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Thema: Rumänien Fürstentum Moldau: Marken echt oder falsch ?
Das Thema hat 69 Beiträge:
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miasmatic71 Am: 21.04.2014 21:52:27 Gelesen: 15027# 45 @  
Hallo Heinz,

am Karfreitag erreichte mich die Antwortmail von Herrn Gmach bzgl. meiner Anfrage nach weiteren Informationen zu einer Prüfung (Versandart, Kosten für Prüfung einer falschen Marke usw.).

Könntest Du mir evtl. mitteilen, was denn - da ich leider keinerlei Informationen zum aktuellen Wert einer Originalmarke habe (mein Michel ist noch aus DM-Zeiten, hier wird der Wert mit 16.500,00 DM angegeben) die aktuelle Michel-Notierung für eine solche Marke ist?

Ist die Marke echt, nimmt Herr Gmach je nach Erhaltungszustand als Gebühr zwischen 2 und 3 v.H. vom Katalogwert, für eine Fälschung werden pauschal 20 € zzgl. Nebenkosten aufgerufen.

Auf welche Weise sollte man eine solche Marke denn überhaupt versenden? Da Herr Gmach keine Transportversicherung hat, wäre ich in diesem Punkt für einen Ratschlag ebenfalls dankbar. Ich war fälschlicherweise der Meinung, daß der Abschluß einer solchen für BPP-Prüfer obligatorisch sei.

Einen schönen Ostermontagabend wünscht
miasmatic71
 
Lars Boettger Am: 21.04.2014 22:22:03 Gelesen: 15020# 46 @  
@ miasmatic71 [#45]

Eine Transportversicherung ist nicht unbedingt notwendig, aber so etwas sollte man als BPP-Prüfer schon haben. Pflicht ist nur die Haftpflicht, die gegen Falschprüfungen versichert. Wenn Du die Marke als Paket versendest, ist sie m.W. mit 500 Euro versichert. Als Einschreiben m.W. nur bis 25 Euro. Du solltest auf jeden Fall eine Versandart mit Nachweis der Übergabe veranlassen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
10Parale Am: 22.04.2014 22:03:59 Gelesen: 14952# 47 @  
@ miasmatic71 [#45]

Der Michel-Wert liegt für Rumänien Nr. 1 gestempelt bei 17.000,-- Euro, sprich es würde eine Gebühr zwischen 340,-- und 510,-- Euro anfallen. Übrigens meine ich einen Stempel M1 ROMAN - MOLDOVA zu erkennen, bin aber nicht sicher. Wäre die Marke wider Erwarten echt, würde ich die Mühen und Kosten nicht scheuen. Da ein Paket "nur" bis 500,-- Euro versichert ist, wie Herr Boettger ausführt, würde ich auf jeden Fall auch eine Versandart mit Nachweis der Übergabe veranlassen, bzw. ich persönlich würde hier die Geduld aufbringen, Herrn Gmach das Prüfstück persönlich vorzulegen, z.B. bei einer Veranstaltung der ARGE Rumänien.

Echte Ochsenköpfe (Michel Nr. 1, 2 etc.) werden im Moment bei einem bekannten Auktionshaus zum Ausruf gebracht und man kann dort einmal sehen, welchen Wert sie auf dem Markt haben und.

@ Heinz

In Bezug auf meinen Namen im Forum war ich überrascht, dort ein Reprint einer nicht verausgabten 10Parale Marke vorzufinden, was beweist, dass mein Forumsname nicht aus der Luft gegriffen war.

10Parale
 
Heinz 7 Am: 22.04.2014 22:18:44 Gelesen: 14949# 48 @  
@ miasmatic71 [#37]
@ miasmatic71 [#45]

Hallo Miasmatic.

Die Spannung steigt! Ich bin froh, dass du das Stück einschickst, zur Prüfung; bitte berichte uns von dem Ergebnis.

Ich habe eine wichtige Ergänzung: Das Stück ist bekannt! Ich habe es gefunden im Handbuch Heimbüchler von 1994, dort ist es registriert auf Seite 292+293 als Nr. 3: Stempel "ROMAN 20/9".

Was bedeutet das? Möglichkeiten:

a) ein Fälscher hatte eine gute Vorlage zum Kopieren (Dein erster Verdacht, Beitrag [#37])

b) das Stück ist wirklich echt (geprüft von F. Heimbüchler 1991!) => Du erinnerst dich, dass ich gesagt habe, die Marke sähe (rein optisch) gut aus (Beitrag [#38]).

Variante b) wäre für dich natürlich eine tolle Sache, aber freue dich noch nicht. Was du nun tun kannst:

=> Herrn Gmach schicken!

