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Thema: (?) (100) Nachnahmebelege
Das Thema hat 113 Beiträge:
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Germaniafan Am: 06.05.2014 19:00:13 Gelesen: 36197# 89 @  
Schönen guten Abend ins Forum.

Hier mal ein Beleg für den, wenn man ihn für seine Portostufensammlung sucht, schon eine ganze Menge an Geduld mitbringen muß.



Eine Einzelfrankatur der Mi.Nr. 89 Ix vom 3.8.1910 auf einer Warenprobe (Muster ohne Wert) bis 500g per Nachnahme über 11,30 Mark. Gelaufen von Dresden nach Heilgersdorf. Für das Porto wurden 20 Pfennig fällig und für die Vorzeigegebühr 10 Pfennig.

Schöne Grüße
Guido
 
doktorstamp Am: 06.05.2014 19:14:28 Gelesen: 36191# 90 @  
@ wajdz [#84]

Die Karte soweit ich es feststellen kann ist portogerecht; NN 3,50, die Postkarte 1 Mk.

Die 2 im schlecht gezeichneten Dreieck ist der Tag (2.7.99) am dem die Karte retour gehen sollte, soll die Bezahlung ungelöst bleiben, bzw. als Ende der Zahlungsfrist zu sehen ist.

Als Anhängsel war einst eine Zahlkarte/Postanweisung vorhanden.

mfG

Nigel
 
doktorstamp Am: 06.05.2014 19:15:43 Gelesen: 36190# 91 @  
@ Germaniafan [#89]

Glückwünsch zu dem schönen Fund. Du wirst lange suchen, ehe Du einen weiteren findest.

mfG

Nigel
 
Manne Am: 25.11.2014 17:49:36 Gelesen: 33524# 92 @  
Guten Abend,

dreimal Nachnahme, 5.02.38, 14.10.41, 14.02.42





[Redaktionell kopiert aus dem Thema: "Deutsches Reich: Dauerserie Hindenburg"]
 
volkimal Am: 26.12.2014 20:52:27 Gelesen: 33024# 93 @  
Hallo zusammen,

Nachnahme von Landstuhl nach Rutsweiler (Pfalz).



Da Rutsweiler kein eigenes Postamt hatte trägt die Karte den Ankunftsstempel aus Theisbergstegen. Alle Orte liegen in der bayerischen Pfalz und es sind typisch bayerische Einkreisstempel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 11.01.2015 12:54:48 Gelesen: 32732# 94 @  
Nachnahmekuvert / Gebührenpflichtige Dienstsache der Stadtverwaltung HABELSCHWERDT (Schlesien) vom 12.4.1937.

Nachnahme über 1,12 Reichsmark. Lagerfriststempel Nr.20.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 15.01.2015 12:30:18 Gelesen: 32645# 95 @  
Faltbrief per Nachnahme über 50 Pfennige, 30 Tage Zahlungsfrist.



Die portofreie Dienstsache sandte der Gerichtsvollzieher Meinhardt vom Königlichen Amtsgericht Heiligenstadt am 22.8.1881 nach Bremke (b.Göttingen).

Rückseitig der Ankunftsstempel / Tagesstempel BREMKE 22.8.81 und Siegel des Gerichtsvollziehers.

mit Sammlergruß,
Claus
 
juni-1848 Am: 16.01.2015 13:08:19 Gelesen: 32576# 96 @  
@ Sachsendreier53 [#95]

Faltbrief per Nachnahme über 50 Pfennige, 30 Tage Zahlungsfrist.

War die Zahlungsfrist in den ersten Reichspost-Jahren wirklich 30 Tage lang?

Oder könnte die "30" auch stehen für den 30.8.1881, 8 Tage nach Eingang in Bremke?

Sammlergruß
Werner
 
Postgeschichte Am: 16.01.2015 13:26:01 Gelesen: 32570# 97 @  
@ Sachsendreier53 [#95]

Die portofreie Dienstsache sandte der Gerichtsvollzieher Meinhardt vom Königlichen Amtsgericht Heiligenstadt am 22.8.1881 nach Bremke (b.Göttingen).

Hallo Claus,

es handelt sich um eine "portopflichtige Dienstsache" (s. auch Vermerk oben links), die der Absender ohne Zahlung des Portos Zuschlagsfrei absenden konnte. Die Gebühr betrug 20 Pf. für den Brief bis 250 g und einer Entfernung bis 10 geographische Meilen, sowie 10 Pf. Nachnahmegebühr, welche von dem Empfänger zu zahlen waren. Der übliche Zuschlag von 10 Pf. für unfrankierte Nachnahmen entfiel, da es sich um eine portopflichtige Dienstsache handelt. Die Nachgebühr von 30 Pf. war also korrekt.

