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Thema: (?) (113) Nachportobelege / Nacherhebung von Porto
Das Thema hat 127 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 23.09.2016 18:39:08 Gelesen: 14732# 103 @  
Heute bekam meine Frau einen Brief von ihrer Schwester - ich gebe zu: Die Frankatur war für mich gedacht. :-) Leider ist die geplante Bedarfs-Einzelfrankatur mit der diesjährigen Sport-Zuschlagmarke nicht gelungen. Denn: Die Schwägerin hat einen Umschlag verwendet, der nicht den Standardmaßen entspricht. Der Umschlag ist ... zu klein! Deshalb wurde er mit einem Nachgebühr-Aufkleber versehen, an die Absenderin zurückgeschickt und die fehlenden 0,75 € wurden von ihr nachfrankiert. Insgesamt hat das Brieflein nun also (inkl. Zuschlag) 1,75 € gekostet. Dafür hat es aber auch drei verschiedene Stempel erhalten:

Zunächst am 19.9. einen Handroll-Wellenstempel (Kennbuchstabe c), dann am 22.9. einen Maschinenstempel, ebenfalls mit Welle (Kennbuchstabe ma) und schließlich, weil damit nicht alle Marken getroffen wurden, ist auch noch ein Tagesstempel (Kennbuchstabe nicht lesbar) zum Einsatz gekommen. Alle Stempel aus dem Briefzentrum 79 (Freiburg).


 
klinhopf Am: 23.09.2016 22:52:09 Gelesen: 14708# 104 @  
@ merkuria [#101]

"Ob sich dieser ganze Aufwand für einen Einzug von 0.70 CHF wirklich lohnt, sei dahingestellt."

Naja, nicht jede Aktion ist immer kostendeckend:

- Kleinvieh macht auch Mist und
- "erzieherisch" wirkende Aktion

In Deutschland gibt es ein "Einziehungsentgelt" von 2 Euro ! (zur Kostendeckung ?)

Und wenn dann solche "fehlfrankierten" Karten an die "Poste CH SA" nicht in den Reißwolf kommen sondern in Sammlerhand, können sicherlich sehr interessante Stücke dabei sein - sei es seitens der Marken oder der Stempel

meint mit phil. Gruß in die Schweiz
Ingo Pfennig aus Augsburg
 
Lars Boettger Am: 27.11.2016 13:03:30 Gelesen: 12644# 105 @  
Der nachfolgende Beleg aus Trier nach Kleinmacher (bei Remich) in Luxemburg wurde am 28.3.1921 bei der Post aufgegeben. Der Faltbrief des Amtsgerichts bestätigt die Eintragung des Empfängers als Genosse bei der Gewerbebank e.G.m.b.H. in Trier.

Der Faltbrief wurde mit 50 Centimes taxiert, ein vorausbezahlter Brief aus Deutschland hätte umgerechnet 25 Centimes gekostet, es kam noch einmal der gleiche Betrag als "Strafe" dazu. Interessant ist die Frankatur. Neben der recht häufig anzutreffenden 5 Centimes-Marke wurde auch ein waagerechter Dreierstreifen der 15 Centimes auf 12 1/2 Centimes verklebt.

Diese Marke findet man recht selten auf Belegen, es ist die viertteuerste gestempelte Portomarke von Luxemburg. Das heißt nicht viel, denn die teuerste Portomarke von Luxemburg notiert gestempelt 32,50 Euro.

Beste Grüße!

Lars


 
Lars Boettger Am: 29.12.2016 13:59:44 Gelesen: 11533# 106 @  
Das Postkarten-Porto beträgt seit dem 1.4.1921 15 Centimes. Die Postkarte aus Echternach an einen Einwohner aus Hinkel (Post Rosport - 77 Einwohner) [1] war nicht frankiert, das Porto ging zu Lasten des Empfängers. Rosport ist kein großes Postamt und die Poststelle wurde 2016 endgültig geschlossen. Die Karte wurde mit 3 x Michel Nr. 1 der Portomarken frankiert. Der Aufgabestempel kommt ebenfalls nicht so häufig vor.

