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Thema: Vorausentwertungen Deutschland
Das Thema hat 155 Beiträge:
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Heinz 1 Am: 05.11.2015 18:46:58 Gelesen: 19135# 131 @  
@ DL8AAM [#130]

Es ist müßig mit Dir zu streiten. Nochmals alles mit Briefmarken was beim Absender gestempelt wird sind Voerausentwertungen. Alles was bei der Post gestempelt wird sind keine Vorausentwertungen.

In deiner Antwort hast Du einen kleinen aber wesentlichen Punkt übersehen. "die Abstempelung der Marken mittels spezieller Maschinen durch den Absender vor Einlieferung " Denn das ist der wesentliche Punkt um eine Vorausentwertung bei der heutigen Infopost zu sein.

Gruß Heinz
 
DL8AAM Am: 05.11.2015 19:13:20 Gelesen: 19128# 132 @  
@ Heinz 1 [#131]

Ja, leider vollkommen müßig.

Nur ganz kurz, nach Deiner Definition, wären somit fast alle diese Formen keine Vorausentwertungen mehr, denn sicherlich werden heute 90% plus x (inklusive der "Kreisstempel mit Nummern") nicht mehr durch den Absender selbst gestempelt, sondern durch einen von ihm beauftragten externen Dienstleister. Seien das nun "Lettershops" mit der Teil- bzw. Zusatzleistung Frankieren oder Versand- bzw. auch spezielle Frankierdienstleister, hier gibts ganz private oder als deren Mitbewerber eben DPAGs Abteilung FRANKIERSERVICE u.a. Alle diese im Kundenauftrag durchgeführten Stempelungen nennt man bzw. die Post heute Absenderstempel. Ohne eine vorherige Absenderstempelung (VE) der Briefmarken lässt die Post ja auch keinerlei INFOPOST-(Briefmarken-)Sendungen mehr zur Einlieferung zu, so eindeutig sind nun einmal die Postbestimmungen. Daran kann keiner - außer der Post - etwas ändern.

LG
Thomas
 
Heinz 1 Am: 06.11.2015 19:24:13 Gelesen: 19081# 133 @  
Hallo Thomas,

natürlich sind die Infopostsendungen die mit dem Absenderstempel vom Absender oder einer Mailingfirma, Dienstleister oder wer sonst Vorausentwertungen, solange die Briefmarken auf der Sendung abgestempelt sind bevor sie bei der Post eingeliefert werden.

Nur wenn sie bei der Post ohne Stempel, egal von wem, eingeliefert werden und die Post stempelt die Briefmarke auf der Sendung ab sind es keine Vorausentwertungen, da die Sendung den Postbetrieb nicht mehr verlässt bis das die Sendung beim Empfänger ist.

Gruß Heinz
 
DL8AAM Am: 27.12.2015 21:03:47 Gelesen: 16536# 134 @  
@ Heinz 1 [#133]

Heinz, gut das mag alles Deine Meinung sein, aber nach den aktuell gültigen, offiziellen DPAG-Bestimmungen für die (nur noch bis zum 31.12.2015 existierenden) INFOPOST-Sendungen, handelt es sich (zumindest) postalisch (vom Wortlaut her) gesehen um eine Vorausentwertung, und auf diese beziehe ich mir hier, aber egal.

Der Grund meines heutigen Postings ist aber ein neues Absenderstempel-Kundenklischee aus der "Gruppe" Hermann E. Sieger aus Lorch, nun aber für deren Ableger "Top Collect GmbH Modellautos zum Sammeln" (Am Venusberg 16, 73547 Lorch/Württemberg). Die Gerätenummer ist die bereits von/für Hermann E.Sieger GmbH recht bekannte "151".



LORCH, WÜRTT 151 73547 vom 18.11.2015, Werbeklischee "TOP COLLECT IDEEN ZUM SAMMELN".

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 27.12.2015 22:39:36 Gelesen: 16507# 135 @  
@ DL8AAM [#134]

Hallo Thomas,

wenn ich den Scan richtig deute, handelt es sich hier um eine Tintenstrahlentwertung - die früher vorhandene Vorausentwertermaschine von Sieger scheint schon eine Weile nicht mehr einsatzfähig zu sein, daher wird hier eine Vorausentwertung mittels Tintenstrahl "vorgegaukelt", die so normalerweise laut Produktmanagement nicht zulässig ist.