Vorher aber: Schau dir das Stück an! Gemäss Handbuch Heimbüchler ist die Marke nämlich mehrfach signiert (Schlesinger/Kosack) (rückseitig). Zudem ist sie offenbar "dünn" (das heisst das Papier ist nicht durchwegs normal, sieht man meist beim Gegen-das-Licht-halten). Wenn nun also das Papier deines Exemplares diese oben genannten Merkmale NICHT hat, so scheint der Fall klar zu sein. Was auch ein Warnsignal ist: Dein Exemplar hat links einen viel breiteren Rand als das Foto im Handbuch zeigt. Das deutet auf "Abkopieren" hin! Wobei ich sagen muss, dass die Abbildungen im Handbuch Heimbüchler auch nicht immer 100 % stimmen; einzelne Marken wurden dort "verkürzt" abgebildet.

Wenn du bei deiner eigenen Prüfung nun keine Papiermängel/Signatur feststellen kannst, ist es wohl unnötig, die Marke teuer zu versichern. Hat sie aber diese Merkmale, dann hättest du grosse Chancen - und dann wäre auch eine adäquate Versicherung angezeigt! Die Marke, Michel Nr. 1 hat einen Katalogwert von Euro 15'000 (Michel 2010). Von der Beschreibung her ist sie ein eher unterdurchschnittliches Stück.

Freundliche Grüsse - Heinz
 
Heinz 7 Am: 15.06.2014 20:20:14 Gelesen: 14573# 49 @  
@ miasmatic71 [#45]

Hallo Miasmatic,

ich bin immer noch gespannt auf Deinen Bescheid. Berichte uns doch kurz, was sich in der Zwischenzeit ergeben hat.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 18.01.2015 10:22:58 Gelesen: 13180# 50 @  
@ miasmatic71 [#37]

Hallo miasmatic,

im April hast Du uns spannende Fragen gestellt, die wir Dir ausführlich nach bestem Wissen beantwortet haben. U.a. hast Du uns das Bild einer echten 27-Parale-Marke gezeigt, die aber (vielleicht?) einfach kopiert wurde.

Wie Du das selbst feststellen könntest, habe ich Dir beschrieben (Beitrag [#48]). Ob Du das Stück dem Prüfer G. Gmach vorgelegt hast, wie ebenfalls vorgeschlagen, darüber hast Du uns nicht informiert.

Bitte teile uns doch mit, was nun Stand Deines Wissens ist.

Ich erwäge, meine Kollegen von der ARGE Rumänien zu warnen vor Deiner Marke, gezeigt in Beitrag [#37], dass Du selber verdächtigst als "übles Tintenstrahlerzeugnis". Ich wäre wirklich froh, um Deinen Bescheid, bitte.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
miasmatic71 Am: 18.01.2015 18:40:12 Gelesen: 13128# 51 @  
Hallo Heinz,
hallo 10Parale,

bedingt durch die Tatsache, daß die "Eigenprüfung" nach den mitgeteilten Gesichtspunkten negativ verlief (weder Signatur noch Papiermängel sind erkennbar, die Rückseite der Marke ist demnach "jungfräulich"), habe ich die Marke im wahrsten Sinne des Wortes "aus den Augen verloren", d.h. die Steckkarte geriet in Vergessenheit und die Marke ist demzufolge leider bislang noch nicht bei Herrn Gmach vorgelegt worden.

Einen schönen Sonntagabend wünscht
miasmatic71
 
10Parale Am: 18.01.2015 21:42:08 Gelesen: 13099# 52 @  
@ miasmatic71 [#51]
@ Heinz 7 (#50)

Ich lese mit Spannung mit - bin ja auch Mitglied der ARGE Rumänien - in vielen Dingen aber noch ein richtiger Laie.

Kann auch gut nachvollziehen, wie es in einem wirkt in solch einer Situation. Meine Frau und ich gehen sehr oft auf Flohmärkte und ich stelle mir das bildlich vor, habe es schon selbst erlebt. Habe mal ein Album nur deshalb gekauft, weil ich dort eine "Blaue Mauritius" entdeckte. Als ich sie zu Hause vorsichtig mit der Pinzette herauszog um die Rückseite zu betrachten, stand dort "Faksimile" - zum Glück.

Nun ist es vom Flohmarkt zum Briefmarkenauktionshaus ein Quantensprung, ich habe selbst zu Hause dies und das, wass Herrn Dr. Gmach und die Allgemeinheit interessieren würde (siehe auch Rumänien Marken echt oder falsch #59 - 61). Die "Eigenprüfung" ist sicher nicht schlecht, aber wer gibt sich selbst schon "Brief und Siegel" für seinen eigenen Sachverstand?

