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Thema: (?) (1200) Stempel bestimmen: Wer kennt diesen Stempel ?
Das Thema hat 1209 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 06.07.2017 16:54:31 Gelesen: 115484# 1185 @  
@ volkimal [#1184]

Hallo Volkmar,

ich finde es total beeindruckend, wie aufwändig und liebevoll Dein Vater diese Seiten gestaltet hat! Klasse!

Viele Grüße
Christoph
 
JohannesM Am: 06.07.2017 17:14:28 Gelesen: 115462# 1186 @  
@ volkimal [#1184]

Hallo Volkmar,

jedes Leitpostamt hat wohl selbst über das Nummerierungssystem entschieden, bei deiner 4711 sieht es aus, als ob nach Fahrstrecke nummeriert wurde. Bei uns erfolgte das meist alphabetisch, aber es gab immer Ausreißer durch nachträglich hinzu gekommene oder weggefallene Poststellen.

Beste Grüße
Eckhard
 
mumpipuck Am: 06.07.2017 20:10:45 Gelesen: 115348# 1187 @  
@ JohannesM [#1186]

Diese Aussage kann ich für das Postamt 2820 Hagenow 2 (Land) (PLZ 2821) bestätigen. Die Reihenfolge der Nummern entsprach den Touren der Landpostverkraftung. Ich habe entsprechende Karten vorliegen. Neue Poststellen erhielten entweder die Nummer derjenigen, die sie ersetzten oder die nächste freie am Ende der Nummerierung. Eine Nummer wurde für eine nie eröffnete Poststelle freigehalten und existiert daher nicht. Alle diese Informationen erhielt habe ich direkt von den Mitarbeitern dort erhalten.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
rumburak Am: 06.07.2017 21:15:37 Gelesen: 115301# 1188 @  
@ mumpipuck [#1187]

Hallo,

interessant zum Thema finde ich den Artikel von Günter Beer "Zur Entwicklung der Postversorgung im Altkreis Heiligenstadt"; zu finden bei Google-Books s. u.

Auch in Heiligenstadt wurden die Ordnungsnummern nach den Routen vergeben.

Viele Grüße

https://books.google.de/books?id=ukBMCSzsFhwC&pg=PA117#v=onepage&q&f=false
 
Eilean Am: 23.07.2017 11:43:46 Gelesen: 110094# 1189 @  


Bei diesem Eilbrief des Landratsamtes Starnberg ans Münchner Postscheckamt findet sich rückseitig ein Gummistempel mit den Initialen MB.

Kennt jemand die Bedeutung? Für ein Eigentümerzeichen ein bisschen zu prominent gesetzt, für einen solchen Bedarfsbrief eigentlich nicht zu vermuten. Hat es eine Bedeutung beim Postscheckamt? Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es ein Briefträgerstempel wäre, aber solche habe ich von München noch nie gesehen, Buchstaben sind schon selten, aber aus dieser Zeit?

Ggf. hat ja jemand ein solches Zeichen schon mal irgendwo gesehen.

Gruß
Andreas
 
zackenfreak56 Am: 14.08.2017 15:10:46 Gelesen: 102501# 1190 @  
Habe auch einen Belege gefunden der mir Rätsel aufgibt:

habe am Wochenende diesen Beleg in meiner Sammlung gefunden und fand so gut wie nichts über den Dienst-Stempel "Volksdeutsche Mittelstelle-V-Lager Ützdorf" mit den Abkürzungen Auß.Wol.

Den Landpoststempel kann man kaum lesen, ebensowenig den auf den Marken aufgesetzen Stempel. Bruchstücke konnte ich entziffern, z.B. Ützdorf über ??.......??? (b. Berlin).

Wer bitte weiss etwas über dieses offensichtliche Lager und über den Stempel ?

Für Infos danke ich schon mal im Voraus

mit Sammlergrüßen

zackenfreak


 
volkimal Am: 14.08.2017 15:24:33 Gelesen: 102487# 1191 @  
@ zackenfreak56 [#1190]

Hallo zackenfreak,

kannst Du den Stempel noch einmal mit einer besseren Auflösung einstellen. So ist er beim besten Willen nicht zu entziffern.

Laut Wikipedia ist Ützdorf ist ein Gebietsteil der Großgemeinde Wandlitz. Vielleicht hilft das weiter.

Viele Grüße
Volkmar
 
Jürgen Witkowski Am: 14.08.2017 15:26:02 Gelesen: 102485# 1192 @  
@ zackenfreak56 [#1190]

Im Poststellen-II-Stempel steht Uetzdorf / über Bernau b. Berlin, im Tagesstempel steht Bernau (b. Berlin).

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
zackenfreak56 Am: 14.08.2017 16:01:59 Gelesen: 102463# 1193 @  
Hallo,

danke erstmal für Eure schnelle Antwort.

Ja, das im Stempel könnte wirklich Bernau b.Berlin sein. Danke !