Siehe auch mein Beitrag bei der Dauerserie Blumen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=4013#M31 #289

Die Änderung bei Sieger müsste so circa im Sommer 2014 stattgefunden haben.

viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 28.12.2015 02:24:57 Gelesen: 16470# 136 @  
@ Journalist [#135]

Die Änderung bei Sieger müsste so circa im Sommer 2014 stattgefunden haben.

Mein letzter mechanische 151er-Absenderstempelabschlag von Sieger stammt vom 29.07.2014. Leider habe ich dann eine Lücke zu meinen ersten 151er-Tintenstrahlern, bis zum 08.01.2015 (Werbeklischee "Elvis"), siehe [1].



Mit der "neuen" Kreisstempelform, d.h. kleinere, unten 'mehr' an den Kreis angeordnete Postleitzahl und kleinere Gerätenummer - im Gegensatz zu der "ursprünglichen" Form, hier vom 15.03.2013:





Vom 29.02.2014, ohne Gerätenummer. Ich vermute, dass die dort seit 2013 bereits erste Probleme mit dem mechanischen "Altgerät" (noch alter Stempelkopf) hatten, dann kam der neue Stempelkopf im "Altgerät" und anschließend der neue Tintenstrahler zum Einsatz?

Hast Du vielleicht eine Quelle für die Aussage, dass Tintenstrahl-Absender(kreis-)stempel nicht zugelassen (worden) bzw. nicht genehmigungsfähig sind? Für Tintenstrahler ist zwar zwischenzeitlich die neue "Frankierwellen"-Form eingeführt worden, ich finde aber keine Information, dass für Tintenstrahleinsätze grundsätzlich keine Kreistempelformen (parallel) möglich sind. Man kann aber ggf. postulieren bzw. den Umkehrschluss ziehen, dass nach der Einführung der neuen Frankierwellen-Absenderstempel, keine neuen Tintenstrahl-Kreisstempel-Anwendungen mehr (neu) genehmigungsfähig sind, aber?

Gruß
Thomas


[1]: http://www.philaseiten.de/beitrag/100837
 
Journalist Am: 28.12.2015 12:03:13 Gelesen: 16413# 137 @  
@ DL8AAM [#136]

Hallo Thomas,

bezüglich der Maschine von Sieger sind meine Erkenntnisse ähnlich.

Nun zu der Frage, ob eine Tintenstrahlentwertung in Form eines scheinbaren Klischees Einkreisstempel zugelassen ist oder nicht.

Vor circa 3 bis 4 Jahren hatte sich mal ein Lettershop an mich gewandt, der für Richard Borek in Braunschweig auch solche Vorausentwertungen machen wollte, aber keine Vorausentwertermaschine hatte bzw. keine mehr erwerben konnte. Ich habe ihm daher die Tintenstrahlentwertung oder alternativ die Laserdruckentwertung vorgeschlagen. Er hat hier auch Muster angefertigt, und diese der Firma Borek vorgelegt - die waren damit einverstanden, aber als er dann die Post gefragt hat, hat die das abgelehnt, da es nicht dokumentenecht wäre.

Dies ist ja auch die Aussage bezüglich der Digitaldruckentwertung vom Produktmanagement, hier sind nur bestimmte Tinten oder spezielle Druckverfahren zugelassen, die dokumentenecht sind.

Die meisten Lettershops fragen aber offiziell nicht beim Produktmanagement nach und außerdem vor Ort wird dies bei der Einlieferung auch nicht beanstandet, falls man es überhaupt sieht oder sehen will. Man will ja den Kunden nicht ärgern und solange der Kunde hier die Post wissentlich nicht betrügt, wird dies scheinbar durchgewunken obwohl die Anweisungen dazu vom Produktmanagement in der Theorie anders lauten.

Falls man hier sich mit einen Originalbeleg von Sieger an das Produktmanagement wenden würde, um zu fragen, wieso dies zulässig wäre, würde man vermutlich viel Staub aufwirbeln, da die Zentrale davon vermutlich nicht informiert ist.

Soweit meine Erkenntnisse dazu.

Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 01.02.2016 17:12:02 Gelesen: 14658# 138 @  
@ Journalist [#120]

Im Thema 'neue Dialogpost' hatte ich letzte Woche bereits eine "Frankierwellen"-Vorausentwertung der neuen DIALOGPOST gezeigt (1A00004601 für die UDI Beratungsgesellschaft mbH aus 90329 Nürnberg) [1], heute möchte ich aber auch in diesem Thread ein aktuelles Beispiel zeigen, insbesondere da die "Gerätenummer" bisher noch nicht dokumentiert worden ist.

1A00002901



Ausschnitt aus einer C4-Sendung (DIALOGPOST Groß, 101 bis 250 Gramm, d.h. Grund-Entgelt 72 Cent [2]) des Absenders (besser 'für den Absender') SECPLAN GmbH aus 64385 Reichelsheim, Januar 2016 - mit Zusatzprodukt PREMIUMADRESS PLUS. (Teil-) Freigemacht mit einer Briefmarke zu 70 Cent (Motiv Schokoladen-Kosmee, selbstklebend) und entwertet per



Absenderstempel (Tintenstrahl-Vorausentwertung "Frankierwelle") mit der Gerätenummer bzw. besser Kundennummer des Versenders (hier sehr wahrscheinlich nicht die des Absenders, sondern die eines "Lettershops") 1A00002901.

Gruß
Thomas

[1] http://www.philaseiten.de/thema/8615 Beitrag 8 = http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=121229
[2] https://www.deutschepost.de/de/d/dialogpost/dialogpost_preise.html
 
DL8AAM Am: 06.04.2016 15:10:15 Gelesen: 10873# 139 @  
@ Journalist [#120]

Jürgen,

Dein 9101er ist nach der Umstellung von INFOPOST auf die neue DIALOGPOST auch hin weiterhin aktiv:



1A00009101 - per Tintenstrahler aufgebrachte Vorausentwertung (Absenderstempel) als DIALOGPOST-"Frankierwelle" auf einer 28 Cent Briefmarke (Tausendgüldenkraut) von/für einen unbekannten Versender/Absender, März 2016.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 15.04.2016 18:20:01 Gelesen: 10515# 140 @  
@ Journalist [#135]

wird hier eine Vorausentwertung mittels Tintenstrahl "vorgegaukelt", die so normalerweise laut Produktmanagement nicht zulässig ist.

Heute ist mir ein weiteres, aktuelles "Sieger-Mailing" in die Fänge geraten, das ebenfalls so eine "Kreisstempel"-Vorausentwertung per Tintenstrahl trägt. ;-)



Ausschnitt aus einem (ungefähr) C4-Umschlag (DIALOGPOST mit Zusatzleistung PREMIUMADRESS BASIS) mit Werbung zur aktuellen FOREVER GLOBAL-Briefmarkenausgabe "The Moon" der amerikanischen Post USPS. Versendet wurde das Kundenmagazin "Sieger Post", Nr. 413/2016.



Briefmarken-Frankatur durch einen 10er Bogen des 8 Cent-Ergänzungswerts (= 80 Cent), vorausentwertet per Kreisstempel-Tintenstrahl-Abdruck LORCH, WÜRTT / 151 / 73545 vom 05.03.2016 mit Werbeklischee, Motiv "Mondlade-Ensemble" (mit winkendem Astronaut im Raumanzug, USA-Flagge, zwei Sterne und CSM Apollo-Raumschiff). Mit Zusatz "ENTGELT BEZAHLT", d.h. DIALOGPOST.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 23.08.2016 16:13:18 Gelesen: 5152# 141 @  
@ DL8AAM [#113][#115], Journalist [#114]

und per Absenderstempel (Kennung 1A00007201) vom Versender vorausentwertet. Als Zusatz findet sich nun der Text "Entgelt bezahlt" statt (wie bisher beobachtet) "INFOPOST".

Hier ein aktuelles Mailing aus August 2016, dass ebenfalls per Absenderstempel 1A00007201 vorausentwertet ist:



Versand für den Absender "TOP 100" - compamedia GmbH aus 88662 Überlingen. Frankiert mit 45 Cent (Maiglöckchen). Die Vorausentwertung trägt in diesem Fall nun aber DIALOGPOST als Zusatz, statt "Entgelt bezahlt" [#113].



Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 30.09.2016 19:00:05 Gelesen: 3672# 142 @  
Hier eine weitere Vorausentwertung, zumindest eine in den Augen der DPAG:



DIALOGPOST-Sendung der Schüterschen Verlagsgesellschaft aus Hannover, frankiert mit einer selbstklebenden 28 Cent Briefmarke (Tausendgüldenkraut), die 'in den Augen der DPAG' vor der (End-)Einlieferung durch den FRANKIERSERVICE (als zusätzliche Dienstleistung vor der Einlieferung/Beförderung für den Kunden) vorausentwertet wurde; September 2016. Nach den Bestimmungen der DPAG dürfen mit Briefmarken freigemachte DIALOGPOST-Sendungen bekanntlich ja nur vorausentwertet eingeliefert werden.

Obwohl das hier alles handgeschrieben aussieht bzw. so aussehen soll (als "Akzeptanzverbesserung durch optische Täuschung", hi), sollte das ja alles gedruckt sein. ;-) In diesem Fall gehört der Inhalt irgendwie schon fast zum Sammelobjekt. ;-)



Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 17.10.2016 02:36:27 Gelesen: 2912# 143 @  
@ Journalist [#135], DL8AAM [#140]

Kundenmagazin "Sieger Post", Nr. 413/2016

Auch für das folgende Kundenmagazin Nr. 414 wurde wieder ein Tintenstrahl-Absenderstempel eingesetzt:



Briefmarken-Frankatur zu insgesamt 80 Cent (35 Cent "Dahlie" sowie 45 Cent "Leuchtturm Staberhuk", naßklebend), vorausentwertet per Kreisstempel-Tintenstrahl-Abdruck LORCH, WÜRTT / 151 / 73545 vom 14.07.2016 mit Werbeklischee, Motiv "Olympische Spiele in Brasilien" (mit stilisiertem Stadium, Christusstatue sowie Zuckerhut und Corcovado). Mit Zusatz "ENTGELT BEZAHLT", d.h. DIALOGPOST.

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 22.10.2016 13:53:06 Gelesen: 2577# 144 @  
Absenderstempel aus Deutschland sind auch auf Sendungen in das Ausland möglich, wie die beiden nachfolgenden Stücke belegen. Bei dem Absender handelt es sich hier um die allseits bekannte Stiftung von Bethel aus Bielefeld:



Sendung von ca. 2015, Porto zu 0,58 Euro, Absenderstempel mit Inschrift "INFOPOST" nach 3960 Ehlange/Mess in Luxemburg



Sendung von 2016, Porto zu 0,70 Euro, Absenderstempel mit Inschrift "DIALOGPOST" nach 3960 Ehlange/Mess in Luxemburg, zusätzlich Matrixcode "PREMIUMADRESS / BASIS / INFOPOST"

Gruß
Pete
 
Helmstedt333 Am: 23.10.2016 19:51:38 Gelesen: 2489# 145 @  
Ein Beleg aus Berlin und einer aus Nordhausen:


 
Henry Am: 24.10.2016 12:18:34 Gelesen: 2456# 146 @  
@ DL8AAM [#142]

Hallo Thomas,

ich beschäftige mich derzeit nicht mit der Frage, ob es sich um eine Vorausentwertung handelt, sondern wieso hier 28 Cent verklebt werden. Aus dem Postgebührenheft werde ich hier nicht schlau.

Der Brief weist das Format DIN C6 auf, sowie auch die Codierung, die auf maschinelle Bearbeitung hindeutet. Folglich würde hier das Standardentgelt von 25 Cent ausreichen.

Das Postgebührenheft gibt ein erforderliches Entgelt von 28 Cent nur für solche Briefe an, die zwar weniger als 20g wiegen, aber nicht maschinell bearbeitbar sind. Der Sachverhalt kann hier also nicht vorliegen.

Wenn das Gewicht der Sendung über 25g liegt, müsste nach der anzuwendenden Berechnungsformel bereits bei 2g Überschreitung 29 Cent als Frankatur berappt werden.