Eine Prüfung ist ja auch ein Urteil: echt oder falsch. Je höher der Katalogwert je tiefer der Fall, bzw. je größer die Freude über die Echtheit der Marke. Eine Prüfung schützt aber auch davor, dass historische oder zeitgenössische Fälschungen in Umlauf kommen und eventuell "naive" Käufer dazu verführen, viel Geld für nichts auszugeben. Insofern verstehe ich den Warnruf von Heinz an die Kollegen der ARGE.

Die letzte Marke, die ich auf einem Flohmarkt erstand und prüfen liess ist Italien Michel Nr. 238 B, der heilige Franziskus von Assisi (1186 - 1226). Vielleicht hat dieser Heilige selbst nachgeholfen, ich wünsche das jedem Briefmarkensammler, der diese Problematik kennt.

10 Parale


 
Heinz 7 Am: 19.01.2015 13:41:13 Gelesen: 13048# 53 @  
@ miasmatic71 [#51]

Hallo miasmatic,

ich bin froh, dass wir jetzt Klarheit haben (zu 99.9%), auch wenn es leider für Dich kein erfreulicher Befund ist. Du hattest also recht, mit Deiner Annahme ("sondern wahrscheinlich um ein übles Tintenstrahlerzeugnis handelt", siehe Beitrag [#37]).

Wichtig ist jetzt, dass die Fälschung ausser Verkehr gezogen wird. Mindestens durch eine klare Stempelung "falsch", besser sogar, wenn sie vernichtet wird. Eine moderne Kopie einer echten Marke mittels scanner ist nichts, was es zu bewahren gilt; bei alten Ganz- oder Teilfälschungen kann das durchaus anders sein.

Deshalb mein Vorschlag: Sende die Briefmarken-Nachbildung bitte an Herrn Gmach mit der Bitte, die Marke "aus dem Verkehr zu nehmen". Er wird, davon gehe ich mit grosser Sicherheit aus, zu denselben Schlüssen kommen, wie sie oben geschildert wurden.

Vielen Dank
Heinz

... & happy hunting bei weiteren Ankäufen. Besser allerdings an einer BM-Börse mit professionellen Händlern als an einem Flohmarkt.
 
Oscar Acosta Am: 03.04.2015 12:22:36 Gelesen: 12514# 54 @  
Guten Tag Allerseits,

bisher habe ich in diesem Forum immer gerne gelesen und musste nun feststellen, dass sich hier auch Kenner der rumänischen Markenausgaben beteiligen. Aktuell bin ich hierzu nämlich auf der Suche nach Hilfestellungen.

Da es mein erster Beitrag ist, kurz zu meiner Person. Ich bin männlich, 33 Jahre alt, stets gestresst - und habe vor drei Jahren festgestellt, dass mich das Sammeln von Briefmarken sehr beruhigt. Wie die meisten anderen hatte ich als Kind/Jugendlicher gesammelt. Meine Gebiete sind aktuell Marken des Deutschen Reichs (hier spez. Infla) und der DDR. Daneben sammele ich mittlerweile auch noch die frühen Ausgaben der europäischen Länder.

Jetzt hatte ich auf einer Auktion einen Posten erworben, der ganz interessant aussah, rumänische Marken waren da aber eher spärlich vertreten. Allerdings in einigen frühen Ausgaben. Diese habe ich einmal abgebildet. Da mir bewusst ist, wie viele klassische Ausgaben gefälscht werden, habe ich mich im Internet auf die Suche nach der Abbildung von Originalen und den Merkmalen für Echtheit und Fälschung gemacht, dort aber wenig gefunden. Allerdings bin ich auf diesen Thread gestoßen. Vielleicht kann mir hier jemand einschätzen, ob hier etwas echt ist (scheint mir wahrscheinlich einfacher, weil ich nicht der Hoffnung bin, dass hier allzuviel echt ist) und möglicherweise einen Katalogwert nennen, da ich leider für Rumänien keinen Katalog habe (nicht dass mir das zu wichtig ist, ich würde aber gerne einschätzen können, wenn Ausgaben seltener sind).

Ich danke im Voraus und wünsche vor allem schöne Osterfeiertage,

Oscar




 
Heinz 7 Am: 03.04.2015 13:56:27 Gelesen: 12501# 55 @  
@ Oscar Acosta [#54]

Guten Tag, Oscar

Danke für Deine erfrischende Präsentation. Vor 22 Jahren hätte ich mich vielleicht ähnlich vorgestellt, und ich kann Dir versichern: die Beschäftigung mit der Philatelie ist eine Erholungsquelle pur, ohne die ich in dieser verrückten Zeit wahrscheinlich längst "durchgedreht" wäre...

