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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 430 Beiträge:
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ziffer-freak Am: 02.12.2014 22:13:35 Gelesen: 42265# 331 @  
Hallo Kevin (und alle anderen),

Schau dir mal an, welch schöne Besonderheiten mir heute ins Haus geflattert sind:



Findet jemand raus, was sie so besonders macht?

Liebe Grüsse
Andy
 
jahlert Am: 03.12.2014 10:21:34 Gelesen: 42217# 332 @  
@ ziffer-freak [#331]

Hallo Andy,

ich sehe was, was Du nicht siehst. ;-)

Stempeldaten sehen alle nicht - aber vielleicht die deutlichen Unterschiede in der Kontur. Bei einer Auflage von ca. 210.000.000 lässt sich die Abnutzung nicht verbergen.

Beste Grüße
Jürgen
 
Pepe Am: 03.12.2014 13:38:26 Gelesen: 42198# 333 @  
@ ziffer-freak [#331]

Sehe ich bläuliche waagerechte Schraffur in den Rauten? Dann wären die Marken ja nicht mehr einfarbig.

Netten Rategruß
Pepe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 03.12.2014 17:17:50 Gelesen: 42170# 334 @  
@ ziffer-freak [#331]

Hallo Andy,

ich schließe mich meinen Vorrednern an und glaube links und rechts neben der Lady bläuliche waagerechte Konturen sehen zu können, was ggf. an Plattenabnutzungen liegen könnte.

MfG

Kevin
 
gw Am: 03.12.2014 19:01:41 Gelesen: 42147# 335 @  
Hallo Kevin,

MiNr. 21 könnte (le) locle sein.

gruss gerhard
 
ziffer-freak Am: 04.12.2014 02:46:30 Gelesen: 42107# 336 @  
@ jahlert [#332]
@ Pepe [#333]
@ briefmarkenwirbler24 [#334]

An alle, die sich über die beiden Ladys den Kopf zerbrochen haben: Es war schon ein Bisschen fies von mir...! Darum hier die Auflösung:

Es sind beides Zst.-Nr. 30 (Mi. 22). Beide sind in einwandfreier Erhaltung. Die teilweise etwas blassere rechte Marke verdankt ihre leicht schwächere Zeichnung gewöhnlicher Abnützung (wie Kevin richtig erkannt hat). Die euch leicht bläulich erscheinenden Rauten-Zwischenräume sind allerdings höchstens dem Licht eures Monitors zu verdanken!

Die tatsächliche Besonderheit der beiden offenbart sich allerdings am besten, wenn man die Ladys mal von hinten betrachtet:



Sie haben beide ein gehälftetes Kontrollzeichen! Eine schöne und auch seltene Abart, die ich neulich gleich im Doppel sehr günstig erwerben konnte.

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 04.12.2014 16:38:11 Gelesen: 42064# 337 @  
@ ziffer-freak [#336]

Hallo Andy,

dieses Rätsel war natürlich schwer zu lösen ohne die Rückseite zu betrachten, :P habe diese Besonderheit allerdings auch noch nie zu Gesicht bekommen, wird dies als Abart gewertet?

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 04.12.2014 23:39:15 Gelesen: 42031# 338 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#337]

Oh ja Kevin!

Im Zumstein Spezial ist sie unter den "immer wiederkehrenden Abarten" aufgeführt als 30.1.11 (Kontrollzeichen verschoben, durch Zähnung gehälftet). Der Verkäufer bot sie allerdings (fälschlicherweise) als 30.1.10 (Kontrollzeichen verschoben, durch Zähnung berührt) an. Der Unterschied im KW von CHF 75.- gegenüber 150.- bis 250.- ist schon recht beträchtlich.

Gruss Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.12.2014 19:07:55 Gelesen: 41891# 339 @  
Guten Abend,

ich möchte euch heute Abend folgenden Beleg vorstellen:



Es handelt sich hierbei um eine eingeschriebene Amtssache, die am 15. Februar 1881 in Zürich aufgegeben wurde und dem Empfänger Herrn Friedrich Ryff in Gerzensee zugestellt wurde. Frankiert wurde diese Amtssache mit Zumstein 39a, sattgelb im waagerechtem Paar.

