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Thema: Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg
Das Thema hat 168 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 24.11.2014 13:07:15 Gelesen: 33639# 19 @  
@ stampmix [#18]

Danke Stampmix, leider das + übersehen, MiNr.637 6+4 (Pfg.) und (MiNr.636 5+3 (Pfg.).
 
Sachsendreier53 Am: 25.11.2014 10:03:21 Gelesen: 33590# 20 @  
2 Ansichtskarten im Fernverkehr mit je 6 Reichspfennig frankiert



2 x MiNr.513 3(Pfg.), ockerbraun, Sonderstempel WERMSDORF 14.2.1941



1 x MiNr.516 6(Pfg.), schw/grün/schw/blau/grün(Töne), Sonderstempel WERMSDORF 28.2.1941

mit Sammlergruß,
Claus
 
Manne Am: 25.11.2014 11:18:58 Gelesen: 33580# 21 @  
Hallo,

ein Brief aus Leipzig nach Schwenningen mit Messestempel vom 8.3.39.

Gruß
Manne


 
hannibal Am: 25.11.2014 17:08:06 Gelesen: 33547# 22 @  
Gehört zwar nicht zu meinen Sammelgebieten, aber aus meinem früheren Heimatort eine Auslandspostkarte vom 23.2.1942 Kirchhain (Niederlausitz) b in die Schweiz.



Dazu noch 2 kleine Ziffernstempel (Zensur?) und Prüfstempel der Wehrmacht.
 
muemmel Am: 25.11.2014 17:45:54 Gelesen: 33534# 23 @  
Hier zwei Einzelfrankaturen der 8 Pf. Hindenburg (MiNr. 517), Versandart "Geschäftspapiere".



Der erste Beleg kam aus Hohenlimburg (heute zu Hagen gehörig), das damals durch seine Draht- und Kaltwalzindustrie bekannt war.



Der zweite Beleg stammt aus Gablonz (Neisse), heute in Tschechien gelegen. Gablonz war und ist auch heute noch durch seine Glas- und Schmuckherstellung bekannt. Hier mit dem Werbestempel "GABLONZ (NEISSE) / Weltbekannt durch Glas u. Schmuck".

Belege der Versandart "Geschäftspapiere" sind nicht allzu häufig, da solche Umschläge nach Öffnung derselben meist unmittelbar dem kreisrunden Ordner überantwortet wurden.

Schönen Gruß
Harald
 
Manne Am: 25.11.2014 17:49:36 Gelesen: 33533# 24 @  
Guten Abend,

dreimal Nachnahme, 5.02.38, 14.10.41, 14.02.42




 
hajo22 Am: 25.11.2014 20:39:52 Gelesen: 33503# 25 @  
Zur Hindenburg-Serie zähle ich auch die 6 Trauermarken anläßlich seines Todes. Diese 6 Marken mit Trauerrand, die am 4.9.1934 herausgegeben wurden, waren bis 31.12.1935 gültig, also nur eine relativ kurze Zeit, während die normale Hindenburgausgabe bis Kriegsende gültig blieb. Es ist daher die Frage, ob man sie zur Dauerserie Hindenburg überhaupt rechnen kann. Sie sind eine Art "Sonderausgabe" (im Michelkatalog werden keine Auflagezahlen benannt). Was sagt das Forum dazu?

Mit dem Tode Hindenburgs wurde das Amt des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers verschmolzen. Danach stand kein Amt mehr über dem des sogenannten "Führers".

Privater Auslandsbrief mit 25 Pfg. Hindenburg-Trauermarke nach San Francisco/USA entwertet mit Maschinenwerbestempel Berlin N 4 "Benutzt die Kraftpost/Abb. Omnibus/Sicher*Schnell*Bequem" vom 4.1.1935.



Schönen Abend
 
volkimal Am: 25.11.2014 22:09:53 Gelesen: 33486# 26 @  
Hallo zusammen,

aus meiner Sammlung „Familiengeschichte und Philatelie“ eine Drucksache (bis 50g) zu 5 Pfennig von Gramzow nach China.



Urgroßmutter hat diese Drucksache an ihren Enkel in Tsingtao geschickt. Die chinesischen Zeichen auf der Vorderseite bedeuten „Lung Shan 7“ – die Hausnummer hatte sich inzwischen geändert.