;-)

Wenn Du Abbildung von Originalen suchst, findest Du auf Philaseiten wirklich viel Material; ich empfehle Dir das Thema "Rumänien für Sammler", das bereits über 300 Beiträge hat, und da sind fast keine Fälschungen dabei. Für "Rumänien" gibt es daneben auch noch einige Spezialthemen, die auch meist "gutes" Material zeigen. Es gibt übrigens ein ganz ähnliches Thema zu Rumänien echt oder falsch, siehe z.B. Thema: "Rumänien: Marken echt oder falsch ?"

In DIESEM Thema "Rumänien Fürstentum Moldau: Marken echt oder falsch ?" sind aber in der Tat meist Fälschungen beinhaltet! Und auch Deine 21 Marken und 3 Paare sehen oft danach aus, sorry... Andererseits hat es auch mehrere "gute Anzeichen", wie das gestreifte Papier der 6 Parale rot (2. Marke).

Eine Ferndiagnose ist aber ziemlich schwierig und eine knifflige Angelegenheit. Ich bin da ebenfalls sehr vorsichtig, denn obwohl ich mich schon viele Jahre mit meinen Briefmarken auseinandersetze, kann ich auch nicht "ohne Weiteres" eine Fälschung erkennen, umso mehr, weil es VIELE SEHR GUTE Fälschungen gibt. Oftmals sieht man einfach vom Gesamtbild, dass "etwas" nicht stimmt, kann es aber nicht einmal genau benennen. Dies aber nur, wenn man zuvor genügend echte Marken gesehen hat und das Hirn das Gesamtbild abgespeichert hat.

Nur ganz erfahrene Philatelisten sollten dann abschliessende Urteile abgeben. Dafür gibt es Verbandsprüfer. Das ist für Rumänien/Deutschland im Moment meines Wissens leider nur Herr Dr. Gertlieb Gmach. Weiterhelfen können aber u.U. auch Arbeitsgemeinschaften, wie die ARGE Rumänien.

Durch Selbststudium zu zuverlässigen Ergebnissen zu gelangen ist ein langer, beschwerlicher Weg, der aber auch sehr spannend ist. Ein hervorragendes Werk über die Fälschungen von Briefmarken von Rumänien habe ich in Beitrag [#36] vorgestellt. Sowieso - ohne Literatur-Studium ist man auf verlorenem Posten auf dem Weg zum Philatelisten. Philatelistische Literatur ist aber zum Glück meist sehr preiswert zu kaufen.

Ich hoffe, Du lässt Dich auf das Abenteuer "Briefmarkensammeln/Philatelie" ein. Dann wird es Dir garantiert NIE mehr langweilig werden! Besuche Wettbewerbs- und Werbe-Ausstellungen! Geh einmal an eine Briefmarken-Auktion! Da lernt man viel... Es gibt auch Gebiete, die sind weitgehend frei von Fälschungen. Rumänien 1858-1900 gehört leider nicht dazu.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 03.04.2015 14:02:40 Gelesen: 12499# 56 @  
@ Richard

Lieber Richard

Die Themen

"Rumänien: Marken echt oder falsch ?"
"Rumänien Fürstentum Moldau: Marken echt oder falsch ?" sollten vielleicht besser zusammengelegt werden...

Oscars Beitrag hätte jedenfalls besser ins erste Thema gepasst. "Fürstentum Moldau galt ja nur für die ersten zwei Ausgaben von Rumänien (Michel Nr. 1-7). Oscar zeigt aber erst Marken/Fälschungen ab Nummer 8, mit Ausnahme der ersten Marke (Nr. 6)

Freundliche Grüsse
 
Oscar Acosta Am: 03.04.2015 14:20:24 Gelesen: 12497# 57 @  
Hallo Heinz,

herzlichen Dank für Deine freundliche Antwort und die Hinweise. Ich schaue mir gleich einmal die Abbildungen in den anderen Threads an. Hinsichtlich des Papiers der 6 Parale habe ich dasselbe gedacht - allerdings stimmt die Farbe bei meinem Stück nicht (eher braun als rot, als karmin kann es viel. noch durchgehen), soweit man überhaupt anhand von Screens einordnen kann.

Echte klassische Marken zu erkennen fällt mir unheimlich schwer - gebieteübergreifend - ich hatte mich auch schon mit altdeutschen Marken fast blamiert bevor ich herausfand, dass dieses spezielle Stück ausgemalt war. Wenn man keine echten Vergleichsstücke hat, ist das schwierig. So wie hier mit den rumänischen Marken - Fürst Karl weist z. B. hier die unterschiedlichsten Zeichnungen auf, feststellbar am Ansatz des Backenbarts und den Haaren. Jetzt schau ich mir schön einmal die Bilder in den von Dir genannten Themen an.