Ist es möglich, dass die Firmen hier nur 28 Cent verkleben und den Rest aufzahlen oder haben die Geld zu verschenken? Glaube ich zwar nun gar nicht, aber die große Masse der 28 Cent-Frankaturen, bei denen die Formate eingehalten sind und die maschinell bearbeitet wurden, veranlasst mich zu dieser Überlegung. Wie sieht hier die Lösung aus?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Journalist Am: 24.10.2016 12:47:48 Gelesen: 2448# 147 @  
@ Henry [#146]

Hallo Henry,

scheinbar hast Du kein aktuelles Gebührenheft bzw. prüfe hier den Stand deiner Informationen zu den 25 Cent.

Zum 1. Juli 2014 wurde die damalige Infopost für Standard- und Kompaktbriefe von 25 Cent auf 28 Cent angehoben siehe auch den Link zu div. Gebührenänderungen.

Wenn Du dort etwas weiter runter scrollst bis zur Hauptzeile Gebührenänderungen zum 1 Juli 2014 wirst Du dort als erste Info diese Änderung finden. Erstmalig gedruckt im Gebührenheft findet man das mit Stand 1.1.2015 - weiter oben bei obigen Link zur Entgeltänderung 1.1.2016 steht das Infopost abgeschafft und durch Dialogpost ersetzt wurde.

Der im Bild von Thomas gezeigte Ausschnitt zeigt auch im Stempel zwar nicht ganz gut lesbar aber als erstes Dialogpost - darunter Frankierservice - d.h. der Beleg wurde nach dem 1.1.2016 gestempelt - ein Datum wird bei dieser Art der Entwertung nicht mehr gedruckt, aber indirekt ist durch die Änderung des Namens von Infopost auf Dialogpost, das Datum eingrenzbar.

Viele Grüße Jürgen

[1] http://jolschimke.de/gebuehren/aktuelle-gebuehrenankuendigungen-der-deutschen-post-ag.html
 
Henry Am: 24.10.2016 13:48:52 Gelesen: 2434# 148 @  
@ Journalist [#147]

Hallo Thomas,

danke für die Antwort. Ich habe meine Weisheit aus dem Gebührenheft, Stand 01.01.2014. Darin ist der Standardpreis mit 25 Cent angegeben. Darunter der Kompaktpreis mit 28 Cent. Das Gebührenheft Stand 01.01.2015 fehlt mir gänzlich. Erst 2016 ist wieder verfügbar. Danke für die Aufklärung.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
DL8AAM Am: 02.11.2016 15:22:53 Gelesen: 2007# 149 @  
Hier eine für mich ganz neue Form einer Vorausentwertung, einer Absenderstempelung:



Werbe- bzw. "Bettelbrief" des Absenders Plan International Deutschland e.V. aus Hamburg, wobei laut BDSG-Impressum die Firma GEMINI DIRECT marketing solutions GmbH aus 65510 Idstein für die Mailingaktion verantwortlich zeichnet.



Frankatur durch eine Briefmarke zu 28 Cent (Tausendgüldenkraut, selbstklebend) und per Tintenstrahlabdruck durch eine Frankierwelle mit zusätzlicher Angabe 351 DIALOGPOST vorausentwertet . Diese Textvariante ist mir bisher vollkommen unbekannt gewesen, d.h. keine der bisherigen 1A0000####-Gerätenummern. Ich habe auch noch keine genauen Informationen zu der Zahl 351 im Stempel, ob es sich vielleicht um eine (neue Form einer) Geräte- bzw. Genehmigungsnummer oder nur um einer laufenden Zählziffer etc. handelt. Der kleine ECC 200-Matrixkode wirft als Dateninhalt lediglich 039178 aus, hier gehe ich davon aus, dass das eine nur versenderinterne Zähl- bzw. Sendungsnummer (oder Mailingaktionsnummer) darstellt, u.a. deshalb weil ein identischer Matrixkode auch in der Werbung selbst eingedruckt wurde.