Der Brief wurde am 26.2.1936 aufgegeben und war am 15.3.1936 um 5 Uhr in Tientsin. Einen Tag später dürfte er am Ziel gewesen sein. Die Beförderungszeit „via Sibiria“ betrug also ca. drei Wochen.





Der Maschinenstempel dürfte – wie ähnliche Stempel aus Tientsin – Posteigenwerbung sein. Das Zeichen ganz oben rechts heißt „Post“. Die anderen Zeichen kenne ich noch nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
hajo22 Am: 26.11.2014 00:47:19 Gelesen: 33470# 27 @  
@ volkimal [#26]

Oh, ich kann das gar nicht sehen: Bitte den linken oberen Eckzahn der 5 Pfg. Hindenburg mit etwas Spucke wieder ankleben.

Sei so gut. Und eine Drucksache mit toller "Destination". Im ehemaligen Kiautschou-Gebiet waren wohl noch zahlreiche Deutsche ansässig. Tsingtau, vormals ein Fischerdörfchen, ist ja von den Deutschen vor dem 1. Weltkrieg als "Musterstädtchen" ausgebaut worden (mit Straßen, Kanal, Elektrizität und Telefon). Noch heute stehen zahlreiche deutsche Gebäude in Tsingtau und werden von den Chinesen sehr geschätzt und gepflegt (nach einem Fernsehbericht).

Und der Weg "via Sibiria" mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Moskau und weiter nach Berlin wurde nach Fertigstellung der Bahnanlage, Anschluß Tsingtau, schon vor 1914 genutzt. Dauerte damals auch ca. 2-3 Wochen wie man aus Korrespondenzen weiß.

Viele Grüße
Jochen
 
rostigeschiene Am: 26.11.2014 05:53:35 Gelesen: 33457# 28 @  
Für die Spezialisten dieser Serie einmal eine Drucksache von Reutlingen nach Leipzig.

Portogerecht mit einer Mi.514 freigemacht und Entwertet mit einem Gelegenheitsstempel aus Reutlingen (Bochmann, Katalog der Deutschen Gelegenheitsstempel, Reutlingen Nr.4) am 2.12.37.



Für den Spezialisten dieser Serie ist eventuell die Walzennummer 12 in der rechten oberen Ecke von Interesse.



Oft habe ich Eckrandstücke als Frankatur nicht gesehen und welche mit Platten- oder Walzennummer noch viel seltener.

Viele Grüße Werner
 
volkimal Am: 26.11.2014 08:44:15 Gelesen: 33444# 29 @  
@ hajo22 [#27]

Das habe ich natürlich sofort erledigt. Der Zahn sitzt wieder richtig auf dem Papier. Bei dem Brief unten werde ich es gleich machen. Du schreibst: " Im ehemaligen Kiautschou-Gebiet waren wohl noch zahlreiche Deutsche ansässig". Das stimmt! Aber dennoch kann es unerwartete Probleme geben.

Als Matzats 1922 für die evangelische Mission nach China gingen, verpassten sie in Shanghai ihr Schiff, bekamen aber sehr schnell einen Platz auf einem anderen Schiff. Es war ihnen nicht mehr möglich, ihre neue Ankunftszeit nach Tsingtau zu telegrafieren. Als sie dort ankamen fanden sie niemanden, der deutsch oder englisch sprach. Sie setzten sich deshalb einfach in eine Rikscha und ließen sich so lange durch die Stadt fahren, bis sie einen Europäer fanden.

Den erste Heimaturlaub machten Matzats nach 14 Jahren. Von der zweiten Fahrt nach China stammt dieser Brief:





Eine ausführliche Beschreibung des Briefes siehe: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=47742

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 26.11.2014 09:29:01 Gelesen: 33430# 30 @  
Guten Morgen,

hier eine Karte vom Dürkheimer Wurstmarkt nach London, frankiert mit 15 Pfg.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 26.11.2014 09:37:59 Gelesen: 33427# 31 @  
Hier noch ein Einschreiben vom 14.8.41, hatte ich schon mal an anderer Stelle gezeigt.