Beste Grüße!

Lars



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hinkel_(Rosport)
 
briefefan Am: 30.12.2016 17:48:22 Gelesen: 11449# 107 @  
@ csjc13187 [#100]

Hallo Christoph,

zu deinem Beleg 2

Drollig ist, dass sich die Post freundlich für das "Versehen" entschuldigt.
Interessant, dass in beiden Fällen keine zusätzliche Gebühr für die Erhebung des Nachportos verlangt wurde.


Bei dem Wertbrief war es ein Versehen der Post (Schalterkraft), den Brief nicht freizumachen. Deshalb hat sich die Post beim Absender entschuldigt und auch keinen Zuschlag zur fehlenden Gebühr verlangt.

Grüße von Briefefan.
 
Lars Boettger Am: 17.03.2017 20:29:01 Gelesen: 9588# 108 @  
Der gezeigte Beleg interessierte mich aus mehreren Gründen:

1. Feldpost 1. Weltkrieg
2. Zensur in Trier (ungewöhnlich für Feldpost)
3. Nachtaxierung zum Inlandspostkartentarif von 5 Centimes in Luxemburg
4. Handschriftliche Entwertung der Nachportomarke

Beste Grüße!

Lars


 
Lars Boettger Am: 17.05.2017 07:36:13 Gelesen: 7621# 109 @  
Der folgende Beleg ist aus den ersten Wochen der Verwendung von Portomarken in Luxemburg (eingeführt am 15.6.1907 / Angabe Prifix). Auch hier waren mehrere Aspekte für den Erwerb entscheidend:

1. Nachtaxierung
2. Handschriftliche Entwertung der Portomarke

Die Karte ist mit 2 Centimes auf der Bildseite frankiert. Da der Absender aber mehr als fünf Worte geschrieben hat, kam eine Verwendung als Drucksache nicht mehr in Frage. Die Karte wurde mit 10 Centimes nachtaxiert:

Porto für Inlandskarten:

5 Centimes ./. 2 Centimes Frankatur = 3 Centimes Fehlbetrag
Fehlbetrag verdoppelt = 6 Centimes
Auf den nächsten durch 5 teilbaren Betrag aufgerundet = 10 Centimes

Beste Grüße!

Lars


 
merkuria Am: 23.05.2017 08:27:10 Gelesen: 7301# 110 @  
Belege mit Nachporto aus dem chinesischen Postverkehr der republikanischen Zeitepoche 1912-1949 sind äusserst selten. Hier ein Beispiel aus den 20er Jahren:



Ansichtskarte von Moskau nach Schanghai, Aufgabe 22. März 1928. Die Karte weist auf der Vorderseite einen Abgangsstempel von Moskau, jedoch keinerlei russische Frankatur auf. Sie wurde aber trotzdem bis nach Shanghai befördert wo sie am 9. April 1928 durch die chinesische Post mit 12 Cents Strafporto nachtaxiert wurde.

Das chinesische Porto für Postkarten ins Ausland betrug vom 1. Januar 1923 - 30. Juni 1930 6 Cents, welches für die Nachgebührenberechnung x 2 = 12 Cents (3x Mi Nr. 45 II) hinzugezogen wurde.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Lars Boettger Am: 25.05.2017 18:22:20 Gelesen: 7170# 111 @  
Das Örtchen BERCHEM in Süden von Luxemburg ist heute am ehesten durch seine Autobahntankstelle bekannt: http://www.gr-atlas.uni.lu/index.php/de/articles/wi55/ta169/at175/ab177 - Das Postamt in Berchem nutzte noch einen alten Zweikreisstempel. Der Postverkehr war überschaubar, darum blieb das Stempelgerät bis zum 2. Weltkrieg im Einsatz.

