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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5158 Beiträge:
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dr.vision Am: 24.10.2014 18:01:51 Gelesen: 512096# 3409 @  
Moin zusammen,

heute mal ein eingeschriebener Eilbrief - 20gr. von Zwiesel ins böhmische Leitmeritz.

Der Sondertarif betrug 0,80 Mark, die Eilzustellung 1,00 Mark und die Einschreibgebühr wiederum 0,80 Mark. Dank an Michael (inflamichi) für die Erklärung des Portos.

Portogerechte Frankatur mit Nr. 131, 120 und einem senkrechten Pärchen 125. Rückseitig kein Ankunftstempel.



(Datenbank # 6805)
 
inflamicha Am: 24.10.2014 20:32:47 Gelesen: 512023# 3410 @  
Guten Abend,

ein "Schmankerl" zum Wochenende kann ich heute zeigen: Nachnahmedrucksache über 725 Mia 224 Mio Mark vom 29.11.1923 (PP 26) innerhalb von Arolsen.



Portosoll waren 56 Mrd. Mark aus 16 Mrd. Mark Drucksachenporto und 40 Mrd. Vorzeigegebühr. Während die 16 Mrd. Mark für ersteres bar am Schalter bezahlt wurden, klebt für die Vorzeigegebühr eine 10 Mrd.-Marke, welche zum vierfachen Nennwert verwendet wurde, auf dem Beleg.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Gruß Michael
 
Baldersbrynd Am: 25.10.2014 11:22:49 Gelesen: 511732# 3411 @  
Hallo Inflafreunde,

wenn alle wahrscheinlich in Sindelfingen sind, dann finden wir etwas hier in Dänemark.

1

Einschreibebrief aus Frankenbach nach Landshut, gesendet am 4.11.1919. Briefporto 20 Pf. Einschreibegebühr 30 Pf. beide in PP 4.

Frankiert mit 10 und 15 Pf. Marken Nationalversammlung und 25 Pf. Germania mit Eckrand.

2

Postkarte aus München nach Eger in Böhmen, gesendet am 16.11.1923. Porto 18 Milliarden Mark, Sonderporto nach CSR.

Viele Schöne Grüße aus Dänemark

Hoffentlich finden Ihr alle etwas gute Sachen in Sindelfingen.

Jørgen


 
muemmel Am: 25.10.2014 20:12:41 Gelesen: 511503# 3412 @  
Mümmel ist bereits aus Sindelfingen zurück. :-)

Aber die dort erstandenen Belege sind noch nicht ausgepackt. Dafür heute einen einfachen Fernbrief aus der Portoperiode 13 (1.3.–30.6.1923):



Gelaufen am 26.5.23 von Marktdrewitz nach Weinheim in Baden, frankiert mit 5 Marken der MiNr. 230 Walze.

Schönen Gruß
Harald
 
inflamicha Am: 25.10.2014 21:38:42 Gelesen: 511444# 3413 @  
@ muemmel [#3412]

Hallo Harald,

Marktredwitz heißt der Abgangsort. Musst doch die neue Brille auch aufsetzen. ;-)

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 26.10.2014 19:57:02 Gelesen: 510933# 3414 @  
Guten Abend,

zum Abschluss des Wochenendes heute eine Fernpostkarte von Georgenthal (Kr. Gotha) nach Halle. Die Karte lief am 4.9.23, PP 17 (1.9. - 19.9.23) und ist mit 30.000 Mark portogerecht frankiert, MiF Mi.Nr. 256a und 280.



Gruß
Josh
 
kauli Am: 26.10.2014 23:28:34 Gelesen: 510869# 3415 @  
Hallo zusammen,

ein Mitbringsel aus Sindelfingen. Fernpostkarte von Hannover nach Thale aus der PP 17. Poeto 30 Tsd M. Frankiert mit 30 Marken der Nr. 273. Der Absender hat sich richtig Mühe gemacht die Marken auf der Postkarte anzubringen. Sie sind auf Papier geklebt und dann kunstvoll gefaltet, dass sie auch die Größe der Postkarte nicht überschreitet. Mal was anderes.



