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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 5702 Beiträge:
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muemmel Am: 07.12.2014 23:27:29 Gelesen: 643219# 3553 @  
Hallöle,

zum Abschluss des Tages hier eine Drucksache der Firma Preuss & Co. aus Hamburg nach Prag:



Selbige machte sich am 13.10.23 auf den Weg und erreichte ihr Ziel am 17.10. Warum nach Wien nachgesendet worden ist, wissen wir nicht. Das Porto betrug 3 Millionen Mark und wurde mit je einer Marke der MiNr. 310 und 314 AP verklebt.

Schönen Gruß
Harald
 
JoshSGD Am: 08.12.2014 09:31:48 Gelesen: 642548# 3554 @  
Guten Tag,

heute eine Drucksache bis 25g von Goslar nach Halle/Saale aus der PP 18 (20.9. - 30.9.23), gelaufen am 22.9.23. Portogerechte Frankatur von 50.000 Mark in EF Mi.Nr. 275b.



Die Königstraße war früher eine sehr prächtige Straße, die es heute leider nicht mehr gibt. Von ihrer ehemaligen Bebauung ist heute nicht mehr viel übrig und auch ist die ursprüngliche Straße aufgeteilt und heißt mittlerweile anders.

Gruß
Josh

(Datenbank # 2214)
 
kauli Am: 08.12.2014 11:10:51 Gelesen: 642433# 3555 @  
Hallo zusammen,

ein Beleg aus der Reihe Dienstbriefe, gelaufen von Neuruppin nach Lindow vom Ersttag der PP 16 (24.8.23-31.8.23).

Korrekt frankiert mit 20.000 M und einer schönen Mehrfachfrankatur der D 81.

Benutzt wurde ein Formular "Schweinezählung am 1.Juni 1922", das wohl noch rumgelegen hat. Der Termin war lange vorbei.

Kann nur empfehlen sich den Text durchzulesen, einfach herrlich. Da ging kein Schwein verloren.



Viele Grüße
Dieter
 
muemmel Am: 08.12.2014 21:16:58 Gelesen: 641726# 3556 @  
@ kauli [#3555]

Hallo Dieter,

in der Tat sehr köstlich zu lesen. :-)

@ alle

Aus der Sammlung von André heute ein schwergewichtiger Einschreibebrief:



Ein Fernbrief der 3. Gewichtstufe bis 250g kostete 8 Millionen an Porto und für die Einschreibgebühr kamen weitere 5 Millionen hinzu. Der Brief ist leicht überfrankiert, was bei der Vielzahl der Marken aber durchaus passieren konnte.

Grüßle
Harald
 
muemmel Am: 08.12.2014 21:25:10 Gelesen: 641723# 3557 @  
Aus dem eigenen Fundus hier noch ein Fernbrief aus der Portoperiode 23 (5.–11.11.1923):



Gelaufen am 6.11.23 von Frankfurt am Main nach Wiesbaden. Das Porto für einen Fernbrief der 2. Gewichtstufe bis 100g betrug 1,4 Milliarden Mark und wurde hier mit Marken der 323 APa und 325 APa erbracht.

Schönen Gruß
Harald
 
inflamicha Am: 08.12.2014 21:39:45 Gelesen: 641716# 3558 @  
Guten Abend!

@ kauli [#3555]

Am besten gefallen mir die Schweine, die auf Reisen sind (unter 5.), Dieter ;-)

Von mir gibt´s heute eine Drucksache bis 25 g von Leipzig nach Düsseldorf vom 3.9.1923 (PP 17):



Die absendende Gewehr- und Geschoßfabrik Wilhelm Brennecke in Leipzig war so nett, für das nötige Porto von 15.000 Mark mit einem senkrechten Dreierstreifen der Mi-Nr. 256 d in der besten Farbe schwarzgrün zu frankieren. Die aufgeklappte Doppelflinte auf der Rückseite des Umschlages will ich euch auch nicht vorenthalten.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 09.12.2014 09:28:34 Gelesen: 641511# 3559 @  
Guten Tag,

heute eine Drucksache bis 25g im Fernverkehr aus der PP 21 (20.10. - 31.10.23), gelaufen am Ersttag von Grevesmühlen nach Stralsund.

