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Thema: Rumänien: Blocks
Das Thema hat 77 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 16.10.2017 21:03:38 Gelesen: 1263# 53 @  
Am 25. Juli 1971 erschien die Serie Aktgemälde, bestehend aus 6 Werten und einem Block.

FDC mit Block 87: Angelo Allori, genannt Bronzino: "Venus und Amor"



Die Auflage betrug 200.000.

Ich habe auch noch die FDCs der anderen Werte. Da ich die Marken sehr schön finde, zeige ich sie an anderer Stelle [1], denn hier passen sie nicht zum Thema.

Viele Grüße
Michael

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=5351&CP=0&F=1
 
10Parale Am: 16.10.2017 22:39:17 Gelesen: 1252# 54 @  
@ Michael Mallien [#53]

Diesen Block finde ich auch sehr beeindruckend."Bronzino" war ja ein Florentiner, dessen malerische Fähigkeiten vom Hause Medici finanziell gefördert wurden. Ach was für eine Zeit: Wo sind heutzutage die Medicis, die die Kunst fördern? Der FDC Beleg beschäftigt sich mit dem Thema Nacktheit und Aktmalerei, was die Philatelie ja wesentlich bereichert.

Bronzino (1503 - 1572) malte sehr viele religiöse Sujets, Allegorien und auch Portraits. Sehr gut gefällt mir auch das Bild "Portrait of a young man", das in der National Gallery in London zu finden ist.

Auch Rumänien hatte große Artisten wie den Maler Nicolae Grigorescu (1838 - 1907) und den Bildhauer Constantin Brancusi (1876 - 1957), doch davon ein anderes Mal viel mehr.

Aus meinem Privatalbum zeige ich hier das Sammelblatt FINIS DRACULAE - welches sich mit dem Ende des berühmtes Fürsten Vlad Tepes beschäftigt. Jeder kennt diesen Fürsten, der als literarisches Vorbild für Bram Stokers "Graf Dracula" diente und an anderer Stelle in philaseiten schon vorgestellt wurde.

Dieser Block 44 wurde mit einer Auflage von 30.000 Stück herausgegeben.

Das Ende des Fürsten:

Der Köper des Fürsten liegt in Snagov bestattet, nicht weit weg von Bukarest, in einem sogenannten Inselkloster.

Übrigens ohne Kopf -, denn dieser wurde mit Honig konserviert und man sandte den Kopf dem Osmanenherrscher Mehmed II., der ihn auf eine Stange spießte und dem Volk zur Schau stellte.

Ein unrühmliches Ende für einen Fürsten, der aber selbst nicht sehr zimperlich mit seinen Gefangenen umging (Pfählungen).

Liebe Grüße

10Parale


 
StefanM Am: 17.10.2017 14:14:42 Gelesen: 1216# 55 @  
Ich verfolge diese Beitrag mit Interesse. Zeit für eine Übersicht welche Blocks in welchen Beiträgen gezeigt wurden.

In Spalte 1 steht die Michelnummer und in Spalte 2 der Beitrag, in dem der Block gezeigt wurde.
 


Gruß
Stefan
 

skribent Am: 17.10.2017 16:28:16 Gelesen: 1199# 56 @  
Guten Tag Zusammen,

die Aufstellung von StefanM ist gut, da muss man nicht lange suchen.

Hier der Block Nr. 510 vom 26. August 2011.



Er wurde verausgabt neben 4 weiteren Sonderpostwertzeichen zum Anlass "Dampflokomotiven in Rumänien".

Ist denn unter den Lesern dieses Threads auch ein Experte für Brücken, der weiß, welches Bauwerk auf dem Block abgebildet ist?

Vielleicht habe ich ja Glück!

MfG >Franz<
 
Heinz 7 Am: 17.10.2017 22:13:23 Gelesen: 1173# 57 @  
@ StefanM [#55]

Lieber Stefan,

besten Dank für die Tabelle!

Ich zeige gerne den dritten Block von Rumänien. Bildmässig kennen wir den Block schon (siehe Block 9 und 10), aber der erste Block (eben Nummer 3) hat KEINEN Aufdruck "PRO PATRIA".