Bitte um Entschuldigung, wenn ich gleich einmal den falschen Thread angesteuert hatte.

Viele Grüße,

Oscar
 
10Parale Am: 03.04.2015 23:21:21 Gelesen: 12449# 58 @  
@ Oscar Acosta [#54]

" Da es mein erster Beitrag ist, kurz zu meiner Person. Ich bin männlich, 33 Jahre alt, stets gestresst - und habe vor drei Jahren festgestellt, dass mich das Sammeln von Briefmarken sehr beruhigt."

Mich beruhigt Briefmarkensammeln ungemein, ich bin nur noch 20 Jahre älter - als zweites Hobby habe ich noch Joggen und als drittes Hobby Kochen - das beruhigt auch.

Heinz hat alles gesagt, ich kann nur zustimmen. Ich sterbe zur Zeit auch etliche Tode mit einem Bogen der 30 Parale Marke Michel Nr. 10II, den ich unbedingt zur Prüfung vorlegen will. Ich habe schon über 100 Marken dieser Marke in der Hand (mit der Pinzette) gehabt und bin nicht unerfahren und würde den Bogen auch sofort als echt einstufen, wäre da nicht eine Marke in einem bestimmten Feld.

Mich erstaunt, dass du diese Marken in einer Auktion erworben hast, man tut das ja gewiß auch mit einem gewissen Vertrauen. Ich habe in meinem Sammler-Leben schon sehr viel bei ebay und anderen "freien" Verkaufsplattformen erworben. Dann entschloss ich mich nur noch auf Auktionen zu kaufen, weil mir das sicherer erschien. Mittlerweile bin ich auch da nicht mehr 100%-sicher und kaufe nur noch bei vertrauten Anbietern. Ich sehe den Tag kommen, an dem ich wirklich nur noch geprüfte Marken kaufe.

Blamieren will sich keiner, ich auch nicht. Deshalb such ich den Kontakt zu Sammlern meines Sammelgebietes. Ich bin auch Mitglied in einem Briefmarkensammlerverein und gelte dort eher als ein Exot mit meinem Sammelgebiet Rumänien. Die Arbeitsgemeinschaft Rumänien ist ein Anker in einem unsicheren Hafen.

Echte klassische Marken begeistern mich weltweit. Echte Vergleichsstücke sind unentbehrlich.

Liebe Grüsse

10Parale
 
Oscar Acosta Am: 04.04.2015 12:10:36 Gelesen: 12413# 59 @  
Hallo 10Parale,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Stimmt, Joggen ist auch gut, für Kochen interessiere ich mich weniger.

Bisher war es so, dass ich vor Prüfsendungen mich möglichst genau informiert habe, inwiefern Chancen bestehen. Ich wollte nicht, dass ein Prüfer Material zu seiner Belustigung erhält, von daher spielt da schon auch Scham eine Rolle. Und dann saugt man in seinen Gebieten eben möglichst viele Informationen auf. Bei Inflaprüfungen kamen bei mir daher kaum Marken mit Falschstempeln zurück - man kann zeitgerechte Entwertungen meist erkennen und es gibt ja auch Listen über verwendete Falschstempel. Bei klassischen Marken, wir haben gemeinsam, dass die mich weltweit auch begeistern, ist das aufgrund der Vielfalt der Gebiete viel schwieriger- v.a. ohne Vergleichsstücke. Kapdreiecke und Kirchenstaat haben mir schon viele Stunden Ermittlungsarbeit abgerungen - und das ist ja auch das was so Freude bereitet.

Zu dem Thema Auktionen: ich kaufe mittlerweile nicht mehr bei Ebay - sondern tatsächlich bei Saalauktionen von Häusern die eben nicht nur auf Briefmarken spezialisiert sind. Und dann immer Sammlungsposten und keine Einzelstücke. Da habe ich zuletzt für mich gute Sachen bekommen. Mir geht es auch weniger um den Wert und die Vollständigkeit, sondern bevorzugt um historische Einordnung (sogar studiert, arbeite aber nicht als Historiker). In dem Fall mit den rumänischen Marken war das Los bereits zum dritten Mal in einer Auktion - der Haupteil waren Ausgaben aus der Zeit des russischen Bürgerkriegs, dann Klassik aus Frankreich und Rumänien. Der Ausrufpreis war zuletzt 1/4 des ursprünglichen Ausrufs. Gegenliebe hat die Sammlung deswegen nicht gefunden, weil der Auktionator ehrlich beschrieben hatte, dass unter den russischen Marken viele Aufdruckfälschungen sein sollen (d.h. ich bin da auf der Suche zu erörtern was überhaupt echt ist).