Während des ersten Weltkrieges scheint es in Berchem zu einer Verknappung der Portomarken im Nennwert von 5 Centimes gekommen zu sein. Das Nachporto wurde mit Hilfe von Freimarken eingezogen. Ein ähnlicher Fall ist mir aus der Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges von 1919 aus Wiltz bekannt.

Beste Grüße!

Lars


 
Fips002 Am: 15.07.2017 16:11:17 Gelesen: 5364# 112 @  
Ganzsachen Postkarte P 90 von Crefeld 18.7.1912 nach Ostende, Belgien.

Da die Karte mit 5 Pf. unterfrankiert ist, wurde am 19.7.12 in Ostende eine Nachgebühr von 15 Cent erhoben und mit Portomarken von 5c und 10c frankiert.



Gruß Dieter
 
Baber Am: 24.09.2017 12:01:18 Gelesen: 2509# 113 @  
Wie erklären sich die 20 Pfg Nachporto auf der Ansichtkarte von 1928 ?

Geschrieben in Lindau nach Nürnberg und mit 8 Pfg Inlandsporto frankiert, eingeworfen in Bregenz (Österreich)



Gruß
Baber
 
zonen-andy Am: 01.10.2017 14:21:36 Gelesen: 2080# 114 @  
Hallo,

hier mal ein Brief von Kiel nach Geisweid (Kr.Siegen) mit 40 Pfennig Nachgebühr .



Grüße Andreas
 
Markus Pichl Am: 15.10.2017 02:34:17 Gelesen: 1565# 115 @  
Hallo,

Ganzsache Deutsches Reich P 36 I von "JENA 24.7.95" postlagernd nach Chamonise (Chamonix) in Frankreich. Der Absender verlegte bei der Adressangabe Camonise in die Schweiz, die Karte kam dennoch in Frankreich an und wurde, da das Porto von 5 Pfennig nicht ausreichend war, mit Nachporto belegt. Portosoll waren 10 Pfennig. Die französische Portomarke ist eine MiNr. 29 x



Beste Grüße
Markus
 
volkimal Am: 14.11.2017 09:46:30 Gelesen: 397# 116 @  
Hallo zusammen,

leider nur ein Ausschnitt von einem Brief aus Moskau:



Aufgeklebt wurde ein Eckrand-Vierblock von MiNr. 158. Der Brief wurde am 25.10.1921 in Moskau (Москва) aufgegeben. Zum zweiten russischen Stempel kann ich nichts sagen. Er trägt rechts und links die Ziffer "29" und wurde am 4.11.1921 abgeschlagen.

Von Russland aus ging der Brief nach Hamburg. Wo der Einkreisstempel "Porto" abgeschlagen wurde, kann ich nicht sagen. Der Empfänger dürfte aber die Nachgebühr verweigert haben. Deshalb bekam der Brief am 14.11.1921 beim Postamt Hamburg 36 den Stempel "ENTLASTET" und der Brief ging über Hannover nach Russland zurück. Beim Postamt Hannover 1 schlug man noch den Porto-Stempel oben rechts ab. Ich lese als Zeit 11-12 N., bin mir mit dem "N" aber nicht sicher.

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 17.11.2017 15:04:18 Gelesen: 229# 117 @  
Bei der Durchsicht eines Postens Preisausschreibenpost fiel mir dieser ungewöhnliche Beleg in die Hände.

Höchst(A) und St. Margarethen (CH) liegen sich am jungen Rhein genau gegenüber. Die Schreiberin der Karte hatte wohl in der Schweiz zu tun und warf (aus Versehen?) die ausgefüllte Postkarte dort in den Briefkasten.

Ordnungsgemäß markierten die Schweizer Postler in St. Margarethen die Frankatur als ungültig und versahen die Postkarte mit dem korrekten Tax-Stempel 70 (Porto einer Postkarte aus der Schweiz) /90 (Porto eines Auslandsbriefes). In Salzburg verzichtete aber die österreichische Post auf Portonacherhebung und entwertete statt dessen nachträglich die portogerechte ursprüngliche österreichischen Frankatur.