Wir sehen also die Werte 0.25, 0.50 und 1.50 Lei der Ausgabe vom 10.4.1939 (100. Geburtstag von König Karl I.): König Karl I. auf Reisen, König Karl I. bei Calafat und Schloss Sigmaringen, Schloss Peles, ungezähnt. Der Block erschien 1940.

Heinz
 
StefanM Am: 18.10.2017 08:23:24 Gelesen: 1141# 58 @  
@ skribent [#56]
@ Heinz 7 [#57]

Danke für eure Anerkennung! Gerne aktualisiere ich die Tabelle von Zeit zu Zeit, damit es übersichtlich bleibt und "Lücken" erkannt werden können.

Gruß
Stefan
 
mausbach1 Am: 18.10.2017 08:26:44 Gelesen: 1139# 59 @  
@ skribent [#56]

Hallo Franz,

es handelt sich um ein fiktives Bauwerk.

Beste Grüße
Claus
 
Michael Mallien Am: 18.10.2017 18:01:00 Gelesen: 1097# 60 @  
@ StefanM [#55][#58]

Wunderbar, danke schön!

Ich habe hier einen Sammlerbeleg vom 2.3.1973, der mit vielen großformatigen Marken frankiert ist. Dabei auch Block 96 auf der Rückseite. Der Block ist leider beschädigt.



Trotzdem hat der Beleg etwas, denn er ist mit 9,85 Lei portorichtig frankiert:

- Auslandsbrief 21-100g: 6,40 Lei
- Einschreibegebühr: 3,45 Lei

Viele Grüße
Michael
 
Heinz 7 Am: 18.10.2017 21:23:19 Gelesen: 1077# 61 @  
@ StefanM [#55]

Ich gebe ja zu, dass es nicht besonders "spannend" ist, dasselbe Bild viermal zu zeigen, aber Block 3, 4, 9 und 10 haben alle dasselbe Aussehen! Block 9+10 haben noch je einen Aufdruck, Block 3 ist ungezähnt.



Wie wir sehen ist dieser Block gezähnt, und OHNE Aufdruck, also Michel Nr. 4. Er kam bereits 1939 heraus (also 1 Jahr VOR Block Nr. 3), warum der Katalog aber die Ausgabe 1940 ZUERST auflistet (vor der Ausgabe 1939), weiss ich nicht.

Naja - Damit haben wir alle Nummern 1-4 in Wort und Bild vorgestellt.

Heinz
 
merkuria Am: 22.10.2017 09:26:50 Gelesen: 923# 62 @  
Am 22. Juni 1943 erschien Michel Block 21 mit Zuschlag anlässlich des 2. Jahrestages des Kriegseintritts Rumäniens an der Seite des deutschen Reiches.



Der Block weist gemäss Michel eine Auflage von 50‘000 Ex aus.

Der Verkaufspreis betrug 600 Lei.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 26.10.2017 23:01:41 Gelesen: 762# 63 @  
@ skribent [#21]

Franz hat uns Block 113 gezeigt, die Flugpost-Blockausgabe zum Jubiläum 100 Jahre Weltpostverein. Ich zeige uns Block 112, die "normale" Blockausgabe zum selben Anlass. Ersttag war der 15. Mai 1974



Die Auflage betrug 200'000 Stück.

Heinz
 
skribent Am: 27.10.2017 15:42:00 Gelesen: 726# 64 @  
Bei mir bezieht sich immer alles irgendwie auf die Eisenbahn, oder besser gesagt auf den Schienenverkehr.

Darum heute der Block Nr. 166 vom 29. Dezember 1979, der zusammen mit 6 Sonderwertzeichen zum Anlass "Internationale Verkehrsausstellung Hamburg 1979" verausgabt wurde. Abgebildet ein E-Triebwagen Typ TEA.



MfG >Franz<
 
merkuria Am: 28.10.2017 09:21:15 Gelesen: 699# 65 @  
Am 10. Februar 1945 erschien Michel Block 26 Stiftung „König Karl I.“ für den Wiederaufbau der bombardierten Bibliothek.



Der Block weist gemäss Michel eine Auflage von 35‘000 Ex aus.