Würde gerne noch etwas mehr über den LAGER ??-STEMPEL mit Swastika wissen. Kennt sich jemand aus ?

Im Internet findet man so gut wie nichts über diese Stelle, speziell in Ützdorf.

beste Sammlergrüße

zackenfreak
 
PeterPan100 Am: 14.08.2017 16:38:00 Gelesen: 102439# 1194 @  
@ Uwe Seif [#1174]

Hallo Uwe,

vielen Dank für den wertvollen Hinweis über den interessanten Artikel. Bei der Webadresse hat sich ein Fehler eingeschlichen. Nach dem .de darf natürlich keine Klammer stehen, der Link geht sonst ins Leere.

Grüße
Wolf

[Klammer nach dem Link jetzt redaktionell entfernt]
 
PeterPan100 Am: 19.08.2017 15:02:42 Gelesen: 100859# 1195 @  
Hallo zusammen,

mir fiel diese Karte von Bayern in die Hände. Der Zweizeiler NEUBURG a.D. ist mir noch nicht bekannt. Ich tippe auf einen Notstempel, weil vielleicht der normale Tagesstempel defekt war. Wie auf der Kartenrückseite zu ersehen, stammt die Karte aus dem Jahr 1872. Es moniert ein Herr Gutneder die fehlende Lieferung von bestelltem Kaffee.

Über nähere Hinweise zu dem Stempel würd ich mich freuen.

viele Grüße
Wolf

 
Roda127 Am: 19.08.2017 15:09:29 Gelesen: 100858# 1196 @  
@ PeterPan100 [#1195]

Hallo,

zu dem Stempel kann ich im Moment nichts sagen, aber er heißt Neustadt a.D.

Beste Grüße
Roda127
 
PeterPan100 Am: 19.08.2017 15:38:00 Gelesen: 100845# 1197 @  
@ Roda127 [#1196]

Du hast natürlich völlig recht. Kommt davon wenn man nebenbei noch den Nachrichten im Radio zuhört.

viele Grüße
Wolf
 
Markus Pichl Am: 20.08.2017 17:30:49 Gelesen: 100715# 1198 @  
@ PeterPan100 [#1195]

Hallo Wolf,

es handelt sich hierbei um einen zweizeiligen Aushilfsstempel in Groteskschrift. Solche Aushilfsstempel gibt es aus vielen Orten und kamen immer dann zum Einzsatz, wenn ein Poststempelgerät zur Reparatur eingesendet oder aufgrund Unbrauchbarkeit ein neues bestellt wurde.

Zitat aus dem Handbuch "Bayern Pfennigeausgaben, 2. Auflage" von Peter Sem:

Diese Stempel waren nicht bei den einzelnen Postexpeditonen verfügbar, sondern mußten von den Oberpostdirektionen angefordert werden. Dies geschah folgendermaßen:

1) Anforderung der Aushilfsstempel mit genauer Begründung, warum.
2) Zusendung des Aushilfsstempels.
3) Absendung des fehlerhaften Stempels (zur Reparatur bzw. zum Ersatz).
4) Erhalt des neuen oder reparierten Stempels.
5) Rücksendung des Aushilfsstempels.


Solche Aushilfsstempel sind relativ selten zu finden, aufgrund ihrer kurzen Einsatzzeit. Es waren zwei Metalleisten, eine Schriftleiste für den Ortsnamen und eine für das Datum. Diese beiden Leisten wurden in einen Stempelkopf eingesetzt, dabei war es möglich, die Datumsleiste nach oben oder unten zu setzen. Soll heißen, es gibt, vor allem aus Neustadt a.d. bekannt, Stempelabschläge bei denen das Datum oben und der Ortsnamen unten steht oder halt auch "normal", wie bei Deiner Karte.

Die Ganzsachen-Postkarte ist eine P 18, verausgabt im Jahre 1879. Die rückseitig vom Absender aufgeschriebene Jahreszahl soll dann wohl "1882" heißen, auch wenn sie optisch wie 1872 aussieht.

Beste Grüße
Markus
 
PeterPan100 Am: 20.08.2017 18:20:08 Gelesen: 100696# 1199 @  
Hallo Markus,

vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen. War so im Detail noch neu für mich. Aufgrund des Erscheinungsdatum der Ganzsache hast Du mit dem Datum sicher recht. 1882 passt jedenfalls besser.

viele Grüße
Wolf
 
Journalist Am: 25.12.2017 19:16:46 Gelesen: 59680# 1200 @  
Hallo an alle,

in einem Postsparbuch habe ich folgende 2 Stempel von Moosburg Oberbayern gefunden:



Ich vermute mal, das vor Moosburg im Kreis die entsprechende PGLZ steht - dazu zwei Fragen - kann mir jemand sagen, welche Zahl das sein müsste und zweitens handelt es sich hier um ein Frühdatum dieses Stempels bzw. ist der bekannt ?