Um den Thread nicht weiter eine Zweckentfremdung zuzuführen, zurück zum Thema: ich habe nun viel gelesen in den Rumänien-Thread und muss sagen, dass das ein super spannendes Gebiet ist. Ich werde da dran bleiben. Verwunderlich für mich, dass derartig viele Fälschungen existieren. Und zurück zu Moldau: ich bin der Meinung meine Nr. 6 als Fälschung identifziert zu haben.
Weiterhin geruhsame Osterzeit !

Oscar
 
Heinz 7 Am: 04.04.2015 15:51:49 Gelesen: 12387# 60 @  
@ Oscar Acosta [#59]

Hallo Oscar,

ich vermute auch, dass die Nr. 6 eine Fälschung ist. Da es aber nicht ganz offensichtlich ist, wollte/will ich mich nicht zum Fenster hinauslehnen.

Schämen muss sich NIEMAND, wenn er solche Stücke zur Prüfung vorlegt! Ganz sicher nicht, im Gegenteil. Herr Gertlieb Gmach als Verbandsprüfer wird für diese Arbeit eine gewisse Aufwandsentschädigung verlangen, die wird aber bestimmt nicht sehr hoch sein. Weil die meisten Sammler aber nicht bereit sind, ein paar Euro für die sehr anspruchsvolle Arbeit des Markenprüfens zu entrichten, verzichten sie darauf, die Echtheit der Marke abklären zu lassen.

Ich schlage vor, Du fragst Herrn Gmach, was die Prüfung des ganzen Postens denn kosten würde (21 Marken und 3 Paare). Ich bin zuversichtlich, dass Dich das nicht viel kosten wird. Dann hast Du Gewissheit. Und vielleicht doch auch den erfreulichen Befund, dass einzelne Marken echt sind und ihren Wert haben.

Die Rumänien-Fälschungen sind wirklich ein Spezialfall! Weil die meisten der rumänischen Marken schon sehr früh recht begehrt (und teuer) waren, wurde auf diesem Gebiet unglaublich viel gefälscht, selbst heute eher geringwertige Marken!

Fleissigen Philatelisten gelang es schon früh, die Fälschungen zu erkennen und es gibt sehr wertvolle Hinweise in der Literatur dazu (Beipsiel: siehe Beitrag 36). Dass Rumänien ein "Spezialfall" ist sieht man auch daran, dass es zu Rumänien gleich DREI Hefte von Stiedl-Billig gibt, wo eben auch die späteren Ausgaben behandelt werden (nicht nur die ersten zwei Ausgaben, wie sonst oft).

Es wäre schön, wenn Du Dich trotzdem nicht abschrecken lassen würdest und Rumänien sammelst. Teure Stücke allerdings nur mit Echtheits-Zertifikat, da stimme ich 10 Parale zu.

Es gibt bei gewissen Auktionshäusern auch sehr gute Philatelisten, die viele Fälschungen auch erkennen und gar nicht anbieten. Aber sobald die Lose grösser werden, ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, alle Stücke "geprüft" zu erhalten; das macht dann auch keinen Sinn, alles prüfen zu lassen. Werte von späteren Ausgaben haben heute (in Relation zu früher) auch deutlich weniger Wert. Darum kann es gut sein, dass eine 5-Euro-Briefmarke eine Fälschung ist und von niemandem erkannt wird, bis sie einmal einem ganz grossen Experten vorgelegt wird. Aber das ist ja auch nicht so schlimm. Schmerzhaft wird es erst, wenn sich katalogmässig teure Marken als Fälschungen herausstellen.

Auf dem Gebiet Rumänien hat es in den letzten 30 Jahren viele Neuentdeckungen gegeben auch von Stücken, die absolut als echt beurteilt werden. So darf auch 10 Parale hoffen, sein spektakulärer Rahmenbruch sei wirklich echt (Beitrag 59+61 von Thema "Rumänien: Marken echt oder falsch ?"). Ich halte ihn für echt und drücke ihm die Daumen, dass die Prüfung beim Bundes-Prüfer dasselbe Ergebnis erbringt.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Richard Am: 05.04.2015 09:55:24 Gelesen: 12343# 61 @  
@ Heinz 7 [#56]
@ Rumänien Beitragschreiber

Die Themen

"Rumänien: Marken echt oder falsch ?"
"Rumänien Fürstentum Moldau: Marken echt oder falsch ?" sollten vielleicht besser zusammengelegt werden...


Hallo Heinz,

technisch gesehen dauert das eine halbe Minute. Dann mischen sich allerdings weit über 100 Beiträge aus zwei Themen in zeitlicher Reihenfolge. Das bedeutet, dass alle Beiträge, die nicht mit dem @ - Symbol auf vorhergehende Beiträge Bezug nehmen, nur mit Mühe zugeordnet werden können, weil Beiträge aus dem anderen Thema zeitlich geordnet dazwischen stehen.

