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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5157 Beiträge:
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inflamicha Am: 01.11.2014 22:31:28 Gelesen: 507109# 3433 @  
Guten Abend,

von mir noch eine Paketkarte vom 8.11.1920 dazu:



Für das Paket mit 4 kg Gewicht von Suhl nach Niederwerm bei Schweinfurt (Entfernung bis 75 km) war in der PP 5 eine Gebühr von 1,25 Mark zu entrichten, was mit einer Einzelfrankatur der Mi-Nr. 113 erledigt wurde.

Schönen Sonntag und viele Grüße

Michael
 
erron Am: 02.11.2014 10:22:23 Gelesen: 506891# 3434 @  
Stempelfalscheinstellung oder neues Frühdatum?

Mir liegt eine Einzelfrankatur der Flugpostmarke Nr 217 vor.

Laut Kohl-Handbuch wurde die Flugpostserie erst Mitte Juli 1922 verausgabt.

Bei dieser Einzelfrankatur wurde ist aber ein Stempelabschlag von München mit Datum 26.6.22 zu sehen.

Leider ist kein Ankunftstempel auf dem Beleg vorhanden.

Meine Frage nun an die Infla-Spezies:

Neues Frühdatum oder Stempelfehleinstellung ?



mfg

erron
 
diva Am: 02.11.2014 11:32:27 Gelesen: 498261# 3435 @  
Deutsches Reich Germania

Hallo,

habe hier einen Beleg per Einschreiben von Düsseldorf nach Rothenburg .Frankiert mit 22 x 5 Pfg. Germania Michel Nr. 140. vom 23.12.1920

M.f.G.
Diva


 
inflamicha Am: 02.11.2014 12:04:52 Gelesen: 506861# 3436 @  
@ erron [#3434]

Mahlzeit!

Laut Michel Spezial lag das Erscheinungsdatum der Marken in Mai/Juni 1923, insofern alles im grünen Bereich. Das Kohl-Handbuch ist ja schon ein paar Tage alt, seitdem sind einige neue Erkenntnisse gemacht worden.

Gruß Michael
 
erron Am: 02.11.2014 13:18:54 Gelesen: 506824# 3437 @  
@ inflamicha [#3436]

Da meinst wohl das Mai/Juni 1922.

Also im Michel Individual-Katalog von INFLA-Berlin, gerade frisch von Herrn Keppler bekommen, steht da nichts von Mai/Juni 1922.

Oder hast du einen anderen Michel-Spezial?

Nichtsdestotrotz, wäre somit meine erste Nr 217 als Einzelfrankatur in der PP 7 als Fernbrief bis 100 Gramm.

mfg

erron
 
erron Am: 02.11.2014 13:21:53 Gelesen: 498235# 3438 @  
@ diva [#3435]

Schöner Beleg.

Wenn es dir Recht ist, pflege ich deinen Beleg ist die Inflaseiten.de ein.

mfg

erron
 
inflamicha Am: 02.11.2014 13:56:41 Gelesen: 506806# 3439 @  
@ erron [#3437]

Ich meinte es genau so, wie ich es hingeschrieben habe: Mai/Juni 1923. Denn genau so steht es in meinem derzeit benutzten Michel Deutschland Spezial Band 1 von 2013. Allerdings liegt des Pudels Kern darin begründet, dass ich deine Marke mit der blauen 200er vewechselt habe. Bei der steht natürlich Juli 1922, sorry.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 02.11.2014 14:05:21 Gelesen: 506796# 3440 @  
@ erron [#3437]

Bei meinem Beleg unter http://www.inflaseiten.de/belege/zeigen/4068 in der Datenbank ist diese Marke schon am 22.6. verklebt worden, Frühverwendungen scheinen also häufiger vorzukommen. Dachte ich zunächst. Aber das Jahr ist hier 1923. :-( Ich glaube ich lasse es heute.

Gruß Michael
 
erron Am: 02.11.2014 14:09:41 Gelesen: 506793# 3441 @  
@ inflamicha [#3439]

Dachte ich mir schon, dass du die Marke verwechselt hast. :-)

Also ist wohl eine Stempelfalscheinstellung mit dieser Nr 217 vom Juni 1922.

mfg

erron
 
diva Am: 02.11.2014 14:09:46 Gelesen: 498223# 3442 @  
@ erron [#3438]

Hallo und guten Tag,

vielen Dank für Dein Angebot, nehme ich gerne in Anspruch, danke nochmals.