Portogerechte Frankatur mit 75.000 Mark, EF Mi.Nr. 287a.

Der Umschlag weist keinen Hinweis auf eine Drucksache auf, jedoch ist dieser rückseitig nicht verschlossen gewesen.



Gruß
Josh

(Datenbank # 1967)
 
inflamicha Am: 09.12.2014 15:35:22 Gelesen: 641324# 3560 @  
Hallo,

heute wieder eine Paketkarte:



Für das Paket mit 3 kg Gewicht waren von Karlsruhe nach Oestringen (Entfernung bis 75 km) am 14.10.1922 (PP 9) 30 Mark zu entrichten, wofür hier vorder- und rückseitig 10 Stück der Mi-Nr. 155 I a verklebt wurden. Für den Aufbrauch der Marken wurde es höchste Zeit- Ende Oktober endete die Gültigkeit aller Germaniamarken. Bereits seit dem 21.1.1922 durften die Postkunden diese Aufdruckmarken ohnehin nicht mehr verwenden, lediglich im Innendienst (z.B. so wie hier auf Paketkarten) taten sie weiter ihren Dienst.

Gruß Michael
 
erron Am: 09.12.2014 18:03:06 Gelesen: 641273# 3561 @  
Guten Abend

Wie bereits inflamicha [#3560] erwähnt hat, durften die Postkunden die Germania-Überdruckmarken ab dem 21.1.1922 nicht mehr verwenden. Aber wie so oft im Leben; ging das nicht reibungslos vonstatten.

Bei dem nun gezeigten Beleg hatte der Postbedienstete diese Verordnung wohl nicht gelesen oder hatte sie schlicht vergessen. Jedenfalls wurde auf diesem Beleg noch eine Germania-Überdruckmarke verklebt und am 22.3.22 abgestempelt.



Der Beleg wurde von Ramsdorf (Bezirk Leipzig) nach Borna ans dortige Finanzamt versendet. Fernbrief bis 100 Gramm,(PP 7)frankiert mit einer Einzelfrankatur der Nr 155 II.

mfg

erron
 
muemmel Am: 09.12.2014 21:39:35 Gelesen: 641136# 3562 @  
Guten Abend,

heute mal von mir ein Beleg mit Dienstmarken:



Als Drucksache am 3.10.23 innerhalb Nürnbergs gelaufen. Das Porto betrug 400.000 Mark und wurde mit Marken der MiNrn. D90 und D91 verklebt.

Hübsche Grüße
Harald
 
JoshSGD Am: 10.12.2014 11:23:20 Gelesen: 640814# 3563 @  
Guten Tag,

heue reden wir wieder von Millionen.

Wir sehen einen in der PP21 (20.10. - 31.10.23) am 20.10.23 gelaufenen Beleg von Weimar nach Naumburg/Saale. Auch wenn auf dem Beleg kein Vermerk vorhanden ist, so haben wir es hier mit einer Drucksache bis 25g zu tun. Portogerechte Frankatur von 2 Millionen Mark, EF Mi.Nr. 310 (OPD Erfurt).



Gruß
Josh

(Datenbank # 1967)
 
muemmel Am: 10.12.2014 20:25:14 Gelesen: 640525# 3564 @  
Salut,

nach JoshSGD mach ich dann mit Milliarden weiter:



Aus der Portoperiode 26 (26.–30.11.1923) hier eine Drucksache der 2. Gewichtstufe bis 50g, die 32 Milliarden Mark an Porto verschlang. Hier frankiert mit vier Marken 326 BP, wobei die 8 Milliarden vierfach aufgewertet wurden.

Gelaufen am 28.11.23 innerhalb Hamburgs.