Fünferstreifen 80 Pfg. und Einzelmarke zu 50 Pfg.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 26.11.2014 14:11:12 Gelesen: 33393# 32 @  
65 RPf. Luftpostbrief frankiert mit 2x30 und 5 RPf. Hindenburg aus Hamburg nach USA vom 28.3.1941.

Portorichtig für einen 5 gr.-Brief: 25 RPf. (Auslandsbrief bis 20 gr) und Luftpostgebühr (5 gr = 40 RPf.).



Geprüft Zensurstelle "f" = Hamburg.

Ich verrate glaube ich kein Geheimnis, daß Luftpostbriefe während des Krieges nach Übersee auch mit einfachen Frankaturen inzwischen gesuchte Einzellose bei Belege-Auktionen geworden sind.

Schönen Tag.
Jochen
 
stampmix Am: 26.11.2014 20:15:57 Gelesen: 33352# 33 @  
@ hajo22 [#32]

der folgende Brief ging zwar nicht nach Übersee, ist jedoch auch nicht zu verachten.

Es ist ein Luftpost-Eilpost-Einschreiben-Auslandsbrief, der am 6.7.38 von Wien nach Mailand gesandt wurde. Aufgegeben morgens um 9 Uhr in Wien 20, wurde er zum TELEGRAPHENAMT WIEN befördert, wo er um 12.10 Uhr bearbeitet wurde. Von dort ging es mit der Rohrpost zum Flughafen Wien, wo er um 14 Uhr einen weiteren Bearbeitungsstempel FLUGPOST * FLUGFELD WIEN-ASPERN P.-A. WIEN 1 erhielt. Mit dem Flugzeug über Zürich nach Mailand befördert, wurde dort um 21 Uhr der Transitstempel MILANO FERR. CORRISP. REP.RACC.SQ.F abgeschlagen. Am nächsten Morgen 7.7.38 - 3 Uhr erhielt er den Ankunftstempel MILANO FERR. ESPRESSI RACCOMANDATI und den Zustellerstempel 21.

Das Porto betrug in der Ostmark nach Anschluss an das Deutsche Reich vom 4.4.-31.7.1938:

Auslandsbrief <20gr. ............. 25 Rpf (Deutsche Gebühr)
Flugpost 30 Groschen ....... = 20 Rpf (Österreichische Gebühr)
Eilpost 120 Groschen ........ = 80 Rpf (Österreichische Gebühr)
Einschreiben 70 Groschen . = 47 Rpf (Österreichische Gebühr)

Rohrpost: für die Rohrpostbeförderung wurde bis 31.7.38 bei Luftpost- und Eilpostbriefen keine Gebühr erhoben

macht zusammen 172 Rpf, die mit den Hindenburgmarken DR-518,519,522 und 528 genau frankiert wurden.



beste Grüsse
stampmix
 
hajo22 Am: 26.11.2014 22:18:57 Gelesen: 33322# 34 @  
@ stampmix [#33]

Der Absender war ein Frankaturkünstler par excellence (nur keinen Pfennig zuviel, hieß wohl die Devise), sehr schön wie auch Deine detaillierten Erläuterungen. Mit 172 RPf. eine sehr beachtliche Frankatur.

Ich dachte mir, für den späten Abend zeige ich noch etwas leicht Verdauliches, wie hier den Brief der "Midship Girls" aus Hannover am 26.4.1935 nach New York an die "General Amusements" am Broadway. Vermutlich ging es um ein Engagement (stelle ich mir vor).

Die 25 RPf. für den Auslandsbrief in der 1. Gewichtsklasse wurden mit 6 kleinen Hindenburg-Werten portogenau frankiert. Also auch hier, ja keinen Pfennig zuviel.



Schönen Abend und bis demnächst.
Jochen
 
hajo22 Am: 27.11.2014 09:33:31 Gelesen: 33284# 35 @  
@ stampmix [#33]

Hallo stampmix,

vielleicht kannst Du mir weiterhelfen. Ich habe keine Gebührentabelle für österreichische Porti zu der betreffenden Zeit.

Hier ein Luftpostbrief aus Wien vom 8.4.1938 nach München, frankiert mit 26 Groschen (Österreich Mi.Nrn. 567(2x), 644) sowie 2x1 RPf. Hindenburg. Rechne ich die 26 Groschen mit 17 RPf. + 2 RPf. Hindenburg, komme ich auf ein Porto von 19 RPf., das ich nicht deuten kann.