Man merkt also es weihnachtet wohl schon bald wieder. Da kann man nur hoffen, dass noch möglichst viele Bettelbriefe eintrudeln. Den an der modernen Postgeschichte interessierten Philatelisten freut so etwas natürlich ... und den Briefträger sowie den Altpapiertonnenentleerer sichert es den Job. ;-)

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 03:43:10 Gelesen: 896# 150 @  
@ Journalist [#135]

Kundenmagazin "Sieger Post", Nr. 413/2016 [#140] (...) Nr. 414 [#143]

Und auch beim folgenden Kundenmagazin Nr. 415 wurde erneut ein Tintenstrahl-Absenderstempel eingesetzt:



Briefmarken-Frankatur zu insgesamt 80 Cent (10 Cent "Tulpe", naßklebend sowie Weihnachtszuschlagmarke 2016 zu 70+30 Cent, selbstklebend), vorausentwertet per Kreisstempel-Tintenstrahl-Abdruck LORCH, WÜRTT / 151 / 73545 vom 08.11.2016 mit Werbeklischee "Frohe Weihnachten" (Stall mit Jesu Geburt, dem Stern von Bethlehem und den heiligen drei Königen reitend auf Kamelen). Mit Zusatz "ENTGELT BEZAHLT", d.h. DIALOGPOST.

Gruß
Thomas
 
Gerhard Am: 21.11.2016 11:25:47 Gelesen: 865# 151 @  
@ DL8AAM [#150]

Und das in einer für mich perfekten Zentrierung. ;- Glückwunsch.

Gerhard
 
Heinz 1 Am: 21.11.2016 19:27:31 Gelesen: 829# 152 @  
@ DL8AAM [#149]

So habe ich die Vorausentwertungen noch nicht gesehen. Ich gehe davon aus, dass diese Firma aus Idstein eine Absenderstempelmaschine hat mit der bisherigen Maschinenummer 351 im Einkreisstempel. Nun hat sie den neuen Stempel noch dem nun gültigen Muster erstellt und hat ihre alte Maschinennummer anstatt der langen einfach eingefügt.

@ DL8AAM [#150]

Da ist keine 451 sondern eine 151. Eigentlich ist diese Entwertung seit diesem Frühjahr nicht mehr zulässig. Vielleicht hat die Firma Sieger, bzw. die Mailingfirma die diese Briefe stempelt eine Ausnahmegenehmigung von der Post erhalten. Denn wer, wie die Firma Sieger regelmäßig größere Mengen an Infopost bzw. Dialogpost verschickt bekommt sicherlich auch Ausnahmegenehmigungen.

Gruß Heinz
 
DL8AAM Am: 21.11.2016 19:50:16 Gelesen: 825# 153 @  
@ DL8AAM [#149], Heinz 1 [#152]

Ich gehe davon aus, dass diese Firma aus Idstein eine Absenderstempelmaschine hat mit der bisherigen Maschinenummer 351 im Einkreisstempel.

Danke Heinz! Eine sehr, sehr, sehr wahrscheinliche Interpretation, darauf hätte man auch selbst kommen müssen. Ja, hätte! ;-) "351" als Maschinennummer kommt ja auch regelmäßig bei Kreis-Absenderstempeln vor, siehe u.a. http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/866

@ DL8AAM [#150], Heinz 1 [#152]

Eigentlich ist diese Entwertung seit diesem Frühjahr nicht mehr zulässig.

Das ist auch irgendwie mein Kenntnisstand, deshalb zeige ich diese Dinger hier ja auch ;-) Aber wo ist die Da ist keine 451 sondern eine 151? Ich schrieb doch 151 als Maschinennummer im Stempeltext.

Nochmals besten Dank Heinz für den Aufweck-Tritt in das Hinterstübchen. ;-)

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 21.11.2016 21:40:17 Gelesen: 805# 154 @  
@ DL8AAM [#153]
@ Heinz 1 [#152]

Hallo Thomas und Heinz,

bezüglich des Beleges mit der 28 Cent @ DL8AAM [#149] kann ich einen anderen Beleg beisteuern, der auch die 351 aufweist - es könnte sich hier daher tatsächlich um eine "Art Maschinennummer" handeln, die allerdings nicht den Vorgaben entspricht



Nun zu der Sache von Sieger; fest steht auf alle Fälle, das diese Art der Freimachung so normalerweise nicht zulässig ist und dass Sieger mit großer Wahrscheinlichkeit eine Kündigung erhalten haben müsste - aber wir sollten es mal weiter beobachten, wie sich die Sache weiter entwickelt ?

viele Grüße Jürgen
 
Heinz 1 Am: 22.11.2016 13:16:54 Gelesen: 753# 155 @  
@ DL8AAM [#153]

Hallo,

ich habe die Kundenmagazinnummer mit der Maschinen Nr. verwechslt.

Bitte um Entschuldigung.

Gruß Heinz
 

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