Schönen Gruß
Harald
 
inflamicha Am: 10.12.2014 21:41:24 Gelesen: 640479# 3565 @  
Guten Abend,

ebenfalls aus der PP 26, nämlich vom 29.11.1923, ist dieser Ortsbrief von Berlin NW nach Berlin-Halensee:



Die Frankatur von 2mal Mi-Nr. 327 B ergibt 4fach aufgewertet das Porto in Höhe von 40 Mrd. Mark.

Gruß Michael
 
erron Am: 11.12.2014 15:14:20 Gelesen: 640051# 3566 @  
Guten Tag,

zur Abwechselung mal ein Dienstbeleg mit Massenfrankatur.

In Speyer waren am 3.7.1923 anscheinend noch genügend kleinwertige Dienstmarken zu 1,25 Mark aus der Abschiedsausgabe von Bayern mit Aufdruck Deutsches Reich vorhanden. Um diese Marken noch zu verwenden, wurde zusätzlich eine stabile Papierunterlage in den Maßen 20 x 13 cm verwendet. Die Papierunterlage wurde dann an den Brief befestigt und die Marken darauf verklebt.

Das fehlende Porto wurde mit den Marken; Dienst Nr 70 und Dienst Nr 73 zusätzlich ergänzt. Nur wurden 10 Mark zu wenig verklebt.



Dienstbrief mit 120 Marken der D Nr 47; 50 Marken D Nr 70 und 2 Marken D Nr 73 von Speyer nach Landau. Fernbrief bis 100 Gramm in der PP 14. PortoSoll: 360 Mark; PortoIst: 350 Mark.

mfg

erron
 
muemmel Am: 11.12.2014 20:43:04 Gelesen: 639942# 3567 @  
Guten Abend,

nach der von erron gezeigten Massenfrankatur hier nun ein Beleg mit nur drei Marken:



Ein eingeschriebener Ortsbrief aus der Portoperiode 20 (10.–19.10.1923), der sich in Berlin herumgetrieben hat. Das Porto betrug 3 Millionen Mark für die 2. Gewichtstufe und die Einschreibgebühr 5 Millionen.

Leider hat es sich ein früherer Besitzer nicht nehmen lassen, nebst einer Nummer auch die 8 Millionen in rot auf der Vorderseite zu vermerken. Ich "liebe" derartige Verschandelungen, aber solch ein Teil bekommt man eben nicht alle Tage.

Hübsche Grüße
Harald
 
inflamicha Am: 11.12.2014 22:20:05 Gelesen: 639902# 3568 @  
Guten Abend,

ich erhöhe wieder auf 10: Fernbrief von der Allianz-Versicherung Berlin, General-Agentur Erfurt nach Suhl vom 17.10.1923 (PP 20), Porto-Soll 5 Mio Mark.



Frankiert ist der Brief portorichtig mit 10 Exemplaren der Mi-Nr. 313 A zu 500 Tausend Mark. Speziell für Harald sei vermerkt, dass sowohl die Haupttype des Rosettensprunges als auch die PE 1 je einmal vertreten sind. Ich selber mache mir ja nicht so viel aus solchen Dingen. ;-)

Gruß Michael
 
juni-1848 Am: 12.12.2014 07:17:08 Gelesen: 639665# 3569 @  
Moin zusammen,

nach längerer Schaffenspause wieder ein wenig "müffelndes Altpapier", wie so manch bessere Sammlerhälfte unser Hobby belächelt.

Und ich fange bei "null" Marken an:



Aus der PP 1 (1.7.1906 bis 31.7.1916) diese Ansichtskarte mit einem Foto von Kronprinz Friedrich Wilhelm mit Prinz Luitpold von Bayern, geschrieben am 1.12.1906 von der 15-jährigen Maria Del Pilar, Prinzessin von Bayern, an das Fräulein von Ruprecht.