Über den Postverkaufspreis des Blocks liegt mir keine Information vor. Die Nominale des Blocks betrug 200 + 1000 Lei.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 28.10.2017 14:26:21 Gelesen: 680# 66 @  
@ StefanM [#55]
@ Heinz 7 [#34]
@ merkuria [#65]

Ich bin unterwegs und habe meine Literatur nicht zur Hand. Vielleicht habe ich in Beitrag [#34] einen Fehler gemacht, als ich den Block mit Michel Nr. 28 bezeichnet habe. Stefan hat dies übernommen. Jacques schreibt nun, dass dieser Block Nr. 26 sei, was wohl stimmen wird (mein Vorbesitzer hat den Block auch mit Michel 26 angeschrieben). Ich bitte um Entschuldigung für meine Ungenauigkeit.

Der Postpreis des Blocks lag bei 1200 Lei (siehe Beitrag [#34]).

Liebe Grüsse
Heinz
 
10Parale Am: 29.10.2017 13:52:28 Gelesen: 633# 67 @  
@ Michael Mallien [#1]

1862-2017 Bukarest feiert 155 Jahre Hauptstadt von Rumänien. Fürst Alexandru Ioan Cuza I. als Standbildfigur in glänzender Uniform und Urkunde in der rechten Hand.

Schöner Block aus Rumänien, allerdings noch nicht gelistet, Nominalwert 16 Lei.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 29.10.2017 23:07:00 Gelesen: 598# 68 @  
@ Heinz 7 [#66]

In Beitrag [#34] habe ich Block Michel 26 vorgestellt, ihn dabei aber versehentlich als Block Michel 28 bezeichnet. Jacques hat darum Block 26 ein zweites Mal vorgestellt.

@ merkuria [#65]

Damit wir Block Michel 28 nun auch wirklich kennenlernen, zeige ich ihn anbei.

Am 20. Mai 1945 (also 12 Tage nach Kriegsende) gab Rumänien eine Serie heraus zum 1. Kongress der Rumänischen Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zur Sowjetunion. Die Serie bestand aus vier Werten und einem Gedenkblock, Michel Nr. 28.



Der Block hatte eine kleine Auflage von nur 30'000 Stück, trotzdem ist er nicht teuer. Der Nominalwert des Blockes war nur 110 Lei (35+75), aber dazu kamen Zuschlagpreise von 390 Lei. das ergäbe 500 Lei. Im Katalog Michel steht aber, dass der Block auf der Post gar 900 Lei kostete.

Das scheint mir viel Geld gewesen zu sein, zu dieser Zeit. Ich kenne aber die Verhältnisse in Rumänien zu dieser Zeit zu wenig, um beurteilen zu können, ob die Gedenkblocks damals "Luxusprodukte" nur für vermögende Sammler waren.

Heinz
 
merkuria Am: 03.11.2017 09:21:46 Gelesen: 490# 69 @  
Am 1. September 1946 erschien Michel Block 33 zur Sonderausgabe Volkssport.




Der Block weist gemäss Michel eine Auflage von 40‘000 Ex aus. Die Blocks wurden wohl in Bogen zu vier Stück gedruckt und vor dem Verkauf getrennt. Dies erklärt die vorkommenden Stücke mit Rand oben links, oben rechts, unten links und unten rechts. Ein Blockbogen mit den vier zusammenhängenden Blocks ist im Handel nicht bekannt.

Der Postverkaufspreis des Blocks betrug 1300 Lei bei einer Nominale von 300 Lei.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
skribent Am: 03.11.2017 10:58:58 Gelesen: 474# 70 @  
Heute mal ein Block aus der jüngeren Vergangenheit!



Block Nr. 506 mit dem Sonderwertzeichen MiNr. 6536 vom 21. Juni 2011

Anlass war die Eröffnung der Basarab-Brücke in Bukarest, über die eine Straßenbahnlinie geführt wird.

Das röhrenartige Gebilde ist eine futuristische Straßenbahn-Haltestelle oben auf der Brücke.

MfG >Franz<
 
merkuria Am: 09.11.2017 08:59:59 Gelesen: 336# 71 @  
Am 11. Oktober 1945 erschien der ungezähnte Michel Block 29 anlässlich des 16. Ingenieur-Kongress in Bukarest. Die Zeichnung entspricht der Marke Mi Nr. 913, jedoch in geänderter Farbe und Nominale 80 Lei.