Wie setzt sich das Porto hier zusammen?



Schönen Tag.
Jochen
 
stampmix Am: 27.11.2014 09:57:31 Gelesen: 33272# 36 @  
@ hajo22

Hallo Jochen,

dein Brief gehört zu den "Nichterklärbaren":

In der Ostmark-Portoperiode von 4.4.38-31.7.38 galten teilweise die Tarife der Reichspost, teilweise weiterhin die Tarife der Österreichischen Post.

Porto für Fernbrief <20gr. (innerhalb des gesamten Deutschen Reiches) 18 gr. = 12 Rpf.

Porto für Luftpost von Ostmark nach (bisherigem) Deutsches Reich war der alte Österreichische Auslandstarif 30 gr. = 20 Rpf.

Dein Brief wäre also mit 48 gr. = 32 Rpf. portorichtig frankiert.

Eine weitere Besonderheit war die Umrechnung der einzelnen Marken oder Gesamtfrankatur von Groschen in Reichspfennig. Hier wurde teils die einzelne Marke (hier wiederum mit Sonderregeln!), teils die Gesamtfrankatur umgerechnet mit 1,5 gr. = 1 Rpf.

Beim vorliegenden Brief wurden die Einzelmarken umgerechnet, da für die 1 Groschen Marke = 1 Reichspfennig anzurechnen war.

Damit beträgt die Frankatur: 2*1 gr. (=2 Rpf.) + 24 gr. (=16Rpf.) + 2*1 Rpf. = 20 Rpf. und deckte nur den Luftpostzuschlag ab.

Das Briefporto hat man vergessen (?), was für die (Luftpost-)Beförderung jedoch kein Hinderungsgrund war. Nachgebühr wurde nicht erhoben.

Zu diesem Thema gibt es beim Österreichischen Briefmarken-Forum einen echten Kenner und ausführlichen Thread: http://www.briefmarken-forum.com/t5573-osterreich-im-iii-reich-ostmark-belege?highlight=ostmark

mit bestem Gruss
stampmix
 
hajo22 Am: 27.11.2014 15:15:36 Gelesen: 33237# 37 @  
@ stampmix [#36]

Danke für Deine Erläuterungen und den link. Ich habe mich bei diesem Forum angemeldet, aber das login lehnt mich ab. Liegt das daran, daß ich keinen facebook-acount habe? Ich werde mich nicht extra dort anmelden für dieses Forum.

Viele Grüße.
Jochen
 
hajo22 Am: 27.11.2014 16:00:54 Gelesen: 33229# 38 @  
Ansichtskarte von der Zugspitze (Schneefernerhaus 2650 m) vom 30.8.1936 nach Prag, portorichtig frankiert mit 10 Pf. Hindenburg.

Für Post in die Tschechoslowakei bestand ein Sondertarif: Postkarten 10 Pf. (statt 15 Pfg.) und Briefe 20 Pf. (statt 25 Pfg.).



Schönen Tag wünscht
Jochen
 
stampmix Am: 27.11.2014 20:41:50 Gelesen: 33186# 39 @  
@ hajo22 [#38]

Schöne Portostufe und noch dazu im Schneefernerhaus abgestempelt.

Anbei mit 72 Rpf. auch eine nicht so häufige Portostufe. Auslandseinschreiben von Wien nach New York am 30.7.1938. In der Portoperiode 4.4.-31.7.38 der Ostmark betrug der Tarif für einen Auslandsbrief <20gr. 25 Rpf. und für die Einschreibegebühr 70 Groschen (=47 Rpf.). Portogerecht frankiert mit den Hindenburgmarken 12 Rpf. und 60 Rpf. Rückseitig Bearbeitungsstempel von New York.



beste Grüsse
stampmix
 
Cantus Am: 27.11.2014 20:46:44 Gelesen: 33176# 40 @  
@ Marko Haucke [#12]

Hallo Marko,

warum wählst du eigentlich ganz bewusst eine falsche Überschrift? Du weißt doch ganz genau, dass Ganzsachen, welcher Art auch immer, keine Dinge sind, die man als "Dauerserie" bezeichnen kann. Wenn du hier schon zwei ganz unterschiedliche Dinge miteinander vermengen willst, die nichts miteinander zu tun haben, außer dass beides Postwertzeichen sind und auch beide unterschiedlichen Arten von Postwertzeichen im Dritten Reich erschienen sind, dann hättest du in der Überschrift darauf verweisen sollen, dass hier alles gezeigt werden kann, was irgendwie mit dem Bildnis von Hindenburg zu tun hat.