Die Rückseite kann ich momentan leider nicht einstellen, da der Brief noch nicht bei mir angekommen ist. :)

Ich hoffe, Ihr erfreut euch trotzdem an dem schönen Stück und könnt mir hoffentlich was zur Seltenheit sagen.

MfG

Kevin
 
stampmix Am: 06.12.2014 19:25:22 Gelesen: 41883# 340 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#339]

Hallo Kevin,

ein wirklich schöner Brief.

Deine juvenile Ungeduld zeigt uns einen wahrhaft schrägen Brief, bei dem Du immerhin per Scan-Adlerauge-Ferndiagnose die sattgelbe Farbe diagnostiziert hast. Zum Schmunzeln geeignet ist auch der Züricher Aufgabestempel: "FILIALE BERN". Wer die Innerschweizer Verhältnisse kennt ahnt hier nichts Gutes. Selten ist er, so beschrieben, sicher.

Gut Ding will Weile, auch hier.

mit bestem Gruss
stampmix

PS.: Interessanter Absender: Abt-heilung Ehesachen
 
briefmarkenwirbler24 Am: 06.12.2014 21:01:13 Gelesen: 41863# 341 @  
@ stampmix

Guten Abend,

ich habe mich ganz heftig verschrieben, meine natürlich den Aufgabeort Bern! Aber machst du nicht auch Fehler? Habe den Beleg nur vorzeitig eingestellt, da ich nächste Woche nicht so viel Zeit habe.

Mit kopfschüttelnden Grüßen

Kevin
 
Heinz 7 Am: 07.12.2014 10:46:12 Gelesen: 41830# 342 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#339]

Hallo Kevin,

Du hast recht, Paare dieser Marke von 1875 findet man wirklich nicht oft. Das sieht man auch an der Katalognotierung "Zumstein Spezialkatalog 2000 Schweiz": Eine lose Nr. 39 ist bewertet mit CHF 55, eine Einzelfrankatur mit CHF 100 und eine Mehrfachfrankatur mit CHF 200 / LP. Ein Paar lose ist aufgeführt mit CHF 130.

Ich habe ein ähnliches Stück, allerdings mit 2 losen Marken, kein Paar. Die eine Marke steht Kopf, aber das stört nicht die optische Schönheit dieses Beleges (Schrift etc.). Ich habe seinerzeit CHF 125 für diesen Brief gezahlt; sicher nicht wenig, aber bei einem KW von CHF 200 und dieser schönen Erhaltung für mich absolut okay. Auch mein Brief ist ein Charge-Brief (also eingeschrieben). Ich freue mich sehr über dieses Stück, das meine Sammlung sicherlich positiv bereichert.



Ich wünsche Dir einen guten Sonntag und eine gute nächste Woche (auch wenn Du dann wenig Zeit für Briefmarken hast) - Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 07.12.2014 11:49:43 Gelesen: 41820# 343 @  
@ Heinz 7 [#342]

Hallo Heinz,

du zeigst uns ebenfalls einen tollen Beleg, allerdings haben deine 15 Rappen, soweit ich es dem Scan entnehmen kann, die Farbnuance blassgelb, also Zumstein 39a (?).

Ich habe für die Amtssache 30 € bezahlt, also kann man im Vergleich zu deinem Beleg sagen, dass ich relativ wenig dafür ausgeben musste! :)

Kann man Amtssachen einer bestimmten Rubrik unterordnen?

LG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 13.12.2014 12:33:31 Gelesen: 41563# 344 @  
Guten Tag,

ich habe bei folgendem Beleg Schwierigkeiten die Taxierung zu bestimmen:



Handelt es sich hierbei um eine Zeitungsquittung, wenn ja wieso 12 Rappen Frankatur?

LG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 13.12.2014 21:50:14 Gelesen: 41529# 345 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#343]

Hallo Kevin,

30 Euro für deine Amtssache mit Paar der 15 Rp gelb ist sicherlich ein kundenfreundlicher Preis! Du fragst nach einer "Rubrik", in der ich diesen Brief einordnen würde? Ich habe an anderem Orte empfohlen, Briefe zu bezeichnen als "mit Buntfrankatur" oder "mit Mischfrankatur" oder als "Ganzsache mit Zusatzfrankatur"; dein Brief ist nach meinem philatelistischen Sprachgebrauch ein "amtlicher Brief mit Mehrfachfrankatur". Ob dabei die mehrere Einzel-Marken vorhanden sind oder Einheiten (Paar, oder grösser), spielt dabei keine Rolle.