Viele Grüße
Dieter
 
JoshSGD Am: 27.10.2014 20:37:24 Gelesen: 510493# 3416 @  
Guten Abend,

wir sehen einen am 16.12.22 (PP 11, 15.12.22 - 14.1.23) gelaufenen Drucksachenbeleg bis 25g. Portogerechte Frankatur mit 5 Mark, MiF Mi.Nr. 164 und 189.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6865)
 
inflamicha Am: 27.10.2014 21:23:58 Gelesen: 510466# 3417 @  
Guten Abend,

von mir gibt´s diesen Fernbrief von Coswig (Sachsen) nach Mülheim/Ruhr vom 29.8.1923 (PP 16):



Für das nötige Porto von 20.000 Mark wurden 4 Exemplare der Mi-Nr. 256 b verklebt.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 27.10.2014 22:24:10 Gelesen: 510446# 3418 @  
Grüezi,

für einen Ortsbrief bis 20g betrug das Porto am 6.5.1923 bereits 40 Mark:



Bitte nicht durch den aufgedruckten Absender verwirren lassen, der Brief wurde in Weinheim gestempelt.

Schönen Gruß
Harald
 
JoshSGD Am: 28.10.2014 21:20:47 Gelesen: 509997# 3419 @  
Guten Abend,

heute wieder eine Postkarte nach Halle. Gelaufen am 27.1.1922 (PP 7, 1.1. - 30.6.1922) und auf P 141 I portogerecht in MiF Mi.Nr. 85 Ia und 149a frankiert.

Gelaufen ist der Beleg aus Konstanz, der Stempel ist da nicht sehr aufschlussreich.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6894)
 
muemmel Am: 28.10.2014 21:43:30 Gelesen: 509982# 3420 @  
Tach auch,

aus der Portoperiode 17 (1.–19.9.1923) heute ein Ortsbrief ganz ohne Marken:



Gelaufen am 8.9.23 vom Finanzamt Berlin-West nach Berlin-Schöneberg mit Postfreistempel 30ooo (Mark).

Schönen Gruß
Harald
 
dr.vision Am: 29.10.2014 07:30:12 Gelesen: 509730# 3421 @  
@ dr.vision [#3409]

Korrektur zu meiner Beschreibung: Der Sondertarif galt wohl erst ab PP 7, so dass der Brief portorichtig als Auslandsbrief frankiert wurde.

Aus der gleichen Korrespondenz ein weiterer Beleg. Hier ist der Brief nur zum Inlandstarif frankiert worden und unbemerkt duchgerutscht.



Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
JoshSGD Am: 29.10.2014 20:39:05 Gelesen: 509345# 3422 @  
Guten Abend,

heute ein Fernbrief bis 20g aus der PP 20 (10.10. - 19.10.1923). Dieser lief am Ersttag der neuen Portoperiode von Gröningen (OPD Erfurt) nach Halle/Saale und weist eine portogerechte Frankatur von 5 Mio Mark auf in MiF Mi.Nr. 292 und 309 A W a.

Marken-Portospanne: 1:20
Markenspanne: 1:8

Weitere Besonderheit: die erste Marke der 292 oben weist den PF II ("22 statt 21 Striche") auf.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6900)
 
muemmel Am: 29.10.2014 23:25:47 Gelesen: 509225# 3423 @  
Guten Abend zu später Stunde,

hier noch ein Brief nach Schweden aus der Portoperiode 21 (20–31.10.1923):



Gelaufen am 25.10.23 von Berlin nach Landskrona und tarifrichtig frankiert mit sechs Marken der 317 AW.

Schönen Gruß
Harald
 
kauli Am: 30.10.2014 11:00:08 Gelesen: 508976# 3424 @  
Hallo zusammen,

auch aus Sindelfingen, ein Brief aus der PP 27a vom 4.12.23. Porto war stolze 100 Mrd, offensichtlich war man wohl mit den vielen Nullen überfordert und hat 10 Mrd zuwenig frankiert. Gelaufen von Grünhainichen nach Nürnberg per Bahnpost.

BP Stempel Chemnitz-Neuhausen.