M.f.G.
Diva
 
stampmix Am: 02.11.2014 14:13:03 Gelesen: 506791# 3443 @  
@ erron [#3434]

Um die entstandene Verwirrung zu beenden:

Im aktuellen Michel DSK steht: Juli 1922 (i.W. ein-tausend-neun-hundert- zwei-und-zwanzig).

Also mit Stempeldatum 26. Juni 1922 eine recht frühe, aber denkbare, Verwendung.

Schick den Brief doch einfach zu INFLA-Berlin.

mit bestem Gruss
stampmix
 
inflamicha Am: 02.11.2014 14:30:02 Gelesen: 506779# 3444 @  
Hallo nochmals,

eine wiederum recht späte Verwendung erfuhr diese Mi-Nr. 114 a in Einzelfrankatur auf einer Zeitungssache vom 15.4.1922 (PP 7) von Hutthurm nach Passau.



Für die Gebühr von 1,50 M. wurden die Amtsblätter des Bezirksamtes Passau ab 1.1.1922 nachbestellt.

Noch einen schönen Sonntag wünscht

Michael
 
JoshSGD Am: 02.11.2014 14:52:42 Gelesen: 506771# 3445 @  
@ erron [#3434]

Hallo Bruno,

je nach Farbe ist die Einzelfrankatur mit 220,- bis 4200,- € bewertet, das weißt du ja sicher. Ich habe mal in meinem Stempelarchiv gewühlt, so einen Stempel konnte ich nicht verzeichnen. Er sieht auch ein wenig "schief" aus. Die letzten beiden "N" in München sowie die Datumsangabe. Sie unterscheidet sich erheblich zwischen den Stempeln und ein wenig krumm sieht es aus.

Ich wäre etwas skeptisch. Der Brief passt von der Größe her zu einem Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe.

Gruß
Josh
 
erron Am: 02.11.2014 18:43:59 Gelesen: 506696# 3446 @  
@ JoshSGD [#3445]

Dieser Maschinenstempel mit Abschlag München * 1 * ist ein Sylbe Bandstempel mit zwei Stempelköpfen in der bayerischen Sonderform vom Postamt 1 in der Residenzstrasse.

Als Scan: der gleiche Maschinenstempel von München, jedoch mit Unterscheidungszahl 2 vom Postamt 2 in der Hopfenstrasse.



mfg

erron
 
erron Am: 02.11.2014 19:59:49 Gelesen: 498190# 3447 @  
muemmel Am: 02.11.2014 20:22:56 Gelesen: 506639# 3448 @  
Guten Abend,

hier ein eingeschriebener Fernbrief der 2. Gewichtstufe bis 100 Gramm aus der Portoperiode 21 (20.–31.10.1923):



Gelaufen am Ersttag der Portoperiode von Pforzheim nach Karlsruhe. Das Porto betrug 14 Millionen und die Einschreibgebühr 10 Millionen Mark. Frankiert mit 2 x 312 APa und 4 x 317 AP.

Schönen Gruß
Harald
 
kauli Am: 03.11.2014 20:25:29 Gelesen: 506160# 3449 @  
Hallo zusammen,

dann mal wieder zu den Dienstbelegen. Ein Ortsbrief innerhalb Stettins vom 12.10.23. Gehört zur PP 20 und ist mit 2 Mio richtig frankiert. Da wurde ein Bogenteil mittig getrennt, dadurch ist der Oberrand erhalten geblieben, was ja nicht so schlecht ist.



Viele Grüße
Dieter
 
muemmel Am: 03.11.2014 20:47:47 Gelesen: 506134# 3450 @  
Grüezi,

Nathans Sammlung hat gleich mehrfach Nachwuchs bekommen. Hier der erste:



Gelaufen am 19.10.23 von Hohentengen nach Stuttgart, tarifrichtig frankiert mit Marken der 294 und 312 AP. Der Brief wurde von den Herren Grimm und Zirkenbach geprüft, die beide in Halle/Saale ansässig waren.