Am 21. Oktober erschien der bildgleiche Michel Block 30 in gezähnter Ausführung zum gleichen Anlass. Die Zeichnung entspricht der Marke Mi Nr. 914, jedoch in geänderter Farbe und Nominale 80 Lei.



Beide Blöcke weisen gemäss Michel eine Auflage von je 30‘000 Ex aus.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
StefanM Am: 14.11.2017 15:24:51 Gelesen: 228# 72 @  
Hallo zusammen,

ich aktualisiere heute die Liste der gezeigten Blocks und hoffe auf mehr!

Gruß
Stefan

MiNr. Beitrag | MiNr. Beitrag
1 [#4] | 39 [#10]
2 [#37] | 43 [#51]
3 [#57] | 44 [#54]
4 [#61] | 45 [#2][#42]
6 [#14] | 48 [#6]
9 [#15][#36] | 54 [#50]
10 [#36] | 61 [#31]
11 [#13][#36] | 75 [#40]
12 [#36] | 77 [#26]
13 [#17][#36] | 85 [#18]
14 [#36] | 86 [#18]
15 [#27] | 87 [#53]
16 [#43] | 89 [#9]
17 [#47] | 96 [#60]
18 [#47] | 108 [#41]
19 [#32] | 110 [#19]
20 [#52] | 112 [#63]
21 [#62] | 113 [#21]
22 [#7] | 121 [#44]
23 [#7] | 122 [#45]
26 [#34][#65] | 143 [#12]
27 [#28] | 166 [#64]
28 [#68] | 168 [#23][#24]
29 [#71] | 427 II [#5]
30 [#71] | 506 [#70]
33 [#69] | 510 [#56]
35 [#35] | 631 [#1]
38 [#16] | Neu '17 [#67]
 


 

merkuria Am: 15.11.2017 09:44:27 Gelesen: 190# 73 @  
Im Juni 1946 erschien Michel Block 31 anlässlich der Bodenreform.



Der Block weist gemäss Michel eine Auflage von 30‘000 Ex aus.

Der Postverkaufspreis des Blocks betrug 100 Lei bei einer Nominale von 80 Lei.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
nor 42 Am: 15.11.2017 16:55:19 Gelesen: 161# 74 @  
@ Michael Mallien [#50]

Ich kann auf dem Block nicht klar entscheiden, ob der Stempel TIMISOARA 1 oder TIMISOARA 4 ist. Wie ich gerade bei einem Besuch in Temesvar höre, soll der Stempel TIMISOARA 4 sich seit längerer Zeit in Privathand befinden.

Nor 42
 
Michael Mallien Am: 15.11.2017 17:53:55 Gelesen: 150# 75 @  
@ nor 42 [#74]

Ich denke es ist TIMISOARA 1:



Viele Grüße
Michael
 
Heinz 7 Am: 15.11.2017 21:11:38 Gelesen: 131# 76 @  
@ StefanM [#72]

Lieber Stefan,

danke für die Tabelle. Deinem Wunsch komme ich gerne nach und zeige anbei Block 36:



Am 15.1.1947 gab es eine Ausgabe für einen sozialen Hilfsfonds. Die Ausgabe bestand aus vier Marken (Michel Nr. 1019-1022) und einem fünften Wert/Motiv "Mutter mit ihren Kindern", welcher als Marke (Michel Nr. 1023) und als Gedenkblock katalogisiert ist. Der Block hatte eine Auflage von 62'000 Stück. Er ist sehr klein, hat nur das Ausmass von 5,2 x 3,6 cm.

Liebe Grüsse

Heinz
 
Heinz 7 Am: 19.11.2017 11:34:43 Gelesen: 69# 77 @  
@ StefanM [#72]

Ich kann auch Block 32 zeigen.

Zum 1. Mai 1946 erschien eine Briefmarkenserie zum Tag der Arbeit (Mi Nr. 987-991). Dazu gab es eine Flugpost-Blockausgabe (Michel 992; als Block 32).



Die Auflage betrug nur 31.500 Stück.

Es fällt auf, dass die Marke einen sehr hohen Postpreis hatte (10'000 Lei) bei einem Nominalwert von nur 200 Lei. Es erstaunt mich, wie viele der Briefmarken/Gedenkblocks von Rumänien dieser Jahre so krasse Zuschläge hatten.

Heinz
 

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