Viele Grüße
Dieter
 
inflamicha Am: 30.10.2014 21:26:06 Gelesen: 508774# 3425 @  
Guten Abend,

am 28.4.1923 (PP 13) sandte die Filiale Stettin der Darmstädter und Nationalbank diesen eingeschriebenen Brief an die Sparkasse der Residenzstadt Bückeburg:



Porto 100 M. und Einschreibgebühr 80 M. summieren sich auf 180 Mark, frankiert wurde mit zweimal Mi-Nr. 232 P und einer 268 a. Entwertet sind die Marken mit dem Stettiner Telegraphenamts-Stempel, der zum Glück nochmals rückseitig abgeschlagen wurde, damit wir den richtig deutlich sehen können. ;-)

Gruß Michael
 
muemmel Am: 30.10.2014 22:13:18 Gelesen: 508752# 3426 @  
Salut,

heute ein Brief vom Letzttag der Portoperiode 20 (10.–19.10.1923), der über den großen Teich ging:



Gelaufen von Nürnberg nach Washington D.C. in den USA. Wie meist üblich, wurden die bayrischen Stempel ziemlich miserabel abgeschlagen, aber aufgrund der Vielzahl der Stempel war das Datum eindeutig feststellbar. Tarifrichtig mit 15 Millionen Mark frankiert mit Marken der 309 APa uns 314 AP.

Hübsche Grüße
Harald
 
diva Am: 31.10.2014 20:36:34 Gelesen: 499415# 3427 @  
Deutsches Reich Inflation Werbestempel

Hier noch ein Brief von der ANUGA 1921, auch hier die Frage, ist der Stempel für die Datenbank gut? Vielen Dank für Eure Hilfe.

M.f.G.
Diva


 
muemmel Am: 31.10.2014 21:02:15 Gelesen: 499400# 3428 @  
@ diva [#3427]

Grüezi Renate,

in die Datenbank der Inflationsbelege passt das Teil allemal gut rein.

Was den Anuga-Stempel betrifft, das mögen die Stempelredakteure entscheiden.

Grüßle
Harald
 
filunski Am: 31.10.2014 22:45:16 Gelesen: 499380# 3429 @  
@ diva [#3427]

Hallo Renate,

ja, der Stempel würde gut in die Datenbank passen! :-)

Vielleicht kannst Du den rechten Abschlag, der senkrecht steht, in die Datenbank hochladen (um die Beschreibung musst Du Dir keine Gedanken machen ;-)).

Schöne Grüße,
Peter
 
muemmel Am: 31.10.2014 23:42:30 Gelesen: 508482# 3430 @  
Guten Abend,

hier ein einfacher eingeschriebener Brief aus der Portoperiode 24 (12.–19.11.1923):



Gelaufen am 13.11.23 von Mannheim nach Wangen im Allgäu. Porto und Einschreibgebühr betrugen jeweils 10 Milliarden Mark. Tarifrichtig frankiert mit 1 x 328 AP und 10 x 325 APa.

Ein spannendes verlängertes Wochenende wünscht
Harald
 
JoshSGD Am: 01.11.2014 20:00:02 Gelesen: 507995# 3431 @  
Guten Abend,

heute ein Fernbrief bis 20g aus der PP 14 vom 6.7.1923 von Lössnitz nach Weinheim. Portogerechte Frankatur von 300 Mark, MeF Mi.Nr. 268 b und Firmenlochung "GM" für den Absender, Firma Gerber und Müller - Schuhfabriken. Als kleines Schmankerl der Sonderstempel Nr. 205 (nach Filbrandt).



Gruß
Josh

(Datenbank # 6925)
 
muemmel Am: 01.11.2014 20:53:46 Gelesen: 507972# 3432 @  
Hallöle,

heute aus Essen mitgebracht; ein einfacher Fernbrief der 1. Gewichtstufe bis 20g:



Gelaufen am 23.10.23 von Kassel nach Neugersdorf in Sachsen. Das Porto von 10 Millionen Marken wurde mittels einer Marke 317 AP und zehn Marken 313 AP erbracht. Leider wurden die rückseitigen Marken übersehen und nicht gestempelt.

Schönen Sonntag noch
Harald
 
inflamicha Am: 01.11.2014 22:31:28 Gelesen: 507924# 3433 @  
Guten Abend,

von mir noch eine Paketkarte vom 8.11.1920 dazu:



Für das Paket mit 4 kg Gewicht von Suhl nach Niederwerm bei Schweinfurt (Entfernung bis 75 km) war in der PP 5 eine Gebühr von 1,25 Mark zu entrichten, was mit einer Einzelfrankatur der Mi-Nr. 113 erledigt wurde.

Schönen Sonntag und viele Grüße

Michael
 

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