Gruß
Manfred
 
inflamicha Am: 16.01.2015 13:31:29 Gelesen: 32568# 98 @  
@ Sachsendreier53 [#95]

@ juni-1848 [#96]

Hallo,

da es sich nicht um eine portofreie, sondern um eine portopflichtige Dienstsache handelt (siehe oben links), handelt es sich hierbei um die Taxziffer für das zu erhebende Nachentgelt beim Empfänger. Die 30 Pf. ergeben sich aus 20 Pf. Briefgebühr bis 10 Meilen und 10 Pf. Nachnahmegebühr (2 Pf. je angefangene Mark, mindestens aber 10 Pf.). Es muss ja nicht immer blau sein.

Gruß Michael
 
Sachsendreier53 Am: 19.01.2015 13:51:41 Gelesen: 32465# 99 @  
@ Postgeschichte [#97]
@ inflamicha [#98]

Danke für die Richtigstellung, natürlich portopflichtig.

Faltbrief per Nachnahme über 1 Mark und 5 Pfennig, portopflichtige Dienstsache (Vermerk u. links)



Nachnahmebrief von WIESENBURG 18.4.1882 nach Leipzig. Taxziffer 30 (Blau) = Brief 100-250g = 20 Pfennig bis 10 Meilen + Nachnahme = 10 Pfennig.

Frage: Was bedeutet die blaue 25 ?

mit Sammlergruß,
Claus
 
juni-1848 Am: 22.01.2015 07:46:12 Gelesen: 32360# 100 @  
@ Sachsendreier53 [#99]

Die Eberhardstraße verlief seinerzeit zwischen der Löhrstraße und der Nordstraße in der Leipziger Nordvorstadt mit dem Postamt Leipzig N 25.
Der Postbedienstete wird den Bezirk " 25" mit dem gleichen blauen Stift notiert haben, mit dem er gerade den einfachen Fehlbetrag (DR: Fernbrief >15g = 20 Pf + NN = 10 Pf) für die unzureichend frankierte portopflichtige Dienstsache vermerkt hatte.

Nun aber zu einer Nachgebühr, die mit der Postlagerung eines Pakets zu tun hat und mir Kopfzerbrechen bereitet:

...

" 3.9.26.6-6N"
Der Elektro-Apparate-Bau M. Bachmann aus Chemnitz lieferte amin Chemnitz 6 ein Paket über 6,5 kg nach Köln-Klettenberg (>375km => Gebühr 1,60) per Nachnahme (0,10) ein, frankiert mit 3x 50 Pf Rosette und rückseitig mit 20 Pf Reichsadler.

" 6.9.26.6-7V"
Eingang des Pakets beim Postamt Köln-Sulz

" 6/9" (rückseitig)
Bleistifteintrag unter Frist verlangt mit Unterschrift des Postbediensteten.

" 14/9" (rückseitig)
Bleistifteintrag unter Verweigert mit Unterschrift des Postbediensteten ( 8 Tage später).

Tintennotiz (rückseitig): 70 Pfg Lagergebühren \ als \ {70 Pfg - durchgestrichen} Nachgebühr ...

" 17.9.26.5-6V" (rückseitig)
Eingang beim Postamt Chemnitz 4 nach der Rücksendung.

Blaustiftnotiz (adressseitig): "zurück" und Kölner Adresse durchgestrichen sowie " 150".
Ergänzt durch den roten Rahmenstempel " Nachgebühr bezahlt \ * 4 * ".

Als Lagergebühr für Pakete wurden 10 Pf je Lagertag fällig.

Meine Fragen:

Wie kommt der Nachgebührbetrag von 150 Pf zustande?
Was bedeutet die schwarze "8" am Nachnahme-Dreieck?

Sammlergruß
Werner
 
eswareinmal Am: 23.04.2015 16:56:24 Gelesen: 30874# 101 @  
Deutsches Reich Nachnahmekarte

Hallo Sammler,

ich habe diese Karte gefunden und mitgenommen, weil ich diese Nachnahmeaufkleber noch nicht gesehen habe. Wer kann mir dazu was sagen ?

Nette Grüsse Mike


 
muemmel Am: 23.04.2015 18:14:42 Gelesen: 30853# 102 @  
@ eswareinmal [#101]

Hallo Mike,

diese NN-Zettel waren in der Anfangszeit der Reichspost üblich. Wann die dreieckigen Zettel eingeführt wurden, weiß ich leider nicht, aber auch da gibt es Spezialisten (z.B. doktorstamp).