Die Adelssiegel-Oblate zeigt einen blauen Prägedruck mit Krone über den beiden Familienwappen nebst Insignien und dokumentiert die Porotfreiheit des Adelshauses. Rechts eine spätere Siegeloblate (um 1920) aus der Korrespondenz der Prinzessin.

Maria Del Pilar, Prinzessin von Bayern (1891-1987), ist als Tochter von Ludwig Ferdinand von Bayern (1859-1949) und Maria de la Paz, Infantin von Spanien (Bourbon, 1862-1946), eine Urenkelin von König Ludwig I.

Ihre höfische Erziehung vollendete ab den 6. Lebensjahr das "Institut der Englischen Fräulein". Als Schwester beim Roten Kreuz erlebte sie die Wunden der 1. Weltkrieges. Beeindruckt von den Turbulenzen der Revolution und der Räterepublik studierte sie Malerei, war Schülerin von Hans von Bartels, Willi Geiger, Moritz Heymann, Viktoria Zimmermann u.a. Der französiche Impressionismus, besonders Monet und Pisarro, prägten ihren eigenen Stil. Zur Malerei berufen, erreichte sie das biblische Alter von 96 Jahren.

Quellen:
1. Kindheits- und Jugenderinnerungen 1891 bis 1920 (Tagebuch/Autobiographie von Maria Del Pilar)
2. [http://geneall.net/de/title/4661/prinzessinen-von-bayern/]
3. [http://gw.geneanet.org/hwember1?lang=de&m=NG&pz=maximilian&nz=von%2Bbayern&ocz=10&fn=&sn=&v=MPilar_1891+von+Bayern]

Sammlergruß, Werner
 
muemmel Am: 12.12.2014 20:37:06 Gelesen: 639337# 3570 @  
Guten Abend,

Werner, ich mache dann mal mit einer Marke weiter:



Ein simpler Fernbrief vom 18.10.23 (Portoperiode 20) von Schwäbisch Gmünd nach Markneukirchen. Das Porto betrug 5 Millionen Mark und wurde mit einer 317 AP realisiert.

Schönen Start ins Wochenende
Harald
 
inflamicha Am: 12.12.2014 20:44:41 Gelesen: 639333# 3571 @  
Guten Abend,

ich zeige heute einen Orts-Einschreibbrief von Charlottenburg nach Berlin-Schöneberg vom 8.10.1923 (PP 19):



Das Porto betrug 800 Tausend Mark, die Einschreibgebühr 2 Mio Mark. Frankiert ist portogerecht mit einer Mi-Nr. 297 und einem senkrechten Dreierstreifen der Mi-Nr. 304 A.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 13.12.2014 15:50:04 Gelesen: 638881# 3572 @  
Servus,

heute mal wieder ein R-Brief aus der Sammlung von André:



Während der Portoperiode 6 (1.4.–31.12.1921) betrug das Porto für einen Fernbrief der 2. Gewichtsstufe bis 100g 80 Pf. und die Einschreibgebühr schlug mit 1 Mark zu Buche. Gelaufen am 9.9.21 von Neuhaus am Rennweg nach Magdeburg, Frankatur: 145 II und 147 II.

Hübsche Grüße
Harald
 
inflamicha Am: 13.12.2014 18:26:18 Gelesen: 638814# 3573 @  
Guten Abend,

eine schöne Massenfrankatur gibt´s heute zu sehen:



Firmenbrief per Einschreiben von D.A.Danckwerth Hannover an die Gebrüder Junghans AG in Schramberg vom 8.11.1923 (PP 23). Das Porto-Soll in Höhe von 2 Mrd. ergibt sich aus je 1 Mrd. für Porto und Einschreibgebühr. Hierfür wurden 44 Marken, davon einmal 1 Mio, 2mal 2 Mio, 35mal 5 Mio, einmal 20 Mio, 3mal 100 Mio, einmal 500 Mio und einmal 1 Mrd. Mark verklebt, man stelle sich vor wie lange das Frankieren dieses einen Briefes gedauert haben mag. Und es wurde auch nicht ein Milliönchen verschenkt.