Gruß
Bernd
 
remstal Am: 18.11.2017 09:51:23 Gelesen: 153# 118 @  
Hallo zusammen,

mich interessiert eine grundsätzliche Frage. Wie ich meine zu wissen, entscheidet beim grenzüberschreitenden Postverkehr das Absenderland, ob die Freimachung ausreichend ist. Das Empfängerland ist an diese Entscheidung gebunden. Diese Entscheidung ist auf dem Beleg anzubringen (T Stempel o.ä.) und auch der Fehlbetrag irgendwie zu beziffern. Bedeutet das, dass bei einem Fehlen des Vermerks gar kein Nachporto erhoben werden darf, auch wenn die Freimachung offensichtlich zu niedrig war ? Wie sind Belege einzuordnen, die trotz Fehlen eines Vermerks nachtaxiert worden sind ?

mfG remstal
 
Baber Am: 18.11.2017 10:02:34 Gelesen: 151# 119 @  
@ remstal [#118]

Du hast grundsätzlich recht. Das Aufgabeland setzt den Tax-Stempel und den Tax-Bruch = Fehlendes Porto/eigenes Porto eines Auslandbriefes auf den Beleg. Das Empfängerland kassiert dann die zu berechnende Nachgebühr und ist lt. Weltpostvereinsvertrag bei der Berechnung an den Tax-Bruch des Absendelandes gebunden. Die Nachgebühr wird berechnet aus dem Quotienten des Tax-Bruches multipliziert mit dem eigenen Porto eines Auslansbriefes und ev. eine Bearbeitungsgebühr. Hat das Absendeland keinen Tax-Bruch angegegeben, ist das Empfängerland nicht verpflichtet, Nachgebühr zu erheben, kann es aber, wenn nur der T-Stempel angebracht ist.

Gruß
Bernd
 
remstal Am: 18.11.2017 10:57:26 Gelesen: 139# 120 @  
Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine Antwort. Was hat zu geschehen, wenn gar kein T Stempel angebracht wurde ?

Herzlichen Gruß
Anton
 
Baber Am: 18.11.2017 11:06:56 Gelesen: 135# 121 @  
@ remstal [#120]

Nichts, wenn die Sendung aus dem Ausland kommt, denn woher soll der Postler im Auslieferungsland wissen, dass die Sendung unterfrankiert ist? Das kann ihm nur der Tax-Stempel des Absendelandes sagen.

Gruß
Bernd
 
Journalist Am: 18.11.2017 11:10:41 Gelesen: 134# 122 @  
@ remstal [#118]
@ Baber [#119]
@ remstal [#120]

Hallo Anton und Bernd und an alle anderen,

wie Bernd vorhin schon richtig erklärt hat, muß heutzutage das Absendeland einen voll ausgefüllten Taxvermerk anbringen. Dabei steht beispielsweise derzeit bei Taxvermerken aus Deutschland unter dem Bruchstrich 90 - diese Zahl ist abhängig vom aktuell gültigen Porto für einen Standardbrief ins Ausland - bei Deutschland derzeit ja 90 Cent. Über dem Bruchstrich steht das fehlende Porto, wie Bernd ja auch schon geschrieben hat. Dies geschieht aber nur stichprobenartig, da eine vollautomatische Kontrolle über Maschinen nicht machbar ist (Ausnahme Niederlande und Dänemark teilweise).

Zumindest beim Eingang nach Deutschland kann ich sagen, daß ohne komplett ausgefüllten Taxvermerk kein Nachentgelt erhoben wird. Umgekehrt dürfte es bei vielen Ländern heute genauso sein. Zusätzlich kommt bei uns ja noch dazu (gilt vermutlich auch in umgekehrte Richtung - also ins Ausland) das viele Zusteller gar nicht mehr wissen, wie ein Taxvermerk zu berechnen ist.