Schönen Gruß
Harald
 
inflamicha Am: 03.11.2014 20:48:19 Gelesen: 506134# 3451 @  
Guten Abend,

ein Brief vom 5.11.1923 (PP 23- Ersttag) von Bielefeld nach Enger in Westfalen ist hier zu sehen:



Für das Porto in Höhe von 1 Mrd. Mark wurden 10 Stück der Mi-Nr. 321 AWa und eine 324 AW verklebt, für letztere Marke bedeutet das Ersttagsverwendung.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 03.11.2014 23:23:47 Gelesen: 506048# 3452 @  
Salut,

zum Tagesausklang noch ein Berliner Ortsbrief aus der Portoperiode 22 (1.–4.11.1923):



Berliner Ortsbriefe der 1. Gewichtstufe bis 20g sind zwar nicht selten, aber die nette Buntfrankatur weckte mein Begehr, als ich diesen am letzten Samstag beim Essener Tauschtreff sah.

Zur Frankatur kamen hier Marken der 314 AP, 316 AP und 317 AP zum Einsatz, die zusammen das notwendige Porto von 40 Millionen Mark ergaben.

Viele Grüße
Harald
 
kauli Am: 04.11.2014 21:35:30 Gelesen: 505268# 3453 @  
Hallo zusammen,

heute mal ein Brief nach Übersee. Gelaufen von Berlin nach Montevideo (Uruguay) aus der PP 18 vom Ersttag 20.9.1923.

Leider ist der Ankunftsstempel sehr schwach abgeschlagen, sonst hätte man sehen können wie lange er unterwegs war.

Portorichtig frankiert mit 750 Tsd für den Brief und 250 Tsd Einschreibegebühr.



Viele Grüße
Dieter
 
muemmel Am: 04.11.2014 21:37:29 Gelesen: 505268# 3454 @  
Guten Abend,

heute ein weiterer Beleg aus Nathans Sammlung vom 3.11.1923 mit Aufbrauch kleiner Wertstufen:



Gelaufen von Waldenburg in Schlesien nach Muskau. Zum Einsatz kamen hier Marken der MiNrn. 310, 312, 314 und 317 mit 5 Millionen als höchste Wertstufe. Das Porto für einen Fernbrief bis 20g betrug 100 Millionen, wobei hier eine Million zu viel verklebt worden ist, was dem Beleg indes nicht wirklich schadet (Puristen ausgenommen).

Hübsche Grüße
Harald
 
muemmel Am: 05.11.2014 23:26:34 Gelesen: 504674# 3455 @  
Guten Abend,

hier ein einfacher Fernbrief von Neustadt an der Saale nach Berlin vom 2.11.1923:



Vorderseitig sieht der Beleg wirklich nicht berauschend aus, zumal dort keine Marken sind. Der 20er-Block mit den Marken der 317 AP auf der Rückseite macht das Manko dann mehr als wett. Abgesehen davon, dass man hier diverse primäre Plattenmerkmale vorfindet, reizte mich der mehrfache Abschlag des bayrischen Bahnpoststempels. Solche waren im Gegensatz zu den Handstempeln in Bayern und auch in Württemberg meist deutlich besser abgeschlagen. Warum allerdings bei dem Stempel nach der Zugnummer etwas "ausgebalkt" worden ist, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen. Zusätzlich sieht man hier eine deutliche Verschiebung des Markenbildes nach links und oben.

Grüßle
Harald
 
JoshSGD Am: 06.11.2014 13:42:52 Gelesen: 504456# 3456 @  
Guten Tag,

heute sehen wir einen Ortsbrief bis 20g aus Halle, gelaufen am Letzttag der PP 21 (20.10. - 31.10.1923). Portogerechte Frankatur mit 4 Mio Mark in EF mit Mi.Nr. 316 P. Hans Heckel Fabriklager war eine Firma für Wand- und Fußbodenbeläge, speziell Keramik und Fliesen.

Als kleine Besonderheit: Rosettenbruch links neben der 4.



Gruß
Josh

(Datenbank # 6957)
 
kauli Am: 06.11.2014 15:52:53 Gelesen: 504370# 3457 @  
Hallo zusammen,

eine Ansichtskarte von Berlin nach Kyogo (Japan)vom 4.7.23. Sie gehört in die PP 14. Porto wäre 480 M, aber dem Absender waren die 20 M zu viel wohl egal. So war wenigstens noch Platz füe die Übersetzung der Anschrift ins japanische. Das war in Japan so üblich, japanische Briefträger konnten kaum deutsch.



Viele Grüße
Dieter
 

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