Ich wünsche allen einen schönen 3. Advent!

Gruß Michael
 
muemmel Am: 13.12.2014 21:05:45 Gelesen: 638772# 3574 @  
@ inflamicha [#3573]

Hallöle Michael,

manche Leute waren eben recht kreativ, wenn es darum ging, kleine Wertstufen aufzubrauchen.

Bei meinem Neuzugang war dies jedoch nicht vonnöten:



Ortsbrief bis 20g vom 23.11.23 und eingeschrieben. Porto 10 Millarden und R-Gebühr 20 Milliarden. Alles korrekt frankiert mit drei Marken der 328 AW.

Was mich ein wenig verwundert, ist der Umstand, dass auf der Rückseite der Ankunftstempel BERLIN-TEMPELHOF 1 c zweimal abgeschlagen wurde. Der erste mit Uhrzeit 1-2N wurde durchgestrichen und offensichtlich anschließend dann der Stempel mit 4-5N angebracht. Hat evtl. dafür jemand eine Erklärung?

Und nun auf zum 3. Advent.
Harald
 
inflamicha Am: 13.12.2014 21:11:45 Gelesen: 638767# 3575 @  
@ muemmel [#3574]

Hallo Harald,

da hatte offensichtlich jemand vergessen, die Uhrzeit umzustellen. Früher hatte ein Poststempel noch richtig Urkundencharakter. Bei einem Einschreiben, zumal noch an die Bezirkskasse, konnten ein paar Stunden schon wichtig sein. Der Wert der Papiermark fiel und fiel.

Gruß Michael
 
inflamicha Am: 14.12.2014 14:31:20 Gelesen: 638458# 3576 @  
Hallo allerseits,

wie wichtig so ein Stempel mitunter sein kann zeigt dieser Beleg:



Es handelt sich um eine Postkarte (Ganzsache P 153 I) von Grossröhrsdorf nach Leipzig. Am 1.7.1922 (PP 8) erhöhte sich das Porto von 1,25 M auf 1,50 M. Die Karte wurde am 1.7. mit der Uhrzeit 8-9 (V)ormittag gestempelt, stammt also wahrscheinlich aus der ersten Briefkastenleerung. Normalerweise wurden diese Postsendungen noch ohne Nachportoerhebung zum alten Tarif befördert.

In Grossröhrsdorf wollte man wohl ganz sicher gehen und stempelte zunächst nochmals mit der Datums-/Zeiteinstellung 30.7.22 11-12 N(achmittag). Nachdem man bemerkt hatte dass der Monat nun nicht mehr stimmte wurde nochmals umgestellt auf den 30.6.22 11-12 N - soviel Aufwand um dem Empfänger das Nachporto zu ersparen. Half alles nix - in Leipzig wurden die beiden zusätzlichen Stempel gestrichen und 50 Pf. Nachporto erhoben (das Doppelte des Fehlbetrages- 25 Pf. X 2) sowie der Nachportostempel "L(eipzig). 13 PORTO" abgeschlagen. Soweit meine Interpretation des Ganzen- aber vielleicht fällt ja jemandem was Sinnvolleres ein.

Gruß Michael
 
kauli Am: 14.12.2014 16:39:27 Gelesen: 638400# 3577 @  
@ inflamicha [#3576]

Hallo Michael,

die Stempel sind schon kurios. Die vom 1.7. sind ja OK, aber die anderen beiden ... Ich denke auch, das diese schon in Großröhrsdorf duchgestrichen wurden. In Leipzig wurde nur das Nachporto eingezogen. Die Berechnung der Nachportogebühren wurde immer beim Aufgabepostamt vorgenommen und eben mit Blaustift vermerkt. Der Portostempel von Leipzig ist der Nachweis das der Beleg die Nachportodienststelle durchlaufen hat. Eigentlich brauchte der Empfänger die
Nachgebühr ohne Nachgebührstempel nicht bezahlen.

Viele Grüße
Dieter
 

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