Weiter kommt heute dazu, daß die Post oft gangfolgesortiert wird. Die Maschinen sind aber nicht in der Lage diese Blaustiftvermerke zu erkennen bzw. auszusortieren, so daß der eventuell fitte Zusteller auch hier ein Nachentgelt erheben könnte, da er die Sendung erst beim Einwerfen in den Briefkasten sieht.

Viele Grüße Jürgen
 
remstal Am: 18.11.2017 11:33:54 Gelesen: 130# 123 @  
@ Baber [#121]
@ Journalist [#122]

Bernd und Jürgen,

danke für Eure Antworten. Ich gehe einig, dass ohne den T Stempel mangels Wissen im Empfängerland ein Nachporto nicht erhoben werden kann. Das müsste auch schon früher so gewesen sein. Grund für meine Frage ist dieser Brief von 1920 aus der Schweiz nach Deutschland. Der Expressbeleg ist mit Sicherheit unterfrankiert, die Eiltaxe betrug damals 30 Cts + das Auslandsbriefporto mindestens 25 Cts. Kein T der Schweiz,trotzdem in D mit 85 taxiert. Zum Einen also zu Unrecht taxiert ? Zum Andern lässt sich die Höhe des Nachportos nicht erklären. Einfach eine falsche Behandlung in Deutschland ?

Viele Grüße Anton


 
Journalist Am: 18.11.2017 13:16:20 Gelesen: 108# 124 @  
@ remstal [#123]

Hallo Anton,

die aktuelle Situation lässt sich nicht so einfach auf frühere Zeiten zurück übertragen - hier hat das ganze teils noch etwas anders funktioniert bzw. soll anders funktioniert haben (die damaligen Verträge sahen auch noch anders aus), aber hier bin ich kein Spezialist - da müssen andere ran - die Deine Frage vermutlich besser beantworten können.

Viele Grüße Jürgen
 
Baber Am: 18.11.2017 13:46:07 Gelesen: 101# 125 @  
@ remstal [#123]

trotzdem in D mit 85 taxiert

Könnte es ein, dass damals der Expressbote extra bezahlt werden musste und daher die Gebühr von 85 Pfg erhoben wurde?

Ich erinnere mich an Belege, wo auf Expressbriefen extra ein Aufkleber drauf ist "Botenlohn bezahlt", damit er nicht noch einmal kassiert wurde.

Gruß
Bernd
 
remstal Am: 18.11.2017 15:28:29 Gelesen: 84# 126 @  
@ Baber [#125]

Hallo Bernd,

ein interessanter Gedanke, vielleicht kann ich das noch weiter aufklären. Auf jeden Fall vielen Dank !

Gruß Anton
 
briefefan Am: 18.11.2017 18:27:39 Gelesen: 54# 127 @  
@ remstal [#123]
@ Journalist [#122]

dass ohne den T Stempel mangels Wissen im Empfängerland ein Nachporto nicht erhoben werden kann. Das müsste auch schon früher so gewesen sein.

Nein, zumindest in den 1960er Jahren hatte die Deutsche Bundespost Dienstwerke, in denen in andereren Ländern gültige Gebühren für Briefe nach Deutschland standen. Diese Informationen kamen vom Weltpostverein. Mit dieser Unterlage konnte die Post Nachgebühren für eingehende Auslandssendungen berechnen und einziehen.

Damals mussten nach innerdienstlichen Vorschriften der Post ab und zu an einem Tag alle eingehenden Sendungen aus dem In- und Ausland auf die richtige Freimachung geprüft werden. Dafür war das genannte Dienstwerk dann nützlich. Diese Prüfung hatte wahrscheinlich den Sinn, dass die Postbenutzer nicht auf den Gedanken kommen sollten, portogerechte Freimachung könnten Sie sich ersparen.

Grüße von briefefan.
 

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