Ist das so gewollt ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Heinz 7 Am: 05.04.2015 14:36:16 Gelesen: 12317# 62 @  
@ Richard [#61]

Lieber Richard,

ich sehe das Problem und denke, es ist vielleicht besser, wir lassen die zwei Themen getrennt bis heute. Dann gibt es das Problem mit der (Um-) Nummerierung nicht.

Für die Zukunft wünsche ich mir aber mehr Klarheit:

Entweder nur ein Thema (mit dem kurzen Titel)
oder (vielleicht besser): zwei Themen, aber beim Thema "Rumänien Fürstentum Moldau: Marken echt oder falsch ?" sollten NUR Marken von 1858 (1./2. Ausgabe, Michel Nr. 1-7) besprochen werden. Marken ab der 3. Ausgabe (= Vereinigte Fürstentümer) sollten, wenn wir zwei Themen führen, dann NICHT in diesem Thema vorgestellt werden, sondern im anderen.

Besten Dank für das sorgfältige Mitdenken.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 30.07.2015 00:03:19 Gelesen: 11036# 63 @  
@ miasmatic71 [#51]

Hallo Kollege,

ich habe Dir anfangs Jahr empfohlen, das vermutlich falsche Stück (Beitrag [#37]) durch einen Prüfer aus dem Verkehr ziehen zu lassen. Du hast Dich nicht mehr gemeldet, also muss ich annehmen, Du hast die Sache auf sich beruhen lassen.

Ich habe zwar ein gewisses Verständnis dafür, dass Du für eine 99.9%-falsche Briefmarke nicht auch noch Aufwand betreiben möchtest oder Kosten auf Dich nehmen willst. Ich werde Dr. Gmach in wenigen Wochen sehen, wenn Du mir Deine Marke vorher zukommen lassen würdest, könnten wir die Angelegenheit ohne Kostenfolge für Dich abwickeln; ich erkläre mich notfalls auch bereit, Dir Deine Portokosten zu ersetzen.

Schickst Du mir die 27 Parale "Marke"?

Anbei noch ein anderer Ochsenkopf. Leider auch nicht echt.



Sieht aber trotzdem "schön" aus, finde ich.

Schöne Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 09.12.2016 14:06:59 Gelesen: 3657# 64 @  
Unter dem separaten thread hat Pete drei Marken des Fürstentum Moldaus zur Diskussion gestellt: siehe Thema: "Rumänien: Marken echt oder falsch ?", Beitrag 87 (6.12.2016):

Leider sind seine Nummern 2, 4 und 7 (1. und 2. Ausgabe) alle falsch





Ich denke, niemand hat etwas dagegen, wenn ich diese drei Fälschungen in diesem spezifischen Thread nochmals zeige.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 11.03.2017 17:48:05 Gelesen: 2341# 65 @  
Liebe Leser,

Achtung! Das Auktionshaus Schlegel bietet eine 5 Parale-Marke an, die sicher falsch ist!



Text (Auktionsbeschreibung):

"1858, 5 Par. schwarz auf weißem Papier, 2 ungebrauchte Einzelwerte, farbfrisch und vollrandig, ein Wert extrem breitrandig, beide mit Originalgummi, saubere Qualität (ME 440,-)"

Die abgebildete Marke verursacht beim ersten Blick vielleicht Herzklopfen, denn die untere Randlinie ist nicht unterbrochen. Das würde heissen: statt Michel-Wert Euro 220 wären Euro 30'000 angesagt (Michel Nr. 5y)(Michel-2010). Dazu kommt, dass das Papier aussieht wie bei den echten Marken!

A B E R: Die Marke ist nicht echt. Im Heft 42 von Stiedl-Billig sind nicht weniger als 10 Fälschungen abgebildet (Abb.30-39), die vorliegende Schlegel-Marke ist nochmals eine andere!

Bei solch heiklen Marken ist eine Prüfung durch erfahrene Experten unbedingt anzuraten!

Heinz
 
Auktionshaus.Schlegel Am: 13.03.2017 13:40:44 Gelesen: 2299# 66 @  
Sehr geehrte Forum-Teilnehmer,

in der Tat ist uns bei diesem Los ein Fehler unterlaufen, für den wir uns an dieser Stelle vielmals entschuldigen. Leider lassen sich bei der Vielzahl an Losen Fehler nicht immer vermeiden, selbstverständlich haben wir das Los zurückgezogen.