Die 0.12 aus deinem Beitrag 344 sind die Nachnahmegebühr für die Dienstleistung/Postzustellung. CHF 1.45 kostete das Inserat (Muster auf der Rückseite), die 12 Rappen wurden verklebt, insgesamt bezahlte der Empfänger dann CHF 1.57, wie dick markiert mit blauem Farbstift.

Wir haben hier schon davon gesprochen, dass bei diesen Ausgaben eine kleine Postablage ihre Post neben der Briefmarke stempeln sollte; bei der nächsten grösseren Poststelle sollte dann die Abstempelung der Marke erfolgen. Dass dies nicht immer so lief, das zeigt der untenstehende Brief



Beim oberen Brief: Abgangsort "MASCHWANDEN" (siehe Stabstempel) ging alles wie vorgesehen. Erst in Knonau wurde die 5-Rappen-Marke gestempelt. In Cham kann dann rückseitig ein Ankunftsstempel drauf (auch 10.VI.69).

Beim unteren Brief: Wieder Abgangsort "MASCHWANDEN", aber hier entwertete bereits in Maschwanden der Pöstler die Marken. In Knonau kam darum nur noch ein Durchgangsstempel auf den Brief "KNONAU 4.XII 71". Der Brief ging nach Berlin, zu einer Frau Glück, bei der ein Herr Medizinstudent A. Kleiner wohnte. Rückseitig finden wir einen Ankunftsstempel "6.XII.", wohl von Berlin.

So kamen Stabstempel auch (eigentlich vorschriftswidrig) direkt auf Marken.

Freundliche Grüsse - Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 14.12.2014 10:13:26 Gelesen: 41502# 346 @  
@ Heinz 7 [#345]

Hallo Heinz,

vielen Dank für die Einordnung meiner Belege, :) und das schöne Beispiel durch deine Briefe!

In einem anderen Thema schon vorgestellt, möchte ich auch folgendes Briefchen hier zeigen, da die Frankatur schon eher besser ist als der Leitweg:



Aufgegeben wurde das Briefchen am 16.08.1866 in Vevey (Kanton Waadt), frankiert mit Zumstein 32, 20 Rappen und Zumstein 33, 30 Rappen, also insgesamt 50 Rappen, adressiert wurde der Brief an Herrn Mat. Hoevel, Düsseldorf-Gerresheim, Preussen.

Der Brief lief über Basel und dann über Baden, ehe er dann über Karlsruhe, Heidelberg, Frankfurt und Köln bis zum Empfänger nach Düsseldorf weitergeleitet werden konnte.

Vorderseitig notierte der Postmeister eine "9" für 9 Kreuzer, die die Schweiz Baden gab, weil Badens Bahnpost im Postverein hier als Aufgabepost fungierte und im Postverein stand allein der Aufgabepost das Franko (wie hier) bzw. das Porto (bei Portobriefen) zu. Vielen Dank an dieser Stelle an Ralph, der wie immer den Brief zu bestimmen wusste. :)

Die Frankatur steht im Zumstein meines Wissens mindestens bei 400 CHF und gekauft habe ich den Brief wieder für weniger als ein Zehntel! :)

LG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.12.2014 16:44:52 Gelesen: 41408# 347 @  


Guten Abend,

diesen putzigen Brief habe ich vor Kürzerem kaufen können und wenn ich mich nicht irre, wurde der Brief innerhalb des "Schweizerischen Rennvereins" am 15.03.1881 an Herrn (?), Kreiscommandant weitergeleitet.

Frankiert wurde die Zumstein 40c, 25 Rappen hellbläulichgrün, und entwertet mit dem Fahrpoststempel Zürich. Wieso mussten 25 Rappen frankiert werden?

LG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 15.12.2014 19:45:28 Gelesen: 41384# 348 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#347]

Hallo Kevin,

das ist eigentlich ganz einfach zu erklären:

Es handelt sich hierbei um eine Orts-Nachnahme. Ein Ortsbrief kostete damals 5 Rp., die Nachnahme-Gebühr (bis Fr. 10.-) betrug 10 Rp., wobei pro weitere Fr. 10.- noch jeweils 10 Rp. zusätzlich fällig wurden (Porto nicht mit eingerechnet). Somit ergibt sich das Porto von 25 Rp. aus dem Tarif für einen Ortsbrief (5 Rp.), plus der Nachnahme-Gebühr (20 Rp.)!