Schon jetzt recht herzlichen Dank im voraus für die Antwort(en).

Ich wünsche noch ein frohes Fest und viele Grüße

Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 25.12.2017 19:33:04 Gelesen: 59671# 1201 @  
@ Journalist [#1200]

Zumindest mit der Postgebietsleitzahl (PGLZ) kann ich Dir mit Hilfe des des Ortsverzeichnisses I der Reichspost aus Mai 1944 weiter helfen. Dort ist (13b) Moosburg (Oberbay) aufgeführt.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
hopfen Am: 25.12.2017 22:13:47 Gelesen: 59620# 1202 @  
@ PeterPan100 [#1195]
@ Markus Pichl [#1198]

Ist dieses NEUSTADT a. D. = Neustadt an der Donau ?

Ist in den Beiträgen leider nicht er-/geklärt worden !
 
Markus Pichl Am: 26.12.2017 12:44:39 Gelesen: 59472# 1203 @  
@ hopfen [#1202]

Nun, es gab augenscheinlich, nach Stempelhandbuch von Herrn Dr. Helbig, sieben verschiedene Gemeinden im Königreich Bayern die auf "Neustadt" lauteten.

Aber nur eins davon, liegt an der Donau bzw. führt die sinngemäße Abkürzung "a.D." im Stempel. Da auch der Schreiber auf der Rückseite "a/D" dem Wort Neustadt folgen lässt, könnten dies erhebliche Indizien dafür sein, dass nicht Neustadt a. Aisch, a. Haardt, a. Kulm, a. Main, a. Saale, oder a. Waldnab gemeint ist.

Beste Grüße und frohe Weihnachten
Markus
 
Altmerker Am: 08.02.2018 20:58:43 Gelesen: 21327# 1204 @  
@ Postgeschichte [#698]

Ich habe gerade aktuell einen Straßburger Postkontrollstempel vorliegen, der eine rechteckige Form hat.



Zur Lesbarkeit habe ich den Stempel mal gedreht.

Freundlich grüßt
Uwe
 
Stempelingo Am: 15.04.2018 18:58:16 Gelesen: 2566# 1205 @  
Hallo liebe Sammler,

ich brauche einmal eure Mithilfe. Ich komme mit dem Namen im Poststellenstempel Ree / über Wesel nicht weiter. in meinen amtlichen Ortsverzeichnissen der Reichspost ist er durchgehend von 1938 bis 1944 gelistet. Nur kann ich ihn nicht in meinen Ortsbüchern finden. Ich möchte gerne wissen, was Ree seinerzeit gewesen war. Bitte in der Zeit bis zum Ende des deutschen Reichs 1945 bleiben. Eine Häusergruppe? Eine Gastwirtschaft mit Poststelle II? Bitte keine Spekulationen wie vielleicht oder könnte. Vielen Dank für die Mithilfe.

Der Absender war die Möbelfabrik Heinrich Lenneps & Co aus Mehr / über Wesel im damaligen Kreis Rees mit Sitz in Wesel. Sie ist am 10.9.1941 im Leitpostamt Wesel abgestempelt. Die Karte ist keine der bekannten Stempelvorlagekarten von Stirl / Chemnitz. Obwohl es der selbe Empfänger gewesen ist, handelt es sich hier um eine Karte mit reinem Geschäftstext.


 
hopfen Am: 15.04.2018 19:50:59 Gelesen: 2518# 1206 @  
@ Stempelingo [#1205]

Aus wikipedia: "Zu Mehr zählen die Bauerschaften Lohrwardt, Overkamp-Ree und Moshövel.
 
JohannesM Am: 15.04.2018 20:07:15 Gelesen: 2500# 1207 @  
@ Stempelingo [#1205]

Die Ortsnamenhilfe gibt Ree als Ortsteil von Rees an.

Beste Grüße
Eckhard
 
Stempelingo Am: 15.04.2018 21:07:32 Gelesen: 2452# 1208 @  
Vielen Dank für eure Hilfe. Mein Müller Ortsbuch von 1938 sagt Overkamp, Bauerngut, 102 Einwohner, Post REE über Wesel und Lohrwardt, Bauerngut, 39 Einwohner, Post REE über Wesel,. Beide Orte gehörten zur damaligen Gemeinde Haffen-Mehr. Also war Ree ein Teil des Bauerngutes Overkamp.

Noch einmal vielen Dank !
 
Stempelingo Am: 15.04.2018 22:02:43 Gelesen: 2405# 1209 @  
Der Brief mit dem Landpoststempel Ützdorf / über Bernau bei Berlin ist vom 12.2.1941. Dienststempel Volksdeutsche Mittelstelle, Lager Ützdorf. Das Kürzel Wol. könnte für Wolhyniendeutsche Umsiedler stehen. In dieser Sache einfach mal nachschauen (Googeln u.s.w.) Da findet sich bestimmt was.
 

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