Gerne verweise ich an dieser Stelle auf Punkt 4 (Sätze 7 bis 13) unserer Allgemeinen Versteigerungsbedingungen. Demnach steht Käufern von Einzellosen eine Reklamationsfrist von zehn Tagen zu, die entsprechend verlängert wird, wenn wir Kenntnis davon haben, dass das Los einem Prüfer vorgelegt wird. Sinnvollerweise sollte bereits bei Gebotsabgabe ein sog. Prüfvorbehalt geäußert werden (der gewünschte Prüfer kann auch genannt werden), dann wird das Los durch uns unmittelbar nach der Auktion dem Prüfer zugesandt (Transportweg hin und zurück versichert).

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Kaphengst
-Philatelist-

SCHLEGEL
Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH
Kurfürstendamm 200
D-10719 Berlin
 
Heinz 7 Am: 13.03.2017 23:27:32 Gelesen: 2242# 67 @  
@ Auktionshaus.Schlegel [#66]

Sehr geehrter Herr Kaphengst,

ich danke für Ihren Beitrag und begrüsse es, dass das Los mit der Fälschung von der Auktion zurückgezogen wird. Am schönsten wäre es natürlich, wenn die Fälschung definitiv aus dem Markt genommen würde (Vernichtung oder unumkehrbare Kennzeichnung als Fälschung, z.B. durch "FALSCH"-Stempelung), damit das Stück auch nicht später einen gutgläubigen Sammler oder Investor schädigen kann. Ich bitte Sie, den Einlieferer der Marke um diese Massnahme zu bitten.

Diese Fälschung ist gefährlich, und, mit der "intakten" Rahmenlinie ist die "Versuchung" vielleicht gross, zu versuchen, mit dem Stück viel Geld zu verdienen. Die (echte!) "Marke" hat bekanntlich einen sehr hohen Katalogpreis.

Es würde mich sehr freuen (und man könnte dies lobend erwähnen!), wenn die oben gezeigte Fälschung mit einem FALSCH-Prüfstempel versehen hier (auf Philaseiten) nochmals abgebildet werden könnte.

Ich danke Ihnen und dem Auktionshaus Schlegel, wenn Sie versuchen, diese Bitte umzusetzen.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Auktionshaus.Schlegel Am: 20.03.2017 16:42:52 Gelesen: 2092# 68 @  
Sehr geehrte Forum-Teilnehmer,

nach Rücksprache mit dem Einlieferer haben wir die Fälschung in unsere Vergleichssammlung aufgenommen. Sie ist damit vom Markt und wird dort nie wieder auftauchen, so dass eine Zusendung an den zuständigen Prüfer nicht nötig ist (die zudem unverhältnismäßig hohe Gebühren gemäß Prüfordnung verursachen würde).

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Kaphengst
-Philatelist-

SCHLEGEL
Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH
Kurfürstendamm 200
D-10719 Berlin
 
Heinz 7 Am: 20.03.2017 23:31:01 Gelesen: 2035# 69 @  
@ Auktionshaus.Schlegel [#68]

Sehr geehrter Herr Kaphengst,

vorab; ich bin froh, dass die in Beitrag [#65] gezeigte Fälschung vom Markt genommen wird, danke. Der Einlieferer ist zu loben, dass er sich von dem Stück trennt, denn - immerhin - er besitzt eine gefährliche Fälschung. "Andernorts" hätte der Besitzer vielleicht nicht widerstehen können, den Versuch zu wagen, die Fälschung gegen gutes Geld loszuwerden.

Dass diese Gefahr nun gebannt ist, darüber freue ich mich und darauf will ich gerne vertrauen. Ich danke Ihnen bzw. dem Auktionshaus Schlegel für die klare Aussage "Sie ist damit vom Markt und wird dort nie wieder auftauchen".

Gleichwohl erlaube ich mir Sie (bzw. das Auktionshaus Schlegel) zu ermuntern, den Bundesprüfer (Bund Philatelistischer Prüfer e.V.) für Rumänien, Herrn Dr. Gertlieb Gmach, zu fragen, ob er bereit wäre, die Briefmarke (nach seiner Prüfung) als Fälschung abzustempeln - gegen eine sehr kleine Gebühr. Herr Dr. G. Gmach ist ja selber ein begeisterter Sammler; ich könnte mir vorstellen, dass er gerne - im Interesse der Sammler - auf eine fette Prüfgebühr verzichtet und die Fälschung definitiv entwerten würde. Ich weiss leider nicht, wie viel eine solche Dienstleistung "gemäß Prüfordnung verursachen" würde, aber eine Anfrage würde vielleicht zu einem erfreulichen Resultat führen? Ich bitte Sie freundlich, den Versuch zu unternehmen.

Besten Dank im Voraus für die wohlwollende Prüfung meiner Anfrage.
Heinz
 

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