Grüßle
Harald
 
eswareinmal Am: 23.04.2015 18:21:28 Gelesen: 30850# 103 @  
@ muemmel [#102]

Vielen Dank Harald.

War optisch mal was neues und für 20 cent, dachte ich kann man nix falsch machen.

Nette Grüsse
Mike
 
doktorstamp Am: 23.04.2015 19:18:55 Gelesen: 30834# 104 @  
@ eswareinmal [#101]

Diese Form der (Nachnahme)NN-Aufkleber sind am 1.10.1878 eingeführt, und ersetzten die bildgleichen Aufkleber mit Auslage in Fettschrift.

Die Übergangszeit auf die dreieckigen und fortan in der Farbe Orange soll ab 1906 bis 1908 vollzogen. Mir sind bisher aber keine dreieckigen aus dem Jahre 1906 bekannt (*). Noch vereinzelt findet man die alten noch nach 1908 im Gebrauch.

Ein Blick in die Infla Datenbank wird eine Menge dieser Karten und Briefe zeigen. [2]

mfG

Nigel

* Ein anderer kann mir eventuell eine aus dem Jahre zeigen.

[1]http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4767&CP=0&F=1

[2]http://www.inflaseiten.de/belege
 
eswareinmal Am: 23.04.2015 22:18:06 Gelesen: 30809# 105 @  
@ doktorstamp [#104]

Danke Nigel für die Hilfe und Links. Eine mit dreieckigem Aufkleber von 1915 habe auch.

Nette Grüsse
Mike
 
muemmel Am: 23.09.2016 22:53:58 Gelesen: 16493# 106 @  
Es wird Zeit, dieses Thema mal wieder nach oben zu holen. Hier mit einem Nachnahmebelg vom 14.6.1946 aus Bielefeld nach Zweibrücken aus der Sammlung von Diva:



Links unten ist vermerkt, dass die Annahme verweigert wurde und die Karte daher an den Absender zurück ging. Ob der Beleg tarifrichtig frankiert ist, vermag ich nicht zu sagen.

Grüßle Mümmel
 
Altmerker Am: 30.12.2016 22:53:24 Gelesen: 12499# 107 @  


Ich möchte nochmal das Thema beleben. Hier ein Beleg aus den End1980ern mit älteren Sondermarken, Nachnahmenummer per Stempel, per Kuli Benachrichtigungsvermerk des Zustellers. 20 Pfennig Briefporto, 60 Pfennig Nachnahmekosten.

Gruß
Uwe
 
Lars Boettger Am: 30.12.2016 23:05:33 Gelesen: 12497# 108 @  
Nachnahme aus Luxemburg - 1972 wurde sie nicht eingelöst und ging mit jeder Menge schöner Klebezettel und Stempel wieder an den Absender in Wiltz zurück.

Beste Grüße!

Lars


 
alemannia Am: 05.04.2017 13:25:51 Gelesen: 9694# 109 @  
Hallo zusammen,

wer kann mir helfen und den handschriftlichen Vermerk auf der Nachnahmekarte im Feld "Besondere Vermerke des Absenders" entziffern bzw. deuten?



Gruß

Guntram
 
Max78 Am: 05.04.2017 13:40:54 Gelesen: 9686# 110 @  
Moin Guntram,

ich lese sowas wie "gebucht Zi 76".

Mit Grüßen Max
 
Heinrich3 Am: 05.04.2017 15:42:30 Gelesen: 9661# 111 @  
@ alemannia [#109]

Hallo Guntram,

auch ich lese gebucht, aber J.76, was die Abkürzung für Journal Nr.76 sein dürfte. "Buchhalterdeutsch"

Gruß
Heinrich
 
alemannia Am: 05.04.2017 21:59:00 Gelesen: 9622# 112 @  
@ Max78 [#110]
@ Heinrich3 [#111]

Herzlichen Dank für die Hilfe.

Absender der Nachnahmekarte war ein Vollstreckungsbevollmächtigter.

Insofern macht die Abkürzung für "Journal Nr. 76" Sinn und wäre schlüssig.
 
Manne Am: 12.09.2017 18:17:14 Gelesen: 2526# 113 @  
Hallo,

ein Nachnahme-Brief aus Schwenningen (Württemberg) vom 24.01.1882 nach Geisingen (Baden) Ankunftstempel vom 25.01.1882. Der Brief lief über Villingen (Baden) laut Stempel vom 25.01.1882.

Der Brief lief zuerst von Geisingen (Baden), Stempel vom 19.01.1882 nach Schwenningen (Württemberg), Ankunftstempel vom 19.01.1882.

Laut Inhalt ging es wohl um die Versteigerung von Holz. Mehrfachverwendung als Antwortbrief.

Gruß
Manne






 

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