Jedenfalls ein attraktiver Brief, und eine nicht gerade häufige Verwendung der 25 Rp.-Marke als Einzelfrankatur! Gratuliere!

Lieber Gruss
Andy
 
Gernesammler Am: 15.12.2014 20:16:42 Gelesen: 41377# 349 @  
Hallo zusammen,

hier ein Brief aus Rolle im 2.Postkreis nach Langnau bei Bern im 3.Postkreis, versendet wurde der Brief am 25.6.1867. Frankiert mit 2 x 10 Rappen ist der Brief portogerecht versendet worden.

Gruß Rainer


 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.12.2014 18:15:55 Gelesen: 41323# 350 @  
@ ziffer-freak [#348]

Hallo Andy,

vielen Dank für die schnelle Antwort, das Briefchen hat es mir auch angetan, nun da es, wie du schreibst, auch eine seltenere Verwendungsform der 25 Rappen ist, handelt es sich ja um einen noch attraktiveren Brief! :)

LG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 17.12.2014 00:29:14 Gelesen: 41294# 351 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#350]

Hallo Kevin,

ich möchte dir deine Freude an diesem Brief keinesfalls trüben. Im Gegenteil: Er ist sehr sauber, und ein Schmuckstück für deine Sammlung!

Doch möchte ich betonen, dass es sich dabei nicht um eine Seltenheit, sondern lediglich um eine nicht sehr häufige Verwendung dieser Marke handelt. Meistens findet sie sich nämlich auf Ausland-Briefen (ins UPU-Ausland). Dass dieser attraktive Brief als Ganzes erhalten geblieben ist, ist wohl dem Umstand zu verdanken, dass es sich hierbei um eine Nachnahme handelt, die ja gleichzeitig auch als Quittung diente, und deshalb komplett archiviert wurde.

Wohl nur ein relativ kleiner Anteil der so verwendeten Marken überlebten jedoch die letzten 130 Jahre auf dem kompletten Beleg, und noch dazu in dieser Frische. Du kannst also trotzdem sehr stolz darauf sein.

Lieber Gruss
Andy
 
Altmerker Am: 17.12.2014 11:55:09 Gelesen: 41255# 352 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#344]

Ich tippe mal, der Drucksachen-Tarif (2 Rp.) und der Nachnahme-Zuschlag (10 Rp.) machen 12 Rp.

Gruß
Uwe
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.12.2014 17:42:03 Gelesen: 41222# 353 @  
@ ziffer-freak [#351]

Hallo Andy,

ich habe auch gar nicht mit dem Gedanken gespielt, dass es sich bei dem Brief um eine Seltenheit handelt, ich meinte mit meiner Aussage lediglich wie du schreibst "um eine nicht sehr häufige Verwendung dieser Marke"! :)

@ Altmerker [#352]

Hallo Uwe,

ich meine Heinz hat dieses Problem schon gelöst gehabt, aber trotzdem danke!

LG

Kevin
 
deCoppet Am: 17.12.2014 23:01:19 Gelesen: 41202# 354 @  
@ Heinz 7 - [#315]

Thank you for posting your letter to Romania.

I have a dirty cover mailed Geneva 26 January 1872 and I could not decipher the destination. I could only decipher Wein, but the 35 centimes rate was wrong for Austria so I knew it had to go somewhere else.

Now I know where it went because the addressee is the same as your letter, which went to Jassy via Wein and Chernowitz. Using Google Map I was able to find Chernowitz [Chernivtsi in present day Ukraine] then it was easy. My letter was addressed to Tirgu Frumos, Moldavia via Wein and Czernowitz. So the lady travelled in that area over many years.

Again thanks for your information. Roger


 
Heinz 7 Am: 18.12.2014 09:13:13 Gelesen: 41182# 355 @  
@ deCoppet [#354]

Hello Roger!

Nice to see another letter to Elise Stourdza! Here ist even specified: née Ghyka, that means: Born (maiden) name: Ghika, which was a famous name too!

Kind regards

Heinz
 

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