

ein Mitbringsel aus Sindelfingen. Fernpostkarte von Hannover nach Thale aus der PP 17. Poeto 30 Tsd M. Frankiert mit 30 Marken der Nr. 273. Der Absender hat sich richtig Mühe gemacht die Marken auf der Postkarte anzubringen. Sie sind auf Papier geklebt und dann kunstvoll gefaltet, dass sie auch die Größe der Postkarte nicht überschreitet. Mal was anderes.



Viele Grüße
Dieter
 
JoshSGD Am: 27.10.2014 20:37:24 Gelesen: 671889# 3416 @  
Guten Abend,

wir sehen einen am 16.12.22 (PP 11, 15.12.22 - 14.1.23) gelaufenen Drucksachenbeleg bis 25g. Portogerechte Frankatur mit 5 Mark, MiF Mi.Nr. 164 und 189.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6865)
 
inflamicha Am: 27.10.2014 21:23:58 Gelesen: 671862# 3417 @  
Guten Abend,

von mir gibt´s diesen Fernbrief von Coswig (Sachsen) nach Mülheim/Ruhr vom 29.8.1923 (PP 16):



Für das nötige Porto von 20.000 Mark wurden 4 Exemplare der Mi-Nr. 256 b verklebt.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 27.10.2014 22:24:10 Gelesen: 671842# 3418 @  
Grüezi,

für einen Ortsbrief bis 20g betrug das Porto am 6.5.1923 bereits 40 Mark:



Bitte nicht durch den aufgedruckten Absender verwirren lassen, der Brief wurde in Weinheim gestempelt.

Schönen Gruß
Harald
 
JoshSGD Am: 28.10.2014 21:20:47 Gelesen: 671393# 3419 @  
Guten Abend,

heute wieder eine Postkarte nach Halle. Gelaufen am 27.1.1922 (PP 7, 1.1. - 30.6.1922) und auf P 141 I portogerecht in MiF Mi.Nr. 85 Ia und 149a frankiert.

Gelaufen ist der Beleg aus Konstanz, der Stempel ist da nicht sehr aufschlussreich.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6894)
 
muemmel Am: 28.10.2014 21:43:30 Gelesen: 671378# 3420 @  
Tach auch,

aus der Portoperiode 17 (1.–19.9.1923) heute ein Ortsbrief ganz ohne Marken:



Gelaufen am 8.9.23 vom Finanzamt Berlin-West nach Berlin-Schöneberg mit Postfreistempel 30ooo (Mark).

Schönen Gruß
Harald
 
dr.vision Am: 29.10.2014 07:30:12 Gelesen: 671126# 3421 @  
@ dr.vision [#3409]

Korrektur zu meiner Beschreibung: Der Sondertarif galt wohl erst ab PP 7, so dass der Brief portorichtig als Auslandsbrief frankiert wurde.

Aus der gleichen Korrespondenz ein weiterer Beleg. Hier ist der Brief nur zum Inlandstarif frankiert worden und unbemerkt duchgerutscht.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
JoshSGD Am: 29.10.2014 20:39:05 Gelesen: 670741# 3422 @  
Guten Abend,

heute ein Fernbrief bis 20g aus der PP 20 (10.10. - 19.10.1923). Dieser lief am Ersttag der neuen Portoperiode von Gröningen (OPD Erfurt) nach Halle/Saale und weist eine portogerechte Frankatur von 5 Mio Mark auf in MiF Mi.Nr. 292 und 309 A W a.

Marken-Portospanne: 1:20
Markenspanne: 1:8

Weitere Besonderheit: die erste Marke der 292 oben weist den PF II ("22 statt 21 Striche") auf.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6900)
 
muemmel Am: 29.10.2014 23:25:47 Gelesen: 670621# 3423 @  
Guten Abend zu später Stunde,

hier noch ein Brief nach Schweden aus der Portoperiode 21 (20–31.10.1923):



Gelaufen am 25.10.23 von Berlin nach Landskrona und tarifrichtig frankiert mit sechs Marken der 317 AW.

Schönen Gruß
Harald
 
kauli Am: 30.10.2014 11:00:08 Gelesen: 670372# 3424 @  
Hallo zusammen,

auch aus Sindelfingen, ein Brief aus der PP 27a vom 4.12.23. Porto war stolze 100 Mrd, offensichtlich war man wohl mit den vielen Nullen überfordert und hat 10 Mrd zuwenig frankiert. Gelaufen von Grünhainichen nach Nürnberg per Bahnpost.

BP Stempel Chemnitz-Neuhausen.



Viele Grüße
Dieter
 
inflamicha Am: 30.10.2014 21:26:06 Gelesen: 670170# 3425 @  
Guten Abend,

am 28.4.1923 (PP 13) sandte die Filiale Stettin der Darmstädter und Nationalbank diesen eingeschriebenen Brief an die Sparkasse der Residenzstadt Bückeburg:



Porto 100 M. und Einschreibgebühr 80 M. summieren sich auf 180 Mark, frankiert wurde mit zweimal Mi-Nr. 232 P und einer 268 a. Entwertet sind die Marken mit dem Stettiner Telegraphenamts-Stempel, der zum Glück nochmals rückseitig abgeschlagen wurde, damit wir den richtig deutlich sehen können. ;-)

Gruß Michael
 
muemmel Am: 30.10.2014 22:13:18 Gelesen: 670148# 3426 @  
Salut,

heute ein Brief vom Letzttag der Portoperiode 20 (10.–19.10.1923), der über den großen Teich ging:



Gelaufen von Nürnberg nach Washington D.C. in den USA. Wie meist üblich, wurden die bayrischen Stempel ziemlich miserabel abgeschlagen, aber aufgrund der Vielzahl der Stempel war das Datum eindeutig feststellbar. Tarifrichtig mit 15 Millionen Mark frankiert mit Marken der 309 APa uns 314 AP.

Hübsche Grüße
Harald
 
diva Am: 31.10.2014 20:36:34 Gelesen: 660811# 3427 @  
Deutsches Reich Inflation Werbestempel

Hier noch ein Brief von der ANUGA 1921, auch hier die Frage, ist der Stempel für die Datenbank gut? Vielen Dank für Eure Hilfe.

M.f.G.
Diva


 
muemmel Am: 31.10.2014 21:02:15 Gelesen: 660796# 3428 @  
@ diva [#3427]

Grüezi Renate,

in die Datenbank der Inflationsbelege passt das Teil allemal gut rein.

Was den Anuga-Stempel betrifft, das mögen die Stempelredakteure entscheiden.

Grüßle
Harald
 
filunski Am: 31.10.2014 22:45:16 Gelesen: 660776# 3429 @  
@ diva [#3427]

Hallo Renate,

ja, der Stempel würde gut in die Datenbank passen! :-)

Vielleicht kannst Du den rechten Abschlag, der senkrecht steht, in die Datenbank hochladen (um die Beschreibung musst Du Dir keine Gedanken machen ;-)).

Schöne Grüße,
Peter
 

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