Außerdem ist es schade, dass du die weitergehenden Informationen zum Erscheinen der Ganzsachenpostkarten mit dem Wertstempel von Hindenburg hier in diesem Thema versteckst. Es gibt sicher eine ganze Reihe von Ganzsachensammlern, die sich auch mit dieser deutschen Epoche beschäftigen und sich über solche Informationen freuen, aber selbstverständlich so etwas niemals unter dem Oberbegriff "Dauerserie Hindenburg" suchen würden.

Ich würde mich daher freuen, wenn du ein gesondertes Thema gründen würdest mit der Überschrift "Deutschland - Ganzsachen mit Wertstempel Hindenburg", denn es gibt ja nicht nur die von dir bisher gezeigten Beispiele, sondern amtliche normale Ganzsachenpostkarten mit unterschiedlichen Wertstufen, Bildpostkarten und Sonderpostkarten in vielfältiger Ausbildung, Rohrpostkarten und jede Menge Privatganzsachen mit dieser Wertstempelart. Wenn du bei so einem Thema dein Spezialwissen und deine Informationen voranstellen würdest, dann könnte daraus doch eine ganz tolle Sache werden, die neben dem Thema hier, das sich von der Titelgebung her mit Briefmarken beschäftigen soll, einen nahezu gleichwertigen Platz einnehmen könnte.

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 27.11.2014 22:13:53 Gelesen: 33137# 41 @  
Noch nicht gezeigt wurde ein Wertbrief mit Hindenburgfrankatur.

Wertbrief zu 57 gr. Gewicht über 400 RM aus Nürnberg vom 30.6.1941 nach Stendal (Ankunftsstempel 1.7.1941).

Portoberechnung: Brief > 20 gr. (= 24 Pfg.) + Behandlungsgebühr Wert > 100 RM (= 50 Pfg.) + Versicherungsgebühr (je 500 RM = 10 Pf.) = gesamt 84 Pf.

Frankatur: 60 Pfg. Hindenburg (Mi.Nr. 526) + 2x12+6 Pfg. WHW 1940 (Mi.Nr. 756).



Schönen Abend.
Jochen
 
Cantus Am: 28.11.2014 03:13:40 Gelesen: 33108# 42 @  
@ Marko Haucke [#12]

Hallo Marko,

wie ich gerade gesehen habe, warst nicht du der, der dieses Thema ins Leben gerufen hatte, aber das ändert natürlich nichts an meiner grundsätzlichen Kritik. Wenn du das von mir vorgeschlagene Parallelthema für den Ganzsachenbereich ins Leben rufst, werde ich mich gerne unter beiden Überschriften mit Beiträgen beteiligen.

Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 28.11.2014 07:35:59 Gelesen: 33092# 43 @  
Nicht jeder Auslandsbrief erreicht(e) seinen Adressaten.

Auslandsbrief bis 20 gr. mit 25 Pf. Hindenburg an einen Patienten in einem Schweizer Sanatorium. Der Brief, gestempelt am 20.2.1945 in Düsseldorf 10, wurde am 28.3.1945 in Davos zurückgeschickt. Als Grund wird angegeben: "Abgereist". Handschriftlicher Vermerk: "Zurück an Absender". Außer Absenderadresse keine weiteren Vermerke auf der Rückseite des Briefes. Links Zensurstreifen mit grünem Bandstempel "Zensurstelle d" = SS-Zensur München. Vorderseitig zu sehen ist noch der Streifen der chemischen Zensur.

Der Brief ist nur von der Zensur gelesen worden, denn er blieb nach Rücksendung ungeöffnet bis heute (und ich werde ihn auch nicht öffnen).



Einen schönen Freitag.
Jochen
 

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